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Einzelkommentar zu:
Partnersuche für Schwule und Lesben: "I am what I am…"


#19 daVinci6667
  • 02.11.2013, 11:22h
  • Antwort auf #14 von ollinaie

  • Ich sehe keinen Widerspruch in meinem ersten Kommentar, den ich übrigens nicht als Antwort auf deinen verstanden haben möchte. Vielleicht helfen dir folgende Präzisierungen:

    Mit sich und seiner Sexulität im reinen zu werden ist die Voraussetzung und erster Teil des Coming-Outs.

    Dieses kann man im entwicklungspsychologischen Sinne, frag mal einen Therapeuten, sehr wohl abschliessen. Dazu muss in jedem Fall das nächste Umfeld (Eltern und nächste Verwandte, Freunde und Schule/Arbeitsplatz, bei religiösen Menschen zusätzlich die Religionsgemeinschaft, bei Sportlern der Verein etc) informiert worden sein.

    Bevor dieser Prozess nicht abgeschlossen ist, hat es schlicht keinen Platz für eine reife Beziehung, weil sie gegen aussen verheimlicht und verleugnet werden müsste.

    Eine andere Geschichte ist, wenn viele erst durch die Liebe zu einem Menschen die Kraft bekommen und motiviert werden können, ihr Coming-Out zu haben. Das ist sehr positiv und kann auch klappen, wenn dieses einigermassen zeitnah abläuft. Ansonsten ist eine solche "Beziehung" leider von vornherein zum Scheitern verurteilt.

    Zusätzlich, solange die heteronormative Gesellschaft von der falschen Grundannahme ausgeht, jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze und jeder Ziegel auf dem Dach sei automatisch immer hetero, bleiben diese "kleinen Coming-Outs" ein Leben lang nötig, da sich das Umfeld mit der Zeit nun mal ländert.
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