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Parteitag in Magdeburg
CDU Sachsen-Anhalt schreibt Widerstand gegen Gleichstellung ins Grundsatzprogramm
- 10. November 2013 1 Min.

Ein Plakat der CDU aus dem Jahr 2000, das sich gegen die Einführung von Lebenspartnerschaften aussprach. Dreizehn Jahre später kämpft die Partei noch immer mit der Gleichstellung homosexueller Paare.
Bei ihrem Landesparteitag in Magdeburg sprachen sich die CDU-Mitglieder gegen ein Adoptionsrecht für Homo-Paare und die Ehe-Öffnung aus.
Die CDU in Sachsen-Anhalt hat sich bei ihrem Landesparteitag am Samstag in Magdeburg ein neues Grundsatzprogramm gegeben. Darin enthalten ist auch eine Ablehnung der weiteren Gleichstellung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe, berichtet die Nachrichtenagentur DPA.
"Wir werben für Toleranz und wenden uns gegen jede Form von Diskriminierung", heißt es demnach im mit großer Mehrheit angenommenen neuen Grundsatzprogramm. "Eine Gleichstellung mit der Ehe zwischen Mann und Frau als Kern der Familie lehnen wir jedoch ebenso ab wie ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare."
"Toleranz und Weltoffenheit"
Die Passage war laut der Agentur direkt von der CDU-Antragskommission empfohlen worden. Die CDU regiert in Sachsen-Anhalt unter Ministerpräsident Reiner Haseloff zusammen mit der SPD in einer Großen Koalition.
Im ersten Entwurf zum Grundsatzprogramm, der vor einem Jahr in Leuna verabschiedet wurde, spielte die Homo-Ehe noch keine Rolle. Unter dem Punkt "Toleranz und Weltoffenheit" heißt es, "jedwede Form des politischen und religiösen Extremismus" stelle "Grundlagen des Zusammenlebens infrage". "Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und religiöse Intoleranz dürfen in unserem Land keine Chance haben." (nb)















Juden - JA
Mischehen - NEIN
warum interessiert das die Medien eigentlich überhaupt nicht???