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Kommentare zu:
Russische Medienbehörde definiert "Homo-Propaganda"


#11 Harry1972Profil
  • 31.12.2013, 09:42hBad Oeynhausen
  • Hätte ich als Kind keine positiven schwulen Identifikationsfiguren gekannt, die mir zum Beispiel im Musikfernsehen aufgefallen sind, hätte ich mich vielleicht mit 17 oder 18 umgebracht.
    Nein wirklich, ohne Village People und die insgesamt grellbunte Einstellung in den 80ern wäre ich wohl gescheitert. Hätte ich nicht gewusst, daß es da draussen andere komische Typen gibt, hätte ich nie den Mut gehabt, um mein Leben zu kämpfen und mein Dorf zu verlassen und anpassen hätte ich mich nicht können. Dann lieber sterben.

    Ein furchtbares Thema und ich hoffe, daß ganz viele Heteros von alleine darauf kommen, daß es dabei um grundlegende Menschenrechte geht.

    Deshalb nutze ich die Gelegenheit und wünsche allen Lesern, allen Bekannten, Unbekannten und nicht zuletzt den Mitarbeitern von Queer.de nen guten Rutsch und alles Gute für's neue Jahr.
    Happy Newyears Eve! *Konfetti werf*
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#12 FoXXXynessEhemaliges Profil
#13 -hw-Anonym
  • 31.12.2013, 14:56h
  • Aktueller Umriss des ideologischen Rahmens von Zar Putins FOX-News:

    In einem Interview für den russischen TV-Sender Perwy Kanal (Erster Kanal) und Associated Press bezeichnete Putin sich selbst als Pragmatiker mit konservativer Neigung.

    Der Konservatismus stützt sich auf traditionelle Werte, aber mit einem Element, das auf Entwicklung ausgerichtet ist, betonte er.
    Im September schnitt Putin dieses Thema in seiner Jahresbotschaft an die Föderalversammlung (Parlament) erneut an:

    Die Zerstörung der traditionellen Werte von oben hat nicht nur negative Folgen für die Gesellschaft, sondern ist auch grundsätzlich antidemokratisch, denn sie erfolgt aufgrund von abstrakten Ideen und wider den Willen der Volksmehrheit, die die vorigen Wandlungen und die ihr gebotene Revision nicht akzeptiert.

    Dabei verwies der Kremlchef auf die Philosophie der Ungleichheit des russischen Philosophen Nikolai Berdjajew:

    Der Sinn des Konservatismus besteht nicht darin, dass er Fort- oder Rückschritte behindert, sondern darin, dass er ein Abrutschen ins finstere Chaos verhindert den Rückfall in alte Zeiten.

    Besonders deutlich zeigte Putin seine konservativen Ansichten durch die Umstrukturierung der Staatsmedien:

    Die Nachrichtenagentur RIA Novosti wurde aufgelöst. Sie geht in die neu gegründete Nachrichtenagentur Rossija Segodnja ein.

    Die Aufgabe dieser Agentur ist es, die Staatspolitik der Russischen Föderation und das Gesellschaftsleben in der Russischen Föderation für das Ausland zu beleuchten.
    [...]
    Damit hat Putin unter Beweis gestellt, dass er an seinem Kurs festhält, sich auf die paternalistische Mehrheit zu stützen, die von Haushaltsmitteln abhängt. Der Präsident richtet sich nicht nach den Interessen der gesamten Nation, die immerhin zu 20 Prozent aus der Mittelklasse besteht. Diese Be
    völkerungsschicht ist keine Mehrheit, deren Stimmen Putin bei Wahlen braucht. Noch mehr als das: Ihre Interessen widersprechen den Interessen der paternalistischen Wähler. Die für Putin stimmende Mehrheit befürwortet eine starke Rolle des Staates in allen Lebensbereichen. Für diese Menschen ist der Staat ein Freund, während die private Wirtschaft einen Feind verkörpert.
    Dem konservativen Kurs entsprechen fast alle Initiativen des Kremls im scheidenden Jahr. Erwähnenswert sind in diesem Kontext das NGO-Gesetz und das Gesetz über das Verbot der Propaganda von Homosexualität. [...]

    de.ria.ru/zeitungen/20131231/267578205.html
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#15 filterAnonym
  • 31.12.2013, 18:08h
  • Antwort auf #13 von -hw-
  • " Der Präsident richtet sich nicht nach den Interessen der gesamten Nation, die immerhin zu 20 Prozent aus der Mittelklasse besteht. Diese
    Bevölkerungsschicht ist keine Mehrheit, deren Stimmen Putin bei Wahlen braucht."

    One man, one vote, Thailand, Rot-Hemden, Gelb-Hemden.
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#16 ChristineAnonym
  • 31.12.2013, 19:19h
  • Der Russischen Medienbehörde empfehle ich diesen netten Auftritt des großartigen Ursli Pfister während der Geschwister-Pfister-Show "American Dreams" im Berliner Admiralspalast mit dem absolut harmlosen und russische-Medien-tauglichen Song "I'm different" von Randy Newman.
    Den Mitarbeitern von queer.de und allen Lesern wünsche ich einen Guten Rutsch und ein schönes Neues Jahr.

    www.youtube.com/watch?v=p-QFAlB9YJI
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#17 Roman BolligerAnonym
  • 31.12.2013, 19:36h
  • Antwort auf #1 von Anklagen
  • Ja, die Entwicklung in Russland ist furchtbar. Sie wird allerdings durch rein verbales Protestieren, auch von ausländischen Regierungen und Politikern, nicht aufzuhalten sein, denn als authentischem Schlechtmenschen sind Putin rein verbal agierende Gutmenschen schlichtwegs egal, nein sogar willkommen, weil er als arroganter Narziss dann seine Macht umsomehr auskosten kann.

    Es braucht internationale antirussische Massnahmen, welche Russland weh tun: Boykotte, imageschädigende und wirtschaftliche Sanktionen. Leider tut sich der gasabhängige und exportorientierte Westen schwer damit und ist allzu bereit, den Kreml auf wirtschaftlichem Hintergrund zu hofieren und den Bückling zu machen.

    Ein Sotschiboykott, auch durch Sportler (!!!!!!!), wäre ein guter Anfang.
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#18 HugoAnonym
  • 31.12.2013, 20:42h
  • Da war die sowjetunion unter breschnew noch freiheitlicher, der verbrecher putin baut seine Macht kontinuierlich aus.
    Mal eine Frage, können auch Privatpersonen einen Staat beim Internationalen Gerichtshof anklagen?
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#19 der PisteAnonym

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