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- 10. Oktober 2013 2 Min.

Betty White begann ihre Fernsehkarriere im Jahr 1939 – und hat es damit als dienstälteste TV-Entertainerin der Welt in Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Besonders bekannt wurde sie durch Rollen in den Fernsehserien "The Mary Tyler Moore Show" und "The Golden Girls"
Das "Golden Girl" engagiert sich auch im Alter von 91 Jahren noch für die Rechte von Minderheiten – diesmal setzt sie sich dafür ein, homosexuelle Schüler zu unterstützen, die gemobbt werden.
Betty White ändert für den 17. Oktober ihren Namen in "Betty Purple". Das erklärte sie in einem Youtube-Video gemeinsam mit den Co-Stars ihrer in den USA insbesondere von Schwulen geliebten, aber in Deutschland erfolglosen Sitcom "Hot in Cleveland". Mit der symbolischen Aktion will die 1922 geborene Schauspielerin den vierten "Spirit Day" begehen, der Mobbing gegen Schwule und Lesben anprangert. Der Tag war erstmals 2010 auf Initiative einer Schülerin aus Kanada ausgerufen worden. Anlass waren sich häufende Medienberichte in den USA über schwule Schüler und Studenten, die sich nach Mobbingattacken das Leben genommen haben.
Hier das Video von Betty White am Set von "Hot in Cleveland", einer Art modernes "Golden Girls". An ihrer Seite sind die beiden Mithauptdarstellerinnen Jane Leeves (bekannt als "Daphne Moon" in der Sitcom "Frasier"), Valerie Bertinelli ("Ein Hauch von Himmel") und Wendie Malick ("Just Shoot Me – Redaktion durchgeknipst"):
Am Spirit Day wird dazu aufgerufen, aus Solidarität mit Mobbingopfern die Farbe "purple" (lila) zu tragen. Der Tag führte im vergangenen Jahr zu Aufmerksamkeit in den amerikanischen Medien, weil sich auch Sportverbände und Fernsehsender wie MTV daran beteiligten (queer.de berichtete). (dk)
Hier noch ein paar Szenen aus "Hot in Cleveland", in der die gute Betty ihr komödiantisches Talent wieder einmal unter Beweis stellt:
Links zum Thema:
» GLAAD-Kampagnenwebsite zum "Spirit Day"
» "Hot in Cleveland" Staffel 1 bei amazon.de
» "Hot in Cleveland" Staffel 2 bei amazon.de
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Zu schade, dass es Hot in Cleveland bisher in Deutschland nicht geschafft hat, mehr Popularität zu erreichen.
So oder so wird man von diesem Anti-Mobbing-Tag wohl eh nur bei Queer.de und ähnlichen Seiten erfahren - nicht, dass es so was mal offiziell gäbe, da sei "Mutti" vor...