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Kommentare zu:
Mormonen: Gott hat Homo-Ehe "für unmoralisch erklärt"


#1 AndiAnonym
  • 07.10.2013, 14:40h
  • Tja, was soll man dazu sagen:
    Religion halt.

    Zitat:
    "Anders als andere Organisationen, die ihre Grundsätze oder ihre Doktrin ändern können, sind unsere Grundsätze von den Wahrheiten hergeleitet, die Gott als unveränderlich erklärt hat"
    Ich würde das "organisierten Größenwahn" nennen. Selbst zu glauben, dass man weiß, was Gott will.
    Ein bisschen Sarkasmus darf da ruhig sein: Nebenbeibemerkt: Ich weiß übrigens GANZ GENAU, dass Gott es für unveränderlich erklärt hat, diese Bekloppten in eine Psychatrie einzuweisen und auf der ganzen Welt die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Und jetzt?

    Kann man Menschen, die an einem solchen Größenwahn leiden, überhaupt noch für voll nehmen?! Mir fällt das immer schwerer. Ich schaffe es kaum noch solche Menschen ernst zu nehmen.
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#2 SmileyEhemaliges Profil
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.10.2013, 15:07h
  • Die Mormonen sollten die Füße stillhalten, wenns um Unmoral geht, schließlich wird Poiygamie dort immer noch praktiziert!
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#4 KokolemleProfil
  • 07.10.2013, 15:10hHerschweiler
  • Hat Dallin Oaks denn Gott selst getroffen und hat Gott ihn dann das gesagt? Mann auf der einen Seite in Kalifornien sucht man mit Seti nach ausserirdischer Intelligenz und dann kommen solche Dummschwätzer und erzählen so was. Jetzt weis ich auch warum die Suche nach ausserirdischer Intelligenz bis jetzt erfolglos war. Mann will mit uns keinen Kontakt, weil es unter den Menschen noch so viele Idioten wie dieser Oaks und dessen ganze Kirche gibt. Das ist doch finstertes Mittelalter. Spock würde sagen "Eine bedauernswerte Lebensform, die den Untergang geweiht ist"
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#5 FinnAnonym
  • 07.10.2013, 15:15h
  • Aha, und woher will er das wissen?

    Und ganz abgesehen davon:
    dann soll er halt in einen Gottesstaat ziehen und nicht in einer Demokratie leben...
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#6 timpa354Ehemaliges Profil
  • 07.10.2013, 15:43h
  • Noch so einer, der scheinbar Stimmen hört, haben die denn keine Psychiatrien mehr in Amerika, tummeln sich denn alle Spinner der Welt in religiösen Vereinigungen? Allerdings finde ich viel schlimmer, dass es ernsthaft Menschen gibt die sich von diesem religiösen Wahn anstecken lassen im Sinne von Folie a´deux nur auf noch mehr Personen ausgeweitet. Mein Vater sagte immer, der Herrgott hat einen großen Tiergarten. Ich finde besser kann man nicht ausdrücken was es für bizarre Verhaltensweisen gibt.
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#7 StretchingmasterProfil
  • 07.10.2013, 16:22hEssen / Holsterhausen
  • Wenn man in der Kirche ist und Stimmen hört dann ist es Gott. Wenn ein ungläubiger Stimmen hört dann landet er in der Klappsmühle.

    Warum werden solche Spinner nur immer so alt? Ah ich weis, der da oben will sie gar nicht haben und der unten weis nicht mehr wohin mit den ganzen religiösen Fanatikern.

    Schönen Tag noch
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#8 ZeitfensterAnonym
  • 07.10.2013, 17:08h
  • Ich freu mich auf die Berichte, wenn man diesen Mann mit einem Stricher auf der Klappe erwischt hat....
    ;-)
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#9 sperlingAnonym
  • 07.10.2013, 17:21h
  • und ein paar andere sekten bestimmen alle paar jahre per mehrheitsbeschluss, was die gottheit aktuell zu wollen habe, um nicht auf allzu peinliche weise aus dem zeitgeist herauszurutschen. das ist auch nicht weniger meschugge.
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#10 TheDadProfil
  • 07.10.2013, 17:52hHannover
  • Antwort auf #3 von FoXXXyness
  • Dem erstem Zeil deines Kommentares kann Mann ja noch zustimmen, zumal die sich mit wirtschaftlich zumindest zweifelhaften Geschäften in die Politik einmischen und bei ihren Kampagnen gegen LGBT-Rechte vorsätzlich die Unwahrheit sagen..

    Warum Du dann aber ausgerechnet die Polygamie in´s Feld führst um von Unmoral zu sprechen, verstehe ich nicht..

    Was genau ist an einvernehmlicher Polygamie unmoralisch ?
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#11 kuesschen11Profil
  • 07.10.2013, 17:58hFrankfurt
  • Die Mormonen dienen also Gott, in dem sie homosexuelle Verhaltensweisen nicht dulden oder Gesetzte für Partnerschaften nicht erlauben.

    Das erinnert an Faschismus und seine Folgen.

    Dem 81-Jährigen sollte deutlich gezeigt werden, wie menschenverachtend krank seine Religion oder besser gesagt Sekte ist, sonst müssten Menschen heute nicht mehr für ihre freiheitlichen Rechte kämpfen.
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#12 wanderer LEAnonym
  • 07.10.2013, 18:40h
  • Die Mormonen sind keine christliche Gemeinschaft sondern eine vom Wesen her vorchristliche Sekte. Vorchristlich ist alles, was nicht die Liebe an erste Stelle setzt - und freie individuelle Verantwortung gegenüber selbst erlebter, nicht durch irgendwen in Menschengestalt reglementierbarer helfender Hand und Offenbarung durch göttliche Mächte - sondern das Befolgen von Gesetzen und Regeln.

    "Der ganze Mief von vorvorgestern ist wieder mal auß' Rand und Band."
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#13 HugoAnonym
  • 07.10.2013, 19:26h
  • "Die erste Pflicht eines jeden Mormonen sei es, Gott zu dienen..."
    Ich kann hinter den Zeilen lesen und das versteht sich dann ganz anders:
    Die erste Pflicht eines jeden Mormonen sei es, seinem religiösen Führer zu dienen. Der religöse Führer redet und der fleißige Mormone kann schuften für seinen Führer.
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#14 sperlingAnonym
  • 07.10.2013, 19:26h
  • Antwort auf #12 von wanderer LE
  • >"Vorchristlich ist alles, was nicht die Liebe an erste Stelle setzt"

    eine, mit verlaub, recht abenteuerliche definition von "vorchristlich", die man wohl als religiöse polemik gelten lassen mag, die aber aus religionswissenschaftlicher sicht nicht sinnvoll ist. man kann das mormonentum wohl eher als christlich-synkretistische neureligion einordnen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 David77Anonym
  • 07.10.2013, 19:41h
  • Antwort auf #10 von TheDad

  • Nunja, er darf 4 frauen heiraten, treue schwören + pimpern, die frauen dürfen es aber nicht untereinander.
    das ist in der tat schon verlogen, erst recht wenn andere in dieser lage, wenn sie sich NICHT auf eine religion berufen, von eben diesen, den religionen als unmoralisch abgestempelt werden.
    Komisch, gegen die lebensweise der mormonen sagen andere mitchristen nichts. Die dürfen sich dann auf gott berufen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#16 TheDadProfil
  • 07.10.2013, 22:56hHannover
  • Antwort auf #15 von David77
  • Tja..

    Der "Systemfehler" in dem Gedankengang den ich Dir gar nicht mal so persönlich unterstellen will, ist aber, wer Polygamie als unmoralisch betrachtet geht immer davon aus das sich Ein Mann mehrere Frauen "hält"..

    Ich meinte aber mit der ernsthaften Frage nach der Unmoral ""einvernehmlicher Polygamie"" die Möglichkeit das sich mehrere Frauen auch einen Mann teilen, oder Eine Frau mehrere Männer hat..

    Ich kann daran absolut nichts unmoralisches sehen, und sehe deshalb auch keine Notwendigkeit Polygamie per se Unmoral zu unterstellen..

    Analoges gilt für Polyamory in all seinen möglichen Ausprägungen, egal ob rein Schwul oder Lesbisch, oder eine Hetero-Bisexuelle Komponente im Spiel ist..

    Polygamie ist nicht nur bei den Momonen (obwohl seit Jahren offiziell verboten, und das wie üblich durch die neidbesetzten konservativen Katholiken im Land) Gang und Gäbe, sondern auch in verschiedenen Strömungen des Islam, die sich wie die Mormonen dabei auf Abraham als Stammvater berufen, der zunächt wegen angeblicher Unfruchtbarkeit seiner Frau Sarah (heb. Sarai, übrigens seine Halbschwester!) und deshalb fordert sie
    ""Abraham gemäß dem auch anderweitig bezeugten Rechtsbrauch auf ihre junge Sklavin Hagar zu nehmen""..

    Mit ihr zeugt Abraham seinen ersten Sohn Ismael, dem noch Sieben weitere folgen, einer dann doch, oh Wunder, mit dem angetrautem Weib, das Abraham nach wie vor beschläft, was ihr Eherecht ist..

    Aus ihnen gehen die Sieben Semitischen Stämme hervor, auf die sich Heute noch sowohl die Israelis als auch die Araber als Abstammung berufen..

    Als Abraham 99 Jahre alt ist spricht Gott erneut zu ihm, und fordert ihn auf den Bund mit Gott zu bekräftigen indem er seine Söhne beschneiden läßt..
    Dafür wolle er ihm binnen eines Jahres durch seine Frau Sarah einen Sohn schenken, den er Isaak nennt..

    Das nur nebenbei bemerkt weil hier neulich mal wieder zu lesen war das die Beschneidung ein "mittelalterliches Ritual" sei..
    Nein, es ist sehr viel älter, geht offensichtlich direkt auf Abraham zurück, was den Schluß zuläßt warum sowohl Juden als auch Araber die später die ersten Muslime wurden, beschnitten werden..

    Historisch ist die Figur Abraham für die es keinerlei belege als Person gibt so um 2000 v.Chr. einzuordnen..
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#17 AaronAusLeipzigAnonym
  • 07.10.2013, 23:34h
  • Antwort auf #1 von Andi
  • Es gibt nur einen Weg das herauszufinden.. das ist Gott selbst zu fragen. Er wird es wohl wissen ob es Größenwahn oder Wahrheit ist.

    Gott hat seine Urkirche wiederhergestellt und wieder 12 Apostel berufen durch die er spricht, über Belange die die ganze Welt angehen. Du musst dies nicht einfach annehmen und glauben, sondern bist herzlich eingeladen Gott selbst zu fragen über alles was seine Apostel lehren. Egal wie weit weg man sich von Gott betrachtet, er antwortet jedem, egal ob rechtschaffen oder nicht.
    Wenn du Gott in aufrichtigem Gebet fragst ob dieses statement wahr ist, wirst du eine Antwort erhalten.

    In diesem Zusammenhang: Gott hasst nicht den Sünder, sondern die Sünde. Er liebt daher jeden Schwulen im gleichen Maße wie einen nicht Schwulen. Aber die Meinungen der Menschen, selbst Gesetze, ändern nicht seine Worte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#18 frageAnonym
  • 07.10.2013, 23:44h
  • was ich immer schon wissen wollte: wenn man im knast eine lebenspartnerschaft eingeht, bekommt man dann eine gemeinsame zelle?
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#19 CarloAnonym
#20 SmileyEhemaliges Profil
#21 SmileyEhemaliges Profil
#22 JadugharProfil
  • 08.10.2013, 03:08hHamburg
  • Antwort auf #17 von AaronAusLeipzig
  • Ich war einmal ein gläubiger Christ, der jedoch schon sehr früh logische Ungereimtheiten in der Bibel feststellte. Ich betete aufrichtig zu Gott, weil ich seit meiner Geburt schwer gesundheitlich zu leiden hatte. Es passierte nichts! Nur durch eigenes Handeln und eigene Erkenntnisse konnte ich mir helfen. Der Austritt aus der Kirche war dann die Folge, da ich von den Geistlichen mißhandelt wurde, als ich noch ein Kind war. In Bezug auf Homosexualität hat Gott mir auch nicht geholfen. Wäre ich heterosexuell, so blieben mir die Schikanen homophober Menschen erspart.
    Wer will sich schon freiwillig von Homophoben schikanieren lassen?
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#23 Fred i BKKAnonym
  • 08.10.2013, 06:10h
  • Antwort auf #17 von AaronAusLeipzig
  • ...Du bist ein bescheuerter Schraegbrunnser...

    ich bin 65 Jahre alt und war bis zur Wahl Ratzingers Mietglied der RKK Sekte, ich habe lange genug diesen Gott befragt in saudummen Gebeten auf schmerzenden Knien...

    ich habe in meinen Leben durch meinen Beruf ,unzaehlige Menschen ,vom Saeugling bis zum Greis ....versterben sehen ...

    fuer mich zaehlt heute nur was ich sicher weis und nachpruefen kann .....

    Dein Gott ist nicht beweisbar ,nicht nachpruefbar.......erzaehle mir als altem Mann nichts vom Lindgruenen Wolpertinger....

    Bildung,Wissenschaft und radionales Denken

    schliessen die Existenz deines Gottes aus....

    Ein liebender ,allmaechtiger Gott wie ihn uns die Sekten ..verkaufen wollen ....
    passt nicht mit den Geschehnissen auf diesem Globus zusammen....

    Du bist mit deinem Goetzenaberglauben ein Produkt von lebenslanger Gehirnwaesche ...das war ich letztlich auch
    und
    nicht mehr .....und du wird nicht mal die Nichtexistenz dieses Gottes erfahren bei deinem Tod....

    Endschuldig ,fals Dein Beitrag als Satire gemeint war ???
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#24 Fred i BKKAnonym
  • 08.10.2013, 06:38h
  • ...es ist cirka 1 Jahr her.....da klingelten sie auch bei uns...ich hatte sie schon oefters hier gesehen...zwei junge Maenner auf dem Fahrrad ,auf dem Gepaecktraeger sichtlich bei jedem eine Bibel,sie sahen aus wie aus dem Ei gepellt,
    bluetenweisses Hemd ,schwarzes Namenschild,schwarze Hosen mit Buegelfalte und gewienerte schwarze Schuhe...
    ...sie moechten mir von Jesus erzaehlen...
    ich sagte ihnen ,die alten Geschichten kenn ich schon ...und ob es was Neues gaebe...
    sie reagierten verunsichert....
    dann habe ich sie gefragt ,ob ich,wenn ich Mietglied werde bei ihnen auch heiraten kann ,ich bin schon seit 36 Jahren mit meiner grossen Liebe zusammen...

    sie bejahten dass eifrig und sahen schon zwei Neue Opfer vor sich....

    ...dann rief ich meinen Partner zum Tor ....
    erzaehlte ihm ..wir koennen nun heiraten...

    die Gesichter der zwei ..haette man fotografieren sollen .....

    ab auf Fahrrad ....und niemehr hier aufgetaucht..

    so erlebt, Fred in BKK

    Mormonen als Missionare in Thailand
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#25 stromboliProfil
  • 08.10.2013, 08:09hberlin
  • Antwort auf #17 von AaronAusLeipzig
  • "Es gibt nur einen Weg das herauszufinden.. das ist Gott selbst zu fragen."
    demnächst wird hier noch eine mailadresse verlinkt, die direkten zugang zum göttlichen sekretariat verspricht...

    sag mal glaubst du den unsinn, den du hier verzapfst?

    Mit " gott" sprechern durch menschen...
    da kann doch mittlerweile jeder dahergelaufenen depp kommen und behaupten, von "gott gesandt zu sein".. was ja auch genügend deppen behaupten.
    Damit ist aber der gottesbeweis nicht erbracht, sondern nur die grenzwertige debiltät menschlichen strebens und handelns!

    "Gott" antwortet nicht, da er ausschließlich eine denkkonstruktion des menschen ist... eine metapher vieleicht, die als ordnungsmoment fungiert wo der mensch in seiner abhängigkeit nicht der eigenen verantwortung mächtig ist.

    Nun, da "gott bekanntlich den mund ausgewählter bedarf ( warum eigentlich.. wenn er zu denen direkt sprechen kann, warum dann nicht zu allen menschen gleichzeitig.) , erzählen mir nun diese "auserwählten was sache ist.

    Mit den gottgesandten ist das so eine sache... ihre katastophale wirkung und hinterlassenschaft auf die menschheit hinlänglich bekannt!
    Sprich du deshaslb mit deinen stimmen und imaginationen.. die, im idealfall als psychiatrisches problem erkannt, im sogenannt religiösen normalfall, als religiöse schwärmerei ab zu tun sind.
    Aber wachsam bleiben: wo nämlich die "schwärmerei über geht in vorschriften machender anmaßung, ist die grenze längst überschritten zwischen hinnehmbarer absonderlichkeit und paranoider gläubigkeit!

    Man sollte geistige abweichungen nicht als anstrebenswertes ziel postulieren , sondern hoffen, dass aus dieser nichtnormalität kein wirklicher schaden für die betroffenen erwächst.
    Und man sollte lieber durch aufklärung stetig schwache, innerlich instabile glieder der gesellschaft vor diesen gefahren der selbstaufgabe warnen, ihnen raten
    lieber einen dialog mit sich selbst zur stärkung des eigenen ichs zu führen, statt einer von sekteninteressen durchdrungenen vorgegaukelten "philosophie über das vorhandensein eines gottes" und der interpretation seines willens durch "ausgewählte", sich kritiklos hinzugeben.
    Einem "nachweis", dessen nachweis wiederum nur in der bestätigung durch ein häuflein erbärmlich nach macht strebender menschen besteht.
    Btw...
    Würdeloser gehts nimmer mit der verarsche
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#26 AbrahamAnonym
  • 08.10.2013, 08:15h
  • Nachdem Lucy Smith die Spülmaschine ein- und den Wäschetrockner ausgeräumt hatte, half sie ihrem Mann bei der Schatzsuche.

    Joseph wurde als viertes von elf Kindern von Joseph Smith und Lucy Smith (geb. Mack) in Sharon, Vermont, geboren. Seine Familie war bibelgläubig. Die Eltern arbeiteten als Händler und Bauern. Die Familie hatte häufig mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen: Wegen geschäftlicher Fehlschläge und Missernten zog sie in der Hoffnung, nach dem jeweiligen Neuanfang ein besseres Leben zu finden, mehrmals innerhalb der nordöstlichen USA um. Die Familie Smith besserte ihr geringes Einkommen durch entgeltliche Schatzsucherei auf.

    de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Smith
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#29 Lucy SmithAnonym
#30 timpa354Ehemaliges Profil
  • 08.10.2013, 13:30h
  • Antwort auf #23 von Fred i BKK
  • Diese Denkart zum Glauben gefiel mir am besten, weil sie alles sagt.

    Brian Kinney: "Eigentlich interessiert's mich einen Dreck, was Gott über mich denkt. Er sollte sich darüber Sorgen machen was ich über ihn denke. In diesem kalten, toten Universum sind wir die einzigen, die glauben, dass er existiert, ohne uns ist er ein nichts!
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#31 sperlingAnonym
#32 ollinaieProfil
#33 TheDadProfil
  • 08.10.2013, 14:54hHannover
  • Antwort auf #17 von AaronAusLeipzig
  • Schätzchen..

    Dir hat GOTT in Deinem ganzem Leben noch NIEMALS auch nur einen Hauch in´s Ohr getan !

    ALLES was Du als von Gott kommend empfindest, kommt von den Leuten die sich Dir gegenüber als die Apostel behaupten..

    Wenn Du nicht in der Lage bist das zu erkennen, und wenn Du nicht gewillt bist anzuerkennen das ein Gott NIEMALS zu seinen Gläubigen spricht, bist du auf dem bestem Wege eine Freikarte in die Psychiatrie zu lösen..

    Wenn es einen Gott gibt, der nicht die Sünder haßt sondern die Sünde, dann würde er die Homoehe nicht verbieten, sondern sie fördern, denn er würde sich immer für die Liebe entscheiden, und für den Sex, denn Sex IST KEINE Sünde !
    Sex KANN keine Sünde sein, weil sie Gottes Werk am Leben erhält !

    In diesem Sinne, gehe in Dich und an Dich..
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#34 TheDadProfil
  • 08.10.2013, 15:02hHannover
  • Antwort auf #18 von frage
  • Ja..

    Tatsächlich lebt aber die Mehrzahl der Gefangenen in "wilder Ehe" zusammen..

    Mir ist derzeit kein Fall bekannt in dem eine Lebenspartnerschaft zwischen Zwei Insassen geschlossen wurde..

    Ebenso wie für Hetero-Eheleute gibt es die Möglichkeit der "Langzeitbesuche" für Lebenspartner von Außerhalb..
    Allerdings bieten nicht alle Gefängnisse diese speziellen Zellen für solche Langzeitbesuche an..
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#35 AndreAnonym
#36 Der_UnglaeubigeAnonym
  • 08.10.2013, 20:08h
  • Antwort auf #23 von Fred i BKK
  • Hallo,

    =========
    (vorweg etwas klargestellt: ich bin nicht religioes bzw. die institutionalisierten Formen des Glaubens (aka Kirchen) sind mir zutiefst zuwider. Es mag vielleicht ein "hoeheres Wesen" geben, das unser Universum geschaffen hat, aber das es in so einer Form existiert, wie es die Kirchen/Religionen beschreiben bzw. sich ausmalen ist mMn voellig absurd.)
    =========

    >> Bildung,Wissenschaft und radionales Denken schliessen die Existenz deines Gottes aus.... <<

    tut mir leid, wenn ich Dir da widersprechen muss: so sehr ich den wissenschaftlichen Weg/ die wissenschftl. Methode schaetze bzw. bevorzuge, sagt die (Natur)Wissenschaft nichts ueber die (Nicht)Existenz Gottes aus; sie kann es gar nicht und sie will es auch gar nicht. (Natur)Wissenschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die uns umgebenden Phaenomene logisch-rational zu erklaeren und die (irrationale) Angst vor irgendwelchen Daemonen/boesen Goettern in Wissen ueber die Naturphaenomaene und ihnen innewohnenden Gesetzmaessigkeiten umzuwandeln. Dadurch wurden zwar die "Goetter" aus dem Alltag verdraengt/zurueckgedraengt, aber nicht voellig abgeschafft. Es gibt halt aus Sicht der Naturwissenschaft keinen Beweis fuer einen Gott, aber auch keinen Beweis dagegen; genauso wenig wie es einen Beweis/ein physikalisch begruendetes Argument gegen die Existenz von Ausserirdischen gibt, die mMn aber ganz sicher existieren, wenngleich ich dafuer aber keinen Beweis habe, ausser zweier unerklaerlicher Beobachtungen innerhalb von 17 Jahren.
    (Astro)Physiker, die sich mit Kosmologie beschaeftigen, also dem Universum und dessen grundlegenden Strukturen/Prozessen haben "Gott" entweder in hoehere Dimensionen oder VOR den Anfang des Universums (aka Urknall) "verschoben". Fuer den Fall, dass Gott mit dem Urknall Raum&Zeit, sowie die heute gueltigen Gesetze geschaffen hat, KANN die Wissenschaft KEINE Aussage darueber machen, was vor dem Urknall war, weil mit dem Urknall eben all das, was wir heute kennen, erst entstanden ist (Darunter der Raum selbst, sowie auch die Zeit (was immer das sein mag)). Ich habe mal gelesen, dass ein Physiker(team) die Idee hatte, dass man aus Strukturen in der Verteilung der sog. "kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung" Hinweise auf gewisse Zustaende vor dem Urknall erhalten koennte, aber das war ganz neu und noch nicht gruendlich ueberprueft; das wird dann die Zukunft zeigen, inwieweit das plausibel/stimmig ist.

    >> Ein liebender ,allmaechtiger Gott wie ihn uns die Sekten ..verkaufen wollen .... passt nicht mit den Geschehnissen auf diesem Globus zusammen.... <<

    DA stimme ich Dir voellig zu, wenngleich von kirchlicher Seite dann der Einwand kommt, dass Gott uns den freien Willen gegeben hat, und Eingriffe seinerseits diesen freien Willen unterminieren wuerde. (Die Folgen der Handlungen/Taten des freien Willens kann man dann aber netterweise, so sie denn den 10 Geboten widersprechen, durch Beichten und anschliessend folgender Erteilung der Absolution wieder ausgleichen, so dass man immer noch Aussicht darauf hat "in den Himmel zu kommen"
    Zuckerbrot und Peitsche hat wohl schon immer funktioniert.
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#37 TheDadProfil
  • 08.10.2013, 22:51hHannover
  • Antwort auf #36 von Der_Unglaeubige
  • Klingt in sich alles sehr schön..

    Allerdings unterliegen die diversen Naturkatastrophen der vergangenen 5.000 Jahre inklusive Sodom & Gomorrha nicht dem freiem Willen der Menschen, so das die Theorie ein Eingriff eines Gottes würde diesen unterminieren so nicht ganz tragfähig ist..

    Auch ist fraglich wie weit Mann Handlungen als einem freiem Willen unterliegend deklarieren kann, wenn Mann sich Taten vor Augen führt die von Soldaten "begangen" wurden indem sie auf Knöpfe drücken oder auslösende Hebel zum Abwurf von Bomben bewegen, oder eben von den Schergen die notwendig sind eine Diktatur am Leben zu erhalten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#38 AndreAnonym
#39 Der_UnglaeubigeAnonym
  • 09.10.2013, 00:39h
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • Hallo,

    damit sprichst Du mir ebenfalls aus der Seele; ich habe
    nie verstanden, wie MENSCHEN andere MENSCHEN qua
    Ernennung (natuerlich nicht ganz so einfach, aber im
    Prinzip ja schon) in ein Amt befoerdern koennen, in dem
    sie dann das Wort Gottes (als haette jemals irgendjemand
    Gottes Stimme (ausser in seinem Kopf) direkt vernommen)
    verkuenden duerfen und als Bodenpersonal Gottes
    Taetigkeiten erledigen, die eigentlich nur Gott selber
    erledigen duerfte/koennte (z.B. Vergebung der Suenden).
    Ausserdem: wenn Gott allmaechtig waere und Wert darauf
    legen wuerde, dass die Menschen an ihn glaubten, wuerde
    er dann wirklich jemanden damit beauftragen, sein
    Wort/seine Botschaft in der Welt zu verkuenden? Waere
    es denn dann nicht einfacher fuer ihn, da allmaechtig, ueberall auf der Erde gleichzeitig Wunder geschehen zu lassen, ohne selbst direkt in Erscheinung zu treten, und sich dann fuer diese Wunder anbeten zu lassen?

    Voellig absurd wird das Ganze dann, wenn sich
    "die Kirche" in der Diskussion um die Frage der Existenz
    Ausserirdischer Intelligenzen zu Wort meldet mit der
    Frage: Wenn Gott seinen Sohn geopfert hat, die Menschen
    zu erloesen (wovon eigentlich; von der "Erbsuende"? Ist
    eigentlich genauso laecherlich, wie die "Erbschuld" der
    Deutschen fuer die Verfolgung und Ermordung der Juden;
    und was ist eigentlich mit der Hexenverfolgung, den
    Kreuzzuegen, die Sklaverei unter der die Schwarz-
    amerikaner gelitten haben, die Unterjochung der
    afrikanischen Bevoelkerung durch die Briten....) gilt
    das dann auch fuer die Ausserirdischen? Sind die
    "Aliens" auch durch die Opferung Jesus Christus erloest
    worden? (Wovon in diesem Falle dann eigentlich?)
    Und wieso ueberhaupt "Opferung"? Schliesslich ist
    Jesus ja am 3. Tage auferstanden von den Toten.

    Fragen ueber Fragen: aber Glaube war ja noch nie
    sonderlich von Logik gepraegt.

    Eines faellt mir dazu noch ein (obwohl es noch seeehr viel dazu zu fragen/sagen gaebe): mit welchem Recht masst sich die Kirche an, die sogen. "Wilden" (aka Naturvoelker Afrikas und anderer Kontinente) zu missionieren? Wie arrogant muss jemand sein (gerade bei so etwas subjektivem wie dem Glauben), anderen "vorschreiben" zu wollen, an was sie zu glauben haben? Wie kommt die Kirche dazu, den Polytheismus als falsch einzustufen, "ihren" Monotheismus dagegen als den einzigen, richtigen und wahren Weg zu Gottes Himmelreich anzusehen, und Andersglaeubige "bekehren" zu wollen (gilt uebrigens auch fuer "den" Islam)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#40 Der_UnglaeubigeAnonym
#41 Der_UnglaeubigeAnonym
  • 09.10.2013, 03:06h
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • Bevor man mich hier evtl falsch versteht: Das ist NICHT meine Einstellung/Meinung, sondern die Argumentation der Kirche/von Glaeubigen!!

    Ich dachte bei "Geschehnisse auf diesem Globus" jetzt nicht unbedingt an Naturkatastrophen, sondern eher den (bewussten) (Greuel)Taten von Menschen anderen Menschen, Tieren, der Umwelt gegenueber. Bei denen hat Mensch ja durchaus die Wahl etwas zu tun oder eben nicht. Gott hat uns die Faehigkeiten gegeben, Gut und Boese unterscheiden zu koennen (wobei man erst noch klaeren muesste, wie Gut und Boese definiert sind, und dabei beruecksichtigen das sich beides auch situationsbedingt durchaus ins Gegenteil verkehren kann) und das Gute zu tun und das Boese zu lassen ist eben eine bewusste, freie Entscheidung des Menschen. Wenn Gott jetzt, wie auch immer, durch direkte Einwirkung auf die Gedanken/Entscheidungen des Menschen, oder durch "versteckte" Eingriffe, wie z.B. der Abzug der Pistole klemmt, das Auto in dem die Bombe eingebaut ist, startet nicht..., diesen freien Willen beeinflusst, bzw. daran hindert, seine geplante Tat/Entscheidung zu vollziehen, beeinflusst dieses Wirken Gottes unseren freien Willen, und wuerde damit seine eigene Entscheidung, uns einen freien Willen zu gewaehren, ad absurdum fuehren, da mit dem Zugestehen eines freien Willens an den Menschen, Gott damit rechnen musste, bzw. es sicherlich kommen sah, was Mensch mit diesem freien Willen tun wuerde.
    Wie gesagt, nicht meine Theorie/Begruendung, sondern der Relioten.
    >> Auch ist fraglich wie weit Mann Handlungen als einem freiem Willen unterliegend deklarieren kann, wenn Mann sich Taten vor Augen führt die von Soldaten "begangen" wurden indem sie auf Knöpfe drücken oder auslösende Hebel zum Abwurf von Bomben bewegen, oder eben von den Schergen die notwendig sind eine Diktatur am Leben zu erhalten.. <<
    Ja, da gibt es sicherlich Diskussionpotential, aber ich denke das wuerde hier in diesem Medium viel zu weit fuehren, bzw. unmoeglich werden, alles betrachten zu wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#42 Fred i BKKAnonym
  • 09.10.2013, 14:47h
  • Antwort auf #40 von Der_Unglaeubige
  • ...die werden hier nie mehr auftauchen ,denke die informieren auch ihre Nachfolger....wo das schwule -teuflische Paar lebt ..und dass man da besser nicht laeutet..
    die Zeugen Jehovas bei euch in Deutschland meiden ja auch Wohnungen wo sie eine dicke Abfuhr erhalten haben..auch die informieren ihre Kollegen...
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#43 TheDadProfil
  • 09.10.2013, 15:23hHannover
  • Antwort auf #39 von Der_Unglaeubige
  • ""und Andersglaeubige "bekehren" zu wollen (gilt uebrigens auch fuer "den" Islam)""..

    Auch wenn es die meisten gerne negieren, oder es nicht hören wollen :
    Der Islam ist nichts weiter als die Weiterentwicklung eines bestehenden Glaubens, nämlich des Christentumes als Entwicklung aus dem Judaismus, durch Rückbesinnung auf die eigentliche Wurzel..

    Der Islam erkennt das Neue Testament nicht an, und fusst auf dem Altem Testament..

    Aber das nur nebenbei..

    ""Wenn Gott seinen Sohn geopfert hat, die Menschen
    zu erloesen (wovon eigentlich; von der "Erbsuende"? Ist
    eigentlich genauso laecherlich, wie die "Erbschuld" der
    Deutschen fuer die Verfolgung und Ermordung der Juden;
    und was ist eigentlich mit der Hexenverfolgung, den
    Kreuzzuegen, die Sklaverei unter der die Schwarz-
    amerikaner gelitten haben, die Unterjochung der
    afrikanischen Bevoelkerung durch die Briten....)""..

    Die Frage die sich aufdrängt :
    Wäre das Christentum so "erfolgreich" geworden wenn Gott seine Tochter geopfert hätte ?

    Die Frage der Erbschuld ist eine in sich gespaltene, denn die Erkenntnis der Deutschen durch den Völkermord als Schuld eine besondere Verantwortung übernehmen zu müssen, haben die anderen Täter immer noch nicht erkannt..

    Kein Volk, kein Staat, kein Land und keine Organisation oder Kirche hat jemals den Versuch unternommen sich mit einer ähnlichen Geeste bei den Opfern zu Entschuldigen wie seinerzeit Willy Brandt durch den Kniefall am Warschauer Ghetto, was in der Wirkung gleischzeitig als Schuldeingeständnis gegenüber dem Jüdischem Volk UND dem Polnischem Nachbarn verstanden werden konnte..

    Weder die RKK noch die Briten "erkennen" eine Schuld an der Hexenverfolgung oder der Unterjochung ganzer Völker auf allen Kontinenten an, an denen ja auch immer die Kirchen beteiligt waren..
    Und nebenbei..
    Kreuzzüge, Unterjochung, Hexenverbrennung und die Sklaverei gehen einander Hand in Hand, und bilden damit eine in sich gleichzeitig größere Schuld die nicht wahrgenommen werden WILL, weil sie sich in die bezeichneten Teile aufspaltet, und damit kleiner erscheint, als sie es tatsächlich ist..

    Es gibt mit Ausnahme der "Entschuldigung" des Papstes an Galilei keinerlei Eingeständnis des Vatikan für das Fehlverhalten in den Hexenprozessen und der Inquisition, die bis Heute in Form der "Vatikanischen Behörde der Glaubenskongregation" fortbesteht, und mit Kardinal Müller nach Ratzinger erneut einen Deutschen Leiter hat..
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#44 stromboliProfil
  • 09.10.2013, 18:37hberlin
  • Antwort auf #36 von Der_Unglaeubige
  • schön und gut...
    was mich innehalten lässt ist der satz:
    .."dass Gott uns den freien Willen gegeben hat..
    Das widerspricht der tatsache, dass wir um den erhalt unseres lebens kämpfen, sprich arbeiten essen scheißen und sterben müssen.
    Hier der elementare widerspruch zur freiheit.

    Eher ist alles, was dem urknall folgt somit auch ein zwang der elemente-moleküle und atome, sich in einer bestimmten richtung hin zu ordnen um überhaupt existieren zu können.

    Selbst in der chaos-theorie liegt doch ein quentchen zwangsläufigkeit der sich entwickelnden dinge...

    Was ist vor dem urknall..? "gott" ? Oder entsteht "gott erst durch eben diese chemisch-physikalische reaktion.
    Reduziert auf eine wissenschaftliche deutung, wird die frage nach "gott aber überflüssig, weil die sich verändernden prozesse ohnehin ohne (!) "ihn weiter entwickeln...
    das universum expandiert ins endlose, ins nichts.. auch ohne "ihn und sein "zutun.
    Ja vieleicht ist "gott also doch nur eine noch fehlende gleichung.. mitnichten aber ein anbetungswürdiges irgend etwas, dem wir uns unter zu ordnen haben.
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#45 SmileyEhemaliges Profil
#46 Der_UnglaeubigeAnonym
  • 10.10.2013, 00:43h
  • Antwort auf #43 von TheDad
  • >> Der Islam erkennt das Neue Testament nicht an, und fusst auf
    dem Altem Testament.. <<

    Dazu ein kleines Schmankerl eines amerikanischen (jaja, ich weiss) Bibelforschers: Geschichte von Jesus Christus komplett von roemischen Aristokraten erfunden! (Artikel in Englisch; hab's nicht ganz durchgelesen, dazu ist mein Englisch nicht (mehr) gut genug, um alles richtig(!) zu verstehen.)

    uk.prweb.com/releases/2013/10/prweb11201273.htm

    >> Die Frage der Erbschuld ist eine in sich gespaltene, denn die Erkenntnis der Deutschen durch den Völkermord als Schuld eine besondere Verantwortung übernehmen zu müssen, haben die anderen Täter immer noch nicht erkannt.. <<

    Auch wenn es nach Haarspalterei klingt und ich mich dadurch vielleicht unbeliebt mache: ICH zumindest wuerde sagen, wir ("die Deutschen") haben vielleicht eine besondere (gesellschaftl.) Verpflichtung/Verantwortung, dafuer zu sorgen, dass sich so etwas wie vor ~80 Jahren NIE mehr wiederholt, aber "wir" brauchen uns KEINE SCHULD einzugestehen, da KEINER (naja, von einzelnen Ausnahmen abgesehen) der heute Lebenden an den Geschehnissen der Vergangenheit beteiligt war. Wir, wie auch andere Laender, wie Du ja bereits geschrieben hast, haben dagegen die gesellschaftl.-moralische Pflicht, dafuer zu sorgen, dass die Vergangenheit nicht vergessen wird, und dadurch mit dazu beizutragen, dass es nicht noch einmal passiert.
    Das waere ja in etwa so, als wenn Dein Vater, Bruder, Verwandter wievielten Grades auch immer, jemanden umbringt, und Verwandte des Getoeteten von Dir verlangen, Dich fuer die Taten Deines Vaters, Bruders, Verwan... zu entschuldigen. DU hast niemanden getoetet (gehe ich mal von aus;-) ), also brauchst DU Dich auch nicht zu entschuldigen. (zumindest solange nicht, solang Du nichts von den Mordplaenen gewusst hast und nichts gesagt hast)
    Zu Galilei:
    Vom Papst zu fordern, Galilei zu rehabilitieren (obwohl er es ja getan hat, ihn zu rehab.) ist m.M.n. aus 2 Gruenden verfehlt:
    1. hat der aktuelle Papst nicht den Fall Galilei zu
    verantworten, traegt also keine Schuld an dessen ihm
    zugefuegtem Unrecht,
    2. wird dem Papst damit eine Bedeutung zugemessen, die ihm gar nicht zusteht; die (aufgeklaerte/gebildete) Gesellschaft weiss ja mittlerweile), dass Galilei richtig lag; es ist somit ueberhaupt nicht notwendig, dass irgendein ideologisch verbohrter, alter Mann sich auf eine Empore schwingt und in einem pompooeesen Akt Galilei mit viel Gesuelze rehabilitiert. Das Wissen darum, dass Galilei Recht hatte, sollte eigentlich ausreichen, G. von jedem Menschen als rehabilitiert zu betrachten.
    Wo es allerdings sehr wohl eine (durch NICHTS zu rechtfertigende und somit UNENTSCHULDBARE) Schuld gibt, ist dann der Fall, wenn eine Einrichtung, die frueher extremes Leid verursacht und Unrecht getan hat, die von Dir angesprochene Inquisition, bis in die Gegenwart beibehalten wird. ich vermute mal, dass vielen Leuten gar nicht bewusst ist, dass es das heute noch gibt; anders kann man es wohl auch nicht erklaeren, dass sowas noch bis heute Bestand hat.
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#47 Der_UnglaeubigeAnonym
  • 10.10.2013, 01:10h
  • Antwort auf #44 von stromboli
  • >> Ja vieleicht ist "gott also doch nur eine noch fehlende gleichung.. mitnichten aber ein anbetungswürdiges irgend etwas, dem wir uns unter zu ordnen haben. <<

    anzubeten gewiss nicht, zu schaetzen, in Form eines schonenden Umgangs mit der Natur (wenn man die Natur als Schoepfer, auch von uns Menschen betrachtet) schon. Ganz ohne mystischen Pomp, voellig nuechtern betrachtet, dass die Natur, dass Universum mit all seinen "Gesetzen" und Vorgaben, wie z.B. die natuerlichen Konstanten (Staerke der elektr. Ladung, Staerke der univers. Gravitationskonstante, etc.) dafuer "gesorgt" hat, das u.a. wir Menschen auf diesem unseren Planeten entstehen konnten.
    Und unterzuordnen haben wir uns dieser Natur durchaus; zumindest aber haetten wir es leichter, wenn wir nicht versuchen wuerden, unseren Willen ueber den der Natur stellen. Die Natur ist IMMER staerker als wir und wenn wir uns anmassen an den Grundfesten der Natur zu ruetteln, z.B. dadurch, dass wir im Bereich der Elementarphysik, vielleicht versehentlich, Prozesse in Gang setzen, die unaufhaltbar die Struktur des Universums modifizieren (spekulativ, aber (ich weiss jetzt nicht wer es gesagt hat): Was wir wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen ein Ozean), dann verschwinden wir einfach. Wenn wir so weitermachen wie bisher, aus Profitsucht die Resourcen unseres Planeten zu pluendern, die Umwelt zu versauen, weil die ordentliche, verantwortungsvolle Behandlung von Giftstoffen aus Produktionsprozessen, zu teuer ist, dann verschwinden wir von der Buehne der Natur.
    >> Reduziert auf eine wissenschaftliche deutung, wird die frage nach "gott aber überflüssig, weil die sich verändernden prozesse ohnehin ohne (!) "ihn weiter entwickeln... <<

    Du schreibst ja schon selbst das Zauberwort: WEITERentwickeln!
    Irgendetwas/-jemand muss ja diese Prozesse ueberhaupt erstmal angestossen haben, womit wir wieder am/vor dem Anfang sind ;-)

    >> das universum expandiert ins endlose, ins nichts.. auch ohne "ihn und sein "zutun. <<

    Es gibt ja in der Kosmologie mehrere/viele Modelle, wie sich das Universum entwickelt, ich will/kann sie jetzt nicht alle aufzaehlen, Tatsache ist und bleibt aber, dass es einen Bereich gibt, ueber den KEIN MENSCH JEMALS eine Aussage wird machen koennen, naemlich was VOR dem Urknall war, bzw. wer oder was diesen Urkanall initiiert hat. Das geht nach bisherigem Wissen einfach nicht, da mit dem Urknall alles entstanden ist, was wir erfassen koennen: der Raum, die Zeit, die "Naturgesetze", von den Physikern in knappe mathematische Formeln zusammengefasst...
    Alles halt, unser Universum eben.
    Was "davor" war, wurde "dadurch" (Urknall) fuer uns "unfassbar"
    Ich wiederhole es noch einmal deutlich:
    Der Gottesglaube in religioeser Form (egal welcher) ist m.M.n. voellig absurd. Es ist aber so, dass die Naturwissenschaften (v.a. bzw. gerade die Physik) eben noch(!?) nicht alles erklaeren koennen; das heisst jetzt nicht, dass wissenschaftliche Weg sinnlos/falsch ist, sondern lediglich dass unser Wissen weit davon entfernt ist, komplett zu sein; ob es das jemals sein wird, darueber streiten sich die Gelehrten auch noch, da einige meinen, dass ein Element eines System nicht in der Lage sein kann, dass System, von dem es ja ein Teil ist, analysieren zu koennen.
    Vielleicht, wenn wir uns, zu was auch immer, weiterentwickeln, vielleicht ist unser Verstand in weiter Zukunft dann so hoch entwickelt, dass wir in der Lage sind das Universum zu verstehen (wenn wir uns nicht vorher selbst ausloeschen). Dann sind "wir" aber moeglicherweise dermassen andersartig, dass "wir" den "heutigen" selbst schon als "Goetter" erscheinen.
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#48 HochdeutschAnonym
#49 stromboliProfil
  • 10.10.2013, 11:35hberlin
  • Antwort auf #47 von Der_Unglaeubige
  • es ist nicht sache der wissenschaft, "gott" oder ein solches vorhandensein nach zu weisen..Sache der wissenschaft ist es pysikalische zusammenhänge zu erforschen und sie nutzbringend anzuwenden.

    Das man seit beginn der aufklärung der wissenschaft diese beweiserbringung unter zu jubeln versucht ist eine erfindung gläubiger, die beim endlosen versuch ihrerseits gott zu installierten ohne ihrerseits seine existenz ausserhalb paranoider selbstwahrnehmungen zu erklären. So sich "glaube- an etwas glauben, sich verselbstständigt und seine eigene wahrheit erschaffend, sich eines wortspieles bemächtigt:
    "wenn ihr das nichtvorhandensein nicht beweisen könnt, muss es "gott also doch geben. "

    Das ist ermüdend.
    Ebenso ermüdend, ständig die notwendigkeit seiner existenz herbei zu zitieren, wenn es um die rettung der welt geht.
    Nach den ca. 3 tausend jahren der aufforderung sich die erde - sprich natur, untertan zu machen, entdeckt der neue "gläubige" eine notwendigkeit des sich der natur anpassenden ideologie.. aber immer mit dem passenden zusatz so den willen einer höheren macht vertreten zu wollen.
    Da ist der "gläubige" wie ein kind, dass mutwillig unter anleitung sein spielzeug zerstört hat, und nun von den anleitenden erwachsenen einen ersatz fordert, der dem verloren gegangenen ähnelt aber eben haltbarer sein soll..

    Man könnte aber auch fordern, dass das kind nicht so sinnlos spielen will und man ihm schon deshalb eine bessere, spielerische aufgabe gibt.
    Womit das spielzeug "gott dann auch auf dem misthaufen menschlicher entwicklungen landen könnte!

    Du schreibst von "gott" als einer metapher für natur...
    Das ist sophistische wortglauberei in bester predigermanier.
    Hierzu passt das bedeutsame geraume um mögliche gefahren die drohen, wird "gottes werk mißbraucht - vermenschlicht.

    Ja ja, die hybris menschlicher anmaßung: "Die Natur ist IMMER staerker als wir und wenn wir uns anmassen an den Grundfesten der Natur zu ruetteln, z.B. dadurch, dass wir im Bereich der Elementarphysik, vielleicht versehentlich, Prozesse in Gang setzen, die unaufhaltbar die Struktur des Universums modifizieren ..."
    Dann wirds poetisch um den sinn zu vertiefen..:
    "Was wir wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen ein Ozean"
    Jottchen; das ein halbvolles glas ebenso halb leer sein kann ist auch nicht die neueste erfahrung die wir machen, aber es hört sich halt bedeutend und nachdenklich an.

    Was hat "gott mit profitsucht und verantwortungsvollen umgang mit giftstoffen zu tun?
    Und was hat "gott mit deiner unsicherheit ob der offenstehenden fragen über die existenz des uns bekannten universums zu tun, ausser den menschlichen ängsten ob seiner menschlichen unwissenheit.

    Ist ein tier, von denen wir ja solche überlegungen nicht annehmen, weniger existent und "gottesabhängig, weil es über "gott" nicht nachdenkt sondern (vieleicht??!) über sein überleben.
    Man erzählt uns gerne, dass "gott" in seiner weisheit das bereits geregelt hat und sie in seiner unendlichen gnade offensichtlich der endgültigen ausrottung entgegen führt.

    Du bist einer jener "propheten der moderne, die über die negierung traditioneller -religiöser denkvorgaben über das "göttliche als imagination menschlicher eigenschaften, "gott über die materialistische metaebene wieder ins gespräch zu bringen suchen!
    Was im althergebrachten nicht mehr zieht, braucht ein neues, scheinbar wissenschaftliches mäntelchen, hinter dem der "göttliche" wille ständig ins gespräch lanciert wird..
    Hauptsache man vergisst ihn nicht und hält auch die skeptiker bei der stange.

    Nun:
    Ich persönlich glaube weder an die eine noch die andere form seiner existenz.. nicht weil mir der beweis fehlt , sondern weil ich diese konstrukte einfach für lächerliches getue halte!
    Da mögen sich "gelehrte " noch so oft und viel drüber streiten, das daraus entstehende "göttliche" in egal welcher form, ist grundsätzlich abzulehnen!
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#50 HelgorAnonym
  • 10.10.2013, 12:07h
  • Antwort auf #17 von AaronAusLeipzig
  • Das ist ja interessant, wie viele Mormonen queer.de lesen. Was AaronAusLeipzig heir schreibt habe ich selbst jahrelang gepredigt (Schande auf mein Haupt). Es ist leider recht einfach, den Anspruch der Mormonen auf die Wahrheit zu widerlegen.
    Jahrzehntelang haben die Mormonen Schwarze rassistisch diskrimiert. Bis 1978 durfen sie nicht das Priestertum erhalten. Auf öffentlichen Druck hin gab es plötzlich eine Offenbarung, dass Menschen afrikanischer Abstammung doch das Priestertum erhalten dürfen. In einigen Jahrzehnten werden sie sich auch für Schwule öffnen, weil es zur Existenzfrage wird. So lange will aber kein Betroffener warten. Im Nachhinein dürfen sich dann alle verarscht fühlen, die ihr Leben nicht gelebt haben. Bis dahin werden noch viele Jugendliche in den Selbsmord getrieben werden.
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#51 sperlingAnonym
  • 10.10.2013, 12:48h
  • Antwort auf #47 von Der_Unglaeubige
  • ich finde es ab und zu schön, mal über die sogenannten "großen" fragen nachzudenken und freue mich, wenn andere dazu auch lust haben. aber weil ich ja immer die haare in der suppe finde, muss ich an deinem beitrag nun auch ein bisschen herummäkeln. sorry, ich kann nicht anders...

    warum man "gott" als pseudonym für "natur" zulassen sollte, leuchtet mir nicht ein. wir haben das wort "natur" für das, wovon du sprichst. den gottesbegriff da hineinzudrängen ergibt für mich keinen sinn und keinen erkenntnisgewinn.

    auch für das, was "vor dem urknall" war, benötigt kein mensch irgendwelche spekulationen darüber, ob nicht dort vielleicht "gott" am schalter drehte, wenn man ihn schon nicht innerhalb des bestehenden universums finden könne. gott als erkenntnistheoretische "plombe" für alles noch nicht wissenschaftlich erklärte, ist übrigens auch für die etwas klügeren gläubigen nicht wirklich der kern ihres gottesbildes.

    vielleicht gab es "etwas" vor dem urknall, aber welchen sinn sollte es haben, dafür einen begriff zu verwenden, der historisch mit völlig anderen assoziationen verknüpft ist? genauso gut könnte man spekulieren, "die virtuelle salzstange" habe den urknall ausgelöst. das sagt genau so wenig konkretes aus und ergibt genau so wenig sinn.

    dass der mensch in der lage sei, die "struktur des universums zu modifizieren", ist wohl ziemlich übertrieben. an was denkst du dabei, an das befürchtete schwarze loch im CERN? selbst wenn das eine gefahr wäre, würde das das unversum selbst wohl kaum jucken. sogar mit allerbösestem willen und unter aufbietung aller existierenden waffen wäre der mensch vermutlich nicht mal in der lage, das leben auf der erde endgültig auszulöschen, geschweige denn, wie es religiöse menschen gern mal daherplappern "die schöpfung zu vernichten". ja, menschen sind oft destruktiv und doof, aber zum glück bei weitem nicht so mächtig, dem unviersum selbst irgendeinen im großen rahmen nennenswerten schaden zuzufügen.

    unabhängig von deinem beitrag: dass die naturwissenschaften "wissen" im populären verständnis von "sicheren wahrheiten" schaffen, ist übrigens auch nicht richtig. die wissenschaft ist nicht so allmachtsanmaßend, wie ihr oft unterstellt wird, sondern eigentlich sehr bescheiden: sie weiß, dass ein riesiger teil der realität gar nicht in das von ihr erfassbare feld fällt, und sie begnügt sich damit, THEORIEN aufzustellen, die per definition von vornherein nur temporär gültig sind. das ist aber keine schwäche der wissenschaft - genau hierin liegt ihre stärke.

    wenn ein religiöser mensch der wissenschaft einen vorwurf daraus macht, nicht alles endgültig erklären zu können, dann macht er ihr damit im grunde einen vorwurf daraus, klug und bescheiden zu sein, während er seine religion für ihre anmaßung preist, eine umfassende und jetzt schon abgeschlossene welterklärung parat zu haben. das ist in meinen augen nicht nur unsympathisch, sondern auch ausgesprochen dumm.
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#52 Der_UnglaeubigeAnonym
  • 10.10.2013, 21:18h
  • Antwort auf #49 von stromboli
  • >> Du bist einer jener "propheten der moderne, die über die negierung traditioneller -religiöser denkvorgaben über das "göttliche als imagination menschlicher eigenschaften, "gott über die materialistische metaebene wieder ins gespräch zu bringen suchen! Was im althergebrachten nicht mehr zieht, braucht ein neues, scheinbar wissenschaftliches mäntelchen, hinter dem der "göttliche" wille ständig ins gespräch lanciert wird.. Hauptsache man vergisst ihn nicht und hält auch die skeptiker bei der stange. <<

    Der Satz zeigt eindeutig, dass manche Menschen, in diesem Fall Du, aus Worten/Saetzen Anderer mehr herauslesen als eigentlich drinstand. Mir zu unterstellen, dass ich einer jener "propheten der moderne" sein soll, die "gott ueber [.....] wieder ins gespraech zu bringen suchen" ist ein absoluter griff ins Klo Deinerseits! Ich habe ausdruecklich und mehrmals darauf hingewiesen das mir das Konzept eines Gottes/Schoepfers, vor allem wie es von Kirchen/Religionen propagiert wird, suspekt ist und mir absurd erscheint. Vielleicht habe ich es auch missverstaendlich formuliert, aber bevor ich hier jetzt versuche meine Einstellung/Meinung zu dem Thema "Gott" klarer und unmissversteandlicher darzustellen, was mir moeglicherweise auch wieder nicht gelingt, bzw. anders interpretiert wird als ich es gemeint habe, belasse ich es besser dabei.

    Nur noch soviel:
    >> es ist nicht sache der wissenschaft, "gott" oder ein solches vorhandensein nach zu weisen..Sache der wissenschaft ist es pysikalische zusammenhänge zu erforschen und sie nutzbringend anzuwenden <<

    DAS ist genau das, was ich selber vorher geschrieben habe (siehe mein Posting #36 in diesem Thema) Direkt nach dem ersten eingefuegten Zitat habe ich ausfuehrlich erlaeutert, was Wissenschaft kann und was nicht (wobei ich jetzt nicht genau weiss, warum ich da rot genacht wurde; wird wohl wieder so sein, dass ich mich missverstaendlich ausgedrueckt habe.) Wenn mir jetzt trotzdem unterstellt wird, ich sei einer jener "proheten der moderne [....]", naja....
    Ich mag es vielleicht etwas zu prosaisch formuliert haben, aber Deine weiteren Ausfuehrungen/Unterstellungen gehen mir dann doch ein bisschen zu weit.
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#53 Der_UnglaeubigeAnonym
  • 10.10.2013, 23:13h
  • Antwort auf #51 von sperling
  • >>aber weil ich ja immer die haare in der suppe finde, muss ich an deinem beitrag nun auch ein bisschen herummäkeln <<

    und dafuer ein herzliches Danke. Daran kann ich sehen, was ich missverstaendlich ausgedrueckt/formuliert habe, und es wird nochmal ueberdeutlich, dass eine Diskussion in Schriftform ERHEBLICH problematischer ist, als wenn man sich direkt gegenuebersitzt. Habe ich gerade auch schon beim Posting von Stromboli gemerkt, dass Dinge in meine Aussagen hineininterpretiert werden, die ich SO NIE gemeint habe.

    >> warum man "gott" als pseudonym für "natur" zulassen sollte, leuchtet mir nicht ein. wir haben das wort "natur" für das, wovon du sprichst. den gottesbegriff da hineinzudrängen ergibt für mich keinen sinn und keinen erkenntnisgewinn <<

    Ich meinte damit die Umstand, dass wir (die Menschen) aus der Natur (angefangen von der elementarsten Stufe, den phys. Gesetzen, bis hin zu den Prozessen in der "belebten Natur", wie z.B. der Evolution von Einzellern hin zu den hoeheren Lebensformen) hervorgegangen sind. Das man also gewissermassen "die Natur" ("Natur" als Synonym fuer das Universum) mit ihren Gesetzen, in der Wissenschaft als das betrachten kann, was in den Religionen als Gott bezeichnet wird (ich weiss, dass der Vergleich hinkt, alleine schon weil Gott "intelligent" sein soll, also willkuerlich handeln und entscheiden kann, die Natur aber alleine den ihr innewohnenden Gesetzen folgt)

    >> auch für das, was "vor dem urknall" war, benötigt kein mensch irgendwelche spekulationen darüber, ob nicht dort vielleicht "gott" am schalter drehte, wenn man ihn schon nicht innerhalb des bestehenden universums finden könne. <<

    es ging mir auch nicht darum, "Gott" mit irgendwelcher "hirnakrobatik" unbedingt beizubehalten, sondern nur darum, dass "Gott" nicht mehr fuer die Erklaerung/Deutung von Vorgaengen im Alltag benoetigt wird; dass dadurch "den Religionen" als einzige Moeglichkeit, "Gott" beizubehalten, nur noch "vor dem Urknall" bleibt.

    >> aber welchen sinn sollte es haben, dafür einen begriff zu verwenden, der historisch mit völlig anderen assoziationen verknüpft ist? genauso gut könnte man spekulieren, "die virtuelle salzstange" habe den urknall ausgelöst. das sagt genau so wenig konkretes aus und ergibt genau so wenig sinn <<

    weil es fuer die Religionen die einzige Moeglichkeit darstellt, so etwas wie Gott, mit universellen Ein-/Zugriffsmoeglichkeiten ausgestattet, beizubehalten. Die Wissenschaften haben es ja geschafft, fuer viele (die meissten, aber bestimmt nicht alle) Phaenomene eine Erklaerung zu finden, ohne dafuer so etwas wie "Gott" zu benoetigen.

    >> dass der mensch in der lage sei, die "struktur des universums zu modifizieren" <<

    zugegeben, dass war jetzt "etwas" uebertrieben. (Ich war da nicht mehr so ganz fit) Und nein, ich dachte da auch nicht an das poese schwarze Loch im LHC. Ich hatte da eher, fuer die Meissten eine wahrscheinlich ziemlich abgedrehte Vorstellung, eine techonologische Entwicklungsstufe im Sinn, die uns wie Magie erscheinen wuerde, aber sicherlich noetig waere, interstellare Distanzen zurueckzulegen (bitte jetzt keine (Vor)Verurteilungen wie, "auch noch so'n UFO-Spinner"; ich habe durchaus Gruende (wenn auch keine Beweise) fuer meine Ueberzeugung, die hier darzulegen aber nicht zielfuehrend waere und damit ueberfluessig)

    >> die wissenschaft ist nicht so allmachtsanmaßend, wie ihr oft unterstellt wird, sondern eigentlich sehr bescheiden: sie weiß, dass ein riesiger teil der realität gar nicht in das von ihr erfassbare feld fällt, und sie begnügt sich damit, THEORIEN aufzustellen, die per definition von vornherein nur temporär gültig sind. das ist aber keine schwäche der wissenschaft - genau hierin liegt ihre stärke. wenn ein religiöser mensch der wissenschaft einen vorwurf daraus macht, nicht alles endgültig erklären zu können, dann macht er ihr damit im grunde einen vorwurf daraus, klug und bescheiden zu sein, während er seine religion für ihre anmaßung preist, eine umfassende und jetzt schon abgeschlossene welterklärung parat zu haben. das ist in meinen augen nicht nur unsympathisch, sondern auch ausgesprochen dumm. <<

    VOLLSTE Zustimmung!

    Als "Epilog": Mir ist klar, dass meine Ausfuehrungen wahrscheinlich wieder nicht so klar sind, wie ich es hoffe; ich war auch schon immer schlecht in der Abfassung von Texten jedweder Art. Belassen wir also besser dabei, bevor ich mich hier vollstaendig blamiere; ich wuerde gerne darueber "live" diskutieren, auch weil man dabei Missverstaendnisse sofort aus der Welt raeumen kann, aber da das hier nicht moeglich ist und auch nicht mehr zum urspruenglichen Thema gehoert, hoeren wir hier dann wohl besser auf.
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#54 Miguel53deProfil
  • 11.10.2013, 00:16hOttawa
  • Antwort auf #15 von David77
  • Ihr muesst aber bedenken, dass die Polygamie auch im Mormonenstaat nicht erlaubt ist. Das war ja die Bedingung, dass Utah Mitglied der USA werden konnte. Dass sie dennoch praktiziert wird und da duerfen es durchaus auch mal ein paar Gattinnen mehr sein, als die genannten vier, das steht auf einem anderen Blatt. Das hat ihnen der liebe Gott, sprich der Engel Mormon, eben damals erzaehlt. Vermutlich ist er spaeter noch mal unter sie gekommen, um ihnen das Verbot der Vielweiberei schmackhaft zu machen. Denn in der Tat hat Utah und seine Heiligen der letzten Tage einen grossen Einfluss auf die inneramerikanische Politik. Und waehre Obama nicht wiederewaehlt worden, saesse dort im Weissen Haus jetzt ein Mormone.
    Aber ich sage ja immer. Wenn Gott wuesste, was die Menschen unter seinem Namen behaupten und was er so alles gesagt haben soll, und wenn er wuesste, wie sie seinen Namen dafuer nutzen, andere Menschen zu unterdruecken und zu quaelen, "es" wuerde sich im Grab umdrehen. Aber mehrfach.
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#56 BettinaAnonym
  • 11.10.2013, 04:33h
  • Er sagt aber noch mehr:

    Es herrscht großer politischer und gesellschaftlicher Druck, rechtliche und politische Änderungen herbeizuführen, die Gottes Gebote hinsichtlich der Sexualmoral und der ewigen Natur und dem Zweck der Ehe und dem Großziehen von Kindern widersprechen. Aufgrund dieses Drucks ist die gleichgeschlechtliche Ehe bereits in mehreren
    Staaten und Ländern zugelassen worden.

    Präsident Thomas S. Monson hat einmal etwas gesagt, was sehr gut dazu passt. Vor 27 Jahren verkündete er bei Generalkonferenz unerschrocken: Haben wir doch den Mut, der Allgemeinheit zu trotzen und für Grundsätze einzutreten. Mut, nicht Konformität, findet die Zustimmung Gottes. Mut wird zu einer echten und anziehenden Tugend, wenn er sich nicht in der Bereitschaft erschöpft, wie ein Mann zu sterben, sondern sich auch in der Entschlossenheit zeigt, anständig zu leben. Jemand, der sich fürchtet, das zu tun, was er für richtig hält, weil andere anderer Meinung sind oder ihn auslachen, ist moralisch ein Feigling. Vergessen Sie nicht: Jeder Mensch hat Ängste. Wer sich aber seinen Ängsten mit Würde stellt, beweist auch seinen Mut.
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#57 stromboliProfil
  • 11.10.2013, 10:14hberlin
  • Antwort auf #52 von Der_Unglaeubige
  • ach komm schatzerl.. schau auf deine texte!
    Dieses hin und hergerudere mit eingefügtem nicht glauben zu wollen, aber nach dem "sinn des ganzen suchen.."
    Auch ich an vorher gehender stelle schrieb: das ist ermüdend!
    ..wie gesagt ein amüsanter exkurs, aber auch ein auf sicht in beliebigkleit endender.
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#58 sperlingAnonym
  • 11.10.2013, 11:36h
  • Antwort auf #53 von Der_Unglaeubige
  • missverständlich - vielleicht hier und da, aber sicher nicht mehr als die meisten anderen beiträge, die man hier so liest.

    es ist ein allgemeines phänomen, dass hier manchmal aussagen, die ein bestimmtes stichwort enthalten, vehement zurückgewiesen werden, ohne sie ganz genau zu lesen. mir geht das z.b. sicherlich bei religiösen themen so: ich stelle solche beiträge in eine reihe mit ähnlichen und reagiere dann gleichzeitig auf das, was ich in den ANDEREN schon gelesen habe - was aber im aktuellen beitrag evtl. gar nicht unbedingt so gesagt wurde. nur eben ähnlich.

    ich finde übrigens auch nicht, dass jeder beitrag unbedingt glasklar und bis zu ende gedacht sein muss. man darf auch mal ein wenig ins blaue schreiben und sich dann später neu sortieren, wenn man reaktionen bekommt. dazu ist doch so ein forum da.

    lass dich also nicht allzu sehr irriteren und schreib einfach weiter.
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#59 sperlingAnonym
  • 11.10.2013, 11:43h
  • Antwort auf #56 von Bettina
  • wollen Sie damit sagen, es sei "mutig" und "moralisch", eine der zentralen säulen moderner demokratien - den gleichheitsgrundsatz - für nichtig zu erklären, ohne irgendwelche realen argumente in der hand zu haben als die willkürliche auslegung antiker textfragmente?

    wollen Sie damit sagen, der angebliche "wille" irgendeiner gottheit solle über das geltende recht gestellt werden?

    oder habe ich da irgendwie sarkasmus überlesen?
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#60 stromboliProfil
  • 11.10.2013, 15:13hberlin
  • Antwort auf #56 von Bettina
  • jaja, ihr verfolgten dieser welt..
    arme hascherl.

    Btw., das haben wir schwulen uns vor 3 jahrzehnten ebenso gesagt und entsprechend gehandelt..; wir sind standhaft geblieben und haben uns nicht von euresgleichen unterdrücken lassen.
    Wir haben uns gewehrt! Entsprechend laut nun die klagegesänge aus den betstuben.

    Da dieses sich wehren für uns noch lange nicht zu ende und noch ein langer weg vor uns liegt, bis solche "religiös standhaften" wirklich nur noch eine minderheit darstellen, soll dir deshalb "unerschrocken" zurück gegeben werden..
    ja es braucht politischen-gesellschaftlichen druck um das religiöse zurück zu drängen, " den Mut, der Allgemeinheit zu trotzen und für Grundsätze einzutreten."

    In diesem sinne : "Jemand, der sich fürchtet, das zu tun, was er für richtig hält, weil andere anderer Meinung sind oder ihn auslachen, ist moralisch ein Feigling. Vergessen Sie nicht: Jeder Mensch hat Ängste. Wer sich aber seinen Ängsten mit Würde stellt, beweist auch seinen Mut."
    Wie doppeldeutig solche worte werden, stellt man sie nur in den richtigen bezugsrahmen.
    Aber wir werden den rat unserer seits gerne befolgen!
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#61 knatzgilProfil
  • 11.10.2013, 18:45hettelbruck
  • Muss der aber einen guten Draht zu seinem fiktiven Gott Haben ,was der alles weiss.Häng dich auf Alter
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#62 Gläubiger ThomasAnonym
  • 11.10.2013, 20:47h
  • Ich kann den Herrn beruhigen: Ich habe gerade vorhin mit Gott telephoniert und er hat ausdrücklich nichts gegen Homo-Ehen.

    Wie es allerdings zu den Mormonen kommen konnte, ist ihm bis heute unerklärlich. Er vermutet, als er sie geschaffen hat, war er schwer besoffen.
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#63 saltgay
  • 11.10.2013, 20:59h
  • Offen gestanden - ist das nun so wichtig, was dieser Zausel aus Salt Lake City da von sich gegeben hat?

    Diese Sekte hat ja nun einen zwielichtigen Gründer. Man denke einmal an die "goldenen Platten", worauf das neue Evangelium offenbart wurde. Seriosität ist etwas anderes.

    Es ist eine dieser zahllosen religiösen Strömungen, von denen es viele in den USA gibt. Je schlechter die Bildung, desto mehr Menschen laufen solchen Heilspredigern hinterher.

    Das kann natürlich bei der Fortsetzung dieser Politik, besonders in einer großen Koalition, auch in Deutschland bald der Fall sein, dass solche Gruppierungen mehr Zulauf bekommen, denn die Dummheit breitet sich weiter aus, wie ja in den letzten Tagen offiziell bestätigt wurde.

    Aber man muss deshalb ja nicht gleich jeden homophoben Furz medial aufblähen.
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