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- 06. Dezember 2013 1 Min.

Konditoreien haben mehr Arbeit... (Bild: Bev Sykes / flickr / by 2.0)
Im US-Bundesstaat Washington sind seit der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben vor einem Jahr 17 Prozent der Eheschließungen von gleichgeschlechtlichen Paaren durchgeführt worden.
Das gab die Regierung des Staates am Mittwoch bekannt. Demnach haben zwischen dem 6. Dezember 2012 und dem 30. September 2013 insgesamt 42.408 Paare geheiratet. 7.071 von ihnen waren Schwule und Lesben. In dieser Gruppe waren die Frauen eher am Bund der Ehe interessiert: Sie stellten mit 62 Prozent fast zwei Drittel der gleichgeschlechtlichen Hochzeiten.
Die Zahl dürfte in Zukunft sinken, da traditionell nach Ehe-Öffnungen die Zahl der gleichgeschlechtlichen Hochzeiten höher liegt. Außerdem stammten bislang ein Viertel der gleichgeschlechtlichen Paare nicht aus dem Staat Washington. So kamen 524 Ehetouristen aus Oregon und 170 aus Texas – beide Bundesstaaten haben die Ehe noch nicht geöffnet. Während Oregon außerhalb des Staates geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen anerkennt, gelten die Paare im Staat Texas – wie in anderen Südstaaten auch – beim Überschreiten der Grenze wieder als "ledig".
In den USA haben bislang 15 Bundesstaaten, acht Indianerreservate und die Hauptstadt Washington D.C. die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. (dk)














