Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=20053
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Mit Regenbogen-Schnürsenkeln gegen Homophobie


#1 PelayoAnonym
  • 16.09.2013, 15:18h
  • Die heterosexuellen Kollegen der schwulen Fußballer haben heutzutage in der Regel nichts mehr gegen Schwule. Das Problem sind die schwulen Fußballspieler selbst: Sie wollen sich nicht outen, weil sie ein paar Jahre lang richtig dick Geld machen und danach in den Ruhestand gehen wollen. Deshalb outen sie sich nicht. Erst, wenn sie so alt sind, dass sie nicht mehr spielen können, werden sie etwas zu ihrem Privatleben sagen. Regenbogen-Schnürsenkel werden daran nichts ändern.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 SmileyEhemaliges Profil
  • 16.09.2013, 19:16h
  • Antwort auf #1 von Pelayo
  • >wollen sich nicht outen, weil sie ein paar Jahre lang richtig dick Geld machen<

    Das dicke Geld wird kaum dünner werden nur weil jemand aus dem Schrank kommt. Der Spieler wird seines Outings wegen ja nicht zum fußballerischen Totalausfall. Da bräuchte es Mengen an Ohropax die dem Gehörgang nicht zugemutet werden können.

    Du kannst davon ausgehen daß das wahre Problem die Fans der Gegnermannschaft sind, die einen offen schwulen Profi begeistert mit allen denkbaren Artigkeiten und Ehrbezeugungen in der Hälfte ihrer Elf begrüßen werden.

    Insofern ist ein Akt "vorauseilender Solidarität", mag er auch klein sein, ein gutes Zeichen. Wenn die Mannschaften geschlossen zeigen daß sie Seite an Seite mit ihren schwulen Mitspielern stehen wird das eine Wirkung auf die Fans haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#4 PelayoAnonym
  • 16.09.2013, 19:25h
  • Antwort auf #3 von Smiley
  • Es ist in etwa so, als wenn man einen tollen, hoch bezahlten Job hat, aber leider einen homophoben Chef.
    Soll man sich dann outen und riskieren, dass die Karriere dort beendet ist? Oder soll man schweigen und weiterhin viel Geld verdienen?
    Nicht jeder ist ein Held!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 FrageAnonym
#6 TheDadProfil
  • 16.09.2013, 22:46hHannover
  • Antwort auf #4 von Pelayo
  • Wer ist denn da der homophobe Chef ?

    Der Trainer, der Manager, der Verein, die Liga, die Fans, oder gar die restlichen Zuschauer via TV-Rechte-Verkauf wie bei den Bayern in mehr als 130 Länder ?

    Eines muß doch wohl klar sein :
    Wenn sich der DFB, die DFL, die Vereine die Manager und Trainer, und mit ihnen eine ansehnliche Riege ehemaliger Profi´s HINTER den geouteten Spieler stellen, dann gibt es keine Probleme mit den Fan´s und Zuschauern..

    Ich halte allerdings alle bisherigen Aktionen von DFB und DFL zu Anti-Rassismus und Anti-Hompohobie für reinen Populismus, für reine Schaumschlägerei, weil Mann den Medien vorgaukeln muß, Mann agiere dagegen..

    Bei Spieltäglich 18 Begegnungen in der 1. und 2. Bundesliga, dazu den Begegnungen der 3. und 4-Liga gibt es jedesmal MEHR als einen rassistischen Angriff auf einen Spieler, dazu gerade in den unteren Ligen Schlägereien und Fan-Ausschreitungen vor und nach den Begegnungen..

    Das Ganze mal 18 Spieltage müßte eigentlich zu mehr führen als nur 3 - 4 Prozessen pro Jahr, und zu mehr als 5 - 8 weltweiten Stadionverboten..
    Und es müßten wahrscheinlich an jedem Wochenende Schatten-Spiele in Stadien abgehalten werden..

    Aber nichts von dem findet wirklich statt..

    In fast jeder großen Begegnung brennen bengalische Feuer, werden Zuschauer verprügelt, finden Massenschlägereien statt, und dagegen wird faktisch NICHTS unternommen..

    Wer mit dem Baseballschläger in der Tasche zu einem Fußball-Bundesligaspiel fährt, hat weder das Spiel noch die Spielregeln begriffen, und gehört aus der Gruppe der Menschen die ein solches Sportereignis besuchen dürfen für den Rest seines Lebens ausgeschloßen..

    Analoges gilt für Leute die anderen Menschen wegen ihrer Herkunft Bananen auf´s Spielfeld werfen, oder sie mit rassistischen und homophoben Beleidigungen überziehen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#7 SchnürAnonym
#9 EnyyoAnonym
#10 TheDadProfil
  • 17.09.2013, 00:40hHannover
  • Antwort auf #4 von Pelayo
  • Nachtrag :

    Wer ist denn da der homophobe Chef ?

    Vor dem Hintergrund das die Vereine mit ihren Spielern Veträge abschließen die bei Spielern aus nicht EU-Ländern auch Blue-Cards mit einschließen damit die Spieler innerhalb der Bundesrepublik überhaupt arbeiten dürfen (und auch Visa für internationale Begegnungen erhalten, etc), ist es durchaus notwendig von Seiten der Politik mehr auf die Vereine einzuwirken, rassistische und homophobe Übergriffe zu unterbinden..

    Dazu gehört auch das die Vereine aktiv daran arbeiten ein Athmosphäre in den Stadien zu schaffen die es jedem Spieler ermöglichen ohne Beleidigungen seinem Job nachzukommen..

    Zwar gilt hier in den AGG´s Schutz vor Homophobie nicht als einklagbares Recht für den Spieler..

    Die Frage ist dann allerdings, was sagt internationles Recht dazu, wenn ein Spieler aus einem Land in dem Homophobie gegen die AGG´s verstößt seinen deutschen Arbeitgeber verklagen würde ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#11 FDP wegAnonym
#12 Anti-VerarscheAnonym
  • 17.09.2013, 09:41h
  • Antwort auf #3 von Smiley
  • "Das dicke Geld wird kaum dünner werden nur weil jemand aus dem Schrank kommt."

    Wo lebst du?

    Anscheinend nicht im globalen Kapitalismus.

    p4.focus.de/img/gen/T/F/HBTFTvD4_Pxgen_r_467xA.jpg

    Weshalb sollte für Fußball-Stars etwas anderes gelten als für Hollywood-Stars?

    "Denn wie der Schauspieler schreibt, hat ihm sein Agent der ebenfalls nichts von seiner Homosexualität weiß oder zumindest so tut, als wüsste er von nichts klar und deutlich gesagt, dass "Schwuchteln in dieser Stadt keine Chance haben". Der Agent fügte sogar hinzu, dass er niemals einen schwulen Schauspieler vertreten würde, da Schwule in Hollywood zu wenig Rollen buchen würden, um rentabel zu sein."

    hollywoodblog.vip.de/blog/1464-Mysterioeser-Brief-aufgetauch
    t-Hollywood-sucht-den-schwulen-Schauspieler.html


    Selbstverständlich könnte kein Schwuler jemals in vergleichbarer Weise als Aushängeschild im heterosexistischen Dauerzirkus in Werbung und Massenmenmedien eingesetzt werden.

    Maximal darf der dann eine kleine, sehr eng begrenzte Nische besetzen (und in der Breite nicht zu sehr, zumindest nicht zu lange, auffallen), aber auch die ist schnell besetzt und ausgereizt und stellt in der Summe immer noch einen deutlichen Marktwertverlust und Wettbewerbsnachteil in der internationalen Konkurrenz des Profigeschäfts dar.

    Also, bitte nicht die Leute verarschen, sondern erst einmal grundlegende Fakten und gesellschaftliche Verhältnisse so ansprechen, wie sie sind!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#13 SmileyEhemaliges Profil
  • 17.09.2013, 11:32h
  • Antwort auf #12 von Anti-Verarsche
  • Grundlegende heteronormativ sexistische wirtschaftliche gesellschaftlich relevante globalkapitalistische Solidarität der unterdrückten Massen der industrieproletarischen Arbeiterklasse mit Profifußballern und Hollywoodschauspielern.

    Genau.

    Mit einem reinen Personenwahlkampf zugeschnitten auf den bereits als schwul geouteten Ole von Beust erreichte die CDU 2004 im Bürgerschaftswahlkampf in Hamburg ihr bestes Ergebnis überhaupt in der Hansestadt.

    de.wikipedia.org/wiki/Ole_von_Beust#B.C3.BCrgerschaftswahlen
    _2004


    Wenn sogar eine C-Partei so etwas kann, dann sollte die Promo-Agentur eines Erstligaprofis damit erst recht produktiv umgehen können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »

» zurück zum Artikel