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Wahl-Nachlese
Bayern: Offen schwuler CSU-Kandidat nicht im Landtag
- 17. September 2013 2 Min.

Peter Ostenrieder will weiter Politik betreiben
Peter Ostenrieder, der sich im Wahlkampf über die "taz" outete, verfehlt einen Sitz über die Landesliste.
Gut zwei Tage nach Schließung der Wahllokale in Bayern steht nun fest, dass der 41-jährige Diplom-Kaufmann Peter Ostenrieder sein Ziel, für die CSU in den Landtag einzuziehen, verfehlt hat.
Der 41-Jährige Diplom-Kommunikationsdesigner aus Peiting hatte sich kurz vor der Wahl durch einen Beitrag der "taz" öffentlich als schwul outen lassen – und wäre im Landtag der ersten offen schwule Politiker der Partei geworden.
Allerdings konnte er bei der Zweitstimmenwahl selbst die Wähler im eigenen Stimmkreis nicht überzeugen, wo etwa Horst Seehofer über sieben Mal mehr Stimmen erhielt als er. Von der Partei war er auf auf der Oberbayern-Liste auf Platz 31 gesetzt worden.
Ostenrieder versprach auf Facebook, sich auch in Zukunft in der CSU und kommunalpolitisch zu engagieren. Er habe seine Homosexualität nicht zum Wahlkampfthema machen wollen, schreibt er noch, das Interview mit der "taz" sei schon vor Wochen freigegeben worden und habe in den Tagen vor der Wahl zu einigen weiteren Berichten geführt.
Der Münchner Abendzeitung hatte er unter anderem gesagt, dass er sich "nicht als Schwulenrechtler" sehe. Er sprach sich zwar für ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben aus, glaubte aber, wegen der Übereinstimmung in anderen Themen in der CSU richtig zu sein. "Die CSU wird immer so dargestellt, als hätte man in ihr als Schwuler keine Überlebenschance. Und das nehme ich seit vielen Jahren anders wahr."
Am Dienstag wurde ansonsten bestätigt, dass die grüne Emanzipationspolitikerin Claudia Stamm, die ein wichtiger Ansprechpartner der Community in Bayern ist, auch dem nächsten bayrischen Landtag angehören wird. Die Abgeordnete aus Würzburg erzielte genügend Zweitstimmen. Die Landtagswahl am Sonntag hatte eine wiedererstarkte CSU gewonnen, die künftig wieder ohne den an der 5-Prozent-Hürde gescheiterten Koalitionspartner FDP alleine regieren kann (queer.de berichtete). (nb)
Links zum Thema:
» Webseite von Peter Ostenrieder












Listenplatz 31..
Da woas ma scho wia ma´s mit so ane macht, Gell ?
Schwule ?
Die brauch´n mir hier net..
So was perverses..
""glaubte aber, wegen der Übereinstimmung in anderen Themen in der CSU richtig zu sein""..
""Der 41-Jährige Diplom-Kommunikationsdesigner""..
JUNGE !?..
In dem alter sollte Mann in der Wirklichkeit angekommen sein !
Es gibt keine Schnittmengen mit konservativen Parteien für LGBT´s..
Und schon gar keine für Schwule mit der CSU..
O-Ton Stoiber zum ELP :
""Das ist der flotte Dreier..
Schwule, die heiraten..
Ja, wo, in welchem Land leben wir denn ?""..