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Kommentare zu:
Die Verstrickung von Kirche und Homophobie


#11 RassismusAnonym
  • 29.11.2013, 15:26h

  • Die Kirche soll mal schön die Fresse halten, denn die haben genug Kinder und Jugendliche in ihren Einrichtungen missbraucht! Die Kirchen sind die größten Faschisten überhaupt!
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#12 seb1983
  • 29.11.2013, 17:37h
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • Auch für Selbstverständlichkeiten muss man oft mit Nachdruck werben bzw. sie durchsetzen.

    Polizei, Gerichte und Ärzte sind tagtäglich damit konfrontiert wenn einer dem anderen sagen wir mal wieder den Schädel eingeschlagen hat, denn "selbstverständlich" sollte man sowas nicht tun...

    Selbstverständlich sollten alle Menschen die gleichen Chancen haben, selbstverständlich sollten Frauen das gleiche verdienen, und selbstverständlich auch Schwule die gleichen Rechte haben, egal ob in Deutschland, Neuseeland oder dem Iran.

    Selbstverständlich.
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#13 FoXXXynessEhemaliges Profil
#14 HugoAnonym
  • 29.11.2013, 17:48h
  • Ich hasse die religiösen Organisationen, weil sie nur Haß verbreiten und gegen alle Andersdenkenden predigen. Sie müssen ausgerottet werden, weil diese Organisationen, das eigentliche menschliche Verderben sind.
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#15 Timm JohannesAnonym
  • 29.11.2013, 18:30h
  • Mega-Kirchen aus den USA das größte Problem sind

    --> Genau das ist das Problem. Es ist nicht in Afrika die anglikanische Kirche ("aktuell plant beispielsweise nun die anglikanische Church of England öffentliche Segnungsgottesdienste einzuführen") das Problem und selbst die katholische Kirche ist in Afrika nicht das Problem.

    Und die orthodoxen und altorientalischen Kirchen haben dort in Afrika NULL Einfluss und Kirchenmitglieder.

    ES sind die evangelikalen Freikirchen aus den USA, die massiv in Afrika Homophobie schüren: zu nennen sind dort die Pfingstler, die Baptisten, insbesondere die Southern Baptist Convention und in Teilen auch die Methodisten. Weitere Freikirchen aus den USA kommen hinzu.

    Das Problem an diesen Freikirchen aus den USA ist, dass dort so gut wie jeder Prediger werden kann und häufig nur ein oder zwei sogenannte Aufbaukurse belegt und schwups darf er dort predigen: "Predigertum aller Gläubigen". EIN reguläres drei bis sechsjähriges Studium wie es bei den Katholiken, den Lutheranern oder den Anglikanern erforderlich ist, um Priester/Pfarrer zu werden, ist bei diesen Freikirchen nicht vorhanden.

    Das führt dazu, dass dort jeder Prediger werden kann in diesen Freikirchen, wenn er sich dazu berufen fühlt.

    ----------------

    Aber auch der Norden Afrikas darf bei einer solchen Konferenz nicht ausser Acht gelassen werden: dort ist es der Islam, der nördliche der Sahara und in den Saharagebieten ein homophobes Klima schafft.
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#16 David77Anonym
#17 David77Anonym
#18 sperlingAnonym
  • 29.11.2013, 19:17h
  • Antwort auf #15 von Timm Johannes
  • >"Es ist nicht in Afrika die anglikanische Kirche..."

    es war ein ANGLIKANISCHER priester, der ausgerechnet bei der beerdigung von david kato, dem ugandischen lgbti-aktivisten, vor den augen der erschütterten freund_innen und verwandten zu einer homophoben hetzrede anhub, von sodom und gomorrha und "umkehr" faselte und dem ermordeten kato so praktisch noch ins offene grab hinterherspuckte, bis man ihm das mikrophon wegriss.

    www.theguardian.com/world/2011/jan/28/gay-activist-david-kat
    o-funeral


    der geistliche, der stattdessen hinterher wohlwollende worte sprach, war christopher senyonjo. die anglikanische kirche ugandas hatte ihn 2006 u.a. wegen seines engagements für die lgbti-bewegung exkommuniziert und ihm das bischofsamt abgesprochen.

    en.wikipedia.org/wiki/Christopher_Senyonjo

    deine permanente faktenblinde schönrednerei, t.j., ist ohnehin schon immer ärgerlich. die rolle der anglikanischen kirche für das homophobe klima in afrika aber komplett zu leugnen, das ist schon richtig widerlich.
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#19 TheDadProfil
  • 29.11.2013, 20:06hHannover
  • Antwort auf #18 von sperling
  • Vor vielen Jahren gab es Freitags-Abends auf NDR2 als Vorgeschmack auf die "TOP-100" immer schon die "Neueinsteiger der Woche"..

    Irgendwie erinnert mich das nun daran..

    T.J. ignoriert ALLE Schuld ALLER Religionen an der Unterdrückung der LGBT´s..

    Natürlich ist Homophobie eine besondere Kernkompetenz der RKK..

    Aber es gibt in fast allen Kirchen Religioten die Katholischer sind, als der Papst..

    So lange die nicht aus Amt und Würden gefegt sind wird sich die Klimatik gegenüber Minderheiten in keiner Religion ändern..

    Die Religionen sind die ärgsten Feinde der Menschen- und Freiheitsrechte auf der ganzen Welt..
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#20 Timm JohannesAnonym
  • 30.11.2013, 00:54h
  • Antwort auf #18 von sperling
  • @SPD-Sperling
    " es war ein ANGLIKANISCHER priester"

    Das stimmt in der Tat. Gleichwohl die anglikanische Kirchenwelt schaut insgesamt anders aus.

    -----------------

    Die Anglikanische Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika erlaubt öffentliche Segnungsgottesdienst für homosexuelle Paare und hat offen homosexuelle Geistliche in ihren Reihen, sogar schwule Bischöfe wie Gene Robinson.
    Gleiches gilt für die anglilkanische Church of Canada.

    Auch die anglikanische Church of England erlaubt aktuell nunmehr die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare.

    *
    www.advocate.com/politics/religion/2013/11/28/church-england
    -plans-blessings-gay-couples


    Und in Südafrika gibt es mit der Anglican Church of Southern Africa eine liberale Kirche, die unter Bischof Desmond Tutu sehr stark in den letzten Jahren sich gegen Homophobie ausgesprochen hat.

    Daher im Unterschied zu den freikirchlichen Kirchen, die das Hauptproblem insbesondere in Ostafrika sind, hat die anglikanische Kirche dort, beispielsweise die Kirchenprovinz Uganda der Anglikanischen Gemeinschaft keine ethische und theologische Rückendeckung mehr aus den USA, aus England oder aus Kanada, um Homophobie zu schüren und homosexuelle Paare als sündhaft zu bewerten.
    Wenn es dortige Kirchen dann doch machen, so geraten Sie in Konflikt zum Rest der anglikanischen Kirchenwelt in den Industriestaaten. Gerade dies aber passiert bei den Freikrichen der Baptisten, den Pfingstlern oder einigen weiteren Freikirchen, die ihre Mutterkirche mit Sitz in den USA haben, nicht.
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