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  • 08. Oktober 2013 20 1 Min.


Szene aus dem Musikvideo: Erniederigungsrituale der Schwulenhasser

Homophobe Mitschüler sind das Thema des neuen Songs "Gay Goth Scene" einer kanadischen Indie-Popband.

Der Protagonist des neuen Musikvideos der Gruppe "The Hidden Cameras" ist ein schwuler Anhänger der Gothic-Kultur, einer Anfang der 1980er Jahre aus dem Punk hervorgegangene Bewegung. Der Berliner Regisseur Kai Stänicke zeigt in dem hervorragenden fünfminütigen Film, wie sich Homophobie anfühlt:

Gründer der "Hidden Cameras" ist der schwule Singer-Songwriter Joel Gibb, der in Ontario geboren wurde, aber jetzt in Berlin lebt. "Gay Goth Scene" ist eine Vorveröffentlichung des neuen Albums "Age", das im Januar nächsten Jahres erscheinen soll. (dk)

-w-

#1 AndiAnonym
  • 08.10.2013, 18:57h
  • Wow, der Film geht unter die Haut!

    Leider steckt da sehr viel Wahrheit drin.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 MK1990
  • 08.10.2013, 22:54hEssen
  • Gutes Video. Gegen einen richtigen Film mit dem Thema hätte ich auch nichts.

    Mobbing ist immer schlimm, egal wegen etwas. Niemand hat das recht jemanden anderen zu Mobben egal wegen etwas. Wenn man eine Person nicht mag, geht man ihr einfach aus den Weg. Hier war nicht nur die Homosexualität für die Mobber ein Grund, sondern auch das "ungewöhnlichere" Aussehen ein Angriffspunkt.

    Die gemobbten haben kaum eine Chance weil sie alleine gegen eine Gruppe stehen und andere schauen weg. Geholfen wird nicht, weil man Angst hat selbst zum Opfer zu werden.

    Auf dauer staut sich das an. Der gemobbte hält es nicht mehr und es endet nicht selten im Suizid. Dann sind die Täter natürlich wieder mal ganz geschockt; man hätte es ja nicht ahnen können. Halte ich für Blödsinn.

    Andere Mobbingopfer machen einen Amoklauf. Ganz ehrlich, ich habe dann absolut kein Mitleid, wenn die Täter dann dabei erschossen werden. Das heißt aber nicht, dass ich das als richtigen Weg ansehe.

    Ich habe erst vorgestern einen Film zum Schulmobbing gesehen. Der heißt Klass. Finde ihn sehr schockierend. Der hat zwar nichts mit Homosexualität zu tun (auch wenn durchaus homoabneigung bei den Tätern mitschwingt). Ist aber trotzdem sehr sehenswert.

    Ein anderer Film ist der deutsche Film Homevideo. Hier geht's eher um Cybermobbing.

    Sorry wenn ich jetzt sehr ausgeholt habe mit meinem Beitrag, aber ich finde Mobbing ist eines der Themen, die man nicht oft genug ansprechen kann. Denn Mobbing gibt es in der ganzen Welt... man bekommt es oft nur nicht mit.
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