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  • 18. November 2013 23 1 Min.

Michael Kauch gehörte dem Deutschen Bundestag von 2003 bis 2013 an (Bild: FDP-Bundestagsfraktion)

Der frühere FDP-Bundestags­abgeordnete Michael Kauch ist am Sonntag in Köln zum Bundesvorsitzenden der Liberalen Schwulen und Lesben gewählt worden.

Der 46-jährige Kreisvorsitzende der FDP Dortmund löst damit den bisherigen LiSL-Chef Manfred Donack ab, der vergangenen Monat die SPD für ihre Koalitionsverhandlungen mit der Union scharf attackiert hatte (queer.de berichtete). Via Facebook kündigte Kauch an, er wolle nach dem Ausscheiden seiner Partei aus dem Bundestag die liberale CSD-Kampagne sichern. "Außerdem wollen wir die Mitgliederzahl verdoppeln und die FDP bei den kommenden Wahlen mit Inhalten und Aktionen unterstützen", so Kauch. Nachdem die rechtliche Gleichstellung "weit vorangekommen" sei, wolle er sich nun "stark der gesellschaftlichen Gleichstellung zuwenden", erklärte der FDP-Politiker weiter.

Die Liberalen Schwulen und Lesben haben sich als Verein am im Juni 2010 in Gummersbach gegründet. Die Gruppe war bislang weit weniger in der Öffentlichkeit aktiv als etwa die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) oder die sozialdemokratischen Schwusos.

Kauch war der Koordinator der FDP-Fraktion für Schwulen- und Lesbenpolitik, bis die Partei im September an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Er gehörte letztes Jahr zu den vier Liberalen, die gegen ihre eigene Fraktion im Bundestag für die Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnern mit heterosexuellen Eheleuten stimmte (queer.de berichtete). (dk)

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-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.11.2013, 21:58h
  • Dann hat ja die Grinsekatze der FDP jetzt endlich wieder einmal was zu tun!
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#2 sperlingAnonym
  • 18.11.2013, 22:32h
  • die spannende frage wäre für mich: warum durfte sich kauch herausnehmen, gegen die eigene fraktion zu stimmen? warum durften andere das nicht?

    eure ideen?
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#3 Jürgen WenkeAnonym
  • 19.11.2013, 08:32h
  • Nicht vergessen: Kauch ist Mitglied der FDP - die Funktionäre dieser Partei sind nicht nur für die weiter bestehende rechtliche Diskriminierung von Schwulen und Lesben verantwortlich, dadurch dass sie der Verfassungsbruchkoalition unter Merkel angehört haben, diese Partei ist auch maßgeblich für die neoliberale Antisozialpolitik verantwortlich, die die Kluft zwischen Arm und Reich in der BRD weiter hat wachsen lassen.
    Kauch und Co vertreten nicht die Interessen von Schwulen und Lesben, es ist immer Eigennutz, was sie antreibt.
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