Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=20541
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Die Verstrickung von Kirche und Homophobie


#1 YannickAnonym
  • 29.11.2013, 13:12h
  • Wie schon Albert Einstein sagte:
    die Rüstungsindustrie und die Kirchen sind die größten Gefahren für die Menschheit.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 RobinAnonym
  • 29.11.2013, 13:14h
  • Niemand verbreitet so viel Hass, Faschismus und Hetze wie die Kirchen...

    Die wollen nur von ihren Verbrechen ablenken und eine Kirchendiktatur. (In Griechenland haben sie das ja schon erreicht...)
  • Antworten » | Direktlink »
#3 userer
  • 29.11.2013, 13:24h
  • Antwort auf #2 von Robin
  • Robin: "Niemand verbreitet so viel Hass, Faschismus und Hetze wie die Kirchen..."

    Zustimmung. Allerdings muss die Aussage auf "Religionen" ausgeweitet werden, denn es sind nicht nur Kirchen, sondern auch Moscheen, Synagogen etc., die Hass gegen Schwule und Leseben predigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 AlexAnonym
#5 SmileyEhemaliges Profil
  • 29.11.2013, 14:08h
  • Jeden Tag eine gute Tat.

    Christliche Nächstenliebe wärmt sich kuschlig an der Scheiterhaufen glühender Asche.

    Kann man eine Vereinigung die in den USA Kirchenstatus besitzt, vor einem US-Gericht wegen Verschwörung und Finanzierung krimineller Aktivitäten im Ausland verklagen?
  • Antworten » | Direktlink »
#6 AndreasAnonym
  • 29.11.2013, 14:13h
  • Ein informativer, gut geschriebener Bericht zu einem wichtigen Thema. Danke dafür!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 VerstrickungenAnonym
  • 29.11.2013, 14:43h
  • "So wurden die meisten Entwicklungsländer (auch außerhalb Afrikas)[7] im Laufe der 1980er und 90er Jahre im Gegenzug für Kreditzahlungen sog. "Strukturanpassungsprogrammen" unterworfen, die als eines von vielen Kernelementen die Liberalisierung des Außenhandels vorsahen, d.h. Abbau von Maßnahmen wie z.B. Zöllen, die den heimischen Markt vor günstigen ausländischen Produkten aus Industrieländern schützen sollten. Offiziell verlautbartes Ziel war eine Modernisierung der dortigen Wirtschaft durch ein Verschwinden ineffizienter Unternehmen vom Markt, sowie der Ausbau des Exportsektors zum Wachstumsmotor, um die Auslandsverschuldung zu verringern. Erreicht wurde dies jedoch nicht, sondern es stieg die Arbeitslosigkeit, es nahmen Armut und Ungleichheit zu, es wurden die nationalen Produktionskapazitäten abgebaut und von den gesteigerten Exporterlösen in einigen wenigen Sektoren profitierten vornehmlich die ansässigen ausländischen Konzerne.[8]"

    www.heise.de/tp/artikel/38/38985/1.html

    "aber beim Blick in die wahrhaft opulenten Staatsräume spürte man dennoch seine schützende Hand..."

    www.imi-online.de/2009/10/12/honduras-neoliberale/

    "Ein Teilnehmer fragte, warum man in Deutschland nicht auch Chefs von großen Firmen getroffen habe..."

    www.ag-friedensforschung.de/regionen/Afrika/eu.html
  • Antworten » | Direktlink »
#8 nachgedachtAnonym
#9 gefundenAnonym
#10 stromboliProfil
  • 29.11.2013, 15:12hberlin
  • vieleicht sollte man bei der gelegenheit dem auswärtigen amt mal danken für ihre unterstützung!

    Gerade weil wir so enttäuscht waren von dem schweigen ihres vorstehenden ministers in GLBT fragen, nun quasi als abschiedsgeschenk offensichtlich mit seiner genehmigung dieses treffen.
    [Und man muss fragen, ob dieser Traum einer perfekten Zusammenarbeit mit einer neuen Regierung nicht ein abruptes Ende finden könnte, wenn im Auswärtigen Amt jemand sitzt, für den LGBTI-Rechte kein Herzensanliegen sind, weil er davon nicht selbst betroffen ist. Guido Westerwelle war am Donnerstag nicht anwesend bei der Konferenz, aber beim Blick in die wahrhaft opulenten Staatsräume spürte man dennoch seine schützende Hand, die über der ganzen Veranstaltung ruhte. Kevin Clarke ]
    Nun ist die veranstaltungsreihe eine selbstverständlichkeit (!) die man von seinem staat abverlangen sollte!
    Wäre der bekennende verpartnerte auch noch als gastgeber zum auftakt erschienen und hätte so der veranstaltung noch mehr gewicht und öffentlichkeit erbracht, wären wir ihm sogar persönlich in nachdenklichkeit zum dank verpflichtet gewesen..
    Nun, der mann versäumt halt alle möglichkeiten sich doch noch eine bleibende erinnerung zu schaffen.
    Wie begonnen so zerronnen...
  • Antworten » | Direktlink »
#11 RassismusAnonym
  • 29.11.2013, 15:26h

  • Die Kirche soll mal schön die Fresse halten, denn die haben genug Kinder und Jugendliche in ihren Einrichtungen missbraucht! Die Kirchen sind die größten Faschisten überhaupt!
  • Antworten » | Direktlink »
#12 seb1983
  • 29.11.2013, 17:37h
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • Auch für Selbstverständlichkeiten muss man oft mit Nachdruck werben bzw. sie durchsetzen.

    Polizei, Gerichte und Ärzte sind tagtäglich damit konfrontiert wenn einer dem anderen sagen wir mal wieder den Schädel eingeschlagen hat, denn "selbstverständlich" sollte man sowas nicht tun...

    Selbstverständlich sollten alle Menschen die gleichen Chancen haben, selbstverständlich sollten Frauen das gleiche verdienen, und selbstverständlich auch Schwule die gleichen Rechte haben, egal ob in Deutschland, Neuseeland oder dem Iran.

    Selbstverständlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 FoXXXynessEhemaliges Profil
#14 HugoAnonym
  • 29.11.2013, 17:48h
  • Ich hasse die religiösen Organisationen, weil sie nur Haß verbreiten und gegen alle Andersdenkenden predigen. Sie müssen ausgerottet werden, weil diese Organisationen, das eigentliche menschliche Verderben sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 Timm JohannesAnonym
  • 29.11.2013, 18:30h
  • Mega-Kirchen aus den USA das größte Problem sind

    --> Genau das ist das Problem. Es ist nicht in Afrika die anglikanische Kirche ("aktuell plant beispielsweise nun die anglikanische Church of England öffentliche Segnungsgottesdienste einzuführen") das Problem und selbst die katholische Kirche ist in Afrika nicht das Problem.

    Und die orthodoxen und altorientalischen Kirchen haben dort in Afrika NULL Einfluss und Kirchenmitglieder.

    ES sind die evangelikalen Freikirchen aus den USA, die massiv in Afrika Homophobie schüren: zu nennen sind dort die Pfingstler, die Baptisten, insbesondere die Southern Baptist Convention und in Teilen auch die Methodisten. Weitere Freikirchen aus den USA kommen hinzu.

    Das Problem an diesen Freikirchen aus den USA ist, dass dort so gut wie jeder Prediger werden kann und häufig nur ein oder zwei sogenannte Aufbaukurse belegt und schwups darf er dort predigen: "Predigertum aller Gläubigen". EIN reguläres drei bis sechsjähriges Studium wie es bei den Katholiken, den Lutheranern oder den Anglikanern erforderlich ist, um Priester/Pfarrer zu werden, ist bei diesen Freikirchen nicht vorhanden.

    Das führt dazu, dass dort jeder Prediger werden kann in diesen Freikirchen, wenn er sich dazu berufen fühlt.

    ----------------

    Aber auch der Norden Afrikas darf bei einer solchen Konferenz nicht ausser Acht gelassen werden: dort ist es der Islam, der nördliche der Sahara und in den Saharagebieten ein homophobes Klima schafft.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 David77Anonym
#17 David77Anonym
#18 sperlingAnonym
  • 29.11.2013, 19:17h
  • Antwort auf #15 von Timm Johannes
  • >"Es ist nicht in Afrika die anglikanische Kirche..."

    es war ein ANGLIKANISCHER priester, der ausgerechnet bei der beerdigung von david kato, dem ugandischen lgbti-aktivisten, vor den augen der erschütterten freund_innen und verwandten zu einer homophoben hetzrede anhub, von sodom und gomorrha und "umkehr" faselte und dem ermordeten kato so praktisch noch ins offene grab hinterherspuckte, bis man ihm das mikrophon wegriss.

    www.theguardian.com/world/2011/jan/28/gay-activist-david-kat
    o-funeral


    der geistliche, der stattdessen hinterher wohlwollende worte sprach, war christopher senyonjo. die anglikanische kirche ugandas hatte ihn 2006 u.a. wegen seines engagements für die lgbti-bewegung exkommuniziert und ihm das bischofsamt abgesprochen.

    en.wikipedia.org/wiki/Christopher_Senyonjo

    deine permanente faktenblinde schönrednerei, t.j., ist ohnehin schon immer ärgerlich. die rolle der anglikanischen kirche für das homophobe klima in afrika aber komplett zu leugnen, das ist schon richtig widerlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#19 TheDadProfil
  • 29.11.2013, 20:06hHannover
  • Antwort auf #18 von sperling
  • Vor vielen Jahren gab es Freitags-Abends auf NDR2 als Vorgeschmack auf die "TOP-100" immer schon die "Neueinsteiger der Woche"..

    Irgendwie erinnert mich das nun daran..

    T.J. ignoriert ALLE Schuld ALLER Religionen an der Unterdrückung der LGBT´s..

    Natürlich ist Homophobie eine besondere Kernkompetenz der RKK..

    Aber es gibt in fast allen Kirchen Religioten die Katholischer sind, als der Papst..

    So lange die nicht aus Amt und Würden gefegt sind wird sich die Klimatik gegenüber Minderheiten in keiner Religion ändern..

    Die Religionen sind die ärgsten Feinde der Menschen- und Freiheitsrechte auf der ganzen Welt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 Timm JohannesAnonym
  • 30.11.2013, 00:54h
  • Antwort auf #18 von sperling
  • @SPD-Sperling
    " es war ein ANGLIKANISCHER priester"

    Das stimmt in der Tat. Gleichwohl die anglikanische Kirchenwelt schaut insgesamt anders aus.

    -----------------

    Die Anglikanische Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika erlaubt öffentliche Segnungsgottesdienst für homosexuelle Paare und hat offen homosexuelle Geistliche in ihren Reihen, sogar schwule Bischöfe wie Gene Robinson.
    Gleiches gilt für die anglilkanische Church of Canada.

    Auch die anglikanische Church of England erlaubt aktuell nunmehr die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare.

    *
    www.advocate.com/politics/religion/2013/11/28/church-england
    -plans-blessings-gay-couples


    Und in Südafrika gibt es mit der Anglican Church of Southern Africa eine liberale Kirche, die unter Bischof Desmond Tutu sehr stark in den letzten Jahren sich gegen Homophobie ausgesprochen hat.

    Daher im Unterschied zu den freikirchlichen Kirchen, die das Hauptproblem insbesondere in Ostafrika sind, hat die anglikanische Kirche dort, beispielsweise die Kirchenprovinz Uganda der Anglikanischen Gemeinschaft keine ethische und theologische Rückendeckung mehr aus den USA, aus England oder aus Kanada, um Homophobie zu schüren und homosexuelle Paare als sündhaft zu bewerten.
    Wenn es dortige Kirchen dann doch machen, so geraten Sie in Konflikt zum Rest der anglikanischen Kirchenwelt in den Industriestaaten. Gerade dies aber passiert bei den Freikrichen der Baptisten, den Pfingstlern oder einigen weiteren Freikirchen, die ihre Mutterkirche mit Sitz in den USA haben, nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#21 stromboliProfil
  • 30.11.2013, 10:46hberlin
  • Antwort auf #15 von Timm Johannes
  • was schwallerst du..
    die sind alle samt (!) verkünder des selben gottes!
    Ob die sich da angelikanisch, baptistisch ,evangelikal , römisch-katholisch, orthodox oder evangelisch nennen.. sie propagieren alle die selbe religion, die selbe götzenanbetung unter dem selben "christlichen namenszug..

    Das was ihnen an gewalt und einfluss in gemäßigten , religionsgezähmten teilen der welt vorenthalten bleibt, dank einem aus der humanistischen säkularität entstandenen menschenrechtsverständnisses, wird ihnen dort in den vom mittelalterilchen religionswahn besessenen teilen der welt mit staatlicher hilfe noch zugestanden: gewalt gegen anders denkende!
    Und das wird im "handelsaustausch der missionsbruderschaften und "hilfsorganisationen aus den ach so liberalen religionsländern alimentiert.
    Insofern ist keine der "reformiert sich gebenden sekten wirklich frei von schuld und man wartet ohnehin nur auf die umkehrung bisheriger gesellschaftlicher verhältnisse..

    Insofern ist z.b. afrika eine nährschale, in der sekten ihre möglichkeiten testen menschenrechte ausser kraft zu setzten.
    Da bauen die sich schon ihre ideologischen plattformen als kanzelersatz.. und was aus europäischer sicht ( übrigens die verschwindende minderheit deiner christengemeinde.. im weltmaßstab.) nach liberalisierung und öffnung aussieht, siehe die öffnung der rkk hin zu den "armen, ist ein strategischer moment die reihen hinter der priesterschaft neu zu formieren!
    Merke: Solange es eine zu missionierende menschheit gibt die den zielen deiner sekten untergeordnet werden soll, solange wird es diesen konflikt geben.

    Werden die dann missionierten erst mal wieder lauf& landsknechte einer seligkeit versprechenden sektenvision, dann können auch hier wieder die ziele durchgesetzt werden, die hinter allem stehen: eine von einer "idee" dominierten welt , unterjocht unter einem religiösen primat!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#22 sperlingAnonym
  • 30.11.2013, 10:58h
  • Antwort auf #20 von Timm Johannes
  • es geht aber hier nicht darum, ob die anglikanischen hetzer in afrika von ihren schwesterkirchen in aller welt unterstützt werden oder nicht, sondern um deine naive und pauschal verharmlosende behauptung, diese kirchen seien "nicht das problem".

    was haben denn die angehörigen von kato davon, dass die anglikaner in kanada zu ihrem ugandischen kollegen "dududu" machen würden? kato ist tot, und die anglikanische kirche vor ort ist daran eindeutig mitschuld.

    zudem ist es nicht so, dass sich die anglikanischen kirchen in afrika von den entscheidungen ihrer euro-amerikanischen schwesterkirchen großartig beeindrucken ließen. es ist eher umgekehrt: als in england und den usa erstmalig über die segnung von homosexuellen auch nur zögerlich nachgedacht wurde, meldeten sich die afrikanischen kirchen zu wort und drohten mit kirchenspaltung. die folge war, dass man aus furcht die diskussion auch in england und den usa erst einmal wieder auf eis legte.

    wo bleibt denn umgekehrt der druck der englischen mutterkirche auf beispielsweise die kollegen in uganda, ihre hetze zu beenden? wenn du dazu entsprechende infos hast, lasse ich mich gerne aufklären.

    >"Auch die anglikanische Church of England erlaubt aktuell nunmehr die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare."

    nein, das tut sie nicht. sie denkt bisher nur darüber nach. das habe ich in einem anderen thread schon richtiggestellt, und es steht dick und fett in der überschrift des von dir verlinkten artikels.

    du solltest mal mit deiner rosa brille zu optiker, da ist irgendwie die filterwirkung deutlich zu hoch eingestellt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 ThorinAnonym
  • 30.11.2013, 13:19h
  • Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen..."

    Thomas Jefferson
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel