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Kommentare zu:
Homo-Verbot in Indien: Regierung legt Einspruch ein


#1 Martin28a
  • 20.12.2013, 18:38h
  • Ein Armutszeugnis und leider kein Einzelfall.
    Die Regierung ist auh feige, sie versucht jetzt über juristische Tricks hier noch was zu reissen, was sie dedn direkten Gang vors Parlament scheut.

    Das größte Problem ist, dass diese ganzen Aktionen gegen Homophobie, nicht nur weltweit rein garnichts gebracht haben, sondern die Sache sogar in kontraproduktiver weise verschlimmert haben !

    In Indien, Russland und auch Australien sind die Homorechte mit Füßen getreten worden, dass liegt teilweise an der Stimmung im Land, vielerorts sind Homosexuelle sehr verhasst und ich als Schwuler schäme mich immer mehr zu dieser "schrillen " Minderheit zu gehören.
    Man kann sich ja bald nicht mehr aus den Straßen blicken lassen !
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#2 sperlingAnonym
  • 20.12.2013, 18:59h
  • Antwort auf #1 von Martin28a
  • >"Das größte Problem ist, dass diese ganzen Aktionen gegen Homophobie, nicht nur weltweit rein garnichts gebracht haben, sondern die Sache sogar in kontraproduktiver weise verschlimmert haben !"

    ich bin sehr gespannt darauf, womit du diese bizarre täter-opfer-umkehrung belegen willst.
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#3 SmileyEhemaliges Profil
  • 20.12.2013, 19:10h
  • Antwort auf #1 von Martin28a
  • Dann geh' und laß' Dich heilen.*

    Schwulenfeindlichkeit kommt nicht wegen der Schwulen zustande sondern wegen derer die aus was auch immer für Gründen Angst und Haß gegen Schwule spüren und schüren.

    Die Probleme in Indien und Australien rühren davon her daß Politiker und Juristen in diesen Ländern ein völlig unterentwickeltes Verständnis von den Funktionen des Staates und der Rechts und insbesondere der Gewaltenteilung haben.

    Rußland und seine Einflußsphäre gleiten ab weil der neue Zar mit seiner Politik immer mehr scheitert und Sündenböcke braucht.

    In anderen Regionen, nehmen wir einmal Uganda als Beispiel, liegt das an der objektiven Notwendigkeiten der Verhältnisse der unterdrückten Geschäftsmodelle und vor allem am Kaffee.

    Und ohne großes, na, sagen wir: ohne allzugroßes Tamtam geht es in Südamerika teils ganz erstaunlich dynamisch vorwärts.

    Schrill? Was man nicht sieht, das gibt's auch nicht. So funktioniert die Welt. Uns gibt es und deshalb müssen wir sichtbar sein. Oder uns marginalisieren lassen.

    (*: von Deiner Scham, die ist nämlich nutzlos)
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#4 Martin28a
#5 David77Anonym
#6 SmileyEhemaliges Profil
  • 20.12.2013, 19:48h
  • Antwort auf #4 von Martin28a
  • Das ist ja gerade ein guter Grund mehr sich nicht kleinlaut zu verstecken.

    Wenn mein Haus brennt schieb' ich der Feuerwehr auch nicht still und leise einen Zettel unter der Tür durch, sie mögen doch ganz unauffällig heimlich und verschwiegen, wenn sie nicht gerade anderweitig beschäftigt sind, vorbeischauen und eventuell wenn es sich einrichten läßt freundlicherweise bitte einen Eimer Wasser mitbringen.

    Wir sind eine Minderheit und Minderheiten müssen dafür sorgen daß sie wahrgenommen werden.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 Martin28a
  • 20.12.2013, 20:33h
  • Antwort auf #6 von Smiley
  • Das Problem vieler ist die fehlende Toleranz gegenüber Heterosexuellen, dass wird immer wieder deutlich.
    Homosexuelle haben öfters Probleme andere Meinungen zu akzeptieren, sie zanken sich ja - wie man hier wieder sieht - auch untereinander.

    Sie gehen eben leider ohne Fingerspitzengefühl vor und stossen andere Gruppierungen vor den Kopf.

    Man muss eine Gesellschaft mitnehmen, es bringt nihts sich immer nur auf Gesetze, Verfassungen usw zu berufen, man muss eine Bevölkerung auch überzeugen können.
    Da haben viele eben NICHT überzeugt, da der Hass auf Schwule weltweit so hoch ist wie niemals zuvor
    Ich würde mich mal fragen woran das liegt, ich denke nicht, dass da nurs am Papst oder Christentum liegt, es liegt sicher auch an uns-

    Wenn eine Deutsche Regierung den Leuten in Uganda die Entwicklungshilfe kappt, dann kuschen die doch nicht, dann wird der Hass immer größer, die Sündenböcke in Uganda sind die Homosexuellen und die haben es auszubaden.
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#9 SmileyEhemaliges Profil
  • 20.12.2013, 21:28h
  • Antwort auf #8 von Martin28a
  • >Hass auf Schwule weltweit so hoch ist wie niemals zuvor<

    Das könnte daran liegen daß dem Thema Homosexualität mehr Medieninteresse entgegengebracht wird. Dementsprechend wird auch mehr über homophobes Geschehen berichtet.

    Die Sündenböcke in Uganda sind erklärtermaßen die Homos und daran werden deutsche Entwicklungshilfe, Zahlungsstopp des BMZ (den es nicht geben wird unter MüllerGerd) oder diplomatische Eingaben ("wir werden hinwirken") nichts ändern.

    Uganda sitzt auf etwa sieben Milliarden Dollar großen Ölvorkommen. Inklusive Transportinfrastruktur können die Felder ab einem Ölpreis von mehr als 80$/barrel wirtschaftlich ausgebeutet werden. Der aktuelle Marktpreis für Öl liegt bei knapp über 105$/barrel.

    www.opec.org/opec_web/en/data_graphs/40.htm?selectedTab=dail
    y


    Nur internationaler Protest, was wieder beim Thema "Sichtbarkeit" herauskommt, kann Wirkung zeigen. Denn wer wird für uns protestieren? Genau: Keiner, wenn nicht wir selbst.
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#10 sperlingAnonym
  • 20.12.2013, 22:57h
  • Antwort auf #8 von Martin28a
  • >"Homosexuelle haben öfters Probleme andere Meinungen zu akzeptieren"

    nein, haben sie nicht. jedenfalls nicht mehr als der_die durchschnittliche heterosexuelle. aber wenn mir jemand sagt: "ich halte deine art zu lieben für minderwertig", "ich sehe euch homosexuelle als eine gefahr für die gesellschaft" oder "man sollte menschen wie dich einsperren" - ja, dann habe ich ein problem damit, diese meinungen zu akzeptieren.

    wenn du dieses problem NICHT haben solltest, dann empfehle ich dir eine therapie. und das ist nicht als beleidigung gemeint, denn es ist keine schande, sich bei massiven selbstwertproblemen (oder anderen) helfen zu lassen. wie bei bad homburg sehe ich bei dir das problem, dass du dir zu sehr den kopf der leute zerbrichst, die dich hassen. zerbrich dir mal lieber den eigenen.

    natürlich ist es strategisch wichtig, sich auch in das denken der gegner_innen hineinzufühlen. das kann aber nicht heißen, dieses denken vollkommen zu verinnerlichen oder es für "normal" zu erklären. es kann auch nicht heißen, dass man denen alles durchgehen lässt, nicht widerspricht und stattdessen darauf wartet, dass sie schon selber einsehen würden, wie sehr sie andere verletzen.
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#11 Timm JohannesAnonym
  • 20.12.2013, 23:52h
  • Antwort auf #1 von Martin28a
  • @Martin28a

    "ich als Schwuler schäme mich immer mehr zu dieser "schrillen " Minderheit zu gehören. Man kann sich ja bald nicht mehr aus den Straßen blicken lassen !"

    Na wie geht es unserer homophoben Sockenpuppe, die in Wahrheit ein christlich fundamentalistischer Troll hier im Forum ist.
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#12 David77Anonym
  • 21.12.2013, 00:08h
  • Antwort auf #8 von Martin28a

  • Was du als meinung deutest, ist für andere ein ganzer lebensentwurf!
    und da ist der unterschied: wo werden heterosexuelle dafür kritisiert, das sie so sind? Wo greifen schwule andere dafür an, dass sie es nicht sind?! Es ist ein defensives verhalten unseres bereiches, kein offensives verhalten fremder bereiche gegenüber.
    wenn gruppen benachteiligt werden schließen sie sich selbstverständlich zusammen. Hätten alle so gedacht wie du, wir hätten heute noch kolonialismus, rassismus, und anderer mehr.
    kein fingerspitzengefühl?
    das sagt gerade derjenige, der putin auch noch verteidigt!
    erhöhte sensibilität bei dem thema? Das haben wir sehr wohl.
    Wenn dein coming out so easy verlief - schön für dich!! Für viele andere tat es das nicht, und damit meine ich alleine die innere erkenntnis!
    du hast keine ahnung was manche alles durchgemacht haben! Und zwar bloss wegen "MEINUNGEN" - die haben für den lebensweg betroffener weitaus schlimmere konsequenzen als umgekehrt! Da nehme ich mir das recht raus auch entsprechend empfindlich zu reagieren! Oder soll man dankbar dafür sein, welche negativen folgen die negation oder herabwürdigung homosexueller lebensrealitäten hat? Was du als blosse meinung abtust?! Wenn ich auf meine jugend zurückblicke, blicke ich zurecht verbittert zurück, und genauso reagiere ich zurecht "freundlich", wenn ich sehe, dass man dies der heutigen jugend immer noch antut. Gegen das was wir erlebt haben ist die vermeintliche unfreundlichkeit, die heteros anderer meinung "ertragen" müssen ein dreck!! Oder trifft heteros diese gegenreaktion etwa auch tief ins innere und wirkt sich auf den lebensweg aus?
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#13 timpa354Ehemaliges Profil
#14 sperlingAnonym
#15 TheDadProfil
#16 TheDadProfil
#17 kolonialgesetzAnonym
#18 TheDadProfil
  • 21.12.2013, 13:54hHannover
  • Antwort auf #11 von Timm Johannes
  • Anstatt hier spät Abends herum zu schwadronieren solltest Du lieber an Deiner ausschweifenden Antwort mit den Begründungen arbeiten, warum Deiner Meinung nach in diesem Staat die Viel-Ehe und der Inzest zu Recht verboten seien, und warum Du dich weigerst die Menschen die nach 1969 nach dem § 175 verurteilt wurden zu rehabilitieren !
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#19 Martin28a
#20 sperlingAnonym
  • 22.12.2013, 21:26h
  • Antwort auf #19 von Martin28a
  • >"Ich rede nicht von Todesstrafe, sondern von dem Problem der fehlenden Toleranz bei Leuten die die Ehe nicht mit Homosexuellen teilen wollen"

    und die damit WAS sagen? dass sie meine art zu lieben für minderwertig halten. genau davon hatte ich doch geschrieben. von der todesstrafe war in meinem beitrag keine rede.
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