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Kommentare zu:
Berliner Treibhaus-Sauna ist Geschichte


#112 remixbeb
  • 09.01.2014, 10:08h
  • nein. Bist nicht der einzige. Ich sehe das in den meisten Punkten ähnlich.
    Ich sehe mich auch nicht als Spießer und denke sexuell bin ich eine "monogame Sau" und sehr exmerimentierfreudig. Und dennoch geht mir die latente Sexualisierung in den meisten Gay-Einrichtungen auf den Sack.
    Meiner Meinung nach hast Du eine Sache ganz richtig gesagt: Viele denken, Promiskuität bedeutet Freiheit. Das mag historisch bedingt auch so gewesen sein. Heutzutage für mich aber nicht mehr in der Form. Freiheit beginnt im Kopf und nicht dadurch, dass ich meinen Schwanz in jedes Loch stecken darf / kann / muss.

    Wo ich nicht so kategorisch bin ist, dass ich denke die Vielfalt macht´s. Heißt: wenn es das Publikum für solche Einrichtungen gibt, sollen sie auch ruhig existieren. Jedem das seine. Scahde finde ich nur, dass es in der schwulen Szene für alle anderen relativ wenig Angebote gibt.
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#111 MikeschAnonym
#110 MikeschAnonym
  • 07.01.2014, 19:44h
  • Antwort auf #109 von sperling
  • So sieht's zumindest aus, schade. Muss ja, bei der elementaren Bedeutung des Themas, einen triftigen Grund geben, es nicht aufzugreifen.
    Wie bereits geschrieben, wird das Problem entweder für keins gehalten oder halt nur verdrängt. Die Titulierung "schwule Ewigkeit" sagt eigentlich alles.
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#109 sperlingAnonym
#108 MikeschAnonym
  • 07.01.2014, 15:34h
  • Antwort auf #107 von Mister_Jackpot
  • Ich habe nichts ignoriert, zumindest nicht vorsätzlich. Ehrlich gesagt, wenn einzelne Kommentare regelrecht überfrachtet und seitenlang sind, auch noch mit Links, hab' ich auch nicht die Zeit, mich damit im Detail auseinanderzusetzen. Dabei ging's ja um irgendwelche wissenschaftliche Erhebungen, die u.a. belegen sollen, dass HIV unter Schwulen nicht häufiger verbreitet sein soll als unter Heteros und sozusagen keine Risikogruppe darstellen, obwohl offizielle Stellen genau das sagen. lnsoweit auch mein Hinweis auf Meldungen, Statistiken, Aufklärungsschriften, die dann

    vorsätzlich falsch erstellt worden seien. Ich halte die Diskussion auch im Hinblick auf die Jugend für nicht ungefährlich.
    Eine Diskussion der eigentlichen Ursache (#97) scheint jeder zu scheuen.
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#107 Mister_Jackpot
  • 07.01.2014, 14:43h
  • Antwort auf #106 von Mikesch
  • Ganz ehrlich MIkesch..du bist auf sachliche Argumentation meinerseits auch nicht eingegangen und die Diskussion hatte schon so einige Fakten zu bieten..das als "nicht in Gang gekommen" zu bezeichnen ist schon kurios, wenn man sieht wieviel Mühe sich andere User bei ihren Ausführungen gegeben haben. Schade dass du das alles anscheinend bewusst igboriert hast...normalerweise werde ich nicht persönlich, aber bei einem solch sturen Diskussionsverhalten musst du dich am Ende nicht über negative Bewertungen wundern. Gegenseitiger Respekt wär wohl mal angesagt....
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#106 MikeschAnonym
  • 07.01.2014, 09:22h
  • Antwort auf #105 von jhgk
  • #104, #105

    Was regst du dich eigentlich auf, ich hab' mich doch gar nicht auf dich bezogen.

    Im Übrigen ersetzen deine Beleidigungen auch nach Drücken der Umschalttaste keine inhaltlichen Argumente zu der von mir angestoßenen, jedoch nicht in Gang gekommenen Diskussion (#97).
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#105 jhgkAnonym
  • 06.01.2014, 23:17h
  • Antwort auf #97 von Mikesch
  • VON MIKESCH

    "Na ja, ich hab' eher den Eindruck, dass in unseren Kreisen vieles passend oder schöngeredet wird.

    Es wird doch niemand ernsthaft behaupten, dass sämtliche Meldungen, Statistiken, Aufklärungsschriften usw. vorsätzlich falsch erstellt worden sein sollen.

    Bei einem anderen Thema, wo jemand schrieb, dass eine 7-wöchige Beziehung eine "schwule Ewigkeit" sei (wurde grün bewertet), hatte ich gefragt, welches große Problem, vielleicht das größte der Schwulen überhaupt, das anscheinend für keins gehalten oder auch nur verdrängt wird, da eigentlich dahintersteckt. Niemand ging darauf ein (allerdings rot bewertet)."

    @MIKESCH LOOOL
    Du willst es wohl nicht begreifen. Es macht auch no sense mit dir zu diskuttieren!
    Das was Du oben beschreibst ist gefälligst DEIN PROBLEN und nicht einer ganzen COMMUNITY oder anderen LGBTI'S

    Du bist A) STOCK KONSERVATIV UND VERBITTERT ,DASS DU KEINEN ABBEKOMMST
    B) EINFACH NUR HEIMLICHER SCHWULER PFARRER
    C) KONSERVATIV
    D) SELBSTZERSTÖRERISCH,KANNST DEINE SEXUALITÄT NICHT AKZEPTIEREN ,MUSST DESHALB GEGEN LIBERALE/MODERATE LGBT'S HETZEN UND DENKST DABEI NOCH DAS SEI EIN LEBENSTIL DEN ALLE LGBT'S FÜHREN...SO HÖRT SICH DAS AN BEI DIR! DA GERATEN ECHT AUCH MODERATE ,NICHT SO SEXUELL AKTIVE SCHWULE&CO INS RASEN :(
    E)INTOLERANT

    ICH GLAUBE DU BIST HIER FALSCH! DISKUTTIEREN JA ,ABER DEINE KOMMENTARE SIND SCHON FAST EINE BELEIDIGUNG GEGEN JEDEN LIBERALEN MENSCHEN !SUCHE DIR DOCH EIN KONSERVATIVES UMFELD MIT DENEN DU DEINE PROBLEME MIT LGBT'S ,DEM ANGEBLICHEN LGBT-LIFESTYLE,SEX,TREUE&CO
    AUSDISKUTTIEREN KANNST. AM BESTEN MELDE DICH IN EINE ANGEBLICHE EX-GAY GRUPPE ,DA DU SOOO PROBLEME MIT DEM ANGEBLICHEN LGBT-LIFESTYLE HAST.

    SELBST EIN HETERO SWINGER PAAR IST NICHT SO TREUE FANATISCH WIE DU!

    UND ICH BIN TREU UND TROTZDEM BIST DU EINFACH RICHTIG FANATISCH SRY IST SO!

    TREUE IST EIN PROBLEM DER LGBT-COMMUNITY? TUT MIR LEID ICH KENN VIELE LGBT -PAARE DIE SCHON SEIT 10-20 JAHREN ZUSAMMEN SIND !OFFENE BEZIEHUNG KANN MAN NICHT FESTSTELLEN ABER SELBST WENN IST ES JA AUCH EINE ART TREUE ,DENN MIT DEM PARTNER(HAUPTPARTNER) IST MAN JA TRORT ANDERER SEXKONTAKTE JAHRELANG ZUSAMMEN,WOHNT ZUSAMMEN&CO .AUCH BEI HETEROS WEIß MAN ICHT OB DIE ALLE TREU SIND OD.EINE OFFENE BEZIEHUNG FÜHREN!

    WARST DU MAL IN EROTIKFOREN? HETEROFOREN? ODER DENKST SO SEXFOREN GIBT ES NUR BEI LGBT'S? IN WELCHER WELT LEBST DU?WAHRSCHEINLICH IN DER WO LGBTS PROMISK UND ALLE HETEN TREU UND ABSTINENT LEBEN!

    DIE WELT GIBT ES NICHT! HETEN SIND GENAUSO PROMISK WIE SCHWULE AUCH SEIN KÖNNEN!

    AKZEPTIER ES! SEXORIENTIERTHEIT IST NICHT TYPISCH SCHWUL!
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#104 jhgkAnonym
#103 MikeschAnonym
#102 RobbyEhemaliges Profil
  • 06.01.2014, 18:09h
  • Antwort auf #97 von Mikesch
  • 'Es wird doch niemand ernsthaft behaupten, dass sämtliche Meldungen, Statistiken, Aufklärungsschriften usw. vorsätzlich falsch erstellt worden sein sollen.'
    Behauptet ja auch keiner. Wir stellen lediglich fest, dass sich MSM einfach öfter testen lassen als Heteros. Und das ist eben Fakt. Nicht mehr, nicht weniger.
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#101 RobbyEhemaliges Profil
#100 RobbyEhemaliges Profil
#99 sperlingAnonym
  • 06.01.2014, 17:48h
  • Antwort auf #98 von Mister_Jackpot
  • >"Ich habe andere wissenschaftliche Erhebungen nicht als stümperhaft oder gar unwissenschaftlich bewertet."

    das war auch nicht an dich gerichtet. tut mir leid, wenn es so rüberkam.

    natürlich gebe ich sofort zu, dass bei diesem thema die ungenauigkeit sehr viel höher liegt als bei anderen themen, weil wir mit überdurchschnittlich vielen falschangaben rechnen müssen. aber dass man aus dem vorhandenen material überhaupt keine seriöse studie erstellen könnte, das halte ich doch für übertrieben.

    ich möchte meinen standpunkt aber hier nicht noch weiter ausführen. ein mitdiskutant, dem es vor allem darum ging, die "böse szene" in finsteren farben anzustrichen, wollte unbedingt den artikel über diese sauna mit dem thema hiv verknüpfen, und vermutlich hätte ich gar nicht erst über dieses stöckchen springen sollen...
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#98 Mister_Jackpot
  • 06.01.2014, 16:36h
  • Antwort auf #96 von sperling
  • Ich habe andere wissenschaftliche Erhebungen nicht als stümperhaft oder gar unwissenschaftlich bewertet. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass aufgrund fehlender Daten, was das direkte Testverhalten unter Heteros angeht, bisher gar keine ernstzunehmende Studie entstehen konnte. Die Voraussetzung war also gar nicht gegeben. Das liegt ausschliesslich daran, dass Heteros sich dieser Problematik weniger bewusst sind und bei Schwulen immer mantraartig die Gefahr von HIV wiederholt wurde. Ein psychologischer Effekt also. Ich habe nie gesagt, dass es unter Schwulen keinen ungeschützten Sex gäbe, aber ich habe eine differenziertere wissenschaftlichere Herangehensweise gefordert, die bisher in der Diskussion, die stark über Schubladen geführt wird, leider sehr kurz kam. Auch beim RKI. Ich kann nur von mir sprechen, dass ich beispielsweise (obs nun geglaubt wird oder nicht) nur safer Sex betreibe, aber trotzdem regelmäßig mit verschiedenen Typen Sex habe. Verantwortungsvolles Verhalten und ein gesunder Sextrieb schliessen sich nicht gegenseitig aus, was viele vergessen, die andere Schwule als "sexsüchtig" bezeichnen nur weil sie ein oder zwei mal im Monat in Cruising Clubs oder Saunen ihren Spaß haben. Das stört mich, denn genau diese Aussage schwingt unterschwellig immer bei solchen Bewertungen mit. Dass hier die entsprechenden Gegenreaktionen kommen ist daher vollkommen nachvollziehbar und sogar logisch. Auch in Beziehungen ist man übrigens nicht sicher vor HIV. Treue ist vielleian nicht wünschenswert, aber niemals zu 100 Prozent zu gewährleisten, denn absolute Sicherheit hat man nie ob der Partner nicht doch ausserhab der Beziehung rumvögelt. Deswegen sind mir die offeneren und ehrlicheren Beziehungen sogar fast lieber, da hier ehrlich damit umgegangen wird als die Illusion einer heilen Welt in einer angeblich "treuen" Beziehung. Bei einer Beziehung entscheide ich mich erstmal für den Menschen... welche Beziehungsform dann am Ende gelebt wird...ob offen, treu oder nur Sex mit anderen wenn der Partner mitmacht ist schlußendlich egal solang beide Partner glücklich dabei sind. Verantwortliches Handeln, geiler Sex und lange Beziehungen sind keine Gegensätze und können gelebt werden, auch wenn das einige bestreiten.
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#97 MikeschAnonym
  • 06.01.2014, 16:01h
  • Antwort auf #95 von Mister_Jackpot
  • Na ja, ich hab' eher den Eindruck, dass in unseren Kreisen vieles passend oder schöngeredet wird.

    Es wird doch niemand ernsthaft behaupten, dass sämtliche Meldungen, Statistiken, Aufklärungsschriften usw. vorsätzlich falsch erstellt worden sein sollen.

    Bei einem anderen Thema, wo jemand schrieb, dass eine 7-wöchige Beziehung eine "schwule Ewigkeit" sei (wurde grün bewertet), hatte ich gefragt, welches große Problem, vielleicht das größte der Schwulen überhaupt, das anscheinend für keins gehalten oder auch nur verdrängt wird, da eigentlich dahintersteckt. Niemand ging darauf ein (allerdings rot bewertet).
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#96 sperlingAnonym
  • 06.01.2014, 15:53h
  • Antwort auf #91 von Mister_Jackpot
  • >"... eine Wand aus nicht vorhandenen Daten bezüglich des Testverhaltens oder Sexualverhaltens von Heteros in de Frage HIV"

    ääh... es ist jetzt ja nicht so, dass es KEINERLEI daten über hiv und infektionswege bei heteros gäbe.

    ich bin gerne bereit, die art der datenerhebung und der kategorisierungen kritisch zu betrachten. z.b. ist der begriff "msm" natürlich ein wenig problematisch, vor allem aber das, was nach den veröffentlichungen von laien oft in ihn hineingelesen wird.

    ich finde sogar, dass jhgk hier ein paar sinnvolle anmerkungen macht, was hiv unter heteros betrifft.

    nur: dass die höhere prävalenz unter msm im vergleich zur gesamtbevölkerung nur dadurch zustande käme, dass sämtliche bisherigen erhebungen total stümperhaft, ja geradezu völlig realitätsblind durchgeführt worden seien, das mag ich einfach nicht so stehenlassen.

    sicher kann die wiederholte veröffentlichung dieser tatsache dazu führen, dass heteros denken, ihnen können allein aufgrund ihrer heterosexualität nichts passieren. genauso übel fände ich es aber, wenn wir fälschlicherweise von einer genau gleichen infektionsrate unter reinen heteros und msm auszugehen - dann fiele nämlich konsequenterweise die besonders intensive zielgruppenspezifische aufklärung unter msm weg, und NUR DIE hat bisher dazu geführt, dass unter msm die infektionsraten ungefähr stabil bleiben.

    es kann nicht um panikmache gehen, aber eben auch nicht um verdrängung. msm sind statistisch gefährdeter als reine heteros, sich mit hiv zu infizieren, und dass müssen wir auch wissen, um uns sinnvoll zu schützen: als einzelpersonen und als gesellschaft.

    und bisher hat ja jhgk immer noch keinen wirklichen beleg für seine behauptung genannt...
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#95 Mister_Jackpot
  • 06.01.2014, 15:28h
  • Antwort auf #94 von Mikesch
  • Die angeblich treuesten Pärchen sind die, die sich am Ende am ehesten gegenseitig betrügen...apropo Doppelmoral! Das ist bei Schwulen nicht anders als bei Heten! ;) Und wer Schwule in die Risikogruppen eingeordnet hat waren die von zumeist Heterosexuellen geführten gesundheitsbehörden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt! Man sollte ein bisschen über den Tellerrand hinausschauen, um die Strukturen zu begreifen, die hinter derlei Kategorisierungen stehen.
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#94 MikeschAnonym
  • 06.01.2014, 15:22h
  • Also, ich weiß auch nicht, da wird seitenlang geschrieben.
    Um es auf den Punkt zu bringen:
    Ist es denn jetzt so, dass schwule Männer nicht mehr zur (Haupt-)Risikogruppe gehören?

    #91:
    "Hast du jemals von Heteropärchen gehört, die in einer Beziehung ernsthaft Gummis benutzen..."

    Gibt's das denn bei Homopärchen nicht?
    Es kommt halt drauf an, was man unter "Treue" versteht.
    Und davon haben manche, wenn ich das mal so ausdrücken darf, eine recht merkwürdige Vorstellung.
  • Antworten » | Direktlink »
#92 jhgkAnonym
  • 06.01.2014, 14:57h
  • Antwort auf #91 von Mister_Jackpot
  • Ich habe paar Seiten davor Links gepostet:

    Zum Beispiel:

    Besonders hoch ist der Anteil nicht diagnostizierter HIV-Infektionen bei Menschen, die sich bei heterosexuellem Geschlechtsverkehr infiziert haben, erklärt Dr. Ulrich Marcus von der Abteilung Infektionsepidemiologie des Robert Koch-Instituts (RKI). Dies gelte auch für die in Deutschland lebenden Menschen aus Hochprävalenzländern.
    Link:
    blog.aidshilfe.de/2013/11/22/hiv-tests-viele-versa
    umte-chancen/

    Vor allem heterosexuelle Erwachsene ließen sich sehr spät testen, da sie sich nicht gefährdet sehen

    derstandard.at/2676449

    Heterosexual Men Most Likely to be Diagnosed with HIV Late, Study Finds
    Link zu www.ibtimes.co.uk

    A hidden epidemic: The men who are straight, over 50 - and HIV positive

    www.theargus.co.uk/news/10037596.A_hidden_epidemic__The_men_
    who_are_straight__over_50___and_HIV_positive/


    Missed Opportunities for HIV Testing Among
    High-Risk Heterosexuals
    Samuel M. Jenness, MPH,* Christopher S. Murrill, PHD,* Kai-Lih Liu, PHD,*
    Travis Wendel, JD, Elizabeth Begier, MD,* and Holly Hagan, PHD
    Background:
    HIV testing is an important HIV prevention strategy,
    yet heterosexuals at high risk do not test as frequently as other groups

    students.washington.edu/sjenness/papers/1.pdf

    Gestatten , dass ich Seiten mit Jugendgefährdeten Inhalten nicht poste! Also AO-Sex Seiten , Heterosexuelle die absichtlich infiziert werden wollen usw.

    Dazu müsstet Ihr mir ne Mail schreiben und mir versichern , dass Ihr über 18 seit . Am Besten mit Personalausweis einscannen , als Anhang in Mail.

    Man kann das als Erwavjsener aber auch ganz leicht selbst rausfinden . Tipps dazu draf ich nicht geben , da ich sonst Jugendschutz vernaclässigen würde. TIPP: In Google wird nix über AO-SEX angezeigt , wenn ... aktiviert ist .

    Mehr sage ich nicht!
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#91 Mister_Jackpot
  • 06.01.2014, 14:46h
  • Antwort auf #89 von Zeitfenster
  • Und selbst wenn er keine Links gepostet hätte ist es faktisch ao, dass Heteros fast alle ausnahmslos in Beziehungen ebenfalls Bareback betreiben. Oder hast du jemals von Heteropärchen gehört die in einer Beziehung ernsthaft Gummis benutzen oder sich regelmäßig testen lassen. Subjektiv empfinde ich das jedenfalls so. Klar dass die Statistiken dann so ausfallen, dass Schwule viel eher ins Blickfeld geraten und es können nur Personen in Statistiken erfasst werden, die sich auch als Variablen erfassbar gemacht haben anhand beispielsweise numerischer Daten getesteter Personen, die eben nunmal meist Schwule sind, weils Heteros einfach nicht machen! Jeder ernstzunehmende Wissenschaftler weiss, dass man ohne Daten in einer Analyse keine Operationalisierung vornehmen kann und somit auch keinerlei Rückschlüsse ziehen kann. Selbst im Studium bekommt man das schon beigebracht und das ist sogar bei Geisteswissenschaftlern der Fall, die z.B. historische Daten/Fakten analysieren und sich daraufhin erst diskursiv und argumentativ damit auseiandersetzen können. In meiner Magisterarbeit musste ich jedenfalls peinlich genau darauf achten genauso vorzugehen, um keine nicht belegbaren Behauptungen in den Raum zu stellen und damit unwissenschaftlich zu arbeiten. Insofern rennt deine Argumentation da permanent gegen eine Wand aus nicht vorhandenen Daten bezüglich des Testverhaltens oder Sexualverhaltens von Heteros in de Frage HIV. Das ist der einzige Grund weshalb grad die Gruppe der Schwulen hier sehr im Vordergrund steht, was sich aber zukünftig vielleicht noch ändert falls endlich mal breit angelegte Studien im heterosexuellen Bereich, z.B. durch quantitative Interviews gestartet werden. Möglich wäre es jedenfalls.
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#90 jhgkAnonym
#89 ZeitfensterAnonym
#88 jhgkAnonym
  • 06.01.2014, 12:25h
  • Antwort auf #85 von sperling
  • Du wirst staunen , aber ja die Aids-Hilfe hat z.B. erst seit kurzem etwas von AO-Sex in der Dimension erfahren!

    Man hat sich zu lange auf MSM konzentriert , heißt es in vielen Bewertungen.

    Seit Wochen wird in vielen Berichten , darauf hingewiesen, dass der heterosexuelle Mann z.B. nicht deshalb in der HIV-Statistik gut abschneidet , weil er sich immer brav testen lässt und die wenigstens HIV-infektionen besitzt. Sondern , dass die meisten heterosexuellen Männer ohne Kondom Sex haben und kein Interesse haben sich testen zu lassen. Eigentlich ist die Rate der heterosexuellen Männer die HIV haben in Industrienationen höher .Wenn sich mehr heterosexuelle Männer testen lassen würde , wäre die Gruppe der MSM nicht die Nummer 1 bei HIV -Infektionen in Deutschland und in den USA.

    In den USA erschwert illegale Prostitution , dass heterosexuelle Männer&Frauen sich nicht testen lassen! Es steht unter Strafe und die Behörden fragen ganz verschämt danach , ob der Sexkontakt nicht durch Prostitution zustande gekommen ist. Aus Angst vor Strafe bleiben dort viele gleich ganz vom HIV-Test fern.

    Die Mehrheit der Bevölkerung ist heterosexuell , also die Mehrheit der Menschen die sexuell aktiv ist und u geschützten Sex ausübt , ist eben auch heterosexuell. Nur wenn man sich nicht testen lässt , findet man auch keine Infektion.

    Zudem muss dringend erweitert werden , dass jede sexuelle Aktivität , auch innerhalb der Partnerschaft ein HIV-Risiko ist und das man sich min. 1x mal im Jahr in einer festen Partneschaft testen lassen sollte. Zu wenig Paare lassen sich testen , besonders bei heterosexuellen Mitmenschen.

    Gerade in der AO-Sex-Szene sind viele Männer , dabei , die eine Partnerin haben , aber dennoch ngeschützt mit Prostituierten Sex haben , ohne den Partner zu nformieren.

    Gerade bei heterosexuellen sind die verheimlichten Infektionen und absichtliche Infektionen gestiegen.

    www.aidshilfe-salzburg.at/inhalt/m%C3%A4nner-hiv-aids-fragen
    -antworten


    Insbesondere seit Ende 2004 wird in einigen Medienberichten und in politischen Äußerungen Barebacking auf ein (ausschließlich) von Homosexuellen praktiziertes Sexualverhalten reduziert. Report Mainz sendete bereits wiederholt einen Beitrag zum Thema Barebacking, in der Sendung vom 28.11.2005 hieß es: "....Trends wie das sogenannte Barebacking, also Schwulensex ohne Kondom...", Medien und Politiker haben das Thema daraufhin aufgegriffen. Untersuchungen des RKI ergaben jedoch, dass Barebackverhalten unter Heterosexuellen stärker verbreitet sei als unter Homosexuellen.

    www.aidshilfemainz.de/web/hiv/hiv2_risiko.html

    What Makes Straight Men Vulnerable to HIV Infection?

    Why Do Straight Men Get Ignored?There are many factors, which include: high rates of undiagnosed and untreated STDs; higher rates of undiagnosed and untreated HIV that makes people more infectious; lack of access to health care for testing and treatment; disproportionate poverty and other reasons.

    Es gibt eine große Lücke in der HIV -Prävention und heterosexuelle sind die größte Gruppe mit den meisten unentdeckten Infektionen in der Schweiz , Deutschland. In den USA bahnt sich ebenfalls so was an . Seit Wochen ird hier ausgiebig über heterosexuelle Männer diskuttiert. Man habe auch den Bareback von heterosexuellen Männern komplett übersehen.
    Man hat sich zu sehr auf die Statistik verlassen.

    Auf gewisse Seiten (auch in den USA tummeln sich hunderttausende von heterosexuellen Jugendlichen und heterosexuellen Männer aus allen Altersgruppen , die den Barebacksex mit der Prostituierten filmen/fotografieren und Adressen von Prostituierten austauschen , die Barebacksex machen. Die meisten geben an sich nicht testen zu lassen , weil man dann seinen HIV-Status weiß, und falls positiv kann man nicht mehr blank Sex haben .Viele leugnen HIV oder denken nur Schwule bekommen HIV , viele glauben Verschörungstheorien , denn die böse Homo-Lobby hätte HIV bei heterosexuellen nur erfunden , um heterosexuelle Männer den Spaß an Bareback zu nehmen. AIDS sei weiterhin eine Schwulenseuche heißt es in den Foren, als Hetero-Mann bekommt man beim vaginalsex kein HIV.

    Bei mir in der Stadt im Saarland , gibt es alleine 50 Prostituierte die AO-Sex anbieten.
    In Deutschland ist es für die meisten Prostituierten unmöglich geworden genug Geld zu verdienen , wenn man kein AO-Sex anbietet.
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#87 TheDadProfil
#86 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 06.01.2014, 09:30h
  • Antwort auf #82 von TheDad
  • Ich kenne Mario Barth nicht. Aber selbst ältere Menschen, so wie ich können ein kleines bißchen auf ihr Äußeres achten. Das hat, in dem Alter, mit Körperkult, nichts zu tun. Und das ist schon ein Kriterium, wenn viele nackte Menschen um mich sind. Was ist daran falsch ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#85 sperlingAnonym
  • 05.01.2014, 23:02h
  • Antwort auf #79 von jhgk
  • >"Nein eben nicht! Die Forschungsinstitute waren nicht in der Lage das herauszurechen, weil man beim hetero genrell vom braven treuen Hetero ausgeht."

    das ist erwiesenermaßen unfug. das rki weiß z.b. sehr genau, dass heteros nicht alle "brav und treu sind", und das ist in ihren daten ausdrücklich mitberücksichtigt.

    aber im ernst: ALLE forschungsinsitute machen denselben fehler, den nur DU entdeckst? *hust* dann solltest du das denen aber mal dringend schreiben! die antworten lese ich mir hier dann gern durch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#84 Mister_Jackpot
  • 05.01.2014, 22:40h
  • Abgesehen von der absolut krankhaften Sexualfeindlichkeit von m123 frage ich mich grad ganz praktisch: Wo bitte lernt er denn andere Männer kennen? geht er vielleicht auf die Strasse und spricht irgendeinen Typen auf gut Glück an mit dem Risiko eins auf die Fresse zu bekommen? Ich glaub eher nicht...oder ist es so einer der den ganzen Tag vorm PC sitzt und denkt der natürlich absolut treue und reine Traumprinz springt aus seinem PC oder fakultativ dem Smartphone? Ganz praktische Fragen, denn wenns irgendwann gar keine schwulen Läden mehr gibt wo soll man grad als junger Schwuler dann hingehen um andere Jungs zu treffen ohne aus Versehen nen Hetero anzusprechen? Wo? Ich geh davon aus, dass er unter Umständen ja ne Menge Ablehnung in Szeneläden erfahren hat, aber ein Typ mit Selbstbewusstsein weiss mit so einer Ablehnung umzugehen und wandelt das dann nicht in irrealen Hass auf die gesamte angeblich sexsüchtige Szene um. Schwule können sehr grausam sein untereinander...das weiss ich auch, denn ich bin unzählig oft abgeblitzt, aber deswegen schwule Begegnungsstätten ansich in Frage zu stellen, egal ob da nun auch Sex stattfindet oder nicht, ist ziemlich daneben, da es die Suche nach dem Partner übrigens auch extremst erschweren würde, gäbs diese Läden nicht. Ich hab nämlich die Erfahrung gemacht, dass man Männer immer noch am ehesten in schwulen Läden kennenlernt udn nicht im Supermarkt an der Ecke oder bei Grindr, Facebook, Romeo und co! Und nur zur Aufklärung: Im Puff zahlt man einen Dienstleister um Sex zu bekommen...im schwulen Cruising Club muss man sich imemr noch gegenseitig gefallen und der Spaß dabei wird auf BEIDEN Seiten gesucht....ohne dass Geld im Spiel wäre. Da schmeisst der Herr m123 so einiges durcheinander..aber manche Menschen sind eben unbelehrbar und ich werd einfach weiter meine geilen Shox und meine Nike Hose einpacken und weiterhin geilen Fetish Sportswear Sex haben solangs mir gefällt. Das hat kein anderer zu bewerten...und wenn ich dabei noch nette interessante typen kennenlerne um so besser...lerne ich auch mal Idioten kennen so gehört das halt zum Leben! So what? :D
  • Antworten » | Direktlink »
#83 MikeschAnonym
#82 TheDadProfil
  • 05.01.2014, 22:12hHannover
  • Antwort auf #73 von LangsamLangsam
  • ""Hat aber auch oft ästhetische Gründe. Der einzige Schuh, den ich mir anziehe.""..

    Wie erzählte Mario Barth in seinem Programm ?

    Du gehst in die gemischte Sauna und fragst Dich sofort :
    Wo sind eigentlich all die schönen Menschen ?

    Schönheit und Ästhetik liegt halt immer im Auge des Betrachters..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »
#81 MikeschAnonym
#80 jhgkAnonym
#79 jhgkAnonym
  • 05.01.2014, 19:41h
  • Antwort auf #77 von sperling
  • Nein eben nicht! Die Forschungsinstitute waren nicht in der Lage das herauszurechen , weil man beim hetero genrell vom braven treuen Hetero ausgeht. Nun zeigt sich immer mehr , dss immer mehr heterosexuelle Männer die eigtl. HIV positiv sind , zu spät zum Testen erscheinen und bereits Resistenzen im Körper haben , bei denen z.B. ein Medikament nicht mehr richtig anschlägt.

    Außerdem hat man versäumt heterosexuelle für das Thema HIV zu sensibilisieren , viele denken imme rnoch man kann das nicht als hetero bekommen. Und viele heterosexuelle Männer haben Angst davor sich testen zu lassen. Jemand der AO-Sex hat und ungeschützt durch die gegend poppt , als hetero , lässt sich nicht testen . Zu groß die Angst , dass der Arzt oder die Gesundheitsbehörde etwas falsches von einem denken könnte.

    Manche heterosexuelle lügen was sich die Balken biegen , wenn es zur HIV-Diagnose kommt. Da ist man dann aufeinmal als hetero -Mann ein MSM , weil man nicht ehrlich sein will, dass man AO-Sex mit einer Prostituierten hatte (mit AO,meine ich nicht av) oder denkst die setzen sich vor den Arzt&Co und sagen :"Ich habe jede Woche Baresex mit Prostituierten und bin hetero " LOL

    Bisexuelle übertragen auch kein HIV in die gay/hetero- Community laut US-Studien. Das ist widerlegt. Das Vorurteil , durch Bisexuelle würde HIV in die Heterowelt in die Schlafzimmer gebracht ist widerlegt und falsch!

    In Wahrheit sind es einfach heterosexuelle , die AO-Sex in der Prostitution in Anspruch nehmen .Über Sexstrassen , wie Sextourismus kommt es häufig zu Infektionen.

    In Großbritannien sind es vor allen Dingen viele heterosexuelle Männer&Frauen , die sich beim Sextourismus in Gambia und Thailand anstecken.

    Heterosexuelle Frauen fahren für ungeschützten Sex , bis nach Gambia , um dort mit den einheimischen Männern ungeschützten Sex zu haben.

    Ich wüsste nich wo meine Fehler in den Berechnungen liegen.

    Und selbst wenn die Gruppe der MSM eine Gruppe mit vielen HIV-Infektionen wäre und weiter? Sex ist kein steriles Mittel .

    Viele heteros dagegen sind Übergewichtig .
    Ist ein Gesundheitsrisiko und wollen nix dagegen machen und weiter? Jedem seines.
    Ich bin auch nicht gerade dünn und trotzdem
    will ich nicht abnehmen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#78 SilverclawEhemaliges Profil
  • 05.01.2014, 18:19h
  • Und schon hast Du verkackt für Lebenszeit. xDDD Aber danke für die Bestätigung das noch mehr Vernunftbegabte hier rumeiern.
  • Antworten » | Direktlink »
#77 sperlingAnonym
  • 05.01.2014, 16:48h
  • Antwort auf #74 von jghk
  • >"Die hohe HIV-Infektionsrate bei homosexuellen hat überwiegend etwas mit der hohen Häufigkeit an Tests zu tun. Desto mehr man testet , desto eher findet man eine infektion."

    seufz. natürlich ist das so, nur sind die forschungsinsitute, die die raten errechnen, nicht so kurzsichtig, das nicht entsprechend herauszurechnen. die höhere rate unter MSM in deutschland (!) ist vielfach belegt und hat nichts mit der testhäufigkeit zu tun.

    da es hier eigentlich überhaupt nicht um hiv geht, sondern um die schließung einer sauna, mache ich mir die mühe nicht, auf die anderen denkfehler in deinem beitrag einzugehen.
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#76 MikeschAnonym
  • 05.01.2014, 16:46h
  • "Treibhaus-Sauna" - hieß die wirklich so?

    Sagt ja schon alles. Da hat man keine Worte mehr.
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#75 jghkAnonym
  • 05.01.2014, 16:28h
  • Antwort auf #43 von m123
  • "Diejenigen, die immer ein Kondom benutzen, verhalten sich verantwortungsvoll. Auch in festen Partnerschaften sollte man immer ein Kondom verwenden. So mach ich es auch mit meinem Freund."

    Heteros benutzen keine Kondome in der Beziehung! Also meine Eltern auch nicht und die meisten Hetero-Paare , die ich kenne , auch nicht!

    In der Beziehung ist das jedem selbst überlassen.

    Stelle dir mal vor , wenn Du Kinder zeugen möchtest und müsstest dabei ein Kondom tragen. LOL

    Trotz vorherigen HIV -Test , könnte sich ja jmd. in der Zwischenzeit wieder anstecken , wenn er untreu war. LOL

    Außerdem sind LGBTI's eben nicht mehr promisk als heteros! Studien haben das ganz klar bewiesen, also Studien von Universitäten in den USA &CO.

    LGBTI's haben viel Sex , lassen sich aber verantwortungsvoll testen , häufig ,auch in der Partnerschaft und gehen offener mit Sexualität um, was gut ist , denn so steht man zudem was man tut und kann sich daduch ohne Probleme testen lassen oder mit jmd. über Probleme beim Sex, über Infektionen &Co sprechen.

    Zum AO-Sex unter Heteros : Das willst Du vll. nicht wahrhaben, kannst das aber schnell herausfinden im Web , sogar etwas über die regelmäßigen Bareback Gangbangs bei heterosexuellen =AO Gangbang.
    Und auch wenn ich das nicht toll finde , ist es deren Sache! Es wäre schön , wenn die das noch offener tun würden , dann würden nämlich noch mehr Leute darauf aufmerksam werden . Ich finde sogar , dass man so was thematisieren muss,also AO-Sex an sich , unabhängig von Bareback unter LGBTI's. Denn seltsamerweise liest man nur immer was über Bareback bei Gays. Was ein falschs Bild auf Sie lenken tut!

    Heteros die es AO mögen , sollten das doch in einem Bordell mit regelmäßigen tests tun können . Besser als , dass es im Untergrund passiert und sich jmd. dafür schämen muss oder sich gar nicht testen lässt. Ein System wie in der Pornoindustrie wäre super! Die Prostituierten müssten sich mtl. testen lassen und die Freier auch. Der Club hat feste Mitglieder und nur mit diesen darf man baresex haben (GEWERBLICH) . Kommt ein neues Mitglied hinzu , darf der erstmal nur mit Gummi. Aber alles besser als es im Hinterhalt/Untegrund zu tun.

    Mich stört an der AO-Sex Sche nur , dass niemand darüber informiert , obwhol fast ganze Städte in Deutschland , aus allen Schichten , jedes Alters mittlerweile in Bordells &Co AO-Sex mit Prostituierten und privat Hobbyfrauen macht. Kein Witz! So ist das bei Heten momentan und diese Szene gab es auch schon immer , nur nicht in der Größe.

    Stattdessen berichtet man nur über Bareback bei Schwulen und vernachlässigt dadurch den Schutz vor STI's bei Heten.

    Als veranwortungvoller Gay Papa , würde mich das inreressieren , wie leicht mein heterosexuelles Kind an ungeschützten Sex in der Heterowelt kommt . Stattdessen leist man , dass es sowas nur bei Schwulen gäbe.LOL

    Das ist auch eine Form der Diskriminierung, so wie Medien mit HIV umgehen und gezielt gegen Schwule hetzen , in Zusammenhang mit HIV-Infektionen.
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#74 jghkAnonym
#73 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 05.01.2014, 15:37h
  • Antwort auf #43 von m123
  • Richtig. Nur den Zusammenhang zu einer schwulen Sauna kann ich nicht finden. Solltest Du, über eine schwule Sauna, nur so vom "Hörensagen" Kenntnisse haben, von 3 Saunagängen in der Trocken.-oder Dampfsauna und einem gelegentlichen "Nein Danke", hat sich noch niemand angesteckt. Niemand wird zu irgendwas gezwungen. Ich fühle mich in einer "Szene-Sauna" einfach wohler, als in der Sauna meines Sportstudios. Bin schon oft gegangen und nichts ist passiert. Hat aber auch oft ästhetische Gründe. Der einzige Schuh, den ich mir anziehe.
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#72 jgkhAnonym
  • 05.01.2014, 15:07h
  • Antwort auf #71 von jgkh
  • Ergänzung :
    Mormonen , haben in den USA Ihren eigenen Staat (UTAH) , warum m123? Eben weil man von Christen,Atheisten eben auch teilweise diskriminiert wird. Die Mormonen mussten sich entscheiden mit einer christlichen Mehrheit zusammen zu leben oder unabhängig zu sein.
    Man entschied sich für einen Staat , in dem überwiegend Mormonen leben. Eine GESAMTINKLUSION , in die amerikanische Gesellschaft war nicht möglich/wollte man nicht. In New Mexico leben überwiegend Hispanics , warum ? Weil man einen Rückzugsort braucht von der weißen Mann -Kultur usw.

    Selbst Männer &Frauen wollen unter sich sein! Männer sind öfters mit Männern zusammen , gerade bei HETEROS und Frauen sind lieber unter Frauen.Weil man anders , als das andere Geschlecht ist.

    Heteros sind voll in der Gesellschaft inkludiert , trotzdem haben die AO-Sex -Puffs, Bordelle, Werbung ausschließlich mit Heterosexuellen-Lebenswelten , Loveparade, Street Parade, Spring Break Sex Partys, Swingerclubs, Pornokinos usw.

    Weshalb? Weil auch eine Gesamtinklusion in die Gesellschaft , die Lust auf Sex nicht verringert!
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#71 jgkhAnonym
  • 05.01.2014, 14:24h
  • Antwort auf #38 von m123
  • Ums kurz und knapp zu fassen !

    Du bist ziemlich DOOF, wenn man das mal so sgen kann.

    Ein Ende der Diskriminierung kommt eben nicht von einer Inklusion in die Gesellschaft. Träum weiter! Das wird niemals passieren und gab es noch nie! LGBTI's hatten immer mit Guten&Schlechten Zeiten zu tun.

    Mal was es legal homosexuell zu sein, mal wieder nicht .

    Zwingt man der gesamten Gesellschaft etwas auf , was die eben nicht wollen , gibt es noch viel mehr Terror gegen LGBTI's.

    Es wird immer Menschen geben (und nicht gerade ein kleiner Teil von Menschen),der etwas gegen LGBTI's haben wird!

    Zwingts Du denen nun auch deine Welt auf , wollen Sie deine ganz abschaffen!

    Es Bedarf sehr wohl einen Rückzugsort für LGBTI's in der Gesellschaft.

    Eine Gesamtinklusion in die Gesellschaft ist eine schöne VISION , aber nicht realisierbar , eben weil in jedem Land viele unterschiedliche Meinungen, Menschen und Kulturen leben!

    Ich würde sogar weiter gehen und behaupten , dass LGBTI's es überhaupt gar nicht zu akzeptieren brauchen , wenn man mal wieder kriminalisiert oder Angegriffen wird oder mal wieder stigmatisiert , verpönt ist, dann brauchen alle LGBTI's weltweit einen Ort , an dem man seine Kultur,Familien, Beziehungen leben kann. Würde den vielen LGBTI's aus Ländern , in denen man dafür hingerichtet wird gay &Co zu sein , sicherlich gut tun.
    Ein Reservat/terretorium , würde auch schon reichen! Denn bisher haben immer alle Minderheiten sich einen Rückzugsort geschaffen oder es wurde einem zugestanden .

    Siehe Indianer haben Ihre Reservate . Gesellschaftlich konnte/wollte man sich nicht integrieren . Zu starke Vorurteile , Ablehnung.

    Siehe Afro-Amerikaner haben auch Ihre Rückzugsorte geschaffen .Manche lieben diese Orte , manche nicht.

    Aber Fakt ist , jede Minderheit und jeder Mensch braucht einen Rückzugsort.
    Jeder Mensch hat das Bedürfnis mit seinen gleichen zusammen sein zu wollen.

    Was logisch ist! Indianer wollen unter Indianer sen und Ihre Ruhe haben ,Afro-Amerikaner wollen unter sich sein, Hispanics wollen unter sich sein, Juden , Mosleme, LGBT's, Heteros , Familien usw. wollen unter sich sein...

    Ich habe auch keine Lust , den ganzen Tag mit heteros rumzuhängen. Heteros lieben eben nicht das eigene Geschlecht und von daher , sind mir alle in der LGBTI-Community deutlich lieber , auch wenn es keine Diskrimierung von LGBTI's mehr gäbe , fühle ich mich sicherer, zufriedener und glücklicher unter LGBTI's und as ganz ohne Sex , denn ich bin ebenfalls mit meinem Partner seit 6 Jhren glücklich zusammen.

    Wir haben noch nicht mal was mit der Szene oder Partys &Co , CSD am Hut, aber dennoch denken wir das das alles ichtig und notwendig ist.

    Wir haben ausschließlich Freunde die Schwul, Bisexuell sind und das ist so super ! LGBTI's sollten einen Rückzugsort haben , ein Viertel, eine Stadt, ein Reservat, ein Staat , Einrichtungen, Szene, irgendwas wo man unter sich sein kann.

    Das haben heteros auch und Da schreit kein Hahn danach.

    Bareback-Puffs, Puffs, Discos die ausgiebig nur von heteros besucht werden (LGBTI's snd dort weniger gern gesehen , immerhin will man das andere Geschlecht in der Disco erobern oder unter sich sein -HETERO AREA), Street Parade , Spring Break Sex Parade in den USA usw...
    Und Heteros können immer sicher davon ausgehen , dass man in der Werbung im TV &Co erscheint .

    Mit Anpassung erreicht man nur mehr Gewalt ! Siehe wie die weißen , die Afro-Amerikaner und deren Kultur angegriffen haben , stigmatisiert haben , schlecht geredet haben .
    Wo ist das geendet? In teilweise sehr gewaltsame Riots bis in die 90er Jahre.

    Man kann nicht verlangen , dass in einem freien Land , jeder sich der Mehrheit unterwirft. In jedem Land leben auch andere Menschen. Eine Gesamtinklusion ist gefährlich , schafft mehr Unruhe/Gewalt .

    Jeder Mensch hat das Recht seine Freiheit zu leben , wenn er niemanden schaden tut.
    Eine Gleischaltung mit der Mehrheit der Gesellschaft wollen wir LGBTI's eben nicht!
    Genauso wie andere Minderheiten ,dass auch nie wollten! Wir fordern Gleichberechtigung , aber eben keine Gleichschaltung!

    Gleichschaltung und Gleichberechtigung sind zwei verschiedene Dinge/Bedeutungen!

    Vielleicht vertauscht Du da etwas m123, aber eine Schwule Szene wird es immer geben , denn wir sind nicht hetero und wollen das auch nicht sein! Gleichberechtigung schließt das aber nicht aus! Denn dort wo diesselbe Leistung erbracht wird , muss auch eine Gleichberechtigung erfolgen (Ehe, Familie usw.)
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#70 MikeschAnonym
  • 05.01.2014, 14:08h
  • Auch wenn auf m123 hier so richtig eingedroschen wird und ich mich mal wieder unbeliebt mache, sind dessen Ausführungen m.E. nicht vollständig von der Hand zu weisen.
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#69 sperlingAnonym
#68 stromboliProfil
  • 05.01.2014, 13:55hberlin
  • Antwort auf #15 von m123
  • nachdem du nun so weit ausgeholt, den schwulen lebensraum beschrieben hast, erzähl doch was von "deiner gegenwelt oder dem heterosexuellen "gegenangebot...
    Wo treffen sich heten, wie lernen sie sich kennen, wie machen sie ihre ersten erfahrungen..
    wir wissen doch, dass gerade die ihren nachholbedarf an sexuellen möglichkeiten bei den schwulen abgesehen haben , nun selbst in vielfältiger weise diese leben...
    Der one-night-stand quicky ihnen ebenfalls nichts neues mehr ist.. zumindest in unseren breitengraten.. und nur religiöse salbader sich hier den mund fusselig reden ob der "beliebigkeit körperlicher kontakte".

    Wo unterscheidet sich der von dem was wir leben, ausser der tatsache, dass wir tatsächlich als erste uns jene FREIRÄUME geschaffen haben, die die moralischen beschränkungen sprengten...

    "Sex jeden Tag und immer mit wem anders.
    " Sextempel, quasi kostenlose Puffs, wo potenziell jeder mit jedem rummachen kann.
    "eine Welt für sich zu haben, in der sie nicht diskriminiert werden und "endlich" frei und hemmungslos ihrem Sextrieb folgen können...

    Alles kriterien, gegen die im grunde nicht zu sagen ist weil sie eigentlich eine selbstverständlichkeit sein müssten im organisierten miteinander umgehen der menschen.
    Sexualität eben nicht DÄMONISIREN!

    "eine Umgebung, in der sie sich wohlfühlen und keine Angst mehr haben müssen. Wie eine große Familie. In der schwulen Szene kann man sich so fühlen als wären andere, einem eigentlich völlig fremde Schwule, gar nicht fremd. Man kennt sich eigentlich nicht, aber fühlt sich trotzdem sofort verbunden. Ein Zusammengehörigkeits gefühl der Superlative. Toll."
    Was spricht dagegen????
    Tja, was hat man dagegen, sich nicht ständig nur fremd zu sein. Betrachte das "miteinander im haus wo du wohnst, die begenung auf der strasse, im büro.. etc.
    Und wenn es auch nur um den einen moment geht, der die nähe unbedingt einfordert: das ficken!
    Weil man eben erst mal sich kennenlernen muss was sex unmittelbar mit einbezieht.

    Diese erkenntnis zu ende gedacht, ermöglicht dir eigentlich auch die folgelogische erkenntnis: "Ja, das verschafft kurzfristig Erleichterung in diese Parallelwelt voll einzutauchen."
    Nur hier setzt dein moralisches blockwartsystem ein; es darf nicht sein was man sich selbst nicht gewährt. Und wer sagt, dass alles nur "kurzfristig" bleibt..
    Wohl nur die traurige , selbstverschuldete tatsache, dass wir mit solch erhöhten "ansprüchen ausser acht lassen, zu lernen wie man jemanden kennenlernt!
    Da wird aus der tiefe der eigenen ängste die angst vor der eigenen oberflächlichkeit und triebabhängigkeit auf das/den gegenüber projeziert, und dies in gnadenlos überheblicher weise...
    Die eigene oberflächlichkeit in der wahrnehmung der anderen, nun auch noch in einen gesellschaftsanspruch umgedeutet, und so on "oben herab, von "Menschen brauchen Bindung- Bindung an andere Menschen" geschwafelt wird, ohne die wirklich ablaufenden sozialen prozesse solcher begegnungsorte zu durchschauen, und ihren eigentlichen sinn, nämlich den des unbeschwert-unbelassteten kennenlernens, zu akzeptieren...

    Man könnte diese prozesse des sich kennenlernens auch auf andere orte projezieren, siehe strasse, arbeitswelt etc. , aber die möglichkeit der direkten wahrnehmung ist dort am grössten, wo das sexuelle bedürfnis als grundmotiv aller beziehungsaufnahmen am ehesten gewährleistet ist.
    Erst dann, ist dieses gewährleistet, "erarbeitet ist", kann man davon reden " dass man sich nach nem festen Partner sehnt. Jemand, der einen liebt, und mit dem man nicht nur einfach Sex hat. "

    anders gesagt: einfach mal das pferd nicht immer von hinten her aufziehen wollen, nur weil man am folgerichtigen vorgehen zu scheitern droht!!

    Eher wären hier mal ein paar übungen in vernunftbegabten umgang mit seinen mitmenschen an der tagesordnung.
    Eine übung, auch die eigene persönlichkeit nicht immer nur "gefährdet" zu sehen und deshalb nach beschränkung/en zu rufen, nur weil die einem scheinbare sicherheiten versprechen...;
    Den "anderen" ständig unterstellen, dass sie leiden, dass sie ihr leben nicht in den begriff bekämen , dass ihnen die erkenntnis der dir genehmen monogamie fehle, ist missionarisch - ergo aufdringlich...!

    Und wer dann noch mit solchen allgemeinplätzen wie "Liebe die stärkste Emotion, die Menschen zu empfinden in der Lage sind. Und danach sehnt sich letztlich jeder." um sich schmeißt wie ein wachturm-hausierer an der wohungstür, dem muss gesagt werden: da klebt der schwülstig selbstgefällige moralist an seinen eigenen worten!

    Was dich eher automatisch beim kennenlernen dem anderen gegenüber als klette erscheinen lässt...
    wohl deshalb die dann erst mal dich frühmorgens allein in deinem bettchen aufwachen lassen/liesen.
    Da sind dann deine womöglich vorhandenen qualitäten im bett im tausch nicht genügend..

    Aber zurück zu der verlogenheit, mit der das eigentlich normale als unnormal gedeutet, mit phrasen wie sexorientiert, etwas alltäglich auch im heteronormierten bereich gelebtes stigmatisiert wird, nur, um das eigene traumata des sich verloren fühlens in einer ihm reserviert-feindlichen gesellschaft, sich selbst gegenüber zu legitimieren.

    Eine gesellschaft zudem, die per se keine geborgenheit zu bieten hat ausser scheingeborgenheiten..
    Was zu hinterfragen eigentlich aufgabe wäre.
    Aber wenn dir das ghetto der heterosexualität mehr geborgenheit bietet als das der homosexualität, dann auf hin zur anderen ghetto..
    das erträumte mitten drinn, ohne verlusst des eigenen Ich's allerdings gibt es nicht!
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#67 SilverclawEhemaliges Profil
#66 RobbyEhemaliges Profil
#65 RobbyEhemaliges Profil
  • 05.01.2014, 13:27h
  • Antwort auf #57 von anonymus
  • Schon mal was von 'Wie man in den Wald hineinruft, schallt es wider' gehört?
    Trifft auf euch Ignoranten zu. Wenn ihr hirnlosen Schwachsinn labert, müsst ihr halt auch damit leben können, dass wir das entsprechend kommentieren und richtig stellen. Die vielen roten Kästchen haben schon ihren Sinn. -
    Noch ein kleiner Denkanstoß für so einen 'tollen' Kommentator wie Dich: Hast Du Schiß, Dich vor uns anderen zu erkennen zu geben, weil Du dich 'anonymus' nennst? Wenn Du doch angeblich nur die Wahrheit sagst, dann brauchst Du doch vor Deiner 'Enttarnung' keine Angst zu haben, oder?
    Bist Du vielleicht auch so einen kleine Schrankschwester wie 'M123'?
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#64 RobbyEhemaliges Profil
  • 05.01.2014, 13:19h
  • Antwort auf #52 von Silverclaw
  • Und Du solltest auch besser denken, bevor Du postest! So viel hirnlosen Mist innerhalb so wenig Wörtern ist ja nicht auszuhalten! Nimm lieber einen Gummi beim Sex und halt die Klappe in Bezug auf Dinge, von denen Du anscheinend genauso wenig wie Dein Freund im Geiste 'M123' verstehst.
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#63 RobbyEhemaliges Profil
  • 05.01.2014, 13:13h
  • Antwort auf #43 von m123
  • 'Bei dieser Gruppe ist die Selbstausgrenzung gegenüber dem Rest der Gesellschaft am stärksten zu spüren.'
    Wieder mal ein Beispiel für Deinen Wahn der Ausgrenzung...
    Ist Dir eigentlich bewußt, dass DU Dich auch immer wieder ausgrenzt, wenn Du Dich in Deinem Wolkenkuckucksheim verkriecht um ganz weit weg von der 'bösen bösen' Schwulenszene zu sein?

    'Mir ist bewusst, dass das nur ein geringer Teil der schwulen Szene ist. Aber wo gibt es das sonst? Wo ist das Selbstausgrenzungsbe dürfnis so stark, dass man sich sogar absichtlich mit einer unheilbaren, potenziell lebensbedrohlichen Infektionskrankheit infiziert, die dann lebenslang mit teuren Medikamenten behandelt werden muss um nicht nach kurzer Zeit zum Tod zu führen? Ich kenne keine andere Bevölkerungsruppe, bei der das Selbstausgrenzungsbe dürfnis so stark ist, dass man sowas macht.'

    Dann solltest Du Dir mal die ganzen Fällen von Heterosex ansehen - zum Beispiel im Internet - in denen ein HIV-positiver Mann wahllos Frauen angesteckt hat, obwohl er seinen HIV-Status kannte; oder auch Fälle von HIV-positiven Frauen, die absichtlich Männer mit dem Virus angesteckt haben.
    Lebst Du hinterm Mond - oder ist die Hetze vom 'Spiegel' in den Kopf gestiegen?

    ' Heute sterben diese Orte nach und nach aus, weil Homosexuelle nach und nach immer mehr von der Gesellschaft akzeptiert werden. Und das ist gut so.'

    So ein Quatsch! Erstens sterben solche Orte nicht aus - es gibt nach wie vor verdammt viel Cruising-Areas und Klappen etc., wo man ungezwungen Spaß - Sex - haben kann. Kannst Du aber nicht wissen, weil Du ja ach so monogam lebst, also solche Orte nie aufsuchen wirst. - Zweitens sind wir nach wie vor Lichtjahre von einer Akzeptanz der Gesellschaft entfernt. Wach endlich auf und stelle Dich der Realität! - Träumen und wünschen nützt Dir nichts. Selbst wennst Du es Dir noch so sehr 'wünscht' - die Realität sieht verdammt noch mal anders aus und da ist in den meisten Fällen nichts mit Akzeptanz und Deiner so sehr gepriesenen Inklusion. Aber nicht, weil wir Schwule das nicht wollten - sondern weil uns diese erzkonservativen ewiggestrigen Heteros nicht inkludieren WOLLEN! - Lies mal den schwachsinnigen Stuß, den ein gewisser Blüm erst von sich gegeben hat, dann weißt Du, was ich meine...
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#62 ZeitfensterAnonym
  • 05.01.2014, 13:01h
  • Antwort auf #51 von Miguel53de
  • So ist es doch aber oft beim Thema Sex. Gerade diejenigen, die mit moralischen Aspekten argumentieren, sind in Wahrheit doch nur neidisch, weil sich andere die sexuellen Freiheiten nehmen, die sie sich selbst nicht gönnen können. Getreu dem Motto: "Wenn ich nicht durch die Gegend pimper, dann soll es auch kein anderer tun." Und der Verzicht auf die Befriedigung sexueller Bedürfnisse wird dann mit dem Erreichen höherer Ziele "belohnt": moralische Integrität, dem Entsprechen (klein-)bürgerlicher Wertvorstellungen, Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten oder eben auch "nicht allein sterben müssen". Dafür lohnt es sich, die ganzen sexuellen Wünsche, die man eigentlich gerne mal umsetzen würde, über Bord zu werfen. Wenn ich dann noch den freizügigeren Lebensstil abwerte, kann ich mich vergewissern, dass ich auf der richtigen Seite stehe und die richtige Entscheidung getroffen habe. Ohne solche Mechanismen könnte ich ja sonst zu der Erkenntnis kommen, dass so ein elender Ficker ein glücklicheres Leben führt als ich und womöglich beide Dinge hat; nämlich eine feste Partnerschaft und trotzdem Sex mit anderen Typen. Und das geht ja ganz und gar nicht! ;-)
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#61 RobbyEhemaliges Profil
  • 05.01.2014, 12:59h
  • Antwort auf #38 von m123
  • 'Ich wünsch euch dann noch viel Spaß beim Empören über etwas, was ich gar nicht gesagt habe'

    Lies mal Deine eigenen Kommentare durch. Wir zitieren und kommentieren schließlich nur, was Du geschrieben hast.

    Und nur weil DU keinen Spaß hast oder nicht Dich nicht in der Szene aufhalten willst, heißt das nicht, dass Du das Recht hast, allen anderen denen es trotzdem Spaß macht, die sich gerne in der Szene aufhalten und JA, auch gerne abwechslungsreichen Sex mit nicht nur immer demselben Partner haben, zu unterstellen, dass sie angeblich 'Süchtige' wären. - Ich kann jedenfalls in Dir nur das erkennen, was etliche andere auch in Dir sehen: Einen eingebildeten, wehleidigen schwulen Typen, der aus irgeneinem Grund selbst nicht glücklich ist, sich in der Szene nicht wohlfühlt, von jedem anderen User hier bemitleidet werden will und allen anderen ihren Spaß madig machen will. -
    Ich habe einen guten Rat an Dich, mein Lieber: Verkrich Dich weiter in Deinem Wolkenkuckucksheim und laß uns SO glücklich werden und Spaß haben, wie wir wollen!
    DU willst Toleranz von der 'ganzen' Gesellschaft. Schön. Dann erwarten auch WIR - als ein Teil der Gesellschaft - von DIR Toleranz. Nicht mehr - nicht weniger.
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#60 suspektAnonym
#59 RobbyEhemaliges Profil
  • 05.01.2014, 12:46h
  • Antwort auf #35 von m123
  • 'Das heißt Spießigkeit geht vor allem damit einher anderen vorschreiben zu wollen wie sie zu leben und sich zu verhalten haben, nämlich gemäß strikten gesellschaftlichen Normen.'

    Aber genau DAS willst Du doch mit Deiner Argumentation hier: Allen anderen Schwulen vorschreiben, wie sie zu leben haben, was sie gut oder schlecht zu finden haben und wo sie sich - Deiner Meinung nach - auf keinen Fall aufhalten dürfen/sollten. - Und das NUR, weil Du selbst für Dich entschieden hast, dass Du monogam leben willst. - Schön für Dich. Aber das heißt doch nicht, dass das alle anderen Schwulen auch wollen müssen, oder?!

    'Ich habe eine große Antipathie gegenüber Menschen, die anderen vorschreiben wollen wie sie zu leben und sich zu verhalten haben.'

    Genau das machst Du aber. - Und was Deine sogenannten 'schwulen Schutzräume' betrifft: Wie 'The Dad' schon gesagt hat, es gibt auch durchaus viele schwule Männer, die sich GERNE in der Szene - also Deinen 'schwulen Schutzräumen' aufhalten. Ich zum Beispiel kann mir nichts nervigeres und ätzenderes vorstellen als wenn ich mir abends in einer Kneipe stundenlang irgendwelche idiotischen Diskussionen über Fußballspiele oder die Probleme diverser Männer mit ihren Freundinnen anhören müßte - von den abtörnenden total betrunkenen 'Damenrunden' mal ganz abgesehen. Da lob ich mir eine Gay-Kneipe, in der ich einfach in aller Ruhe mein Bier trinken kann, mit anderen diskutieren oder jemanden anbaggern kann...

    Na und Deine anvisierte Inklusion aller in die Gesellschaft wirst Du in DIESEM Leben wahrscheinlich nicht mehr erleben. - Schon garnicht, wenn die 'Bundesmutti' noch x-Jahre an der Regierung ist. - In welcher rosaroten Illusionswolke lebst Du eigentlich?

    'Ich seh es beispielsweise überhaupt nicht gerne, wenn räumlich abgetrennt von anderen Weihnachtsmärkten es einen extra "schwul-lesbisch" gelabelten Weihnachtsmarkt geben muss, in dem dann gezielt versucht wird, sich sowohl räumlich als auch inhaltlich möglichst stark vom anderen Weihnachtsmarkt abzugrenzen.'

    Was ist so schlimm an schwul-lesbischen Weihnachtsmärkten? Schon mal überlegt, dass die Erlöse vieler Stände dort an die jeweiligen Szeneorganisationen - wie Aidshilfe, SUB etc. gehen, ja diese Organisationen selbst einen Stand auf einem solchen Weihnachtsmarkt haben?
    Selbst Dir wird nicht entgangen sein, dass es durchaus viele Heteros gibt, die lieber einen meilenweiten Bogen um Stände solcher Organisationen machen, als dort was zu kaufen. So nach dem 'Igitt'-Prinzip.
    Wo ist also Dein Problem? Hast Du Angst, Dich könnte jemand beim Besuch eines schwul-lesbischen Weihnachtsmarktes sehen und Dich deshalb für schwul halten oder was?
    Ich finde solche Weihnachtsmärkte jedenfalls klasse und gehe immer wieder gern hin. Und NEIN - ich habe kein Problem damit, wenn ich dort gesehen werde, weil ich seit meinem 16. Lebensjahr offen schwul lebe.

    'Und ich bleibe auch dabei, es gibt keine schwule Kultur'

    Gibt es aber. Du mußt nur genau hinschauen. - Versuch's mal. Ist garnicht so schwer...

    'Schwule haben heterosexuelle Freunde' -
    meistens relativ wenige, da die viele Heten ein Problem mit Schwulen haben.

    , arbeiten mit Heterosexuellen zusammen, haben denselben Tagesablauf wie Heterosexuelle'
    hat's so an sich, wenn man nicht das Glück hat in einer schwulen Kneipe o.ä. arbeiten zu können...

    'und die meisten Homosexuellen messen ihrer sexuellen Identität keinen gesamtidentitätsstif tenden Wert zu.

    Falsch! Woher willst Du denn das wissen? Hast Du eine Umfrage unter allen Schwulen in Deutschland gemacht? Nein?! Wie willst Du DAS dann beurteilen können? Nur von Deinem kleinen Bekanntenkreis oder? Bißchen wenig für Deine Argumentation 'die meisten Schwulen'.

    'Diejenigen, die ihrer sexuellen Identität einen gesamtidentitätsstif tenden Wert beimessen, und sich gerne soweit wie möglich von Heterosexuellen abgrenzen wollen, vielleicht sogar ihr Leben um ihre Homosexualität zentrieren, ihr Leben hauptsächlich in der homosexuellen szene verbringen, diese Homosexuellen sprechen natürlich gerne von der schwulen Kultur bzw. von der schwulen Subkultur, weil sie ihre Sexualität feiern, regelrecht zelebrieren und wie gesagt ihr Leben darum zentrieren.'

    Wie viele von uns kennst Du denn, dass Du das so genau weißt, wie wir denken, feiern...? Einen? Zwei?

    Und was den Rest Deines Kommentars betrifft:
    Der einzige Zwang, den ich erkennen kann, ist der Deiner eigenen Argumentation. Der Zwang, ständig alles mit der Diskriminierung von Homosexuellen - die ja laut Deiner Aussage hauptsächlich früher stattgefunden haben soll - in Zusammenhang zu bringen, alles auf Diskriminierung reduzieren zu wollen. Ach ja, Deinen Wahn der Abgrenzung und Ghettoisierung hab ich ja vergessen...
    Es kann nicht sein, dass Du ziemliche Probleme mit Dir selbst und Deinem Schwulsein hast? Anders kann ich mir diesen Zwang von Dir einfach nicht erklären...
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#58 TheDadProfil
  • 05.01.2014, 12:32hHannover
  • Antwort auf #56 von suspekt
  • ""Schwule Männer sind Spießer, wenn sie den Wunsch nach monogamer Zweierbeziehung haben.""..

    Nein, und das gilt auch für die anderen Punkte innerhalb ihrer Definitionen..

    Schwule Männer sind dann Spießer, wenn sie den Wunsch nach monogamer Zweierbeziehung auf die gesamte Community übertragen wissen wollen, und fälschlicherweise behaupten, alles andere würde die Gleichstellung behindern, die Jugend verderben, und zu Einsamkeit im Alter führen !

    Schwule Männer sind vor allem dann Spießer UND gleichzeitig eine "neue Form" von Schrankschwestern, wenn sie die Assimilation als "Versteck innerhalb der Hetero-Gesellschaft" propagieren, ein Aufgehen in der Masse, um nicht mehr aufzufallen..

    Das wird allein schon deshalb nicht funktionieren weil Zwei Männer mit Kinderwagen augenfällig anders wahrgenommen werden, als zwei Frauen, oder ein gegengeschlechtliches Paar..

    Und ganz im Gegensatz zu anderen Stigmata verdienen und verleihen sich Spießer und Schrankschwestern ihr Stigamta von ganz allein..
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#57 anonymusAnonym
  • 05.01.2014, 10:57h
  • Antwort auf #15 von m123
  • Besser kann man´s nicht ausdrücken!
    Bravo - und seh die drei roten Kästchen als die indirekte Anerkennung deines Kommentars an

    dieser Kommentar ist schlicht und ergreifend das
    SALZ in der hiesigen SUPPE ...
    Es gibt im arabischen einen Spruch, der da lautet:
    Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#56 suspektAnonym
  • 05.01.2014, 10:21h

  • Ich subsumiere:

    Schwule Männer sind Spießer, wenn sie den Wunsch nach monogamer Zweierbeziehung haben.
    Schwule Männer sind Spießer/Schrankschwestern wenn nicht regelmäßig Sex praktiziert wird, vor allem mit wechselnden Bekanntschaften und innerhalb der schwulen Subkultur.

    Abweichungen hiervon verdienen die Stigmatisierung als Spießer, Schrankschwester, Klemmschwester.

    Progressive Spießer 2.0.
    Wie im Prenzlberg. Nur eben andersrum.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 MentholAnonym
  • 05.01.2014, 04:23h
  • Antwort auf #3 von ueberlin
  • Das ist nicht wahr. Das Treibhaus war ein Ort, an dem viele Menschen viel selbstbestimmten, angenehmen Sex gehabt haben. Wenn der Begriff Emanzipation einen Sinn haben soll, dann doch gerade in der Erweiterung solcher Räume. Ich habe dort Menschen aus Osteuropa kennengelernt, die im Whirlpool der Treibhaussauna das erste Mal in ihrem Leben eine Ahnung von Freiheit erleben konnten. Die sind jetzt auf Apollo und Boiler verwiesen - na toll. Und ein Abend dort hat nicht mehr gekostet als in mancher "normalen" Kneipe. Das war kein Kommerztempel.
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#54 ZeitfensterAnonym
  • 05.01.2014, 01:32h
  • Antwort auf #52 von Silverclaw
  • Noch so ein Kommentar.... Woher willst Du wissen, dass ein schwuler Single mal einsam sterben wird? Schon mal etwas von schwulen Wahlverwandtschaften gehört?

    Und nach Deiner Denke stirbt übrigens ein Partner in so einer Zweierbeziehung auch allein. Nämlich der, der seinen Partner zunächst überlebt. Dein Modell bietet also nur zu 50 Prozent einen Schutz davor, nicht allein sterben zu müssen. ;-)

    Ich würde das nicht als die bessere Variante betrachten. Aber es ist doch okay, wenn Du Dich damit glücklich fühlst und denkst, dass Du für Dich und nach Deinen Maßstäben alles richtig machst.

    Wie andere Leute das handhaben, muss ihnen doch selbst überlassen bleiben. Es gibt nicht nur einen Weg, sondern mehrere. Der eine muss nicht besser sein als der andere - sie sind eben anders. Deshalb muss ich nicht gleich eine moralische Wertung vornehmen.

    Ich freue mich, dass wir alle die Freiheit haben, uns ein passendes Lebensmodell auszusuchen. Und ich muss nicht andere abwerten, um mich meiner eigenen Wahl zu vergewissern.
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#53 MeineFresseAnonym
  • 04.01.2014, 23:20h
  • Antwort auf #15 von m123
  • "Ohne die gesellschaftliche Diskriminierung von Schwulen hätte sich nie eine solch oberflächliche, sexorientierte schwule Szene entwickelt."

    Ich glaube, da unterschätzt du das mänliche Geschlecht.
    Ein Indiz dafür ist die Existenz von Saunaclubs und puffs für Heterosexuelle.
    Das Interesse scheint beim Mann also sexualitätsunabhängig da zu sein.
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#52 SilverclawEhemaliges Profil
#51 Miguel53deProfil
  • 04.01.2014, 22:17hOttawa
  • Antwort auf #44 von Zeitfenster
  • So ist es. Diese Texte sind wirklich ein Armutszeugnis und haben - wie ich auch in einem anderen Zusammenhang bei diesem Kommentator geschrieben habe - etwas pathologisches. Man ist geneigt zu vermuten, hier beschreibt jemand das, was er eigentlich tief im Inneren will, aber aufgrund seiner Konditionierung ablehnen muss.
    Zwanghafte verbale Selbstverletzungen, so zusagen.
    Traurig eigentlich. Aber ich habe gerade beschlossen, darueber zu lachen und nichts mehr zu sagen. Lohnt nicht der Muehe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#50 TheDadProfil
  • 04.01.2014, 22:10hHannover
  • Antwort auf #38 von m123
  • Les Deine eigenen Kommentare, besonders die, in denen Du den Untergang der Szene forderst weil es ja die ach so verwirrbaren jungen Schwulen nur zu Schund und Schmutz verführt, und die in denen Du beweinst keinen Kerl gefunden zu haben, aus welchen Gründen auch immer..

    Die Szene ist Schuld daran das Menschen zu bindungsunfähigen, Sex-Konsumorientierten Wesen verkommen, die dann wiederum die anderen Bindungswilligen in ihren Bemühungen vorsätzlich behindern monogame Beziehungen zu knüpfen..

    Da hilft jetzt auch kein Ausweichen auf den Nebenkriegsschauplatz der Sucht, die zu unterstellen für den Aussenstehenden ziemlich einfach die Möglichkeit eröffnet, zu moralisieren..

    Der Süchtige ist nicht in der Lage sich aus dem Sumpf zu befreien, weil er in der Sucht den Sumpf nicht erkennt, noch ihn als gefährliches Terrain des Verderbens wahrnimmt..

    Sorry, mein Bester..
    Aber ich arbeite und Lebe mitten zwischen Süchtigen, und bin schon zu lange in dem Metier, als das ich mich nun von Dir mit der Numer auf´s Glatteis führen lassen werde !

    Die Struktur Deiner Argumentation gegen die Szene hat eklatante Ähnlichkeit mit religiöser Überzeugung..

    ""Szene kann nicht gut sein, denn meine Erfahrung ist allgemeingültig""

    ""Ihr lauft in´s Verderben wenn ihr nur dem nächstem Fick hinterher rennt""

    ""Nun Monogamie ist die Lösung""

    Zunächst :
    Für einen flotten Dreier ist Monogamie nicht annähernd die Lösung !

    Und meine Erfahrungen mit verschiedenen Subkulturen, oder Neudeutsch Großstadtszenen seit 1974/75 zeigen, das Mann in der Szene ALLES finden KANN, wenn Mann nur richtig kuckt..

    Und das ist nicht automatisch gleichbedeutend damit gleichsam süchtig hinter einem einmal Erlebtem hinterherzulaufen um es wieder und wieder zu erleben..

    Natürlich gibt es Menschen die nach einem erfolgreichem ONS davon nicht mehr ablassen können, und natürlich liegt darin ein gewisses Suchtpotential..

    Das gleiche finde ich aber auch in einer Tchibo-Filliale, denn ich bin hochgradig Koffeinabhängig seit frühester Kindheit..

    Und ja..
    Mann KANN Süchte auch zulassen, und sie befriedigen ohne sie zu verdammen, und sie als grundsätzlich schädigend zu diffamieren..

    Dies gilt insbesondere dann wenn dadurch niemand anderes geschädigt wird als Mann selbst und der/die Partner, und es auf Freiwilligkeit basiert..

    Aber Deine Vorwürfe implizieren eine "Schädigung der Community durch gesellschafts-widrige Verhaltensweisen"..

    Eine Unverschämtheit in sich, weil Du damit nichts weiter machst als Deine negativen Erlebnisse auf die Allgemeinheit zu übertragen, um Dich gleichzeitig als "Mahner in der Wüste" aufzuspielen..

    Das ist mir zu billig..
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#49 Miguel53deProfil
  • 04.01.2014, 22:07hOttawa
  • Antwort auf #38 von m123
  • So boesartig reagiert man, wenn man Gegenwind bekommt.
    Du selbst hast etwas nicht begriffen. Grosse Kultur ist nur moeglich als Essenz vieler Subkulturen. So wie grosse Kultur zugleich Subkultur bestaerkt und vergrossert.
    Erst die schwule Subkultur hat die - begrenzte - Befreiung homosexueller Menschen ermoeglicht. Und hier insbesondere die vielfach verachteten "drag queens", wie mein seit "Stonewall" weiss.
    Dein Wunsch nach Inklusion in der Maechtigen Ohr. Doch angesichts der weltweiten Entwicklung und des sich drehenden Pendelausschlages, sehe ich im Moment nur das: moege die schwule Subkultur lebhaft und vielfaeltig bleiben, wenn homosexuelle Menschen mehr und mehr wieder in diese "Ghettos" gedraengt werden.
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#48 Miguel53deProfil
  • 04.01.2014, 21:50hOttawa
  • Antwort auf #29 von m123
  • Und dann auch noch das. Ein weiterer Beleg von Unwissenheit, verwuselt in einem Wortschwall aus lauter Nonsens.
    Sorry, aber Du weisst wirklich nicht, wovon Du redest. Und ausgerechnet Du kommst doch so gern mit dem Wort "wissenschaftlich".
    Da faellt mir nur noch Kaese mit Loechern ein.
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#47 Miguel53deProfil
#46 sperlingAnonym
  • 04.01.2014, 20:37h
  • Antwort auf #43 von m123
  • >"Früher [...] gab es viel mehr "geheime" Plätze zum Cruisen etc.. Heute sterben diese Orte nach und nach aus, weil Homosexuelle nach und nach immer mehr von der Gesellschaft akzeptiert werden."

    nein, sie sterben aus, weil die geheimen orte von früher heute durch andere, nicht so versteckte optionen ersetzt werden. das cruisen an sich geht lustig weiter, und das ist gut so.

    viele cruising-plätze fallen übrigens immer noch homophoben "säuberungs"-aktionen zum opfer, indem z.b. grundstücksbesitzer oder städtische grünflächenämter plötzlich von dem wilden entschluss gepackt werden, jahrzehntelang genutzte cruising-plätze unzugänglich oder unbrauchbar zu machen, weil sie irgendwelche paranoiden phantasien darüber entwickeln, wie gefährlich schwules cruising für irgendwen sein könne (z.b. frauen oder kleinkinder, die nachts um zwölf allein durch den park laufen).

    so viel auch hier zum thema "diskriminierung war früher".

    >"Und das ist gut so."

    dass man sich heute nicht mehr ganz so heimlich treffen muss, um sex zu haben, ist gut. dass man sich heute sogar gegenüber einigen anderen homos rechtfertigen muss, wenn man sex hat, ist dagegen weniger schön.
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#45 sperlingAnonym
  • 04.01.2014, 20:23h
  • Antwort auf #43 von m123
  • die erhöhte hiv-prävalenz unter msm in westeuropa und nordamerika würde ich nicht als ein symptom der "selbstausgrenzung" sehen.

    eher zufällig waren in diesen teilen der welt - anders als z.b. in afrika - in der entscheidenden zeit der unerkannten infektionswege und der nichtbehandelbarkeit zuerst die schwulen szenen betroffen. dazu kommt u.a. die rein biologisch begründete erhöhte infektionswahrscheinlichkeit bei analverkehr und einige andere faktoren, die ich hier nicht auch noch aufzählen will, weil es hier ja nicht wirklich um hiv geht.

    ich glaube auch nicht, dass das extrembeispiel der sogenannten "pozzer" geeignet ist, um deine argumente zu untermauern. die vielfältigen möglichen gründe für eine freiwillige infektion wären vielleicht durchaus mit anderen phänomenen vergleichbar, z.b. dem "ritzen", das vor allem mädchen und junge frauen betrifft. dass ausgerechnet "selbstausgrenzung" hier der entscheidende faktor sein soll, kannst du zwar behaupten, aber eine begründung oder einen beleg dafür bleibst du leider schuldig.

    insofern verbuche ich dieses vage und willkürliche beispiel eher unter deinem drang, die von dir abgelehnte promiske subkultur mit extremen bildern in möglichst finsteren farben zu malen. eine stichhaltige argumentaion ist das m.e. nicht.
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#44 ZeitfensterAnonym
#43 m123Anonym
  • 04.01.2014, 19:49h
  • Antwort auf #42 von sperling
  • In der schwulen Szene überträgt sich übrigens HIV auch am stärksten unter allen Bevölkerungsgruppen. Es gibt einen Teil der schwulen Szene, der ohne Kondom mit wildfremden Männern ungezügelt rumvögelt. Es gibt sogar einen Teil dieses Teils der schwulen Szene, die sich absichtlich mit HIV infizieren, um "dazu zu gehören". Bei dieser Gruppe ist die Selbstausgrenzung gegenüber dem Rest der Gesellschaft am stärksten zu spüren. Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Mir ist bewusst, dass das nur ein geringer Teil der schwulen Szene ist. Aber wo gibt es das sonst? Wo ist das Selbstausgrenzungsbedürfnis so stark, dass man sich sogar absichtlich mit einer unheilbaren, potenziell lebensbedrohlichen Infektionskrankheit infiziert, die dann lebenslang mit teuren Medikamenten behandelt werden muss um nicht nach kurzer Zeit zum Tod zu führen? Ich kenne keine andere Bevölkerungsruppe, bei der das Selbstausgrenzungsbedürfnis so stark ist, dass man sowas macht.

    Diejenigen, die immer ein Kondom benutzen, verhalten sich verantwortungsvoll. Auch in festen Partnerschaften sollte man immer ein Kondom verwenden. So mach ich es auch mit meinem Freund.

    Eine Gesellschaft mit ausnahmsloser Inklusion ist fester Bestandteil meiner Vorstellung einer idealen Gesellschaft. Wir Homosexuelle sind Teil dieser Gesellschaft und wir sollten uns nicht selbst ausgrenzen. In einer Gesellschaft ohne Diskriminierung würde jeder schwule Mann sich überall problemlos als schwul outen können und könnte viel leichter einen Partner finden.

    Früher, wo Homosexuelle noch stärker diskriminiert wurden als heute gab es viel mehr "geheime" Plätze zum Cruisen etc.. Heute sterben diese Orte nach und nach aus, weil Homosexuelle nach und nach immer mehr von der Gesellschaft akzeptiert werden. Und das ist gut so.
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#42 sperlingAnonym
  • 04.01.2014, 18:34h
  • Antwort auf #38 von m123
  • >"so reagieren drogensüchtige, wenn man ihnen vermeintlich ihre droge wegnehmen will."

    oh bitte...

    du hast für dich beschlossen, dass dir unverbindlicher sex nicht gut bekommt. fein. du findest, dass andere sich oft was vormachen, wenn sie sich einreden, sex allein mache sie glücklich. okay, das mag für einige leute sogar stimmen.

    was mich stört ist nur, dass du einerseits behauptest, gaaanz tolerant für andere lebensmodelle zu sein, gleichzeitig aber ganz unverhohlen über andere herziehst, ein pauschalisierstes, verzerrtes feindbild bastelst und deine eigene ansicht eben doch als einzig richtige hinstellst. man muss deine worte nicht verdrehen, um das zu bemerken. sie sind - spätestens jetzt - klar genug.

    wem willst du denn was vormachen? dir selbst?
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#41 sperlingAnonym
  • 04.01.2014, 18:22h
  • Antwort auf #15 von m123
  • um mal auf eine deiner ängste einzugehen: ja, es gibt sicherlich nicht wenige schwule, die sich eine zeitlang promisk in der szene tummeln und dann merken, dass ihnen das nicht mehr wirklich spaß macht und sie sich etwas anderes wünschen, nämlich eine stabile, vielleicht sogar monogame partnerschaft. und ja, es kann gut sein, dass einige das erst recht spät merken, weil sie sich von ihrem kumpels beeinflussen lassen. und nein, das finde ich auch nicht gut.

    aber schau mal an: es gibt auch nicht wenige schwule, die glauben, sie müssten eine monogame partnerschaft führen, weil sie wiederum DAS von irgendwem unkritisch übernehmen, und die erst später merken, dass ihnen auch etwas fehlt, nämlich flirt und sex mit anderen.

    die lösung beider probleme wird aber nicht darin bestehen, eine der vielen optionen komplett abzuschaffen oder für moralisch minderwertig zu erklären. die lösung kann nur sein, alle optionen gleich wohlwollend, wenn auch mit einem schuss gesunder kritik, zuzulassen.
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#40 sperlingAnonym
  • 04.01.2014, 18:10h
  • Antwort auf #35 von m123
  • >"Ich habe eine große Antipathie gegenüber Menschen, die anderen vorschreiben wollen wie sie zu leben und sich zu verhalten haben."

    >"Ich hoffe, dass langfristig die sexorientierte schwule Szene nach und nach verschwindet"

    fällt dir immer noch kein widerspruch auf? neeein, vorschreiben willst du ja niemandem was, aber bestimmte verhaltensweisen sollte es dann doch besser gar nicht geben...

    >"Und ich sage lediglich, dass ich glaube, dass es Schwulen langfristig nicht gut tut, von einem One-Night-Stand zum nächsten zu springen..."

    anscheineind ist es dir ja sogar zu viel, wenn schwule das auch nur ZEITWEISE tun - oder wie soll man nach der abschaffung jeglicher subkulturen sonst unverbindlichen sex haben?

    >"...weil sich Menschen nämlich wie alle intelligenten Säugetiere nach PARTNERSCHAFTLICHER Bindung sehnen"

    ALLE intelligenten säugetiere? haben wir's etwas kleiner als gleich mit der biologistischen variante der "schöpfungsordnung" daherzukommen, um die eigenen prioritäten als universell, natürlich und daher indiskutabel hinzustellen?

    was dein seltsames "ideal" einer welt ohne schwule subkulturen angeht:

    1. ich finde es falsch, die existenz von subkulturen allein auf die unterdrückung zu reduzieren.

    2. selbst wenn diskriminierung eine wichtige triebfeder der subkulturbildung war, heißt das noch lange nicht, dass diese mit ende der unterdrückung wegfallen MUSS, weil sie keine andere funktion hätte als ein "schutzraum" zu sein. wir alle wissen doch, dass wir nicht NUR in schwule räume gehen, weil wir überall sonst permament so schrecklich unterdrückt werden. mir geht das jedenfalls nicht so.

    3. >"weil Schwule historisch Diskriminierung ausgesetzt waren und sich Verhaltensweisen und Räume ausdenken mussten, um sich vor Diskriminierung schützen zu können."
    was hat denn das wort "historisch" hier zu suchen? unsere diskriminierung ist NICHT beendet, deshalb sind auch "schutzräume" weiterhin NOTWENDIG.

    4. >"Der Weg zur vollen Akzeptanz von Homosexuellen führt nur über die gesamtgesellschaftliche Inklusion."
    die diskriminierung endet aber nicht, indem wir die schwule kultur abschaffen. dass ausgerechnet die existenz einer schwulen subkultur an unserer diskriminierung SCHULD sein soll, halte ich für eine täter-opfer-umkehrung. im gegenteil: um die von dir geforderte inklusion zu erreichen, brauchen wir weiterhin räume, in denen wir uns - auch mal exklusiv - zusammenfinden können.

    5. selbst wenn ich deiner logik folgen würde, dass subkultur NUR als schutzraum sinnvoll sei, wäre es schritt eins vor schritt zwei, zuerst diese schutzräime abzuschaffen, und dann auf die diskriminierungsfreie welt zu hoffen.

    6. da ich dieser logik NICHT folge: hast du mal daran gedacht, dass solche sachen wie "elitepartner" auch nicht existieren, weil menschen, die sich für "elite" halten, diskriminiert und ausgeschlossen werden, sondern weil es praktisch ist, in bestimmten räumen eine bestimmte art von menschen vorzufinden, wenn man eine bestimmte art von partner_in sucht? schwule werden weiterhin vorwiegend andere schwule treffen wollen, um sex zu haben oder zu flirten oder einen partner zu suchen. wie zum teufel sollten wir das anstellen, wenn es keinerlei schwule subkultur mehr gäbe?

    7. inwiefern ist es eine "selbstexklusion", wenn man ab und zu in eine schwule kneipe oder sauna geht? da ist nirgendwo ein zaun drum, der verhindert, dass schwule wieder rauskönnen. alle schwulen nehmen auch am allgemeinen leben teil. die totale ghettoisierung, in der man die schwule szene überhaupt nicht mehr verlässt und keinen kontakt mehr zu heteros hat, die exisitiert nur in deinem kopf. und DU behauptest, keine schubladen zu zimmern?

    >"weil sie ihre Sexualität feiern, regelrecht zelebrieren"

    du sagst das, als wäre es etwas schlechtes...
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#39 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.01.2014, 18:06h
  • Antwort auf #36 von m123
  • Doch, auch wegen meiner sexuellen Identität habe ich bestimmte Lokalitäten ausgewählt. Es gibt einen Unterschied zwischen sexueller Identität und Sexualität. Ich habe für mich gelernt, dass Plätze an denen viele LGBT*s verkehren, die Grundstimmung respektvoller und friedlicher ist. Meine Erfahrung - meine Wahrheit. Aber du weißt da anscheinend mehr über mich als ich selbst...
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#38 m123Anonym
  • 04.01.2014, 17:26h
  • anhand der reaktionen merke ich, dass ich einen wunden punkt getroffen hab. so reagieren drogensüchtige, wenn man ihnen vermeintlich ihre droge wegnehmen will. dabei wollte ich euch eure droge nicht wegnehmen. hab nur gesagt, dass ich glaube, dass diese droge nicht gut tut, was meine persönliche meinung ist. ich würde auch jedem heterosexuellen, der von one-night-stand zu one-night-stand springt, sagen, dass er sex wie eine art droge benutzt, die ihm langfristig nicht gut tut, und dass das lediglich meine persönliche meinung ist. Wenn ihr denkt, dass jeden tag sex mit jemand anders über einen längeren zeitraum keine droge ist, dann ist es für euch halt keine droge, für mich aber schon.

    jedenfalls weiß ich jetzt, dass die mehrheit von euch hier gerne in der schwulen szene ist, dass ihr spießigkeit, heteronormativität und Monogamie nicht differenziert betrachten wollt, sondern in einen Topf werft und vor allem mir undifferenziert an den Kopf werft, sowie dass ihr mir gerne das wort im mund herumdreht und behauptet ich hätte etwas gesagt, was ich jedoch gar nicht gesagt habe. Ich wünsch euch dann noch viel Spaß beim Empören über etwas, was ich gar nicht gesagt habe, sowie denjenigen, die sich empören, dass ihr nach eurem nächsten, eurem übernächsten, eurem überübernächsten, ... Sexdate weiterhin glückliche und mit eurem Leben zufriedene Menschen seid.
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#36 m123Anonym
#35 m123Anonym
  • 04.01.2014, 16:56h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • Du kannst dir sicher sein, dass ich die CSU und die Kirche leidenschaftlich verachte.

    Ich hab irgendwie das Gefühl, dass ich zumindest hier in diesem Forum eine seltene "Spezies" bin, weil ich ein Schwuler bin, der einerseits eben gerade NICHT spießig ist/lebt, andererseits sich für eine feste, monogame Partnerschaft entschieden hat. Wenn man in einer festen, monogamen Partnerschaft leben will, dann ist das in meinen Augen nicht automatisch spießig, denn Spießigkeit ist etwas anderes. Spießigkeit ist eine geistige Einstellung, die mit geistiger Unbeweglichkeit einhergeht, sowie damit einhergeht anderen Menschen gewissen Normen aufdrücken zu wollen. Das heißt Spießigkeit geht vor allem damit einher anderen vorschreiben zu wollen wie sie zu leben und sich zu verhalten haben, nämlich gemäß strikten gesellschaftlichen Normen. Es sind solche Menschen, die, wenn im Mietvertrag steht, dass nach 17 Uhr nicht mehr Rasen gemäht werden darf, sich beim Vermieter über den Nachbarn beschweren, wenn der Nachbar noch um 17:30 Uhr den Rasen mäht. Es sind solche, die sich über Sachen aufregen, die nicht in ihr nulldimensionales Weltbild passen. Und genau so bin ich nicht. Ich habe eine große Antipathie gegenüber Menschen, die anderen vorschreiben wollen wie sie zu leben und sich zu verhalten haben.

    Ich hab manchmal das Gefühl, dass Teile von euch in zwei Schubladen denken. Schublade "Spießer, monogam", Schublade "Antispießer, promisk". Und ich bin ein "monogamer Antispießer", der somit in keine dieser Schubladen passt. Ich bin sowas von Anti-Kirche, Anti-CDU/CSU. Und ich sage lediglich, dass ich glaube, dass es Schwulen langfristig nicht gut tut, von einem One-Night-Stand zum nächsten zu springen, weil sich Menschen nämlich wie alle intelligenten Säugetiere nach PARTNERSCHAFTLICHER Bindung sehnen, egal ob in einer monogamen oder offenen Partnerschaft. Aber ich sage auch, dass jeder, der denkt, dass One-Night-Stands ohne jegliche partnerschaftliche Bindung glücklich machen, es tun soll. Ich würde mir eine Gesellschaft wünschen, in der es keine schwule Szene gibt, (und jetzt kommt das Entscheidende) WEIL (!!!!) (hoffentlich irgendwann) Schwule in der Gesellschaft voll und ganz akzeptiert sind und keiner Diskriminierung mehr ausgesetzt sind, so dass auch nicht mehr der Bedarf nach einem schwulen Schutzraum besteht. Ich bin auch davon überzeugt, dass die schwule Infrastruktur, d. h. diejenigen Orte, die das Label "schwul" tragen, zurückgehen wird, wenn es mehr Akzeptanz in der Gesellschaft für Homosexuelle gibt. Ich bin der festen Überzeugung, dass es richtig ist ALLE Menschen in eine Gesamtgesellschaft zu inkludieren. Inklusion statt Ausgrenzung/Selbstausgrenzung/Ghettoisierung. Viele von euch scheinen Inklusion mit Anpassung zu verwechseln. Genau das meine ich aber nicht. Ich bin voll und ganz für eine diversifizierte Gesellschaft, in der sich niemand anpassen muss, aber in der trotzdem jeder inkludiert und akzeptiert ist. Und für letzteres bin ich vor allem deswegen, weil Selbstausgrenzung und Ghettoisierung den Prozess Richtung mehr Akzeptanz verlangsamt. Natürlich liegt das nicht nur an den Szeneschwulen, die sich gerne von dem Rest der Gesellschaft abgegrenzt sehen wollen, sondern es liegt auch an denjenigen Heterosexuellen, die Homosexuelle abgegrenzt sehen wollen, was dann letztlich auch mit Diskriminerung einhergeht sowie mit dem Bedarf nach Schutzräumen für Homosexuelle. Aber wie gesagt, ich wünsche mir, dass die Homosexuellen nicht über die Schutzräume hinausgehend sich noch zusätzlich explizit von dem Rest der Gesellschaft abgrenzen wollen. Da krieg ich wirklich Bauchschmerzen, weil ich voller Leidenschaft für eine Gesellschaft mit Inklusion ALLER bin. Ich seh es beispielsweise überhaupt nicht gerne, wenn räumlich abgetrennt von anderen Weihnachtsmärkten es einen extra "schwul-lesbisch" gelabelten Weihnachtsmarkt geben muss, in dem dann gezielt versucht wird, sich sowohl räumlich als auch inhaltlich möglichst stark vom anderen Weihnachtsmarkt abzugrenzen. Das ist nämlich das genaue Gegenteil von Inklusion. Und das ist nur eines von vielen Beispielen. Gerne anders sein, gerne diversifiziert, aber bitte ohne diese extra Abgrenzung, d. h. bitte Inklusion, d. h. eingefügt, miteinbegriffen in die Gesamtgesellschaft, ohne Anpassung. Versteht ihr? Ich hoffe ihr versteht mich jetzt etwas besser.

    Und ich bleibe auch dabei, es gibt keine schwule Kultur, denn die schwule Szene und das, was man manchmal typischerweise, teilweise auch klischeehaft, mit schwulem Leben verbindet, entstand meiner festen Überzeugung nach nur deswegen, weil Schwule historisch Diskriminierung ausgesetzt waren und sich Verhaltensweisen und Räume ausdenken mussten, um sich vor Diskriminierung schützen zu können. Schwule haben heterosexuelle Freunde, arbeiten mit Heterosexuellen zusammen, haben denselben Tagesablauf wie Heterosexuelle und die meisten Homosexuellen messen ihrer sexuellen Identität keinen gesamtidentitätsstiftenden Wert zu. Diejenigen, die ihrer sexuellen Identität einen gesamtidentitätsstiftenden Wert beimessen, und sich gerne soweit wie möglich von Heterosexuellen abgrenzen wollen, vielleicht sogar ihr Leben um ihre Homosexualität zentrieren, ihr Leben hauptsächlich in der homosexuellen szene verbringen, diese Homosexuellen sprechen natürlich gerne von der schwulen Kultur bzw. von der schwulen Subkultur, weil sie ihre Sexualität feiern, regelrecht zelebrieren und wie gesagt ihr Leben darum zentrieren. Und weil ich denke, dass die homosexuelle Szene und Ghettoisierung nur deswegen erfolgte, WEIL historisch Schwule Diskriminierung ausgesetzt waren, gibt es keine schwule Kultur, weil diese nämlich nicht ungezwungen entstand, sondern erzwungen durch Schutzraumbildung. Im Laufe der Zeit haben einige Schwule, vor allem die Szeneschwulen, diese Schutzraumbildung umgedeutet in eine Kultur. Das setzt aber voraus, dass es ungezwungen geschah. Das ist aber nicht so, weil es ja erzwungene Schutzraumbildung war. Somit gibt es weder schwule Kultur noch schwule Subkultur. Ein weiterer Grund, warum es keine Kultur ist, ist, dass Schwulsein nicht vom Menschen erschaffen wurde. Religionen und religiöse Gruppen bilden dagegen eine Kultur, weil Religion vom Menschen erschaffen wurde und das nicht unter Zwang geschah.

    Ihr solltet nicht "Homo vs. Hetero" denken, sondern "Homo und Hetero (gemeinsam, friedlich, miteinander)". Inklusion. Anders sein, gerne auch anders leben, aber bitte nicht abgrenzen und bitte nicht die schwule Szene als Kultur bezeichnen.

    Es ist schade zu sehen, dass einige von uns aus der historisch bedingten Ausgrenzung von Schwulen, was von der heterosexuellen Mehrheit ausging, nun eine Selbstausgrenzung machen, d. h. die Ausgrenzung, die damals von der heterosexuellen Mehrheit ausging, nun von einer Minderheit in der homosexuellen Minderheit ausgehend, aufrechtzuerhalten. Und diese Exklusion, die nun von einem Teil der Schwulen aufrechterhalten wird, ist ein Schuss ins eigene Bein, denn man muss wissen, dass die Abgrenzung einer Gruppe vom Rest der Gesellschaft, egal ob von der Gruppe oder vom Rest der Gesellschaft ausgehend, niemals gut war, und zwar für niemanden gut. Das lehrt die Geschichte. Deswegen finde ich es so wichtig, dass man homo und hetero zusammendenkt und im Kopf nicht gegeneinander ausspielt. Selbstausgrenzung von Homosexuellen bzw. von einem Teil der Homosexuellen.

    Der Weg zur vollen Akzeptanz von Homosexuellen führt nur über die gesamtgesellschaftliche Inklusion.
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#34 TheDadProfil
  • 04.01.2014, 16:39hHannover
  • Antwort auf #29 von m123
  • ""Eigentlich haben diejenigen, die schnellen Sex suchen, doch unheimlich viele verschiedene Möglichkeiten. Angefangen von gayromeo über schwule Saunen, schwule Diskotheken/Clubs/Partys, schwulen Kneipen, etc.""..

    Die Du am liebsten alle schließen lassen würdest !

    Wer dreht hier wem die Worte im Mund um ?

    ""Ich weiß wovon ich spreche, weil ich die verschiedensten Orte der schwulen Szene ausprobiert habe und keinen Ort gefunden habe, wo ich nicht relativ schnell von einem oder mehreren angebaggert wurde, die mit mir sofort Sex haben wollten. Wenn man einen Lebenspartner für eine langfristige, monogame Beziehung sucht, dann ist es einfach nahezu unmöglich dort so jemanden zu finden. Das sind die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Und genau das erzeugt bei denjenigen Leid, die sich eine langfristige monogame Beziehung wünschen, weil die schwule Szene ihnen da einen fetten Strich durch die Rechnung macht.""..

    Aha..
    Kommen wir also zum Kasus Knacktus..

    Deine negativen Erfahrungen lösen in Dir SELBSTMITLEID aus, und Du erwartest zusätzlich von allen hier bedauert zu werden..

    Armes Hascherl..

    So, das muß reichen..
    Wenn Du in der Szene keinen passenden Partner für eine monogame Beziehung rekrutieren konntest, dann kannst Du nicht einfach die Schuld dafür auf die Szene schieben !

    Klingt jetzt böse, aber sie liegt bei Dir und Deinen Erwartungen..

    Und wenn Dich die Andernen nicht sofort zum Quickie aufgefordert haben, liegt das leider auch an Dir, an Deiner Ausstrahlung, an Deinem Aussehen, Deiner Kleidung, oder sonst irgend etwas..

    Schmerzlich das erkennen zu müssen, aber leider Tatsache..

    Und da bist Du ganz sicher nicht der Einzelfall für den Du dich hältst..
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#33 sperlingAnonym
  • 04.01.2014, 16:18h
  • Antwort auf #29 von m123
  • >"Das Problem ist, dass in der schwulen Szene praktisch nur Räume geschaffen werden, in denen es um Sex und das Abschleppen des nächsten One-Night-Stands geht."

    das halte ich für mindestens stark übertrieben. es gibt immer noch einen ganzen haufen von zusammenhängen (ich denke vor allem an schwul-lesbische gruppen oder vereine, kulturveranstaltungen usw.), in denen sex nicht an erster stelle (und nicht mal an zweiter) steht. und auch bei den kommerziellen angeboten wie bars, kneipen und cafes gibt es sehr viele, in denen man nicht einmal vor ort sex haben KÖNNTE - selbst wenn man es wollte. es sei denn, du reduzierst "schwule szene" von vornherein auf die sexorientierten angebote und ziehst damit einen hübschen, aber eben nicht sehr überzeugenden logischen zirkelschluss.

    >"Selbstverständlich sollten diejenigen, die das Bedürfnis nach schnellem, unverbindlichen Sex haben, diesen auch bekommen können, wenn es sie glücklich macht (was ich jedoch nicht glaube, dass sowas langfristig glücklich machen kann)"

    >"Ich hoffe, dass langfristig die sexorientierte schwule Szene nach und nach verschwindet"

    wie gehen diese sätze zusammen? dass du hier NICHT ein lebensmodell als alleinseligmachendes oder überlegenes hinstellst, finde ich nicht besonders glaubhaft.

    was ich immer noch nicht verstehe: weshalb denkst du, sexorientierte schwule räume würden irgendwem "leid zufügen" oder dir etwas wegnehmen? du träumst von einer welt ohne subkultur und glaubst, in ihr alles zu finden, was du brauchst - na prima, dann meide einfach diese subkultur und werde damit glücklich. es ist doch nicht so, dass irgendjemand dir diejenigen 99,99% der welt wegnehmen will (oder kann), die KEINE schwule sauna sind, oder? und wegen der schwulen saunen verschwinden auch nicht all die schwulen, die auf der suche nach einer monogamen beziehung sind, aus der welt. wenn es ohne jede subkultur geht - was hindert denn diese männer, jenseits der bösen "ghettos" zueinander zu finden?
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#32 TheDadProfil
  • 04.01.2014, 16:04hHannover
  • Antwort auf #28 von m123
  • ""Weil das vor allem das Leben derjenigen Schwulen negativ beeinträchtigt, die eine feste, langfristige Beziehung suchen.""..

    ?

    Also behindert ein Online-Portal á la GayRomeo oder GayRoyal andere Portale wie ELITE-Partner oder Friend-Scouts ?

    Wann warst Du das letzte Mal in der Szene ?

    Oder beim Arzt ?

    -tze-

    ""Sobald ein Ort nämlich als schwul markiert ist, strömen dort vor allem diejenigen Schwulen hin,[....bla-bla-bla....] einen festen Partner zu finden.""..

    Äh ?

    Dich stört diese Form von "Überangebot" weil ?

    Die dort Suchenden Deiner subjektiven Meinung nach nur "vorgeben" nach einer festen Beziehung zu suchen ?

    Echt Geil..

    Mit dem selbem Argument könnte Mann nun eigentlich fordern die Kirchen zu schließen weil die meisten die dort hingehen nur vogeben Gläubig zu sein..

    ""Ja, es ist auch möglich ohne explizit schwule Räume man selber zu sein und sich sicher zu fühlen.""

    Dein subjekitves Sicherheitsbedürfnis kannst Du gut und gerne einer Heiratsvermittlung übereignen..

    Szene ist zum Ausgehen, zur Aufrechterhaltung und Knüpfung sozialer Kontakte, zu interaktiven Unternehmungen innerhalb einer Gruppe von Gleichgesinnten und damit zum Spaß haben da..

    Deine SUCHT nach bürgerlicher Spießigkeit ist ebenso von Assimilationsdruck vermeintlich befreiter Schwuler motiviert, wie das eines anderen User´s hier, der ständig predigt ALLE LGBT´s mögen sich doch bitte der "allgemeinen Norm" gesellschaftlicher Klischee´s unterwerfen, die die Heteronormaitivtät vorgibt !

    Es soll Schwule Pärchen geben die in ihrer Altbauwohnung im gefühltem Siebtem Stock keine eigene Sauna haben, und die trotzdem nicht gemeinsam in eine öffentliche Heten-Sauna gehen wollen, weil der Anblick nackter weiblicher Körper einfach abtörnend ist !

    Es soll Schwule Menschen geben die das feierabendliche Bierchen lieber an einem Tresen in einer Kneipe zu sich nehmen an dem keine Diskussionen über die Champions-League geführt werden..

    Es soll tatsächlich eine Menge Schwuler Menschen geben die nicht ständig auf der Suche nach der Einzig wahren ewigen Liebe sind, und einfach nur mal ausgehen wollen..
    Und vielleicht noch nebenbei mal nett ficken ohne hinterher zu zicken..

    Und all diese Menschen willst Du in Deine Spießerwelt zwingen durch die Forderung die Szene aussterben zu lassen, weil sie Deiner persönlichen Partnersuche und Deiner persönlichen kleinen Spießerwelt zuwider läuft ?

    Wo ist eigentlich Deine Toleranz und Deine Akzeptanz Anderen gegenüber geblieben ?

    Auf der Strecke !?..
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#31 RobbyEhemaliges Profil
#30 So WhatAnonym
  • 04.01.2014, 15:51h
  • Antwort auf #29 von m123
  • Mir ist nicht so ganz klar, wie Deine Wunschwelt eigentlich aussehen soll, ich bin mir nicht sicher, ob Du nicht Ross und Reiter verwechselst und die Szene an sich für etwas verantwortlich machst, was mir mehr in der Natur der meisten Männer zu liegen scheint (und Heteromänner ticken da auch nicht anders, die haben nur das Problem, mit Frauen klarkommen zu müssen). Heteros finden die Partnerin fürs Leben selten, wenn sie abends alleine in Heteroclubs gehen.

    Ganz vorne bei der (Hetero-)Partnerfindung liegen Vereine, Arbeitsplatz und erweiterter Freundeskreis. Geh z.B. mal in einen schwulen Sportverein, da wirst Du merken, dass es durchaus schwule Orte gibt, wo es nicht primär um Sex geht.

    Und nur mal so am Rand bemerkt: Ich habe meinen Partner, mit dem ich seit fast 16 Jahren zusammen bin, in einer schwulen Sauna kennengelernt. Es geht also.
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#29 m123Anonym
  • 04.01.2014, 15:23h
  • Antwort auf #23 von sperling
  • "halte ich es immer noch für eine schöne kulturelle errungenschaft, dass menschen, die ab und zu einfach nur unverbindlichen sex haben wollen, auch räume geschaffen haben, in denen sie den bekommen können. dass viele andere menschen dem nichts abgewinnen können, kann ja wohl nicht heißen, dass deshalb alle darauf verzichten müssen"

    Das Problem ist, dass in der schwulen Szene praktisch nur Räume geschaffen werden, in denen es um Sex und das Abschleppen des nächsten One-Night-Stands geht. Genau das erschwert denjenigen, die eben gerade NICHT den nächsten Fick suchen, einen langfristigen Lebenspartner zu finden.

    " übrigens sind eine feste partnerschaft mit einem geliebten menschen und gelegentlicher sex mit anderen auch keine gegensätze, die einander ausschließen."

    Das sind nur dann keine Gegensätze, wenn man eine offene Beziehung haben will. Wenn man eine monogame und langfristige Beziehung führen will, dann ist es sehr wohl ein Gegensatz und dann ist es sehr schwer in der schwulen Szene einen Partner zu finden, der das ebenfalls will. Somit ist es kein Scheingegensatz, sondern durchaus ein echter Gegensatz.

    "was ist so schwer daran, anderen menschen einfach mal andere bedürfnisse zuzugestehen, statt die eigenen zu generalisieren?"

    Selbstverständlich sollten diejenigen, die das Bedürfnis nach schnellem, unverbindlichen Sex haben, diesen auch bekommen können, wenn es sie glücklich macht (was ich jedoch nicht glaube, dass sowas langfristig glücklich machen kann). Umgekehrt bedeutet das aber dann auch, dass du dann denen, die das Bedürfnis haben eine langfristige, monogame Partnerschaft zu führen, und auf der Suche nach einem solchen Partner sind, das zu ermöglichen. Genau das aber ist an Orten der schwulen Szene kaum möglich, weil an jeden solchen als "schwul" markierten Ort gleich diejenigen hinströmen, die schnellen, unverbindlichen Sex suchen.

    "sollten nicht gerade wir schwulen ein wenig besser verstehen, dass es nun mal kein seligmachendes lebensmodell für alle gibt?"

    Du suggerierst, dass ich behauptet hätte, dass es ein seligmachendes Lebensmodell für alle gäbe. Damit drehst du mir das Wort im Mund herum, denn das habe ich niemals gesagt.

    Eigentlich haben diejenigen, die schnellen Sex suchen, doch unheimlich viele verschiedene Möglichkeiten. Angefangen von gayromeo über schwule Saunen, schwule Diskotheken/Clubs/Partys, schwulen Kneipen, etc.. Es ist somit sehr leicht in der schwulen Szene schnellen Sex zu finden und als Schwuler lebt man dahingehend angesichts der vielen verschiedenen Möglichkeiten im Überfluss. Das Problem ist, dass diejenigen Schwulen, die einfach nur schnellen Sex suchen, immer neue Möglichkeiten haben wollen obwohl sie eigentlich schon genügend Möglichkeiten haben. Somit wird aus jedem schwulen Ort ziemlich schnell ein Ort wo es fast nur um schnellen Sex geht. Ich weiß wovon ich spreche, weil ich die verschiedensten Orte der schwulen Szene ausprobiert habe und keinen Ort gefunden habe, wo ich nicht relativ schnell von einem oder mehreren angebaggert wurde, die mit mir sofort Sex haben wollten. Wenn man einen Lebenspartner für eine langfristige, monogame Beziehung sucht, dann ist es einfach nahezu unmöglich dort so jemanden zu finden. Das sind die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Und genau das erzeugt bei denjenigen Leid, die sich eine langfristige monogame Beziehung wünschen, weil die schwule Szene ihnen da einen fetten Strich durch die Rechnung macht.
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#28 m123Anonym
  • 04.01.2014, 14:53h
  • Antwort auf #19 von sperling
  • Ja, ich kritisiere die Sexorientiertheit und die Oberflächlichkeit der schwulen Szene. Warum? Weil das vor allem das Leben derjenigen Schwulen negativ beeinträchtigt, die eine feste, langfristige Beziehung suchen. Sobald ein Ort nämlich als schwul markiert ist, strömen dort vor allem diejenigen Schwulen hin, die nur Sex und den nächsten One-Night-Stand suchen, teilweise auch unter dem Vorwand eine Beziehung zu suchen. Das macht es unheimlich schwer für diejenigen, die eben gerade nicht nach dem nächsten One-Night-Stand suchen, einen festen Partner zu finden. Und damit meine ich nicht eine Wochenbeziehung oder Monatsbeziehung. Sondern damit meine ich etwas langfristiges, d. h. eine echte feste Beziehung.

    Ja, es ist auch möglich ohne explizit schwule Räume man selber zu sein und sich sicher zu fühlen.
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#27 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.01.2014, 14:35h
  • Besonders in den Großstädten haben sich neben dem Mainstream auch individuellere Nischen gebildet. Abseits des Rummels der Bespaßungsindustrie haben sich z.B. Kneipen oder Cafés etabliert, die vielen den Platz bieten sich kennen zu lernen oder auch nicht. Das sind für mich gute Plätze, die mir helfen mich in meiner Umgebung geborgen zu fühlen. Ich liebe meine kleinen Ghettos...
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#26 RobbyEhemaliges Profil
#25 RobbyEhemaliges Profil
  • 04.01.2014, 14:21h
  • Antwort auf #15 von m123
  • Unsere Szene wird IMMER sexorientiert bleiben, auch wenn Du's nicht gern hörst. Die meisten Schwulen WOLLEN halt mal keine hetero-ähnliche monogame Beziehung in einer total biederen Lebenswelt haben. Viele wollen einfach auch in der Szene zuhause sein - nicht nur in den 'eigenen vier Wänden'. Was daran angeblich für junge Schwule schädlich sein soll, dass kann ich absolut nicht nachvollziehen. Es wird ja schließlich niemand gezwungen, in Gay-Saunen zu gehen, One-Night-Stands zu haben etc. Daraus, dass jemand, der in der Szene Spaß hat, eine Sucht und/oder ein Verdrängen zu konstruieren, ist total abwegig. Mag sein, dass es das vielleicht auch gibt. Aber die meisten sind es bestimmt nicht. - Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, bin ich mit meinem Partner bereits 15 Jahre zusammen. Trotzdem haben wir jeder auch in der Szene Spaß - einfach so. Weil's geil ist. - Und auch wenn ein Mann grad solo ist und in einer Sauna, einem Darkroom ... Sex hat, muß das nicht unbedingt negativ sein, wie Du das anscheinend siehst. Schwule leben ihre Sexualität meistens offener aus als Heten. Das ist alles. - Im Übrigen ist unsere 'Parallelwelt' nicht - wie Du schreibst - 'vorgespielt' - es IST einfach so. - Oder glaubst Du, ein Hetero würde auf einmal in eine Gay-Sauna oder eine Juice-Bar gehen? - Also ich nicht. - Da triffst Du im Normalfall nur andere schwule oder bisexuelle Männer, die genauso ihren Spaß haben wollen.
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#24 TheDadProfil
  • 04.01.2014, 14:08hHannover
  • Antwort auf #15 von m123
  • ""Die schwule Szene mit ihrer absoluten Sexorientiertheit und dem Vorspielen einer Parallelwelt, die einfach nur aus Sex besteht, ist einfach nur schädlich, vor allem für junge Schwule, die in die schwule Szene abdriften.""..

    Was ist das ?

    Ein Auszug aus dem nächstem CSU-Parteiprogramm, oder ein Zitat aus der letzten Sonntagspredigt ?

    Junge Schwule die in die Szene "abdriften" ?

    Das muß Mann vorsichtig sein, damit der Junge nicht in schlechte Gesellschaft gerät..

    Mann, Mann, Mann..

    ""Ich bin einer von den Menschen vor denen mich meine Mutti immer gewarnt hat""
    prangte als Aufkleber auf meiner Schultasche als ich mit 15 nach dem Couming Out in der Familie den gleichen Weg in der Schule gehen wollte..

    Hat geklappt..
    Binnen weniger Wochen war´s herum..

    Der Typ ist eine Schwuchtel, tuschelten so manche mit nicht einmal vor den Mund gehaltener Hand..

    Aber der Typ war auch der leitende Redakteur der Schülerzeitung, schrieb Glossen über Kunst am Bau, die den Schülern in den Pausen Kurzweil erzeugen sollte, installierte einen Kiosk in ständiger Präsenz innerhalb der Schule, war Schülersprecher, legte sich mit dem Rektor an, und dem zuständigen Bildungs-Senator gleich mit, weil die versprochene 2.Bauphase für die Neubau-Schule immer wieder verschoben wurde, und damit die Aula, das Schwimmbad, die Kantine fehlten, und die Bibliothek weiter ausgelagert blieb..

    Und so erwarb sich der Typ eine Form von Respekt, auch wenn immer wieder behauptet wurde, er treibe sich des Nachts im dunklem Bürgerpark herum um sich bei den Toiletten mit anderen Schwuchteln einzulassen..

    ""Aber One-Night-Stands und Sexdates sind wie eine Art Droge. Kurzfristig machen sie high, geben einem ein gutes Gefühl.""..

    Igitt, wie absonderlich !?

    Klingt irgendiwe frigide aus Deiner Feder..

    ""Ich halte nicht viel von der schwulen Szene, aber jeder, der gerne dort voll eintauchen will, soll es tun.""..

    Das kann Mann deutlich lesen..
    Aber wieso dann immer wieder diese deutlichen "absagen" an die Szene mit dem überdeutlichem Rat "an die Jugend" sich dem buntem Treiben dort nicht auszusetzen und sich möglichst früh einer Beziehung zu widmen ?

    ""Menschen brauchen Bindung. Bindung an andere Menschen.""..

    Ja, genau..
    Ich brauche die "Bindung" an meinen Bäcker, den Schlachter, den türkischen Gemüse-Mann, die mir die Verläßlichkeit bieten allerlei köstliche Leckereien Vorrätig zu halten..
    Und ich brauche die Bindung an meinen Szene-Wirt und die Saft-Schubse hinter der Theke..

    Manche brauchen auch ganz dringend eine "Bindung" an den Frisör..

    Dem können sie dann ihre "Wertvorstellungen" mitteilen, um dann ein bestätigendes
    "Szene ? Oh mein Goohoott, wie langweilig"
    zu erhaschen..

    ""Ich hoffe, dass langfristig die sexorientierte schwule Szene nach und nach verschwindet, und die Szeneschwulen sich wieder mehr der Gesamtgesellschaft zuwenden, und die Ghettoisierung zurückgeht.""..

    Und ich hoffe das sich solche Menschen wie Du offensichtlich einer bist der Szene möglichst fern halten, und ab und zu bedenken das die Ghettoisierung der "neuen schwulen Spießer-Generation" gerade erst begonnen hat !

    Die Szene, früher nannten wir sie noch ehrfurchtsvoll flüsternd die "Subkultur" darf auf keinen Fall verschwinden, denn mit ihr verschwände ein Teil der KULTUR in dieser Gesellschaft..

    Und wenn sich diese Gesellschaft vor etwas fürchten sollte, dann vor Kulturverlust, denn so viel hat diese Gesellschaft davon nicht zu verlieren !
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#23 sperlingAnonym
  • 04.01.2014, 14:07h
  • Antwort auf #15 von m123
  • PS:
    unabhängig vom schwulsein halte ich es immer noch für eine schöne kulturelle errungenschaft, dass menschen, die ab und zu einfach nur unverbindlichen sex haben wollen, auch räume geschaffen haben, in denen sie den bekommen können. dass viele andere menschen dem nichts abgewinnen können, kann ja wohl nicht heißen, dass deshalb alle darauf verzichten müssen.

    übrigens sind eine feste partnerschaft mit einem geliebten menschen und gelegentlicher sex mit anderen auch keine gegensätze, die einander ausschließen. auch hier konstruierst du einen scheingegensatz.

    was ist so schwer daran, anderen menschen einfach mal andere bedürfnisse zuzugestehen, statt die eigenen zu generalisieren? sollten nicht gerade wir schwulen ein wenig besser verstehen, dass es nun mal kein seligmachendes lebensmodell für alle gibt?
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#22 RobbyEhemaliges Profil
#21 RobbyEhemaliges Profil
#20 RobbyEhemaliges Profil
#19 sperlingAnonym
  • 04.01.2014, 13:50h
  • Antwort auf #15 von m123
  • es sind immer noch sehr oft genau diese schutzräume, die du als "ghettos" beschimpfst, die es gerade jungen schwulen überhaupt erst ermöglichen, sich von anderen menschen mit ihrem schwulsein angenommen zu fühlen und so langsam ein gesundes selbstbewusstsein aufzubauen. neben schwulen räumen im internet (wie diesem hier, den du seltsamerweise selber eifrig nutzt) gehören nach wie vor schwule kneipen, schwule vereine, csds und ja, auch schwule saunen dazu. als schwuler muss man immer noch erst lernen, sich eine welt überhaupt vorstellen zu können, in der man einfach mal man selber sein und sich damit sicher fühlen kann. ich behaupte: ohne explizit schwule räume ist das für fast niemanden möglich.

    deine behauptung, solche räume seien ganz generell "einfach nur schädlich" ist angesichts der tatsache, dass es in vielen anderen räumen immer noch riskant ist, sich offen schwul zu zeigen oder gar schwulen sex zu haben, echt zynisch.

    >"Ich hoffe, dass langfristig die sexorientierte schwule Szene nach und nach verschwindet, und die Szeneschwulen sich wieder mehr der Gesamtgesellschaft zuwenden"

    und wieder baust du diesen albernen scheingegensatz auf. ich nutze die schwule sex-subkultur UND lebe mitten in der gesellschaft. wie zum teufel sollte mich denn das eine am anderen hindern?

    davon abgesehen: ja, vielleicht ist es ja sogar theoretisch möglich, in einer welt ohne jegliche schwule infrastruktur auf partnersuche zu gehen, ohne jemals für ein falsch plaziertes blinzeln eins in die fresse zu bekommen. erstrebenswert ist eine solche welt aber für die meisten von uns sicherlich trotzdem nicht. warum sollten wir auf etwas verzichten, das so eindeutige vorzüge hat?
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#18 seb1983
  • 04.01.2014, 13:47h
  • Antwort auf #15 von m123
  • Puffs für Heteros gibts an jeder Ecke, wenn Schwule das quasi für weniger Geld bekommen (Angebot und Nachfrage eben) warum dann nicht.
    Leben und leben lassen.

    Hier liegt der Fall zwar im Mietvertrag und es war ne Sauna, aber was doch deutlich wird: Bietet die Szene nur die Möglichkeit Leute zum vögeln zu finden, garniert mit schlechtem Ambiente und überteuerten Getränken, dann hat sie in Zeiten des Internets ihre Daseinsberechtigung verloren. Das geht dort besser und billiger.

    Aber auch sonst tun sich viele alteingesessene Etablissements schwer. Eine Binsenweisheit im Gewerbe: Der Gast ist enorm anspruchsvoller geworden. Heteroclubs und Kneipen legen da permanent nach oder gehen unter.
    Der Großteil der Szeneläden dagegen liegt im 60er Jahre Marianne Rosenberg Schlaf. Einzig die Preise steigen nach dem Motto "Die Schwuppen kommen schon, wo sollen die sonst auch hin..."
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#17 So WhatAnonym
  • 04.01.2014, 12:44h
  • Antwort auf #15 von m123

  • Gell, es ist gemütlich im Schrank...

    Zur Sexorientiertheit fällt mir ein schönes Zitat aus der Ralf König Ecke ein: "Gäbe es in Bielefeld einen Park, in dem man nachts mit Frauen kostenlos Sex haben könnte, die Stadt müsste drei neue Autobahnabfahrten bauen."

    Gleiches Argument wie oben: Du kommst mit der Szene nicht klar und deswegen darf es sie nicht geben. Wie verbittert muss man sein.

    Ich für meinen Teil mag schwule Ghettos, die Freiheit die dort möglich ist, hat schon zu vielen tollen Erlebnissen / Bekanntschaften / Diskussionen / Freundschaften geführt.

    Wenn das nix für Dich ist, bleib weg, es bleibt Dir unbenommen. Ich möchte nicht abstreiten, dass man jenseits der Szene glücklich ist, aber es möge doch bitte jeder nach seiner Fasson selig werden. Ein bisschen mehr Toleranz innerhalb der schwulen Community täte uns allen gut.
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#16 ZeitfensterAnonym
#15 m123Anonym
  • 04.01.2014, 11:09h
  • Ein Problem weniger. Die schwule Szene mit ihrer absoluten Sexorientiertheit und dem Vorspielen einer Parallelwelt, die einfach nur aus Sex besteht, ist einfach nur schädlich, vor allem für junge Schwule, die in die schwule Szene abdriften. Es ist ja so verlockend. Sex jeden Tag und immer mit wem anders. Und dann auch noch im anonymen Ambiente einer Sauna. Schwule Saunen sind jedoch keine echten Saunen, sondern Sextempel, quasi kostenlose Puffs, wo potenziell jeder mit jedem rummachen kann.

    Ohne die gesellschaftliche Diskriminierung von Schwulen hätte sich nie eine solch oberflächliche, sexorientierte schwule Szene entwickelt. In meinen Augen ist die schwule Szene ein künstliches Konstrukt, welches sich einige Schwule geschaffen haben, um eine Welt für sich zu haben, in der sie nicht diskriminiert werden und "endlich" frei und hemmungslos ihrem Sextrieb folgen können. Eine Art Schutzraum. Schutz vor blöden Blicken, Schutz vor Diskriminierung. Dass sich die Schwulen dabei vom Rest der Gesellschaft selbstghettoisiert haben, merken viele leider nicht. Die vermeintlich freie, schöne, schillernde, schwule Szenewelt lockt vor allem viele junge Schwule und verspricht ihnen "endlich" eine Umgebung, in der sie sich wohlfühlen und keine Angst mehr haben müssen. Wie eine große Familie. In der schwulen Szene kann man sich so fühlen als wären andere, einem eigentlich völlig fremde Schwule, gar nicht fremd. Man kennt sich eigentlich nicht, aber fühlt sich trotzdem sofort verbunden. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl der Superlative. Toll. Ja, das verschafft kurzfristig Erleichterung in diese Parallelwelt voll einzutauchen. Aber nicht sehr lange. Denn man wird älter. Und wenn man älter wird, dann merkt man in was für eine Welt man sich dort begeben hat. Es ist eine Parallelwelt voller Oberflächlichkeit, in der es quasi unter dem Strich nur um Sex und Aussehen geht. Der junge Schwule mit Adoniskörper ist in der schwulen Szeneparallelwelt ein Gott. Er wird angehimmelt und begehrt. Wird man jedoch älter und der Körper altert mit, dann realisiert man die negativen Seiten der schwulen Szene.

    Menschen brauchen Bindung. Bindung an andere Menschen. Jeder sehnt sich doch nach jemandem, der am nächsten Morgen nicht schon wieder weg ist. Aber One-Night-Stands und Sexdates sind wie eine Art Droge. Kurzfristig machen sie high, geben einem ein gutes Gefühl. Doch mit der Zeit realisiert man, dass es so nicht immer weitergehen kann und dass man mit den One-Night-Stands einfach nur verdrängt hat, dass man sich nach nem festen Partner sehnt. Jemand, der einen liebt, und mit dem man nicht nur einfach Sex hat. Jemand, für den man Gefühle empfindet. Nicht umsonst ist Liebe die stärkste Emotion, die Menschen zu empfinden in der Lage sind. Und danach sehnt sich letztlich jeder.

    Ich halte nicht viel von der schwulen Szene, aber jeder, der gerne dort voll eintauchen will, soll es tun. Wenn jemand denkt dort glücklich werden zu können... dann bitteschön, soll er in der schwulen Szene sein Lebensglück finden.

    Ich hoffe, dass langfristig die sexorientierte schwule Szene nach und nach verschwindet, und die Szeneschwulen sich wieder mehr der Gesamtgesellschaft zuwenden, und die Ghettoisierung zurückgeht.
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#14 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.01.2014, 10:50h
  • Antwort auf #4 von Sarah
  • ...den leicht bitteren Worten von Sarah kann ich mich nur anschließen. Der Stadtteil war - das ist leider schon eine Weile her - ein Zentrum der Begegnung von Ost und West, von hetero und queeren Menschen, von Alteingesessenen und Zugezogenen. Dieses Gleichgewicht ist mittlerweile völlig zerstört. Einheitsbrei ist wohl der Begriff, der den Stadtteil für mich am deutlichsten beschreibt; Rückzug in die eigene Sippe und Kontakt nur zu anderen Sippen, die den gleichen Lebenstil pflegen - alle Anderen werden unter dem Label 'Stadtentwicklung' zum Wegzug genötigt. Homosexuelle werden vielleicht als liebenswert exzentrische Dienstleistende im Gastro- und Sozialbereich akzeptiert solange sie abends wieder brav mit der S-Bahn nach hause fahren, denn eine Gay-Szene wollen viele nicht vor ihrer Tür. Zurück in die 50-iger Jahre - auf dem Prenzlauer Berg ist das besonders 'geglückt'. Da freut sich das Kleinbürgertum aus allen Regionen der Republik und blättert ein Vermögen hin um ein Teil davon zu sein.
    Für mich sind Saunen keine Option aber auch sie haben die Funktion eines Treffpunktes an denen eben nicht nur gevögelt wird (das weiß ich von Leuten, die gerne in die Saune gehen...). Meines Wissens wurde doch keiner gezwungen dort hin zu gehen, oder?
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#13 LangsamLangsamEhemaliges Profil
#12 paul bAnonym
#11 suspektAnonym
#10 aufgussAnonym
  • 04.01.2014, 01:48h
  • Antwort auf #3 von ueberlin
  • "Suchtmachende Kommerztempel"? In welchem DDR-Propagandaseminar bist Du denn hängengeblieben?
    Musst ja nicht in die Sauna gehen - aber solch ein Kommentar ist einfach nur dumm. Hat jetzt jeder, der nicht in Deinem Sinne auf die Straße gegangen ist, keine Existenzberechtigung?
    Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden - solltest Du eigentlich kennen, den Satz...
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#9 lionAnonym
  • 03.01.2014, 23:45h
  • #4 Danke Sarah für den Kommentar. Es ist eigentlich Schade, wie die schwule Szene so langsam stirbt. Auch wenn es für manche nicht der Ort Ihres "treibens" ist/war - sollte man bedenken, dass in Kneipen, Bars und Saunen die Leute noch real miteinander kommunizieren (und es soll auch vorkommen, dass sie (nicht nur) sex miteinander haben).
    Das Internet ist nicht das Allheilmittel.....
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#8 So WhatAnonym
  • 03.01.2014, 23:43h
  • Antwort auf #3 von ueberlin

  • Sie haben auch keine Grünkergrütze verkauft, keine politischen Diskussionsveranstaltungen durchgeführt und keine Häkelkurse angeboten. Es war aber eine schöne Sauna, hatte freundliches Personal und man konnte dort Spaß haben.
    Offensichtlich hattest Du dort keinen und deswegen dürfen das jetzt alle anderen auch nicht.
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#7 suspektAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 SarahAnonym
  • 03.01.2014, 20:17h
  • Wie schade. Wieder ein Stück schwules Kulturgut aus Pberg weggentrifiziert. Wird bestimmt wieder ein veganer Supermarkt oder ein Bekleidungsmarkt für Muttis, die sich wie ihre Kinder anziehen. In Pberg halten sich schon lange keine schwulen oder lesbischen Läden oder Kneipen mehr. Und die ganz wenigen werden von Toleranzheten so lange besucht, bis die Muttis abends die Polizei holen, weil ihre Kinder angeblich nicht schlafen können. Oder die Papis rufen heimlich beim Ordnungsamt an, um sich zu beschweren, weil die "Schwulen" ihre Kinder belästigen könnten. Ulkig finde ich vor allem, dass sich hier Schwule darüber freuen, dass ihre Räume verschwinden. Ich habe als Lesbe die Sauna auch nicht besucht, aber ich freue mich über jeden Ort, an dem noch anderes Leben stattfindet als das an die heterosexuelle Blaupause angepasste.
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#3 ueberlinProfil
  • 03.01.2014, 19:17hBerlin
  • Die Szene kann für jede Schließung solcher suchtmachenden Kommerztempel glücklich sein.
    Diese Läden haben, außer Schwule auszunehmen und Ihnen eine angeblich funktionierende Parallelwelt vorzugauckeln, nichts für die homoseuelle Emanzipation getan.
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#2 So WhatAnonym
#1 suspektAnonym

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