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Kommentare zu:
Berlin: Transmann bringt Baby zur Welt


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 KinderschutzAnonym
#3 IrgendwerAnonym
#5 G_unit
  • 09.09.2013, 15:16h
  • Antwort auf #2 von Kinderschutz
  • Find ich Hammer, das Kind wird es aufjedenfall besser haben als manche Hete Mütter die Kinder Töten oder Vernachlässigen...

    Verstehe diese Ignorante Kommentare Überhaupt nicht ...

    Naja nicht jeder ist in der Lage selbst zu denken, viele denken immer noch durch die Gesellschaft ..

    MFG
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#6 EnyyoAnonym
#7 KinderschutzAnonym
  • 09.09.2013, 15:34h
  • Antwort auf #5 von G_unit
  • Bist du nicht in der Lage, dir vorzustellen, wie es für dieses Kind schwierig werden wird, in der Schule über seine "Mutter und seinen Vater" zu sprechen, so wie es seine Mitschüler tun werden? Du glaubst doch auch nicht, dass die Mitschüler und deren Eltern das alles toll finden werden. Also wird dieses Kind lügen und seine familiäre Situation verstecken müssen. Dadurch wird es geradezu in die Situation eines Außenseiters hinein getrieben. Aus purem Egoismus experimentieren solche Leute mit Kindern. Und keiner wagt es, etwas dagegen zu sagen.
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#8 IrgendwerAnonym
  • 09.09.2013, 15:46h
  • Antwort auf #7 von Kinderschutz
  • Och, da seh ich weniger Probleme. Bis es soweit ist, gibt es keine Mutter-Vater-Konstellationen mehr, sondern nur noch "Elter1" und "Elter2".

    Oder 3, 4, 5. Je nach Fortschritt eben. Is ja auch wurscht. Hauptsache, alles schön einheitlich gendergemainstreamt.

    Achso ... und natürlich wagen es einige, dagegen aufzubegehren, aber die sind ja irgendwassophob und haben eigentlich gar keine Ahnung ;-)
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#9 Harvey MilkAnonym
#10 Kurt-FLAnonym
#11 TheDadProfil
  • 09.09.2013, 16:07hHannover
  • Antwort auf #7 von Kinderschutz
  • ""Bist du nicht in der Lage, dir vorzustellen, wie es für dieses Kind schwierig werden wird, in der Schule über seine "Mutter und seinen Vater" zu sprechen, so wie es seine Mitschüler tun werden?""..

    Nein..
    Denn erstens wird das Thema bereits in der KITA abgehandelt werden..

    Und zweitens leben wir nicht mehr in den Fünfziger Jahren wo adoptierte Kinder wie Bertie Vogts, der im Alter von 12 jahren seine Eltern verlor und bei seiner alleinerziehenden Tante aufwuchs, in der Schule als "Bastarde" beleidigt werden..

    Tausende Kinder leben bei Alleinerziehenden Elternteilen, in Patchwork- und Regenbogenfamilien..

    Zehntausende Kinder weltweit sind inzwischen im Reagenzglas gezeugt oder durch Leihmutterschaft zur Welt gekommen, und daran ist überhaupt nichts ungewöhnliches mehr..

    Hier ist ein Kind zur Welt gekommen, von einer Mutter ausgetragen der ein Mann ist, mehr nicht..

    Und dieses Kind ist ganz sicher nicht arm, denn es ist ein WUNSCHKIND !
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#12 sperlingAnonym
#13 SmileyEhemaliges Profil
  • 09.09.2013, 16:38h
  • Leben findet immer einen Weg.

    Leben läßt sich nicht zwischen Aktendeckel pressen und macht ein feines kleines Häufchen auf althergebrachte spinnbewebte Pappnasen und Rigipsgehirne.

    Irgendwer hat irgendwo mal von sich gegeben daß es darauf ankommt daß ein Kind mit Liebe aufgezogen wird und nicht von wem.

    In diesem Sinne, der/dem Lütten und dem stolzen Papa alles Gute!
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#14 FaktencheckAnonym
#15 TommAnonym
  • 09.09.2013, 16:43h
  • Also - ich denke da ja irgendwie in eine ganz andere Richtung !!

    Wenn eine Frau meint, im falschen Körper geboren zu sein, und gerne ein Mann sein möchte - OK !! Das Thema wurde ja gerade erst gestern abend in ZDFkultur mit dem dt. Spielfilm "ROMEOS" sehr schön und eindrucksvoll behandelt !!

    Wenn nun aber eine Frau - die unedingt ein Mann sein möchte, und (fast) alles dafür getan hat, ein Mann zu sein, plötzlich den Wunsch verspürt, doch ein Kind auszutragen - da tun sich bei mir dann doch schon ein paar "Fragezeichen" im Kopf auf !!

    Dann frage ich mich nämlich - WARUM !?

    In einer Millionenmetrople wie Berlin ist diese Situation "Transmann bringt Baby zur Welt" sicher kein so grosses "Problem" als wie wenn diese Situation sich irgendwo auf dem flachen Land ereignet hätte ...
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#16 TrixiVonStorchAnonym
  • 09.09.2013, 16:47h
  • Antwort auf #7 von Kinderschutz
  • Hui, die heteronormativen Schwulis kapern wieder diesen Thread.

    Was Mitschüler und deren Eltern nicht so toll finden, kann niemals ein Argument sein. Was heißt überhaupt toll finden in dem Zusammenhang? Z. B.: Ich finde es nicht toll, weil dein Papa mal eine Frau war? Oder: Ich finde es nicht toll, dass deine Familie nicht der Norm entspricht?

    Das diskreditiert sich selbst.

    Dieses neugeborene Baby (happy Birthday übrigens) wird seinen Vater sehr lieben. Und der Vater wird diesem Wunschkind alle Liebe dieser Welt geben. Damit sollten sich familienfremde Personen zufrieden geben und nicht Kinderschutz schreien.
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#17 EnyyoAnonym
  • 09.09.2013, 16:49h
  • Antwort auf #10 von Kurt-FL
  • Wenn die inneren Organe vorhanden sind, um ein Kind auszutragen, wird "er" es wohl kaum durch einen neu modellierten Penis heraus gepresst haben und die "Hausgeburt" schließt auch einen Kaiserschnitt aus.

    Also hat "sie" außer vielleicht den Brüsten noch all ihre weiblichen Geschlechtsorgane, weshalb mir nicht klar ist, was dieses Trans zum Mann machen sollte, wenn noch so viel Weiblichkeit vorhanden ist. Eine Schwangerschaft verändert den Körper so massiv, insbesondere auf hormoneller Ebene, dass sie eben nur für Frauen möglich ist.

    Kannst mich und uns gerne belehren, wenn Du Dich diesbezüglich besser auskennst.
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#18 walton74Anonym
  • 09.09.2013, 17:17h
  • >...da Krankenhäuser verpflichtet sind, bei jeder Geburt den Namen der Mutter anzugeben...<

    In dem Fall muss es doch wohl die Frage nach dem Namen des Vaters sein (wie gewöhnlich), statt Mutter, denn die wäre dem Krankenhaus Trans-hin-oder-her ja schon als Mutter bekannt - oder war's ne unbeflekte Empfängnis - was schreibt BILD? ;-)
    Mich entsetzt eher bei den ungewohnten Bedingungen die Hausgeburt und die Begründung, denn auch die stolze Transmann-Mutti müsste den Namen des Vaters nicht preisgeben.

    Die möglichen Auswirkungen aufs Kind möchte ich nicht bewerten, da es dazu doch an Informationen fehlt. Vielleicht lebt der Transmann ja in stabilen Verhältnissen mit Partner(in) und familiären/freundschaftlichen Umfeld? Gerne auch gemischt-geschlechtlich? Ich würd's dem Kleinen wünschen!
    Es muss zwangsläufig kein Kind werden, das in eine Außenseiterrolle geschoben wird, nur weil das klassisch-traditionelle Elternpaar nicht vorhanden ist. Werte können auch von anderen Familienkonstellationen gelebt werden, lieber >Kinderschutz< , die dem Kind Liebe, Mut und Zuversicht auf den Lebensweg geben. (Sorry für's pathetische Ende, aber worst-case-szenarien überlass ich lieber Anderen;-) )
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#19 ollinaieProfil
  • 09.09.2013, 17:20hSeligenstadt
  • Antwort auf #15 von Tomm
  • Zugegeben, ich verstehe das auch nicht. Wirklich nicht.
    Muss ich aber auch nicht.

    Wenn ich hetero wäre, würde ich es vermutlich auch nicht verstehen können, wie Mann einen Mann lieben kann.

    Das es "dem armen Kind" per see schlechter gehen soll als in einer beliebigen anderen Famielienkonstellation ist für mich aber nicht erkennbar.

    Genau die, die die "armen Kinder" retten wollen, sind Ursache der Probleme, die sie lösen zu wollen behaupten!
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#20 HebammeAnonym
#21 Human EvolutionAnonym
#22 sperlingAnonym
  • 09.09.2013, 17:58h
  • wo steht eigentlich, dass es nur zwei immergleiche geschlechtsidentitäten und nur zwei arten von körpern gibt und dass beide immer in einer ganz bestimmten weise 'übereinstimmen' müssen?

    ach richtig: das ist ja auf immerdar festgelegt im heiligen buch der heteronormativität. kann man wohl nix machen.

    also nur zu: alle auf den ketzer!

    dann sollten wir aber das dritte gebot im selben buch nicht vergessen: "es begehre einE jedeR nur körper des jeweils anderen geschlechtes, denn alles andere ist des teufels!"

    oder picken wir uns etwa - wie die christen - immer nur die gebote heraus, die nur andere einschränken?
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#23 DeanAnonym
  • 09.09.2013, 18:38h

  • Ich find's toll. Jeder weitere queere, der zu sich selbst steht, bringt uns einen Schritt weiter in Sachen Akzeptanz und Gleichstellung. Und dass das Kind in der Schule gehänselt werden könnte, liegt nicht an seinem Vater. Es liegt an den Menschen, die ihre Kinder nicht richtig erziehen können und diese dann auf ihn losgehen. Fasst auch mal lieber selbst an die Nase, bevor ihr anderen sagt, dass sie nicht so leben dürfen, weil es ja von anderen nicht gut gefunden werden würde.
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#24 HugoAnonym
  • 09.09.2013, 18:39h
  • "die die Geburt als "Wunder" deklarierte."
    Ich wollte diesen Berricht gar nicht kommentieren, aber wie ich am Schluß wieder was von der Kirche lesen mußte, da kann ich gar nicht anders.
    Die Deklaration zeigt mal wieder, was für ein scheinheiliger Verein die Katholische Kirche ist.
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#25 antosProfil
  • 09.09.2013, 20:37hBonn
  • Antwort auf #20 von Hebamme
  • Richtig. Nur eine Anmerkung: die Menschenfressermenschen, die Menschenzerfetzermenschen [unser kollektives Imaginationswerk in Form von Romanen und Filmen und Bildender Kunst strotzt vor zerfetzten, auseinandergenommenen Körpern! Wann hat das angefangen? Mit den ersten Anatomen? Früher?] die zuerst Menschenzubereitermenschen sind - und sie "verbergen" nichts. Überhaupt nichts wird hier oder irgendwo verborgen, immer liegt alles offen zutage. Es gibt keine Schleier zu zerreißen, keine Tiefen zu ergründen: alles ist jederzeit Oberfläche.

    Wer es fassen kann, fasst es:

    www.youtube.com/watch?v=d5X4iAAE0uU
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#26 ZeitfensterAnonym
  • 09.09.2013, 21:31h
  • Das ist ein Frontalangriff auf das normative Konzept der Heterosexualität. Und deshalb gefällt mir das ausgesprochen gut.
    Der neuen Familie alles Gute!
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#27 julian21
#28 IcefoxxProfil
#29 David77Anonym
#30 David77Anonym
#31 geburtenrateAnonym
#32 David77Anonym
#33 SilverclawEhemaliges Profil
#34 Harry1972Profil
#35 nix kommt nixAnonym
  • 10.09.2013, 08:40h
  • Ich finds gut. Das geht doch schon mal in die richtige Richtung. Warum sollen immer nur bloß Frauen Kinder kriegen dürfen, das hab ich nie verstanden.
    Ich wünsch den zwei jedenfalls was. Dies Kind wird eines der Kinder die über das nötige Rückgrat verfügen zu wissen das man andere nicht aufgrund von Orientierung und Hautfarbe und Glauben usw auslacht. Schon mal ein Kind mehr, das wissen wird, wie man sich in Zukunft benehmen sollte, wenn man die Zukunft will!
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#36 FOX-NewsAnonym
  • 10.09.2013, 08:59h
  • Das ist einfach widerlich. Das Jugendamt sollte das Kind schleunigst in Obhut nehmen ---
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#37 David77Anonym
  • 10.09.2013, 09:51h
  • Antwort auf #36 von FOX-News

  • So wie man es in den 50ern + 60ern bei Alleinstehenden Müttern gemacht hat? Man hört ja so tolle Geschichten über die Kindheit im Heim, dafür sind die im Alter auch so dankbar, dass sie dem leiblichen Elterteil weggenommen wurden, da das Heim eindeutig vorzuziehen war.
    Als nächstes kann das Amt ja bei dicken, dunkelhäutigen und nicht zu vergessen den schwulen Kinder vorbeischauen.
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#38 chillandAnonym
#39 SmileyEhemaliges Profil
  • 10.09.2013, 11:58h
  • Er ist als Frau geboren worden, besitzt also erst einmal die entsprechende biologische Hardware.

    Innendrin, in seiner Gefühlswelt, seiner Persönlichkeit, empfindet er, will er sein, IST er ein Mann. Anzunehmen daß er eine lange frustrierende Geschichte erzählen kann wie es sich anfühlt im falschen Körper zu stecken. Gegen alle Instinkte, gegen alle Emotionen leben zu müssen.

    Es dürfte nur wenige Schwule geben die so etwas nicht wenigstens ansatzweise nachfühlen können.

    So wie sich ein Coming-Out als Befreiung erlebt, so ist für ihn der "offizielle" Wechsel zu seiner wahren Identität eine kleine Unabhängigkeitserklärung gewesen.

    Ich habe großen Respekt vor diesem Mann, weil es gewiß kein leichter Weg für ihn war.

    Ich finde viele der Kommentare hier augesprochen widerlich. Ich bin sicher der Papa empfindet großen Stolz und Freude über sein Kind. Alles was hier zählt ist "lacht, hat Hunger, fünf Zehen, fünf Finger und der Rest ist auch tipptopp".
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#40 EnyyoAnonym
  • 10.09.2013, 12:49h
  • Antwort auf #39 von Smiley
  • Bei einer Schwangerschaft ändert sich ja auch üüüberhaupt nicht der Hormonspiegel, um u.a. Muttergefühle aufkommen zu lassen.

    Diese Gefühle hat die Natur zum Schutz der Nachkommen so eingerichtet und es ist mit dem Kindchenschema (ich weiß, das hat nichts mit Hormonen zu tun) sogar noch Art- und Geschlechtsübergreifend.

    Natürlich empfindet deshalb also auch ein Vater eher das Bedürfnis, ein Kind aufzuziehen, als es aufzufressen - dennoch ist der Körper dieses Trans derzeit mehr weiblich, weil nur durch die weiblichen Hormone eine Schwangerschaft überhaupt stattfinden konnte. Das ist ein naturwissenschaftlicher Fact, den keine persönliche Meinung weg leugnen kann.

    Dass ein Stillen, falls die Brüste schon entfernt wurden, nun nicht mehr möglich ist, ist logisch. Deshalb weiter oben auch mein Vergleich mit der wunderbaren Angelina Jolie.

    Ich finde es jedenfalls sehr erstaunlich, dass hier so viele Leute so extrem tolerant sein wollen: natürlich hat dieser Mensch ein schweres Schicksal und Glück ist ihm zu wünschen und sei ihr auch gegönnt - aber warum musste es unter diesen Umständen ein eigenes Kind sein?

    Es gibt ca. 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, darunter sehr viele elternlose Kinder.

    Wer seine "Liebe" Kindern schenken will, findet Wege, sei es durch Heirat und Adoption (Trans sind ja i.d.R. nicht schwul, deshalb wäre das mit einer biologischen Frau kein Problem) oder durch einen entsprechenden Beruf (Erzieher, Kinderkranenpfleger, Lehrer...).

    Deshalb bin ich auch gegen das Geschäft mit der Reproduktionsmedizin bei kinderlosen Heten, die auch noch die Allgemeinheit bezahlen muss.
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#41 sperlingAnonym
  • 10.09.2013, 13:11h
  • Antwort auf #40 von Enyyo
  • es gibt viele mütter, bei denen irgendwas mit dem hormospiegel nicht der norm entspricht. wollen wir auf denen auch herumhacken, wenn sie trotzdem kinder bekommen und implizit andeuten, ohne die "richtigen" hormone keine guten mütter sein zu können?

    es gibt viele mütter, die nicht stillen können und trotzdem kinder bekommen. alle auf dem holzweg?

    fast alle eltern könnten kinder adoptieren, statt eigene zu bekommen. sind die auch alle egoistisch, wenn sie letzteres tun?

    es läuft doch auf die frage hinaus: muss man "normal" oder perfekt sein, um den ethischen freischein für eigene kinder zu bekommen?
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#42 EnyyoAnonym
#44 sperlingAnonym
  • 10.09.2013, 14:16h
  • Antwort auf #42 von Enyyo
  • das ist mir zu nebulös. was willst du uns mitteilen?

    der transmann, um den es hier geht, ist keine maus in einem engen käfig. er ist keine frau, die keine kinder kriegen kann, und er ist auch kein mann mit kleinen oder großen hoden.

    er ist ein transmann, der gerade ein kind bekommen hat und über dessen charakterliche, soziale und wirtschaftliche eignung zur kindererziehung wir NICHTS wissen.

    baust du mir bitte die logischen brücken zwischen deinen aussagen und dem fall, um den es hier geht?

    ich vermute mal, dass es dir NICHT darum geht, dass wir jetzt auch noch menschen in kleinen wohnungen oder männern mit großen hoden das kinderkriegen madig machen sollten, oder?
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#45 TranswasAnonym
#46 EnyyoAnonym
  • 10.09.2013, 15:25h
  • Antwort auf #43 von Smiley
  • Richtig, da wechseln Embryonen auf natürliche Weise ihr Geschlecht. Alle Schnecken sind Zwitter und wechseln ihr Geschlecht.

    Aber wechsle mal als erwachsener Mensch ohne extremen Einsatz von High-Tech-Medizin das Geschlecht. Geht nicht? Mmh, dann ist es wohl doch nicht so natürlich?

    @44 Tut mir leid, wenn Dein Horizont so beschränkt ist, um das Ganze nicht global sehen zu können. Selbstverständlich ging es mir nicht um beengte Wohnverhältnisse und die Hodengröße der Väter. Dennoch passt das Ganze zusammen.

    Ich wiederum verstehe nicht, was einen Trans"mann" zum Mann macht, wenn "er" einen im wesentlichen weiblichen Körper hat. Wenn Du so nett wärst, mir das zu erklären? Danke!

    Demnach könnten doch auch Dragkings den Anspruch erheben, Männer zu sein?!
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#47 Harry1972Profil
  • 10.09.2013, 15:52hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #46 von Enyyo
  • Du brauchst Dich nur kurz in das Transsexuellengesetz einlesen und nach Stichworten wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit Ausschau halten.
    Dann erübrigen sich auch solche Klein-Fritzchen-Fragen nach Geschlechtsangleichung.

    ...aber über den Horizot der anderen abpfeffern.
    Du hast ja vielleicht Nerven.
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#48 SmileyEhemaliges Profil
  • 10.09.2013, 16:32h
  • Antwort auf #46 von Enyyo
  • >doch nicht so natürlich<

    Naja. Ich sitze in einem Stuhl aus unterschiedlichen Metallsorten und -legierungen, Sperrholz, Schaumstoff, Plastik, gegerbtem Leder, Lack usw. Wenn wir reine Natur wollen, dann säße ich auf einem Haufen erzhaltigen Gesteins, Ästen und Zweigen, Rohöl, verwesendem Rind usw. Ich trüge auch keine Kleidung, sondern ein rohölverschmiertes Potpourri aus mottenbefallenen Baumwoll-Samenhaaren und verwesende Reste von Rind.

    Ich gehe davon aus daß das was einen Menschen im Kern seines Wesens ausmacht eben nicht nur die verschiedenen anatomischen Bestandteile seines Körpers sind, sondern vor allem die individuelle Persönlichkeit ist. Das was auch Dich mental, geistig, wenn Du willst seelisch, zu Dir selbst macht. So daß Enyyo nicht nur aufgrund zB seines MHC Status auf Basis seines Immunsystems ein Individuum ist, sondern auch eine individuelle unwiederholbare Persönlichkeit.

    Wenn nun jemand eindeutig seine Zugehörigkeit zu einem Geschlecht empfindet, spürt, seine ganze Persönlichkeit diesem Geschlecht zustrebt, aber der Körper die anatomische Ausstattung eines anderen Geschlechts besitzt, wird er/sie diesen Körper als falsch ansehen. Das kann der Anfang eines Prozesses sein an dessen Ende eine weitestgehende Anpassung der Anatomie an die empfundene Sexualität sein. Ein Prozeß der lange dauern kann.

    Solange dieser Mann noch über funktionsfähige primäre weibliche Merkmale verfügt, ist eben eine Schwangerschaft möglich. Das ändert nichts an seinem echten, "inneren", empfundenen Geschlecht.
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#49 sperlingAnonym
  • 10.09.2013, 17:14h
  • Antwort auf #46 von Enyyo
  • "Ich wiederum verstehe nicht, was einen Trans"mann" zum Mann macht, wenn "er" einen im wesentlichen weiblichen Körper hat. Wenn Du so nett wärst, mir das zu erklären? Danke!"

    einen transmann macht zum mann, dass er sich als mann sieht und fühlt und dass er schritte unternimmt, um auch von seinem umfeld als mann wahrgenommen und angesprochen zu werden.

    mit seinem körper muss das überhaupt nichts zu tun haben. jeder transmann kann selber entscheiden, worauf er wert legt oder eben nicht. es gibt transmänner, die weder hormone nehmen noch operationen anstreben und trotzdem als mann leben, und es gibt welche, denen verschiedene körperliche veränderungen wichtig sind.

    einem transmann vorschreiben zu wollen, was er mit seinem körper tun oder lassen soll ist genauso irrational, als ob man plötzlich allen bio-männern vorschreiben wollte, bärte zu tragen, weil das doch "natürlich" sei oder weil das nun mal unabdingbar sei, wenn man ein "richtiger" mann sein wolle.

    menschen sind verschieden.

    gern geschehen.
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#50 EnyyoAnonym
  • 10.09.2013, 17:46h
  • Antwort auf #49 von sperling
  • Danke Dir.

    Das stelle ich auch niemandem in Abrede und jede/r soll nach seiner Fasson glücklich werden.

    Womit wir wohl wieder dabei wären, dass es eine psychologische Sache der inneren Einstellung ist!?

    Innerlich fühle ich mich wie ein athletischer Adonis in den späten Zwanzigern. Sehen das die anderen? Oder bin ich deshalb einer? Leider nicht!

    @47 Schön, dass Deine juristischen Kenntnisse so umfassend sind - meine sind es nicht, zumindest nicht in solch exotischen Gebieten. Und ich habe weder Zeit noch Lust, mich in jede rechtliche Definition tiefer einzuarbeiten. In dem Fall muss Wikipedia genügen.
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#51 IcefoxxProfil
  • 10.09.2013, 18:01hBerlin
  • Ich finde es außerdem sehr lobenswert, dass Transsexuelle sich in Deutschland nicht länger Zwangssterilisieren müssen, um ihre Geschlechtsidentität anerkannt zu bekommen. Davon könnte ein Land wie Schweden, was sonst als sehr fortschrittlich gilt, sich eine Scheibe abschneiden
  • Antworten » | Direktlink »
#52 Harry1972Profil
#53 sperlingAnonym
  • 10.09.2013, 19:17h
  • Antwort auf #50 von Enyyo
  • ich habe das gefühl, dass deine grundhaltung hier nicht neugierde und so-sein-lassen-können ist, sondern abwehr. ich habe ja schon versucht, zu zeigen, dass diese abwehr nicht wirklich rational ist, sondern dass es dabei offenbar um etwas anderes geht. aber auf diesen gedanken magst du dich anscheinend auch nicht so recht einzulassen und versuchst es weiterhin mit (eher schwachen) rationalisierungen.

    das ist nicht mal verwunderlich, weil uns allen von kleinauf eingeimpft wird, dass es nur zwei geschlechter gebe und dass die angeblich immer mit einem bestimmten aussehen und bestimmtem verhalten einhergehen müssen. alle abweichungen werden subtil bis brachial bestraft, lächerlich gemacht und abgewertet, und irgendwann ist eine innere schamgrenze errichtet, die das ganze zu einem selbstläufer werden lässt.

    man kann das dann einfach so übernehmen und immer weiter an andere weitergeben. oder man kann es in frage stellen und zu ändern versuchen.

    ich finde letzteres nicht nur deswegen besser, weil es menschen wie diesem transmann das leben ein bisschen leichter macht. es ist auch ganz spannend, eigene erlernte abwehrreaktionen zu prüfen und dabei möglicherweise mehr freiheit für die eigene entwicklung zu gewinnen.
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#54 FOX-NewsAnonym
  • 11.09.2013, 11:02h
  • Antwort auf #37 von David77
  • Unsinn. Aber das Kind hat später sicher enorme Probleme. In Obhut nehmen und zur Adoption freigeben, dann auch gern in eine Homofamilie. Aber Transen sollten entscheiden was sie sein wollen, Mann ODER Frau und nicht beides. Für solches profilneurotisches Verhalten einzelner Personen hab ich kein Verständnis.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#55 EnyyoAnonym
  • 11.09.2013, 11:44h
  • Antwort auf #53 von sperling
  • Danke für Dein Feedback.

    Sicher ist es richtig, dass man dieses Geschehen aus mehreren Perspektiven sehen kann. Aus emotionaler Sicht ist das sicher eine schöne Sache für den Elter, jetzt ein eigenes Kind aufziehen zu können.

    Dennoch ist es auch eine Tatsache, dass Elternschaft eine große Verantwortung mit sich bringt - wie wenige Eltern die Fähigkeit haben, ihren Kindern einen guten Start ins Leben zu vermitteln, ist leider auch ständig zu beobachten.

    Und es wird der Tag im Leben des Kleinen kommen, an dem er erfahren möchte, wie Kinder entstehen und wer seine Mama ist.

    Das komplexe Transthema einem Kleinkind zu vermitteln, dürfte schon sehr schwer werden - und wenn die Umstände der Geburt des Jungen in Kindergarten/Schule bekannt werden, wird er eine schlimme Zeit durchstehen müssen.

    Er ist und bleibt nun mal ein Exot bzw. Kind eines aussergewöhnlichen Elter - so schnell ändert sich die Gesellschaft sicher nicht, dass schon in wenigen Jahren darüber locker hinweg gesehen werden würde.

    Das ist traurig und gefällt mir genauso wenig wie dem Gros der Foristen, ist aber sehr sicher.

    Um Deine Vermutung zu bestätigen: ich war den größten Teil der Schulzeit Außenseiter und weiß deshalb aus eigener Erfahrung, wie grausam Kinder sein können.

    Es wäre wirklich interessant, mal die ehrliche Meinung/Erfahrung von Trans zu diesem Thema zu hören oder gar ein betroffenes Kind zu fragen!

    Einen guten und m.E. nicht zu subjektiven Eindruck gibt dieser Artikel:

    www.faz.net/aktuell/politik/inland/kinder-gleichgeschlechtli
    cher-partner-immer-anders-als-die-anderen-12216673.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#56 RegenbogenAnonym
  • 11.09.2013, 12:02h
  • Antwort auf #54 von FOX-News
  • Jaja, die Welt ist nur schwarz oder weiß

    Es gibt genug Menschen, die weder Frau noch Mann sind. Komm endlich in der Realtität an und zwinge Menschen nicht auf, sich für eine Seite entscheiden zu müssen, wenn sie für sich sagen, daß sie weder das eine noch das andere sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#57 FOX-NewsAnonym
#58 RegenbogenAnonym
#59 FOX-NewsAnonym
#60 David77Anonym
#61 sperlingAnonym
  • 11.09.2013, 13:48h
  • Antwort auf #55 von Enyyo
  • ich glaube gar nicht mal, dass es so schwierig sein wird, dem kind selber zu erklären, wie es zur welt gekommen ist und was mit seinem papa los ist. sooo kompliziert ist die sache ja nun auch nicht, und kinder begreifen, glaube ich, schon recht früh, was regeln und ausnahmen sind. man muss ihnen halt erklären, dass ausnahmen von regeln nicht immer was "schlechtes" sind. das sollten alle kinder in verschiedenen zusammenhängen lernen.

    ich habe mal ein kind beobachtet, das in einem lernbuch erkennen sollte, welche von jeweils drei fast gleichen zeichnungen sich von den anderen beiden in einem detail unterscheidet. die mutter erklärte die aufgabe so: "und welcher schneemann ist hier falsch?"

    ja, so ein denken gibt es natürlich: jeder muss gleich sein, sonst ist er "falsch". und ja, damit wird das kind des transmannes vermutlich mehr zu tun bekommen als andere kinder. die schuld daran hat aber nicht der vater.

    dass diese familie immer wieder mal gegen wände von ablehnung und ignoranz prallen wird, das ist also leider recht wahrscheinlich. aber hey: wie viele andere familien mit anderen probleme betrifft das ebenso? sollen wir denen allen verbieten, kinder zu bekommen?

    ich vermute, dass dieser vater ganz gut präpariert sein könnte, dem kind das mehr an unterstützung zu geben, die es brauchen wird, um sich gegen widerstände und abwertungen durchzusetzen.

    letztlich läuft es doch auf meine obige frage zurück: sollen nur "perfekte" eltern kinder bekommen dürfen? wer soll die schwelle des noch für ein "armes kind" erträglichen "unnormalität" denn festlegen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#62 TheDadProfil
#63 SmileyEhemaliges Profil

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