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- 18. Oktober 2013 1 Min.

Klingen hier bald Regenbogenglocken?
Acht von zwölf Bischöfen der früheren norwegischen Staatskirche haben sich dafür ausgesprochen, gleichgeschlechtliche Ehen anzubieten.
Bei einem Treffen der Bischofskonferenz haben sich laut einem AFP-Bericht nur vier Bischöfe dagegen ausgesprochen, Homo-Paaren eine kirchliche Zeremonie zu gewähren. Weil das Thema so kontrovers ist, will die Mehrheit aber die Zeremonie anders gestalten, als es bei heterosexuellen Paaren üblich ist. Über die Frage wird allerdings erst bei der nächsten Synode im April 2014 abgestimmt.
Die "norske kirke", der über vier Fünftel der Norweger angehören, erlaubt derzeit Schwulen und Lesben nicht, in der Kirche zu heiraten. Das hatte die Bischofskonferenz 2008 ausdrücklich entschieden, nachdem das Parlament die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet hatte (queer.de berichtete).
Im Nachbarland Schweden sind gleichgeschlechtliche Eheschließungen bereits seit 2009 erlaubt (queer.de berichtete). Dort ist es homofeindlichen Pfarrern aber gestattet, die Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren abzulehnen. (dk)














