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Kommentare zu:
Griechenland macht Rückzieher bei Homo-Rechten


#1 gradeaus gedachtAnonym
  • 29.11.2013, 12:04h
  • + beim Eintritt in den Euro betrogen
    + bei Umsetzung der Verträge betrogen
    _________________________________

    = Raus aus der EU!
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#2 sperlingAnonym
  • 29.11.2013, 12:33h
  • >"Die Richter argumentierten, dass gleichgeschlechtliche Paare durch den Ausschluss aus der Institution wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden."

    und die konservativen, haben die auch argumentiert? oder reichte mal wieder "gab's früher auch nicht", "das imaginäre wesen, das ich anbete, will es nicht" oder "ich hab irgendwie ein komisches gefühl dabei" als argument?

    dass die grundlegenden werte unserer gesellschaft(en) immer wieder mit füßen getreten werden können, wenn es um schwle und lesben geht, ist der erste skandal. dass sich kaum jemand außer den betroffenen darüber ernsthaft aufregt, ist der zweite.
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#3 FOX-NewsAnonym
  • 29.11.2013, 12:37h
  • Warum wundert mich das jetzt nicht? Die Politiker in GR sind einfach nur korrupt ... Raus aus der EU! Wir brauchen die Griechen nicht!
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#4 Euro SolidarityAnonym
  • 29.11.2013, 12:37h
  • Die Troika-Diktatur und die von ihr kontrollierte Regierung zur Sicherung der Profite v. a. auch deutscher Banken und Konzerne stehen Demokratie und Menschenrechte in jeder Hinsicht entgegen.

    In Griechenland kann jede*r besichtigen, welche brutalen Angriffe auf die breite Masse der Lohnabhängigen, der Kinder und Jugendlichen, der Rentner*innen auch in der BRD bevorstehen, wenn die tiefe, eigengesetzliche Krise des Kapitalismus auch hierzulande wieder voll zuschlägt.

    Die einzige fortschrittliche Antwort, an der Schwule und Lesben aktiv mitarbeiten müssen, ist daher eine europaweite, solidarische Bewegung gegen diese verbrecherische Politik, gegen die Zerstörung von demokratischen und sozialen Rechten - Menschenrechten - zur Sicherung der Vermögen der Banken, Konzerne und Superreichen, gegen das bereits überall stattfindende Erstarken des Faschismus auf eben dieser Basis.

    Letztlich brauchen gerade wir eine Alternative zum kapitalistischen Krisen- und Kriegssystem, das im Interesse einer kleinen Minderheit von Vermögenden die breite Masse der von Lohn abhängigen Menschen entlang der altbekannten Linien von Nation, Rasse, Religion, Sexualität usw. spaltet und gegeneinander ausspielt und aufhetzt, um ihre Herrschaft zu sichern und ihr menschenverachtendes, zunehmend marodes und faulendes System bei Bedarf auch mit dem Instrument des Faschismus am Laufen zu halten.
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#5 timpa354Ehemaliges Profil
  • 29.11.2013, 12:40h
  • Ach Griechenland ist gar keine Demokratie sondern eine Theokratie? Der Vergleich mit den Taliban hat sich bei mir allerdings auch gleich eingestellt, man bekommt immer mehr den Eindruck, dass christliche Institutionen genau so schlimm sind wie islamische.
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#6 SmileyEhemaliges Profil
#7 FOX-NewsAnonym
#8 SmileyEhemaliges Profil
  • 29.11.2013, 12:54h
  • Antwort auf #4 von Euro Solidarity
  • >fortschrittliche Antwort, an der Schwule und Lesben aktiv mitarbeiten müssen<

    Nicht böse sein, aber: Ich "muß" gar nix. Aber wenn Du mit Argumenten gut bist dürfte ich vielleicht wollen können. Vielleicht mal konkret ausformulieren wie die Alternative aussieht und was das für das Individuum bedeutet.

    Die breite Masse ist, in den entwickelten Ländern, übrigens heute deutlich wohlhabender als vor hundert Jahren, auch wenn man die oberen zehn Prozent der Einkommen nicht einrechnet.

    Das ist natürlich nur eine weitere Perfidie der herrschenden Klasse, daß sie die sittlich reine Arbeiterklasse mit Geld und Konsumprodukten korrumpiert ...
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#9 Timm JohannesAnonym
  • 29.11.2013, 13:01h
  • Also die Griechen sollten zwar in der Europäischen Union bleiben, aber sie sollten wieder aus den Euro rausgehen.

    In den Euroraum können nur Länder gehen, die mindestens im Ansatz wirtschaftlich zueinander Anschluss gefunden haben. Das war aber bereits bei Beginn der EURO-Einführung in Griechenland nicht der Fall, weil die damalige griechische Regierung schlichtweg gelogen und betrogen hat und falsche Haushalts- und Wirtschaftszahlen nach Brüssel gemeldet hat. Mit solchen Politikern kann man keine gemeinsame Währung haben.

    -----------------

    Ansonsten zum Thema "orthodoxe Kirchen", die sind noch schlimmer als die Katholische Kirche beim Thema Homosexualität.
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#10 StarksinnAnonym
  • 29.11.2013, 13:03h
  • Antwort auf #7 von FOX-News
  • Die Verelendung zunehmender Teile der griechischen Bevölkerung unter dem Druck der deutschen Spardiktate begünstigt in wachsendem Maße das Erstarken der extremen Rechten. Dies zeigen Analysen über den griechischen Rechtsextremismus und aktuelle Umfrageergebnisse. Demnach profitieren von den politischen Verwerfungen, die aus dem Berliner Austeritätszwang resultieren, immer stärker ultrarechte bis neonazistische Parteien, die personell und politisch Kontinuitäten zur griechischen Militärdiktatur der Jahre 1967 bis 1974 aufweisen.

    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58746
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#11 YannickAnonym
  • 29.11.2013, 13:11h
  • Damit ist Griechenland kein demokratischer Rechtsstaat mehr, sondern ein Gottesstaat, in dem die Kirche das Sagen hat...

    Damit gehört Griechenland auch nicht mehr in die EU.
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#12 RobinAnonym
  • 29.11.2013, 13:15h
  • Wann wird die EU endlich aktiv?!

    Wenn die EU nicht endlich dafür sorgt, dass Menschenrechte und demokratische Prinzipien wie der Gleichheitsgrundsatz in allen Mitgliedsstaaten geachtet werden, wird die EU früher oder später daran zugrunde gehen...

    Und dann auch verdientermaßen...
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#13 JoonasAnonym
  • 29.11.2013, 13:20h
  • Ich könnte kotzen...

    Ein Skandal und ein schwarzer Tag für die Demokratie!

    Und eine Schande für die EU!

    Offenbar hat mittlerweile auch in der EU die Kirche das Sagen...
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#15 AlexAnonym
#16 SmileyEhemaliges Profil
#17 AndreasAnonym
  • 29.11.2013, 14:20h
  • Bevor jetzt alle in BILD-Manier auf Griechenland eindreschen, sollten wir erst mal dafür sorgen, dass UNSERE Regierung ihre Diskriminierung aufgibt. Der bemerkenswerteste Abschnitt des Artikels ist doch aus deutscher Sicht:

    "Damit würde die (griechische) Regierung über die gegenwärtig gültigen EU-Vorgaben hinausgehen. Die Europäische Union will zwar seit Jahren auch im Zivilrecht Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verbieten, scheiterte aber bislang am Veto von Deutschland."

    Das ist der eigentliche Skandal und wirklich peinlich für uns. Deutschland als Blockierer von besserem, europaweitem Diskriminierungsschutz für LSBT!
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#18 Mister_Jackpot
  • 29.11.2013, 14:28h
  • Antwort auf #3 von FOX-News
  • Also wenn man schon solche Stammtischparolen verbreitet sollte man wissen wovon man schreibt! Erstens: Man kann kein Land, dass einmal Mitglied wurde aus der EU "rausschmeissen", da das Land dem Ausschluss SELBST zustimmen muss. Das sagt das EU Recht und die Verträge und auch einer Vertragsänderung müssen alle Länder zustimmen! Das geht also schonmal nicht zum Glück, denn als schwuler Halbgrieche bin ich froh, dass meine zweite Heimat in der EU ist... offene Grenzen fördern auch die Akzeptanz von Schwulen und Lesben und ein wenig Solidariät erwarte ich von ALLEN Lesben und Schwulen zur Community aller Länder innerhalb, aber auch außerhalb der EU! Alles andere ist nationaler Egoismus und menschenverachtend und Leute, die so denken haben keine Empathie und sind meiner Ansicht nach auch gefühlskalt! Zweitens: Die Schuldigen für die Nichtumsetzung der Homo Gleichstellung sind in Griechenland im Übrigen dieselben Verdächtigen wie auch in unserem dollen Deutschland (dass ja selbst mittlerweile nur noch im hinteren Mittelfeld liegt LGBT technisch!!!!!!)....in erster Linie sind es die konservativen und rechten Kräfte und wie immer die christlichen Kirchen (EGAL welche Timm!!!!), die eine Gleichstellung verhindern. Das ist überall dasselbe: Die Linke hingegen WILL gleichstellen...auch wenns die als offensichtlich rechtem Kommentator nicht passt wenn man die Wahrheit spricht... aber linksgerichtete sind halt überall faktisch homofreundlicher als es Rechte je waren! So siehts aus! Die Konfliktlinien laufen also nicht zwischen Ländern was die Gleichstellung betrifft sondern eher zwischen politischen Richtungen (rechts, links) und den angeblich moralischen Instanzen (wie den Kirchen) und denjenigen die sich für eine Trennung von Kirche und Staat einsetzen..wie in Griechenland die linke Syriza es zur Zeit tut. So siehts aus und wenn du keine Ahnung von dem Land hast dann äußer dich gefälligst nicht zu dem Thema mit solch dummdreisten Polemiker Postings!
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#19 Aus Bad HomburgAnonym
  • 29.11.2013, 14:29h
  • "Der Widerstand gegen die Anerkennung von Homo-Paaren ist auch eine Reaktion auf die harte Linie der orthodoxen Kirche". Da 98% der Griechen zu eben dieser Kirche nach wie vor gehören und sie selbst einen besonderen Status, nämlich den der "Staatsreligion" gemäß der griechischen Verfassung hat, dann ist diese Einmischung in die sekuläre Politik völlig legitim. Allerdings würde ich mit der Rolle der Kirche in diesem Fall nicht übertreiben wollen: auf Malta und Zypern geht es mit der Legalisierung von eingetragenen Partnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare sehr erfolgreich voran - dabei ist dort die "böse" Kirche bestimmt nicht weniger beliebt bzw. einflußreich als in Griechenland. Die Zerissenheit als Folge der Krise, die im Moment in der griechischen Politik sowie der ganzen Gesellschaft herrscht, sollte hier wohl der wichtigere Grund sein: natürlich ist Griechenland konservativ - aber auch in so einem konservativen Lande ist die moralische Autorität und somit auch die Meinung der Kirche zu verschiedenen Fragen vor allem dann entscheidend, wenn alle anderen Autoritäten, auch die aus der sekulären Politik, schon versagt haben - und genau das ist der Fall heute in Griechenland.
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#20 ollinaieProfil
#21 TheDadProfil
  • 29.11.2013, 14:52hHannover
  • Antwort auf #9 von Timm Johannes
  • ""Also die Griechen sollten zwar in der Europäischen Union bleiben, aber sie sollten wieder aus den Euro rausgehen.""..

    Ein nett formulierter Schwachsinn..
    Zunächst einmal hieße es deM Euro..

    Und dann fragt sich natürlich, WARUM ?
    Damit Mann Griechenland wieder den US-Amerikanischen Spekulanten zum Fraß vorwerfen kann, aus deren Klauen und Reißzähnen Mann sie gerade erst durch die teuren Rettungspakete gerettet hat ?

    Die Beitrittskriterien besagten ebenfalls das die Staatsverschuldung eine Quote von 60 % gegenüber dem BIP nicht übersteigen dürfen..

    Auch nicht in der Zukunft..
    Damit war durch die Beitrittsländer selbst eine Neuverschuldungsbremse geschaffen worden die die einzlenen Länder immer noch nur zögerlich in nationales Recht umsetzen..

    Die Deutsche Verschuldung liegt derzeit bei 80 % des BIP..
    Damit müßten wir nach den Kriterien die Du zu Grunde legst ebenfalls aus dem Euro aussteigen..

    Aber wie schon mehrfach hier erklärt, sowohl ein Ausstieg der Griechen, als auch der zeitweise Ausstieg der Deutschen wie von der AFD gefordert, hat UNKALKULIERBARE Währungsrisiken für die EU-Länder, deren Kurse immer noch gegenüber dem Euro festgelegt sind..

    Eine Freigabe der Währungen würde zu Währungsspekulationen führen, die "neue Drachme" beispielsweise innerhalb weniger Tage um mehr als 10.000 % gegenüber dem Euro abgewertet werden, den Griechen damit jede Chance genommen sich jemals wieder zu Entschulden, und der Euro wäre damit entgültig ein Spielball von GOLDMAN-SACHS, die seit Einführung des Euro versuchen die Aufwertung dessen als natürliches Zeichen wirtschaftlicher Leistungen gegenüber dem Dollar, und die damit verbundene logische Ablösung des Dollar als Leitwährung zu verhindern..

    Ein Ausscheiden der Griechen aus dem Euro und eine damit verbundene Abwertung der Drachme hätte einzig und allein zur Folge, das Mann mit Griechenland innerhalb der EU wieder ein Billiglohnland erschafft, ein soziales Gefälle reetabliert, wie es vor Zeiten in der EG mit Spanien, Italien und Portugal vorhanden war, um den "reichen" EU-Staaten zu erlauben von dort billig Waren zu Importieren und gleichzeitig sein Exportübermacht auszubauen..

    Als Ergebnis dieser Exportübermacht sind alle anderen Staaten dann weiterhin bei diesen Staaten verschuldet, und daran würde sich auch nichts ändern..

    Von einem Einigem und Sozial wie Politisch geeintem Europa wären wir wieder weiter entfernt, als jemals zuvor..

    Das ist nicht Zweck der EU..

    Das ist nur der Wille der Spekulanten die an Armut verdienen !
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#22 TheDadProfil
  • 29.11.2013, 15:02hHannover
  • Antwort auf #9 von Timm Johannes
  • Und um Dir gleich noch einmal einen mitzugeben :

    ""Ansonsten zum Thema "orthodoxe Kirchen", die sind noch schlimmer als die Katholische Kirche beim Thema Homosexualität.""..

    Es ist gleichermaßen belustigend wie abstoßend, wie sich doch die Erkenntnis das die Religion der schärfste Feind der Menschlichen Freiheitsrechte sind, bei Dir immer noch auf die "anderen" beschränkt..

    Wie anders könnte Mann auch sonst eine "Top-100" der Unterdrücker aufstellen und die, die vermeintlich am wenigsten Unterdrücken als den "Heilsbringer der Woche" preisen ?
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#23 KopfaufdieFüßeAnonym
  • 29.11.2013, 15:18h
  • Antwort auf #19 von Aus Bad Homburg
  • "...ist die moralische Autorität und somit auch die Meinung der Kirche zu verschiedenen Fragen vor allem dann entscheidend, wenn alle anderen Autoritäten, auch die aus der sekulären Politik, schon versagt haben"

    Interessant. Und die Kirche hat ein Rezept parat, das nicht versagt? Wie sieht es denn aus? Wir diskriminieren einfach mal eine Minderheit, und dann wird alles gut?

    Worauf gründet sich denn die "moralische Autorität" dieser Organisation? Inwiefern kann es jemals gut sein, wenn Politik sich auf irrationale Hypothesen und reaktionäre, undemokratische Festsetzungen gründet?

    Mensch, zieh dir endlich das Kruzifix aus dem Hintern und mach die Augen auf.
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#24 sperlingAnonym
#25 goddamn liberalAnonym
  • 29.11.2013, 15:35h
  • Antwort auf #3 von FOX-News
  • "Damit würde die Regierung über die gegenwärtig gültigen EU-Vorgaben hinausgehen. Die Europäische Union will zwar seit Jahren auch im Zivilrecht Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verbieten, scheiterte aber bislang am Veto von Deutschland ."

    Du sagst:

    "Raus aus der EU! Wir brauchen die Griechen nicht!"

    Na ja.

    "Raus aus der EU! Wir brauchen die Deutschen nicht!"

    Wird man vielleicht mal im demokratisch-zivilisierten Westeuropa sagen, wenn der reaktionäre Kauderismus weiter so agiert. Auch gegen uns.
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#26 LucaAnonym
#27 Fred i BKKAnonym
  • 29.11.2013, 16:17h
  • der christliche- Klerus--

    Sie sind diejenigen die 2000 Jahre Hass verbreitet,Kriege angezettelt haben, Frauen unterdrueck ,Hexen verbranden,Homosexuelle und Lesben verfolgt und ermordet haben,Kreuzzuege durchfuehrten,fuer Naziverbrecher nach 45 die Flucht ermoeglichten,Kriegs-Waffen segneten , und Kinder sexuell missbrauchten.Knaben kastrieren liesen, Saeuglige von Muettern stahlen ,Geldwaesche betreiben ,mit der Mafia Geschaefte machten,Stricherringe unterhalten ,Stricher- Kardinaele beriefen und Bordelle hatten sowas ,

    bezeichnet man in Bad Homburg als

    " moralische Autoritaet ????????"

    sorry aber DU hast einen an der Waffel ..
    aber ganz gewaltig....
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#28 Tebartz van ElstAnonym
  • 29.11.2013, 17:19h
  • Die Kirche ist nach dem Staat mit 130.000 Hektar der zweitgrößte Grundbesitzer des Landes.

    Der konservativen Zeitung Kathimerini zufolge lag der Wert ihrer Besitztümer 2008 bei 700 Millionen Euro.

    Der ehemalige Wirtschaftsminister Stefanos Manos schätzt das Vermögen auf mehr als eine Milliarde Euro. Die von der Kirche bezahlten 2,5 Millionen Euro Steuern scheinen angesichts dieser offiziell nicht bestätigten Zahlen recht günstig.

    Allerdings handelt es sich dabei nur um den Teil des Eigentums, der von den Zentralbehörden der Kirche verwaltet wird.

    Dazu zählen weder die Gemeinden, von denen einige sehr reich sind, noch die direkten Besitztümer der 80 griechischen, relativ autonomen Bischöfe.

    Auch die Güter der 450 Klöster, ob sie nun der Kirche unterstehen oder nicht (wie beispielsweise die Klöster von Mont Athos, die einen eigenen Status haben) zählen nicht dazu.

    Der Vollständigkeit halber müsste man den griechischen Besitz der orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel, Jerusalem und Alexandria berücksichtigen.
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#29 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.11.2013, 17:27h
  • Antwort auf #12 von Robin
  • Robin poltert "Wann wird die EU endlich aktiv?!"

    Gar nicht, das ist ja das Problem! Die sitzt mit dem fetten Hintern die Sache aus und die Quittung gibt es dann im nächsten Jahr am 25.05.2014 bei den Europawahlen!

    Es ist unglaublich, daß diese Schlappschwänze von Politikern vor der Orthodoxen Kirche einknicken!
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#30 HugoAnonym
  • 29.11.2013, 17:38h
  • Die EU muß Sanktionen aussprechen, nicht gegen Griechenland, sondern die orthodoxische Kirche hart sanktionieren.
    Am besten alle ausländischen Konten sperren.
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#31 MillionärAnonym
  • 29.11.2013, 17:50h

  • Hm...ich wusste ja gar nicht das Frau Merkel, Herr Seehofer und Herr Gabriel nun auch in Griechenland regieren...;-)
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#32 ollinaieProfil
  • 29.11.2013, 18:24hSeligenstadt
  • Antwort auf #26 von Luca
  • "Also in Deutschland gibt es ja wenigstens die eingetragene Partnerschaft. Also genau das, was in Griechenland verhindert wurde..."

    Wurde die unter den "C"-Parteien errichtet? Ich glaube nicht.

    Und in der "CSU" wurde sogar schon laut darüber nachgedacht, das man die eigentlich auch wieder abschaffen könnte.

    Und mit "wenigstens" triffst Du ins schwarze. Von 100% Gleichstellung sind wir noch weit entfernt. Und darunter verstehe ich auch, des KEINE "Schwulenehe" gibt, sondern nur die Ehe, und zwar für (erstmal) zwei Menschen beliebigen Geschlechts, selbstverständlich auch mit identischen Rechten, u.a. bei Adoptionen.

    Ich selbst habe weder vor zu heiraten noch zu adoptieren aber ich bin wehement gegen jede Form der Diskreminierung! Und das was insbesondere die RKK gebehtsmühlenartig wiederholt: "Was nicht gleich ist, darf nicht gleich heißen" stimmt eben nicht und ist diskreminierend!

    Das war allerdings nicht Kernthese meiner Aussage; Diese bezog sich auf die eben nicht vorhandene Trennung Von Staat Und Kirche in Deutschland, auch wenn das leider von vielen Bürgern nicht erkannt oder gar gewollt wird (Gruß an TJ und vBd.H!).
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#33 Aus Bad HomburgAnonym
  • 29.11.2013, 19:01h
  • Antwort auf #23 von KopfaufdieFüße
  • Die Autorität der griechisch-orthodoxen Kirche gründet sich sowohl auf der Tradition (die Kirche war für die Griechen schon immer da und half ihre nationale Identität während der osmanischen Herrschaft zu bewahren) als auch auf der aktuellen juristischen Lage (wie schon gesagt: die Orthodoxen-Kirche Griechenlands ist gemäß der Verfassung eine "Staatskirche" - eigentlich die einzige unter allen Orthodoxen-Kirchen, die diesen besonderen Status immer noch hat); somit ist sogar die Vereidigung jeder neuen Regierung in der Republik Griechenland eine religiöse Zeremonie. Sonst halte ich die gestrige Entscheidung von Samaras eher für ein politisches Manöver, wobei die Meinung der Kirche nur als Vorwand dient: was bedeuten schon diese 15 Abgeordneten aus den Reihen von ND ? Die aktuelle Regierugskoalition zwischen Nea Dimokratia und Pasok hat insgesamt 162 Sitze im Parlament; auch die linke Partei Dimar, die kommunistische KKE und selbstverständlich die linksliberale Syriza unterstützen die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, somit würde es eigentlich sehr wohl reichen, wenn nur ein klitzekleiner Teil von ND bei der Abstimmung entweder mit Ja votieren oder sich zumindest enthalten würde, um das Gesetz zu verabschieden (ich verstehe nur nicht ganz, warum die Sozialisten von "Pasok" jetzt die gleichgeschlechtliche Partnerschaft als Teil eines Antirassismus-Gesetzes legalisieren möchten - dabei würde es völlig reichen nur das Gesetz zur eingetr. Partnerschaft von 2008 um einen Satz korrigieren, und das wärs). Letzendlich sind die Beschlüße des Europäischen Gerichtshofs bindend: das sollte der politischen Elite Griechenlands spätestens seit rund elf Jahren sehr bewußt sein, nachdem dasselbe Gericht die griechische Republik verpflichtet hatte, Ex-König Konstantin II., seine Schwester Prinzessin Irene und Tante Prinzessin Katharina für das enteignete Eigentum zu entschädigen - was sie auch gemacht hat. Genauso pflichtbewußt sollte die griechische Regierung auch in diesem Fall handeln.
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#34 TheDadProfil
  • 29.11.2013, 19:30hHannover
  • Antwort auf #33 von Aus Bad Homburg
  • Das griechische Volk hatte schon sehr lange Zeit eine eigene nationale Identität entwickelt bevor es überhaupt so etwas wie Kirchen und die Orthodoxie gab..

    Nämlich als das Volk, das die Demokratie in ihren Grundzügen entwickelt hat !

    Ein so erfolgreicher Exportschlager das ihn die Römer auch, neben den griechischen Göttern, importierten..

    Ein halbes Jahrtausend bevor die Orthodoxe Kirche in Griechenland den ersten Schaden anrichtete..

    Und mal so nebenbei gefragt ?

    Waren an der Enteignung des Griechischen Königs und seiner Entourage nicht die von der Orthodoxen Kirche bejubelten Faschisten schuld ?

    Wieso stützt dann die Orthodoxe Kirche Griechenlands nun schon wieder "Die Goldene Morgenröte" massiv durch beste Kontakte und ganz sicher auch durch Geld ?

    Wollen die damit dafür sorgen das der Königsfamilie ein weiteres Mal das Eigentum geraubt wird ?
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#35 Miguel53deProfil
  • 29.11.2013, 20:54hOttawa
  • Antwort auf #4 von Euro Solidarity
  • Keiner der Kommentatoren hier, die ""Griechen raus aus der EU" fordern, kennen die tatsaechliche Situatuation in Griechenland oder die Griechen selbst. Sie beziehen ihre "Kenntnisse" aus den Hetztiraden vieler deutscher Medien. Und das ist nicht BILD allein.
    Was die Troika in Griechenland anrichtet, kann nur jemand sehen, der das Land wirklich kennt. Und Niemand mit ein bisschen Insiderwissen wuerde je vom Rausschmis sprechen. Wohl aber von der Zerstoerung einer ganzen Gesellschaft. Niemand hier kann sich das Elend in Griechenland auch nur ansatzweise vorstellen, das mit den Vorgaben dieser Troika ausgeloest wird.
    So mancher Kommentar zeigt deutlich das hohe Ross, auf dem einige Menschen in Deutschland noch sitzen. Was fuer eine Anmassung.
    Alle "Hilfsmassnahmen" fuer Griechenland dienen ausschlieslich der Rettung der Banken und der Ruestungsindustrie. Insbesondere in Deutschland und Frankreich. Da interessiert der ganz normale Grieche nicht.
    Insofern volle Zustimmung fuer Deinen Beitrag.
    Und was die Entscheidung zur Eheoeffnung angeht, da hat die Regierung leider sehr schnell vor der - in der Tat korrupten und egoistisch, egozentrischen - Griechisch Orthodoxen Kirche gekniffen. Und das ist auch ein Trauerspiel.
    Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass sich die Regierung nicht ein weiteres Problem aufladen wollte. Und das - fuer so falsch ich diese Entscheidung an sich auch halte - kann ich sogar verstehen.
    Denn da sieht es ja in Deutschland so viel besser nicht aus. Und hier muss man keine Massenproteste befuerchten.
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#36 Miguel53deProfil
  • 29.11.2013, 21:01hOttawa
  • Antwort auf #7 von FOX-News
  • In vielen Laendern innerhalb der EU sieht es schon jetzt boese aus. Ungarn, Rumaenien, den ganzen oestlichen Mitgliedslaendern. In Rumaenien u.a. wird gerade darueber entschieden, das Verbot der Ehe fuer homosexuelle Menschen in die Verfassung aufzunehmen. Man kann hier gar nicht aufhoeren. Und wo bitte greift da die EU durch?
    Nein, die Troika hat nichts mit der aktuellen Debatte zu diesem Thema in Griechenland zu tun. Nicht direkt. Aber ihre Politik bestaerkt den Zufluss zu den Rechten ganz erheblich! Und die Orthodoxe Kirche geht Hand in Hand mit den Faschisten!
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#37 Miguel53deProfil
#38 Miguel53deProfil
  • 29.11.2013, 21:37hOttawa
  • Antwort auf #19 von Aus Bad Homburg
  • Na sieh einer an. Auch aus Bad Homburg koennen tatsaechlich vernunftgeladene Kommentare kommen. Auch wenn man da noch was anmerken muss. Obwohl offiziell 98 % der Griechen zur Griechisch-Orthodoxen Kirche gehoeren. Nur noch ein Bruchteil der Griechen sind tatsaechlich Glaeubige. Deutlich staerker zudem als die Katholische Kirche hat sich die Kirche in Griechenland als moralische Institution disqualifiziert. Sie ist korrupt und moralisch verkommen. Ausnahmen, die es gibt, sind nicht die Regel.
    Dein Schlusssatz ist besonders gelungen - ab hier:
    ...wenn alle anderen Autoritaeten, auch die aus der sekulaeren Politik, schon versagt haben - und genau das ist der Fall heute in Griechenland. Das ist sehr gut und richtig beschrieben. Doch zu Anfang glaubst Du, die Kirche muesse eben in einem solchen Fall DIE moralische Autoritaet sein. Und genau das ist so falsch, wie etwas nur falsch sein kann. Wie schon gesagt, die Kirche in Griechenland kann eben nicht diese Autoritaet sein. Sie ist in derartig viele Skandale verwickelt, von finanziellen bis zu sexuellen, dagegen ist die katholische Kirche geradezu ein Musterknabe.
    Nicht zuletzt geht sie wieder einmal Hand in Hand mit den Faschisten in Griechenland. Und das ist einmal mehr und nach allen Erfahrungen absolut unentschuldbar.
    Traurig genug, dass sie es dennoch wieder schafft, die Hoheit ueber die politische Entscheidungshohheit zu gewinnen. Auch das ein Trauerspiel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#39 PascalACProfil
  • 29.11.2013, 21:51hAachen
  • Antwort auf #17 von Andreas
  • "Die Europäische Union will zwar seit Jahren auch im Zivilrecht Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verbieten, scheiterte aber bislang am Veto von Deutschland."

    Und dank der SPD, die Frau Merkel weiterhin an der Macht hält, wird das auch so weitergehen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#40 timpa354Ehemaliges Profil
  • 29.11.2013, 22:30h
  • Antwort auf #6 von Smiley
  • Ich habe es beschlossen, ich werde jetzt auch eine Kirche gründen, wie wäre es mit der Anbetung der heiligen Schnecke? Dann muss ich auch nie wieder Steuern bezahlen und mein reichliches Gehalt wird von den anderen dämlichen Steuerzahlern bezahlt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#41 SyrizaAnonym
  • 30.11.2013, 11:54h
  • Die Verelendung führt zu schweren politischen Verwerfungen. So sind vor allem diejenigen Parteien, die traditionell die politische Szene Griechenlands dominierten, stark ein- oder gar zusammengebrochen. Die sozialdemokratische Pasok liegt völlig am Boden; die konservative Nea Dimokratia ist noch - knapp - stärkste Partei, kommt aber kaum mehr über 20 Prozent. Größere Teile der Bevölkerung unterstützen linke Parteien wie Syriza, die sich für sozialen Aufbruch sowie ein Aufbegehren gegen die deutsche Austerität stark macht und mittlerweile - mit über 20 Prozent - nur knapp hinter Nea Dimokratia die zweitstärkste Kraft im Lande ist. Beinahe ein Zehntel der Bevölkerung schart sich gegenwärtig um die nationalsozialistische Partei Chrysi Avgi ("Goldene Morgenröte"), der aus mehreren Gründen eine besondere Bedeutung zukommt.

    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58746

    Berüchtigt ist Chrysi Avgi vor allem aufgrund ihrer Gewalttätigkeit - und das keineswegs erst, seit ein ihr nahestehender Aktivist im September einen griechischen Nazi-Gegner ermordete. Schon seit Jahren werden aus dem Umfeld der Partei immer wieder teils pogromartige Attacken auf Migranten verübt. Bei "organisierten rassistischen Ausschreitungen" komme es häufig "zu einer Nachahmung von SA-Methoden", berichtet der griechische Publizist Dimitris Psarras: So würden "zum Beispiel regelmäßig die Schaufenster von Läden, die Migranten gehören, eingeschlagen", andere Gebäude hingegen würden "als 'griechisch' oder 'christlich' markiert". "Von einigen Gegenden Athens behauptet die Organisation inzwischen, sie habe sie 'befreit'", schreibt Psarras: Damit knüpfe sie "ganz unmittelbar an die aktuelle Praxis" deutscher Neonazi "mit ihren berüchtigten 'national befreiten Zonen'" an.

    Am 18. März 2012 wurde Evangelos Venizelos zum Vorsitzenden der griechischen Sozialisten (PASOK) gewählt. Im Juni 2013 trat er als stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister in das Kabinett von Ministerpräsident Antonis Samaras ein. Er stegt dem orthodoxen Milieu sehr nahe. Zwischen Juni 2011 und März 2012 war er Finanzminister und Vizeministerpräsident und schützte das Kirchenvermögen vor dem staatlichem Zugriff, den sein Vorgänger* plante.
    Die Staatskirche lauert an allen Sozialisationsschwellen von der Wiege bis zur Bahre.
    Die Verfassung wird mit den Worten im Namen der Heiligen, Wesensgleichen und Unteilbaren Dreifaltigkeit eingeleitet. Die Priester segnen Schulanfänger, es gibt Religionsunterricht an öffentlichen Schulen und die Menschen bekreuzigen sich, wenn sie an einer Kirche vorbeikommen.
    Die rund 10.000 Popen und ihre Bischöfe werden vom Staat bezahlt. Das entspricht einem jährlichen Budget von 220 Millionen Euro.
    Der ehemalige Finanzminister Giorgos Papakonstantinou* hatte versucht, diese Staatsausgaben zu reduzieren, aber sobald etwas davon an die Öffentlichkeit durchsickerte, verließ ihn der Mut.
    Die Mönche des reichen Klosters Penteli im Norden von Athen sind auf der Suche nach Investoren, um für 1 Milliarde Euro einen Teil ihrer Ländereien für die Gewinnung von Solarenergie zu nutzen.
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#42 MilchmädchenAnonym
  • 01.12.2013, 11:32h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • Lieber TheDad,

    ein "nett formulierter Schwachsinn" (wie du so schön sagst) ist eher deine Unkenntnis simpler Mathematik:

    "innerhalb weniger Tage um mehr als 10.000 % gegenüber dem Euro abgewertet werden"

    Eine Währung kann gegenüber einer anderen niemals um mehr als 100% abgewertet werden.
    In welchem Zeitraum auch immer!
    Dann ist sie nämlich schon absolut wertlos...

    Ungefähr so wie der Rest Deiner weltwirtschaftstheoretischen Ausführungen.
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#43 ZiegenpeterAnonym
#44 TheDadProfil
  • 01.12.2013, 14:31hHannover
  • Antwort auf #42 von Milchmädchen
  • "simpler Mathematik" scheint nicht Dein Fach zu sein :

    ""Hyperinflation ist eine Form der Inflation, in der sich das Preisniveau sehr schnell erhöht.
    Es gibt keine allgemein akzeptierte Definition, aber eine verbreitete Faustregel spricht von einer Hyperinflation ab einer monatlichen Inflationsrate von 50 %, die einer jährlichen Rate von umgerechnet rund 13.000 % entspricht. Einfach gesagt ist eine Hyperinflation eine unkontrollierbare Inflation mit extrem hoher monatlicher Rate.
    Viele Hyperinflationen sind nur verhältnismäßig kurz und enden in einer Währungsreform.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Hyperinflation

    Unsinnigerweise wird im Fall Griechenland nun aber ZUERST eine Währungsreform gefordert, nämlich in Form einer bislang einzigartigen Rückkehr zu einer alten, abgelegten Währung, in dessen Folge es zu einer Hyperinflation kommen MUSS (wie von Bernd Lucke gefordert), damit durch die Abwertung der Drachme ein künstlich geschaffener "Investitionsbedarf" geschaffen werden kann, um in der Folge die Griechen in die Lage zu versetzen ihren Schuldverpflichtungen nachzukommen..

    Das sich diese Schuldverpflichtungen aber sowohl durch die Abwertung als auch durch die "neue" Währung erhöhen, gar verdoppeln, wird verschwiegen, und zwar vorsätzlich..
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#45 ich sach maAnonym
  • 01.12.2013, 16:04h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • It's the economy, indeed. Das Feld, auf dem Kalte Kriege entschieden werden, ist nicht das der Ehre, auf dem die USA unschlagbar wären, es ist das der Wirtschaft.

    Auf ihm hat der Westen den Osten erobert, auf ihm hat Deutschland sich Europa unterworfen, auf ihm kämpft das deutsche Europa gegen die USA.

    Die Europäer haben es zu spät gemerkt, die Amerikaner spät, aber doch: Am Tag der Ameise einer deutschen Delegation, die sich über den Angriff auf Merkels Handy aufregen wollte, griff das amerikanische Finanzministerium in seinem Report to Congress on International Economic and Exchange Rate Policies die deutsche Wirtschaftspolitik scharf an:

    Sie gefährde mit den Rekordüberschüssen ihres Handels (2012 waren es 188 Milliarden Euro) und dem »anämischen Wachstum der Binnennachfrage« die Balance der Weltwirtschaft. Der in Washington sehr geschätzte Ökonom Adam Posen wurde noch deutlicher: Deutschland konkurriere auf dem Weltmarkt als »Billiglohnland«. Es »zockt andere Länder ab, weil seine Exporte durch den schwachen Euro subventioniert werden« und »nimmt anderen Ländern Marktanteile weg, indem es Deflation exportiert«.

    Eins der »anderen Länder« sind die USA. Ihnen kommt es da gelegen, daß sie im Kampf mit den Abzockern über ein digitales Arsenal verfügen, das ihnen Einblick in deren Geschäftsgeheimnisse gibt.

    Für jeden aber, der sich keine Sorgen um die Sorgen seiner Bourgeoisie macht, weil sein Denken und Tun nicht von nationalen Grenzpfählen borniert ist, müßte es ein Grund größter Freude sein, daß Fortschritte bei der Produktion von Gütern nicht länger ein Monopol weniger bleiben, sondern in naher Zukunft allen zugänglich sein werden. Damit aus Kunden, Verbrauchern, Steuerzahlern und Sicherheitsrisiken Menschen werden mögen.

    Wem verspricht die SPD-Führung was, im "christlichen" Kernland Deutsch-Europas? Was verspricht sie der Peripherie? Welche GroKodile erwarten welche Beute?

    Nieder mit dem deutschen Exportüberschuß? Es lebe die amerikanische Wirtschaftsspionage?
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