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Schmachten mit Sandy und Danny

"Grease" kommt nach Deutschland

  • 03. Dezember 2013 14 2 Min.

Ab März tanzen die Mädels und Jungs auch hierzulande

Lustige Haare, fetzige Sounds und eine Pyjama-Party – das Musical "Grease" wird nächsten Jahr wieder Deutschland bezaubern. Party like it's 1959…

Die brave Sandy Olssen und der Schlawiner Danny – eine Liebe, die für Generationen stilbestimmend war. Während Schwulenikone Olivia Newton-John, die Sandy aus der Verfilmung mit John Travolta, dieses Jahr bereits ihren 65. Geburtstag gefeiert hat, bleibt das Musical immer jung – und kommt nächstes Jahr wieder nach Deutschland. Es ist inzwischen 43 Jahre her, seit das Stück in Chicago uraufgeführt wurde. Mit unvergessen Hits wie "You're The One That I Want" oder "Grease Is The Word" ist die "Schmiere" aber so populär wie je.

Die Aufführungen in Deutschland werden auf dem energiegeladenen "Grease"-Revival des Meisterregisseurs David Gilmore basieren, das seit den 1990er Jahren am Londoner West-End und in Großbritannien ohne Unterbrechung aufgeführt wird. Bis heute gilt diese Inszenierung als erfolgreichste "Grease"-Produktion aller Zeiten. Eine von David Gilmore für den deutschsprachigen Raum neu überarbeitete Fassung wird am 4. März 2014 im Colosseum Essen Deutschland-Premiere feiern und danach in weiteren 15 deutschen Städten zu erleben sein.

Eines der bekanntesten Musicals der Welt


Sandy und Danny machten sich 1959 noch wenig Sorgen über Lackschäden

Die ausgeflippte Geschichte von zwei verliebten Teenagern wird in schnelle Choreographien, pointierte Dialoge und fetzige oder romantische Gesangsnummern übersetzt. Auf dieser Story basieren viele Schul-Romanzen – von "High School Musical" bis zur Fernsehserie "Glee". Nur dass hier mit furiosem Rock'n'Roll und DooWop-Sound die 1950er Jahre wieder lebendig werden.

Mit einer fünfstündigen Produktion, die 1971 erstmalig in Chicago über die Bühne ging, und einer siebeneinhalb-jährigen Laufzeit am New Yorker Broadway mit mehr als 3.000 Vorstellungen vor ausverkauftem Haus entwickelte sich "Grease" zu einem der bekanntesten Musicals der Welt. Nicht zuletzt durch die legendäre Verfilmung 1978 wurde die Show zur Legende. Der Soundtrack des Films belegte in den USA zwölf Wochen Platz eins der Charts – und ist aus amerikanischen Schwulendiscos noch immer nicht weg zu denken. (cw/pm)

-w-

#1 SebiAnonym
  • 03.12.2013, 10:13h
  • Na toll.

    Über Grease berichtet ihr, aber wo wie die Berichterstattung über das Musical "Ich war noch niemals in New York", wo es in der Story nicht nur um ein jüngeres und ein älteres Hetero-Paar ging, sondern auch ein schwules Paar Bestandteil war - inkl. leidenschaftlichem Kuss auf der Bühne. Und inkl. Werben gegen scheinheiligen Homohass.

    Da gab es mal ein Musical, wo Homosexualität ein Haupthandlungsstrang war und dann wurde nicht davon berichtet.

    Grease ist nett und macht gute Laune. Aber "Ich war noch niemals in New York" war nicht nur inhaltlich, sondern auch von der aufwendigen Inszenierung eine ganz andere Hausnummer.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.12.2013, 10:52h
  • Der Film ist besser als das Musical!
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#3 FelixAnonym
  • 03.12.2013, 11:04h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Da muss ich leider zustimmen:
    wir beschweren uns immer, dass Homo-Themen in den Medien, aber auch in Theatern, Museen, Musik, Filmen, etc. unterrepräsentiert sind.

    Und dann gibt es mal ein Musical, wo Homosexualität eine Hauptrolle spielt und sich das schwule Paar sogar auf der Bühne küsst und dann wird das nicht mal bei den Kurzmeldungen erwähnt.

    Obwohl mehrfach per Mail von Usern darauf hingewiesen wurde.
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