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Kommentare zu:
Schweiz: Ehe-Verbot für Schwule und Lesben geplant


#1 tobiAnonym
  • 25.10.2013, 15:33h
  • Erst das Minarettverbot, nun dieser Verstoß - die Schweiz betreibt eindrucksvoll die Pervertierung der Demokratie. Mit demokratischen Mitteln zutiefst undemokratische Entscheidungen zu treffen/treffen zu lassen, kommt der Abschaffung dieser Regierungsform gleich.
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#2 MikeschAnonym
  • 25.10.2013, 15:44h
  • Raffinierte Formulierung:
    "Sie (die Ehe zwischen Mann und Frau) darf gegenüber anderen Lebensformen nicht benachteiligt werden."
    Welcher Hetero wird dem nicht zustimmen?

    Bin auf die weitere Entwicklung gespannt. Wird es tatsächlich zur Abstimmung kommen und der Rückwärtsgang eingelegt werden?
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#3 YannickAnonym
  • 25.10.2013, 15:46h
  • Eine Schande und purer Populismus...

    Der konservative Rollback ist in vollem Gange!
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#4 Armes LandAnonym
  • 25.10.2013, 15:50h
  • Antwort auf #1 von tobi
  • Ach die Schweiz! Was will man erwarten von Menschen, die in engen Bergtälern eingeschlossen sind, die Welt nicht kennen, nicht fünf Meter weit sehen und schon wieder ein "Brett" vor der Birne haben,... Sie sind nur clever beim Betrügen und bei Geld-Mauscheleien. Armes Volk, irgendwie und voller Komplexe. Dumm noch dazu!
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#5 FinalmSposato
  • 25.10.2013, 15:50h

  • Ich hab das gestern schon gelesen. Nirgends der Hinweis was da durch die Hintertür in die Verfassung geschrieben wird! Daher wissen auch viele LGBTI (noch) nichts davon.

    Die Schweiz ist aufgeschlossen und liberal, ja. Doch der Vorschlag kommt ausgerechnet von der mitregierenden CVP, (1 Bundesrat von 7) Sie entspricht etwa der deutschen CDU/CSU, die bei uns aber damals FÜR die eingetragene Partnerschaft war und entsprechend Prügel von der kath. Kirche bezog.

    Ich befürchte nun das schlimmste, denn die Vorlage bringt selbst für LGBTI in eingetragener Partnerschaft steuerliche Vorteile! Und das Eheverbot wird eben gar nicht thematisiert.

    Mit Ausnahme der Adoption/Fortpflanzungsmedizin sowie teilweise bei der Einbürgerung dürfen wir nicht diskriminiert werden.

    Wir hatten im Gegensatz zu Deutschland nie den Stress mit notwendigen Anrufen von Gerichten etc., wir waren überall mit Eheleuten gleichgestellt (seit Anfang 2013 auch im Namensrecht)

    Daher schrieb mir selbst vor langem PinkCross, und die CVP bestätigt dies auch, das bei einer Annahme der Vorlage wir automatisch mitprofitieren. Weil alles andere ungesetzlich wäre.

    Allerdings könnte es für uns LGBTIs bedeuten auf lange Zeit nur in eingetragener Partnerschaft zu leben statt verheiratet zu sein!

    Steht nämlich in der Verfassung diese Definition von Ehe wie es die CVP vorschlägt, bräuchte es bei einer Eheöffnung durch das Parlament zwingend eine Volksabstimmung und bei dieser nicht nur die einfache Mehrheit der Stimmberechtigten sondern auch das sogenannte Ständemehr.

    Dieses ist schwieriger zu erreichen, da die Schweiz viele kleine ländliche, katholische und konservative Kantone hat und daneben wenige grosse einwohnerreiche eher progressive reformierte Kantone.

    Bei der Einführung des PartG brauchte es kein solches Ständemehr, erreicht hätten wir es trotzdem, da nur 8 von 26 Kantonen ablehnten. Diese waren aber alle katholisch-ländlich geprägt. Wen wunderts!
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#6 Aus Bad HomburgAnonym
  • 25.10.2013, 15:52h
  • Man kann sich zumindest freuen, daß wir somit die Meinung der Schweizer über die Homo-Ehe auf eine direkte Weise, und nicht nur aus diversen Umfragen, bekommen. Hoffentlich sind die Schweizer Verbände doch nicht so sehr erstaunt (also auch unvorbereitet für den "Wahlkampf") wie ihre erste Reaktion aussieht, letzendlich ist das bereits der zweite Versuch in den letzten Monaten die Homo-Ehe "durch die Hintertür" in der Schweiz zu verbieten: ich glaube, schon am Anfang des Jahres sammelte dieselbe christdemokratische Partei die Unterschriften für eine Volksinitiative über die steuerlichen Vorteile für die Verheirateten bzw. Verpartnerten, wo genauso eine Definition der Ehe versteckt war. Schön sind solche "Hintertür-Initiativen" bestimmt nicht - da sind die in Kroatien, Indiana oder Pennsylvania zumindest ehrlich.
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#8 chrisProfil
  • 25.10.2013, 16:07hDortmund
  • Das ist immer so genial daneben:

    "Sie (die Ehe zwischen Mann und Frau) darf gegenüber anderen Lebensformen nicht benachteiligt werden."

    Warum glauben die Heten eigentlich immer, gleiche Rechte für uns würden sie benachteiligen? Warum haben die immer Angst, dass sie dann schlechter gestellt wären. Ist wohl Neid was?
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#10 jarjarAnonym
  • 25.10.2013, 16:32h

  • Was für volldeppen. Was ist so schlimm daran wenn zwei menschen sich lieben? Ich verstehe es nicht...
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#11 goddamn liberalAnonym
  • 25.10.2013, 16:47h
  • Antwort auf #6 von Aus Bad Homburg
  • Was treibt Dich an?

    Was treibt Dich um?

    Die masochistische Sehnsucht nach einer symbolischen Ohrfeige durch die Volksgemeinschaft oder gleich der Todestrieb?

    Du brachst die helfende, nicht die schlagende Hand!

    Gottseidank hat der liberalkonservative 'Supreme Court' der USA der Entrechtung einer Minderheit durch eine Mehrheit in Belangen, die die Mehrheit weder betrifft noch angeht, einen Riegel vorgeschoben. Siehe Kalifornien.
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#12 timpa354Ehemaliges Profil
#13 FeloneAnonym
#14 seb1983
  • 25.10.2013, 17:03h
  • Antwort auf #8 von chris
  • Hier in diesem ganz konkreten Fall wurde die Ehe steuerrechtlich benachteiligt gegenüber Unverheirateten wie aus dem Artikel hervorgeht.
    Das hat erstmal nichts mit Schwulen zu tun, im Gegenteil, die profitieren in der Schweizer Lebenspartnerschaft ja paradoxerweise auch von der Änderung.

    Auch der Neid beim Schweizer Stimmvolk wird sich in Grenzen halten, wie so oft werden die meisten gar nicht mitbekommen was da für Schwule passiert.
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#15 Nicht-DeutscherAnonym
#16 MikeschAnonym
  • 25.10.2013, 18:14h
  • Antwort auf #1 von tobi
  • Eine solche Abstimmung würde bei uns mit Sicherheit ähnlich ausgehen.
    Inwieweit die Befragung zu diesem Thema undemokratisch sein soll, erschließt sich nicht.

    Wenn im jüngsten Bundestagswahlkampf die Asyl-, Flüchtlings- und Ausländerpolitik keinerlei Rolle spielte, liegt das daran, dass die Politik die Meinung der Bürger zu diesem Thema sehr wohl kennt, aber nicht hören möchte.
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#17 RechteAnonym
  • 25.10.2013, 18:22h

  • Die Schweiz kann nicht mittelalterlich denken. Sie liegt im Westeuropa und ist auch französisch geprägt. Schweizer sollen unterscheiden zwischen Zivilehen und religiösen Ehen. Im staatlichen Sinne ist Ehe gleichgeschlechtlich und verschiedengeschlechtlich. Die Tendenz ist zur Erweiterung des Begriffes Ehe und nicht zur Einschränkung. Nur Homoehe oder Heteroehe bringen vollständige Anerkennung in der Gesellschaft. Jede Beschränkung des Rechtes ist die Richtung der Diskriminierung und Erniedrigungen.
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#18 goddamn liberalAnonym
#19 paren57Ehemaliges Profil
  • 25.10.2013, 18:26h
  • Kann Mann nur froh sein, dass es bei uns Volksabstimmungen dieser Art nicht gibt. Auch wenn Umfragen etwas anderes suggerieren, Volkes Stimme scheint mir immer noch nicht sonderlich homofreundlich zu sein. Und in der Wahlkabine ohne einen Interviewer, der dann doch zu politischer Korrektheit verleitet, würde bestimmt so mancher das Kreuz an der Stelle machen, die seinen dumpfen Instinkten am nächsten kommt. Denn wenn das Thema Schwule zur Sprache kommt und niemand vermutet, dass da ein Schwuler gerade incognito anwesend ist, lassen auch sonst ach so Liberale und Aufgeschlossene gerne mal die homophobe Sau raus.
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#20 goddamn liberalAnonym
  • 25.10.2013, 18:39h
  • Antwort auf #16 von Mikesch
  • "Inwieweit die Befragung zu diesem Thema undemokratisch sein soll, erschließt sich nicht."

    1. Sie ist undemokratisch, weil sie zwei Gebiete suggestiv und verwirrend miteinander verquickt. Erstens die steuerliche Benachteiligung der Ehe, zweitens die Ehe als Verbindung von Mann und Frau.

    2. Sie ist undemokratisch, weil in einer Demokraite alle BürgerInnen vor dem Gesetz gleich sind. Das bedeutet, das man ihnen elementare Rechte wie das Eherecht nicht aufgrund von irgendwelchen Ressentiments ('Gesundes Volksempfinden') einer Mehrheit abnehmen kann.

    Es werden schließlich auch keine Abstimmungen über Seniorenehen oder gemischtrassige Ehen etc. abgehalten. Auch Alter und 'Rasse' sind natürliche Gegebenheiten wie die Homosexualität.
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#21 FinalmSposato
  • 25.10.2013, 18:50h
  • Antwort auf #14 von seb1983

  • "Hier in diesem ganz konkreten Fall wurde die Ehe steuerrechtlich benachteiligt gegenüber Unverheirateten wie aus dem Artikel hervorgeht."

    Mehrheitlich schon, längst nicht immer, kommt auf den Einzelfall an.

    Die Schweiz kennt für natürliche Personen zwei Steuertarife, dafür kein Ehegattensplitting. Ein günstigerer für Verheiratete, Alleinerziehende und eingetragene Partnerschaften und ein teurerer für alle anderen. Für erstere wird das Einkommen zusammengezählt.

    Da natürlich mit höherem Einkommen die Steuerbelastung steigt, kann es schnell sein, dass man trotz günstigerem Tarif mehr bezahlt, als wenn jeder einzeln sein Einkommen zu teureren Tarif versteuert.

    Ursprünglich in den 50 ern bis 70 er Jahren wollte man das bewusst so, damit Frauen nicht Vollzeit arbeiten und dadurch ihre Kinder vernachlässigen! :))))

    Später dann wollten Progressive die Ehe nicht mehr alternativen Lebensformen steuerlich bevorzugen und so liessen sich nie mehr Mehrheiten für entsprechende Änderungen finden. Die allgemeine Lohnentwicklung hat alles natürlich laufend verschlimmert.

    Gemäss CVP-Vorschlag sollen nun erstgenannte einfach immer automatisch nur den jeweils niedrigeren Steuerbetrag bezahlen müssen. Ich finde eigentlich ein guter Vorschlag und der erste seit langem der Chancen hat akzeptiert zu werden!

    "Das hat erstmal nichts mit Schwulen zu tun, im Gegenteil, die profitieren in der Schweizer Lebenspartnerschaft ja paradoxerweise auch von der Änderung."

    Dürfte mit uns absolut nichts zu tun haben! Hätte es dies nicht, würde ich zustimmen! Das absolut perfide und absolut Unnötige, wenn man denn wirklich das Steuerproblem lösen wollte, ist dabei eine Definition der Ehe in die Verfassung zu schreiben. Das PartG schreibt vor, das wir steuerlich sowieso wie Ehepaare zu behandeln sind.

    Diese freundliche Ehedefinition, ja ich fürchte die ganze Initiative, bringt die CVP nur vors Volk, weil sie einer Eheöffnung möglichst viele Steine in den Weg legen will. Sie weiss ganz genau das eine reine Eheverbotsinitiative vor dem Schweizer Volk keine Chance hätte. Hinterlistige Katholiban eben!

    Diese Initiative ist im übrigen hauptsächlich Christoph Darbelley zu verdanken der immer schon ein Problem mit uns hatte:

    mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/10385535
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#23 MikeschAnonym
#24 freedom_writerAnonym
  • 25.10.2013, 19:01h
  • und wie wurde doch noch vor kurzem von einem User hier ein Loblied auf die Schweiz zum Artikel "EU-Erweiterung" gesungen... Sinngemäß hieß es, dass es doch das beste wäre wenn wir eher homofreundliche Länder wie z.B. die Schweiz zum Beitritt zur EU bewegen müssen als die Balkan-Staaten oder die Türkei... Mit dem Artikel zeigt sich doch mal wieder, dass Rückschritte/Beschränkungen hinsichtlich der Rechte von LGTBI nicht nur in den osteuropäischen Ländern verzeichnet werden können, sondern auch bei unseren direkten westeuropäischen Nachbarn...
    Grundsätzlich begrüße ich Volksentscheide, jedoch nicht wenn sie ohne jegliche Neutralität formuliert sind...
    Und so wird die Arbeit der Leute, die sich für LGTBI-Rechte engagieren, m.E. nach LEIDER nie zu Ende gehen, da es immer reaktionäre Kräfte geben wird die auch nach einer vollen Gleichstellung immer wieder Versuche unternehmen werden das Erreichte zu torpedieren...
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#25 GeorgFalkenhagenProfil
  • 25.10.2013, 19:03hBremen
  • "Für Ehe und Familie gegen die Heiratsstrafe" - au weia, die liegen ja voll auf der Linie von Oscar Wilde ....
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#26 goddamn liberalAnonym
#27 goddamn liberalAnonym
#28 TurkishAnonym
#29 MikeschAnonym
#30 Aus Bad HomburgAnonym
  • 25.10.2013, 19:56h
  • Ich kann das Aufregen hier nur z.T. verstehen: früher oder später wäre es zu einer solchen Volksabstimmung über die Homo-Ehe gekommen, wir sprechen hier doch nicht zufällig über die Schweiz - dort brauchen unzählige, ja sogar im Parlament verabschiedete Gesetze, verschiedene Bürger-Initiativen bzw. sonstige Fragen das Segen des Volkes, vor allem wenn sie einen 100%-en Konsens im Parlament nicht finden; die Homo-Ehe gehört ganz bestimmt auch zu dieser Kategorie, schon wegen der in Bern immer mehr einflußreichen SVP. So haben die Schweizer 2005 über die eingetragene Partnerschaft abgestimmt, so werden sie in naher Zukunft wohl auch über die Stiefkindadoption abstimmen müssen, trotz des Ja im Nationalrat vor zehn Monaten. Das einzige, was hier in der Tat nicht ganz demokratisch (und wohl sehr bewußt gemacht) ist, dann nur diese ziemlich unverantwortliche Verknüpfung von zwei verschiedenen Fragen, nicht aber das Prinzip der Abstimmung selbst. Hoffentlich sind die Schweizer Schwulenverbände für die Kampagne bereits gut vorbereitet, Zeit dafür hatten sie seit 1.1.2007, also als das Lebenspartnerschaftsgesetz in Kraft kam, und man dort langsam began, auch über die Öffnung der Ehe zu diskutieren (ich erinnere mich an die Umfrage zum Thema in einer Genfer Zeitung vor ungefähr 3 Jahren: etwa 60-70% waren dafür) immerhin mehr als genug; die Möglichkeit aber, selbst nach der Initiative zu greifen und die nicht dem gegnerischen Lager zu überlassen, ist ganz offensichtlich schon verpasst - aber so ist es nunmal in der Politik, nicht nur in der Schweizer. Selber schuld ?
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#31 seb1983
#32 goddamn liberalAnonym
  • 25.10.2013, 20:58h
  • Antwort auf #30 von Aus Bad Homburg
  • Selber schuld?

    An Entrechung ist immer der rechte Entrechter schuld, nie der Enrechtete, ob er sich nun rechtlich wehrt oder nicht.

    Nicht einmal Du bist allein schuld an dem, was Du uns hier offenbarst.

    Es ist die latente und offene Homophobie dieser Gesellschaft und des Milieus, in dem man halt sozialisiert ist.
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#33 FinalmSposato
  • 25.10.2013, 21:43h
  • Antwort auf #31 von seb1983

  • Reingeschmuggelt?

    Nö, das hat die CVP schon ganz bewusst und völlig unnötig in ihre Initiative verpackt! Sie hat die ideale Kombination für gerechtere Steuern und Verhinderung der Eheöffnung gefunden.

    Die grosse Überraschung ist die Befürwortung der Gesamtregierung. Über 90% der Initiativen wird üblicherweise dem Volk zur Ablehnung empfohlen. Das ist das gefährliche, sonst müssten wir nicht so Angst haben.

    Obs einer Mehrheit auffällt hängt von der Berichterstattung in den Massenmedien ab. Bei der Einreichung der Unterschriften war es zumindest ein Thema. Jetzt fürchte ich das es ein Randthema werden könnte. Das Problem ist die Tatsache das wir genauso profitieren wie hetero Ehepaare. Es ist also auch eine Besserstellung für uns die uns aber gleichzeitig in Zukunft sehr schaden würde.

    Von linksgrün hoffe ich trotzdem weiterhin auf Ablehnung wie das bei Einreichung der Fall war. Wenn SVP und FDP bei einem Nein bleiben, haben wir noch eine Chance auch gegen den Gesamtbundesrat.

    mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/11526659
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#34 BlindalleyAnonym
#35 timpa354Ehemaliges Profil
#36 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.10.2013, 23:30h
  • Antwort auf #19 von paren57
  • Volksentscheide gibt es in Deutschland bisher auf kommunaler und Länderebene und es wäre schon an der Zeit, sie auch auf Bundesebene einzuführen und die Demokratie aufzuwerten.

    Würde das Volk entscheiden, dann würde es die steuerliche Gleichstellung für die Eingetragenen Partnerschaften und das Adoptionsrecht für uns Schwule und Lesben geben.

    Außerdem hätten wir die D-Mark als Währung und die Europäische Verfassung wäre auch abgelehnt worden.

    Was in der Schweiz gerade passiert, ist ziemlich besorgniserregend und es bleibt zu hoffen, daß wenn es dazu kommt, die deutliche Mehrheit der Schweizer dieser Verfassungsänderung auf gar keinen F'all zustimmt!
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#37 alexander
  • 26.10.2013, 01:22h
  • Antwort auf #36 von FoXXXyness
  • deine rede:
    [Würde das Volk entscheiden, dann würde es die steuerliche Gleichstellung für die Eingetragenen Partnerschaften und das Adoptionsrecht für uns Schwule und Lesben geben.] ???
    ich stelle mir gerade vor, du wärest das volk???
    um die DEMOKRATIE aufzuwerten???
    da sei gott vor !!!
    du bist immer für das blanke entsetzen gut!
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#38 Mister_Jackpot
  • 26.10.2013, 02:24h
  • Mich würd allerdings schon mal, ntürlich rein theoretisch, interessieren wie so eine "Volksabstimmung" in Bezug auf die Homo Ehe ausgehen würde. Ich könnt wetten, dass wir auch hierzulande eine böse Überraschung erleben würden. Die Menschen sind trAber Moment mal...da fällt mir auf, dass ich Schwule selbst in Köln mit sockhen Zuneigungsbezeugungen zum Partner in der Öffentlichkeit sehr zurückhalten...aus genannten unterschwelligen Gründen. Solang die Homophobie in den Betonköpfen der Mehrheitsbevölkerung nicht überwunden wird, solang nutzt uns auch die rechtliche Gleichstellung kaum. Seid ehrlich...würdet ihr euch trauen öffentlich euren Partner ganz unverkrampft z.B. in den Arm zu nehmen oder ihn zu streicheln?...und ich spreche hier nicht von Sex, sondern von normaler Zuneigung zum Partner....ich glaube die meisten Schwulen machen das auch heutzutage noch nicht...und wenn dann machen sie das nur an bestimmten vermeintlich sicheren Orten....traurig. Insofern sind wir gar nicht weit weg von Ländern wie der Schweiz in diesem Fall. Und genau deswegen bin ich auch gegen die direkte Demokratie...man sieht ja was dabei rauskommt...nur Bullshit!
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#39 sanscapote
  • 26.10.2013, 07:14h
  • Antwort auf #5 von FinalmSposato
  • Ich habe guten Freunde in der Schweiz, die zunaechst meinten "das-was-Schwule-miteinander-machten" sei widernatuerlich und Schwule koennten auch keine Kinder erziehen. Ich weiss, jene Freunde sind kirchlich und neu-sektisch beeinflusst.

    Ich habe konfrontiert, wo es nur ging und zu saemtlichen Vorbehalten in Gruppen oeffentlich dargestellt, wie es mit dem Arschficken in Heterosexuellen Beziehungen und Ehen aussieht sowie Beispiele von Kindern aus Regenbogenfamilien aufgefuehrt gegenueber dem Missbrauch innert den Kirchen und der Verwahrlosung von Kindern in heterosexuellen Ehen.

    Ich empfehle dir das Buch von David Berger, Der heilige Schein zu lesen, in dem die katholische Kirche und ihre antisozialen Machenschaften genauestens beschrieben werden. Manchmal braucht man Argumentationshilfen von Insidern.

    Ich jedenfalls werde bei meinen schweizer Freunden weiterhin fuer die Gleichstellung auch in der Schweiz kaempfen!
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#40 mmzhAnonym
  • 26.10.2013, 08:46h

  • Um es vorweg klarzustellen: Ich finde die Initiative einen Mist. Steuerliche Gleichstellung gibt es nur dann, wenn jede Person individuell besteuert wird.

    Aber eigentlich geht es bei der Initiative nur um den Begriff "Ehe", nicht aber die Recht von Schwulen und Lesben. Die eingetragene Partnerschaft bleibt bestehen. Heiraten Schwule oder Lesben, heisst es eingetragene Partnerschaft, heiraten Heteros, heisst es Ehe - falls dann die Initiative angenommen würde. Und das ist noch lange nicht sicher.
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#41 David77Anonym
  • 26.10.2013, 09:54h
  • Antwort auf #39 von sanscapote

  • Unfassbar! Und das sollen freunde sein? Wie stehen die denn zu alleinerziehenden? Was soll dann schlechter sein, wenn ein partner gleichen geschlechts dazukommt? Glauben die etwa, dass man vor den kindern sex hat?

    Das buch von berger habe ich auch gelesen und kann es auch empfehlen.
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#42 NachtragenderAnonym
  • 26.10.2013, 10:43h
  • Antwort auf #36 von FoXXXyness
  • Nach dem Foxyduden, der den einzig wahren Konjunktiv in einer "würde"-Konstruktion sehen will, WÜRDE es doch aber heißen müssen: "Außerdem WÜRDEN wir die D-Mark als Währung haben und die Europäische Verfassung WÜRDE auch abgelehnt worden sein."
    Warum inkonsequent sein, wenn man die deutsche Sprache auch vollständig vermurksen kann?
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#43 jarjarAnonym
#44 David77Anonym
  • 26.10.2013, 11:16h
  • Antwort auf #36 von FoXXXyness

  • Der euro wäre sicher nach, aber nicht vor der einführung abgelehnt worden. Es sei denn, man hätte freude am ständigen wechseln und umrechnen gehabt, nur um mal im nachbarland einzukaufen. Von den wuchergebühren und dem bürokratischen aufwand, um eine überweisung ins nachbarland zu tätigen, ganz zu schweigen. Aber selbstverständlich nimmt keiner der euro-kritiker die vorzüge in anspruch, hat nie im nachbarland eingekauft oder dort was bestellt und bezahlt...
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#45 sanscapote
#46 FinalmSposato
  • 26.10.2013, 12:40h
  • Antwort auf #39 von sanscapote

  • "Ich jedenfalls werde bei meinen schweizer Freunden weiterhin fuer die Gleichstellung auch in der Schweiz kaempfen!"

    Danke dir lieber sanscapote für deine Unterstützung und deine Worte.

    Diese kann man gebrauchen, denn ich kann dir sagen, wenn einem eine Volksinitiative die Ehe verbieten will nur weil man schwul ist, geht einem das ganz schön aufs Gemüt. Dies geht meinem Mann genauso. Nach der Meldung der Unterstützung des Anliegens des Bundesrates geht man mit ganz schön gedrückter Stimmung aus dem Haus. Es verletzt. Heten erleben nie solche konkreten Diskriminierungserfahrungen.

    Aber keine Angst, wir lassen uns nicht unterkriegen!

    Das schlimme daran ist nur, kaum jemand ist klar was da abgeht. Eben durch die Hintertür. Mit offenem Visier bekäme so eine Initiative in der Schweiz mit Sicherheit kaum ein Drittel der Stimmen. So aber werden leider auch viele LGBTI zustimmen. Weil sie auch finanziell profitieren werden.

    Die meisten Menschen sind leider bis zu einem gewissen Grad käuflich.
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#47 Recht u FreiheitAnonym
  • 26.10.2013, 13:11h
  • Die Freiheiten, die man sich erkämpft hat, müssen immer wieder neu erkämpft und verteidigt werden.

    Das gilt für die Rechte von Schwulen und Lesben.

    Das gilt für die Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die von linken Gewaltverbrechern konterkariert werden.

    Das gilt für Freiheit und Demokratie in Europa, die durch die von Politik, Medien und Kirchen gerne unterstützte Islamisierung bedroht werden.

    Das gilt für den Schutz von Migranten vor rechter Gewalt.
  • Antworten » | Direktlink »
#48 Freier MenschAnonym
#49 MenschAnonym
#50 PrometheusAnonym
  • 26.10.2013, 13:29h
  • Antwort auf #48 von Freier Mensch
  • Das Gegenteil ist faktisch und historisch richtig.
    Alle Glaubensgemeinschaften durften und konnten
    privat ihre Religiösität ausleben. Jeder Versuch des Einflusses in die öffentliche Sphäre wurde unterbunden.

    Beenden Sie ihre Unfreiheit mit Wissen und dem Licht der Bildung und passen Sie auf Ihre Leber auf!
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#51 stromboliProfil
  • 26.10.2013, 13:50hberlin
  • Antwort auf #47 von Recht u Freiheit
  • du bist einfach nur ein dummschwätzer.
    Dieses zusammenstoppeln von "freiheitsbegriffen, um sich sein kleinliches weltbild verteidigen zu lassen, hat mit der freiheit die andere meinen und leben wollen, absolut nichts zu tun!

    Da wird mit sprachschablonen herumgedocktert, und gäbe es die "freiheit die du postulierst, die du von " Politik, Medien und Kirchen gerne unterstützte Islamisierung bedroht " siehst, bräuchte man die migranten nicht vor rechter gewalt schützen.. wenn!

    Da es aber solche scheinheiligen "bedenkensträger wie dich in allen schattierungen rechtspopulistischer sprachblasen gibt, die vor der überfremdung und aushölung durch den islam warnen, ergibt sich für den ohnehin rechts fühlenden der öffentliche freibrief zum handeln!
    Wir kennen das spiel.. auch ich hab ja nichts gegen schwul-migranten und habe selbst solche in meinem freundeskreis..
    Da ruft der dieb, haltet den dieb!

    DU bist das problem , nicht der islam.. mit dem wird man fertig,verfestigt man eine kirchen-religionsferne demokratie. Deinesgleichen aber schwirrt hier rum und hinterlässt seine kleinen häufchen braunen sprachmist..

    Ärgerlich dann die bild-schmonzette vom linken gewalttäter.. ;
    nach neusten erkenntnissen wissen wir doch nun, wer wirkliche körperliche gewalt ausübt, sieht man das abfackeln von überflüssigen vollpostenautos in überfüllten städten mal nicht als gewaltakt.
    Eben aber indem man selbst das abfackeln von autos zu einem von als sonderkommisionen getarnten staatssicherheitsdienst verfolgten straftat stilisiert macht man sich auch die nötige statistik um von den wirklichen abzulenken.
    Das neben der sogenannten nsu eine weitere zelle aus rechten existiert, wird in der öffentlichkeit ignoriert und zusammenhänge vertuscht.
    Hier könnte man wirklich von "für Freiheit und Demokratie in Europa, die durch die von Politik, Medien und Kirchen gerne unterstützte" verschweigen reden wie zuvor geschehen mit den drei blutigen kaspern aus zwickau.

    Red du mir hier nochmal von "linken gewaltverbrechern", du erbärmlicher geistiger knirps!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#52 TheDadProfil
  • 26.10.2013, 14:29hHannover
  • Antwort auf #36 von FoXXXyness
  • ""Außerdem hätten wir die D-Mark als Währung und die Europäische Verfassung wäre auch abgelehnt worden.""..

    Das darf bezweifelt werden, denn die Stimmung vor der Einführung des Euro war eine ganz andere als die heutige, wo US-Amerikanische Banken, allen voran Goldman-Sachs seit Jahren daran arbeiten die Übernahme des Euro´s als Leitwährung zu verhindern..

    Die Annahme der Europäischen Verfassung würde auch dazu geführt haben Europa-Kritikern wie Dir einige Argumente zu nehmen, denn die Verfassung legitimierte die Administration in einer Weise, die nur allzu oft ja auch von Dir angezweifelt wird..

    Die Schweizer haben eine Auffassung von Demokratie die, würden sie sich mehr EU-Büger zu Eigen machen, dabei helfen könnte Toleranzbegriffe und Akzeptanzen zu schaffen, von denen viele in der EU noch sehr weit entfernt sind..

    Mann kann nicht wirklich Mitglied in einer EU sein wenn Mann gleichzeitig Nationalstaatlichen Gedanken anhängt..

    Zur Schaffung eines freien und gleichen Europa´s bedarf es der Aufgabe nationalstaatlicher Souveränitäten die nur dafür sorgen sollen sich von anderen abzuschotten..

    Wer für die Ehe-Öffnung und die vollständige Gleichstellung aller Bürger votiert muß damit auch für die Aufgabe dieser Souveränitäten sein, um eine Gleichstellung mindestens innerhalb der EU zu gewährleisten, denn eine Ehe hier nützt einem rein gar nichts wenn Mann im Nachbarland in dem Mann seinen Urlaub verbringen will, weiterhin wie 2 Einzelpersonen behandelt wird..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#53 FinalmSposato
#54 TheDadProfil
  • 26.10.2013, 14:41hHannover
  • Antwort auf #47 von Recht u Freiheit
  • Der Kommentar startete so vielversprechend..

    Doch dann :
    ""Das gilt für die Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die von linken Gewaltverbrechern konterkariert werden.""..

    Marodierende Rechte Truppen denen jedes noch so unbedeutende "historische Datum" Recht ist in Aufmärschen die Untaten ihrer Helden zu verklittern gehen dann wohl in Ordnung ?

    Und shlimmer noch :
    ""Das gilt für Freiheit und Demokratie in Europa, die durch die von Politik, Medien und Kirchen gerne unterstützte Islamisierung bedroht werden.""..

    Das ist nicht nur Xenophob und Islamophob dazu..
    Es fehlt darin auch nur die Spur des "Beweises" einer "Islamisierung" Europa´s, die die Freiheiten Europa´s bedrohen..

    Die Kirchen sollen sich daran beteiligen die eigene Konkurenz im Lande "hoffähig" zu machen ?

    Eine dümmliche Behauptung, völlig bar jeden Realismus..

    Unfaßbarer Schwachsinn aus der Rechten Ecke..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#55 Ein SchweizerAnonym
  • 26.10.2013, 15:56h
  • Antwort auf #4 von Armes Land
  • @ Armes Land
    Ich frage mich, wie uns pauschale Beleidigungen weiterbringen sollen. Schliesslich lebst Du in einem Land (Deutschland), das vor ein paar Wochen der Union fast eine absolute Mehrheit verschafft hat. Die Union will wie die Schweizer CVP von einer Eheöffnung nichts wissen. Soll ich jetzt Dir und allen Deutschen pauschal Engstirnigkeit vorwerfen? Das würde uns keinen Millimeter weiterbringen auf dem Weg zu vollständigen Gleichstellung.
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#56 timpa354Ehemaliges Profil
  • 26.10.2013, 16:20h
  • Antwort auf #46 von FinalmSposato
  • Ich glaube eher kurzsichtig, weil sich nicht im klaren darüber, was dieser Zusatz zur Ehe bedeutet, also Aufklärung betreiben ,öffentlich anprangern, immer wieder, nur so kommt man diesem hinterhältigen Gebaren in die Quere. Ich habe aber von diesen katholischen Schwarzkitteln auch nichts anderes erwartet, als dieses Messer in den Rücken, passt zu diesem asozialen Pack.
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#57 timpa354Ehemaliges Profil
#58 queer as folkAnonym
  • 26.10.2013, 17:32h
  • ach die schweiz...traurig traurig wie konservativ und blind viele Schweizer/innen sind, und mit einem Brett vor dem Gesicht herumlaufen!

    Ich frag mich was an einer Homo-Ehe falsch sein sollte oder warum dies verboten werden sollte??

    Sind wir Homosexuellen den so anders als doch jeder andere der auf der Strasse herumläuft???

    In anderen Ländern spielt es keine Rolle ob Homosexuell oder nicht..nur hier in der BÜNZLIGEN SCHWEIZ ist es noch im Jahre 2013 so traurig und bieder!!
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#59 paren57Ehemaliges Profil
  • 26.10.2013, 18:20h
  • Antwort auf #36 von FoXXXyness
  • "Würde das Volk entscheiden, dann würde es die steuerliche Gleichstellung für die Eingetragenen Partnerschaften und das Adoptionsrecht für uns Schwule und Lesben geben."

    Vielleicht leben wir nicht in demselben Land. Nach meiner Beobachtung würde es eher den Paragraphen 175 wieder geben als die völlige Gleichstellung von Schwulen und Lesben. Aber ich möchte mich in dem Fall gernen irren. Bedenke nur: Der größte Teil der Menschen hier lebt nicht in den großen Städten.

    Ansonsten vermag ich nicht zu erkennen, warum ich die D-Mark wieder brauche und gegen Europa sein soll. Allerdings sind auf dem flachen Land diese Ressentiments noch sehr lebendig, die gegen Schwule im Übrigen auch (Lesben scheinen da etwas besser wegzukommen, aber die sind ja auch gesamtgesellschaftlich weniger sichtbar. Hat wohl auch etwas mit der Gleichberechtigung der Frauen zu tun, die zwar auf dem Papier steht, aber in vielen männlichen Köpfen noch nicht angekommen ist. Und die Entscheidungsträger in diesem Land sind immer noch überwiegend stockkonservative Männer. Und die mögen diese "Arschficker" in der Regel überhaupt nicht.)
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#60 BLINDALLEYAnonym
  • 26.10.2013, 18:42h
  • Antwort auf #58 von queer as folk
  • Ach, und wo ist den die Homoehe im ach so liberalen, fortschrittlichen und toleranten Deutschland??
    Deine Vorstellung - oder besser Klischees und Pauschalisierungen von der Schweiz zeigen, dass du nur wenig Ahnung hast!

    Vielleicht schaust du in deinem eigenen Land einmal über den Rand deiner Grossstadt!
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#61 paren57Ehemaliges Profil
  • 26.10.2013, 18:52h
  • Antwort auf #38 von Mister_Jackpot
  • "da fällt mir auf, dass ich Schwule selbst in Köln mit sockhen Zuneigungsbezeugunge n zum Partner in der Öffentlichkeit sehr zurückhalten...aus genannten unterschwelligen Gründen"

    Das entspricht exakt meinen Beobachtungen. Außerhalb des Bermuda-Dreiecks sind Schwule kaum als solche zu erkennen. Selbst in der Innenstadt sieht man Männer, die ihren Partner berühren, doch eher selten. In den Außenbezirken praktisch überhaupt nicht. Und außerhalb des Gründgürtels sind die Schwulen praktisch incognito. Als ich noch bei gayromeo aktiv war, war ich erstaunt, wieviele dort ein Profil hatten und in Hürth wohnten. Dort aber sind sie praktisch unsichtbar. Gelegentlich erkenne ich ein Gesicht wieder, das ich noch von den Profilbildern kenne. Ansonsten würde ich nie und nimmer vermuten, dass es sich bei diesen Männern um Schwule handelt. Für mich spricht diese Zurückhaltung Bände über die tatsächlichen Verhältnisse in diesem Land. Es können ja nicht alle nur Klemmschwestern sein.
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#62 AnonymusAnonym
#63 exil-deutscherAnonym
  • 28.10.2013, 17:40h
  • Antwort auf #4 von Armes Land
  • Ich bitte um Verzeihung, aber dir mangelt es an Toleranz und etwas Anstand.

    Ich lebe seit Jahren in der Schweiz, bin Deutsche und schwul.

    Sicher bin ich absolut gegen diesen Verfassungszusatz, aber du kennst scheinbar keine Schweizer und auch vom Land, seiner Kultur, Geschichte und Gesellschaft, hast du scheinbar auch keine Ahnung.

    Dein Kommentar ist verletztend und zeugt nicht davon, dass du dich mit der Problematik im geringsen auseinander gesetzt hast.
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#64 Chris82Anonym
  • 28.10.2013, 21:19h
  • Antwort auf #4 von Armes Land
  • Du warst wohl noch nie in Zürich? Zürich ist nicht nur ein Finanzzentrum, sondern beherbergt auch vor Genf, Luzern und Bern die grösste Gay-Comunity in der Schweiz. In der Altstadt befindet sich sogar eine Art Gay-Village mit vielen Gaybars und anderen gayfriendly Lokalitäten.

    Ich bin Schweizer und kenne meine Landsleute daher sehr gut. Ich kann dir versichern, dass sie genau so dumm oder klug sind wie das Gros der Deutschen. Man sollte nicht alle über einen Kamm scheren. Die Wenigsten von uns leben in ländlichen Gebieten. Die Meisten wohnen in Ballungszentren und haben mit Landwirtschtaft oder Viezucht wenig gemein

    Selbstverständlich werde ich gegen diese sinnlose Initiative stimmen. Ich hoffe einfach, dass die Meisten so vernünftig sind und nicht auf die CVP (Christlichdemokratische Volkspartei) hereinfallen. Als hetero kann man ja sehr schnell darauf reinfallen. Es werden aber bestimmt im Schweizer TV noch Diskussionsrunden stattfinden. Da werden sicherlich auch die Homo-Partnerschaften erwähnt werden.
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#65 SchweizerAnonym
  • 28.10.2013, 21:52h

  • Jetzt mal halblang. In der Schweiz erlebe ich (als Hetero) kaum Diskriminierung gegenüber Homosexuellen. Ich selber habe sehr viele Homo-Freunde. Bei dieser Initiative geht es definitiv um etwas anderes als um ein Eheverbot. Es sind nicht "einzelne Ehepaare", welche mehr versteuern als unverheiratete Paare in gleichen finanziellen Verhältnissen. Es sind ALLE! Dass es diese Reform benötigt, ist unbestritten. Auch wenn die Formulierung etwas unglücklich gewählt ist. Dem stimme ich zu.
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#66 BastianAnonym
  • 30.10.2013, 11:22h
  • @Armes Land: Ich bitte dich. Ich bin Schweizer, kenne die Welt und lebe in einer grossen Stadt. Etwas mehr Respekt bitte.
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#67 bubensAnonym
  • 30.10.2013, 18:29h
  • Antwort auf #1 von tobi

  • Wie soll das gehen "mit demokratischen Mitteln die Demokratie pervertieren". Ist Demokratie nicht vorerst mal die Herrschaft des Volkes? Und das Volk ist halt das was das herrschende Volk entschieden hat bzw. wahrscheinlich entscheiden wird. Das ist der große Irrtum der Demokraten: das Volk bzw. die Mehrheit ist eben kein vernünftiges Subjekt sondern nur die Summe der reaktionären Impulse aus denen sich so ein "Volk" zusammen setzt.
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#68 FoXXXynessEhemaliges Profil
#69 AndyAnonym
#70 UnverständnisAnonym
  • 16.12.2013, 13:52h

  • Ich verstehe den Frust und die Wut! Aber dieser Kommentar ist etwa gleich dumm...sorry!
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#71 VogelAnonym
  • 17.12.2013, 12:13h
  • Antwort auf #4 von Armes Land
  • Bitte nicht das ganze schweizer Volk generalistisch verurteilen! Viele Menschen sind empört, schockiert und wütend über diesen Vorstoss und bereits politisch aktiv, dass dieser abgeschmettert wird! Ich finde es immer schwierig, wenn man sich für Gleichberechtigung und Gleichstellung einsetzt und gleichzeitig wegen einer Minderheit gleich eine ganze Nation verurteilt. Generalisierungen in jedem Bereich haben noch selten zu Gutem geführt...
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#72 12345Anonym
  • 17.12.2013, 12:51h
  • Antwort auf #4 von Armes Land
  • Also bitte. Wie im Artikel erwähnt, gibt es bereits die eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle. In der Initiative geht es darum, dass verheiratete Paare nicht mehr steuerlich nicht mehr schlechter gestellt sind als unverheiratete. Dieses "Verbot durch die Hintertür", könnte auch wieder mittels Volksinitiative (z.B. lanciert durch die LGBT-Community) geändert werden, nämlich indem die Ehe als Bund zwischen sowohl Hetero- als auch Homosexuellen definiert wird. Man sollte sich vielleicht erst einmal ein wenig informieren, bevor man andere beschuldigt, die Welt nicht zu kennen und nicht fünf Meter weit zu sehen.
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#73 CHerAnonym
  • 17.12.2013, 19:19h
  • Oh die böse Schweiz wieder!
    Leute, informiert euch doch erst, bevor ihr solchen Unsinn schreibt.

    Die Initative zielt auf garkeinen Fall, auf die gleichgeschlechtliche Ehe. Natürlich kann man die Worte so drehen, dass dabei das rauskommt, was man hören will, um einen "Skandal" zu erschaffen.
    Diesbezüglich gibt es unter dem entsprechenden
    Absatz ebenfalls eine Klausel, die eine gleichgeschlechtliche Ehe umfässt.
    Aber das wird hier natürlich nicht erwähnt ;)

    Die schweizer Medien berichten nicht darüber, weil diese die Fakten kennen, im gegensatz zu manch Onlineplattformen aus dem Ausland.

    So am Rande erwähnt sollte noch werden:
    Die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren ist in der Verfassung fest verankert und wird sicher nicht durch eine Volkinitative überschrieben. Dazu währe einiges Mehr nötig.

    Skandal! Steuerbetrüger! Rassisten!
    Immer gleich mit dem Finger auf die kleine Schweiz zeigen.
    Aber so übersieht man schneller die grossen Probleme im eigenen Land und fühlt sich doch gleich viel besser, jemand anderes an den Pranger zu stellen.

    Haltet euch doch an Fakten und recherchiert doch erst einmal, um was es wirklich geht...
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  • Anm. d. Red.: www.pinkcross.ch/index.php?option=com_content&task=blogsecti
    on&id=7&Itemid=41
#74 ein schweizerAnonym
  • 18.12.2013, 00:13h
  • Antwort auf #4 von Armes Land
  • Werter Herr oder werte Dame,

    Ich würde an Ihrer Stelle diesen Kommentar noch einmal durchlesen und mich dann fragen, ob mich daran etwas stören würde, wenn ich ihn als jemand anderes lesen würde.

    Um Ihnen auf die Sprünge zu helfen werde ich versuchen, Ihnen die Passagen zu erläutern, welche in mir Anstoss erregt haben:

    1. "Menschen, die in engen Bergtälern eingeschlossen sind" : Es gibt in der Schweiz genug Fläche, um auch in Städten zu leben, welche nicht im geringsten an Bergtäler grenzen.
    2. "die Welt nicht kennen" : Haben Sie allerernstes alle Schweizer kennengelernt und können bestätigen, dass in der Schweiz niemand die Welt kennt?
    Das Selbe gilt für "nicht fünf Meter weit sehen und schon wieder ein "Brett" vor der Birne haben"
    3. "Sie sind nur clever beim Betrügen und bei Geld-Mauscheleien." : ähnlicher Punkt wie 2., nur baden Sie hier zusätzlich noch im bequemen Plantschbecken der Clichées und geben sich diesem vollkommen hin.
    4. "Armes Volk, irgenwie voller Komplexe." : Wieder eine Behauptung, die Sie voller Lust und Laune, ohne jede Aussicht auch die Chance, diese beweisen zu können, in den Raum werfen.

    Auf den letzten Satz gehe ich nicht ein.

    Fazit: Sie schreiben hier unter dem Deckmantel der Anonymität einen Kommentar, bezeugen wie dumm und kurzsichtig ein ganzes Volk sei, in welchen Gebieten dieses Volk (also jeder einzelne von Ihnen) gute Fähigkeiten an den Tag legt, und dies alles aufgrund einer Initiative, welche von ein paar Menschen ins Leben gerufen und von ein paar anderen gut geheissen wurde. Sie beurteilen also ca 7 Millionen Menschen, abgeleitet aus Handlungen von etwa 20.
    Es sind Menschen, deren Intelligenz und Wortgewandtheit der Ihrigen recht nahe kommt, welche dafür sorgen, dass in der Schweiz solche Sachen wie diese Initiative und andere Dreistheiten zur Abstimmung kommen und manchmal sogar durchgesetzt werden können.

    Ich würde Ihnen empfehlen, in Zukunft auf solche Kommentare zu verzichten oder sich wenigstens vorher ein bisschen schlau zu machen, bevor Sie das nächste mal ein Land und dessen Bewohner auf die jeweilige Regierung dezimieren.
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#75 Schönes LandAnonym
  • 19.12.2013, 08:49h
  • Antwort auf #4 von Armes Land
  • Hallo "Armes Land* ich lebe hier seit 8 Jahren (Unterfranke)

    Wohl noch nie in der Schweiz gewesen?
    Die Schweizer können jedenfalls noch Ferien (Urlaub) machen, weil Sie sich es leisten können.

    Und zu den Bergtälern: Wohl nur Heidi im TV gesehen.

    Das Gesetz wird Nie angenommen werden.
    Hier entscheidet immer noch das Volk.

    Mann muss nicht alles schlucken wie in D, wenn man es vorgesetzt bekommt.

    So viel zu dem Thema "Armes Land*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »

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