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- 27. November 2013 1 Min.

Der grüne Vize-Fraktionschef Rasmus Andresen begrüßt den Aktionsplan (Bild: Grüne SH)
Die schleswig-holsteinische Landesregierung aus SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) stellt für den Landeshaushalt 2014 insgesamt 50.000 Euro für die Erstellung eines Aktionsplans gegen Homo-, Bi- und Transphobie bereit.
Das erklärte am Mittwoch Rasmus Andresen, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen und queerpolitischer Sprecher seiner Fraktion. "Während in Berlin die zukünftige Queerpolitik mit reichlich vielen Fragezeichen verzeichnet ist, ist dies auf Landesebene nach den Bundesratsinitiativen zur Eheöffnung und steuerrechtlichen Gleichstellung von Beamten bereits der nächste konkrete Punkt zu einem queerfreundlichen Schleswig-Holstein", so Andresen.
Der Aktionsplan war vergangenes Jahr im Koalitionsvertrag vereinbart worden (queer.de berichtete). Einen ähnlichen Plan hatte Nordrhein-Westfalen bereits 2012 beschlossen, Baden-Württemberg kündigte ähnliche Schritte an. Vorreiter ist Berlin, das den Aktionsplan bereits 2009 beschlossen hat. Allerdings hat die rot-schwarze Landesregierung die Mittel für kommendes Jahr gekürzt (queer.de berichtete). (dk)














