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Schadensbegrenzung
Barilla-Chef entschuldigt sich bei Lesben und Schwulen
- 28. September 2013 2 Min.

Der Chef des Familienkonzerns gibt sich in dem 45-Sekunden-Cllip "deprimiert und betrübt"
Mit einer Videobotschaft versucht Guido Barilla nach seinen homophoben Äußerungen Schadensbegrenzung. Er kündigte an, sich mit LGBT-Gruppen treffen zu wollen.
Die Boykottaufrufe aus aller Welt haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Erneut hat sich der Vorstandsvorsitzende des italienischen Nudelkonzerns Barilla für seine homophoben Äußerungen entschuldigt – diesmal mit einer Videobotschaft, die er in italienischer und englischer Sprache aufnahm.
"Ich habe die unzähligen Reaktionen auf der ganzen Welt auf meine Worte gehört. Das deprimiert und betrübt mich", erklärt Guido Barilla in dem am Wochenende auf den Facebook-Seiten des Unternehmens geposteten 45-Sekunden-Clip. "Gestern habe ich mich dafür entschuldigt, viele Menschen in der ganzen Welt verletzt zu haben. Heute wiederhole ich diese Entschuldigung. In meinem gesamten Leben habe ich jede Person, die ich getroffen habe, respektiert, auch Homosexuelle und ihre Familien, ohne jede Ausnahme. Ich habe nie jemanden diskriminiert."
Barilla will bei der Entwicklung des Familienbegriffs dazulernen

Mehrere Konkurrenten Barillas nutzten die homophoben Äußerungen, um sich als LGBT-freundlich darzustellen
Darüber hinaus kündigte Barilla in seiner Videobotschaft etwas umständlich an, sich mit Vertretern von LGBT-Organisationen treffen zu wollen. "Es ist klar, dass ich eine Menge über die lebhafte Debatte über die Entwicklung der Familie lernen muss. In den kommenden Wochen möchte ich Vertreter dieser Gruppe, die die Weiterentwicklung der Familie am besten repräsentiert, treffen, darunter auch diejenigen, die ich mit meinen Worten beleidigt habe."
Der Wirbel um den Nudelkonzern begann am vergangenen Mittwoch. In einem Radiointerview hatte Guido Barilla erklärt: "Wir werden keine Werbung mit Homosexuellen schalten, weil wir die traditionelle Familie unterstützen. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie Pasta eines anderen Herstellers essen" (queer.de berichtete). Daraufhin wurden in mehreren Ländern Boykottaufrufe und Online-Petitionen gegen Barilla gestartet (queer.de berichtete). Auch die Barilla-Konkurrenten Buitoni und Bertolli reagierten mit LGBT-freundlichen Gegenkampagnen (queer.de berichtete). (cw)















DeEcco schmecken eh besser oder gleich selber machen. Und die Pastasucen sind auch der Graus.