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Kommentare zu:
Merkel: Keine Gleichstellung in Großer Koalition


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 10:08h
  • Sigmar Gabriel wird schon gewußt haben, weshalb er keine Homothemen bie den Sondierungen mit der Union angesprochen hat. Das ist aber auch mal wieder ein Beweis dafür, daß sich das penetrante Posten von SPD-E-Mail-Adressen total umsonst war!
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#2 PelayoAnonym
  • 19.10.2013, 10:11h
  • Von der SPD war nichts anderes zu erwarten. Wenn man die wohlgenährten Politiker dieser Partei betrachtet, merkt man schnell, dass es denen nur um hoch bezahlte Ministerposten mit Dienstwagen und Fahrer geht. Und nach der Großen Koalition wird es so wie es heute aussieht eine ganz neue Parteienlandschaft geben. Die AfD wächst und wächst in den Umfragen und in Frankreich stehen die Rechten unter Marie Le Pen bereits bei 24 %. Keine guten Voraussetzungen für einen gesellschaftspolitischen Umbau der Gesellschaft. Wir werden wohl davon ausgehen müssen, dass wir die Öffnung der Ehe und das Adoptionsrecht in den nächsten Jahrzehnten vergessen können. Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!
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#3 Tim_ChrisProfil
  • 19.10.2013, 10:13hBremen
  • "Voraussichtlich noch vor Abschluss der Koalitionsverhandlungen wird der Bundestag über einen Antrag der Linken zur Ehe-Öffnung abstimmen (queer.de berichtete [4]). Obwohl es dafür laut Parteiprogrammen eine Mehrheit geben sollte, wird erwartet, dass die SPD dagegen stimmt, um die Gespräche mit der Union nicht zu gefährden."

    Wieso kommt mir das so bekannt vor? War da nicht schon mal was mit der FDP und dem Koalitionszwang?
    Vor was haben die, verdammt noch mal, Angst? Ohne Koalitionspartner ist die CDU soweit ich weiß nicht regierungsfähig. Wenn die CDU mit der SPD zusammen regieren will, dann nur unter der Voraussetzung, dass das Wahlversprechen der SPD auch umgesetzt wird und die CDU eben genau dazu gezwungen wird. Entweder so, oder gar nicht.
    Nicht die CDU bestimmt, was Sache ist, sondern der mögliche Koalitionspartner, denn der hat die Trümpfe in der Hand, wenn CDU keine Neuwahlen riskieren will.
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#4 naheliegendAnonym
#5 StretchingmasterProfil
  • 19.10.2013, 10:35hEssen / Holsterhausen
  • Ich frage mich echt was die SPD da für einen Scheiß macht. Denkt über eine Koalition mit dem "Parteienfeind" nach. Wird sich dabei so was von unterbuttern lassen.
    Sie könnten ganz leicht an die Regierung kommen indem sie Rot-Rot-Grün schließen würden. Aber nein. Der SPD ist die LINKE zu laut. Die schreien mehr als die SPD. Und das darf ja nicht sein. Die größten Schreihälse müssen aus der SPD kommen. Dabei sind sie so viel näher mit ihrem Programm an den Linken als bei den Schwatten. Aber die Linken sind ein bisschen radikaler als die SPD und das stinkt denen gewaltig.

    Ich verstehe es wirklich nicht.

    Und da stellt sich wieder einmal klar heraus: Egal was der Bürger wählt, die da oben basteln sich dann ihre Regierung so zurecht wie es ihnen gefällt.

    Schönen Tag noch
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#7 marley
  • 19.10.2013, 10:51h
  • Das bestätigt ja nur das die SPD es gar nicht mehr verdient hat Volkspartei zu sein, gut dass ich die Linke gewählt habe
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#8 dobrapivo
  • 19.10.2013, 10:52h
  • Ich bin gespannt, ob die SPD jetzt genau so viel Hass ud Häme hier ernten wird wie die FDP, als sie wegen der Koalitionsdisziplin gegen Gleichstellung stimmte. Vier Jahre sind lang, und die Opposition wird es sich nehmen lassen hin und wieder entsprechende Vorlagen einzubringen.
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 goddamn liberalAnonym
  • 19.10.2013, 11:01h
  • Antwort auf #2 von Pelayo
  • "Wir werden wohl davon ausgehen müssen, dass wir die Öffnung der Ehe und das Adoptionsrecht in den nächsten Jahrzehnten vergessen können. "

    Bist Du Wahrsager?

    Wir werden uns eben auf politische Kämpfe einstellen müssen.

    Gleichstellung gibt es nicht umsonst und nicht als Fleißkärtchen von Mutti.

    Man muss den Mut haben, Mehrheiten arbeiten zu lassen.

    Das gilt für JEDE Gleichstellung!
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#12 carolo
#13 SeuchenforscherAnonym
#14 janxAnonym
  • 19.10.2013, 11:15h

  • Da ist null unterschied zur fdp bei dieser Frage. Null. Das ist die bittere Wahrheit. Alles andere ist schönfärberei.
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#15 Petrus-SchaleAnonym
#16 Jan123456Anonym
  • 19.10.2013, 11:22h

  • Keine Öffnung der Ehe bedeutet das ich statt SPD in Zukunft Rechts wählen werde. Wenn ich erwas aufs Maul bekomme, dann bitte alle anderen auch!
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#17 daVinci6667
  • 19.10.2013, 11:22h

  • Na super liebe deutsche Sozialdemokraten!

    Die SPD ist in Europa ja schon länger aufgefallen, dass sie die Inhalte sozialdemokratischer Politik vergisst. Nur daher konnte sich überhaupt eine exkommunistische Partei in Gesamtdeutschland etablieren.

    Nun bringt sie aus reiner Machtgier auch noch die Gesamte LGBTI-Wählerschaft, die man nicht unterschätzen sollte, gegen sich auf!

    Das wird man diesen "Sozialdemokraten" jahrzehntelang nicht vergessen! Genau wie die Hartz 4 Geschichte jahrzehntelang nicht vergessen werden wird.

    Freut euch! Falls die Mitgliederbefragung ebenfalls ein Ja zur grossen Koalition ergibt, hat die Union für die nächsten 8 oder 12 Jahre ein neues Schosshündchen bekommen!

    Die SPD wird in dieser Zeit weiter schrumpfen und am Ende dieser Agonie steht der politische Tod. Gleiches Schicksal wie bei der FDP.

    Sorry, selber schuld. Es gibt ganz wichtige Momente im Leben in denen man Eier und Arsch in der Hose und Rückgrad haben muss. Ansonsten geht man unter!
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#18 GayreporterAnonym
  • 19.10.2013, 11:30h
  • Aha. Hat es nicht immer nur an der FDP gelegen, dass es keinen Fortschritt gibt? Und nun das? Das hätte ja nun wirklich gar keiner erwartet.
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#19 SpätzleAnonym
  • 19.10.2013, 11:32h
  • Antwort auf #15 von Petrus-Schale
  • Vom grünen Parteitag:

    "Die Frau hat ihre Partei wirklich in die Mitte getrieben", sagt er. Kretschmann spricht über Merkel voller Bewunderung.

    Baden-Württembergs Regierungschef verlangt einen neuen Sound von seiner Partei: "Nicht immer polarisieren, wo es gar nichts zu polarisieren gibt."
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#20 HefegärungAnonym
  • 19.10.2013, 11:37h
  • ...das BIER zählt.....

    "Es is so ein beruhjendes Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich."

    Tucholsky - Über die SPD, "Ein älterer, aber leicht besoffener Herr", in: "Die Weltbühne", 9. September 1930,
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#21 Harry1972Profil
  • 19.10.2013, 11:40hBad Oeynhausen
  • Mir hat schon gereicht, wie sehr Gabriel ständig betont hat, daß man bei den Sondierungsgesprächen überhaupt nicht über Ministerposten und dergleichen gesprochen habe.

    Ich habe ohnehin nie viel von der SPD gehalten, da die sich zwar immer als Arbeiterpartei präsentieren, jeder Lokalbonze der SPD sich aber wie ein Kleinfürst aufspielt. So ein Modell habe ich sogar in der Verwandtschaft.

    Ich wiederhole, was ich schon seit über 25 Jahren sage. Es geht den meisten Politikern bloß darum, den bestmöglichen Platz am Futtertrog zu bekommen und um nichts anderes.

    Anstatt die Chance zu nutzen und eine Koalition mit den Grünen und den Linken einzugehen, sich politisch zu profilieren und an den ungeliebten Linken zu reiben, spielen sie auf Sicherheit und machen Merkels Schoßhündchen.

    Ein ganz erbärmlicher Haufen!
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#22 domitzProfil
  • 19.10.2013, 11:51h kÖLN

  • Das Bundesverfassungsgericht wird es schon richten, wenn die da oben zu träge und uneinsichtig sind...
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#23 jarjarAnonym
  • 19.10.2013, 11:55h

  • Links ist keine alternative genau wie der afd haufen. Die grünen hätten stärker sein müssen. Aber dank schmutzkampagne mit "wir verbieten euch die schnitzel und sind kinderschänder" haben es die medien ja geschafft die partei klein zu halten.
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#24 Linu86Profil
  • 19.10.2013, 11:57h Aachen

  • Ich habe SPD gewählt.

    Mir ist gerade speiübel. DANKE FÜR DIE VERARSCHUNG, SPD!!!
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#25 goddamn liberalAnonym
  • 19.10.2013, 11:58h
  • Antwort auf #15 von Petrus-Schale
  • Die Eifeler brauchen halt manchmal einen Weckruf. Der wird sie aber auch nicht zu rheinischen Jakobimern machen...

    Telefon: 030 / 25991 - 500
    Telefax: 030 / 25991 - 294
    E-Mail: Andrea.Nahles@spd.de

    Bundestagsbüro Berlin:
    Deutscher Bundestag
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin
    Telefon: 030 / 227 - 78500
    Telefax: 030 / 227 - 76505
    E-Mail: Andrea.Nahles@bundestag.de

    Ob's hilft? Schaden kann's nicht.
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#26 LedErich
  • 19.10.2013, 12:00h

  • Liebe SPD,
    mach's Dir nur recht gemütlich in deiner öden 'Mitte'. Die Unionswähler werden Dich immer weniger schlimm finden aber natürlich Unionswähler bleiben. Deinen Wähler 2013 trittst Du jetzt noch mal kräftig um den Arsch. Die Wähler von 1998 ff sind ja schon lange weg. Die Grünen fühlen sich ohne Dich einsam und wollen bald auch bei Euch in der 'Mitte' einziehen. Und ich? Politisch langsam gänzlich heimatlos.
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#27 goddamn liberalAnonym
#28 TorbyAnonym
#29 abhijayProfil
  • 19.10.2013, 12:13hMünchen
  • hahaha, beim hamburger csd 2012 hatte die spd eine aktion gegen die verlogenheit der fdp in sachen gleichstellung gesponsort "rote karte"...

    das wird ihnen hoffentlich um die ohren fliegen bei der nächsten csd saison.
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#30 FinnAnonym
  • 19.10.2013, 12:16h
  • Wenn die SPD sich darauf einlässt, ist sie endgültig und für immer unwählbar geworden...

    Dann wird sie nach dieser Großen Koalition noch mehr einknicken als nach der letzten Großen Koalition!
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#31 YannickAnonym
  • 19.10.2013, 12:21h
  • Die Führerin Merkel regiert Deutschland nach Gutsherrenart.

    Die ignoriert Urteile des höchsten deutschen Gerichts, die ignoriert den Willen der Mehrheit des Volkes (und vergisst, dass das Volk der Souverän ist), die ignoriert das demokratische Gleichheitsprinzip, etc. etc.

    Das alles nur, um für den Machterhalt am äußersten rechten Rand Stimmen zu fischen.

    Die Union steht nicht mehr auf dem Boden von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit!!
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#32 daVinci6667
  • 19.10.2013, 12:22h
  • Antwort auf #24 von Linu86

  • Tja. 100% Gleichstellung nur mit uns lässt grüssen! Kleiner Trost: Das passiert dir nur einmal! TJ passierte das mehrmals, auch wenn das eine andere Inzwischen verschwundene Partei war...

    Genau so übel schlecht wie dir ist heute Hunderttausenden von LGBTI die SPD gewählt haben. Ein weiteres Mal lassen sich die aber bestimmt nicht verarschen!

    Vordergründig tut die SPD tolerant und unterstützt uns, beim kleinsten Gegenwindchen knickt sie ein als wäre gerade ein Hurrikan durchgerast...

    Das Lüftchen kommt dabei vielen in der Partei bestimmt sehr gelegen, weil sie sich bei unserer Gleichstellung doch nicht so wohl fühlten und unsicher waren.

    Da ist viel versteckte sozialdemokratische Homophobie im Spiel die man denen nicht mehr zugetraut hätte!
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#33 FelixAnonym
  • 19.10.2013, 12:22h
  • Die CDU/CSU lässt sich lieber von der Auto-Industrie schmieren, um strengere Abgasgrenzwerte in der EU zu verhindern und das Klima zu retten.
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#35 realo watchAnonym
#36 XDASAnonym
  • 19.10.2013, 12:27h
  • Sollte die SPD ihre Versprechen brechen und sich darauf einlassen, werde ich so lange ich lebe, dafür kämpfen, die Wähler von der Verlogenheit der SPD zu überzeugen.

    Wenn die SPD sich darauf einlässt, muss sie untergehen!
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#37 KokolemleProfil
  • 19.10.2013, 12:30hHerschweiler
  • Antwort auf #5 von Stretchingmaster
  • Ich verstehe das schon. Die SPD Bonzen wollen doch nur MInisterämter haben und sonst nichts. Wie korrupt die Politik ist haben wir ja gerade eben an den beiden sechstelligen Parteispenden für die Union gesehen. Wer sind denn die 41,5% der Idioten von Wähler, die dieser Murksregierung ihre Stimme geben? Ich möchte mal diese Wähler nach Schwulen und Lesben per Telephatie durchscannen. Da würde ich bestimmt im erschreckenden Maße fündig werden. Leider. Es müsste ein handfester Skandal noch schlimmer als die Leunaaffäre her, um diese Union endlich wieder unter die 30% Marke zu drücken. Wir hätten es alle ändern können. Und zwar Die Linke wählen. Das ist die einzige Partei, die keine Spendengelder erhält und auch richtig Opposition macht. Was wir brauchen wäre endlich wieder eine neue 68er Bewegung, die diese Neokonservatismus in Frage stellt und zwar offensiv. Hoffentlich kommt diese früher als erst im Jahre 2068.
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#38 timpa354Ehemaliges Profil
  • 19.10.2013, 12:35h
  • Ich lach mich tot, die SPD will auch unbedingt unter die 5% Hürde in vier Jahren. Die haben sich noch nicht von Harzt lV erholt, dass gibt ihnen den Rest, aber was soll´s sie haben es auch verdient, wer so seine Wählerschichten verrät gehört auch unter 5%, schade nur, dass ich vier Jahre darauf warten muss.
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#39 Tobi CologneAnonym
  • 19.10.2013, 12:36h
  • Pfui!

    Diese menschenverachtende, verlogene Heuchlerin sollte sich was schämen....

    Aber dafür bräuchte diese homophobe Prulla Rückgrat.
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#40 GayreporterAnonym
#41 GayreporterAnonym
#42 PascalAnonym
  • 19.10.2013, 12:44h
  • Die SPD ist genauso verlogen wie die FDP.

    Die verlogene SPD tut echt alles, um irgendwie an die Macht zu kommen...

    Ich hoffe nur, dass sie dafür abgestraft wird und bei den kommenden Wahlen (Landtagswahlen, EU-Wahl und natürlich die nächste Bundestagswahl) die Quittung dafür bekommt und historische Tiefststände kassiert.

    Hoffentlich so drastisch, dass sie sich nie mehr davon erholen...
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#43 anomeProfil
  • 19.10.2013, 12:47hKassel
  • Die Gleichstellung ist ja im Grunde schon erreicht. Vllt. wäre es für die LGBTI-Szene in Deutschland hilfreicher, wenn die SPD die absolute Gleichstellung opfern würde und sich dafür in den Koalitionsverhandlungen für andere Projekte stark machen würde, die im unserem Interesse sind. Z.B. deutschlandweite Akzeptanzkampagnen.

    Die Mehrheiten scheinen bei Thema volle Gleichstellung sowieso nicht ganz klar zu sein. Rechnet man die Ergebnisse der Parteien zusammen, die sich für die Gleichstellung aussprechen (SPD, FDP, Grüne, Linke, Piraten) und die, die sich dagegen aussprechen (CDU, CSU, AfD, NPD, Freie Wähler) dann haben wir in etwa eine Pattsituation.
    Es ist also nicht genau zu erkennen, was der demokratische Wille des Volkes ist.
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#44 BiboAnonym
  • 19.10.2013, 12:48h
  • Antwort auf #35 von realo watch
  • Der Unterschied ist nur, dass die Grünen die Sondierungsgespräche abgebrochen haben. Weil es eben sowohl bei Sozialen und Umweltschutz als auch bei Homorechten keinerlei Konsens gab.

    Natürlich gibt es auch bei den Grünen Leuten wie Kretschmann, Palmer, Salomon & Co, die sich gerne auch in Richtung Union öffnen würden. Aber erstens gibt es ja auch noch genug Leute bei den Grünen, die das komplett anders sehen und Kretschmann & Co regieren die Grünen nicht alleine. Und zweitens koalieren selbst diese Oberrealos ja nicht mit dieser faschistischen Union, wie sie sich heute präsentiert.

    Es kommt jetzt drauf an, die Linken bei den Grünen zu stärken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#45 Fuck SPDAnonym
  • 19.10.2013, 12:54h
  • Fuck SPD!!

    Vor der Wahl versprechen sie "100% Gleichstellung" und dann wird das für die Macht bereitwillig aufgegeben.

    Volle Gleichstellung bedeutet noch viel mehr, aber das Minimum wären Eheöffnung und Adoptionsrecht. Wenn die SPD diese Versprechen für die Macht aufgibt, wird sie hoffentlich weiter absinken. Und von mir aus gerne ganz untergehen...

    Solche machtgeilen, opportunistischen Politiker, auf deren Gerede null Verlass ist und denen es nur um ihre persönliche Macht geht, müssen so enden wie die FDP - ganz unten!!
  • Antworten » | Direktlink »
#46 Carsten ACAnonym
  • 19.10.2013, 12:58h
  • Antwort auf #33 von Felix
  • "Die CDU/CSU lässt sich lieber von der Auto-Industrie schmieren, um strengere Abgasgrenzwerte in der EU zu verhindern"

    Richtig!

    Die Union ist eine käufliche Partei!

    Dieses Pack wagt es dann auch noch, Menschen zu diskriminieren, nur weil sie lieben... Dieser Abschaum meint auch noch, sie wären was besseres.

    Und die SPD will denen auch noch die Mehrheit sichern, obwohl es eigentlich eine Mehrheit links von der Union gibt!

    Nieder mit der SPD!!
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#47 Stephen
  • 19.10.2013, 13:02h
  • Als hätte ich es nicht geahnt, hoffentlich stimmt der Großteil der Basis gegen die Koalition. Ansonsten ist das wieder Verrat an der Schwul/Lesbischen SPD Wählerschaft. Damit hat die SPD diese dann auch verloren. In der nächsten Bundestagswahl fällt die SPD dann unter 20%. Gabriel wird in die Parteigeschichte eingehen, als der Mann, der die SPD eingestampft und pulverisiert hat. Ich bin gerade extremst sauer...
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#48 seb1983
  • 19.10.2013, 13:21h
  • Somit bleibt die Eheöffnung dem BVG vorbehalten.
    Aber so läuft es eben in Koalitionen.

    Immerhin:
    Außer der Volladoption und dem Namen ist 99% bereits gleichgestellt, es fehlt also noch, zugegeben hübsch anzusehende, Symbolpolitik.

    Deutlich wichtiger:
    Der flächendeckende Mindestlohn. So gesehen enttäuscht da die CDU ihre Wähler. Das wird aber das Leben von Millionen Menschen, auch Schwulen, massiv verbessern wenn sie SPD das durchdrückt. Deutlich mehr als eine Eheöffnung...
  • Antworten » | Direktlink »
#49 Timm JohannesAnonym
  • 19.10.2013, 13:22h
  • Wenn die SPD unter diesen Bedingungen eine Grosse Koalition eingeht, sollte sich diese Partei zutiefst schämen.

    Eheöffnung und gemeinschaftliches Adoptionsrecht sind ein MUSS jeder künftigen Regierung.

    Wenn die SPD dies nicht macht, ist es dringend an der Zeit, bei den kommenden CSDs den Wagen der Schwusos mit Tomatenwürfen zu überziehen und ihnen Verlogenheit in ihren Taten zu bescheinigen.

    Wer hier in den letzten Jahren genau dies immer der FDP vorwirft, der sollte jetzt auch so ehrlich sein, das die SPD kein Stück besser ist, wenn sie mit der CDU erneut eine solche Koalition eingeht, ohne dass sie die Ehe öffnen und ein gemeinschaftliches Adoptionsrecht erlauben.
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#50 LakonikAnonym
  • 19.10.2013, 13:26h
  • Antwort auf #40 von Gayreporter
  • Das macht mich jetzt doch ein Stück weit betroffen.

    Ich hätte von Ihnen schon etwas mehr Dankbarkeit erwartet. Für das Engagement von Herrn Özdemir und Herrn Bütikofer bei den neo-konservativen Freunden von Herrn George W. Bush.

    Für unser aller Wohl zogen sie 2004 mit den Herren Richard Cheney, Donald Rumsfeld, Richard Perle, and William Kristol beim Project for the New American Century an einem Strang.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#51 projectAnonym
#52 Timm JohannesAnonym
  • 19.10.2013, 13:38h
  • Antwort auf #5 von Stretchingmaster
  • @Stretchingmaster
    "Ich frage mich echt was die SPD da für einen Scheiß macht. Denkt über eine Koalition mit dem "Parteienfeind" nach."

    --> Da hast du zu 100 Prozent Recht !!! Wenn die SPD erneut mit der Merkel ins Bett steigt, ohne das es eine Eheöffnung und ein gemeinschaftliches Adoptionsrecht gibt, dann ist diese Partei aber "sowas von unten durch". Die SPD ist dann sogar schlimmer als die FDP, denn letztere hatte 2009 keine Eheöffnung versprochen, die SPD hat dies aber 2013 vor den Wahlen gemacht.

    Sollte es in der Tat so kommen, dass die SPD keine Eheöffnung und kein gemeinschaftliches Adoptionsrecht durchsetzt, dann ist sie gescheitert und sollte 2017 auch nicht mehr gewählt werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#53 goddamn liberalAnonym
  • 19.10.2013, 13:39h
  • Antwort auf #43 von anome
  • Staatsbürgerkunde für 'patriotische' Untermenschen:

    "Die Gleichstellung ist ja im Grunde schon erreicht."

    Wie bitte?

    Frag mal bei Deiner 'Atlantik-Brücke' nach.

    'Separate isn't equal'

    Zumal, wenn es selbst in der Apartheid keine Gleichheit gibt.

    "LGBTI-Szene"?

    Ein demokratischer Staat besteht nicht aus Szenen, sondern aus gleichberechtigen StaatsbürgerInnen.

    Kein Staatsbürger darf gegen eine Mehrheit diskriminiert werden, zumal sie nur zusammenfantasiert ist und nicht im Parlament sitzt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#54 EnyyoAnonym
#55 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 13:46h
  • mutti merkel und ihre genossen können sich weiterhin verweigern. dann muss das bundesverfassungsgericht eben wieder für ordnung sorgen.
  • Antworten » | Direktlink »
#57 Jimm TohannesAnonym
  • 19.10.2013, 13:49h
  • Antwort auf #49 von Timm Johannes
  • "Eheöffnung und gemeinschaftliches Adoptionsrecht sind ein MUSS jeder künftigen Regierung."

    Das hat die von Dir so geschätzte FDP doch auch beides für die Macht aufgegeben...

    --------------------------

    "Wenn die SPD dies nicht macht, ist es dringend an der Zeit, bei den kommenden CSDs den Wagen der Schwusos mit Tomatenwürfen zu überziehen und ihnen Verlogenheit in ihren Taten zu bescheinigen."

    Hast Du denn auch Tomaten auf den Wagen der FDP geworfen?

    Ich finde zwar auch, dass die SPD das verdient hat, falls sie sich darauf einlässt. Aber ausgerechnet so ein FDP-Fan wie Du wirkt natürlich absolut lächerlich mit solchen Forderungen.

    ------------------------

    "Wer hier in den letzten Jahren genau dies immer der FDP vorwirft, der sollte jetzt auch so ehrlich sein, das die SPD kein Stück besser ist, wenn sie mit der CDU erneut eine solche Koalition eingeht, ohne dass sie die Ehe öffnen und ein gemeinschaftliches Adoptionsrecht erlauben."

    Wenn Du Dir mal die Beiträge anderer durchlesen würdest, würdest Du sehen, dass das hier jeder so sieht.

    Aber ausgerechnet ein FDP-Fan wie Du braucht uns da keinerlei Nachhilfe zu geben... Denke Du lieber noch mal über Deine FDP nach...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#58 bengtAnonym
#59 m123Anonym
  • 19.10.2013, 13:54h
  • Dann jetzt erst recht Druck machen, es kann doch nicht schaden:

    sigmar.gabriel@spd.de, hannelore.kraft@spd.de, olaf.scholz@spd.de, peer.steinbrueck@spd.de, frank-walter.steinmeier@spd.de, andrea.nahles@spd.de, Manuela.Schwesig@spd.de

    Es kann nicht sein, dass Merkels Wille mehr zählt als die Grund- und Menschenrechte. Nur weil Merkels Union 41,5% geholt hat, heißt das noch lange nicht, dass sie deswegen ihre eigene Meinung über die Grund- und Menschenrechte stellen darf. Das darf sie nämlich mitnichten. Nur weil die Union die Wahl gewonnen hat, bedeutet das nicht, dass die Grund- und Menschenrechte für eine Minderheit außer Kraft gesetzt werden können, nur weil die Union diese Minderheit abgrundtief hasst.

    Die SPD sollte im Bundestag für die Eheöffnung stimmen, zusammen mit Grünen und Linken, egal was bei den Koalitionsverhandlungen rauskommt. Das geziemt sich so, weil es hier um Grund- und Menschenrechte geht und diese weit mehr Gewicht haben als irgendein popeliger Koalitionszwang. Das müsst ihr der SPD klar machen.

    Mein Freund und ich möchten nicht bis mindestens 2018 diskriminiert werden und wir möchten nicht bis mindestens 2018 unsere Grund- und Menschenrechte verletzt sehen, nur weil die Union uns nicht das Recht auf Gleichbehandlung geben will.
  • Antworten » | Direktlink »
#60 WahrheitAnonym
  • 19.10.2013, 13:56h
  • Antwort auf #43 von anome
  • "Die Gleichstellung ist ja im Grunde schon erreicht."

    Wo denn das?

    Wir haben nur eine Ehe 2. Klasse mit eingeschränkten Rechten...

    Wir haben keine Volladoption, was gerade den Kindern schadet... (Die Union geht sogar über Kinder.)

    Wir sind schon per Art. 3 GG Menschen 2. Klasse...

    Im AGG gibt es Diskriminierungserlaubnisse nur gegen Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle...

    Etc. etc. etc....

    Wir sind wir denn bitteschön "im Grunde gleichgestellt"?!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#61 Timm JohannesAnonym
  • 19.10.2013, 13:58h
  • Antwort auf #3 von Tim_Chris
  • @Timm Chris
    "Wieso kommt mir das so bekannt vor? War da nicht schon mal was mit der FDP und dem Koalitionszwang? "

    --> Genauso ist es. Die SPD wäre jetzt in der Lage die Eheöffnung durchzusetzen. Mehrheiten im Bundestag sind dafür vorhanden.

    Das werde ich mir genau anschauen im Bundestag, wenn dort über die Eheöffnung abgestimmt wird, und wenn dort dann die SPD tatsächlich dagegen stimmt, obgleich sie vor den Wahlen die Eheöffnung versprochen hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#62 FelixAnonym
  • 19.10.2013, 14:00h
  • Antwort auf #48 von seb1983
  • Irrtum!

    Selbst nach den letzten Urteilen des BVerfG (die von der Union weiterhin ignoriert werden), gibt es noch über 100 Diskriminierungen der eingetragenen Partnerschaft gegenüber der Ehe.

    Da geht es nicht nur um den Namen des Rechtsinstituts (obwohl auch das schon Diskriminierung ist)!

    Außerdem hat keiner Lust, in Zukunft jede Änderung im Eherecht auch immer wieder neu für die eingetragene Partnerschaft erkämpfen zu müssen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#63 timpa354Ehemaliges Profil
#64 NicoAnonym
  • 19.10.2013, 14:13h
  • Die letzte Hoffnung ist, dass die SPD-Basis diese Koalition bei der Urabstimmung ablehnt!!

    Und danach sollten dann schnellstmöglich machtgeile Opportunisten wie Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Andrea Nahles, etc. ihrer Ämter enthoben werden und durch Leute ersetzt werden, die nicht für ihren eigenen Vorteil Steigbügelhalter für die Fascho-Union werden...
  • Antworten » | Direktlink »
#65 TimonAnonym
  • 19.10.2013, 14:16h
  • Antwort auf #61 von Timm Johannes
  • "Das werde ich mir genau anschauen im Bundestag, wenn dort über die Eheöffnung abgestimmt wird, und wenn dort dann die SPD tatsächlich dagegen stimmt, obgleich sie vor den Wahlen die Eheöffnung versprochen hat."

    Und?

    Wen interessiert das?

    Die FDP hat auch gegen jeden noch so kleinen Fortschritt gestimmt!

    Dennoch hat Dich das nicht abgehalten, bei der letzten Wahl die FDP zu wählen...

    Aber wenigstens hast Du Deine Stimme damit vergeudet, weil die FDP krachend unter 5% gelandet ist. Was Du vorher immer ausgeschlossen hast...

    Wenn es eine Laberbacke hier gibt, die keine Ahnung hat und mit ihren Dauerpostings nur zeigt, dass sie nichts im Leben hat, dann bist Du das...
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#66 asdfghjAnonym
  • 19.10.2013, 14:20h
  • Gerhard Schröder hat die SPD bereits in den Ruin geführt und jetzt geben Peer Steinbrück, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel und Andrea Nahles der SPD den Rest...
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#67 Timm JohannesAnonym
  • 19.10.2013, 14:20h
  • Antwort auf #48 von seb1983
  • @seb1983
    Ja seb1983, alexander und SPDDad jetzt seht Ihr, was Ihr von eurer über Jahren von Euch im Forum so hochgelobten SPD habt.

    Sie verrät Euch schon wieder, so wie es die Sozialdemokraten in der Vergangenheit schon oft gemacht haben.

    Auf die Sozialdemokraten ist halt kein Verlass, wenn es um die Rechte homosexueller Wähler geht; die opfert sie gerne, wenn sie mit der CDU/CSU regieren kann.

    Da sind die Grünen glaubwürdiger, die haben sich nicht von Merkel "einwickeln" lassen und haben erkannt, dass eine Eheöffnung mit Merkel nicht zu machen ist.

    Da bin ich doch froh, dass zumindest die von mir mitfavorisierten Grünen zu ihren Parteiinhalten stehen. Und da die FDP nicht mehr im BT ist, gelten in den kommenden Jahren meine ganzen Sympathien den Grünen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#68 David77Anonym
#69 meediaAnonym
#70 VroniAnonym
#71 gerontosexAnonym
#72 Timm JohannesAnonym
#73 GayreporterAnonym
#74 Horst MahlerAnonym
#75 GayreporterAnonym
  • 19.10.2013, 14:39h
  • Antwort auf #65 von Timon
  • Unser Wahlrecht ist so, dass man Parteien unabhängig von 5%-Hürden durchaus wählen darf... Wobei das Wählen ja wenig bringt, weil man kriegt immer... Merkel.

    Das mit der FDP ist aber mal gar nicht schlecht, weil wir so die große Koalition bekommen und sich das Parteiensystem immer mehr ausfranst. Die Parteien haben es verdient.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #65 springen »
#76 frageAnonym
#77 GayreporterAnonym
#78 m123Anonym
  • 19.10.2013, 14:43h
  • Wir können nichts verlieren, es kann nicht schaden, und es ist unsere einzige Möglichkeit Druck zu machen:

    sigmar.gabriel@spd.de, hannelore.kraft@spd.de, olaf.scholz@spd.de, peer.steinbrueck@spd.de, frank-walter.steinmeier@spd.de, andrea.nahles@spd.de, Manuela.Schwesig@spd.de

    Ich werde nie mehr SPD wählen, wenn die SPD im Bundestag nicht für die Eheöffnung stimmt.
  • Antworten » | Direktlink »
#80 GayreporterAnonym
  • 19.10.2013, 14:51h
  • "100 Prozent gleiche Rechte - nur mit uns!" Oh je. Nun ja, SPD halt. Im Sommer hieß es ja auch noch: "Eine Große Koalition wird es nicht geben". Umfallerpartei 2013. Der Geruch der Dienstwagenledersitze ist einfach zu verlockend. Freuen wir uns mit den Genossen auf die CSD-Saision 2014.
  • Antworten » | Direktlink »
#81 Aus Bad HomburgAnonym
  • 19.10.2013, 14:52h
  • Frau Merkel sagt auf ziemlich höfliche Weise nichts anderes als nur das, was Herr Gabriel (und viele andere in der SPD) im Moment flüstern: die Homo-Ehe bzw. Adoption wäre unter heutigen politischen Umständen ein Stolperstein auf dem Wege zum Koalitionsvertrag. Sonst hoffe ich, daß der Antrag der SED-Nachfolgerpartei im Bundestag zur Öffnung der Ehe am Ende doch scheitert - denn es wäre nicht gut, wenn das deutsche Homoehegesetz auf diese Weise für die ganze Ewigkeit einen nicht ganz unähnlichen Schandfleck bekommen würde, den die Begriffe wie "Mutterkreuz" hier in Deutschland oder "Konkordatsehe" in Italien schon tragen. Dann besser noch ein paar Jahre warten.
  • Antworten » | Direktlink »
#82 Jimm TohannesAnonym
#83 FoXXXynessEhemaliges Profil
#84 TimonAnonym
  • 19.10.2013, 15:02h
  • Antwort auf #72 von Timm Johannes
  • Kannst Du mal Deine dummen Unterstellungen lassen?

    Ich habe noch nie die SPD gewählt und werde sie auch nie wählen...

    Nur weil man Deine FDP-Liebe kritisiert, ist man doch kein SPD-Wähler...

    Übrigens:
    Ich kann nichts dafür, dass Du im realen Leben keine Freunde hast und Dir deshalb hier Deine Bestätigung suchen musst, indem Du andere anprollst. Aber glaub mir: hier findet Dich jeder genauso lächerlich wie in Deinem jämmerlichen realen Leben. Wenn wir hier auf Dich reagieren, dann nur deshalb, weil wir uns über Dich lustig machen. So wie Du das auch vom realen Leben kennst...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#85 goddamn liberalAnonym
#86 Timm JohannesAnonym
  • 19.10.2013, 15:06h
  • Antwort auf #84 von Timon
  • @Timon
    "Ich kann nichts dafür, dass Du im realen Leben keine Freunde hast und Dir deshalb hier Deine Bestätigung suchen musst, indem Du andere anprollst"

    --> Ach mache dir da keine Sogen, ich verfüge über genügend Freunde. Wahrscheinlich mehr als Du.

    Ansonsten klar bist Du SPD-Wähler, sonst würdest du nicht solch einen Käse hier schreiben, so wie seb1983, alexander und SPDDad.

    Da lobe ich mir lieber die Grundhaltung des Liberalismus, der bei den Grünen und der FDP zu finden ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #84 springen »
#87 YannickAnonym
  • 19.10.2013, 15:08h
  • Antwort auf #81 von Aus Bad Homburg
  • Es gibt im Parlament eine Mehrheit für die Eheöffnung!

    Wieso sollen dann die Leute, die sehnlichts auf Gleichstellung warten (und denen vielleicht die Zeit davonrennt) noch länger warten, obwohl es eine Mehrheit für die Gleichstellung gibt?!

    Übrigens ist die Mehrheit der Bürger auch dafür. Wenn das umgesetzt wird, wird da kein "fader Beigeschmack" bleiben. Und das ist nun wirklich nicht mit "Mutterkreuz" o.ä. vergleichbar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#88 goddamn liberalAnonym
  • 19.10.2013, 15:09h
  • Antwort auf #80 von Gayreporter
  • "Der Geruch der Dienstwagenledersitze ist einfach zu verlockend. "

    Ledersitze nur für Hoteliers und Augenärzte?

    Sozialneid von Rechts hat immer mehr als ein Geschmäckle.

    Denn Dir geht es nicht um soziale Gleichheit, sondern um deren konsequente Verhinderung.

    Also: Kämpfe mit offenem Visir!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#89 Timm JohannesAnonym
  • 19.10.2013, 15:10h
  • Antwort auf #45 von Fuck SPD
  • @Fuck SPD
    "Fuck SPD!!

    Vor der Wahl versprechen sie "100% Gleichstellung" und dann wird das für die Macht bereitwillig aufgegeben.

    Volle Gleichstellung bedeutet noch viel mehr, aber das Minimum wären Eheöffnung und Adoptionsrecht. Wenn die SPD diese Versprechen für die Macht aufgibt, wird sie hoffentlich weiter absinken. Und von mir aus gerne ganz untergehen..."

    --> Richtig so, da stimme ich Dir zu.
    Wer so die Wähler verarscht und aus Machtgeilheit und um Ministerposten zu bekommen, die versprochene Eheöffnung und das gemeinschaftliche Adoptionsrecht fallen läßt, der kann meinetwegen gerne als Partei untergehen.

    NIE wieder SPD, wenn die SPD dem Antrag der Linskpartei zur Eheöffnung im Bundestag nicht zustimmt !!!

    Es gibt eine HISTORISCHE Möglichkeit JETZT im Bundestag die EHEÖFFNUNG durchzusetzen.

    GRÜNE und Linkspartei werden sicherlich zustimmen !!!

    Und was macht die SPD ???
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#90 PascalACProfil
#91 GayreporterAnonym
#92 TheDadProfil
  • 19.10.2013, 15:13hHannover
  • Es ist schon mehr als erstaunlich wie die starre Haltung des VIELLEICHT-Koalitionspartners CDU/CSU unter der Führung der CSU-Demagogen jetzt schon als "Versagen" der SPD wahrgenommen wird..

    Mit welcher Brille wird hier ein Knick in der Optik generiert ?

    Es wurde noch keine Fünf-Minuten verhandelt, es ist kein Vertrag unterschrieben, aber die Schuldigen stehen schon fest..

    Unglaublich..

    Die Frage die sich stellt lautet :

    KANN die SPD die Möglichkeit zur Koalition ALLEIN von der Ehe-Öffnung abhängig machen ?
    Ich glaube, Nein..

    Das Adoptionsrecht wird nach Maßgabe des BVG bis zum 30.Juni 2014 neu geregelt..
    Ich bezweifle das es bei der derzeitigen Lage der Union gelingen wird ein gemeinsames Adoptionsrecht für LGBT´s gegen das Urteil des BVG zur Sukzessivadoption ohne eine weitere Schlappe vor dem BVG durchzusetzen, und dieses neue Adoptionsgesetz muß weil zustimmungspflichtig, Mehrheiten in beiden Kammern finden..
    Da wird sich zeigen wie "kompromissfähig" die Union ist..

    Es gibt dagegen eine Mehrheit im Bundestag die die Ehe-Öffnung auch gegen die CDU/CSU durchsetzen könnte, und ein Versuch dazu wird Die Linke in der konstituierenden Sitzung am 22.Oktober starten..
    Das muß aber nicht bedeuten das dieser Versuch gleich beim erstem Mal gelingt..
    Es bedeutet nur das ausgelotet wird in wie weit die einzelnen Fraktionen dazu bereit sind GEGEN die Union Gesetzesvorlagen umzusetzen, und es könnte sein das mindestens auch ein zweiter Versuch dazu notwendig wird..

    Diesen Versuch sollte Mann abwarten..
    Und das Ende der Koalitionsverhandlungen, die mit Sicherheit die schwierigsten werden, die die CDU/CSU jemals bestehen mußte..

    Denn am Ende könnte der Vertrag immer noch bei der Mitgliederbefragung in der SPD durchfallen, und die Koalition beenden bevor sie begann..

    Das wäre mehr als spannend, denn dann gibt es entweder erstmals eine Minderheitsregierung im Bund, oder die Mutti bettelt den Bundespräsidenten um Neuwahlen an..

    Der kann die Auflösung des Bundestages aber auch ablehnen, denn nach dem derzeitigem Ergebnis der Bundestagswahlen liegt kein eindeutiger Grund vor um Neuwahlen zuzulassen..

    Aber um es denjenigen auch noch einmal klar und deutlich zu schreiben die hier mit alten Sprüchen aufwarten :

    Wer die SPD nicht gewählt hat, den kann sie auch nicht verraten !

    Es kann nämlich nicht der Sinn einer Wahl sein die CDU/CSU oder die FDP zu wählen, um dann das Versagen der eigenen Wünsche einer anderen Partei als der selbst gewählten in die Schuhe zu schieben..

    Und was die LGBT-Rechte insgesamt betrifft..
    Das Versagen in der Gleichstellung ist nach wie vor originärer Bestandteil der CDU/CSU, und der dafür abgestraften FDP..

    Ich bezweifle übrigens auch das Die Grünen die Sondierungsgespräche "abgebrochen" haben..

    Hier hat sich die Haltung Seehofers durchgesetzt, der von Anfang an keine Schwarz/Grüne Koalition wollte, was so ganz nebenbei zeigt wie groß der Einfluß der CSU in der Union tatsächlich ist, was sich auch und gerade auf die Verweigerungshaltung der Mutti Gleichstellung umzusetzen auswirkt..

    Denn unter den CSU-Abgeordneten gibt es nicht einen einzigen der/die eine Gleichstellung offen befürwortet..
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#93 MärkelAnonym
  • 19.10.2013, 15:14h
  • Die SPD ist immer noch die Partei der Rentner und der unteren Mittelschicht, also der Kleinbürger. Diese Leute sind oft mit dem Thema Homosexualität überfordert. Wenn die CDU die Homo-Ehe ablehnt, dann deshalb, weil eine Weltanschauung (jüdisch-christlich-humanistische Werte) dahinter steckt. Wenn die SPD-Leute die Homo-Ehe ablehnen, dann deshalb, weil sie im tiefsten Innern Angst davor haben und verunsichert sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#94 GayreporterAnonym
#95 Franky0911Anonym
  • 19.10.2013, 15:16h
  • Ich werde als SPD-Mitglied keinem Koalitionsvertrag ohne vollständige Gleichstellung zustimmen und viele andere SPD-Mitglieder auch nicht !!! 100 %-ig !!!
  • Antworten » | Direktlink »
#96 goddamn liberalAnonym
#97 LorenProfil
  • 19.10.2013, 15:24hGreifswald
  • Die politische Landschaft in Deutschland ist relativ einfach zu überschauen und somit ist es nicht erstaunlich, dass es nun 1) zu Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD kommt und 2) die Forderung nach rechtlicher Gleichstellung mit großer Wahrscheinlichkeit von der SPD aufgegeben wird, da sie für die Sozialdemokraten ein Randthema ist und das Mantra "eine stabile Regierung zu bilden" als wichtiger deklariert wird als die Rechte einer gesellschaftlichen Minderheit. Die ach so staatstragende "alte Tante" SPD versteht sich da mit "Mutti" Merkel leider besser als es vielen lesbischen und schwulen Wählern klar war.

    Meine Hoffnung wäre, dass die SPD in den Koalitionsverhandlungen zumindest durchsetzt, dass die Abstimmung über ein Gesetz zur rechtlichen Gleichstellung freigegeben wird (= kein Fraktionszwang) und so beide Seiten ihr Gesicht wahren können. Ist sie dazu nicht bereit oder in der Lage, wird es wohl weiterhin nötig bleiben das BVerfG zu bemühen um das verfassungsfeindliche Regierungshandeln der Union und dann auch der SPD zu beenden.
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#98 GayreporterAnonym
  • 19.10.2013, 15:24h
  • Antwort auf #92 von TheDad
  • Es ist doch eher so: Noch haben Koalitionsverhandlungen noch gar nicht begonnen und schon sind wir der SPD keine Silbe mehr wert. Oder hat irgendjemand was aus der SPD-Spitze zu Homorechten gehört seit dem Wahltag? Und ich meine nicht Kahrs, der ja laut Nahles "nur seine Privatmeinung" kundtut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#99 Franky0911Anonym
  • 19.10.2013, 15:25h
  • Nicht nur das Adoptionsrecht ist betroffen. Auch beim Steuerrecht und in anderen Teilen des BGB werden wir noch benachteiligt. Der neue Anwendungserlass zum Steuerrecht benachteiligt immer noch Eingetragene Lebenspartnerschaft. Ich als SPD Mitglied schreibe jeden Tag einen e-Mail an den Bundesvorsitz der SPD bis sie es begreifen, dass es ohne vollständige Gleichstellung keine Zustimmung zum Koalitionsvertrag gibt !!! 100 %-ig !!!
  • Antworten » | Direktlink »
#100 Timm JohannesAnonym
  • 19.10.2013, 15:26h
  • Antwort auf #90 von PascalAC
  • @PascalAC

    Man merkt, dass áuch DU die SPD gewählt hast. Ansonsten würdest du nicht von jetzigen HISTORISCHEN VERSAGEN der SPD ablenken !!!

    Nicht die FDP steht hier im Mittelpunkt der Debatte, denn die ist überhaupt nicht im Bundestag vertreten. Also lenke jetzt nicht davon ab, wenn du auf die FDP verweist.

    ES geht um das künftige Abstimmungsverhalten der SPD in den kommenden vier Jahren !!!

    UND die SPD wird uns verraten !!!

    Es gibt eine HISTORISCHE CHANCE !!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#101 Timm JohannesAnonym
  • 19.10.2013, 15:33h
  • Antwort auf #92 von TheDad
  • @SPDDad

    "Die Frage die sich stellt lautet :

    KANN die SPD die Möglichkeit zur Koalition ALLEIN von der Ehe-Öffnung abhängig machen ?
    Ich glaube, Nein.."

    --Ach das ist ja interessant, SPDDad. Jahrelang hast du die FDP dafür diffamiert, dass sie mit der CDU stimmt, weil sie an der starren Haltuing der CDU nicht vorbeikommt. Ich wusst immer schon bei DIR SPDDAD, das DIR das Wohl der SPD wichiger ist, als die Rechte homosexueller Paare.

    ABER jetzt wo deine dir so geliebte Sozialdemokratie mitregiert, ist das auf einmal okay, wenn die SPD gegen die Eheöffnung stimmt.

    Ich freue mich auf den Antrag der Linkspartei auf Eheöffnung, den die Grünen sicherlich im Bundestag zustimmen wird.

    UND dann hoffe ich doch, dass die Queer-Redaktion HIER dann auch so ausführlich und detailliert schildern wird, wie die SPD dagegen stimmt und wer da so alles bei der SPD gegen die Eheöffnung stimmt.

    DIE SPD sollte sich SCHÄMEN aus lauter Machtgeilheit die Eheöffnung und das gemeinschaftliche Adoptionsrecht zu opfern.

    EINE HISTORISCHE CHANCE, die Merheiten sind da, aber die SPD verrät homosexuelle Forderungen und Interessen.

    WER HAT UNS VERRATEN ?

    SOZIALDEMOKRATEN !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#102 TheDadProfil
  • 19.10.2013, 15:33hHannover
  • Antwort auf #80 von Gayreporter
  • Gerade wenn Mann sich hier als vermeintlicher Journalist generiert sollte Mann zuhören was gesagt wurde, und es dann nicht falsch darstellen..

    "Mit mir als Steigbügelhalter für Fr.Merkel als Bundeskanzlerin wird es keine Große Koalition geben" war die Aussage des Spitzenkandidaten Steinbrück..

    Damit war nicht auch automatisch eine Große Koalition an und für sich ausgeschlossen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #80 springen »
#103 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 15:35h
  • Wohin geht die Reise, werte Tante SPD, in die Bedeutungslosigkeit? Es sei dir gegönnt! Und wenn mir noch einmal jemand erzählen möchte, der Verräter Johannes Kahrs von den #Spezialdemokraten sei ein Emanzipationspolitiker, den lache ich einfach aus. Schönes WE allerseits.
  • Antworten » | Direktlink »
#104 daVinci6667
  • 19.10.2013, 15:42h
  • Antwort auf #81 von Aus Bad Homburg

  • "hoffe ich, daß der Antrag der SED-Nachfolgerpartei im Bundestag zur Öffnung der Ehe am Ende doch scheitert - denn es wäre nicht gut, wenn das deutsche Homoehegesetz auf diese Weise für die ganze Ewigkeit einen nicht ganz unähnlichen Schandfleck bekommen würde"

    Wie das zustande kommt ist doch piep egal! Hauptsache sie kommt schnell. Denn im Gegensatz zu dir wollen andere frei und gleichberechtigt leben.

    Du hast schon recht, klar ist die Linke die SED-Nachfolgepartei. Genauso klar müsste dir aber sein, das die CDU/CSU nach dem 2.Weltkrieg hunderten von Nazipolitikern und Richtern bereitwillig ein wohlig weiches Nest und eine neue Heimat bereitet haben. Du siehst, da gäbe es noch bei mancher Partei noch so manches aufzuarbeiten!

    Heute aber verhält sich die Linke weitaus demokratischer als die Union. Sie ist den Menschenrechten aller verbunden. Die Union hingegen will uns weiter ausgrenzen und solange wie möglich und so massiv diskriminieren wie es nur geht.

    Aber schon klar. Du arme Schrankschwester suchst wieder eine Ausrede und hoffst auf Konservative und Kirche und damit auf eine Niemalsöffnung der Ehe und weitere lange Jahre diverser diskriminierender Gesetzgebung bis zu deinem Tode.

    Sonst hättest du ja keinen Grund mehr dich im miefigen Schrank weiter zu verstecken.

    Rauszukommen macht dir einfach zu sehr Angst. Du weist gar nicht wie traurig das ist.

    Auf jeden Fall bist du genau so, wie es sich Union und Katholiban von einem heutigen Schwulen erhoffen.

    Für solche wie dich machen sie ihre homophobe Politik!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#105 m123Anonym
  • 19.10.2013, 15:43h
  • Druck machen:

    sigmar.gabriel@spd.de, hannelore.kraft@spd.de, olaf.scholz@spd.de, peer.steinbrueck@spd.de, frank-walter.steinmeier@spd.de, andrea.nahles@spd.de, Manuela.Schwesig@spd.de
  • Antworten » | Direktlink »
#106 Timm JohannesAnonym
  • 19.10.2013, 15:47h
  • Antwort auf #103 von reiserobby
  • @reiserobby
    "Wohin geht die Reise, werte Tante SPD, in die Bedeutungslosigkeit? Es sei dir gegönnt!"

    Richtig !!! Soll die SPD in den kommenden vier Jahren an ihrer Koalition mit der Merkel verrecken !!! Ich gönne es der SPD, wenn sie derart die Ehöffnung und das gemeinschaftliche Adoptionsrecht aus lauter Machtgeilheit verrät !!!

    Ich freue mich schon im kommenden Jahr auf den Stand der Schwusos, die werden aber von mir total "zusammengeschissen".

    Eine historische Chance auf Eheöffnung wird in Deutschland vertan von den Sozialdemokraten.

    Und wenn dann in vier Jahren die Eheöffnung immer noch nicht Realität sein sollte, haben uns dann mittlweile rund 25 bis 30 Staaten weltweit überholt, die alle die Ehe geöffnet haben:

    --> nur wegen merkel und einer machtgeilen SPD
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#108 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 16:07h
  • Falls die Homo-Ehe samt Adoptionsrecht den Koalitionsverhandlung zum Opfer fällt, bezieht die SPD die Prügel und Merkel bleibt unangetastet - wie immer. Lässt die SPD ua. wegen Homo-Ehe die Koalition platzen und es würde Neuwahlen geben würde der SPD der schwarze Peter zugeschoben. Zudem finde ich die Annahme, dass ein Großteil der Bürger für die Homoehe ist (Zitat als Bilduntertitel: "Doch entscheidet nun Merkel statt der Wähler?") halte ich für schlichtweg falsch. Die derzeitige Toleranz gegenüber LGBT*s ist in den letzten 40 Jahren langsam und steinig erkämpft worden - was allerdings nicht bedeudet, dass sich die Gesellschaft linear nach vorne entwickelt, im Gegenteil, wir poltern mit Karacho in die 50iger-Jahre zurück. Hätte Homo-Ehe eine deutliche Rückendeckung in der Gesellschaft, hätte sie Merkel schon längst eingeführt. Ohne Überzeugungsarbeit wird uns die Ehe und das Adoptionsrecht nicht geschenkt - auch wenn das manch elitäre Großstadt-Elite-Schwuppen glauben möchten - der Wind weht mittlerweile aus einer anderen Richtung, aus dem Osten...
  • Antworten » | Direktlink »
#109 accomplishedAnonym
#110 goddamn liberalAnonym
#111 palümpalümAnonym
#112 GayreporterAnonym
  • 19.10.2013, 16:14h
  • Ich bin nicht vermeintlich, sondern auch real.

    Die Aussage habe ich von Frau Nahles vernommen, die spielt doch in der SPD noch eine Rolle oder ist die schon weg?

    P.S.: Meine Recherchen waren schon immer wasserdicht, das beherrsche ich.
  • Antworten » | Direktlink »
#113 daVinci6667
  • 19.10.2013, 16:15h
  • Antwort auf #100 von Timm Johannes

  • "Es gibt eine HISTORISCHE CHANCE !!!"

    Du bist nicht ehrlich TJ! Ist das bei deiner Sekte keine Sünde?

    Tatsache ist, diese historische Chance gibt es heute schon unter der immer noch geschäftsführenden schwarz/gelben Regierung. Die FDP hat die Gleichstellung im Programm, will sie bloss nicht umsetzen. Sie sieht ja jetzt wohin sie das gebracht hat...

    Wir teilen deinen Ärger über die SPD. Und ich garantiere, ich werde über sie genau so schimpfen und toben wie vorher über die FDP, sollte sie die homophobe Merkelpolitik unterstützen. Weil es mir echt nur um unsere Gleichstellung in allen Lebensbereichen geht.

    Du fragst jetzt aber hoffentlich nicht, warum du dann nur von allen rot kriegst, oder?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #100 springen »
#114 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 16:18h
  • Antwort auf #103 von reiserobby
  • Du wünscht Dir also eine noch stärkere CDU/CSU mit Unterstützung von einer erstarkenden AfD oder wieso drischt du so blind auf die SPD ein. Überleg dir mal was übrig bleibt - schwache Grüne, eine kleine Linke und eine bedeutungslose SPD - viel Spaß im neuen rechten Deutschland - da geht es den LGBT*s bestimmt viiieeel besser. Ich kann deine Kommentare nicht einschätzen aber Häme und destruktive Kommentare bekommen vielleicht mehr Likes - aber die Realität wird dadurch auch nicht besser außer dass sich der eine oder andere auskotzen kann; das ist Bild-Niveau von .... links?
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#115 TheDadProfil
  • 19.10.2013, 16:23hHannover
  • Antwort auf #101 von Timm Johannes
  • ""Jahrelang""..

    Der einzige der hier "Jahrelang" etwas in diffamierender Art und Weise offenbarte bist Du, der die "Gleichstellungserfolge" der höchsten Gerichte der Nation als "cleveren Schachzug" der FDP umgemodelt hat, sich verklagen zu lassen um etwas gegen den übermächtigen Koalitionspartner durchsetzen zu können..

    Du bist derjenige der seit mindestens 2009 die Werbetrommel für die FDP geschürt hat..

    Ich selbst bin erst seit Oktober 2012 hier..

    ""ABER jetzt wo deine dir so geliebte Sozialdemokratie mitregiert, ist das auf einmal okay, wenn die SPD gegen die Eheöffnung stimmt.""..

    Ein prima Zeugnis Deiner vorschobenen Wahrnehmung !
    Bevor die handlung vollzogen wurde konstatiert Mann bereits ein Versagen..
    Das nennt sich gemeinhin Verfolgungswahn..
    Aber Kausalitäten waren Dir ja noch nie wichtig..

    Sie regiert noch nicht, und sie hat noch nichts abgelehnt !

    Gleichwohl habe ich nicht behauptet das es OK wäre wenn sie es ablehnten..
    Ich habe bezweifelt das sie die Bildung einer Großen koalition allein davon abhängig machen dürfen, weil die starre Haltung der Union nicht zu durchbrechen sein wird, so lange Mann mit der CSU verhandelt..

    Schon einen Tag nach der Wahl habe ich hier angeregt die SPD aufzufordern der CDU eine Koalition unter Ausschluß der CSU anzubieten um die Möglichkeiten echter Demokratie zu nutzen, und die Union zu dem zurecht zu stutzen, was sie darstellt :
    Ein Verbund von 2 Parteien..

    Die Arroganz mit der die Union seit 1949 vorgibt die größte Fraktion im Bundestag zu stellen wird nämlich durch das GG gar nicht gedeckt..

    Und wie mehrfach erwähnt :
    Mir persönlich würde neben Rot/Rot/Grün NUR eine Minderheitsregierung der Union demokratisch genug erscheinen..

    Die Mutti müßte dann nämlich erklären wieso sie mit den Stimmen Der Linken, bzw deren Enthaltung zur Kanzlerin wurde..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #101 springen »
#116 BILDAnonym
  • 19.10.2013, 16:26h
  • Antwort auf #114 von Monster_Baby
  • Russische Filmwoche in Berlin 2013

    In diesem Jahr wird die Russische Filmwoche in Berlin vom 27. November bis 4. Dezember im Kino International, Filmtheater am Friedrichshain und dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur stattfinden.

    Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, und des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Vladimir M. Grinin.

    Auch in diesem Jahr ist Hauptförderer die GAZPROM Germania GmbH, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist.

    www.russische-filmwoche.de/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#117 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 16:28h
  • Antwort auf #111 von palümpalüm
  • stimmt, da tut sich wirklich etwas - vielleicht auch gegen den Willen der Mehrheit der Gesellschaft aber die haben eine engagierte Politikerinnen, die die Gesetze durchboxen. In Deutschland ist die Mehrheit der Gesellschaft valiumartig dösig und die Politiker verabreichen das Valium - hauptsache der statistischen Mehrheit wird nach dem Munde geredet und das Wirtschaftswachstum - die heilige Kuh - wächst weiter. Oder habe ich dich da mißverstanden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #111 springen »
#118 TheDadProfil
  • 19.10.2013, 16:32hHannover
  • Antwort auf #106 von Timm Johannes
  • ""Ich freue mich schon im kommenden Jahr auf den Stand der Schwusos, die werden aber von mir total "zusammengeschissen".""..

    Und schon sind die nächsten "Schuldigen" ausgemacht..
    Die Schwusos sind schuld daran wenn die SPD eine Koalition mit der Union eingeht..

    Auweia..
    Hat die FDP in all den Jahren so was ähnliches wie die Schwusos zustande gebracht, oder ist das Versagen der FDP allein auf einen alten versoffenen, sexistischen Spitzenkandidaten und einen Aussenminister "der eine besondere Partnerschaft lebt" zurückzuführen ?

    ""nur wegen merkel und einer machtgeilen SPD""..

    Wer hat denn so machtgeil die Mutti nach der letzten Großen Koalition an der Macht gehalten ?

    Die Chance auf Jamaika im Bund hat Mann ja allzugerne abgelehnt weil Mann Hoteliers ein paar Milliarden zuschustern mußte..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #106 springen »
#119 goddamn liberalAnonym
  • 19.10.2013, 16:35h
  • Antwort auf #114 von Monster_Baby
  • Die ganzen Auseinandersetzungen hier wären überflüssig, wenn sich Rot-rot-grün auf eine Regierung einigen würde.

    Aber da gibt es eine Medienfront die hart dagegen hält und Merkel zur Siegerin erklärt hat (sie ist es wie Kohl 1976 war). Gerade Schwarz-Grün ist ein reines Fantasieprodukt medialer Netzwerke, die die Meinungsfreiheit hierzulande systematisch abwürgen.

    Eine Frau Steinbach, die mit 20 rechten Gesinnungsgenossen gegen das BVG-Urteil stimmt, ist genauso verfassungswiderlich wie ein paar übrig gebliebene überalterte Ostalgie-Klubs in der Linkspartei (die sitzen aber im Gegensatz zum Blockpartei-Altkader Tillich nicht in der sächsischen Staatskanzlei). Gegen die verknöcherte KPF, mit der einst Kohl-Freund Mitterand koalierte (und den NATO-Doppelgechluss umsetzte), ist die 'Linke' ein Hort der Freiheit.

    Deutsches Elend halt.

    Zu diesem Elend gehört auch, dass eine selbstverständliche Gleichstellung nicht Konsens, sondern ein linkes, geradezu utopisches Projekt ist.
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#120 Burkhard KrauseAnonym
  • 19.10.2013, 16:59h
  • Ja , da schäumt das Homo-Herz. Mit dem Lernen aus Erfahrung ist das so eine Sache - es braucht halt seine Zeit bis man kapiert. Gegen Westerwelle hat man sich voll instrumentalisieren lassen- - sogar buttons "dafür haben wir nicht gekämpft" oder so ähnlich heftete man sich ans Revers. Nachdem man seinen Zweck erfüllt hat - FDP kaputt- kommt der Tritt in den Arsch - wahrscheinlich sogar zu recht, ob so viel mit Arroganz gepaarter Dummheit.
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#121 goddamn liberalAnonym
  • 19.10.2013, 17:16h
  • Antwort auf #120 von Burkhard Krause
  • Man?

    Wer ist Man?

    Ist 'man' schuld an Homophobie, wenn man Westerwelle nicht mag?

    Hat irgendein man den Untermenschenstatus verdient`?

    Was hat Westerwelle gegen die Homophobie getan, der er in der politischen Auseinandersetzung selbstverständlich ausgeestzt war?

    Genug?

    Ist der Enrechtete schuld an seiner Entrechtung oder der rechte Entrechter, der das Recht beugt?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #120 springen »
#122 m123Anonym
#123 timpa354Ehemaliges Profil
#124 Agenda 2010Anonym
#125 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 18:02h
  • Antwort auf #119 von goddamn liberal
  • Das sehe ich ähnlich (Rot-rot-grün), aber leider scheint das linke Spektrum einen Hang zur Selbstdemontage zu haben. Weiterhin traue ich weder der deutschen Medienlandschaft noch der Mehrheitsgesellschaft zu, sich fair und differenziert mit dem Thema Homosexualität, Homo-Ehe bzw. Adoptionsrecht auseinander zu setzen. Auch hier im Forum werden - meiner Ansicht nach - die SPD-Bauern im Schachspiel geopfert statt die wirklichen Homohasser und Demagogen, die Steinbachs, Geisens, Kauders, Reiches usw. zu benennen und sie mit Polemik zu überziehen. Wieso wurde im Wahlkampf die Grünen und auch die frühe Schwulenbewegung mit Paedophilenvorwürfen in Verteidigungszwang gebracht? Meiner Meinung nach waren das revanchistische Manöver der (ultra-) konservativen Kreise um sich an der öffentlichen Diskussion um die Mißbrauchsvorwürfe der kath. Kirche zu rächen. Die Grünen und die frühe Schwulenbewegung haben darüber geredet - Vertreter der kath. Kirche haben es getan. Besonders bei V. Beck hat man gesehen, das immer etwas hängen bleibt und er durch die Paedo-Debatte schwer beschädigt wurde. Aber was in der Blöd steht beeinflusst den Durchschnitts-Bürger mehr als Argumente.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #119 springen »
#128 FoXXXynessEhemaliges Profil
#129 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 18:17h
  • Antwort auf #114 von Monster_Baby
  • Nee, hätte mir gewünscht, die SPD hätte nicht auf den korrupten Seeheimer Kreis, zu dem sich Kahrs zählt, gehört, sondern die Chance der rot-rot-grünen Mehrheit genutzt, anstatt erneut Verrat zu begehen. Alternativen liegen doch auf der Hand, eine wäre, die CDU/CSU in eine Minderheitenregierung zu drängen. Das alles haben die SPD-Funktionäre nicht gemacht aus lauter Postengeilheit. Die Schuld für den sich abzeichnenden SPD-Niedergang bei den Kritikern zu suchen, ist geradezu schamlos. Nun bleibt es den SPD-Mitgliedern sich klar gegen GroKo auszusprechen. Ich bin gespannt. Falls es zur GroKo kommt, ist der SPD halt nicht mehr zu helfen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#130 WhistleblowerAnonym
#131 TheDadProfil
#132 GüntherAnonym
#133 FoXXXynessEhemaliges Profil
#134 ZeitfensterAnonym
  • 19.10.2013, 18:44h
  • Nun, so wird wohl die GroKo das "Projekt 18" der SPD. In vier Jahren erreichen die keine 20 Prozent mehr. Und wenn es so kommt, wie im Artikel beschrieben, dann werden der SPD die schwul-lesbischen Wähler_innen scharenweise davonlaufen. Die Schwusos können sich gleich auflösen. Ich möchte jedenfalls im nächsten Jahr kein SPD-Vertreter auf den CSD-Veranstaltungen sein.

    Noch sind das ja viele Spekulationen und Gerüchte und gegenseitiges Säbelrasseln der möglichen Koalitionäre. Sollte sich das aber bewahrheiten, dann ist die SPD für die Community gestorben. Da wird auch 2017 kein "Hannelore-Faktor" helfen. Wer im Wahlkampf "100 Prozent Gleichstellung nur mit uns!" verspricht, der kann sich nicht einfach so aus der Affäre ziehen.

    Die Sozen sollten gut überlegen, ob sie die Community verprellen. Schon mehrmals bei Wahlen haben jetzt wenige tausend Stimmen über Wohl und Wehe entschieden. Das könnten mal die entscheidenden Stimmen sein, die der SPD fehlen.

    Ich fürchte, dass die Gier auf ein Regierungsamt größer ist.......
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#135 StretchingmasterProfil
  • 19.10.2013, 18:46hEssen / Holsterhausen
  • Antwort auf #52 von Timm Johannes
  • Sorry Timm, aber ich möchte nicht das du meine Kommentare für deine FDP nutzt.
    Die FDP hat die letzten Jahre nur Scheiße erzählt und gemacht was LGBT-Themen angeht.
    Jetzt ist sie weg vom Fenster!!!!!!!!!

    Wenn die SPD jetzt den gleichen Weg einschlägt dann wird sie mit den Konsequenzen leben müssen.

    Also: Wenn du schon in das "gleiche" Horn tutest wie ich dann bitte aber ohne mich in deinen Postings zu erwähnen. Denn ich möchte mit dir nichts gemein haben.

    Schönen Tag noch
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#136 tondarProfil
#137 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 19:02h
  • Antwort auf #129 von reiserobby
  • Oh, da hab ich dich mißverstanden. Auch ich sehe die Minderheitenregierung den besten Weg, die teilweise menschenverachtende Politik der CDU/CSU - und das nicht nur in LGBT*-Fragen, zu demaskieren. Hoffentlich checken die Mitglieder der SPD das und pfeiffen ihre Chef-Crew zurück. Sorry, dass ich so unfair auf deinen Kommentar reagiert habe.
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#138 human rightsAnonym
#139 TheoAnonym
#140 aussenseiterEhemaliges Profil
  • 19.10.2013, 19:36h
  • Wir sind eben auch für die SPD nur eine "kleine schrille Randgruppe", für die es sich nicht lohnt die Macht aufs Spiel zu setzen. Interessant auch, wie die SPD für Verständnis dafür wirbt, dass man als kleinerer Partner NATÜRLICH in einer schwächeren Position sei. Das entspreche ja dem Wählerwillen. Da war die Gehirnwäsche in den Sondierungen schon erfolgreich. Sollte das so kommen werden wir das NIE vergessen!
  • Antworten » | Direktlink »
#141 GayreporterAnonym
#142 GayreporterAnonym
#143 JoonasAnonym
  • 19.10.2013, 19:52h
  • Sollte die SPD sich darauf einlassen, wird sie einen Shitstorm erleben, wie ihn Deutschland noch nie gesehen hat.

    Davon wird sich die SPD nicht mehr erholen...
  • Antworten » | Direktlink »
#144 GayreporterAnonym
#145 Julian BAnonym
#146 alexander
  • 19.10.2013, 20:13h
  • Antwort auf #67 von Timm Johannes
  • wann haben dich denn schon wieder die SCHWEINE gebissen???
    dein gesabbel:
    [Ja seb1983, alexander und SPDDad jetzt seht Ihr, was Ihr von eurer über Jahren von Euch im Forum so hochgelobten SPD habt.] ???
    was mich betrifft, beschimpfst du mich hier jahrelang als LINKE SOCKE und KOMMUNIST, aber jetzt bin ich schlagartig SPD-FREUND UND WÄHLER???
    wenn du auch nur des DENKENS und LESENS mächtig wärest, hättest du in unzähligen texten von mir :NACHLESEN KÖNNEN, DASS ICH VON EINER WAHL DER SPD EINDRINGLICH GEWARNT HABE; GENAU WIE VOR DEN GRÜNEN!!!
    und ich habe speziell vor dieser wahl davor gewarnt und versucht klar zu machen, dass nur eine stärkung der LINKEN die jetzige, von mir vorausgesagte katastrophe verhindern kann, damit man an ihr nicht mehr vorbeikommt!!!
    höre endlich auf hier user zu denunzieren und mit "frei erfundenen, gelogenen behauptungen" unglaubwürdig zu machen!!!
    was musst du doch für einen SCHMIERIGEN CHARAKTER haben! pfui deibel!!!
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#147 m123Anonym
  • 19.10.2013, 20:27h
  • Antwort auf #146 von alexander
  • Überschwemmen wir die E-Mail-Postfächer der SPD-Spitzenpolitiker mit Forderungen nach der Eheöffnung, das beste und effektivste was wir jetzt tun können:

    sigmar.gabriel@spd.de, hannelore.kraft@spd.de, olaf.scholz@spd.de, peer.steinbrueck@spd.de, frank-walter.steinmeier@spd.de, andrea.nahles@spd.de, Manuela.Schwesig@spd.de
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#148 Versprechen WitzAnonym
#149 alexander
  • 19.10.2013, 21:11h
  • immerhin MERKEL hält ihre wahlversprechen!
    es ist wie ein "Déjà-vu-Erlebnis" ! als KOHL gewählt wurde, fand sich keiner aus der schwulen diaspora der ihn gewählt hat? und heute haben wir die gleiche situation, mit "olle MERKEL"!
    wenn sie jetzt mit hilfe der spd in einer grossen koalition weiterregiert, werden wir sie überhaupt nicht mehr los! TRULLA hat ihre lektion in moskau sehr gut gelernt, sie weiss sehr genau, wann und wie man "die strippen" ziehen muss!!! sie hat ihre HAUSMACHT fest im griff!
    der einzige lichtblick, wäre eine minderheitsregierung, das weiss auch die SPD!
    falls es heute neuwahlen geben würde, wäre die SPD jetzt schon weg vom fenster! das weiss sie AUCH!!!
    ich fühle mich schon wie in einem CDSU-TUNNEL gefangen und auch schon gelähmt! diese brut, die angeblich keiner haben will, oder zumindest die wenigsten haben wollen, schafft es immer wieder mit kniffchen und trickserei, an der macht zu bleiben und sie auch noch schamlos gegen bestehende gesetze auszunutzen???
    und KEINEN JUCKT ES ERNSTHAFT???
    WIR HABEN BEKOMMEN WAS WIR VEDIENT HABEN!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#150 RaffaelAnonym
  • 19.10.2013, 21:23h
  • Sollte die SPD von ihrem Versprechen "100% Gleichstellung" nicht mal einen kleinen Teil (vor allem Eheöffnung und Volladoption) durchsetzen und das alles aufgeben, nur um Angela Merkel an der Macht zu halten, ist die SPD endgültig gestorben!

    Das werde ich nie vergessen!

    Und ich hoffe, dass möglichst viele Wähler das auch nie vergessen werden...
  • Antworten » | Direktlink »
#151 fakten checkAnonym
  • 19.10.2013, 21:47h
  • Die vollständige rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe.

    QUELLE: TNS EMNID, 1010 BEFRAGTE AM 15./16.10.2013

    Ja: 70%
    Nein: 29%

    Nach Parteipräferenz, Ja / Nein in %

    DIE LINKE: 87 / 13
    Grüne: 81 / 14
    SPD: 79 / 18
    FDP: 67 / 33
    CDU: 65 / 33

    www.linksfraktion.de/umfragen/
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#152 Udo WalzAnonym
#153 stromboliProfil
  • 19.10.2013, 22:50hberlin
  • Antwort auf #29 von abhijay
  • wie wir wissen, ist die fdp dann doch mitgelaufen..

    wenn nicht mal mehr solchen schleimern die teilnahme entzogen werden konnte, wie sollen dann diese scheiß mittig-bürgerlichen homoärsche auf die nächste verladeaktion unserer volksparteien reagieren.
    Sind sie doch selbst teil dieser strukur, dass kleinliche ihrer forderungen, aufhänger für diese moralkasper, die im adoptionsverfahren -genereller gleichstellung grenzwertiges verlangen unterstellen.

    Die diskussion um eine wirkliche stellung gegen diese hetenschmarotzer lässt sich, lies sich nie (!) in irgendwelchen partei-programsankündigungen formulieren, und schon gar nicht als koalitionsausage fest legen.
    Das hat uns ja die 4, sonstwas partei zu genüge vorgeführt.
    Da muss man den grünen nachsichtig doch ein gewisses maß an zäher erdung zur schwulen community zugestehen ,die ja auch teil der gründungsmytologie der grünen ist..; selbst wenn man beck als liberal-wertekonservativ erkennt, ist er immer noch näher an den interessen der "breiten masse der szene gewesen , als all die anderen scheinheiligen anzugsträger.. ob kauch, ob spahn , ob kahrs.. alles billige schaumschläger, die ihre karriere auf ganz anderen gebieten planen ( schwul sein ist nicht das ganze leben..), und die modernistische gelegenheit des mal schwul seins im fahrwasser von uns wowereit, ihre schillernden profile wie nutten am strassenrand, den nach liebe - orientierung und zustimmung heischenden homofreiern als befriedigung versprechendes vorbild suggerieren..

    Na und.. nun fallen wir auf die schnautze.
    Wowereit in berlin hat es auch keinen furz gekümmert, dass sein c-koalitionspartner die hilfen für schwule projekte kürzt, schwerpunktarbeit gegen homophobe in schule, gesellschaft so fast zum erliegen bringt.

    Haben wir dies nicht tage vor dem 22. sept. gewusst- , hier auf queer.de gelesen, kommentiert? Konnten wir daraus keine schlüsse ziehen was , wenn grosse koaliton ansteht, passiert.

    Klagen wir nun über die verschwendeten stimmen für fdp ( timmi , du wechselwendiger hornochse als paradebeispiel der kleinbügerlichen einfalt!) oder über die "strategischen stimme für die spd, statt eine linksintelektuelle idee auch innerhalb der grünen und eben der linke zu stärken...

    Nein, wir wollen ja "volkspartei sein, teil der mehrheitswählerschaft.
    Ich frage mich , wieviel von unseren forenmitgliedern in wahrheit die c-parteien gewählt haben! Von den unbeeindruckt verantwortungslosen , die ihre stimme der fdp gaben, erst gar nicht zu reden.

    Also mal halblang mit den empörungsritualen, die hier angestimmt werden!
    Stellen wir uns dem zu erwartenden rückschlag und achten lieber drauf, dass nicht auch der bisherige konsens mit einer noch schweigenden mehrheit sich wieder gegen uns wendet.

    Das nämlich müssen wir aufs frankreich lernen: homopobie ist nicht nur ein thema das rechte besessen macht, sondern wieder auch ein thema, das mittig-liberale mal ebn überdrüssig werden lässt ob der zuviel zur schau gestellen geleichstellungsansprüche.. schlieslich wollen die ja auch nicht ihre bisherigen vorteile und gepflegten vorurteile kampflos abgeben..

    Da aber alles zukünftige (!) auf verteilungskämpfe hinaus läuft, werden wir teil dieser "verteilung" sein.. obs uns passt oder nicht. Und es ist der katzentisch, nicht die grosse runde, an der wir spielchen betreiben dürfen.
    Für die wirklich grundsätzlichen fragen ,wie eine neufassung des grundgesetzes zum schgutz unserer (!) minderheit, haben wir jegliche gelegenheit verspielt.
    Mit einer um 41% nahe an der absoluten mehrheit stehenden c-partei/en, gibt es da kein verhandeln mehr!

    Wie gesagt , man muss seine feinde kennen und nicht ständig paktieren wollen , auch wenn sie freundlich uns gegenüber stehen.
    Weder kahr noch spahn werden nun gegen koalition ohne homozusatz sein..
    Es sind nicht mal die sozialdemokraten die uns verraten, nicht die christdemokraten, es sind die schwulen in diesen parteien , die uns nun verraten.
    Schweigen ist eine mächtige stimme..
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#154 FoXXXynessEhemaliges Profil
#155 kuesschen11Profil
  • 19.10.2013, 23:01hFrankfurt
  • Will sich die SPD so langsam selbst abschaffen? Die Wahlen sind gelaufen, aber die Wahlversprechen über Ehe-Öffnung werden mal so an die Wand gefahren.

    Diese Partei verliert so langsam ihre Glaubwürdigkeit, denn wie soll bitte die gemeinsame Basis mit der Union, wie sie Sigmar Gabriel erwähnt, denn aussehen? Also keine vollständige Eheöffnung, ein wenig Diskriminierung kann doch bleiben!?

    Wie bitter schwer sich deutsche Politiker doch mit Gleichstellungsrechten tun. Eine wirklich freiheitliche, moderne Demokratie sieht anders aus.

    Wenn Grundrechte des einzelnen Bürgers verhandelbar gemacht werden, dann sind faule Kompromisse am Werk, die dringend in ihrer Rechtsstaatlichkeit überprüft werden müssen.

    Die Mehrheit der deutschen Gesellschaft stimmt für die Gleichstellungsrechte, nur die Union will das nicht erkennen.
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#156 stromboliProfil
  • 19.10.2013, 23:04hberlin
  • Antwort auf #101 von Timm Johannes
  • schatzerl du freust dich auf den antrag der linken, während du seit wochen schreibst, dass es zeit wird, die linke auf dem parlament zu werfen..

    Arschlöcher haben die eigenschaft, ihren darmmuskulaturen unterworfen zu sein, was sie abhängig macht vom entlehrungsdrang, dieser vorgang entbehrt jeglicher geistigen -logischen anstrengung.. man drückt und es macht plums
    ...
    Ich will deshalb nachsichtig sein, wenn ich deine beiträge hier lese..
    Aber drauf hinweisen muss man schon, sonst wird der hinterlassene haufen wirklich zum gärendenärgerniss für uns
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#157 stromboliProfil
  • 19.10.2013, 23:15hberlin
  • Antwort auf #53 von goddamn liberal
  • " Ein demokratischer Staat besteht nicht aus Szenen, sondern aus gleichberechtigen StaatsbürgerInnen."
    Beschämend! Dass ein so klar formulierter beitrag mit einer überzeugenden klarstellung von zwei dummköpfen hier mit negativ bewertet wird, ist eigntlich traurig.
    Das ist mit die quintessenz "unser " politik die wir praktiziueren, dass wirkliche werte von ideologischen fragwürdigkeiten überfrachtet werden, oder dümmliche abneigung gegen eine person, dieselbe um ihre stimme mittels "wertung bringen soll...
    Wie billig, wie erbärmlich!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#158 ChristineAnonym
  • 19.10.2013, 23:23h
  • Wenn die Sozialdemokraten Schwule und Lesben tatsächlich verraten sollten (ich hoffe es nicht, aber warum schweigen sie zu Merkels Tönen?), gibt es neben der Opposition von Grünen und Linken immer noch eine nicht zu unterschätzende Stimme: nämlich die der deutschen LGBTIs und ihrer Freunde und Familien. Eine gepflegte außerparlamentarische Opposition hat noch keiner Demokratie geschadet.
    Um es mit Schlingensief zu sagen: "Gib deine Stimme nicht her, sondern behalte sie!"
    Auch Bundespräsident Gauck erwähnte in seiner Videobotschaft zur letzten Wahl:
    "Was wir aktiv beitragen, wird zum Programm. Was wir passiv hinnehmen, ebenso!"
    Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und gleiche Rechte für alle einfordern!
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#159 stromboliProfil
#160 alexander
  • 19.10.2013, 23:46h
  • Antwort auf #150 von Raffael
  • ich gebe dir in allen punkten zwar recht, aber was soll das "wehgeschrei" HINTERHER???
    wer nicht hören und lernen will, muss fühlen!!!
    wir hatten doch schon ähnliche situationen zu genüge in den letzten jahrzehnten?
    das die SPD im zweifelsfalle, zuerst "uns" unter den tisch fallen lassen würde, wenn es zu einer GroKo kommen sollte, war doch eigentlich völlig klar!!!
    hier konnten die "politbarometer", wirklich einmal hilfreich sein, zumindest was den trend anging!
    allein, dass die grünen so einen starken wählerschwund vor der wahl, zu verzeichnen hatten und die SPD immer bei ihren gleichschlechten prozentzahlen herumdümpelte, zeigte doch schon zu genüge auf, wo der zug hinfährt!!!
    wie schnell der WÄHLER vergisst, belegt doch schon die erfolgreiche politik von kohl und jetzt merkel : "AUSSITZEN LOHNT SICH"!!!
    wer nichts riskiert, kann auch keinen erfolg erwarten! wie oft schrieb ich hier "vergesst mal endlich die kommunisten", wählt bei dieser wahl die linken, damit wir eine opposition bekommen, die auch handlungsfähig ist und etwas ändern kann???
    lieber 4 jahre die LINKEN an der regierung mit der chance auf allgemein positive entwicklungen in diesem land, als den jetzigen zustand DES ABSOLUTEN STILLSTANDES! wenn es nicht passen sollte, wären sie genauso schnell wieder abgewählt, ohne deutschland in die PLANWIRTSCHAFT zu stürzen???
    ich kann immer nur den kopf schütteln, wenn einige hier von "nachfolgepartei der SED dummschwätzen, in anbetracht der nachfolgeparteien der nazis???" soviel naivität, gepaart mit dummheit, beschert uns dieses dämliche wahlverhalten! natürlich ist die SPD gegen die LINKE, weil die ihr ganz schnell klarmachen würde, was "soziale politik, in der realität, eigentlich ist", nicht nur das WAHLKAMPFGESCHWAFEL zum stimmenfang!!!
    WIR, ALS SOGENANNTE SCHWULE LOBBY, HABEN
    WIE IMMER BEI WICHTIGEN ENTSCHEIDUNGEN VERSAGT!!! was unsere belange betrifft, man sehe sich doch nur einmal die profiteure der kleinlichen schwulen verbesserungen an?
    schwesterwelle, udo walz, kauch usw. alles komplette ARSCHGEIGEN was unser leben angeht und betrifft!!! ein grund SOFORT normal zu werden!!!
    man muss sogar davon ausgehen, dass diese penner heute immer noch politisch gegen die schwulen sind!
    ich zehre heute immer noch von der wunderbaren OHRFEIGE, die BEATE KLARSFELD dem damaligen kanzler kiessinger verpasst hat!!!
    das war wenigstens noch gelebte demokratie!!!
    na ja, auch die zeiten ändern sich, heute brauchten wir SCHLÄGERTRUPPS!!! hätte aber einen sinn, es wäre kein BUNDESTAGSKINDERGARTEN nötig, sondern ein bundestagshospital für "gefallenen politiker"!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #150 springen »
#161 DOROTHYAnonym
#162 SmileyEhemaliges Profil
  • 20.10.2013, 00:13h
  • Antwort auf #154 von FoXXXyness
  • Im Gegenteil.

    Wenn wir nicht für unsere Belange einstehen tut's keiner. Wenigstens eine Mail sollte es jedem von uns wert sein, die eigene Meinung zu vertreten.

    Also die m123-Adreßliste

    www.queer.de/detail.php?article_id=20270&antwort_zeigen=
    ja#c147


    durchnudeln und schreiben, irgendwas halbwegs höfliches in der Art ...

    "Sehr geehrter Herr/Frau xyz.

    Ich [...]
    ... möchte Ihnen empfehlen in den anstehenden Koalitionsverhandlungen wenigstens eine Klausel einzubringen die den Koalitionszwang in Abstimmungen zum Thema Gleichstellung homosexueller Rechte aufhebt und jedem Abgeordneten erlaubt tatsächlich einmal seinem eigenen Gewissen folgend abzustimmen. Es böte Ihnen die Möglichkeit einmal ein Wahlversprechen auch einzulösen und einen Teil Ihrer Wähler nicht zu enttäuschen.
    [...]

    Mit freundlichen Grüßen Michael D."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #154 springen »
#163 m123Anonym
  • 20.10.2013, 00:15h
  • Antwort auf #154 von FoXXXyness
  • Hier nochmal die E-Mail-Adressen, an die jeder schreiben sollte, der die Eheöffnung haben will:

    sigmar.gabriel@spd.de, hannelore.kraft@spd.de, olaf.scholz@spd.de, peer.steinbrueck@spd.de, frank-walter.steinmeier@spd.de, andrea.nahles@spd.de, Manuela.Schwesig@spd.de

    Das ist das Einzige, was uns vor und während der Koalitionsverhandlungen bleibt, damit es vielleicht doch noch vor dem Jahr 2018 zur Eheöffnung in Deutschland kommen kann. Ich nehme mal stark an, dass ihr euch 2017 nicht ärgern wollt weil ihr immer noch vom Staat diskriminiert werden und weil ihr 2013 nicht eine Minute Zeit investieren wolltet um eine simple E-Mail an die verhandelnden SPD-Politiker zu schreiben. Also schreibt. Es ist kostenlos, risikolos, und je mehr sich daran beteiligen, desto stärker ist der Druck und desto größer ist die Chance vielleicht doch noch ein paar Jahre früher gleiche Rechte zu bekommen.
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#164 Martin28a
  • 20.10.2013, 00:25h
  • Antwort auf #5 von Stretchingmaster

  • Nein das ist realitätsfremd
    Die Linken sind links und die Grünen sind der CDU viel näher als der Union mit Ausnahme der ökologischen Politik
    Die CDU hat das Thema Atomkraft ja schon entsorgt

    Die Linke will keine Bundeswehr keine Außenpolitik keine Schuldenbremse keine Freihandelsabkommen usw
    Das was Linke wollen im Tagesgeschäft idt überhaupt nicht kompatibel mit der SPD und schon garnicht mit den Grünen die das heute sogar in einem parteibeschluss gefestigt haben
    Es heißt das man nicht die Initiative ergreifen will und sich auch für die Union öffnen will

    In Fragen was Eurobonds angeht sind sich spd und Linke auch nicht einig
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#165 Martin28a
#166 Martin28a
#167 ZeitfensterAnonym
#168 SmileyEhemaliges Profil
#169 chybrainProfil
  • 20.10.2013, 00:39hMünchen
  • Das war wohl zu erwarten. Unsere Interessen waren nur solange die Interessen der SPD, wie sie sich davon Vorteile versprach, aber längst keine "Herzensangelegenheit". Darum war und bin ich, wenn sich Rot-Rot-Grün nicht auf Rot-Rot-Grün einigen kann, für eine Minderheitsregierung. Dann müsste sich die CDU nämlich für jedes Thema neue Mehrheiten suchen und die Dinge öffentlich und ausführlich diskutieren und sie demokratisch klären, statt sie einfach innerhalb der Koalition abzusprechen.

    Also: Gegen Große Koalition für mehr Demokratie.
  • Antworten » | Direktlink »
#170 goddamn liberalAnonym
  • 20.10.2013, 00:51h
  • Antwort auf #164 von Martin28a
  • Wahlprogramme sind nicht allzuviel wert. Sieht man ja jetzt bei den Sozen.

    Die KPF, die mit Mitterand koalierte, wollte die Weltrevolution. Dagegen ist die 'Linke' doch geradezu realistisch. In Berlin war sie in der Koalition mit der SPD manchmal sogar zu realistisch.

    Die CDU/CSU wiederum hat sich seit den Tagen von Adenauer und Strauss weniger verändert, als uns die Medien weiß machen wollen. Homophobie ist seit jeher ihr Markenkern. Und der betrifft mehr Mark und Bein der eigenen Partei als die Marke, die man der deutschen Wählerschaft nach Außen präsentiert. Denn die neuseste emnid-Umfrage zeigt ja auch nach der gezielt homophoben Volker-Beck-Kampagne von 'Spiegel' u. Co, eine verblüffemd stablile Mehrheit für unsere Gleichstellung unter unseren Landsleuten.

    Homophobie ist weniger volksttümlich, als man denken könnte. Ist es wirklich polemisch, da Vergleiche mit dem Antisemitismus als innerem Markenkern historischer deutscher Parteien zu ziehen?
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#171 goddamn liberalAnonym
#172 KommentarAnonym
  • 20.10.2013, 01:52h
  • Wer sich jetzt über die SPD aufregt ist selber Schuld. Es ist doch offensichtlich, dass eine große "Volkspartei" ihre Hauptthemen (Mindestlohn) stärker in den Vordergrund rückt und die wesentlichen Wählerschichten wichtiger sieht, als eine sie wählende kleine Gruppe oder Wahlkampfrandthemen. Ich vermute die Grünen wären insoweit einen solchen Kompromiss nicht eingegangen, weil dort die Gleichstellung eher zu den Grundanliegen zählen dürfte.

    Die SPD wollte außerdem das Ehegattensplitting abschaffen. Da frage ich mich, was eine wesentliche Gleichstellung bringt, wenn der Splittingvorteil nicht mehr da ist.

    Ich habe die Piraten gewählt. Die standen für eine liberale und diskriminierungsfreie Politik in viele Richtungen mit gleichgeordeneten Wahlkampfzielen. Koalitionen halte ich generell für verfehlt, um Demokratie zu machen. Besser sind offene Diskussionen mit fallbezogenen Mehrheiten.
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#173 daVinci6667
  • 20.10.2013, 02:07h
  • Antwort auf #157 von stromboli

  • "Dass ein so klar formulierter beitrag mit einer überzeugenden klarstellung von zwei dummköpfen hier mit negativ bewertet wird, ist eigntlich traurig."

    Es sind zum Glück keine zwei Dummköpfe sondern nur einer. Zugegeben einer zuviel!

    Wenn dein Comment 8 grün hat und ein TJ/Humbug/anome oder so gibt dir ein rot, hast du 9 Votes, und du stehst auf 7 grün. Das ist die zugegeben schwer verständliche queer.de-Logik.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #157 springen »
#174 emnidAnonym
  • 20.10.2013, 09:02h
  • Antwort auf #170 von goddamn liberal
  • "Homophobie ist weniger volksttümlich, als man denken könnte. Ist es wirklich polemisch, da Vergleiche mit dem Antisemitismus als innerem Markenkern historischer deutscher Parteien zu ziehen?"

    Die vollständige rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlich er Partnerschaften mit der Ehe. QUELLE: TNS EMNID, 1010 BEFRAGTE AM 15./16.10.2013

    Ja: 70% Nein: 29%

    Nach Parteipräferenz, Ja / Nein in %

    DIE LINKE: 87 / 13
    Grüne: 81 / 14
    SPD: 79 / 18
    FDP: 67 / 33
    CDU: 65 / 33

    Quelle: Emnid (Scrollen bis zum 3. Ergebnis)

    www.linksfraktion.de/umfragen/?s=1#anker
  • Antworten » | Direktlink » | zu #170 springen »
#175 stromboliProfil
  • 20.10.2013, 09:09hberlin
  • Antwort auf #169 von chybrain
  • ": Gegen Große Koalition für mehr Demokratie.
    voll deiner meinung!
    dies ist wirklich der ehrliche weg, partei/en zur offenlegen ihrer eigentlichen bestrebungen zu zwingen.
    Klare verhältnisse: Sag was du durchsetzen willst und such dir wechselnde partner für deine anliegen. Ansonsten leg deine anliegen als undurchführbar bei seite.
    Dann wird die cdu nicht mehr als sozial-grün gewickelt, mit v.d.leyen, altmeier als trojanisches pferde auf sozial/ökologisch machen können, dann werden die geldgeber-spender endlich in den mittelpunkt unserer aufmerksamkeit rücken.. dann , wenn die masken fallen und c-politik unverfälscht durch koalitionskompromisse im bundestag sichtbar werden.
    Und die koalitionäre wiedertum brauchen nicht der koalitrionslüge , die ihnen sachzwänge auferlege...
    Dann könnten opposition als opposition arbeiten, und nicht als ideenkonkurenten im kampf um die wählerschaften.

    Und die angst vor neuwahlen, die der spd in den knochen steckt.. da walte eine rot-rot - grüne interessengemeinschaft drüber.. die wollen allesamt keine neuwahlen!

    Ansonsten: "minderheiten" interessen-anliegen zurück in die hände einer sich neu zu formierenden außerparlamentarischen opposition!
    Vieleicht wirbelt das ja auch unseren verschnarchten, von parteien interessen unterwanderten lsvd mal richtig durch.
    Da öffnet sich nämlich die nächste baustelle.

    Zeit, wieder mehr demokratie zu wagen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #169 springen »
#177 GayreporterAnonym
#179 Max HAnonym
  • 20.10.2013, 09:40h
  • Wenn die SPD sich auf diesen Kuhhandel einlässt, werde ich jedem in meiner Familie, jedem Freund, jeder Freundin, jedem Kollegen und allen, die ich kenne und mag, davon erzählen, wie die SPD ihre Wähler betrügt...

    Sollte das so kommen, ist die SPD die neue FDP und dann erwartet sie hoffentlich auch das gleiche Schicksal...
  • Antworten » | Direktlink »
#180 DavidJacobEhemaliges Profil
#182 stephan
  • 20.10.2013, 10:59h
  • Wenn die SPD sich auf eine Koalition einlässt ohne die Eheöffnung durchzusetzen und sich somit in die Rolle der FDP begibt, dann ist mein Parteibuch umgehend im Briefkasten meines Ortsvereins und auch ich werde jeden Freund, jede Freundin, unsere Familien und Kollege(inne)n herzlich ersuchen, nicht mehrSPD zu wählen. Dann werde ich - obwohl seit Jahrzehnten Sozialdemokrat gewesen - aus voller Brust singen "Wer hat uns verraten ..."

    In diesem Fall ist es wahr: Niemand braucht solche Umfallet-Partein!
  • Antworten » | Direktlink »
#183 stephan
  • 20.10.2013, 11:11h
  • Antwort auf #8 von dobrapivo
  • Bei mir kannst Du Dich 100% darauf verlassen, dass ich - obwohl seit Jahrzehnten SPD-Mitglied - das Verhalten der SPD nicht anders beurteilen werde, als das Verhalten der FDP. Häme und Hass sind vielleicht nicht die passenden Worte, aber ich werde mich im Falle des Einknickens der SPD dafür einsetzen, dass die SPD bei den nächsten Wahlen unterhalb der Linken und den Grünen landen wird!
    Und ich bin überzeugt, dass Tausende von uns, die diesmal noch SPD gewählt haben, diesen Fehler dann in ihrem Leben nicht wieder machen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#184 320-311Anonym
#185 FoXXXynessEhemaliges Profil
#186 KokolemleProfil
  • 20.10.2013, 11:26hHerschweiler
  • Antwort auf #23 von jarjar
  • Doch Links ist eine Alternative und zwar die Einzige. Sie bekämpft nähmlich diese verdammte Homophobie in dieser Gesellschaft und für mehr Toleranz. Man müsste Homophobie genau so strafbar nachen, wie die Leugnung des Holocausts. Sowas wäre unter der Linkspartei selbstverständlich. Es muss eben ein Gesetz her, das die homophoben Menschen dazu unter Strafandrohung zwingt, von ihren homophoben Verhalten gegen uns Abstand zu nehmen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#187 SteuererklärungAnonym
#188 FoXXXynessEhemaliges Profil
#189 Oswald MetzgerAnonym
#190 FoXXXynessEhemaliges Profil
#191 Motombo UmbokkoAnonym
#192 FoXXXynessEhemaliges Profil
#193 vo nguyen giapAnonym
#194 stephan
#196 SmileyEhemaliges Profil
#197 GlückwunschAnonym
#198 TheDadProfil
  • 20.10.2013, 12:16hHannover
  • Antwort auf #190 von FoXXXyness
  • Kannst Du einen vernunftbegabten Grund nennen das Geschwafel dieses "Triumpfirates" der Leichtgläubigkeit nicht negativ zu bewerten ?

    Ich habe doch tatsächlich in der letzten Woche 2 Postings von T.J. entdeckt und sogar 3 von "Aus Bad Homburg" die sich mit der Thematik befassten ohne in lang ausschweifende Reklame für die Himmelskomiker abzugleiten..
    Die kriegen dann auch ein Fleißsternchen..

    Trotzdem bleibt der Rest unterirdisch, und wenn Mann sich so manchen Kommentar von T.J. durchliest ist es oft schon der erste eigene Satz von ihm der bei 20 Bewertungen zu 19 roten Punkten führt..
    Die können sich nicht alle irren..

    Das diese Bewertungen dann auch auf die Kommentare "abfärben" die sich mit deren Geschwafel befassen, liegt in der Sache der Natur..
    Entweder durch diverse "Avatare", oder durch "heimliche Fan´s" die den Sinn hinter dem geschriebenem Wort nicht erfassen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #190 springen »
#200 HugoAnonym
  • 20.10.2013, 12:39h
  • Bei den nächsten Wahlen, braucht sich die SPD nicht zu wundern, wenn sie noch mehr Abstürtzt.
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#201 RobbyEhemaliges Profil
  • 20.10.2013, 13:00h
  • Hoffentlich macht die SPD-Basis dem "Merkelaner"-Gabriel einen gewaltigen Strich durch die Rechnung und erzwingt doch noch eine Regierung bestehend aus "Rot-Rot-Grün".
  • Antworten » | Direktlink »
#202 m123Anonym
  • 20.10.2013, 13:15h
  • Was ist euch lieber? Die nächsten vier Jahre hier rumheulen, weil ihr diskriminiert werdet? Oder eine Minute Zeit nehmen und Druck machen für die Eheöffnung?

    sigmar.gabriel@spd.de, hannelore.kraft@spd.de, olaf.scholz@spd.de, peer.steinbrueck@spd.de, frank-walter.steinmeier@spd.de, andrea.nahles@spd.de, Manuela.Schwesig@spd.de

    Schreibt und macht Druck für die Eheöffnung!
  • Antworten » | Direktlink »
#203 jarjarAnonym
  • 20.10.2013, 13:30h

  • Bleibt die frage in wie weit die herrschaften die mails wirklich abarbeiten. Aber klar, besser als nur zu jammern auf alle fälle.
    Hier zeigt sich doch wieder wie wichtig der spd ihre versprechen sind. Dann ist mir die gurkentruppe der cdu lieber. Die sahen wenigstens ehrlich dass die uns nicht wollen. Man kann nur hoffen dass in 4 jahren die wahl anders ausgeht oder noch besser es irgendwann neuwahlen gibt (was aber nicht passieren wird). Hätte die spd eier würde sie sagen: das wollen wir! Friss oder probier dir bei den grünen die zähne auszubeißen.
  • Antworten » | Direktlink »
#204 FoXXXynessEhemaliges Profil
#205 GerritAnonym
  • 20.10.2013, 14:45h
  • Wenn die SPD der gewissenlosen Homohasserin Angela Merkel hilft, weiterhin die Meinung der Mehrheit des Parlaments und die Mehrheit der Bürger zu hintergehen, ist die SPD genauso eine faschistische Partei wie die CDU/CSU!

    In dem Fall rufe ich alle schwulen, lesbischen, bi- und transsexuellen SPD-Mitglieder (und alle Mitglieder, die noch Rückgrat und ein Fünkchen Anstand haben) dazu auf, unverzüglich aus der SPD auszutreten!!

    HALT!
    Erst noch bei der Urabstimmung gegen diese Koalition stimmen! Und erst danach austreten!
  • Antworten » | Direktlink »
#206 YannickAnonym
  • 20.10.2013, 14:53h
  • "Wir werden ohnehin ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts bekommen, das uns in diese Richtung weisen wird."

    Dieselbe Argumentation, die auch schon die FDP in den Untergang geführt hat.

    Nach dem Motto:
    wir können ruhig Schwule und Lesben diskriminieren. Das wird eh irgendwann vom BVerfG beendet.

    Was für eine feige Ausrede!

    Und sachlich falsch noch dazu, da das BVerfG wahrscheinlich bald die Volladoption fordern wird, aber ganz sicher nicht die Eheöffnung. Das ist Aufgabe der Politik!
  • Antworten » | Direktlink »
#207 SebiAnonym
  • 20.10.2013, 14:54h
  • Wenn der machtgeile Sigmar Gabriel dieser Mauschelei wirklich in einem Geheimtreffen mit Angela Merkel und Horst Seehofer zugestimmt hat, muss er weg...
  • Antworten » | Direktlink »
#208 LucaAnonym
  • 20.10.2013, 14:56h
  • Was die SPD für eine verlogene, scheinheilige Partei ist, die für ihre Machtgeilheit alles opfert...

    Was wir schon damals unter Schröder gesehen haben, setzt sich nun mit anderem Personal fort. Diese bigotte Machtgeilheit scheint der SPD im Blut zu liegen.

    Die SPD wird sich nie ändern!
    Dann hat die SPD es nicht anders verdient, als endgültig in die Bedeutungslosigkeit zu verschwinden...

    Ich wünsche der SPD und all ihren Mitgliedern alles Schlechte!

    FUCK YOU!
  • Antworten » | Direktlink »
#209 daVinci6667
  • 20.10.2013, 15:09h
  • Antwort auf #204 von FoXXXyness

  • Sag mal vorlautes Füxli, macht es eigentlich Spass denjenigen zu spielen, den keiner mehr ernst nimmt?

    Ich finde das posten der E-Mail Adressen hier ausgesprochen richtig und vor allem notwendig. Die sollen wissen das ihnen eine Koalition mit der Union ohne unsere Gleichstellung teuer zu stehen kommt und wir ihnen diese Verarschung nie verzeihen werden.

    Ok, vermutlich sind denen die Partei und die Wähler angesichts ihrer überdottierten Pöstchen mittlerweile piepegal. Dann sollen die wenigstens wissen das wir das auch wissen und wie verächtlich wir darüber denken.

    Den Spott, die faulen Eier und die wüsten Tomatenflecken, falls die sich auf CSDs blicken lassen sollten, werden die auch noch ertragen müssen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #204 springen »
#210 ZeitfensterAnonym
  • 20.10.2013, 15:10h
  • Das ist die größte schwul-lesbische Wählerverarsche aller Zeiten!

    Vor der Wahl:
    "100 Prozent Gleichstellung nur mit uns!"

    Nach der Wahl:
    Der Parteivorsitzende akzeptiert in einem Sechs-Augen-Gespräch die fortgesetzte Diskriminierung der Homosexuellen.

    Für alle Schwulen und Lesben, die die SPD gewählt haben, ist das ein Fausthieb mitten ins Gesicht.

    Da hat der dicke Gabriel seine Schwusos aber ordentlich in den Arsch gefickt. Hoffentlich bedankt er sich wenigstens bei diesen Vollidioten für ihren Wahlkampfeinsatz. So billig kommt die SPD nie wieder an Stimmen aus der schwul-lesbischen Wählerschaft. Und schade für die, die den Schwusos und der SPD geglaubt haben. Jetzt gibt es null Prozent Gleichstellung und es folgen vier weitere Jahre Stillstand in der Homopolitik.

    Hoffentlich hat die Community nicht so ein kurzes Gedächtnis. Nie wieder SPD !
  • Antworten » | Direktlink »
#211 MarekAnonym
  • 20.10.2013, 15:16h
  • Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen will, wenn ich an die SPD denke oder die Fressen von diesen machtgeilen Opportunisten Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Andrea Nahles sehe...
  • Antworten » | Direktlink »
#212 m123Anonym
#213 TimonAnonym
  • 20.10.2013, 15:20h
  • Statt der versprochenen 100% Gleichstellung bekommen wir nun von der SPD: 0% Gleichstellung!!

    Ich habe es satt, weiterhin wie ein Untermensch behandelt zu werden, nur weil die SPD so machtgeil ist, dass sie die Homohass-Politik der CDU/CSU brav unterstützt.

    Die SPD ist genauso ein speichelleckendes Unions-Schoßhündchen wie die FDP. Hoffentlich sackt die SPD auch so ab wie die FDP!
  • Antworten » | Direktlink »
#214 daVinci6667
  • 20.10.2013, 15:23h
  • Antwort auf #208 von Luca

  • "Ich wünsche der SPD und all ihren Mitgliedern alles Schlechte!"

    Stopp! Der Partei, falls in die Tat gesetzt wird was aufgegleist ist, wünsche ich das zwar auch. Den Mitgliedern hingegen nicht.

    Von denen erwarte ich dass sie NEIN stimmen und falls es doch zu einer GroKo kommen sollte, sie reihenweise austreten.

    Die SPD hat sich von der Agenda 2010 Politik nie erholen können. Das wird ihr nun den Rest geben!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #208 springen »
#215 DumaAnonym
#216 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.10.2013, 15:31h
  • Antwort auf #212 von m123
  • Ab sofort werde ich Dich ignorieren und je öfter Du diesen Mist postest, desto mehr rote Punkte bekommst Du von mir! Außerdem bin ich sowieso nicht der einzige, der mittlerweile schon tierisch genervt ist und Dir am liebsten die Tastatur um die Ohren hauen würde!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #212 springen »
#217 Mister_Jackpot
  • 20.10.2013, 15:41h
  • Ich hab 20 Jahre lang SPD gewählt, aber das ist ab jetzt vorbei. Bei den Europawahlen nächstes Jahr und auch bei den Kommunalwahlen werde ich die Linke wählen. Ich bins endgültig leid, dass ich als schwuler Mann als Mensch zweiter Klasse behandelt werde. Die Linke ist leider die einzige Partei, die ohne wenn und aber für die Eheöffnung steht und denen man das sogar abnehmen kann. Deswegen und aus sozialen Gründen ist die SPD für mich nun gestorben.....sehr schade um die einst so großartige Sozialdemokratie.
  • Antworten » | Direktlink »
#219 carolo
#220 abc-JuristAnonym
  • 20.10.2013, 16:48h
  • Queer.de: "Voraussichtlich noch vor Abschluss der Koalitionsverhandlungen wird der Bundestag über einen Antrag der Linken zur Ehe-Öffnung abstimmen."

    Leider ist diese Aussage von queer.de falsch. Man kann sogar definitiv ausschließen, dass es vor Abschluss der Koalitionsverhandlungen im Bundestag zu einer Abstimmung über die Eheöffnung kommen wird. Warum? Ganz einfach, es ist rechtlich nicht möglich, denn nach der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages müssen solche Gesetzentwürfe zunächst im Bundestag beraten (1. Lesung) und dann in die Ausschüsse verwiesen werden. Die Ausschüsse werden jedoch erst NACH der Konstituierung der neuen Bundesregierung gebildet und besetzt. Deshalb kann es vor dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen nicht zu einer abschließenden Beratung und Abstimmung (2.und 3. Lesung) des Gesetzentwurfs im Bundestag kommen. Sobald die Koalitionsverhandlungen mit dem Unterschreiben des Koalitionsvertrags abgeschlossen sind, besteht der übliche Koalitionszwang (kein Stimmen mit wechselnden Mehrheiten). Da die Union in keinem Fall die Eheöffnung will und die SPD bereits angedeutet hat, das akzeptieren zu wollen, wird somit die Ehe auch in den nächsten vier Jahren nicht geöffnet werden.

    Das ist leider die bittere Realität.

    Die bittere Realität ist auch, dass es der Union nicht geschadet hat, gleichgeschlechtliche Paare in bestimmten Bereichen immer erst dann gleichzustellen, wenn das Bundesverfassungsgericht die Union dazu zwingt. Zudem setzt die Union dann auch nicht mehr um als das, was das Bundesverfassungsgericht zwingend fordert, und selbst das dann auch meist mit maximaler zeitlicher Verzögerung.

    Das einzige was uns also in den nächsten vier Jahren bleibt, ist, zu hoffen, dass das Bundesverfassunsgericht nicht zulange mit der adoptionsrechtlichen Gleichstellung wartet, und dass bei der Bundestagswahl 2017 ein Ergebnis herauskommt, so dass die Ehe bereits im Jahr 2018 geöffnet werden kann. Eine Eheöffnung per Urteil aus Karlsruhe wird es bis mindestens Ende 2017 definitiv nicht und voraussichtlich auch in den nächsten zehn Jahren nicht geben, da sind sich praktische alle Verfassungsrechtsexperten sicher.

    Zusammengefasst die bittere Realität: Es wird irgendwann in den nächsten vier Jahren die adoptionsrechtliche Gleichstellung geben, aber ansonsten nichts. Auf die Eheöffnung müssen wir also bis mindestens 2018 warten, da die Eheöffnung offenbar kein Kernthema der SPD ist. Leider...

    Alles Getöse rund um die Eheöffnung seitens der Linken und der Grünen wird (leider) kläglich an der Macht von Union und SPD scheitern.

    Wenn die Union im Jahr 2017 wieder an die Macht kommt, wird das so weitergehen, und die Ehe wird dann bis Ende 2021 nicht geöffnet werden.

    Ich habe schon 2005 gesagt, dass wenn die Union die Regierung stellt, dass es bis mindestens Ende 2017 keine Eheöffnung geben wird. Damals wurde ich von Leuten ausgelacht, die meinten, dass spätestens 2010 die Ehe geöffnet werde. Tja...
  • Antworten » | Direktlink »
#221 goddamn liberalAnonym
  • 20.10.2013, 17:21h
  • Antwort auf #220 von abc-Jurist
  • "Ich habe schon 2005 gesagt, dass wenn die Union die Regierung stellt, dass es bis mindestens Ende 2017 keine Eheöffnung geben wird. Damals wurde ich von Leuten ausgelacht, die meinten, dass spätestens 2010 die Ehe geöffnet werde. Tja.."

    Denke ich auch. Selbst die bisherigen Erfolge beim BVG sind angesichts der deutschen Rechtsgeschichte (SPD-Mann {!] Böckenförde) eher erstaunlich.

    Auch die Eheöffnung durch das BVG ist eher unwahrscheinlich, da die bei aller Gleichstellung in ihren Texten gerne mit zwei Rechtsinstitutionen herumjonglieren und ab und an auch betonen, dass es sich zwischen diesen unterschiedlichen Instituten auch Unterschiede geben darf.

    Gerade Schwule zimmern sich aus Selbstschutz gerne eine rosarote Idylle zurecht, die leider nicht der Realität entspricht.

    Der deutschen schon gar nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #220 springen »
#222 hütchenspielerAnonym
#223 RobinAnonym
  • 20.10.2013, 17:59h
  • Zum neuesten Update:
    "Der kleine Parteitag der SPD hat am Sonntag mir großer Mehrheit für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU gestimmt. Trotz einiger Diskussion wurde die Gleichstellung Eingetragener Lebenspartnerschaften nicht in eine Liste von Forderungen übernommen."

    Damit zeigt die SPD ihr wahres Gesicht!

    Vor der Wahl "100% Gleichstellung" versprechen und nach der Wahl wird das brav aufgegeben - ganz so wie die Puppenspieler der Union es von ihren SPD-Marionetten verlangt.

    Damit ist das jetzt so beschlossen.

    Ich kann nur noch hoffen, dass die Basis das mit überwältigender Mehrheit ablehnt. Und dass danach die letzten Mitglieder in Scharen austreten.

    NIE MEHR eine Stimme für die SPD!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#224 stephan
  • 20.10.2013, 18:00h
  • Antwort auf #217 von Mister_Jackpot
  • Wenn die SPD die Eheöffnung nicht doch durchsetzt oder gar dagegen stimmt, kann ich Dir nur in vollem Umfang zustimmen! Ich werde aus der SPD austreten und sie NIE wieder wählen! Bei der FDP habe ich 31 Jahre gehofft, dass sie aus dem Bundestag fliegt, vielleicht geht es bei der SPD dann schneller und - falls sie uns tatsächlich so vera*scht - wäre es ihr von Herzen zu wünschen.

    Solche Entscheidungen und viele andere Inkonsequenzen, die die große Koalition fordert, werden dann dafür sorgen, dass wir die SPD beim nächsten Mal hinter der Linken und den Grünen sehen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #217 springen »
#225 XDASAnonym
  • 20.10.2013, 18:01h
  • Die SPD zeigt immer wieder, dass man ihr nie vertrauen kann.

    Für Macht tut die Hure der Politik alles...
  • Antworten » | Direktlink »
#226 RentnerAnonym
  • 20.10.2013, 18:09h
  • Antwort auf #220 von abc-Jurist
  • Die kommenden Vorgänge dienen zumindest jüngeren Jahrgängen und Erstwählern als Anschauungsunterricht und der politischen Bildung.

    Wenn Mister_Jackpot nun DIE LINKE wählt, wählt er sozialdemokratisch.

    Gerade LGBTIs brauchen den sozialen und demokratischen Rechtsstaat. (Was sichert einen Single, ohne Familie oder Großfamilie im Ernst- oder Notfall?)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #220 springen »
#227 tondarProfil
  • 20.10.2013, 18:18hAdenau
  • Antwort auf #226 von Rentner
  • "Gerade LGBTIs brauchen den sozialen und demokratischen Rechtsstaat. (Was sichert einen Single, ohne Familie oder Großfamilie im Ernst- oder Notfall?)"

    Dann umso mehr:

    #220
    "Alles Getöse rund um die Eheöffnung seitens der Linken und der Grünen wird (leider) kläglich an der Macht von Union und SPD scheitern."
    #219
    opfern die Grünen bei den Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU unsere Gleichstellung auf dem Altar der Koalitionsdisziplin...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #226 springen »
#228 FoXXXynessEhemaliges Profil
#229 PreisentwicklungAnonym
  • 20.10.2013, 18:33h
  • Antwort auf #227 von tondar
  • 2017 stehen dann zur Wahl: die christ-liberale CDU,
    die öko-liberalen Grünen (Özdemir: unser Platz kann nicht zwischen SPD und Linke sein),
    die sozial-liberale SPD, die sozial-demokratische DIE LINKE

    Und vielleicht die national-liberale AfD, die brachial-liberale FDP und die Piraten (gebildetes Prekariat?, Schlömeriat?, Kommentariat?, Weisbandisten? SGB-Versteher?)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #227 springen »
#230 Burkhard KrauseAnonym
  • 20.10.2013, 18:33h
  • Antwort auf #121 von goddamn liberal
  • "...wenn man Westerwelle nicht mag." Nun, man kann mögen wen man will - aber als Schwuler sich in eine Campagne gegen einen schwulen Politiker einspannen zu lassen, sollte wohl schon besser begründet sein. Das was damals lief war unterste Schublade - man kann es alles noch prima nachlesen. Der olle Fischer konnte mit seinen Weibern in der Tegel Villa feiern und sogar mit Pol Pot Fans herumjetten.Das war alles selbstverständlich und keineswegs nachfragenswert. Bei Westerwelle hieß es " was hat er denn da in Rio mit seinem Spezi gemacht ?" (Anne Will Talkshow). Oder : wen hat er denn da in die Villa eingeladen? usw. Die sogenannte schwule community konnte dann ganz schnell zeigen , wie sehr sie auf der Höhe der Zeit war und stimmte freudig mit ein. Vor dreißig Jahren sah Homophobie noch anders aus- der Unterschied ist : heute beteiligen sich sogar Schwule an diesen hinterhältigen Spielchen den Ruf eines Mannes auf perfide Art zu beschädigen. Das alles fand und findet ja vor aller Augen statt - wen wundert`s daß uns die ganz große Koalition der Heteros verarscht. Unser Motto sollte sein: bloß keine Selbstkritik.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #121 springen »
#231 unterrichtetAnonym
  • 20.10.2013, 18:52h
  • Antwort auf #226 von Rentner
  • auch in hinblick darauf, wie die arbeitsgemeinschaft von spd und bürgerlichen parteien in der weimarer republik bei gleichzeitiger verweigerung gegenüber einer echten gesellschaftlichen alternative den faschismus groß gemacht und die machtübertragung an ihn erst ermöglicht hat. alle ähnlichkeiten mit aktuellen entwicklungen auch in anderen ländern der eu sind KEIN zufall!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #226 springen »
#232 FinnAnonym
  • 20.10.2013, 19:02h
  • Damit ist klar:
    wer sozialdemokratisch wählen will, muss in Zukunft die Linkspartei wählen!
  • Antworten » | Direktlink »
#233 FaktencheckAnonym
  • 20.10.2013, 19:28h
  • Wer hat denn ernsthaft erwartet, dass die SPD in einer Koalition auf der Eheöffnung beharren würde? Mich überrascht hier vor allem, dass so viele überrascht zu sein scheinen.
  • Antworten » | Direktlink »
#234 Tobi CologneAnonym
  • 20.10.2013, 19:36h
  • Ich wünsche mir so sehr, dass die Wähler das nicht vergessen.

    Und ich will dann in 4 Jahren Gabriel, Steinmeiner, Steinbrück, Nahles & Co in die Fresse sehen, wenn jedem klar ist, dass sie die SPD in den Untergang geführt haben...
  • Antworten » | Direktlink »
#235 goddamn liberalAnonym
  • 20.10.2013, 19:43h
  • Antwort auf #230 von Burkhard Krause
  • Na ja, jüdische Antisemiten sind ja auch ein bekanntes soziales Phänomen.

    Dass Westerwelle im politischen Kampf Homophobie ausgesetzt war, ist natürlich auch klar.

    Er hatte als Politiker eine merkwürdige Mittelposition zwischen der offenen autoaggressiven Neurose (geht vom BZÖ bis zu Röhm), der masochistischen Selbstverleugung schwuler CDUler und der in sich logischen Anbindung an die linke Mitte.

    Er war herrlich naiv in der Annahme, er könne unabhängig von Homophobie unsoziale Politik betreiben. Gegen soziale Minderheiten, obwohl er selbst zu einer gehört.

    Daran ist er dann auch gecheitert.

    Den Schaden hat leider nicht nur er auszubaden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #230 springen »
#236 m123Anonym
  • 20.10.2013, 19:45h
  • SIgmar Gabriel, SPD-Parteivorsitzender, hat heute im Bericht aus Berlin auf die Frage, ob die vollständige Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften Verhandlungsmasse ist, gesagt: "Ich glaube, dass es Verfassungsgerichtsurteile geben wird zu dem Thema und ich kann mir nicht vorstellen, dass die CDU/CSU diese Verfassungsgerichtsurteile ignorieren will."

    www.tagesschau.de/inland/gabriel508.html

    Für mich hört sich das irgendwie so an wie, dass Gabriel schon mit Merkel und Seehofer vereinbart hat, dass es nur dann Gleichstellungen gibt, wenn das Bundesverfassungsgericht schwarz-rot dazu zwingt. Dass er gesagt hat, was ich oben zitiert habe, war wohl, weil es ihm peinlich war zu sagen "Ja es ist Verhandlungsmasse bzw. wir haben darüber schon verhandelt und es wird keine Gleichstellung ohne Zwang aus Karlsruhe geben".
  • Antworten » | Direktlink »
#237 goddamn liberalAnonym
  • 20.10.2013, 19:51h
  • Antwort auf #207 von Sebi
  • Ach, wenn Gabriel nur machtgeil wäre, dann würde er die rot-rot-grüne Kanzlerschaft anpeilen.

    Andere Fragen treiben mich um:

    Wer lenkt da wen im Hintergrund?

    Wer lenkt die Medien, die einen Wahlerfolg a la Kiesinger '69 und Kohl '76 allesamt zum Wahlsieg erklären?

    Und...

    Gab es gegen unsere Gleichstellung ein Machtwort der EKD?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #207 springen »
#238 daVinci6667
  • 20.10.2013, 19:53h
  • Antwort auf #232 von Finn

  • Mit Schröders "neuen Mitte" gab es einen massiven Rechtsrutsch und mit seiner Agenda 2010 mit den entsprechenden Hartz 4 Gesetzen gibt es keine Sozialdemokraten mehr in Deutschland!

    Nun haben sie neben den Gewerkschaften und Sozialhilfeempfängern auch noch uns LGBTI verraten. Aus 100% Gleichstellung wurde nun 0.00 %!

    Die Linken sind eine echte Alternative geworden. Mich stört allerdings dass die immer noch ein paar alte fossile undemokratische Kommunisten beherbergen. Man kann nunmal offenbar nicht alles haben. Tatsache ist, sie kommen der Definition einer Sozialdemokratischen Partei in Deutschland heute weitaus am nächsten!

    Eine Alternative für LGBTI bleiben die Grünen. Sie haben uns bisher (noch?) nicht verraten. Allerdings haben sie unter Schröder alles brav mitgemacht...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #232 springen »
#239 Luise KraushaarAnonym
#240 MikeschAnonym
  • 20.10.2013, 21:10h
  • Wichtiger scheint der SPD die doppelte Staatsbürgerschaft zu sein. Und ausgerechnet da knicken die von der CDU ein. Immer schön in den Arsch kriechen...
  • Antworten » | Direktlink »
#241 Chris74CGNProfil
  • 20.10.2013, 21:19hLippetal
  • Ich finde es sehr schade, dass in diesem Land die Demokratie derart mit Füßen getreten wird. Es gibt Wahlen und daraus resultieren Mehrheiten. So habe ich das mal in der Schule gelernt. Und die letzte Wahl besagt zwar, dass unsere allseits geliebte Mutti (und ich meine jetzt nicht die von den blauen Seiten) als "Siegerin" hervorgegangen ist. Aber als eine "Siegerin", die eben nicht über die hälfte der Wähler auf sich vereinen konnte.

    Das wäre der erste Punkt. Der zweite folgt sogleich. Eine Partei, die im Wahlkampf mehrfach öffentlich ausschließt, eine Koalition mit Mutti einzugehen, begeht jetzt Wahlbetrug? Wahlbetrug im Ernstfall auch auf Kosten eigener Überzeugungen (wenn das Wahlprogramm denn heute noch so etwas ausdrückt)? Und in diesem Fall geht es nicht nur um die Gleichstellung!

    Der dritte Punkt: Eine Partei, die bestimmte Visionen hat, kann sich doch nicht um der Macht willen verkaufen (siehe FDP). Wo liegt der Sinn darin, vier Jahre Macht zu haben, und dann folgt ein nichts? Wo bleibt da die Vision, die Verantwortung?

    Der vierte Punkt: Wo bleibt am Ende die Demokratie? Was ist in diesem Land Demokratie? Eine Partei, die von kriminellen Klüngeln Spenden erhält und daraus dann Entscheidungen fällt? Eine Mehrheit von Bürgern, die kein Gehör mehr findet? Eine Mehrheit von Wählern, die zwar über Köpfe entscheiden, aber nicht mehr über die Inhalte? Ein Volk, welches auf wichtige Entscheidungen keinen Einfluss hat? Demokratie sieht für mich anders aus.

    Der letzte Punkt: Ich bin zwar Grüner, aber muss mir selber eingestehen, dass ich das demokratische System der Bundesrepublik Deutschland auf dem Papier für demokratisch halte, aber in der Praxis durch die gewählten Vertreter verkommen sehe. Ein gewählter Vertreter des Volkes, der nicht mehr nach eigener Überzeugung und eigenem Gewissen abstimmen darf, ist kein gewählter Vertreter mehr. Dann können wir unsere Parlamente einfach abschaffen und Mutti entscheiden lassen.

    Das will doch wohl keiner, hoffe ich. Und dann bleibt nur, aufwachen, aufstehen, mitmachen und mitmischen. Motzen kann jeder, nur der, der auch was unternimmt, kann was verändern.

    In diesem Sinne

    Chris aus Lippetal
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#242 Chris74CGNProfil
  • 20.10.2013, 21:43hLippetal
  • Antwort auf #233 von Faktencheck
  • Überrascht wäre ich gewesen, wenn die SPD von vornherein, wie sagten Sie "klare Kante" gegeben hätten. Aber leider kommen die Fakten durch die Hintertür, und davon bin ich in der Tat überrascht, aber nicht überrumpelt (wer, außer der SPD hätte das jetzige Prozedere ausgeschlossen?). Es erinnert mich an 2005 und die Mehrwertsteuererhöhung - wir werden alle noch viel Spaß kriegen in den nächsten vier Jahren - verlasst Euch drauf.

    Aus Lippetal

    Chris
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#243 fachärztlichAnonym
  • 20.10.2013, 21:54h
  • Antwort auf #242 von Chris74CGN
  • " Es erinnert mich an 2005 und die Mehrwertsteuererhöhung - wir werden alle noch viel Spaß kriegen in den nächsten vier Jahren - verlasst Euch drauf."

    Sehr guter Hinweis. Aber das Wesentliche zur Finanzierung des Alltags und zur Sicherung in prekären Lagen haben einige schon kommentiert.
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#244 nebenbeiAnonym
  • 20.10.2013, 22:03h
  • Antwort auf #238 von daVinci6667
  • Die sozio-ökonomische Basis der Grünen ist auch eine andere. Dort sind Kinder des gehobenen und mittleren Kleinbürgertums, übrigens Nutznießer der Bildungspolitik Brandt/Scheel, mittlerweile solarbedachte Opas. Nicht nur in der Partei. Nicht nur am Car-Port, sondern auch an den Weichen der Aufstiegschancen ihrer Gene.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #238 springen »
#245 SmileyEhemaliges Profil
  • 20.10.2013, 22:08h
  • Antwort auf #238 von daVinci6667
  • Warum sind wir Schwulen und Lesben eigentlich so saublöd unser Heil immer im Arsch irgendeiner Partei zu suchen? Wir werden die Gleichstellung da nicht finden. Auch nicht wenn wir uns mit vorauseilenden Loyalitäts- und Gehorsamsadressen überschlagen.

    Warum sich ohne Not zur berechenbaren Manövriermasse irgendeiner Partei machen? Wir werden nichts bekommen wenn wir andere denen unsere Interessen minder wichtig sind für uns handeln lassen.

    Andere Interessengruppen auf dem politischen Feld sind nicht erfolgreich weil sie begeistert in Treue fest zur guten Sache stehen, sondern weil sie ihre Loyalität meistbietend verkaufen. Die denken nicht darüber nach welche Partei nun sozialdemokratischer ist als die andere oder liberaler oder bürgerlicher oder sozio-ökonomisch oder was nicht alles für dämliches nebensächliches Zeug.

    >fossile undemokratische Kommunisten<

    Wir sollten uns nicht davon abhängig machen wer unsere Interessen umzusetzen verspricht. Wir sollten uns überhaupt nicht abhängig machen. Wir sollten die Parteien ausnutzen soweit wir können und uns bewußt sein daß die einzigen Leute auf der Welt denen unsere Belange nicht wurstegal sind - wir selbst sind.

    Wenn ich sicher sein kann daß die tatsächlich rückhaltlos die Gleichstellung durchsetzen, ist es mir scheißegal welche Partei, welcher Politiker und welche politischen Scheintoten die im Weinkeller sitzen haben.

    Wenn. Bin ich aber nicht. Sicher bin ich mir bei den Linken auch nur darüber daß sie im Zweifelsfall geschickt genug sind um Wege finden ihre Wähler über das Nichteinhalten von Wahlversprechen billig hinwegzutrösten.

    Richtig, sie haben LGBT Positionen noch nie in Koalitionsverhandlungen verraten. Richtig auch, sie haben noch nie Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer Bundesregierung geführt.

    Aber ich borge mir beim Gregor, so solidarisch wird er ja sein, gern etwas aus:

    "Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun".
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#246 Chris74CGNProfil
  • 20.10.2013, 22:20hLippetal
  • Unabhängig von jedweder Überzeugung können wir tatsächlich nur das:
    "Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun".

    Das trifft den Nagel auf den Kopf.
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#247 ChrisomAnonym
  • 20.10.2013, 22:24h
  • Vorhin (vor ca. halben Stunde) gab es einen eigenständigen Beitrag über die SPD.
    Da war ich von dem Artikel ziemlich begeistert, weil es ja ausführlich darüber geschrieben ist und an der SPD kritisiert wurde.

    Warum gibt es nicht mehr bzw. nicht mehr öffentlich angezeigt? Druck von der Regierung bekommen?!
  • Antworten » | Direktlink »
#248 alexander
#249 -hw-Anonym
#250 MikeschAnonym
#251 PetterAnonym
  • 20.10.2013, 22:34h
  • "Wir wollen auch die Situation von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften verbessern."

    Jaja, das haben die auch schon vor der Wahl gesagt.

    Wollen kann man viel! Warten wir mal, was am Ende rauskommt...
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#252 Heiko TAnonym
#253 nochmalAnonym
  • 20.10.2013, 22:44h
  • Die vollständige rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlich er Partnerschaften mit der Ehe. QUELLE: TNS EMNID, 1010 BEFRAGTE AM 15./16.10.2013

    Ja: 70% Nein: 29%

    Nach Parteipräferenz, Ja / Nein in %

    DIE LINKE: 87 / 13
    Grüne: 81 / 14
    SPD: 79 / 18
    FDP: 67 / 33
    CDU: 65 / 33

    Quelle: Emnid (Scrollen bis zum 3. Ergebnis)

    www.linksfraktion.de/umfragen/?s=1#anker
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#254 alexander
  • 20.10.2013, 22:52h
  • Antwort auf #251 von Petter
  • [ "Wir wollen auch die Situation von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften verbessern."]
    ach neee, verspürt man jetzt den gegenwind in der SPD??? und schon geht das SCHWAMMIGE GESÄUSEL LOS, dieses "scheinheilige sprüchlein", hätten sie sich jetzt auch noch sparen können???
    WIR WOLLEN UND BRAUCHEN KEINE VERBESSERUNG??? WIR WOLLEN DIE VERSPROCHENE 100 % GLEICHSTELLUNG!!!

    versucht man jetzt mal eben auf die schnelle VALIUM 10 an uns zu erproben???
    eine absolute frechheit! man will offenbar den schaden begrenzen und zeit gewinnen, wenn dann alles in trockenen tüchern ist, kommt der spruch : "es war leider nicht machbar???????"
    ich komme mir schon seit jahren vor wie ein geistig behinderter sonderschüler, den man ruhig stellen muss, damit er nicht die "rationalen, nationalen vorgänge stören kann!"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #251 springen »
#255 daVinci6667
  • 20.10.2013, 22:54h
  • Antwort auf #245 von Smiley

  • "Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun".

    Und wie?

    Ich erinnere mich an meine Jugendzeit als die Frauen sehr gelungen in der Schweiz auf ihre noch nicht umgesetzte Gleichberechtigung und ihre Macht aufmerksam machten: Einen Tag im Jahr blieben sie unter dem Motto "Wenn Frau steht alles still" mehrheitlich von ihren Arbeitsplätzen fern.

    Leider können wir das nicht kopieren weil viel zu viele von uns noch im Schrank sind.

    Aber wenigstens eine gesamteuropäisch organisierte Grossdemo pro Jahr mit jeweils mindestens 500000 Teilnehmern, kein Festumzug wie bei den Prides/CSDs, in jedem Staat in Europa der die Ehe noch nicht geöffnet hat. Solange bis wir unsere Rechte endlich erreicht haben.

    Wer hat bessere Ideen?
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#256 dingdongAnonym
#257 FoXXXynessEhemaliges Profil
#258 bitteAnonym
  • 20.10.2013, 23:22h
  • bitte , korrigiert den kommentar wieviel es nötig ist , und verfasst das wieder.
    die scheinheiligkeit der sozis ist auch trotz der halbherzigen beschlüsse in letzter minute offensichtlich und höchstaktuell.
    ausserdem sind auch etwas verfrühte kommentare teil jeder journalistischen küche. mahlzeit
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#259 alexander
  • 20.10.2013, 23:30h
  • die situation in deutschland wird immer undemokratischer. wir haben den EINHEITSBREI von CDSU, SPD und GRÜN, die in ihren PROGRAMMEN zwar sehr unterschiedliche positionen vertreten, wenn es aber um regierungsmacht geht, ganz schnell zum UMDENKEN bereit sind, zu einem KONSENS ZU KOMMEN, von kleinigkeiten jetzt mal abgesehen!
    allein die relativ kleine LINKE, stellt heute noch eine "echte opposition" dar!!!
    aber das war vor 4 jahren nicht anders! wenn man sich jetzt überlegt, was der unzufriedene, immer wieder verarschte kleinbürger denkt, der von mindestens 2 jobs leben muss und auch dann noch nicht über runden kommt, aber trotzdem durch die politik ständig "schwarz und konservativ", indoktriniert wird, kann man sich ausmalen, was dabei langfristig herauskommt???
    bestes beispiel unsere ehemalige "LEUCHTKUGEL GUTTI", der galt ja schon als retter der nation! ohne seinen stolperstein doktorarbeit, wäre er wahrscheinlich jetzt KANZLER, zumindest der nächste!!! der ruf nach einem starken mann, der diesen sauhaufen auf vordermann bringt, wird immer lauter, merkel hin oder her!
    jeder kann sich selbst ausmalen, was diese jetzige politik alles für uns noch bereithält? leider nichts gutes!!! der rechtsdrall nimmt doch leider immer stärker zu! wen wundert's?
    wer jetzt noch aus der SPD austritt, hat zwar recht, aber leider 20 jahre zu spät!!! currywurst/gazpromschröder, war wohl nicht wirksam genug???
    wir tanzen mal wieder auf dem vulkan!!! und wieder scheint es keiner zu merken???
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#260 more is moreAnonym
#261 freihandelszoneAnonym
#262 SmileyEhemaliges Profil
  • 20.10.2013, 23:43h
  • Antwort auf #255 von daVinci6667
  • >wenigstens eine gesamteuropäisch organisierte Grossdemo pro Jahr mit jeweils mindestens 500000 Teilnehmern, kein Festumzug wie bei den Prides/CSDs, in jedem Staat in Europa der die Ehe noch nicht geöffnet hat<

    Sehr gut. Sollen zehntausend schon reichen, bunt schrill laut vor dem mir Reichtstag.

    Dazu: Demos jeweils während der Parteitage und in der Woche vor einer Wahl.

    Wir organisieren uns doch schon in diversen LGBT-Interessengruppen. Wie können wir das zu besserer politischer Wirksamkeit nutzen?

    Wir brauchen mehr Solidarität. Mehr wir-Gefühl, Kohäsion. Unsere schwulen und lesbischen Brüder und Schwestern gehen uns an, jeden von uns, jeden Tag.
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#263 gayos
  • 20.10.2013, 23:44h
  • Es wird Zeit dass Politik von LGBT's gemacht wird. mit den Heteros hat es ja nicht geklappt...

    Es gäbe weniger Diskriminierung, weniger Krieg und Homophobie wäre endlich unter Strafe gestellt.
  • Antworten » | Direktlink »
#264 alexander
#265 alexander
#266 TheDadProfil
  • 21.10.2013, 01:30hHannover
  • Antwort auf #220 von abc-Jurist
  • ""denn nach der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages müssen solche Gesetzentwürfe zunächst im Bundestag beraten (1. Lesung) und dann in die Ausschüsse verwiesen werden.""..

    So ähnlich war mir das zwar auch im Gedächtnis, konnte dazu aber nichts konkretes in der Geschäftsordnung finden..

    Deshalb stellt dich nun die Frage, wie sicher ist das mit der 2. und 3. Lesung, die ja nur notwendig ist wenn der Entwurf nach der 1.Lesung in der beantragten Abstimmung keine Mehrheit erhält..

    Diese ist aber theoretisch vorhanden, so das weder Ausschüße noch 2.Lesung notwendig wären, und der Entwurf direkt an den Bundesrat zur Abstimmung geht..
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#267 TheDadProfil
  • 21.10.2013, 01:40hHannover
  • Antwort auf #221 von goddamn liberal
  • "" da die bei aller Gleichstellung in ihren Texten gerne mit zwei Rechtsinstitutionen herumjonglieren""..

    ..haben..

    Gerade die letzten beiden Entscheidungen zur Sukzessivadoption und die u.a. durch den Bundfinanzhof initiierte Entscheidung zum Ehegattensplitting begründeten sie aber mit der "Erkenntnis" das sich aus diesen unterschiedlichen Rechtsinstituten keine Gründe zur Ungleichbehandlung ergäben..

    Das läßt die Hoffnung zu dass das BVG in den folgenden Entscheidungen Bezug auf diese Formulierungen nimmt, und eine Ungleichbehandlung verschiedener Personen-Gruppen bei der "Zulassung" zur Ehe ablehnt, und damit die Ehe-Öffnung zuläßt..

    Vermutlich sogar um sich die Arbeit zu ersparen die über Hundert "kleinen" Diskriminierungen in den nächsten Jahren per Einzelentscheidungen aus dem Weg schaffen zu müssen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #221 springen »
#268 TheDadProfil
  • 21.10.2013, 01:47hHannover
  • Antwort auf #231 von unterrichtet
  • ""auch in hinblick darauf, wie die arbeitsgemeinschaft von spd und bürgerlichen parteien in der weimarer republik""..

    Da bist Du mehr als falsch "unterrichtet" !

    Weder die SPD noch die KPD hat dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt !

    Das waren die Liberalen und die Zentrumspartei !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #231 springen »
#269 TheDadProfil
  • 21.10.2013, 02:00hHannover
  • Antwort auf #240 von Mikesch
  • Um das hier erneut einmal klar und deutlich zu schreiben :

    Mir persönlich ist es egal ob die Ehe geöffnet wird oder nicht, denn ich selbst würde trotzdem nicht heiraten oder eine Lebenspartnerschaft eingehen, weil mir das ""zu nah"" an einer ""heterosexuellen Idylle"" ist..
    Dafür bin ich zu Schwul..

    Ich setze mich nur für die Ehe-Öffnung ein weil es zum Abbau von Diskriminierung beiträgt, und das in einem Maße das auf anderen Wegen wahrscheinlich Jahrzehnte in Anspruch nehmen würde..

    Würde ich wählen müßen welchen Brocken mir die Union hinwirft, und ich müßte mich zwischen Ehe-Öffnung und Doppelter Staatsbürgerschaft entscheiden, ich würde die Staatsbürgerschaft wählen, und mich bei der Ehe-Öffnung auch auf das BVG verlassen..
    Die Klagen dazu laufen ja bereits..
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#270 m123Anonym
  • 21.10.2013, 05:25h
  • Selbst wenn "Wir wollen auch die Situation von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften verbessern." im Forderungskatalog steht, so ist das im Gegensatz zum Wahlprogramm (Eheöffnung, volles Adoptionsrecht) so unkonkret, hört sich nicht mehr nach Eheöffnung an, und klingt angesichts der ohnehin anstehenden Gleichstellung durch das Bundesverfassungsgericht so zahnlos, dass man nun wirklich nicht mehr davon sprechen kann, dass die SPD kompromisslos für unsere Rechte einsteht.

    Außerdem muss auch die zeitliche Dimension berücksichtigt werden. Wenn im Koalitionsvertrag zwar etwas davon steht, dass eingetragene Lebenspartnerschaften der Ehe rechtlich gleichgestellt werden sollen, aber nicht WANN das passieren soll, dann könnte genau das passieren was in der schwarz-gelben Koalition passiert ist, nämlich nichts ohne Bundesverfassungsgerichtsurteile. Und in der schwarz-gelben Koalition konnte die 14,6%-FDP noch nichtmals ohne zwingendes Bundesverfassungsgerichtsurteil in den letzten 9 Monaten der Koalition die Gleichstellung im Ehegattensplitting durchsetzen. Die "steuerrechtliche Gleichstellung", wie es im Koalitionsvertrag von schwarz-gelb stand, gibt es bis heute nicht.

    Sigmar Gabriel hat ja gestern im Bericht aus Berlin schon angedeutet, dass er auf Merkels Linie "Wenn das Bundesverfassungsgericht es fordert, dann werden wir es umsetzen." Nunja, alles andere als die Urteile des Bundesverfassungsgericht umzusetzen, wäre auch nicht möglich. Auf der Seite der SPD steht "Obwohl wir die Haltung der Union zum Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften kennen, wollen wir mit ihr auch darüber noch einmal verhandeln, weil wir glauben, dass wir dringend eine Gleichstellung in der Gesellschaft brauchen, erklärte Gabriel im Anschluss." Nur hat er durch seine Aussagen im Bericht aus Berlin das wieder relativiert. Wahrscheinlich soll es nur nach außen "schön" aussehen, so nach dem Motto "Wir tun mal so als wollten wir mit der Union nochmal ernsthaft über die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare verhandeln, aber wir haben ja schon in unserem Sechsaugengespräch (Merkel, Seehofer, Gabriel) im Kanzleramt beschlossen, dass es ohne Verfassungsgerichtsurteile keine Gleichstellung geben wird".

    Am Ende bleibt für uns wie immer nix, was unsere Situation initiativ aus dem Bundestag heraus verbessern wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#271 Martin28a
  • 21.10.2013, 07:39h
  • Antwort auf #260 von more is more
  • Wieso undemokratischer ?
    Da gehts doch nur um Haushaltsdisziplin, dass hat doch mit Demokratie garnichts zu tun ?

    Wenn Frau Merkel jetzt sagen würde, dass sie mal jetzt die legislative und Executive nach Brüssel schieben will, dann könnte man von undemokratisch reden.
    Denn gerade solche innenpolitische Themen bestimmen ja die Bürger aber doch niht , dass der Staat über seine Verhältnisse leben darf.
    Das ist ganz klar ein Feld der EU, denn dort gehört es hin, da wir alle den Euro haben und uns aufeinander verlassen müssen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #260 springen »
#272 jarjarAnonym
  • 21.10.2013, 08:25h

  • Ich glaube gar nicht dass die cdu die nächste wahl gewinnt. Wenn merkel wirklich aufhört. Die letzten wahlkämpfe waren personenbezogen, inhalte waren nebensache und wen hat die cdu neben merkel, die gute frau sägt alle ab die am stuhl rütteln. Wenn sie in den ruhestand geht wird die partei in ein loch fallen und dann wird die wahl wirklich interessant. Nur scheiße das unsere rechte nun weitere vier jahre mit den füßen getreten werden.
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#273 RobinAnonym
#274 Burkhard KrauseAnonym
  • 21.10.2013, 09:02h
  • "Wir wollen auch die Situation von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften verbessern". Na toll , da verstummen gleich die Kommentatoren - leider hat das u.a. jahrein- jahraus auch Frau Schnarrenberger von sich gegeben mit dem Resultat mit Häme und Verachtung übergossen zu werden. Mir scheint mehr und mehr, daß es sich hier im Forum doch überwiegend um Gläubige handelt. Welcher Käse auch auf den Ladentisch kommt - er muß nur im richtigen Laden angeboten werden. Die Grünen haben eigentlich großes Glück, daß sie sich nicht so offensichtlich desavouieren müssen, wie gerade die SPD. Daß die Schwulen sich in diesem Labyrinth von Parteiinteressen, leeren Versprechungen und offensichtlichem Betrug verirren, spricht nicht gerade für sie.
  • Antworten » | Direktlink »
#275 Logik78Anonym
  • 21.10.2013, 09:25h

  • Ich erwarte zumindest eine völlige Gleichstellung in allen Bereichen mit Ausnahme der gemeinsamen Fremdadoption und der Eheöffnung. Es ist die Mindestanforderung, welche die SPD erzielen muss. Hier gibt es ja noch eine ganze Reihe kleinerer Baustellen.
    Die völlige Gleichstellung im Adoptionsrecht läuft dann wieder über das Bundesverfassungsgericht.

    Wenn das erreicht ist, wird die Diskussion über die Eheöffnung automatisch kommen. Niemand ohne den Willen zur Diskriminierung wird dann noch verstehen, wofür man zwei Rechtsinstitute benötigt, die inhaltsgleich sind. Mal sehen, wie sich die Union dann winden wird.
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#276 Dont get fooledAnonym
  • 21.10.2013, 09:31h
  • "Wir wollen auch die Situation von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften verbessern."

    Was sind das denn für lächerliche, hohle Phrasen??

    Wenn sich irgend jemand in der schwul-lesbischen Community noch von sowas verarschen lässt, will er/sie es wirklich nicht besser!

    Gegenüber

    "100% Gleichstellung nur mit uns"

    muss man das klar als Verrat und Betrug an den Wähler*innen bezeichnen!
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#277 m123Anonym
#278 JohanAnonym
  • 21.10.2013, 09:57h
  • Eigentlich ist dies Demokratie pur. Es wird sich auf den kleinsten, demokratischen Nenner geeinigt.

    Hoffentlich sind die homosexuellen CDU/CSU Wähler bei der nächsten Wahl nicht mehr so blauäugig.
    Und hoffentlich bekommt die SPD vor der nächsten Wahl noch die Kurve, um die Homosexuellen nicht als Wähler zu verlieren. Ohne SPD haben diese doch keine wirklich gewichtigen, mehrheitsfähigen Befürworter.

    Es bleibt ein Glück, dass der gewöhnliche Wähler (auch der Homosexuelle) nicht sehr nachtragend ist....
  • Antworten » | Direktlink »
#279 goddamn liberalAnonym
  • 21.10.2013, 10:06h
  • Antwort auf #267 von TheDad
  • "und eine Ungleichbehandlung verschiedener Personen-Gruppen bei der "Zulassung" zur Ehe ablehnt, und damit die Ehe-Öffnung zuläßt.."

    Zulässt. Das sieht auch der homophobe Evangelikale Kauder so.

    Aber eben nicht ANORDNET, wie es viele Höchstgerichte in Nord- und Südamerika tun.

    Es bräuchte vorher einen Parlamentsbeschluss. Aber der wird von der SPD verhindert, die mit einer reaktionären (nicht konservativen!) Partei koaliert, die aus reinem Ressentiment (Merkel: 'Ich habe da kein gutes Gefühl') Verfassungsbruch in Permanenz begeht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #267 springen »
#280 MikeschAnonym
#281 m123Anonym
  • 21.10.2013, 10:24h
  • Antwort auf #278 von Johan
  • Also wenn es um meine Grund- und Menschenrechte und die Diskriminierung aufgrund meiner sexuellen Identität geht, dann bin ich sehr wohl sehr nachtragend. Sowas vergisst man nicht. Ich finde die ganzen heterosexuellen Politiker sollten sich mal gedanklich in eine Situation hineinversetzen, in der sie aufgrund ihrer heterosexuellen Identität von der homosexuellen Mehrheit diskriminiert würden. Wenn es sie selbst beträfe, dann würden sie wahrscheinlich verstehen wie unmenschlich es ist Menschen aufgrund von etwas zu diskriminieren, was sie sich nicht haben aussuchen können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #278 springen »
#282 Echte DemokratieAnonym
  • 21.10.2013, 10:44h
  • Antwort auf #278 von Johan
  • "Eigentlich ist dies Demokratie pur."

    Ja, genau. Eine Partei, die bei der Wahl von über 70% der Wahlberechtigten nicht gewählt wurde und im Bundestag KEINE Mehrheit hat, will mit aller Gewalt weiterhin allen ihr reaktionäres Familienmodell (das, wesentlich gestützt durch aggressive Heteronormativität und die herrschende Geschlechterordnung, so privatisiert und so billig wie möglich möglichst billige neue LohnarbeiterInnen für die Kapitalisten reproduzieren soll) aufzwingen und alle, die davon "abweichen", konkret materiell und vor allem auch symbolisch diskriminieren und herabwürdigen. Und obwohl es eine Mehrheit für eine ganze Reihe von Wahlversprechen von SPD und Grünen im Bundestag gibt, dienen diese sich lieber als Mehrheitsbeschaffer für die Kanzlerinpartei an. Demokratie pur. Politik im Interesse der breiten Masse der von Lohn abhängigen Menschen!
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#283 Jürgen WenkeAnonym
  • 21.10.2013, 10:50h
  • Es bleibt wie es ist: Die Kanzlerin wird wieder Bundesverfassungsgerichtsurteile abwarten. Weiter so als Verfassungsbruchkanzlerin.

    Anderes erwarten nur die Traumtänzer der Lesben und Schwulen in der Union.
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#284 warumAnonym
  • 21.10.2013, 11:04h
  • Antwort auf #280 von Mikesch
  • nicht auch gleich das passive wahlrecht für bestimmte gruppen wieder abschaffen?

    das nehmen ja auch nur so wenige wahr (bzw. können es sich wahrzunehmen leisten).

    dass über solche perversen einwürfe überhaupt diskutiert werden muss, unterstreicht leider auch den verheerenden stand der "debatte" innerhalb der community.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #280 springen »
#285 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.10.2013, 11:13h
  • Antwort auf #282 von Echte Demokratie
  • Wie kommst Du auf diei abstruse Behauptung, daß 70 Prozent der Wahlberechtigten nicht die Union gewählt haben? Anscheinend kannst Du überhaupt nicht richtig rechnen! Die Union kam aufgrund des vorläufigen amtlichen Endergebnisses auf 41,5 % der Stimmen. Demzufolge haben also 58,5 % der Wahlberechtigten nicht die Union, sondern andere Parteien gewählt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #282 springen »
#286 MikeschAnonym
#287 Hamm-BrücherAnonym
#288 daVinci6667
#289 Familie QuandtAnonym
#291 FinnAnonym
#292 OlliAnonym
  • 21.10.2013, 11:54h
  • Hat ernsthaft einer erwartet, dass die SPD hart bleibt? Vor allem bei den Rechten für eine Minderheit? Sorry. Da hatte schon die FDP immer ne große Fresse, was das Thema Rechte für Homosexuelle und Öffnung der Ehe angeht. Und ist IMMER eingeknickt. Und war nachher noch so dreist, die Urteile des Verfassungsgerichts als Erfolge der eigenen Politik und Haltung gegenüber der CDU zu verkaufen.

    Die SPD will regieren. Alle knicken ein, allen voran Hannelore Kraft, die mir durchaus sympathisch daher kam. Und jetzt? Hauptsache mit dieser ekelhaften Partei regieren, die sich einen Dreck um das ganze Land schert, solange das Gesindel aus Bayern zufrieden ist. Kein Bock mehr auf Politik. Mit Politik erreichst Du in diesem Land nichts mehr. Dafür ist das Pack "da oben" schlicht und ergreifend zu abgehoben und ohne zu übertreiben: absolut verkommen. Die eigenen Positionen und Positiönchen, Posten und Pöstchen sind diesen widerlichen Personen am wichtigsten. Ideologie steht im Vordergrund, aber nicht wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Sachverstand. Egal in welchem Ressort. Und wenn man sich noch nicht mal um den Klimaschutz, Arbeiterrechte, gerechte Rente und gerechte Verteilung von Wohlstand (steht nicht im GG: Eigentum verpflichtet??) kümmert, weil man damit immer einer Lobby Gruppe auf die Füße tritt, warum sollte man dann sich um die Rechte einer unbedeutenden Minderheit wie den Homosexuellen in diesem Land stark machen. Seien wir ehrlich: 80 % der Menschen in diesem Land sind wir und unsere Rechte egal. Und das zum Teil zurecht, denn ob wir nun "heiraten" im Sinne der Heteros können oder eben nicht, davon wird dieses Land nicht zugrunde gehen. Die paar Schwulen und ihre "Lobby", die sich da aufregen kann man auch links liegen lassen. Genauso wird das laufen, wenn diese beiden "Volksparteien" irgendwann den Sekt schlürfen und den Koalitionsvertrag feiern.

    Mal Eier zu zeigen und einen Kompromiss finden, der wirklich einer ist, egal in welchem Bereich, dazu ist keiner in dieser beiden Parteien in der Lage. Labertaschen wo man hinschaut. Eine Andrea Nahles, die nichts, gar nichts gelernt hat, seit Ende ihrer Pubertät in der SPD herumschwänzelt und nur hohle Phrasen drischt. Das ist die SPD von heute. In der CDU hat man einen eiskalten Engel, der jeden aus dem Weg räumt, der unbequem wird. Und rechts von der CSU gibts in Bayern wirklich nichts.

    Schwule und Leben spielen in dieser Koalition keine Rolle. Ganz im Gegenteil. Die CDU wird alles verhindern und die SPD macht mit. Und am Ende? Neuwahlen mit absoluter Mehrheit für die CDU. Vielleicht wäre das das beste. Dann müsste diese Pseudo Kanzlerin "aller Deutschen" endlich mal ihr wahres Gesicht zeigen und könnte nicht mehr alles auf den kleineren Koalitionspartner abschieben. Nein, aber diese Chance, die nutzt die SPD nicht. Weil sich machtgeil und selbstverliebt ist, wenn es um die Beteiligung an der Macht geht. Zum Kotzen!
  • Antworten » | Direktlink »
#293 JohanAnonym
  • 21.10.2013, 11:56h
  • Hallo nochmal *g*

    Ich muss mich korrigieren: Es ist Demokratie pur!

    Die Nichwähler bezwecken ihr "Nicht wählen".
    Die SPD-Wähler bezwecken ihr "SPD wählen".
    Die CDU/CSU-Wähler bezwecken ihr tun...

    Zum Glück gibts da noch das Grundgesetz. Und zum Glück ist das Grundgesetz nicht so einfach zu ändern!

    Es ist schön, wann sich manche angesprochen fühlen und mit diskutieren!

    Wähler, nicht nur die bayerischen, haben ein Stockholm-Syndrom - okay - auch die Nichtwähler.
    Vielleicht sogar der Mensch an sich!
  • Antworten » | Direktlink »
#294 jarjarAnonym
#295 HinnerkAnonym
  • 21.10.2013, 12:00h
  • Angesichts der massiven (berechtigten) Kritik will die SPD uns jetzt vorgaukeln, sie würden sich doch für Gleichstellung einsetzen.

    Aber ich weiß genau, wie das ausgeht:
    Irgendwann heißt es dann, man habe sich eingesetzt, aber leider gegenüber der Union nichts erreichen können.

    Das ist doch ein abgekartetes Spiel und das Ergebnis steht längst fest...
  • Antworten » | Direktlink »
#296 m123Anonym
  • 21.10.2013, 12:05h
  • Antwort auf #285 von FoXXXyness
  • Immer kritisierst du andere für ihre geistreichen Kommentare und zeigst fast jedes Mal, dass deine Kritik wenig geistreich ist, sondern meist nur darauf abzielt dein eigenes Ego zu pushen indem du andere niedermachem willst.

    In diesem Fall verkennst du, dass #282 Recht hat, weil er im Gegensatz zu dir begriffen hat, dass Millionen Wahlberechtigte nicht zur Wahl gegangen sind und somit ebenfalls nicht die Union gewählt haben. Die Menge der Wähler ist eine echte Teilmenge der Menge der Wahlberechtigten.

    Anscheinend kannst du überhaupt nicht richtig logisch denken! (um es in deiner Sprache, mit der du hier ständig andere angreifst, auszudrücken)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #285 springen »
#297 hassknechtAnonym
#298 schenkelklopferAnonym
#299 m123Anonym
  • 21.10.2013, 12:22h
  • Antwort auf #295 von Hinnerk
  • So seh ich es auch. Kaum hat die SPD gemerkt, dass sie mächtig Gegenwind dafür bekommen hat die Rechte von Homosexuellen schon vor Beginn der eigentlichen Koalitionsverhandlungen fallen zu lassen, versucht sie nun den Eindruck zu erwecken durch eine hastige Ergänzung des Forderungskatalogs sich für unsere Rechte einzusetzen. In Wahrheit aber will sie uns nicht nur für zukünftige Wahlen verprellen. Am Ende der Koalitionsverhandlungen wird die SPD einfach sagen, dass sie gleiche Rechte für homosexuelle Menschen "leider" nicht hat durchsetzen konnte. Wie man dann als SPD mit einer Union, die das Grund- und Menschenrecht auf Gleichbehandlung so offensichtlich verletzt, koalieren kann, das werde ich nie verstehen können. Eine demokratische Partei koaliert nicht mit einer Partei, die Menschen das Grund- und Menschenrecht auf Gleichbehandlung abspricht.

    Eigentlich spricht alles für die Eheöffnung:

    - die große Mehrheit der Bevölkerung ist dafür
    - die Mehrheit der Abgordneten im Bundestag würde ihrem Gewissen nach dafür stimmen
    - Artikel 38 Absatz 1 GG gebietet es, dass die Abgeordneten letztlich nur nach ihrem Gewissen abstimmen
    - es gibt keine Sachargumente gegen die Eheöffnung
    - Artikel 3 GG
    - Artikel 1 GG
    - die Menschenrechte
    - Rechtsprechungslinie des BVerFG
    - internationale Entwicklung
    - die deutsche Bevölkerung hat rot-rot-grün und damit auch der Eheöffnung am 22. September eine Mehrheit im Bundestag gegeben
  • Antworten » | Direktlink » | zu #295 springen »
#300 daVinci6667
  • 21.10.2013, 12:28h
  • Antwort auf #294 von jarjar

  • "Man sollte eine wahlpflicht einführen. Wer nicht wählt zahlt 10 euro die 1:1 in den schuldenabbau gehen. Dann sind nichtwähler endlich mal zu was nützlich."

    Und dir kommt nicht in den Sinn, dass Nichtwähler nur nicht wählen, weil keine Partei sie anspricht und weil sie bereits wissen wie verarscht sie nur wieder werden?

    Dein Vorschlag hat trotzdem was:

    Für jeden Nichtwähler sollen alle im Bundestag vertretenen Parteien je 10 Euro Strafe bezahlen. Sie sind die schuldigen!

    Im übrigen gibt es in der Schweiz im Kanton Schaffhausen eine Abstimmungspflicht. Ändern tut das praktisch nichts. Vielleicht tickt der Kt SH ein kleines Spürchen linker als der Durchschnitt. Denn Linke gelten als stimmfauler als rechte.

    Mehr Einfluss dürfte die Einführung des flächendeckenden e-Votings haben. Da gibts bereits Stimmen die dann einen linksrutsch "befürchten"

    Ich glaub zwar nicht dran, lass mich aber gerne überraschen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #294 springen »
#301 kommunikationAnonym
#302 KlimaforscherAnonym
#303 userer
#304 stromboliProfil
  • 21.10.2013, 12:55hberlin
  • Antwort auf #190 von FoXXXyness
  • ach jottchen, jetzt sind die andern auch noch für die teils grottenschlechten beiträge jener verantwortlich, die , teils wirklich zu recht mit rot abgestraft werden.

    Aber um noch mal auf den beitrag von god.liberal zurück zu kommen: inhaltlich zählt er jene dinge auf, die tatsächlich UNVERHANDELBAR sind!
    Das gilt für uns, für jeden bürger, und zählt für jede minderheit !
    Da ist auf ehtische weise ein grundverständnis formuleirt, dem wir nachstreben sollten!
    Wenn man da aus kleinlicher betroffenheit meint sich "rächen zu können indem man da rot blinkt, macht man sich eben lächerlich...

    Ich wollte das mal in aller deutlichkeit hier aufzeichnen, weil es ja sichtlich ständig solche "R"- feldzüge gibt.
    natürlich fehlt in der namentlichen leidensliste wenigstens ein weiterer name, der offensichtlich selbst seiner handlungen nicht bewusst , hier sich von schuld frei schreiben will...

    Lernen wir draus, schreiben wir einfach zukünftig bessere beiträge
  • Antworten » | Direktlink » | zu #190 springen »
#305 ChrismosAnonym
  • 21.10.2013, 13:03h
  • Antwort auf #299 von m123
  • Ja, da stimme ich dir ganz voll zu.
    Glaube, die CDU hat immer noch nicht gemerkt, dass sie bereits im Jahr 2013 angekommen sind.
    Sie müssten nur noch mal deine genannten Argumenten durchblicken und eventuell auch den Kalendar korrigieren im Bezug auf Kommentar von Finn (#291) "dass die Union sich nicht nur von der Familie Quandt kaufen lässt, um strengere Abgasswerte zu verhindern, sondern dass diese "feine Familie" auch noch mit dem Naziregime zusammengearbeitet hat und in Zwangsarbeit verstrickt war."

    Wir müssen einfach weiterhin SPD unter Druck setzen, auch wenn sie die Forderung nach Gleichstellung im Katalog eingesetzt haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #299 springen »
#306 TheDadProfil
  • 21.10.2013, 13:04hHannover
  • Antwort auf #279 von goddamn liberal
  • Der Antrag zur Ehe-Öffnug muß nicht von der Regierung kommen, nicht einmal wie jetzt geplant von einer Oppostitionsfraktion..

    Er kann auch aus dem Bundesrat kommen, in dem die SPD-geführten Länder die Mehrheit bilden..

    MIt dem Votum der Länderkammer kann dieser Antrag dann den Bundestag passieren, ob nun mit oder ohne "Koalitionszwänge" oder "Fraktions-Disziplin"..

    Was von der Regierung kommen muß ist die Neuregelung des Adoptionsrechtes bis zum 30.Juni 2014, denn so sieht es die Vorgabe des BVG aus dem letztem Urteil vor, und ich zweifle das sich die Union in dieser Neuregelung mit dem Wissen um die "Mehrheiten" um eine Adoptionsregelung "drücken" kann die eine Gleichstellung beinhaltet..

    Ich sehe das allerdings so wie Du und viele andere..
    Die Union und mit ihr vor allem Fr.Merkel und die Abgeordneten der CSU verhindern allein aus reaktionärer Grundhaltung heraus die Gleichstellung, die in anderen Ländern sogar mit den konservativen Kräften des Landes gelingt..

    Wenn das BVG hier die Ehe-Öffnung noch nicht angeordnet hat, dann doch nur weil es offenbar noch keiner so richtig "gefordert" hat..

    Es gibt genügend Verfahren die anhängig sind, und die sich mit den vielen Diskriminierungen befassen..
    Warum dann nicht auch eines für Öffnung der Ehe..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #279 springen »
#307 TheDadProfil
  • 21.10.2013, 13:16hHannover
  • Antwort auf #285 von FoXXXyness
  • Ach Foxxxyyy..

    41,5 % der abgegebenen und gültigen Stimmen..

    Und dieses Ergebnis ist auch noch "beschönigt" weil die Stimmen der bayrischen Wähler durch die Luxus-Wahlberechtigung der getrennten Parteien der Union im Bund auch noch falsch gewichtet sind, denn denen werden 8 % der Sitze zugeschanzt, obwohl sie mit ihrem Stimmengewicht nicht 16 % der Wahlberechtigten im Bund darstellen..

    Über 10 % der Stimmen davon sind an der 5 %-Hürde gescheitert, in der Regel sind 1 - 2 % der Stimmen ungültig, und die Wahlbeteiligung lag bei etwas über 70 %..

    Bereinigt haben nicht einmal 30 % ALLER Wähler die Union gewählt, also im Umkehrschluß mehr als 70 % die Union NICHT gewählt..

    Das ist ganz einfache Mathematik, die selbst Du beherrschen könntest..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #285 springen »
#308 Pro GroKOAnonym
  • 21.10.2013, 13:26h
  • Ein Mindestlohn muss nicht schädlich sein, sagt auch Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Allerdings dürfe er in keinem Fall zu hoch ausfallen.

    In weiteren Nachrichten: Es muss nicht schädlich sein, wenn die Leute nicht verhungern müssen, sagte Thilo Schröpf vom deutschen Institut für freisoziale Marktwirtschaft (UDFM). Allerdings sollten sie nicht zu dick werden, damit die auf dem Arbeitsmarkt noch einen Chance hätten.

    "Eine frei zugängliche Ehe muss nicht schädlich sein, allerdings nur durch uns. Und das geht zur Zeit leider nicht, nur mit 320:311." S. Gabriel vom Institut für Hochwert-Karrieristik (IfHK)

    Eine bezahlbare Wohnung muss nicht schädlich sein, sagt auch Ludwig Raffzahn vom Verband altruistischer Makler (VAM). Allerdings sollte das nur für DINKs gelten.

    Frei zugängliche Atemluft muss nicht nicht schädlich sein, sagt Erhard Ludwig vom Institut für neue soziale Marktwirtschaftsforschung (INZMF). Allerdings sollte das nicht generell gelten, sondern nur für Menschen, die sich schriftlich verpflichteten, den Markt als höheres Wesen zu verehren und ihm monatlich ein Opfer darzubringen.

    Jobwunder

    STEIGENDE ARBEITSBELASTUNG
    Union und SPD stellen je zwei Vizepräsidenten im Bundestag

    Um der steigenden Arbeitsbelastung im Bundestag entgegenzuwirken, wollen Union und SPD künftig je zwei Vizepräsidenten im Bundestag stellen. Bisher stellen beide Fraktionen je ein Mitglied für den Posten ab.

    www.handelsblatt.com/politik/deutschland/steigende-arbeitsbe
    lastung-union-und-spd-stellen-je-zwei-vizepraesidenten-im-bu
    ndestag/8962216.html
  • Antworten » | Direktlink »
#309 TheDadProfil
  • 21.10.2013, 13:30hHannover
  • Antwort auf #294 von jarjar
  • ""Die nichtwähler bestimmen ja nicht den kurs der nächsten jahre.""..

    Doch, natürlich tun sie das, in dem sie eben keine Partei wählen, vor allem keine andere als die an der Regierung befindliche..

    Damit stabilisieren die Nichtwähler die bestehenden Verhältnisse und bestimmen den Kurs der nächsten Jahre..

    Zusätzlich führt die Nichtbeachtung der Nichtwähler zu einer falschen Gewichtung der Mehrheitsverhältnisse durch das Verhältniswahlrecht, weil die abgegebenen Stimmen auf 100 % der Mandate verteilt werden, und die Absolute Mehrheit dadurch auf die erwähnten 45 % "heruntergerechnet" wird..

    Von einer Wahlpflicht einmal ganz abgesehen, würde allein schon die Abschaffung der Verhältniswahl die Fraktionsgrößen verändern, und damit völlig neue Koalitionen nötig machen als sie derzeit angedacht werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #294 springen »
#311 stromboliProfil
  • 21.10.2013, 13:31hberlin
  • Antwort auf #182 von stephan
  • eigentlich wundere ich mich, wie du immer noch mitglied in dieser partei sein kannst...
    Aber man lässt auch nicht gern gewachsene gewohnheiten sausen um ins ungewisse abzurauschen.

    Mein verhältnis zur spd ist über die jahre geklärt..
    erst brandt-euphorie, dann radikalenerlass..
    das klärt den gedanken um sozialdemokratie..

    btw...
    gerade gelesen und wie ich finde passend zum hauptthema hier:

    www.nachdenkseiten.de/?p=18974#more-18974
    Großzügig und kleinkariert
    Rückblick auf die Regierungspolitik der letzten CDU/CSU/SPD-Koalition (2005-2009)
    Von Christoph Butterwegge
    sowie:

    www.freitag.de/autoren/asansoerpress35/rat-an-spd-blick-zuru
    eck-nach-vorn

    Rat an SPD: Blick zurück nach vorn
    #GroKo Stolpert die SPD in die #GroKo? Nein: erstmal in Koalitionsverhandlungen. Doch schon erscheint #GroKo wie ein Menetekel. Hat die SPD aus früheren Fehlern gelernt?

    als trost mag gelten.. wir kennen sie doch die alte tante ...
    "Dieter Hildebrandt sagte einmal sinngemäß: Die SPD macht in jede Hose, die man ihr hinhält"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #182 springen »
#312 Foxie
#313 goddamn liberalAnonym
  • 21.10.2013, 13:54h
  • Antwort auf #299 von m123
  • "Eigentlich spricht alles für die Eheöffnung"

    Es spricht eigentlich soviel dafür, dass die es eine Allmachtsfantasie der politischen Kaste ist, sie auf Dauer verweigern zu können, ohne dass sich das rückständige Deutschland mal wieder aus dem Kreis der westlichen Welt herauskegelt.

    Seit Bismarcks Zeiten macht man hier Politik nach Gutsherrnart.

    Die einen, die unmenschliche Uniion, sitzt am Herrentisch und verweigert den untermenschlichen Untertanen (also uns) selbst die Essrensreste. Und wenn die da Unten murren, dann werden sie von Frau Klöckner noch der Intoleranz bezichtigt (muss ein 'Schwarzer' tolerant gegenüber Rassisten sein?).

    Die anderen, SPD und Grüne, werfen ab und an ein Wurststück runter und erwarten dafür hündische Dankbarkeit.

    Keiner merkt, dass in einer westlichen Demokratie Gleichheit vor dem Gesetz gilt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #299 springen »
#314 MikeschAnonym
#315 daVinci6667
  • 21.10.2013, 15:13h
  • Antwort auf #292 von Olli

  • "Seien wir ehrlich: 80 % der Menschen in diesem Land sind wir und unsere Rechte egal."

    Dauerwelle? Rothaarig? Blauäugig? Linkshänder? gepirct? gehbehindert? SPD-Wähler? Renaultfahrer, Tomatenliebhaber? Bergsteiger? Geschieden? Isländer? Lesbisch? Vegetarier? Diabetiker?

    Diesen 80% sollte klar gemacht werden das JEDER und JEDE irgend einer Minderheit angehört und Faschos irgendeiner Art könnten gerade DEINE diskriminieren, für ihre Zwecke missbrauchen oder gar vernichten!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #292 springen »
#316 VotingAnonym
  • 21.10.2013, 15:18h
  • Antwort auf #314 von Mikesch
  • Ich habe ein positives Vote abgegeben, weil ich es so verstanden habe, dass die allgemein in der "Gleichstellungsdebatte" immer wiederkehrenden Verweise auf "die wenigen", die z. B. die Frage des gemeinschaftlichen Adoptionsrechts für Schwule und Lesben angeblich "betreffe" (ein Standard"einwurf" homophober Kommentatoren, der so gut wie immer kommt, vgl. auch "schrille Minderheit"), ein perverses Verständnis von Gleichberechtigung und überhaupt Recht offenbart. Wenn einer bestimmten Gruppe von Menschen gleiche Rechte verwehrt und damit Demokratie und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, dann betrifft das eben nicht nur nur "eine verschwindend kleine Minderheit".
    Das genannte Beispiel (passives Wahlrecht) verdeutlicht (zuspitzend), wohin eine solche Verdrehung des Rechtsbegriffs führen kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #314 springen »
#317 Timm JohannesAnonym
  • 21.10.2013, 15:19h
  • Antwort auf #303 von userer
  • @userer
    "Wenn die SPD gegen den Antrag Der Linken
    Link zu www.queer.de
    stimmt, sollten alle schwulen SPD-Mitglieder sofort geschlossen austreten."

    --> Ich stimme Dir hier zu. Im Unterschied zur FDP, die nunmal 2009 keine Eheöffnung versprochen hatte und der in den letzten vier Jahren ständig von der SPD, der Linkspartei und den Grünen vorgeworfen wurde, das sie gegen die Eheöffnung stimmt und dafür regelrecht diffamiert wurde, hat gerade die SPD explizit die Eheöffnung vor den Wahlen versprochen und dies parteipolitisch gefordert.

    Wenn die SPD jetzt die Eheöffnung nicht umsetzt, ist das regelrecht erbärmlich für die SPD und ein Tiefpunkt in der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie. Insbesondere weil es ein HISTORISCHE CHANCE im Bundestag gibt. Es ist eine Mehrheit im Bundestag für die Ehe da. Die SPD muss da nur mitmachen !!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #303 springen »
#318 stephan
  • 21.10.2013, 15:33h
  • "Wir wollen auch die Situation von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften verbessern."

    Nun ja, da werden wohl außer mir noch einige Genossinnen und Genossen das Willy-Brandt-Haus mit kritischen Anfragen bombardiert haben;)

    Solche nachgeschobenen Sätze sind aber leider auch sehr entlarvend, erstens weil sie nachgeschoben werden müssen und zweitens weil sie schon nach Halbherzigkeit klingen.

    Von denen, die so etwas schreiben, kann man nur schwerlich glauben, dass sie wirklich verstehen, wie sich Schwule und Lesben in diesem Land fühlen, wenn ihre Rechte als zweitrangig, sie selbst als Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Und es geht auch nicht um Verbesserungen - so ist das Adoptionsrecht z.B. in meiner Lebenssituation ohne Belang. Mir geht es einzig und allein darum, dass jede Form von Diskriminierung zu beenden ist und dazu gehören die Eheöffnung ohne Wenn und Aber und auch die Verankerung des Schutzes vor Diskriminierung im GG. Für halbherzige Lösungen habe ich die SPD nicht gewählt! Nur damit die Union noch ihre 'Neger' behält, auf die sie in ihrer Homo-Apartheid herabblicken können, dürfen unsere Rechte nicht zur Disposition stehen!
  • Antworten » | Direktlink »
#319 frageAnonym
#321 MikeschAnonym
  • 21.10.2013, 15:47h
  • Antwort auf #316 von Voting
  • Danke für die Antwort.
    Verstehe halt nicht, was die Kritik von Nr. 284 mit meinen Ausführungen unter Nr. 280 zu tun haben soll. War doch eine sachliche Äußerung, und dabei soll es sich um einen 'perversen Einwurf' handeln?

    Ich denke, man sollte mit solchen Formulierungen sehr vorsichtig sein.
    Na ja, dieses Forum ist wohl mit Vorsicht zu genießen.

    Das passive Wahlrecht (Recht, sich aufstellen zu lassen und gewählt zu werden) trifft es doch auch nicht; vermutlich geht es ums aktive(!) Wahlrecht, was mit meinen Ausführungen aber auch in keinem Zusammenhang steht.
    Schade, dass sich "warum", Nr. 284, nicht äußert.
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#322 daVinci6667
  • 21.10.2013, 15:53h
  • Antwort auf #319 von frage

  • Ich habe bloss #292 Olli geantwortet. 80% ist seine Annahme. Vielleicht sind es auch nicht so viel, hoffen wir es!

    Das Problem ist bei deiner schönen Umfrage nur, theoretisch ist man dafür, wenn es drauf ankommt und es etwas kostet, fallen unsere Anliegen bisher immer als erste unter den Tisch! Sieht man ja jetzt exemplarisch bei der SPD. Insofern hat Olli eben recht!

    Wir müssen wohl viel militanter auftreten und fordern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #319 springen »
#323 YannickAnonym
  • 21.10.2013, 16:02h
  • Antwort auf #317 von Timm Johannes
  • Die Eheöffnung nicht, aber die FDP hatte sehr wohl 2009 eine Gleichstellung der eingetragenen Partnerschaft mit der Ehe und eine Gleichstellung im Adoptionsrecht versprochen.

    Beides Dinge, die dann nach der Wahl als erstes aufgegeben wurden.

    Genauso wie heute bei der SPD...

    FDP und SPD unterscheiden sich kein bisschen bei der Machtgeilheit. Für die Macht scheißen sowohl SPD als auch FDP auf uns...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #317 springen »
#324 MikeschAnonym
  • 21.10.2013, 16:05h
  • Geht's mir jetzt so wie Timm Johannes?
    Einmal was geschrieben, was nicht allen passt, und schon gibt's für allezeit "rot".
    Wie wär's mit (sachlichen) Argumenten?
  • Antworten » | Direktlink »
#325 TimonAnonym
  • 21.10.2013, 16:09h
  • Antwort auf #292 von Olli
  • "Seien wir ehrlich: 80 % der Menschen in diesem Land sind wir und unsere Rechte egal. "

    Nein, laut Umfragen wollen sogar 80% der Deutschen die volle Gleichstellung von Schwulen und Lesben.

    Nur kapiert die Union immer noch nicht, dass das Volk der Souverän ist und die Regierung nur das Volk vertritt. Die Union missbraucht ihre Position immer noch, um dem ganzen Land ihre eigenen Homohass-Psychosen aufzuzwingen...

    Und die SPD will sie darin offenbar unterstützen...
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#326 Keine BangeAnonym
  • 21.10.2013, 16:34h
  • Antwort auf #324 von Mikesch
  • "Geht's mir jetzt so wie Timm Johannes?
    Einmal was geschrieben, was nicht allen passt, und schon gibt's für allezeit "rot".

    Bestimmt nicht!

    Ausser du missionierst, wirbst für die FDP oder bist eine hoffnungslose, feige katholische Schrankschwester!

    TJ hat millionenfach geschrieben, meist identische Inhalte die wir längst auswendig kannten. Überzeuge dich selbst im Archiv.
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#327 MikeschAnonym
#328 major tomAnonym
#329 MikeschAnonym
#331 CDU ShopAnonym
#332 userer
  • 21.10.2013, 18:22h
  • Antwort auf #317 von Timm Johannes
  • Oh Gott, TJ stimmt mir zu. Dann muss ich wohl was falsch gemacht haben ... Moment bitte ... Nein, doch nicht, alles klar. TJ will die Messlatte für seine kleine FDP nur so hoch hängen, wie er sicher ist, dass sie drüberspringen kann. TJ sagt nämlich, dass der FDP nichts vorzuwerfen ist, weil sie ja die Eheöffnung erst gar nicht gefordert hatte. Das muss katholische Logik sein, die auch im Konvertiten nachhallt.

    Also, nicht von TJ ins Bockshorn jagen lassen.
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#333 NichtwählerAnonym
  • 21.10.2013, 18:44h
  • Betrachtet man die Gesamtzahl aller Wahlberechtigten im Gegensatz zu den nur abgegebenen Stimmen, ist das Wahlergebnis ein ganz anderes. Stärkste Partei wäre demnach auch die CDU/CSU allerdings nur mit 29,7 Prozent. Dicht dahinter , also als zweie politische Kraft in diesem Lande > die Nichtwähler mit satten 28,5 Prozent. Die SPD kommt auf nur 18,4 Prozent. Die Grünen erhalten lediglich 6 Prozent und die FDP 3,4 %. Die Linkspartei liegt bei 6,1 Prozent / AfD 3,4 Prozent / Piraten 1,6 Prozent / Sonstige 2,9 Prozent.

    www.ngo-online.de/2013/09/28/wetten-dass-die-minderheitsregi
    erung-wird-kommen/
  • Antworten » | Direktlink »
#334 MikeschAnonym
#335 Timm JohannesAnonym
  • 21.10.2013, 19:33h
  • Antwort auf #323 von Yannick
  • @Yannick
    ". FDP und SPD unterscheiden sich kein bisschen bei der Machtgeilheit. Für die Macht scheißen sowohl SPD als auch FDP auf uns"

    ---> Der Unterschied aber liegt zwischen FDP und SPD nicht nur darin, dass die FDP nicht die Eheöffnung 2009 versprochen hatte, und die SPD sehr wohl 2013 mit dem Eheöffnungsthema gemeinsam mit Grünen und Linkspartei aufgetreten ist.

    Der Unterschied zwischen SPD und FDP besteht auch darin, dass die SPD angeblich eine Volkspartei ist und die FDP halt immer nur eine "kleine" Partei.

    Wenn die FDP sich bei der CDU/CSU nicht durchsetzen kann, dann ist dies noch nachvollziehbar, weil die FDP eine "kleine" Partei ist, die diesmal sogar nicht im Parlament vertreten ist.

    Wenn aber die SPD sich bei der CDU/CSU nicht durchsetzt, dann stellt sich die Frage, wie machgeil ist denn diese Volkspartei, das sie ihre Volksparteigöße nicht "ausspielt" !

    Oder ist die SPD schon längst keine Volkspartei mehr, sondern in Wahrheit nur noch der kleine Juniorpartner der CDU/CSU, den die Konservativen auch so nach Belieben ordern, was der FDP immer vorgeworfen wird ?

    Mir scheint es jedenfalls so, dass die SPD überhaupt kein eigenes Bewusstsein mehr hat und den "Butler" der Merkel spielt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #323 springen »
#336 felix-for-freeAnonym
#337 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.10.2013, 20:15h
  • Antwort auf #288 von daVinci6667
  • Nein, er hat NICHT Recht! Die Wahlbeteiligung lag bei 71,5 Prozent. Ergo sind 28,5 Prozent NICHT zu den Urnen gegangen!

    Von den Wahlberechtigen haben 41,5 Prozent der Union ihre Stimme gegeben. Das bedeutet, daß in diesem Fall 40 Prozent eine andere Partei wählten und addiert man die Prozentzahl der Nichtwähler hinzu, ergibt es zusammen 68,5 Prozent. Nimmt man aber die Wahlbeteiligung als Grundlage und betrachtet die als 100 Prozent, so haben am Ende dann 58,5 Prozent die Union nicht gewählt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #288 springen »
#338 Timm JohannesAnonym
  • 21.10.2013, 20:23h
  • Antwort auf #336 von felix-for-free
  • @felix-for-free
    "Wer hat uns 100 % verraten? Sozialdemokraten !"

    --> Also da hast du vollkommen Recht !!!

    Wenn im Bundestag der Antrag der Linkspartei auf Eheöffnung kommt und dort beraten wird, dann bin ich aber einmal gespannt, wie die Queer-Redaktion darüber berichten wird.

    Als im Sommer die Anträge dazu liefen, wurde dezidiert bis ins Detaill von der Queer-Redakation berichtet, welcher Kandidat bei der FDP oder CDU/CS mitgestimmt hat oder wer der Abstimmung ferngeblieben ist. Und ausführlich wurde die "Wilde 13" bei der CDU dargstellt...

    Das werde ich mir, wenn es auf dem Parlamentssender übertragen wird, genau anschauen, was dort im Bundestag abläuft und auch hier bei der Queer werde ich mir das genüßlich durchlesen.

    Tja das die SPD derart "einkickt" und von der Eheöffnung abrückt, ist ein historischer Tiefschlag innerhalb der deutschen Sozialdemokraten und dürfte dann auch in die Geschichte der LGBT-Geschichtsschreibung in Deutschland eingehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #336 springen »
#339 m123Anonym
  • 21.10.2013, 21:02h
  • Antwort auf #337 von FoXXXyness
  • Bleib mal ganz locker FoXXXyness, wir helfen dir.

    Pass auf! Es gibt nämlich nur zwei Möglichkeiten:

    Entweder du bist im logischen Denken nicht so begabt (was nicht schlimm ist, denn nicht jeder Mensch ist eine IQ-Kanone) oder aber du bist, weil du darauf beharrst, dass deine falsche Aussage eine wahre Aussage ist, wegen schwerer Rechthaberitis ein Fall für den Psychiater, den ich dir dann auch wärmstens empfehlen kann.

    Ich wünsch dir im letzteren Fall alles Gute für deine Genesung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #337 springen »
#340 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.10.2013, 21:20h
  • Antwort auf #339 von m123
  • Nochmals zum besseren Verständnis, weil sich bei mir vorhin ein Rechenfehler eingeschlichen hat:

    Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl lag in diesem Jahr bei 71,5 Prozent. Das bedeutet, daß 28,5 Prozent nicht zur Wahl gingen.

    Die Union kam darum laut vorläufigem amtlichen Endergebnis auf 41,5 Prozent. Bedeutet, daß am Ende 30 Prozent der Wahlbeteiligten die Union nicht gewählt haben. Addiert man nun den Anteil der Nichtwähler hinzu, so haben demzufolge dann 58,5 Prozent die Union nicht gewählt. Darum ist meine Rechnung richtig!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #339 springen »
#342 ReneAnonym
  • 21.10.2013, 21:51h
  • Habe eine E-Mail an die SPD geschrieben und folgende Antwort bekommen:

    Sehr geehrter Herr XXXX,

    vielen Dank für Ihre E-Mail, die uns am 20.10.2013 erreicht hat.

    Nein, wir werden weiter an diesem Programmpunkt festhalten und an der Umsetzung der Verfassungsgerichtsurteile arbeiten. Sigmar Gabriel hat ganz klar gesagt, dass er weitere Entscheidungen dazu erwartet und diese begrüßt!

    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

    Mit freundlichen Grüßen aus dem Willy-Brandt-Haus

    Martin Mader

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    21.10.2013

    ----- Original Message -----
    Subject: Anfrage eines Ihrer Wähler- Eheöffnung- nun doch nicht???

    >Sehr geehrter Herr Gabriel,Sehr geehrte Frau Kraft,Sehr geehrter Herr Scholz,Sehr geehrter Herr Steinbrück,Sehr geehrter Herr Steinmeier,Sehr geehrte Frau Nahles,Sehr geehrte Frau Schwesig,mich würde interessieren, ob Sie sich an Ihren Teil des Parteiprogrammes halten, in welchem Sie sich für die Öffnung der Ehe einsetzen. Denn nun hat Frau Merkel nochmals betont, dass es mit ihr die Öffnung der Ehe nicht geben wird und in einem 6 Augen Gespräch nach zufolge will die SPD nun darauf verzichten?

    Wie stehen Sie als zukünftiger Regierungspartner dazu?

    Wollen Sie genauso einknicken wie die FDP und uns Schwule und Lesben wieder enttäuschen?

    Ich erwarte Ihre Antwort, da ich Sie seinerzeit mit guten Gewissen gewählt habe und nun fast von einer Enttäuschung ausgehen muss oder?

    Freundliche Grüße
  • Antworten » | Direktlink »
#343 Adam RieseAnonym
  • 21.10.2013, 22:12h
  • Antwort auf #340 von FoXXXyness
  • "Bedeutet, daß am Ende 30 Prozent der Wahlbeteiligten die Union nicht gewählt haben. Addiert man nun den Anteil der Nichtwähler hinzu, so haben demzufolge dann 58,5 Prozent die Union nicht gewählt"

    Kann es sein, dass du irgendwie dumm bist? Das kriegt ja sogar ein Fünftklässler hin: Die Wahlbeteiligung lag bei 71,5% und davon haben 41,5% die CDU gewählt. Würden rein theoretisch Nichtwählerstimmen zum Ergebnis dazu gerechnet werden, würde die Union auf 29,7% und die Nichtwähler 28,5% kommen. Nichtwählen bedeutet rein rechnerisch, dass es einem Egal ist welche Partei regiert das heißt dass die CDU auf 58,2% Stimmen kommen kann (29,7% Wähler + 28,5 % Mir egal Stimmen) oder eben bei 29,7% (100% der abgegeben Stimmen inklusive Nichtwähler - 70,3% Nichtstimmen und andere Parteien). Nirgendswo kommt die CDU auf 70% Stimmen sondern maximal 58,2%
  • Antworten » | Direktlink » | zu #340 springen »
#344 tetickaProfil
#345 TheDadProfil
  • 21.10.2013, 22:23hHannover
  • Antwort auf #340 von FoXXXyness
  • Dein "Rechenfehler" besteht fort, denn der Teufel steckt im Detail !

    Zu 28,5 % von 100 % der Wahlberechtigten kann Mann nicht einfach die 58,5 % der Oppositionsstimmen hinzuzählen, denn die ergeben sich aus den 71 % der Wahlbeteiligung, abzüglich der als ungültig erkannten Stimmzettel, die bei der vergabe der mandate ebenfalls nicht mitgezählt werden !

    Hinzu kommen die Unterschiede die sich aus Erst-und Zweitstimmen ergeben, denn nicht jeder gibt beide Stimmen ab..

    So gibt es nämlich lt. amtlichem Endergebnis des Bundeswahlleiters gegenüber 43.625.042 abgegebenen Erststimmen mit 43.726.856 mehr als 100.000 Zweitstimmen mehr..

    Nimmt Mann die Absoluten Zahlen der Zweistimmen (und die sind wichtig für die Fraktionsgrößen !) so erhielt die CDU mit 14.921.877 und die CSU mit 3.243.569 die Union zusammen 18.165.446 Stimmen bei 61,8 Millionen Wahlberechtigten..

    de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2013#Wahlergebnis

    Das sind und bleiben weniger als eine Drittel, nämlich genau 29,3939 Prozent..

    Damit haben faktisch 70,61 Prozent die Union NICHT gewählt !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #340 springen »
#346 DOROTHYAnonym
#347 FoXXXynessEhemaliges Profil
#348 FoXXXynessEhemaliges Profil
#349 SmileyEhemaliges Profil
  • 22.10.2013, 00:05h
  • Antwort auf #342 von Rene
  • Gleichfalls, an alle auf m123's Liste:

    Sehr geehrter Herr D.,

    vielen Dank für Ihre E-Mail, die uns am 20.10.2013 erreicht hat.

    Sie haben sicherlich Verständnis dafür, dass Peer Steinbrück nicht alle an ihn gerichteten Nachrichten persönlich beantworten kann. Er hat mich gebeten, Ihnen zurückzuschreiben.

    Ihre Anmerkung haben wir sehr aufmerksam gelesen und mit Interesse zur Kenntnis genommen. Wir werten alle an den Parteivorstand gerichteten Schreiben sehr sorgfältig aus; somit fließen auch Ihre Anregungen und Hinweise in die Planung unserer Aktivitäten mit ein.

    Mit freundlichen Grüßen aus dem Willy-Brandt-Haus

    Stefanie Förster

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    20.10.2013

    ----- Original Message -----
    Subject: Koalitionsverhandlungen - Gleichstellung nur mit uns

    >Sehr geehrter Herr Steinbrück.

    Ich verfolge mit Interesse, besonders mit Eigeninteresse, die Vorbereitungen der SPD zu den Verhandlungen über die Bildunge einer großen Koalition mit der CDU. Viele Schwule und Lesben, auch aus meinem Umfeld und Freundes- und Bekanntenkreis, haben im Wahlkampf die Aussage Ihrer Partei daß "100% Gleichstellung nur mit uns" möglich sei maßgeblich in die Überlegungen zur Stimmabgabe einbezogen.

    Nun muß ich lesen daß Frau Merkel, die vermutlich in einer großen Koalition leider wieder den Eindruck vermitteln wird sie sei Bundeskanzler - es gibt in diesem Land Gemüter die sich davon beeindrucken lassen, traurig aber wahr - in der nun begonnenen Legislaturperiode auch in einer Koalition mit der SPD die mehr als notwendige und mehr als überfällige Gleichstellung Homosexueller in Sachen Ehe- und Adoptionsrecht verhindern will.

    Das ist meiner unbescheidenen Meinung nach nicht mit den Aussagen der SPD im Wahlkampf zu vereinbaren.

    Ich möchte Ihnen empfehlen in den anstehenden Koalitionsverhandlungen wenigstens eine Klausel einzubringen die den Koalitionszwang in Abstimmungen zum Thema rechtliche Gleichstellung Homosexueller aufhebt und jedem Abgeordneten erlaubt tatsächlich einmal seinem eigenen Gewissen folgend abzustimmen. Es böte Ihnen die Möglichkeit ein ziemlich konkret formuliertes Wahlversprechen sichtbar einzulösen und einen Teil Ihrer Wähler nicht zu enttäuschen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael D.

    ___________
    Michael D.
    xyz Weg xyb
    59423 Unna
  • Antworten » | Direktlink » | zu #342 springen »
#350 FoXXXynessEhemaliges Profil
#351 SmileyEhemaliges Profil
#352 stromboliProfil
  • 22.10.2013, 12:08hberlin
  • Antwort auf #350 von FoXXXyness
  • " NICHTS!..
    vieleicht wurden die falschen angeschrieben bisher...

    Wie wärs mit gehardt schröder... der als einzigster heute die spd in die ihm gerechte-richtige richtung ziehen würde: Denk an sein fernsehspektakel in der verlorenen wahlnacht , als er mutti den sieg absprach..
    ( Bei dieser Wahl 2005 erreichte die SPD 34,2 % der Stimmen (222 von 614 Sitzen). Sie ging damit als stärkste Partei aus den Wahlen hervor, war aber aufgrund der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU nur zweitstärkste Fraktion im Bundestag. Für eine rot-grüne Koalition reichten die Stimmen der Regierungsparteien nicht, und auch CDU/CSU und FDP konnten keine Regierung bilden. Schröder erklärte daraufhin entgegen der Tradition, nach der immer die stärkere Fraktion einer Koalition den Regierungschef stellt, dass eine große Koalition aus der stärkeren CDU/CSU und der schwächeren SPD nur unter seiner Führung möglich sei. Sein Auftritt in der sogenannten Elefantenrunde unmittelbar nach der Wahl, den er später selbst als suboptimal bezeichnete, sorgte in diesem Kontext für großes Aufsehen und Kritik. wikip. )
    heute wäre er der "richtige zur richtigen zeit"..
    ironie aus.

    Aber macht anstreben und sie zu ausfüllen wollen, sind tatsächlich zwei verschiedene paar schuh.
    Vieleicht liegt es ja daran, dass es kein gitter mehr vor den (bonner) kanzleramt gibt, an dem jungpolitiker um einlaas heischend rütteln können .

    Wie sehr die führungsspitze der spd hier in die ideologie der cdu hineingewachsen ist und nur noch den anteil des vormaligen rheinischen c-sozialkapitalismus ausschwitzen kann, mag man bedauern. Aber seit godesberg, führte dieser weg stetig dort hin.

    Was den "starken politiker (Brandt-Wehner- Schmidt) in der vergangenheit dann aus machte, war nicht seine besondere herausstellung sozialdemokratischer tugenden, sondern seine anpassungsfähigkeit an gesellschaftliches mittelmaß.
    Also immer auch eine partei der bosse!
    Schröder war da nur die konsequente fortsetzung und vorläufiger endpunkt.

    User burghart krause wendet sich hier gegen die kleinzeichnung "unserer" , unsere interessen vertretenden volksvertreter , und beklagt , dass wir den anfeindungen gegen "unseren aussenminister nicht entgegen getreten , sondern sogar noch munition geliefert hätten..

    Ja, wir dieser figurn entgegen treten wollen/ müssen, weil die in keiner weise teil unserer kleinen aber feinen gemeinschaft sein will.

    Betrachten wir das, was vom sozialdemokratischen anspruch über geblieben , verweilt unser blick auf einen herrn kahrs, der soziales vertreten soll aber im seeheimer kreis mit den ton bestimmt..

    Kauch.. der gegen die verpartnerungsgesetze stimmt, aber sich dann mit diesen "errungenschaften" verpartnern lässt.

    Diese drei beispiele sollen dafür stehen, wie es um "unsere wirklichen interessensvertretung" steht.

    Also wir uns nicht mal auf unsere , "uns zugehörige" mandatsträger verlassen konnten und zukünftig wohl auch nicht verlassen werden.
    Ausnahme wohl oder übel dein lieblings-mandatsträger, der sich nun ausschließlich menschenrechtsfragen, also unseren interessen gebunden widmen will..
    die flut der negativbeiträge die wir von deiner seite zu erwarten haben ist schon jetzt eine dir vorauseilende legende!

    Was also bezwecken solche aufrufe an neutrale , uns vieleicht doch gewogenen politikern?
    Vor allem ein erinnerungswert: wir sind immer noch vorhanden in eurem koalitionsspektakel.
    Aber auch ein neubeginn der suche nach ansprechpartnern.
    Verbunden solche anfragen mit der aussage, auch in zukunft das einzelverhalten eines jeden abgeordneten in hinblick auf minderheitenproblematik zu verfolgen, sie zu speichern und bei bedarf sie auch gegen oder für sie zu verwenden, macht sinn.

    Der gewählte soll wissen, dass seine empfundene abgehobenheit von den niederungen des altages nicht akzeptiert wird, sondern sich in den jeweiligen events ( stadtteilveranstaltung- csd u.a.m. ) nieder schlägt und womöglich sich auch gegen die partei nieder schlägt.
    Mein vorschlag deshalb schon an dieser stelle: Knallharte bedingungen für eine teilnahme von parteien auf solchen , unseren veranstaltungen!

    Dann können solche wendehälse wie unser evangelischer pfeifton tinnitus johannes mal in freier rede sich auf einem öffentlichen platz bewähren, können ihren frust, ihre wut und enttäuschung laut werden lassen, und so das gemütlich beieinander durch wirbeln.

    Auch du darfst dann ( erst!) meckern und unter beweis stellen, dass du zu mehr als nur internet-wiederholungsschleifen in der lage bist.

    Bis dahin gilt: je mehr und je ausführlicher heute schwule sich bei der spd, aber auch bei den c-parteien melden, diese unter beschuss nehmen ( ich, indem ich den "genossen den schröder vorführe.. macht eben von wollen kommt, und sie die macht hätten, wenn sie es nur könnten... und auf die gefahr einer kommenden instabilen demokratie hinweise..) um so zu zeigen: da draussen gibt es noch was anderes als die taktischen schachzüge , in denen zudem noch das eigene parteivolk über den tisch gezogen wird.

    Wir sollten es uns wert sein unser maul aufzumachen, egal wie die voraussicht auf erfolg, sonst beginnen wir die nächsten jahre mit einem aufgezwungenen schweigen..
    schweigen ist tödlich!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #350 springen »
#353 TheDadProfil
  • 22.10.2013, 13:00hHannover
  • Antwort auf #352 von stromboli
  • ""Wie wärs mit gehardt schröder... der als einzigster heute die spd in die ihm gerechte-richtige richtung ziehen würde: Denk an sein fernsehspektakel in der verlorenen wahlnacht , als er mutti den sieg absprach""..

    So ungewöhnlich war das Verhalten Schröders da gar nicht..
    Es war nur zwischenzeitlich wieder in "Vergessenheit" geraten, denn auch nach den Wahlen von 1965 gab es ein "Un-Verhältnis" zwischen der Union mit nur 196 gegenüber der SPD mit 202 Sitzen, ebenso wie in der Wahl von 1969 (CDU 193 / SPD 224), nach der dann mit Willy Brandt der erste Sozialdemokrat die Bundesregierung anführen konnte..

    Dieses "Un-Verhältnis" hatte schon Kurt Schumacher nach der Wahl von 1949 angemahnt, denn auch hier ging die SPD als größte Fraktion aus der Wahl hervor, konnte sich aber nicht gegen die von Konrad Adenauer postulierte "Meinung" der "natürlichen Führung durch die Unions-Fraktionsgemeinschaft" durchsetzen..

    Bei der Wahl von 1961 erhielt die SPD gar 2 Sitze weniger als die CDU, obwohl sie mehr als 150.000 Stimmen (und damit 0,4 % mehr als die CDU) mehr errungen hatte, aber das Wahlergebnis durch die errungenen Überhangmandate der CDU verfälscht wurde..

    Diese "Praxis" wurde erst über 40 jahre später vom BVG gerügt und führte in der Folge zum jetzt neu gefasstem Wahlgesetz..

    Allerdings führte auch dieses neue Wahlgesetz nicht dazu dass die durch die Verfassung nicht gedeckte Praxis der "ständigen Fraktionsgemeinschaft" der Union im Bundestag beendet wurde..

    Mann stelle sich vor, in etwa 20 Jahren würde sich eine solche "ständige Fraktionsgemeinschaft aus SPD und Der Linken bilden..

    Die Unions-Abgeordneten würden Sturm laufen und nicht nur das BVG anrufen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #352 springen »
#354 userer
  • 22.10.2013, 13:26h
  • Wie die SPD sich für Schwule einsetzt:

    CSU: Zum Schutze der Kinder könnten wir es für gut halten, alle Schwulen in Lager zu stecken.

    SPD: Na das ginge doch ein wenig zu weit, oder nicht?

    CSU: Gut, dann tun wir das nicht. Mehr Zugeständnisse für Schwule sind aber nicht drin mit uns.

    SPD: Okay. Danke. Immerhin kann Deutschland jetzt sehen, wie sehr wir uns für Schwule stark machen.
  • Antworten » | Direktlink »

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