Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=20052
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Diplomatisches Gerangel um "Olympischen Frieden"


#8 saakaschwiliAnonym
  • 16.09.2013, 17:22h
  • Antwort auf #1 von reiserobby
  • Jahrelang rüsteten die USA den Kaukasusstaat Georgien auf, vertrauten der Staatsspitze um Präsident Saakaschwili. Erst kurz vor dem Krieg mit Russland kamen den US-Diplomaten Zweifel, wie ihre nun enthüllten Depeschen zeigen - viel zu spät.....
    ....Die Amerikaner wussten genau, mit wem sie es zu tun hatten: mit "einem der größten Falken" in der Regierung Georgiens. Und deshalb wurde Washingtons Kaukasus-Beauftragter Matthew Bryza sehr deutlich, als er sich mit dem georgischen Innenminister Vano Merabischwili traf: "Bryza warnte Merabischwili, dass Krieg eine schlechte Option für Georgien" sei, heißt es in einer US-Depesche. Ein Krieg werde "jede Chance zerstören, der Nato beizutreten, und wertvolle Unterstützung in Washington und europäischen Hauptstädten kosten".

    Der Amerikaner und der Georgier hatten sich am 12. Mai 2008 in der Hauptstadt Tiflis getroffen. Im Kaukasus herrscht zu diesem Zeitpunkt eine explosive Lage: Georgien beansprucht die beiden Regionen Abchasien und Südossetien für sich, die sich in Sezessionskämpfen Anfang der neunziger Jahre abgespalten haben. In beiden Gebieten sind russische Friedenstruppen stationiert. Inzwischen lehnen sich die De-facto-Republiken immer mehr an Russland an. Die Georgier sind enge Verbündete der USA, die Abchasen und Südosseten werden von Russland gestützt. Weder Russen noch Amerikaner wollen den großen Knall - aber ein wenig zündeln, das wollen sie schon.
    Das gefährliche Durchwursteln geht schief.

    www.spiegel.de/politik/ausland/us-haltung-zu-georgien-im-zic
    kzackkurs-ins-fiasko-a-732357.html


    "Zudem nahmen Schiffe der US-Marine, darunter eines mit Flügelraketen an Bord, Kurs auf Georgien", sagte Saakaschwili am Donnerstag in einem Interview für den ukrainischen TV-Sender ZIK. Über die Bewaffnung der Schiffe habe ihn der damalige US-Vizepräsident Dick Cheney informiert.
    "Nachdem die 6. US-Flotte Kurs auf Georgien genommen hatte, passierte ihr Flagschiff den Bosporus. Natürlich hatte es Flügelraketen an Bord. Vizepräsident Cheney sagte mir damals: 'Du verstehst wohl, dass wir kein Trinkwasser, sondern eine ganz ernste Ladung mitbringen.' Nachdem (der damalige US-Präsident George) Bush in Washington eingetroffen war, wurde die US-Luftwaffe in der Türkei in erhöhte Kampfbereitschaft versetzt. Zusätzliche Maschinen wurden auch auf einen US-Luftstützpunkt in Rumänien verlegt", sagte Saakaschwili.

    de.ria.ru/security_and_military/20130808/266633540.html

    Georgien ließ schwule Promis erpressen

    www.queer.de/detail.php?article_id=18338
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »

» zurück zum Artikel