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Einzelkommentar zu:
SWR und HR knicken vor Homo-Hassern ein


#73 TheDadProfil
  • 08.01.2014, 14:12hHannover
  • Antwort auf #71 von joseph
  • Offenbar bist du ein bisschen "Begriffs-stutzig" !

    Denn ohne die als "Linke Homolobby" diffamierte Emanzipationsbewegung hätte sich in dieser durch die Rechtskonservativen dominierte Republik in den Fragen der Menschenrechte und der Gewährung von GLEICHEN Bürgerrechten für LGBT´s insbesondere, und für ALLE Bürger im allgmeinem, rein gar nichts bewegt !

    Es gibt keine rein Linke Lobby..

    Die Emanzipationsbewegung spaltet sich in vielfältiger Weise in Gruppen auf, die allerdings ein gemeinsames Ziel verfolgen, und dies in ihrer gemeinsamen Arbeit nicht zuletzt auf den gemeinsam organisierten CSD´s überall im Lande mannigfaltig unter Beweis stellen..

    Von einer Dominanz Linker Gruppen in diesem Zusammenhang zu sprechen ist gängiges Klischee der Gleichstellungsgegner, denen sich anzuschließen Mann als angeblich aufgeklärter Mensch tunlichst vermeiden sollte..

    Von einer "Gefahr" zu sprechen die mit einer einhergehenden "Sozialdemokratisierung" ausgeht, die überhaupt nicht stattfindet, denn sonst hätten wir Landauf, Landab völlig andere und vor allem deutlichere Wahlergebnisse zugunsten der Sozialdemokratie zu verzeichnen, ist schon sehr bedenklich, denn noch niemals in der Deutschen Geschichte ist von der Sozialdemokratie eine wirkliche Gefahr für die gesellschaftliche Entwicklung ausgegangen, ganz im Gegensatz zu den Rechtskonservativen Kreisen und den Reaktionären Revanchisten, die sich neben der militärischen Gewalt auch dem Faschistischem Terror bedienten, um ihre Pfründe zu sichern..

    Die Forderung nach echter Gleichstellung im rechtlichem Sinne mit einer "Gleichschaltung" der Gesellschaft zu verwechseln ist schon ein starkes Stück in sich, denn Gleichstellung lebt von der Vielfalt und den Chancen die sich aus Gleichen Rechten für alle ergeben, und nicht aus der Gleichmacherei in ihrer ideologisch verbrämten Sicht, nach der die ehemals Privilegierten entrechtet, und durch die "Aufgabe" ihrer vermeintlichen Privilegien einen Verlust erleiden würden..

    Niemandem soll eine eigene Meinung verwehrt werden, aber sie und die implizierten Forderungen enden nach wie vor an dem Punkt, an dem sie die Rechte eines anderen Bürgers berühren !

    Eine Unterzeichnung der Petition und mit ihr die Umsetzung der aufgestellten Forderungen würden die Rechte der Schüler auf umfassende Bildung innerhalb der Schulen beschneiden..
    Und das allein aus einer religiösen Begründung heraus, die in sich nicht Rechts-bildend verbindlich sein darf..

    Daher kann und darf sich diese Petition nicht durchsetzen..

    Ich bin nach wie vor der Meinung das Hr.Stängle als angeblich versierter Pädagoge gegen seinen Berufsethos verstößt indem er die selektive Sexualaufklärung fordert, und indem er fälschlicherweise behauptet, es gäbe so etwas wie Homo-Propaganda die durch eine umfassende Aufklärung der Schüler zu einem Anwachsen der LGBT´s führte..

    Denn selbst wenn dies der Fall wäre, dann würde es ein RECHT der Schüler darstellen, dem sich entgegen zu stellen ihm durch seinen Amtseid auf die Verfassung verboten ist !
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