Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=20717
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Russische Medienbehörde definiert "Homo-Propaganda"


#31 LorenProfil
#30 RTL BertelsmannAnonym
  • 03.01.2014, 15:45h
  • ...definiert ebenfalls Homo-Propaganda - und zwar genau so, wie es zu erwarten war.

    Respektlos, gezielt ungleichbehandelnd, stigmatisierend.

    Wie lange können sich Schwule und Lesben in dem Land mit der beispiellosen Geschichte des Faschismus noch eine völlige Nichtorganisation in Sachen Medienrepräsentation leisten?

    "Zusammen mit Timothy Boldt (Richard "Ringo" Beckmann) durfte Eric Stehfest (Yannick Benhöfer) die erste Schwulenstory in 19 Jahren "Unter Uns" spielen. Zum Entsetzen der Fans endet diese Storyline schon am 04.12.2013 nach nur dreimonatiger Ausstrahlung. Yannick wird von Ringo auf bösartige Weise aus der Schillerallee vertrieben, weil dieser ihm keine zweite Chance geben wollte."

    www.promipool.de/artikel/unter-uns-fans-starten-petition-fue
    r-den-verbleib-von-yannick-und-ringo-92369/


    Anderswo:

    Zweieinhalb Jahre im täglichen Programm, zwei Emmys, mehrere GLAAD-Awards, kein Ende in Sicht:

    www.youtube.com/watch?v=cM6aeRewRWY

    Dreieinhalb Jahre im täglichen Programm, drei Emmy-Nominierungen, unzählige GLAAD-Awards, kein Ende in Sicht

    "42% der Primetime-Sendungen beinhalteten LGBT-Bilder..."

    www.glaad.org/nri2013
  • Antworten » | Direktlink »
#29 herve64Ehemaliges Profil
  • 02.01.2014, 14:10h
  • Oh ja, man muss es als Staat schon wirklich verdammt nötig haben, auf Minderheiten einzudreschen, die an sich nichts anderes wollen als ungestört in Frieden leben zu können. Klar: irgendwelche vermeintliche "Erfolge" muss man ja vorweisen, wenn man als Staatsmacht sich letzten Endes als unfähig erweist, gegen terroristische Akte anderer gegen Zivilisten vorzugehen (schöne Grüße von den Selbstmorattentätern aus Wolgograd).

    Ja, das ist doch mal wirklich ein Musterland, dieses Russland. [Zynismus off]
  • Antworten » | Direktlink »
#28 postagebuchProfil
  • 02.01.2014, 10:10hFrankfurt
  • Das ist pure Zensur und die Anleitung zur Selbstzensur von russischen Medien.

    Ich bin sprachlos.

    Erst nimmt man Menschen auf em Papier die Würde - dann erklärt man sie für vogelfrei. Und dann ist es kein weiter Schritt mehr - und sie werden offen gequält, gedemütigt und ermordet :-(

  • Antworten » | Direktlink »
#26 reneeAnonym
#24 RobbyEhemaliges Profil
  • 01.01.2014, 16:33h
  • Putin dreht immer mehr ab in Richtung größenwahnsinniger Diktator. Ich denke, den kann nur noch ein großangelegter wirtschaftlicher Boykott stoppen; sonst garnichts.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 hometrainerAnonym
#22 JahrneuAnonym
#21 dem WestenAnonym
#19 der PisteAnonym
#18 HugoAnonym
  • 31.12.2013, 20:42h
  • Da war die sowjetunion unter breschnew noch freiheitlicher, der verbrecher putin baut seine Macht kontinuierlich aus.
    Mal eine Frage, können auch Privatpersonen einen Staat beim Internationalen Gerichtshof anklagen?
  • Antworten » | Direktlink »
#17 Roman BolligerAnonym
  • 31.12.2013, 19:36h
  • Antwort auf #1 von Anklagen
  • Ja, die Entwicklung in Russland ist furchtbar. Sie wird allerdings durch rein verbales Protestieren, auch von ausländischen Regierungen und Politikern, nicht aufzuhalten sein, denn als authentischem Schlechtmenschen sind Putin rein verbal agierende Gutmenschen schlichtwegs egal, nein sogar willkommen, weil er als arroganter Narziss dann seine Macht umsomehr auskosten kann.

    Es braucht internationale antirussische Massnahmen, welche Russland weh tun: Boykotte, imageschädigende und wirtschaftliche Sanktionen. Leider tut sich der gasabhängige und exportorientierte Westen schwer damit und ist allzu bereit, den Kreml auf wirtschaftlichem Hintergrund zu hofieren und den Bückling zu machen.

    Ein Sotschiboykott, auch durch Sportler (!!!!!!!), wäre ein guter Anfang.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#16 ChristineAnonym
  • 31.12.2013, 19:19h
  • Der Russischen Medienbehörde empfehle ich diesen netten Auftritt des großartigen Ursli Pfister während der Geschwister-Pfister-Show "American Dreams" im Berliner Admiralspalast mit dem absolut harmlosen und russische-Medien-tauglichen Song "I'm different" von Randy Newman.
    Den Mitarbeitern von queer.de und allen Lesern wünsche ich einen Guten Rutsch und ein schönes Neues Jahr.

    www.youtube.com/watch?v=p-QFAlB9YJI
  • Antworten » | Direktlink »
#15 filterAnonym
  • 31.12.2013, 18:08h
  • Antwort auf #13 von -hw-
  • " Der Präsident richtet sich nicht nach den Interessen der gesamten Nation, die immerhin zu 20 Prozent aus der Mittelklasse besteht. Diese
    Bevölkerungsschicht ist keine Mehrheit, deren Stimmen Putin bei Wahlen braucht."

    One man, one vote, Thailand, Rot-Hemden, Gelb-Hemden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#13 -hw-Anonym
  • 31.12.2013, 14:56h
  • Aktueller Umriss des ideologischen Rahmens von Zar Putins FOX-News:

    In einem Interview für den russischen TV-Sender Perwy Kanal (Erster Kanal) und Associated Press bezeichnete Putin sich selbst als Pragmatiker mit konservativer Neigung.

    Der Konservatismus stützt sich auf traditionelle Werte, aber mit einem Element, das auf Entwicklung ausgerichtet ist, betonte er.
    Im September schnitt Putin dieses Thema in seiner Jahresbotschaft an die Föderalversammlung (Parlament) erneut an:

    Die Zerstörung der traditionellen Werte von oben hat nicht nur negative Folgen für die Gesellschaft, sondern ist auch grundsätzlich antidemokratisch, denn sie erfolgt aufgrund von abstrakten Ideen und wider den Willen der Volksmehrheit, die die vorigen Wandlungen und die ihr gebotene Revision nicht akzeptiert.

    Dabei verwies der Kremlchef auf die Philosophie der Ungleichheit des russischen Philosophen Nikolai Berdjajew:

    Der Sinn des Konservatismus besteht nicht darin, dass er Fort- oder Rückschritte behindert, sondern darin, dass er ein Abrutschen ins finstere Chaos verhindert den Rückfall in alte Zeiten.

    Besonders deutlich zeigte Putin seine konservativen Ansichten durch die Umstrukturierung der Staatsmedien:

    Die Nachrichtenagentur RIA Novosti wurde aufgelöst. Sie geht in die neu gegründete Nachrichtenagentur Rossija Segodnja ein.

    Die Aufgabe dieser Agentur ist es, die Staatspolitik der Russischen Föderation und das Gesellschaftsleben in der Russischen Föderation für das Ausland zu beleuchten.
    [...]
    Damit hat Putin unter Beweis gestellt, dass er an seinem Kurs festhält, sich auf die paternalistische Mehrheit zu stützen, die von Haushaltsmitteln abhängt. Der Präsident richtet sich nicht nach den Interessen der gesamten Nation, die immerhin zu 20 Prozent aus der Mittelklasse besteht. Diese Be
    völkerungsschicht ist keine Mehrheit, deren Stimmen Putin bei Wahlen braucht. Noch mehr als das: Ihre Interessen widersprechen den Interessen der paternalistischen Wähler. Die für Putin stimmende Mehrheit befürwortet eine starke Rolle des Staates in allen Lebensbereichen. Für diese Menschen ist der Staat ein Freund, während die private Wirtschaft einen Feind verkörpert.
    Dem konservativen Kurs entsprechen fast alle Initiativen des Kremls im scheidenden Jahr. Erwähnenswert sind in diesem Kontext das NGO-Gesetz und das Gesetz über das Verbot der Propaganda von Homosexualität. [...]

    de.ria.ru/zeitungen/20131231/267578205.html
  • Antworten » | Direktlink »
#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
#11 Harry1972Profil
  • 31.12.2013, 09:42hBad Oeynhausen
  • Hätte ich als Kind keine positiven schwulen Identifikationsfiguren gekannt, die mir zum Beispiel im Musikfernsehen aufgefallen sind, hätte ich mich vielleicht mit 17 oder 18 umgebracht.
    Nein wirklich, ohne Village People und die insgesamt grellbunte Einstellung in den 80ern wäre ich wohl gescheitert. Hätte ich nicht gewusst, daß es da draussen andere komische Typen gibt, hätte ich nie den Mut gehabt, um mein Leben zu kämpfen und mein Dorf zu verlassen und anpassen hätte ich mich nicht können. Dann lieber sterben.

    Ein furchtbares Thema und ich hoffe, daß ganz viele Heteros von alleine darauf kommen, daß es dabei um grundlegende Menschenrechte geht.

    Deshalb nutze ich die Gelegenheit und wünsche allen Lesern, allen Bekannten, Unbekannten und nicht zuletzt den Mitarbeitern von Queer.de nen guten Rutsch und alles Gute für's neue Jahr.
    Happy Newyears Eve! *Konfetti werf*
  • Antworten » | Direktlink »
#10 moi1979Anonym
  • 31.12.2013, 03:03h
  • Ich kommentiere normalerweise nicht, ich lese! Nur ab einem gewissen Zeitpunkt darf man nicht mehr Schweigen - darf man nicht mehr ohne seine Meinung Kund zu tun Zuschauen oder nur im privaten Kreis seine Meinung aussprechen. Listen zu Erstellen war immer der Anfang in der Geschichte! Die einen setzen eine "rote Linie", wenn chemische Waffen eingesetzt werden - da ist es meinst zu Spät. Ob Konservativ, Liberal oder nicht politisch Desinteressiert, die Folgen haben wir gesehen! Zivilcourage heißt spätestens jetzt dagegen die Stimme zu Heben und zu sagen STOP es reicht! - ansonsten macht man sich selbst Schuldig an dem was hoffentlich nie mehr geschehen wird! Schweigen aus Gründen der Versorgungssicherheit mit Ölprodukten, aus sonst jeglichen anderen Gründen, ist hier nicht mehr gegeben, denn mein Gewissen ist nicht Rein, solange ich Schweigen würde; selbsterhalt auf Kosten einer Minderheit führt uns direkt ins Verderben, besonders zu dem Zeitpunkt, wenn normalerweise die Welt auf ein Land, auf einen Staat, auf eine stolze Nation lobpreisend für Völkerverständigung, ein multinationales Treffen bei friedlichen Spielen teilnimmt ist es schon unakzeptabel. Ob dies in 20 Jahren beurteilt wird wie 1933 muss man sich doch jetzt schon Fragen. - will man mit einem Ereignis sich belasten, welches einen mit einer möglichen Gräueltat in der Zukunft auf ewig verknüpft? Egal ob als Bürger, Sportler oder Jungend der Welt!
    Ich dachte Wir haben gelernt.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Timm JohannesAnonym
#8 eStefanoAnonym
#7 -hw-Anonym
#6 timpa354Ehemaliges Profil
  • 30.12.2013, 23:00h
  • Als mögliche Sperrgründe benennt das am 20. Dezember von der Duma verbaschiedete und später vom Föderationsrat bestätigte Gesetz Volksverhetzung und die Anstiftung zu Gewalt sowie extremistische oder terroristische Aktivitäten. Aber auch der Aufruf zur Teilnahme an nicht genehmigten Massenprotesten kann zu einer Sperre führen. (nb)

    Da muss sich die russische Regierung ja selbst blocken.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 David77Anonym
  • 30.12.2013, 22:59h
  • Wer ist denn bei so einer Meldung noch geistig beschränkt und meint, dass diene alles nur zum Wohle des Kindes, damit Heterosexuelle nicht von Homosexuellen belästigt werden und eigentlich gar nicht so schlimm?

    Was machen die denn nun mit ihrem Nationalkomponisten? Darf der nun auch nicht genannt werden?
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MikeschAnonym
  • 30.12.2013, 22:57h
  • Bürokratie in Reinkultur.
    Kommt mir vor wie im Dritten Reich; da wurde u.a. auch haarklein zu regeln versucht, was "abartig" ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 alexander
  • 30.12.2013, 22:46h
  • es ist doch nicht mehr zu fassen ?
    was will dieser knotenfurz nun noch alles verbieten und manipulieren???
    ich muss aber jetzt schon sagen :GUT SO!!!
    denn das kann langfristig nicht gut gehen, z.b. das internet, lässt sich nicht austricksen, gewiefte user, werden immer mittel und wege finden die "grosse weite welt", auch in russland zugänglich zu machen, dazu kommen noch die handyverbindungen, die bis ins tiefste hinterland reichen(z.t.)!
    wenn er so weitermacht, bekommt er seine quittung schneller als er denkt!!! hoffentlich!!!
    er hat doch jetzt schon den laden, was die kaukasusregion angeht nicht mehr im griff?
    seine sotschifestspiele werden mit sicherheit ein GRANDIOSES DESASTER!
    MIR TUN LEDIGLICH DIE BETROFFENEN ZIVILISTEN LEID!
    denn es wird höchstwahrscheinlich tote geben, durch anschläge, leider von genau der falschen seite, nämlich von muslimischen fundis!
    aber wie es scheint haben alle russen davor eine heidenangst, und zwar im gesamten land!
    wenn sotschi voll in die hose geht, aus welchem grund auch immer, wird putzi mehr schwierigkeiten bekommen, als sein job verträgt. erfahrungsgemäss ist russland sehr duldsam, aber gnadenlos, wenn es zu lange geschunden wird!!!
    dieser minizar schaufelt sich jetzt sein eigenes grab, in 5 jahren kennt ihn kaum einer mehr!!! (hoffentlich, lach)
  • Antworten » | Direktlink »
#2 vulkansturmAnonym
  • 30.12.2013, 22:43h
  • In unzähligen Spielfilmen oder Büchern werden heterosexuelle Ehepaare dargestellt, die in kriminelle Aktivitäten, Seitensprünge oder andere gesellschaftlich weniger gebilligte Handlungen verwickelt sind. Müssen all diese Spielfilme, Bücher, Fotos, Internetseiten etc. jetzt alle entfernt werden, wenn sie verdächtig sind, heterosexuelle Beziehungen nicht positiv darzustellen. Darf dann noch über Putins Scheidung berichtet werden oder ist das schon anti-heterosexuelle Propaganda? Sollte man Fotos vom hässlichen und mürrischen Putin noch veröffentlichen, wenn doch Heterosexuelle immer positiv dargestellt werden müssen?
  • Antworten » | Direktlink »
#1 AnklagenAnonym
  • 30.12.2013, 22:40h
  • Zitat Queer.de: "Nach einem Entwurf von neuen Richtlinien sollen unter anderem Listen von geouteten Personen oder auch Bilder von glücklichen Homo-Paaren oder CSD-Protesten verboten sein ..."

    Unglaublich, das ist die reinste mittelalterliche "Hexenjagd".

    Putin und sein Regime gehört vor den Internationalen Gerichtshof gestellt.

    Die Olympischen Winterspiele (Putins ganz persönliche Propagandashow) sollte - wenn schon nicht boykottiert - dann öffentlicht als "Schmierentheater" entlarvt und benannt werden.

    Wartet ab, bald tauchen sicher auch in diesem Kommentarbereich wieder die Mietmäuler der Putin-Propagandamaschinerie auf und versuchen Unwahrheiten und Verharmlosungen zu verbreiten:

    "(...) hat Putin kürzlich die Medienholding 'Russland heute' geformt, eine moderne Propagandamaschine, die Russlands Ruf im Ausland verbessern soll.

    Er ließ dafür per Dekret die traditionsreiche Nachrichtenagentur 'Ria-Nowosti' liquidieren, deren Kolumnisten ideell angeblich abhängig von westlichen Positionen sein sollen.

    'Russland heute' Chef Dimitrij Kisseljow fiel dadurch auf, dass er in einer Talkshow vorschlug, Homosexuellen Blut- und Spermaspenden zu verbieten, weil sie nicht **würdig seien, Leben weiterzugeben. Ihre Herzen müssen verbrannt werden, so Kisseljow (...)'

    (** das kennt man aus der Nazi-Diktatur, während der auch von "unwertem/unwürdigem Leben" gefaselt wurde, das dann anschließend in Gaskammern ermordet wurde ...)

    Quelle: Der Spiegel Nr. 51/16.12.2013 (Titelgeschichte 'Der Halbstarke - Wie Putin die Demokratie und den Westen attackiert')
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel