https://queer.de/?2036
- 26. November 2004 1 Min.
Wiesbaden Die hessische CDU will sich nicht von ihrem Abgeordneten Hans-Jürgen Irmer distanzieren. Irmer sorgt seit Jahren mit dem von ihm herausgegebenen Anzeigen- und Propagandablatt "Wetzlarkurier" durch fremdenfeindliche und homophobe Texte für Aufsehen, so forderte er kürzlich die Entlassung eines Lehrers, der ein Profil in einem Homo-Dating-Portal veröffentlicht hatte, und gab Tipps zur Heilung von Homosexualität (queer.de berichtete). In einer Debatte im Landtag hielten SPD und Grüne Irmer seine Ignoranz vor, der von ihm oft als "Mohammed" bezeichnete Grünen-Fraktionschef Tarek Al-Wazir verlangte eine Entschuldigung, da er mittlerweile Drohbriefe erhalte, denen Artikel des "Wetzlarkuriers" beigefügt seien. Der Unionsfraktionsgeschäftsführer Frank Gotthardt warf darauf Al-Wazir vor, daran selbst schuld zu sein: "Die Menschen schreiben Ihnen Briefe, weil sie merken, dass in unserer Gesellschaft an der einen oder anderen Stelle etwas nicht stimmt." Die SPD wolle mit der Debatte nur von ihrer "inhaltlichen Armut" ablenken, so Gotthardt. Irmer selbst rief von seinem Sitz, als Oppositionsabgeordnete seine Positionen verlasen, mehrfach: "So ist es". Der CDU-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Roland Koch (CDU) griff trotz mehrfacher Aufforderung von SPD und FDP nicht in die Debatte ein. Bei einer namentlichen Abstimmung kam keine Distanzierung der CDU zustande - auch Koch stimmte mit Nein, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". (nb)














Irmer i s t von der CDU und palavert eben
(gottseidank) offen aus, was sein Konservativer Misthaufen im Grunde genommen denkt.
Es soll t a t s ä c h l i c h Schwule und Lesben geben die CDU wählen ....
(is mir zwar schleierhaft wie man seine eigenen Schlächter wählen kann, aber...)