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Initiative "für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt"

Berlin: Protest gegen Mittelkürzungen für Homo-Projekte

  • 23. Oktober 2013 11 1 Min.

Im Kampf gegen die Kürzungen hatten Initiativen bereits tausende Unterschriften überreicht

Mit einer Demo soll das Abgeordnetenhaus aufgefordert werden, Mittel der Initiative sexuelle Vielfalt nicht zu kürzen.

Die Grünen, das Jugendnetzwerk Lambda und andere Gruppen haben zu einer Demonstration gegen geplante Mittelkürzungen für Homo-Projekte in Berlin aufgerufen. Der Protest soll am nächsten Mittwoch (30. Oktober) ab 10 Uhr vor der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft (Bernhard-Weiß-Str. 6 am Alexanderplatz) stattfinden.

Hintergrund ist, dass der Senat durch den neuen Doppelhaushalt 2014/2015 pro Jahr 100.000 statt 250.000 Euro über die Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt" (ISV) in LGBT-Projekte stecken will. Obwohl im rot-schwarzen Koalitionsvertrag ein Ausbau der Initiative versprochen worden war, hatten im September CDU und SPD im Ausschusses für Bildung, Jugend und Familie des Berliner Abgeordnetenhauses für die Kürzungen gestimmt (queer.de berichtete).

Obwohl sich die Große Koalition da bereits nicht von einer Unterschriftenaktion beeindrucken ließ, soll nun vor der endgültigen Entscheidung im Abgeordnetenhaus am 6. November Druck gemacht werden. Beim Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg ist das Projekt "queer@school" gefährdet. (nb/pm)

-w-

#1 YannickAnonym
  • 23.10.2013, 17:17h
  • Da sieht man wieder mal:
    wo CDU und SPD paktieren, kommt nichts Gutes bei raus.

    Egal ob auf Kommunalebene, in den Bundesländern oder im Bund...

    Union, SPD und FDP sind allesamt unwählbar!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.10.2013, 18:35h
  • Man kann ein Bundesland auch kaputtsparen und das wird in Berlin gerade par excellence gezeigt!
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#3 usererEhemaliges Profil
  • 23.10.2013, 21:12h
  • Und wieder eine SPD-Regierung (CDU ist "nur" Juniorpartner), die auf Schwule spuckt und gegen Vereinbarungen im Koalitionsvertrag verstößt!

    Und das, wo SPD-Wowereit eine Milliarde nach der anderen in den Flughafensand setzt, sich selbst aber grad wieder an die gut dotierte Spitze des "Aufsichtsrates" katapultiert. Ist das widerlich.
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