https://queer.de/?2060
- 01. Dezember 2004 1 Min.
New York Die größten beiden US-Fernsehanstalten CBS und NBC weigern sich, bezahlte Werbung der homofreundlichen protestantischen Kirche United Church of Christ (UCC) auszustrahlen (queer.de berichtete). NBC bezeichnete in einer Erklärung die 30-Sekunden-Spots als "zu kontrovers". CBS begründete die Ablehnung mit einer Initiative der Bush-Regierung: "Der Spot ist nicht akzeptabel für unser Programm, weil die Exekutive derzeit eine Verfassungsänderung plant, die die Ehe als Bund zwischen Mann und Frau definiert und die Werbung den Ausschluss von schwulen Paaren und anderen Minderheiten von Einzelpersonen und Organisationen thematisiert." UCC-Pfarrer John Thomas kritisierte die Entscheidung der TV-Anstalten: "Es ist ironisch, dass der Spot jetzt abgelehnt wird; schließlich haben in Wahlwerbesendungen beide Parteien alles drangesetzt, die Öffentlichkeit zu täuschen und Angst zu erzeugen. Das war in Ordnung, aber nicht ein Spot, der Minderheiten willkommen heißt." Kleinere TV-Sender wie Discovery oder TBS strahlen die UCC-Werbung aus. (dk)
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