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Einzelkommentar zu:
Homofeindlicher Republikaner geoutet


#34 blubAnonym
  • 07.01.2014, 02:44h
  • Antwort auf #31 von daVinci6667
  • ich mache grad pause von meiner lernerei und wollte ein bisschen über das von mir gesagte nachdenken. Was bedeutet eigentlich scheinheiligkeit wenn man moralische Imperative ablehnt bzw. sie als eigentliches element der moral ansieht?

    ich denke es geht in einer moralischen konstruktion primär darum die wut einer gruppe auf eine person oder abstrakte person (d.h. ein stereotyp) zu lenken. Zu diesem zwecke wird die Person entmenschlicht indem ihr Attribute verliehen werden die man Unmenschen zuordnet (m123 nennt mich zB einen Nazi, Mörder, Geist der rumspukt, Fotze usw). Auch muß die eigene Überlegenheit postuliert werden (m123 zB redet immer wieder von meiner Dummheit, bzw. Feigheit). Schließlich wird ein Urteil gefällt (m123 lässt scheinbar Milde walten und verkündet als Strafe einen entstellenden Unfall, hofft aber offenbar doch das ich mich selbst richte, da er meine Aussage zuvor so verstanden hat, dass hässliche Menschen umzubringen sind).

    Nun ist die Frage was man durch ein Menschenopfer erreichen will?

    wünscht der Moralist sich eine art Wunder, wenn der Rauch des Scheiterhaufens zum Himmel steigt, wird er vielleicht endlich als Schwuler von der Gemeinde akzeptiert, denn er ist ja "der gute" Schwule (die weiße Hexe) der "den bösen" Schwulen hingerichtet hat (den Schwarzmagier). Kann er vielleicht dann sogar dem lieben Herrn Papa wieder in die Augen schauen? Kommt er dann vielleicht nicht in die Hölle? Wird er vielleicht sogar Hetero? kann er für einen moment die Kloake vergessen in der er haust?

    Das traurige ist, dass selbst wenn er seinen hohen Willen in die Tat umsetzen könnte, er würde nichts von alldem erreichen, da es der Selbsthass ist, der in ihm haust wie ein tollwütiger Köter und ihn Tag ein Tag aus zerfleischt.

    nein, ich habe nicht vor irgendjemanden zu verfluchen, dass leben wird sich dadrum kümmmern.
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