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Einzelkommentar zu:
Domian an Bisexuelle: Zeigt euch!


#95 nix kommt nixAnonym
  • 27.09.2013, 10:09h
  • Antwort auf #91 von TheDad
  • Ich fand`s ja erst kleinlich, das du mich so widerlegt hast, und wollt schon schreiben das ich niiiie gesagt hab das Hormone ALLEIN verantwortlich für all das sind usw usw.

    (Ich finde aber Sozialisation findet statt. Der Mensch entwickelt sich IMMER in Korrespondenz zu seinem Umfeld. Ob du willst oder nicht. Kann man gar nicht bewusst steuern oder abschalten.)

    Aber ich kann jetzt nachvollziehen, was du meinst und was deine Befürchtung ist, wenn man sagt das Hormone eben einen großen Einfluss haben. Ich stelle mir das mal ganz bildlich vor. Hormone sind also (ganz platt gesagt) verantwortlich dafür das einer schwul ist/wird. Irgendein Spinner entwickelt also einen Hormonersatzstoff, der genau darauf abzielt, das zu unterdrücken...und peng, wir haben ein "Medikament" gegen die "Krankheit" die Schwul heißt. Oder so ähnlich. Das finde ich auch sehr bedrückend und manchmal weiß ich nicht wie weit wir davon noch entfernt sind...

    Aber: wir sind alle Herr über unseren eigenen Willen.(ok, auch da gibt es jetzt Erkrankungen die das widerlegen werden ich weiß...aber dann braucht man auch über gar nix mehr diskutieren, weil es dann keinen Spaß mehr macht.)

    Es ist nicht nur die Genetik, die Hormone, die Sozialisation die uns zu dem Menschen machen der wir sind. Wir haben alle auch einen gewissen, unerforschten, abstrakten Teil namens Geist/Seele in uns, ein Bewusstsein für uns selbst, für unsere Situation, die Fähigkeit zu reflektieren, zu analysieren...Menschen sind nicht so leicht einzutüten, wie viele denken. Wir sind komplexe große bunte wibbelige Wesen...wir können das was wir nicht wollen ablehnen, dagegen kämpfen und nachdem wir von der Welt so geprägt sind wie wir sind unsere Entscheidungen auf dieser Basis treffen zu unserem Besten und zum Besten der Leute die wir lieben.

    und zu # 90: ich finde die "biografischen Zeitfenster" eine schöne Formulierung und möchte sagen das ich das für definitiv möglich halte, weil ich das schon so erlebt habe. Sozialisierung ist nicht immer nur der böse Feind, der einem was aufdrückt was man nicht will. Man kann auch an Situationen, an Ereignissen die in der eigenen Biografie auftauchen wachsen, sich besser kennen lernen.
    Ich sage immer der Mensch ist ein "work in progress".
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