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Freiwilliges Soziales Jahr
Hessen macht Auflagen für Homo-Heiler
- 22. Oktober 2013 2 Min.

Die Offensive Junger Christen unterstützt die Umpolung von Homosexuellen - Psychologen warnen davor, dass man insbesondere junge Menschen so in den Selbstmord treibt
Evangelische Homo-Heiler dürfen weiterhin ein Freiwilliges Soziales Jahr anbieten, sofern sie den Freiwilligen nicht direkt ihre homsosexuellenfeindlichen Thesen vermitteln.
Die hessische Landesregierung hat laut hr-iNFO erstmals Auflagen für die evangelikale Offensive Junger Christen (OJC) gestellt. Die Organisation mit Sitz in Reichelsheim darf künftig Jugendliche und junge Erwachsene, die ein Freiwilligen Soziales Jahr in der Einrichtung absolvieren, nicht mehr mit dem von der OJC betriebenen "Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft" (DIJG) in Berührung bringen, das die "Heilung" von Homosexuellen propagiert. Die Sonderprüfung der Mitgliedsorganisation im Diakonischen Werk der EKD durch die hessische Landesregierung ist bislang einmalig.
Das Familienministerium sieht in dieser homofeindlichen Haltung des Instituts keinen Grund, die Trägerschaft der OJC für das Soziale Jahr grundsätzlich in Frage zu stellen. Sie machen der christlichen Jugendgruppe aber Auflagen: Ihre Arbeit und die des Instituts müssten deutlicher getrennt werden, heißt es in dem Prüfungsbericht. Unter anderem dürften bei Seminaren für die Freiwilligen keine Referenten des umstrittenen Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft mehr eingesetzt werden.
Kontinuierliche Überprüfung
Die pädagogische Begleitung des Sozialen Jahres in der OJC soll von nun an kontinuierlich überprüft werden. "Das zeigt der Offensive, dass sie unter Beobachtung steht", sagte Jens Kreuter, Leiter des Arbeitsstabes Freiwilligendienste im Bundesfamilienministerium, gegenüber hr-iNFO.
Die schwarz-gelbe Landesregierung war durch eine Kleine Anfrage der Grünen auf die Problematik des Freiwilligen Sozialen Jahres bei den homofeindlichen Christen aufmerksam geworden. Kai Klose, der lesben- und schwulenpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, bezeichnete daher die Auflagen als "grünen Erfolg". Er ergänzte: "Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft und seine Leiterin, Frau Dr. Vonholdt, gehören seit vielen Jahren zu den bundesweiten Scharfmachern gegen Homosexuelle".
Klose verwies darauf, dass Psychologen und Psychiater immer wieder darauf hingewiesen hätten, dass diese "Therapien" schwere seelische Schäden verursachen könnten. (dk)















Die einzige Auflage, die für solche Einrichtung Sinn macht:
Auflösung bzw. Schließung innerhalb kürzester Zeit.
Ansonsten Enteignung zugunsten von LGBT-Vereinen.