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Einzelkommentar zu:
Obama traf russische LGBT-Aktivisten


#14 PerspectiveAnonym
  • 07.09.2013, 17:24h
  • Antwort auf #8 von goddamn liberal
  • Aha.

    "Mutige Aktivisten in Russland" brauchen also einen "Mutmacher", der schwul-lesbische Menschenrechte dazu instrumentalisiert, imperialistische Politik einschließlich Kriegsführung zur Ressourcenkontrolle und Aufteilung der Welt zu rechtfertigen und dieser einen pseudo-progressiven Anstrich zu verpassen.

    Und natürlich dem weltweiten Krisen- und Kriegssystem, das die Grundlage dieser Politik bildet.

    Ich glaube das nicht. Was mutige Aktivisten in Russland brauchen, ist weltweiter Widerstand gegen das System, das die Basis auch für sexuelle Unterdrückung bildet. Für Faschisierungstendenzen (und wie die Geschichte zeigt: bei Bedarf nicht nur für Tendenzen) wie derzeit in Russland. Ein System der Ausbeutung von Menschen durch Menschen, ein System der Durchsetzung der Profitinteressen einer kleinen Minderheit gegen die Interessen und Bedürfnisse der überwältigenden Mehrheit von Lohn abhängig gemachter Menschen.

    Genau die weitere Durchsetzung und Aufrechterhaltung dieser Ordnung ist auch zentraler Zweck des spezifischen Herrschaftsmodells, auf das der sich formierende russische Imperialismus in diesem globalen Szenario gerade setzt und dabei Homo-Hass als wirksames Instrument einsetzt.

    Mutige Aktivisten in Russland brauchen internationale Solidarität von mutigen Menschen in aller Welt, die diese Zusammenhänge nicht verschleiern, sondern sie immer und überall offenlegen und Widerstand dagegen organisieren.
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