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Einzelkommentar zu:
Volker Becks erstes Skandälchen


#40 FaktenlageAnonym
  • 23.09.2013, 11:03h
  • Antwort auf #30 von Sebi
  • Die Grünen waren damals gerade Teil einer Bewegung, die die konservativ-reaktionären und tabuisierenden gesellschaftlichen Verhältnisse und Strukturen, in denen damals wie heute real Missbrauch stattfindet, angegriffen haben. Es ist absurd, dass exakt dieselben Reaktionäre, die bis heute die Milieus und Strukturen züchten und schon Kinder mit ihrer bürgerlichen Geschlechterideologie einschließlich Heteronormativität indoktrinieren (=missbrauchen)
    jetzt "Missbrauch" schreien, ihre altbekannten Feindbilder bedienen und das Rad der sexuellen Befreiung und Emanzipation wieder zurückdrehen wollen. Auch bei Becks Einlassungen ging es zum allergrößten Teil um das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von Jugendlichen, nicht von Kindern. Und dass dieses Thema heute nach wie vor aktuell ist, zeigen nicht nur Beispiele wie die 18-Jährige in Florida, die wegen ihrer Beziehung zu einer 15-Jährigen im Gefängnis sitzt. Wer da die Parallelen zu "Anti-Homo-Gesetzen" nicht erkennt, die "Kinder und Jugendliche" vor jedweder Aufklärung über sexuelle Vielfalt "schützen" bzw. diesen bereits als Missbrauch deklarieren wollen, und mit in den Hetz- und Diffamierungsgesang einstimmt, wird sich noch wundern, mit welch reaktionärem Geist er sich da gemein macht. Der eigentliche Skandal waren, sind und bleiben die sexuellen Unterdrückungsverhältnisse von damals und auch von heute, die solche falschen (!) Solidarisierungen mit pädosexuellen Forderungen überhaupt erst hervorgebracht haben. Und eben in diesem Kontext muss das Ganze auch angesprochen und die Schmierenkampagnen als solche entlarvt werden!
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