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Einzelkommentar zu:
UN-Initiative gegen Homo-Diskriminierung


#6 AufarbeitenAnonym
  • 28.09.2013, 17:52h
  • "Deutschland hat sich an dem Treffen nicht beteiligt. "

    Klar. Weshalb sollte sich auch die BRD, wo noch bis 1969 Schwule auf Grundlage desselben Nazi-Paragrafen, der Tausende von ihnen in Konzentrationslager gebracht hatte, verfolgt wurden, wo bis 1994 jeder schwule Kontakt mit Jugendlichen verboten war (während für heterosexuelle und lesbische Kontakte längst ein Schutzalter von 14 Jahren galt) und dieser Paragraf erst im Zuge des Beitritts der DDR im Jahr 1994 endgültig beseitigt wurde, an einem solchen Treffen beteiligen?

    Deutschland ist viel zu beschäftigt, sich an Pädo-Schmierenkampagnen der konservativ-rekationären Konzern- und Staatsmedien zu beteiligen, die jeglichen historischen Kontext ausblenden und nicht die brutalen Unterdrückungsverhältnisse skandalisieren, sondern die Menschen, die sich dagegen erhoben und dabei verständlicherweise auch mal den einen oder anderen - wohlgemerkt verbal-intellektuellen - Fehler begangen haben. Im Gegensatz zu den bürgerlich-reaktionären, (gerade auch homo-) sexualitätsfeindlichen und tabuisierenden Milieus und Strukturen, die massenhaft realen Missbrauch produziert haben und weiterhin produzieren.
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