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Kommentare zu:
Kroatien will Lebenspartnerschaften einführen


#1 JasperAnonym
  • 13.12.2013, 12:23h
  • Eine Ehe zweiter Klasse ist nur ein schwacher Trost, wenn die Kirche einfach so gleichgeschlechtliche Ehen verbieten kann.

    Aber es ist natürlich dennoch besser als gar nichts.

    Hoffentlich klappt wenigstens das!

    Und hoffentlich hält sich wenigstens diesmal die Kirche raus...
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#2 ApartheidAnonym
  • 13.12.2013, 12:30h
  • Und nichts anderes ist das!
    Die sollte man endlich auch beim Namen nennen.

    Untermenschen und BürgerInnen zweiter Klasse darf es in der EU nicht länger geben!
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#3 SebiAnonym
  • 13.12.2013, 12:40h
  • "Kritik an der Anerkennung von Homosexuellen kommt von der katholischen Kirche."

    Natürlich... Wie immer...

    Die hetzen ständig gegen Grundrechte...

    Wann wird endlich die Katholiban gestoppt? Die sind eine der größten Gefahren für Demokratie und Menschenrechte...
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#4 FinnAnonym
  • 13.12.2013, 12:42h
  • "Die traditionellen Wurzeln des kroatischen Familiengesetzes aufzugeben, um europäische Lösungen unkritisch zu übernehmen, wird die Tür öffnen für einen Zerfall der traditionellen Familie"

    Ja, die Staaten, die nicht mehr einen Teil ihrer Bürger diskriminieren, sind ja auch von Zerfall betroffen...

    Hallo? Da hat wohl jemand den Knall nicht gehört...

    Den Staaten, die alle Menschen gleichstellen geht es wirtschaftlich und auch kulturell deutlich besser als solchen Hassstaaten wie Kroatien.
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#5 m123Anonym
  • 13.12.2013, 13:00h
  • Eigentlich ist doch offensichtlich, dass wenn gleichgeschlechtliche Paare nicht ebenfalls das Recht auf Eheschließung haben, Menschenrechte und Grundrechte verletzt werden, allen voran der Gleichheitsgrundsatz.

    In meinen Augen sollte entweder die Legislative der EU (EU-Parlament, EU-Komission) dafür sorgen, dass in allen EU-Ländern die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet wird, oder die Judikative der EU (EU-Gerichte) muss dafür sorgen bzw. Kläger, die bei EU-Gerichten das Recht auf Eheschließung erklagen. Denn wenn es die EU nicht macht, dann werden einige EU-Länder Schwule und Lesben noch jahrzehntelang diskriminieren (z. B. Italien, wo gleichgeschlechtliche Paare überhaupt keine Partnerschaftsrechte haben).

    Ich bin mir sicher, dass wir irgendwann in der gesamten EU (bzw. später in den Vereinigten Staaten von Europa) gleiche Rechte haben werden. Nur befürchte ich, dass das noch sehr, sehr lange dauern wird. Und es wird umso länger dauern, wenn sowas geschieht wie was die SPD in Deutschland jetzt mitmachen will, d. h. wenn die Rechte von Schwulen und Lesben andauernd machttaktischen Überlegungen untergeordnet werden. Und ein ebenfalls verzögender Faktor wird sein, wenn nicht endlich eine striktere Trennung von Staat und Kirche durchgesetzt wird.
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#6 TimonAnonym
  • 13.12.2013, 13:30h

  • Leider ohne Adoptionsrecht. Da sieht man wieder mal, wie tief der Hass sitzt, wenn man dafür sogar den Kindern schadet. Den die Gleichstellung im Adoptionsrecht nützt gerade auch den Kindern.
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#7 hypathia
  • 13.12.2013, 13:38h
  • Ich kann nur immer wieder wiederholen: Religionen sind das größte Übel dieser Welt!!!!
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#8 goddamn liberalAnonym
  • 13.12.2013, 13:46h
  • Antwort auf #3 von Sebi
  • Trotzdem bin ich posiitiv überrascht. Schließlich war der Balkan nie die Speerspitze des Fortschritts.

    In Deutschland hätten die Politikerinnen und Politiker der linken Mitte nicht soviel Mut gegenüber der Kirche, die in Kroatien zudem sehr mächtig ist.

    Das Katholischsein ist ja der wesentliche Unterschied zwischen Kroaten und Serben bzw. Bosniern, die Sprache ist es nicht.
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#9 daVinci6667
  • 13.12.2013, 13:55h
  • Antwort auf #7 von hypathia

  • Ja, da hast du 1000% Recht!

    Gäbe es keine Religionen gäbe es sehr viel weniger Kriege, weniger Steuern, keine Zangsbeschneidungen, keine Homophobie, weniger Kindsmissbrauch, weniger Hass dafür mehr Liebe und Verständnis untereinander.

    Es wäre eine sehr viel bessere Welt und es gäbe einen grossen Evolutionssprung in der menschlichen Entwicklung!
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#10 der BasisAnonym
  • 13.12.2013, 14:58h
  • Antwort auf #9 von daVinci6667
  • "Gäbe es keine Religionen, gäbe es gäbe es sehr viel weniger Kriege, keine Zwangsbeschneidung..."

    Oder ohne Zwangsbeschneidung von gleichen Lebensrechten keine Religionen? Sehr viel weniger Kriege? ...

    "Armut in Europa:

    43 Mio. Menschen können laut IFRC Essen nicht bezahlen"

    www.t-online.de/wirtschaft/id_65932008/armut-in-europa-43-mi
    o-menschen-koennen-laut-ifrc-essen-nicht-bezahlen.html


    In einem am 12. September veröffentlichten Bericht warnt die Hilfsorganisation Oxfam davor, dass weitere 25 Millionen in Europa zusätzlich in die Armutsfalle, in der bereits mehr als 120 Millionen Menschen stecken, geraten könnten, wenn die Spar- und Austeritätspolitik andauere.

    Der Oxfam-Bericht geht dann dazu über, die Art und Weise herauszuarbeiten, mit der die Sparpolitik in den vergangenen fünf Jahren zu einer massiven Umverteilung des Reichtums geführt hat. Die reichsten Schichten der europäischen Elite und Finanzwelt konnten von der gleichen Krise mächtig profitieren, die zig Millionen in die Armut geworfen hat.

    Griechenland, Irland, Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien - Länder, die bei den Sparmaßnahmen am aggressivsten vorgegangen sind, werden bald die Länder mit der größten Ungleichheit in der ganzen Welt sein, erklärt der Bericht. Natalia Alonso, die Leiterin des EU-Büros von Oxfam, erklärt: Die Kluft zwischen Arm und Reich in Großbritannien und Spanien könnte bald genauso groß sein wie im Südsudan oder Paraguay.

    www.oxfam.de/presse/130916-sparpolitik-droht-zu-25-millionen
    -europaeerinnen-zusaetzlich-armut-zu-treiben
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
#12 MiroAnonym
#13 seb1983
  • 13.12.2013, 16:58h
  • Antwort auf #10 von der Basis
  • Da sich Religionen auf allen Erdteilen unabhängig voneinander entwickelt haben, von Inkas über nordamerikanische, australische, ozeanische Ureinwohner, Europäer, Ägypter und Japaner, ist ein solcher Zusammenhang unwahrscheinlich.

    Deutsche Bank und Co. dürften nebenbei ganz eigenen Heilsversprechen folgen als traditionelle Religionen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#14 Ganz baffAnonym
#15 Reli ReferatAnonym
  • 13.12.2013, 17:54h
  • Antwort auf #14 von Ganz baff
  • "Die Kreuzzüge

    [...]

    Gründe:

    -Hoffnung auf Erlösung in Jerusalem
    - Papst Urban II. verspricht den Kreuzrittern die Tilgung der Sündenschuld

    - Verarmtes Volk in Europa wird durch die materiellen und religiösen Belohnungen angelockt

    - Für den Adel: Eroberung materieller Güter und vielleicht Errichtung von Herrschaften
    Kreuzzug als Ventil für westliche Konflikte, d.h. mehr Frieden im Westen, Krieg im Osten

    Später immer mehr materielle Interessen, nachdem der 1. Kreuzzug gezeigt hatte, dass es möglich war, Macht und Reichtum zu Erwerben.

    Eröffnung neuer Handelswege, politische Gründe (Machtzuwachs, Machterhalt, Ansehen)"

    www.studentshelp.de/p/referate/02/4433.htm
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#16 FaktischAnonym
  • 13.12.2013, 18:23h
  • Antwort auf #10 von der Basis
  • "Das hat eine Forschergruppe um den Politikwissenschaftler Frederick Solt von der Southern Illinois University herausgefunden:

    Wenn sich die Einkommensschere in einem Jahr weiter öffnete, nahm im darauffolgenden Jahr der Zuspruch zur Religion zu, beziehungsweise weniger stark ab als sonst. Einen umgekehrten Effekt gab es jedoch nicht: Die religiöse Dynamik beeinflusste weder die Entwicklung der Einkommensungleichheit noch die des Wohlstands im folgenden Jahr.

    Solt schließt daraus, dass wohlhabende und einflussreiche religiöse Menschen sich oft nicht dafür einsetzen, ihren ärmeren Mitbürgern ein besseres Leben zu ermöglichen, sondern vielmehr die Religion als eine Art Kontrollmittel verwenden, um Unterprivilegierte gleichsam in Schach zu halten:

    Viele wohlhabende Menschen reagieren auf eine höhere gesellschaftliche Ungleichheit nicht, indem sie sie durch eine Umverteilung mithilfe demokratischer Prozesse beheben, sondern indem sie einen religiösen Glauben annehmen und unter ihren ärmeren Mitbürgern verbreiten. Solt schließt: Religion lässt das Interesse an materiellem Wohlbefinden sinken und verspricht Belohnung im Jenseits. Dadurch bleiben die Privilegien der Reichen bestehen, genau wie die Bedingungen sozialer Ungleichheit."

    www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.p
    hp?object_id=33229964
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#19 HugoAnonym
  • 14.12.2013, 10:41h
  • "die Rechte von Kindern nicht gefährdet werden".

    Aber Pfaffen dürfen Kinder anfassen.
    Ich könnt wieder in die Luft gehen, wenn ich solche Äüßerungen von katholibans höhr.
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#20 ollinaieProfil

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