https://queer.de/?2072
- 02. Dezember 2004 1 Min.
Montgomery Gerald Allen, Abgeordneter des Kongresses in Alabama, will einen Gesetzentwurf einbringen, der jegliche Darstellung von Homosexualität in vom Staat geförderten Einrichtungen verbietet. Betroffen wären vor allem Schulen, Büchereien und Universitäten. "Wir haben derzeit eine sehr problematische Kultur", begründet der republikanische Abgeordnete seinen Schritt. Das Gesetz würde beispielsweise die Aufführung von Tennessee Williams' "Katze auf dem heißen Blechdach" in Schultheatern ebenso verbieten wie J.D. Sallingers Klassiker "Der Fänger im Roggen". Allen sagte, er hoffe, der Gesetzentwurf würde 2005 zur Abstimmung kommen. Den Wahlerfolg von Präsident Bush im Rücken versuchen derzeit mehrere konservative Abgeordnete, gegen die schwul-lesbische Community vorzugehen. So hatte vor wenigen Tagen ein republikanischer Abgeordneter aus South Carolina gefordert, dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen die Unterstützung zu entziehen, weil es eine Dokumentation über Schwule in den Südstaaten ausgestrahlt hatte. Bürgerrechtsgruppen sehen in den Initiativen einen Anschlag auf die von der Verfassung garantierte freie Meinungsäußerung. (dk)













Und in den Schulen kann man gleich die homosexuellen Jugendlichen in den Selbstmord treiben, indem man das Thema tabuisiert und ihnen das Gefühl gibt, sie wären die einzigen, die "minderwertig" seien.
Ist man in den USA tatsächlich so blöd, dass man glaubt, man könne Vielfalt abschaffen und seine eigene Meinung zum Leitbild machen, indem man alles was einem nicht passt totschweig? Oder ist man einfach nur so fundamentalistisch-konservativ, dass man am liebsten das Mittelalter wieder hätte? Da passen ja dann die Bücherverbrennungen!
Immer wenn man denkt, es geht nicht noch bekloppter, zeigen sie einem, dass es immer noch dümmer und ignoranter geht!
"Zwei Dinge sind grenzenlos - das Universum und die Dummheit des Menschen"
(Albert Einstein)