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Kommentare zu:
Hamburger CDU-Fraktionschef outet sich


#1 goddamn liberalAnonym
  • 16.12.2013, 18:10h
  • Als Mann der Mitte und des Maßes frage ich mich:

    Was machen die alle nur in dieser komischen bis widerlichen Partei?

    Sind es die Schnullis in den Kaschmirpullis?

    Die kann man doch auch ohne Selbstverbiegung haben.

    Oder?
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#2 TheDadProfil
#3 GlubbAnonym
#4 michael008
#5 reiserobbyEhemaliges Profil
#6 PolitikAnonym
  • 16.12.2013, 18:39h

  • Je mehr Leute von politischen Kreisen sich outen, desto besser, egal wie hoch die Positionen sind. Das stärk nicht nur Toleranz aber kann Gesetzgebung vorantreiben. Man kann aber keine Sensation davon machen. Alte Generationen kennen oft nicht diese Art des Liberalismus, Demokratie und sexuellen Frieden. Dabei wichtig ist es auch eine aufgeschlossene offene Erziehung, denn Konservatismus ist ein verklemmter Druck ohne Erfüllung.
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#7 GerritAnonym
  • 16.12.2013, 18:58h
  • Wundert mich nicht, dass er sich lange Zeit selbst verleugnet hat.

    Um als Schwuler in einer zutiefst homophoben Partei zu sein, muss man schon eine Bereitschaft zur Selbstverleugnung und ein ordentliches Maß an Selbsthass mitbringen.

    Ich wünsche ihm nur, dass er das erkennt, bevor es für ihn endgültig zu spät ist und er irreparable psychische Schäden hat.
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#8 Timm JohannesAnonym
  • 16.12.2013, 19:41h
  • Bedauerlich das er solange gewartet hat... aber immerhin dann doch noch besser als es nicht zu machen, wie das mediale Verhalten von Altmaier (O-Ton: "Gott hat es so gewollt") zeigt.

    -------------
    Während bei der Linkspartei, bei der FDP, bei der SPD, bei der Piratenpartei und bei den Grünen ein mediales Coming-Out in den 2010ern echt kein Promblem mehr darstellt und die Liste der homosexuellen Politiker, die sich geoutet haben, selbst für sehr interessierte LGBT-Aktivisten kaum noch zu überblicken ist, ist das Thema "nur" noch bei der CDU/CSU immer noch ein wenig holprig bzw. spät in den Leben dieser konservativen Politiker.

    Aber es gibt auch in den Reihen der CDU/CSU einige Biografien, die wesentlich unverkrampfter ihr Coming-Out medial hingelegt haben, wie beispielsweise die CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Kaufmann aus Stuttgart oder Jens Spahn aus dem Münsterland.

    Naja, damit ist das Thema für den Politiker Wersich dann aber auch erledigt, da es medial kaum noch von Interesse ist. Dafür gibt es einfach im Jahre 2013 viel zu viele offen geoutet lebende homosexuelle Politiker in unserem Lande.

    -----

    Die Frage von einigen hier in der Runde, warum es homosexuelle Politiker in der CDU/CSU gibt, ist ganz einfach zu beantworten.

    Ausser LGBT-Themen (Eheöffnung, Artikel 3 GG, Rehabilitierung der § 175er zwischen 1949 und 1969) gibt es noch viele, viele andere Poltikfelder und da gibt es keine Gemeinsamkeiten zwischen homosexuellen Menschen und es wird sehr unterschiedlich politisch gedacht.

    Im Übrigen hat die Schärfe der Auseinandersetzung im Bereich LGBT in Bezug auf die Konservativen in Deutschland abgenommen, da viele LGBT-Forderungen in den beiden letzten Jahrzehnten umgesetzt wurden und mittlerweile gesetzlicher/politischer Alltag sind.
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#9 InsiderAnonym
  • 16.12.2013, 19:49h
  • Glückwunsch! Immer mehr Politiker trauen sich, obwohl ich noch einige kenne die den Schritt noch nicht gewagt haben.
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#10 Men-AbCheckerAnonym
#11 TheDadProfil
  • 16.12.2013, 21:49hHannover
  • Antwort auf #7 von Gerrit
  • ""dass er das erkennt, bevor es für ihn endgültig zu spät ist und er irreparable psychische Schäden hat.""..

    Die meisten von denen haben schon irreparable Schäden BEVOR sie in die Junge Union oder die CDU eintreten..

    Entgegen der relativen opportunistischen Haltung mit der sich die meisten Jugendlichen an Linke Parteien und Gruppierungen zuwenden, auch um gegen die Eltern zu oppponieren, landen die meisten Leute in der JU weil die Eltern bereits in der CDU UND der Kirche aktiv sind..

    Das ist eine durchaus empirisch belastbare These..

    Mann besehe sich da bloß T.J...

    Mit dem Übertritt von den Katholen zu den Evangelen ging allerdings die häusliche Bindung zur CDU verloren, weshalb er an der FPD hängt..

    Besser ist das allerdings auch nicht..
    Dramatischerweise wählen die Eltern ganz sicher noch die CDU, trotz des Outings ihres Sprosses, und obwohl sie Wissen das er dadurch Unterdrückt wird..
    Aber Mann kann halt nicht anders..
    Schließlich ist einem das Wohl des Staates näher als das des eigenen Nachwuchses..

    Ich kann gar nicht so viel Essen..
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#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
#13 Timm JohannesAnonym
  • 17.12.2013, 02:37h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • @SPDDad
    Ja sabber du nur deiner Verräterpartei der SPD hinterher, die uns homosexuellen Menschen mit dem aktuellen Koalitionsvertrag so richtig "in den Arsch getreten" hat.

    Aber was will man von alten, gehässigen grenzdebilen SPDTratschen wie Dir auch anderes erwarten.

    WER hat uns verraten ?

    SOZIALDEMOKRATEN !
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#14 goddamn liberalAnonym
#15 TheDadProfil
#16 Miguel53deProfil
#17 Miguel53deProfil
  • 17.12.2013, 23:58hOttawa
  • Ich empfinde es als positiv, wenn sich ein Mensch in einer solchen Position outet. Ich erwarte nicht von jeden Schwulen, jeder Lesbe, dass sie meiner Meinung sind und die CDU ablehnen. Entscheidend ist, wie sie sich - oder hier eben Wesich - bei bestimmten politischen Entscheidungen orientieren. Ob sie bei Fragen ihre eigenen Erfahrungen einbringen und sich fortschrittlich oder opportunistisch verhalten.
    Welche Werte die CDU in ihrer Mehrheit vertritt, daran kann man diese Partei messen. Und damit auch diejenigen, die sie repraensentieren. Da sind es weit mehr Punkte, als "lediglich" die Haltung zu gleichen Rechten fuer Minderheiten aller Art, die gegen diese so genannte christliche Partei sprechen.
    Es gibt eine Stelle im Artikel, die ich fuer ein Schlagwort halte, das schnell mal in einen Text rutscht, jedoch schlicht uebertreibt. "Das spaete Coming Out von fuehrenden CDU-Politikern hat in Hamburg schon Tradition." Ok, weil von Beust zwangsgeoutet wurde und Wersich erst mit fast 50 aus dem Schrank kommt, ist das schon Tradition? Nun ja.
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#18 stromboliProfil
  • 18.12.2013, 09:20hberlin
  • Antwort auf #17 von Miguel53de
  • gut zu wissen dass wir wohl immer nur "etiketten sein werden ..
    somit ist auch dieses outing in genau der schublade abzulegen ist wo es für eine große mehrzahl der homosexuellen etikettenträger hingehört: in der ablage für unwichtiges!

    Ich bins leid, diesen arschlöchern weiter hier zuzuhören, bins leid,deren sorge ums "allgemeine a-b-c mit verfolgen zu müssen.
    Ich bins leid , diese verlogenen selbstdarsteller des ums "gemeinwohl bemühten hier präsentiert zu sehen als hoffungsträger dessen, wie man angeblich sein leben zukünftig gestaltet!

    Verlogener 50 jähriger einfaltspinsel..
    das soll der mal einem um seine identität ringenden 13- 18 jährigen pubertierenden schwulen erzählen, ohne vor eigentlich nötiger scham in den boden zu versinken...
    Aber diese selbstgerechten denken eh erst an sich...
    und wir feiern ihn auch noch hier
    SCHÄMT EUCH!
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#19 stromboliProfil

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