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Vorläufige Entscheidung
New Jersey: Ehe-Öffnung tritt in Kraft
- 19. Oktober 2013 2 Min.

Der republikanische Gouverneur Christ Christie, ein möglicher Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur, unterlag vor Gericht (Bild: Bob Jagendorf / flickr / by 2.0)
Nach einer Gerichtsentscheidung vom Freitag können schwule und lesbische Paare im Garden State ab Montag heiraten.
Schwule und lesbische Paare können sich ab Montag in New Jersey das Ja-Wort zu einer Ehe geben. Das Oberste Gericht des US-Bundesstaats lehnte am Freitag einen Antrag des republikanischen Gouverneurs Chris Christie ab, die Ehe-Öffnung bis zu einer endgültigen gerichtlichen Entscheidung auszusetzen.
Homo-Paare können damit ab Montag kurz nach Mitternacht im Garden State heiraten. Der demokratische Bürgermeister von Newark, Cory Booker, hat wie einige andere Amtskollegen bereits angekündigt, selbst eine Zeremonie durchführen zu wollen. Der 44-Jährige hatte am Donnerstag bei einer Nachwahl einen Sitz im US-Senat gewonnen; die letzten Jahre hatte er wegen des Ehe-Verbotes für schwule Paare auch keine heterosexuellen selbst verheiratet.
Ende September hatte ein Gericht des Bundesstaates auf Klage mehrerer Homo-Paare erklärt, dass das Eheverbot für Schwule und Lesben gegen die Verfassung verstößt – die erste entsprechende Entscheidung eines regionalen Gerichtes (queer.de berichtete). Christie hatte sofort Einspruch gegen die Entscheidung angelegt.
Klare Vorentscheidung

Nach dem Urteil feierten schwule und lesbische Paare auf der Straße
Eine Aufschiebung liege allerdings nicht im öffentlichen Interesse, so der Supreme Court von New Jersey, der selbst die nächste Instanz im Hauptverfahren im nächsten Jahr ist, in der einstimmigen Entscheidung. Auch gebe es keine große Wahrscheinlichkeit, dass das Gericht die Ehe-Öffnung zurücknehmen würde.
Gouverneur Christie sagte, er habe seine Behörden angewiesen, alles für einen reibungslaufen Ablauf der Ehe-Zeremonien vorzubereiten. Er selbst glaube an eine "Ehe aus Mann und Frau" und daran, dass zumindest der Wähler und nicht ein Gericht eine Entscheidung für eine Ehe-Öffnung treffen sollte. (nb)














