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Komödie von Marco Kreuzpaintner
"Coming In": Ein Schwuler wird hetero
- 08. Oktober 2013 2 Min.

Erstes Foto vom Set: Der schwule Promi-Friseur Tom (Kostja Ullmann) wechselt wegen Heidi (Aylin Tezel) zum anderen Ufer
In Berlin haben die Dreharbeiten zu einer neuen Komödie begonnen: Kostja Ullmann spielt einen schwulen Starfriseur, der sich in eine Neuköllner Kiezfriseuse verliebt.
Wo die Liebe auch hinfällt – da wird zumindest im Mainstream-Film offensichtlich nicht an Klischees gespart. In Berlin haben die Dreharbeiten zu Marco Kreuzpaintners neuer Komödie "Coming In" begonnen, die gänzlich in der Hauptstadt mit großem Schauspieleraufgebot produziert wird.
Die Story des "Sommersturm"-Regisseurs: Der schwule Starfriseur Tom Herzner verliebt sich völlig überraschend in die Neuköllner Kiezfriseuse Heidi. Nicht nur Toms Lebenspartner ist davon gar nicht begeistert. Nach und nach stellt der wohl bisexelle Figaro beide Welten auf den Kopf.
Im nächsten Jahr in den Kinos
Die Hauptrollen spielen Kostja Ullmann und Aylin Tezel. Toms Lebenspartner spielt Ken Duken, seinen väterlichen Freund August Zirner, seine Salonchefin Katja Riemann, seinen Fahrer Dennis Moschitto, Bruno Eyron den amerikanischen Kosmetikkonzern-Vertreter, Tilo Prückner Heidis Großvater und Paula Riemann Heidis kleine Model-Schwester. In weiteren Rollen sind Andre Jung, Mavie Hörbiger, Hanno Kofler und Frederick Lau zu sehen.
"Coming In" ist eine Produktion der Summerstorm Entertainment in Co-Produktion mit Warner Bros. Film Productions Germany und in Zusammenarbeit mit Bavaria Film Partners. Gefördert wird der Film vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), der Filmförderungsanstalt (FFA) und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF). Im kommenden Jahr soll er im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany 2014 in den deutschen Kinos anlaufen.
Dass sich schwule Männer in Frauen verlieben, kommt in Mainstream-Komödien häufiger vor. Bereits 1997 drehte Thomas Bahmann u.a. mit Steffen Wink, Franka Potente und Helmut Berger einen gleichnamigen Film "Coming In", in dem sich der schwule Werbetexter Lorenz in seine Sekretärin Nina verguckt. Vor zwei Jahren lief der italienische Film "Mal was anderes?" auch in deutschen Kinos an. Darin verknallt sich der offen schwule Bürgermeisterkandidat und Homo-Aktivist Piero in seine Wahlkampfmanagerin (queer.de berichtete). Im britischen Fernsehen gab es mit "Bob und Rose" gar eine ganze Mini-Serie zum Thema, aus der Feder von Russell T. Davies ("Queer as folk"). (cw)
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Schwuler wird hetero oder Bisexueller verliebt sich in Frau?
Euer Artikel widerspricht sich da.
Ersteres wäre mehr als absurd.