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  • 07. November 2013 48 2 Min.

Ab in den Hintern und safe losgepoppt... (Bild: Origami Condoms)

Bill Gates finanziert teilweise die Forschung an einem neu entwickelten Kondom für Analsex. Es soll sehr safe sein und das Gefühl von Sex ohne Kondom simulieren.

In den USA soll in Kürze eine klinische Studie für ein revolutionäres neues Silikon-Kondom beginnen, das wie ein Akkordeon aussieht und sich so leicht wie das Musikinstrument zusammenklappen lässt. Es nennt sich Origami Anal Comdom, kurz OAC – und kann anal eingeführt werden. Der aktive Partner kann mit etwas Gleitgel dann frei und fröhlich drauf los vögeln und hat das Gefühl, als ob er ganz ohne Kondom fickt. Im Hinterkopf hatten die Produzenten offenbar den Fleshjack.

Das ganze soll kein Scherzartikel sein, sondern absolut sicher sein und dazu beitragen, die HIV-Infektionsraten zu senken. Die klinische Studie wird durchgeführt mit Unterstützung der staatlichen US-Gesundheitsbehörde "National Institute of Health" und des Fenway-Instituts in Boston, das sich um HIV-positive Mitglieder der LGBT-Community kümmert. Sie soll 2014 beginnen und dann idealerweise im Folgejahr dazu führen, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde ihr Okay gibt. Wenn die Europäer ebenfalls die Sicherheit des Kondoms bestätigen, könnte 2015 das Akkordeon also in dm-Märkten, Tankstellen und allen anderen Ausgabestellen erhältlich sein.

Auch Kondom für Vaginalsex entwickelt


Die allgemeine Version des Kondoms, die vor allem den Vaginalverkehr vergnügsamer machen soll

In der Studie soll nicht nur die Sicherheit geprüft werden, sondern auch, wie praktisch das Kondom ist. Lässt es sich so leicht einführen, wie der Hersteller beschreibt? Gibt es unvorhergesehene Probleme? Gleichzeitig wird auch eine Studie mit einem ähnlichen Kondom für Vaginalsex durchgeführt werden, das in die Scheide eingeführt werden kann.

Sogar die Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt die Forschungsarbeiten finanziell. Die Stiftung des Microsoft-Gründers und seiner Frau kämpft weltweit gegen Armut und Seuchen – und lobte in einer Pressemitteilung ausdrücklich die Arbeit der Kondommacher: "Origami Condoms zeigt auf hervorragende Weise, wie eine private Firma ein neues Kondomdesign entwickelt, das das sexuelle Erleben steigert". So könne man weltweit die Akzeptanz von Verhüterli steigern.

"Das Latexkondom war einfach nur zum Schutz da. Niemand wollte es wirklich benutzen", begründet Danny Resnic, der Gründer von Origami Condoms, sein Engagement. "Wir versuchen, ein Kondom herzustellen, das sich toll anfühlt und von Leuten gerne genutzt wird." Das locker sitzende Kondom würde das Gefühl für beide Partner intensivieren, so Resnic. Außerdem sei es leichter zu verwenden als normale Kondome. Das müssen aber erst noch die Tester in klinischen Studien bestätigen. (cw)

Korrektur: Der Artikel hatte zunächst nicht das spezielle Anal-Kondom abgebildet, sondern die allgemeine Version. Wir danken für die Hinweise.

-w-

#1 JackyColoniaAnonym
#2 origami oralAnonym
  • 07.11.2013, 15:59h
  • Ihr Heizungsinstallateur rät ...
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#3 GeorggAnonym
  • 07.11.2013, 16:06h
  • Wer in Berlin in der schwulen Szene ein Kondom benutzen will, outet sich als Tourist vom Land...Moderne Großstädter sind so cool, dass sie kein Kondom brauchen.
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