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Kommentare zu:
Thomas Hitzlsperger outet sich als schwul


#1 biermeier_tomProfil
  • 08.01.2014, 12:38hDresden
  • Respekt! Ich hoffe damit stößt er was an! Ich arbeite selbst in einem Job wo ich es immer und überall verheimlichen muss und weiß was das für eine Last ist.
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#2 TheDadProfil
  • 08.01.2014, 12:39hHannover
  • Na bitte..

    Aber leider wieder nach dem Ende der Karriere..

    Er hätte es doch wenigstens vorher versuchen können, allein schon um zu beweisen wie negativ die Englische Liga mit der Thematik umgeht..

    Vielleicht fehlte ihm der Mut dazu..

    Trotzdem : RESPESKT !

    Mal sehen ob Mann in einem Interview dazu eine Aussage von Löw erhält..
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#3 Sabelmann
  • 08.01.2014, 12:39h
  • Na endlich!Finde ich toll!
    Aber leider wieder erst NACH Karriereende...auch wenn ich es vestehen kann!
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#4 DankeAnonym
#5 EkeltrautAnonym
#6 Peter1Anonym
  • 08.01.2014, 12:47h
  • Es ist Jerdermanns ureigene Sache wann und ob er sich outet. Respekt dafür, dass er es gemacht hat!
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#7 LorenProfil
  • 08.01.2014, 12:48hGreifswald
  • Nach einigen schlechten Nachrichten in der letzten Zeit endlich eine gute. Vielleicht ist das Eis jetzt gebrochen, was den Profifußball angeht. Danke, Herr Hitzlsperger.
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#8 FelixAnonym
  • 08.01.2014, 12:58h
  • Schade, dass er das erst nach seiner aktiven Karriere gemacht hat, aber natürlich dennoch toll!

    Ein ganz großes Vorbild, das hoffentlich auch viele andere ermutigt, endlich echte Vorbilder an Sportlichkeit und Menschlichkeit zu sein und sich nicht länger selbst zu verleugnen.

    Herzlichen Glückwunsch Herr Hitzlsperger! Und Danke!
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#10 LorenProfil
  • 08.01.2014, 13:06hGreifswald
  • P.S. Ich habe als Jugendlicher in Nordhessen im Verein Fußball gespielt. Hätte es damals einen (ehemaligen) Nationalspieler gegeben, der sagt "Ich bin schwul", dann hätte das mir wohl einige Seelenqualen erspart. Gerade Jugendliche brauchen halt positive Vorbilder. Herr Hitzlsperger ist auf dem allerbesten Wege, eins zu werden.
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#11 AlexAnonym
  • 08.01.2014, 13:12h

  • Hoffentlich gibt das jetzt anderen den Mut, auch die Schmierenkomödie zu beenden.

    Nicht nur damit sie echte Vorbilder sind, sondern auch um ihrer selbst willen. Denn Selbstverleugnung bleibt langfristig nicht ohne psychische Folgen.
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#12 PetterAnonym
  • 08.01.2014, 13:20h

  • Für mich ist er damit zu einem Held geworden!

    Hoffentlich folgen jetzt endlich noch mehr seinem Vorbild! Und werden damit wahre Vorbilder...

    Selbstverleugnung ist feige. Echte Idole stehen zu sich selbst.
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#13 SegregationAnonym
  • 08.01.2014, 13:22h
  • Respekt!

    Die Markt- und Profitlogik verhindert weiterhin überall Coming-outs während der Profikarriere, da Schwulsein sofort massiv den Marktwert reduziert und die Position in der globalen Konkurrenz verschlechtert.

    Schwule sind in der heteronormativen kapitalitischen Gesellschaft nicht einmal ansatzweise so gewinnbringend vermarktbar wie Heterosexuelle. Sexuelle Selbstbestimmung und Gleichberechtigung in einer Gesellschaft, die den Profitinteressen und -zwängen einiger Weniger unterworfen ist, im Gegensatz zu den tatsächlichen Bedürfnissen der überwältigenden Mehrheit, sind eine Illusion.
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#14 joseph
#15 MikeschAnonym
  • 08.01.2014, 13:27h
  • Mal gespannt, ob und inwieweit die Sache nun an Tempo gewinnt und was die Medien aus seinem Coming-out machen.
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#16 Ferrante
  • 08.01.2014, 13:34h
  • RESPEKT.
    Endlich mal ein ganzer Kerl, ein normaler Typ halt, der sich in Deutschland so öffentlich outet. ("TheDad" schäumt wahrscheinlich ggg.)
    Der wär mal wirklich ein Vorbild für Jugendliche.
    Ich hoffe, das bewegt was.
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#17 lucdfProfil
#18 ACTION NOWAnonym
  • 08.01.2014, 13:50h
  • Das muss der Startschuss für längst eingeweihte Medienkreise sein, die Schwule weiterhin unsichtbar machen und das menschenverachtende Versteckspiel erst ermöglichen, ein kollektives Coming-out der aktiven schwulen Profis zu unterstützen!

    Den betroffenen Spielern kann nur gesagt werden: Verlasst euch nicht auf das Schweigen von Mitwissern und denen, die an Enthüllungen basteln, die es auf jeden Fall gibt, sondern nehmt euer Coming-out selbst in die Hand, bevor ihr es nicht mehr kontrollieren könnt!

    Am besten gemeinsam mit anderen schwulen Spielern und international - dann wird es schwerer, euch zu isolieren, zu stigmatisieren und gegeneinander auszuspielen. Und die Wirkung ist nochmals um ein Vielfaches stärker!
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#19 MikeschAnonym
  • 08.01.2014, 13:51h
  • Antwort auf #16 von Ferrante
  • "...ein ganzer Kerl, ein normaler Typ halt..."

    Da muss ich dir zustimmen.

    Und wenn jetzt auch einige wieder motzen:
    Nur so kann Akzeptanz erreicht und auch gesteigert werden!

    (Allerdings bin ich mir recht sicher, dass diese Aussage jetzt wieder zerpflückt wird)
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#20 sanscapote
  • 08.01.2014, 13:52h
  • Eine Auswirkung des Saturn-Jahres 2014 "Ordnung machen". Dazu gehört, dass Herr Hitzelsberger jetzt einen Schritt gemacht hat, sein Leben zu ordnen. Schaug'n m'r amoi, wer ebenfalls dem Drang des Ordnungmachens nicht widerstehen wird.
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#21 Sven89Anonym
  • 08.01.2014, 13:53h
  • Großes Lob für den mutigen Schritt gab es von Nationalspieler Lukas Podolski, Profi beim FC Arsenal: "Respekt, Thomas Hitzlsperger! Das war eine mutige und richtige Entscheidung und ein wichtiges Zeichen", schrieb Hitzlspergers früherer Auswahlkollege im Kurznachrichtendienst Twitter.
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#22 coolAnonym
#23 der luftpumpeAnonym
#24 carolo
  • 08.01.2014, 13:59h
  • O-Ton der Zeit:

    "Er habe das Gefühl, dass jetzt, nach dem Ende seiner Karriere, ein guter Moment dafür gekommen sei. "

    Vorher wäre der Moment also eher schlecht gewesen? Genau damit setzt er das völlig falsche Signal.
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#27 Timm JohannesAnonym
  • 08.01.2014, 14:46h
  • Respekt und Gratulation.

    Das ist das wichtigste Outing der letzten Jahre in Deutschland.

    Während es längst in anderen Sportarten, insbesondere Einzelsportarten, viele geoutete schwule und lesbische Profisportler gibt, fehlte bislang in der Ersten Bundesliga der Männer und in der Nationalmannschaft der Männer ein medial geouteter schwuler Profifußballspieler.

    Da der Männerprofifußball die wichtigste Sportart ist, was die Medienberichterstattung in Deutschland angeht und diese Sportart mit Abstand die größte Massenwirkung in Deutschland hat, ist gerade dort ein Outing so wichtig.

    Mich freut der Schritt von Hitzlsperger daher, insbesondere weil er Spieler der Deutschen Nationalmannschaft gewesen ist.
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#28 am ball bleibenAnonym
  • 08.01.2014, 14:51h
  • In der Vergangenheit war Bierhoff weniger homofreundlich: So behauptete er 2011, dass eine fiktive Aussage im "Tatort" über Schwule im Profifußball ein "Angriff" auf die Nationalelf sei.

    "Lothar Matthäus, altersloser Frauenheld und ehemaliger Fußballstar, musste es ja wissen. Ein Schwuler kann nicht Fußball spielen, lautete eine der gewagten Thesen des Ex-Nationalspielers. Nun ist endlich das Gegenteil öffentlich bewiesen."
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#29 alfiAnonym
  • 08.01.2014, 14:53h
  • Ein sehr attraktiver Mann.. Zum Thema Weichei und Homophobie im Fussball: Die größten Schlappschwänze sind die mit der größten Schnauze :) Trotzdem lässt sich nicht nachvollziehen wie man sich jahrlang verleugnen kann nur wegen der Karriere, man muss doch den Leuten keine Rechenschaft ablegen das man so ist wie man ist
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#30 ****Anonym
  • 08.01.2014, 15:03h
  • "Auch Thomas Hitzlsperger hat nun bis nach dem Ende seiner Karriere damit gewartet, obwohl er sich seit sechs Jahren mit der Frage beschäftigt und vor längerer Zeit innerlich schon einmal so weit war. Seitdem haben Carolin Emcke und Moritz Müller-Wirth für die ZEIT seinen Weg in die Öffentlichkeit begleitet, mit ihm wieder und wieder das Ob, das Wann und das Wie diskutiert."
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#31 global playerAnonym
#32 hellboyAnonym
  • 08.01.2014, 15:11h

  • Respekt hätte es verdient wenn er sich innerhalb seiner aktiven fußballzeit zu sich bekannt hätte, die euphorie kann ich daher nicht teilen. Das es schwule Fußballer gibt ist dich kein Geheimnis, was ändert sich jetzt für aktive Sportler? Nix!
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#33 RechenschieberAnonym
#34 Maki TakiAnonym
#35 ChristineAnonym
  • 08.01.2014, 15:26h
  • Lieber Thomas Hitzlsperger,
    ich finde es sehr schön, dass Sie sich der Öffentlichkeit nun so präsentieren, wie Sie sich auch fühlen. Glückwunsch! Traurig bleibt, dass es in unserem komischen Land für sehr viele Menschen einer Mutprobe gleichkommt, zu zeigen, wer man wirklich ist.
    Alles Gute für die Zukunft! Es kann alles nur noch besser werden!
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#36 LorenProfil
#37 bengtAnonym
  • 08.01.2014, 15:32h
  • Bin stolz auf dich. Gute Entscheidung und aus meiner Sicht richtiger Zeitpunkt, schrieb der frühere Nationalspieler Arne Friedrich.
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#38 CedricAnonym
#39 MeineFresseAnonym
  • 08.01.2014, 15:41h
  • Hab ich mir schon gedacht bei ihm.
    Aber nicht meckern, dass es erst nach Karriereende ist. Das ist besser als nichts.

    Und er ist wirklich mal ein "Name",kein Amateurspieler sondern Deutsche Nationalmannschaft und beteiligt an Stuttgarts Meistertitel.
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#40 m123Anonym
  • 08.01.2014, 15:43h
  • Besser kurz nach dem Karriereende outen als gar nicht outen. Er war Nationalspieler und selbst ich als jemand, der sich mit Fußball eigentlich überhaupt nicht auskennt, kenne seinen Namen und weiß, dass er ein prominenter Fußballprofi war. Ich glaube bei der Fußball-WM habe ich seinen Namen mal gehört.

    Vielleicht merken die noch aktiven Fußballprofis nun, dass man sich outen kann, ohne allzu negative Reaktionen befürchten zu müssen. Somit ist das Coming Out von Thomas Hitzlsperger ein wichtiges Coming Out, weil es möglicherweise anderen noch aktiven Fußballprofis das Coming Out erleichtert.
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#41 David77Anonym
  • 08.01.2014, 15:44h
  • Antwort auf #32 von hellboy

  • Jetzt haben wir endlich ein outing und eine diskussion und dann ist es manchen auch nicht recht!! Für manche bleibt ein glas halbleer. Dabei ist es ein bis vor kurzem aktiver spieler. Bei so einer reaktion ist es kein wunder, wenn die anderen sich erst nicht outen, die schon lange im ruhestand sind.
    Natürlich ändert sich was, in ein paar wochen hat sich der hype gelegt, dann können andere, noch aktive spieler nachziehen, ohne das sich die presse auf sie genauso stürzen wird, wie auf ihn jetzt. In den medien gibt es ein positives echo, bei uns soll das ausgerechnet nicht so sein?
    ich hab mich übrigens auch erst am ende meiner schulischen laufbahn mit 21 geoutet. Noch bis ein jahr davor kannte ich gar keine offenen schwulen peers und hatte meine neigung verdrängt.
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#42 ApartheidAnonym
#43 5gg5fAnonym
#44 AUSTRIAProfil
#45 hammerhirnAnonym
#46 HabukazProfil
  • 08.01.2014, 16:13h
  • Gut gemacht, Hitzlsperger! Gut für ihn, gut für uns, gut für die Gesellschaft (sowohl die deutsche, als auch die englische).

    2007 wollte er nach einer achjährigen Beziehung seine Freundin Inga heiraten:
    www.rp-online.de/sport/fussball/ein-monat-vor-hochzeit-liebe
    s-aus-aid-1.2031701


    Damals war er 25. Er hat gesagt, er hätte erst in den letzten Jahren realisiert, dass er schwul ist. Ich frage mich bloß, ob er auch Fußballer geworden wäre, wenn ihm das früher klar gewesen wäre. Das ganze erinnert mich an Gareth Thomas, den Rugby Spieler, der mit einer Frau verheiratet war, bevor er sich geoutet hat.
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#47 sperlingAnonym
  • 08.01.2014, 16:14h
  • mich freut seine entscheidung.

    natürlich wird in der nun einsetzenden diskussion das ganze programm abgespult werden von "sexualität ist privatsache, aber nur bei schwulen" über "sooo 'mutig', dass er sein oh so heikles 'anderssein' bekennt" bis zu "wenn jetzt homosexualität zur pflicht wird, wandere ich aus".

    ich wünsche ihm und uns aber, dass presse und öffentlichkeit endlich bereit sind, diese entscheidung positiv und empathisch zu begleiten. ohne probleme zu verleugnen, aber auch ohne sie zu verstärken.

    es wäre eine große chance.
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#48 superAnonym
  • 08.01.2014, 16:15h
  • ein toller anfang!
    in den letzten jahren erst anton hysen, dann robbie rogers und jetzt sogar ein nationalspieler, der sich nach seiner karriere outet.
    der erste richtig erfolgreiche ex- profi hat sich also geoutet, der weg ist für den ersten aktiven profi geebbnet...hoffentlich alles nur eine frage der zeit.

    für jene die hier kritisieren das es "nur" ein exprofi ist: man muss bedenken, viele ehemalige profis haben sich NIE geoutet, er ist der erste, und schon dafür gehört hitzlsperger respekt entgegengebracht!
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#49 AndreAnonym
  • 08.01.2014, 16:16h
  • Wow, toll! Meinen grössten Respekt! Thomas Hitzlsperger wird so zu einem Mutmacher und Vorbild für viele junge Menschen.
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#50 MikeschAnonym
#51 Pervers XXLAnonym
  • 08.01.2014, 16:21h
  • Antwort auf #36 von Loren
  • "In den vergangenen Jahren habe Deutschland bei der Anerkennung Homosexueller schon enorme Fortschritte gemacht. "Wir leben im Großen und Ganzen im Respekt voreinander, unabhängig davon, ob der Mitmensch Männer liebt oder Frauen liebt." [sagte der Sprecher der Bundeskanzlerin, Steffen Seibert.]"

    www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-01/hitzlsperger-
    reaktionen-westerwelle-zwanziger?commentstart=17#comments


    Und das von der verfassungsfeindlichen Regierungskoalition, die in Deutschland und ganz Europa Schwule und Lesben und ihre Familien zu Untermenschen macht, immer und überall Diskriminierungsschutz blockiert und mit den Unions-Parteifreunden in der ganzen EU aktiv Homophobie verbreitet.

    Die noch nicht einmal die Lebenssituation schwuler Jugendlicher wissenschaftlich dokumentieren, geschweige denn an vielfach höheren Suizidraten irgend etwas ändern will.

    Die allgegenwärtige homophobe Gewalt in diesem Land weder als Hassverbrechen erfassen geschweige denn als solche ahnden lässt.

    An Perversität nicht zu überbieten!
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#52 bayernhirnAnonym
  • 08.01.2014, 16:24h
  • Antwort auf #45 von hammerhirn
  • "Fußball-Rekordmeister Bayern München hat in einer ersten Reaktion zu einem gelassenen Umgang mit dem Outing von Ex-Nationalspieler "Thomas Hitzlsperger geraten. "Die Gesellschaft nimmt für sich in Anspruch, dass so etwas [!!!] Normalität ist, und so sollten [Konjunktiv] wir auch damit umgehen", sagte FCB-Mediendirektor Markus Hörwick am Rande des Trainingslagers in Doha/Katar.

    Hitzlsperger Bekenntnis zur Homosexualität sei "ein mutiger Schritt", sagte Hörwick: "Ich glaube, dass es im Fußball schwieriger ist, sich zu outen, denn man geht alle zwei Wochen in ein fremdes Stadion und kämpft gegeneinander. Da wird es schwierig sein, die Toleranz der Gesellschaft, die wir auch einfordern, zu behalten. Deshalb ist der Schritt umso bemerkenswerter".

    www.11freunde.de/nachrichten/bayern-raet-zu-gelassenem-umgan
    g-mit-hitzlsperger-outing
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#53 sperlingAnonym
  • 08.01.2014, 16:29h
  • nebenbei - ich mag den trockenen humor der "zeit"-moderator_innen:

    >"Entfernt. Bitte verzichten Sie auf das Verbreiten kruder Thesen. Danke, die Redaktion"

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#55 SabrinaAnonym
  • 08.01.2014, 16:38h
  • Bravo! Ein mutiger und wichtiger Schritt. Ich wünsche Thomas Hitzlsperger alles Gute in seinem neuen freien Leben!
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#56 JonaskAnonym
  • 08.01.2014, 16:49h
  • Geil! Und das er für sein Outing "die Zeit" und nicht wie andere Promis die "Bild" gewählt hat, spricht noch mehr für ihn.
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#57 emcke werbungAnonym
#58 TheDadProfil
#59 SmileyEhemaliges Profil
  • 08.01.2014, 17:18h
  • Guter Mann. An sich schon eine Figur mit der sich Fußballfans gut identifizieren können, läßt sich kaum etwas von seinem Handeln auf dem Rasen in irgendwelche Schwulen aufgenötigten Stereotype auflösen.

    >schoss dabei am letzten Spieltag das entscheidende Tor für den VfB<

    >herrsche das Klischee vor, dass Schwule "Weicheier" seien. Dabei seien "Kampf, Leidenschaft und Siegeswille" bei allen Spielern "untrennbar miteinander verknüpft<

    Die Ironie ist daß Schwule nur Weicheier sind wenn sie offen schwul sind. Solange das Weichei im Schrank steckt, ist es ein vollautomatisch Hartgekochtes. Fußballprofis nehmen gern in der Umkleide, unter der Dusche den romantischen Blick des Connaisseurs auf's eigene Gemächt billigend zur Kenntnis - aber bitte nur solange ungewiß bleibt wie intensiv die Kennerschaft wirklich ist.

    Ich denke er hat es dem ersten Aktiven der 'rauskommt etwas leichter gemacht. Und bringt vielleicht etwas Bewegung in manche Hirnwindung. Guter Mann, wie gesagt.

    Erstaunlich daß die Muttsch mit dem gebrochenen "Hinterteil" sich überhaupt dazu äußert? Auch noch per Regierungssprecher? Huiuiui. Müssen wir jetzt Zuneigung fürchen?
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#60 Simon HAnonym
  • 08.01.2014, 17:24h

  • Spätestens nach den überwältigenden, positiven Reaktionen von allen Medien, Promis, sozialen Netzwerken, etc. hat kein schwuler Sportler mehr eine Ausrede, sich selbst zu verleugnen.
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#61 felix-cgnAnonym
  • 08.01.2014, 17:26h
  • Interessant ist doch, wie der konservative Mainstream titelt: "H. bekennt sich zu seiner Homosexualität".
    Da schwingt viel von "Bekenntnis" (ist das eine Religion???), vorheriger Lüge usw. mit.

    Nur die, die Homosexualität nicht als Problem definieren schreiben schon in der Kopfzeile "Coming Out" oder "outet sich als schwul".

    Heute bleiben die Anfeindungen noch aus. Aber sie werden kommen. Leider.
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#62 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.01.2014, 17:42h
  • Herzlichen Glückwunsch zum Coming Out, Thomas und hoffentlich ist es endlich auch ein Ansporn für die Profis, welche noch im Schrank sind, es Dir nun nachzumachen!
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#63 HugoAnonym
  • 08.01.2014, 17:48h
  • Meinen uneingeschrängten ganzen Respekt.
    Jetzt müßen nur noch die aktiven Sportler sich outen, am besten in Gruppen.
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#64 CarstenFfm
  • 08.01.2014, 17:55h
  • Klasse!

    Das Thomas Hitzelsperger jetzt duch die Takshowas tourt, würde ich mir durchaus wünschen.

    Die Medienberichterstattung ist ja durchweg positiv - wobei die meisten ja das griffige Wort "schwul" vermeiden und das sperrigere "homosexuell" verwenden.
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#65 sanscapote
  • 08.01.2014, 18:35h
  • Ich kann der Lobhudelei z.G. des Ex-Nationalspielers nicht zustimmen.
    Ich wuerde es, haette Hitzlsberger sich in seiner akiven Zeit ge-outet.
    Aber auf diese Weise ist er fuer die Jugend nur ein Vorbild zweiter Klasse.
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#66 tomtomAnonym
  • 08.01.2014, 18:37h
  • sieht gut aus, ist intelligent, hat millionen auf dem konto...
    ist er eigentlich single?
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#67 reiserobbyEhemaliges Profil
#68 sprachcodeAnonym
  • 08.01.2014, 18:48h
  • Antwort auf #64 von CarstenFfm
  • "homosexuell" = klinisch distanziert; ich bin ja tolerant, habe selbst damit aber nichts zu tun; bloß nicht die finger schmutzig machen und womöglich selbst mit dem thema identifiziert werden; die schwulenbewegung und ihren historischen kontext gezielt ausblendend...

    einige wissen eben ganz genau, dass sie "schwul" weiterhin als schimpfwort brauchen!
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#69 RobbyEhemaliges Profil
#70 m123Anonym
  • 08.01.2014, 19:14h
  • Ohje, er redet davon, dass sich seine sexuelle Orientierung mit dem Älterwerden "geändert" habe. Offenbar versucht er damit zu rechtfertigen, dass er mehrere Jahre mit einer Frau zusammen war und begreift nicht wie sehr uns Homosexuellen das schadet. Denn die sexuelle Identität ändert sich nicht im Laufe der Zeit. Man entdeckt höchstens im Laufe der Zeit seine sexuelle Identität. Finde es ziemlich feige von Hitzlsperger von einer Änderung der sexuellen Orientierung spricht nur weil er Angst hat zuzugeben, dass seine Partnerschaft mit einer Frau eine Scheinpartnerschaft war.
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#71 alfiAnonym
  • 08.01.2014, 19:14h
  • na und was sollen diese statistischen Auswertungen? Stell dir mal vor einer bietet dir 2 Millionen im Gegengzug dazu lebst du nicht wie du leben willst sondern zwängst dich in die gesellschaftliche "Normschiene", heiratest und zeugst Kinder etc gefällt dir das dann? Ich glaube eher der Marktwert eines Menschen sollte nicht anhand finanzieller Aspekte bedacht sein ! Wenn Fussball und Homosexualität nicht im Einklang sind sollte der Fussball dem untergeordnet sein weil es Sport bleibt und ist !
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#72 small big newsAnonym
  • 08.01.2014, 19:23h
  • eine schoene nachricht, aber keine kleine revolution.

    das ist dasselbe, als ob ein verbrecher ueber seine tat nur dann selbstwillig verkuendet haette, wenn die verjaehrungsfrist bereits abgelaufen ist.
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#73 MikeschAnonym
  • 08.01.2014, 19:33h
  • Antwort auf #68 von sprachcode
  • Ich denke eher, die verwenden das, um mit der Verwendung des Begriffs "schwul" nicht negativ aufzufallen und ja nicht wegen evtl. Befindlichkeiten, die ja hier verstärkt auszumachen sind, anzuecken. "Homosexuell" ist halt neutral und nicht negativ besetzt. Wie man's macht, kann falsch sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#74 Gunnar_aus_MUCAnonym
#75 David77Anonym
#76 MikeschAnonym
#77 MikeschAnonym
#78 m123Anonym
  • 08.01.2014, 19:50h
  • Antwort auf #76 von Mikesch
  • Damit setzt er aber den Menschen in Deutschland in den Kopf, dass die sexuelle Orientierung etwas veränderbares ist! Verstehst du nicht, was das für einen Schaden anrichten kann? Die Homo-Heiler freuen sich schon, Hitzlsperger als Beispiel für eine veränderbare sexuelle Orientierung heranzuziehen und als Argument zu benutzen, dass Jugendliche ihre sexuelle orientierung ebenfalls ändern können, und zwar in die "gewünschte" heterosexuelle Orientierung. Versteht ihr nicht den Schaden, den das anrichtet? Meiner Ansicht nach ist es sogar ein Schlag ins Gesicht seiner Ex-Freundin, dass er ihr nicht die Wahrheit sagt, dass er schon immer schwul war. Sowas nennt man falsche Rücksicht nehmen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #76 springen »
#79 MarkussAnonym
  • 08.01.2014, 19:55h
  • Das Coolste daran ist, dass er zur ZEIT gegangen ist und nicht zu RTL oder Bild :D
  • Antworten » | Direktlink »
#80 FinnAnonym
#81 RaffaelAnonym
  • 08.01.2014, 20:16h
  • Damit wird Thomas Hitzlsperger soviel bewirken und verändern...

    Wir können ihm dafür gar nicht dankbar genug sein...
  • Antworten » | Direktlink »
#82 WaschbärAnonym
  • 08.01.2014, 20:16h
  • Find ich sau cool dass ein Ex-VfBler sich outet und mit Hitzlsperger auch noch einer meiner Lieblingsspieler :)
  • Antworten » | Direktlink »
#83 kompassnadelAnonym
#84 herve64Ehemaliges Profil
  • 08.01.2014, 20:24h
  • Antwort auf #70 von m123
  • "Denn die sexuelle Identität ändert sich nicht im Laufe der Zeit. Man entdeckt höchstens im Laufe der Zeit seine sexuelle Identität.":

    Nun ja, ganz so absolut würde ich das jetzt auch nicht sehen. Immerhin hat er einige Jahre nach eigenem Bekunden glücklich mit seiner Freundin zusammen gelebt. Und schaden tut unsereins allenfalls die Arroganz etlicher kleinkarierter Möchtegern-WeltverbessererInnen, die sich anmaßen, anderen vorschreiben zu wollen, wen sie verdammt noch mal zu lieben und wie sie zu leben haben.

    Es war jedenfalls der erste Schritt in die richtige Richtung, den Hitzlsberger gegangen ist: zumindest wissen jetzt die Vollprolls unter den Fußballfans, dass es unsereins auch in den Reihen der von ihnen angehimmelten "Gladiatoren" gibt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #70 springen »
#85 MikeschAnonym
  • 08.01.2014, 20:28h
  • Antwort auf #78 von m123
  • Ich glaube auch nicht, dass die Menschen, außer die Betroffenen selbst, das so wahrnehmen. Ob er sich dabei was gedacht hat, ist auch nicht sicher. Man sollte die Wortwahl nicht überbewerten. Hab' grad die Tageschau geguckt. Das Thema wurde ausführlich und m.E. auch fair dargestellt. Die Akzeptanz steigt wesentlich auch durch die unter Nr. 19 genannten Gründe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#86 traditionAnonym
#87 ZeitfensterAnonym
  • 08.01.2014, 20:55h
  • "Mit einer früheren Freundin sei er bis vor sechs Jahren "glücklich" gewesen, habe sie fast geheiratet. Dann habe er vor rund sechs Jahren begonnen, "eine Änderung meiner sexuellen Orientierung als Begleiterscheinung des Älterwerdens und der beruflichen Neuorientierung zu akzeptieren", so der 31-Jährige."

    Manches coming out verläuft ja doch erst mal holprig. Wusste gar nicht, dass sich die sexuelle Orientierung mit zunehmenden Alter oder durch eine berufliche Neuorientierung ändern kann.

    Wir sollten es ihm nachsehen.... *lol*
  • Antworten » | Direktlink »
#88 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 08.01.2014, 21:22h
  • das ist genau das zeichen, das der deutsche fußball benötigt hat: ein ex-nationalspieler outet sich.
    besser hätte es nicht kommen können und ein ermutigender, richtiger schritt in die zukunft.
    all meinen respekt an thomas hitzlsperger und ich wünsche ihm, dass er diesen schritt nie bereuen wird.
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#89 Sabelmann
#90 TagesshowAnonym
#91 MikeschAnonym
#92 herve64Ehemaliges Profil
  • 08.01.2014, 21:42h
  • Ok, wir können uns jetzt endlos darüber streiten, ob sich die sexuelle Identität im Laufe der Zeit ändern kann oder ob man während dieser Spanne seine sexuelle Identität entdeckt. Fakt ist, dass sogar das eigentlich unerheblich ist: es geht darum, dass es die UREIGENSTE Entscheidung eines/einer jeden Einzelnen ist, mit wem er/sie zusammen leben oder sexuell verkehren möchte, und da hat kein/e Außenstehende/r irgend etwas hinein zu reden und sich anzumaßen, etwas im Privatleben anderer bestimmen zu wollen. Das geht im Grunde genommen niemanden etwas an.

    Und wenn etwas wirklich bedauerlich ist, dann ist es der Umstand, dass immer noch Coming Outs notwendig sind, weil das, was ich im vorigen Satz erwähnt habe, immer noch nicht das ist, was es sein sollte: eine Selbstverständlichkeit.
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#93 wissenschaftAnonym
#94 KathiGr
  • 08.01.2014, 22:06h
  • "Erst in den letzten Jahren dämmerte mir, dass ich lieber mit einem Mann zusammenleben möchte."
    Mit einer früheren Freundin sei er bis vor sechs Jahren "glücklich" gewesen, habe sie fast geheiratet. Dann habe er vor rund sechs Jahren begonnen, "eine Änderung meiner sexuellen Orientierung als Begleiterscheinung des Älterwerdens und der beruflichen Neuorientierung zu akzeptieren."
    ---
    Für mich klingen seine Aussagen total nach Bisexualität mit Vorliebe für Männer. Er wäre also eine 4 oder 5 auf der Kinsey-Skala.

    de.wikipedia.org/wiki/Kinsey-Skala

    Er sagt ja eindeutig, dass er LIEBER mit einem Mann zusammenleben möchte. Wäre er schwul, hätte er gesagt, dass er NUR mit einem Mann zusammenleben will.
    Das Wort "lieber" bezieht sich auf eine Präferenz. Das Wort "nur" bezieht sich auf eine Orientierung.
    Ich glaube nicht, dass sich tatsächlich seine sexuelle Orientierung geändert hat. Für mich hört es sich so an, als ob er schon immer bisexuell war und sich lediglich seine Präferenz (innerhalb seiner Bisexualität) von Frau nach Mann verschoben hat. Ich hatte auch mal eine Phase, in der ich vorwiegend auf Frauen stand. Momentan stehe ich mehr auf Männer. Trotzdem war und bin ich immer bisexuell.
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#95 MikeschAnonym
#96 KathiGr
#97 MikeschAnonym
#98 streAnonym
  • 08.01.2014, 22:39h
  • Antwort auf #94 von KathiGr
  • das er bi ist glaube ich kaum, er hat sich als schwul geoutet, nicht als bi.

    es kann auch genauso gut sein das er mit seiner aussage über seinen "wandel der sex. orientierung" seiner exfreundin öffentlich nicht vor den kopf stossen möchte.
    auch den ehemaligen manschaftskollegen und freunden gegenüber ist so eine aussage einfacher.
    denn sonst fragen die, warum er es ihnen nicht schon früher angetraut hat usw.
    wenn er einfach sagt er wäre sich seiner homosexualität erst zum karriereende gewusst geworden, ist es für alle und für ihn einfacher, irgendwie auch der "bequemere" weg. hätte er gesagt, ich habe schon immer schwul empfunden, hätte er zugegeben dass er davor lügen musste.
    aber als erster der sich als nationalspieler überhaupt traut, sei ihm diese vermutliche notlüge, verziehen.

    nichts destotrotz, toll das sich endlich einer geoutet hat!
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#99 Meleg29Profil
#100 KathiGr
  • 08.01.2014, 23:01h
  • Antwort auf #97 von Mikesch
  • "warum sollte er den weniger einfachen Weg (schwul) gehen, wenn dem nicht so wäre?"

    Der weniger einfache Weg ist eindeutig Bisexualität. Monosexualität (Hetero- und Homosexualität) wird noch eher toleriert. Bisexuelle werden von Heteros und Homos diskriminiert.
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#101 KathiGr
  • 08.01.2014, 23:07h
  • Antwort auf #98 von stre
  • "wenn er einfach sagt er wäre sich seiner homosexualität erst zum karriereende gewusst geworden"

    Das hat er aber nicht gesagt. "Nicht bewusst geworden" würde heißen, dass er schon immer schwul war und es bloß nicht eher bemerkt hat. Stattdessen hat er jedoch behauptet, seine Orientierung hätte sich geändert. Das deutet eindeutig auf Bisexualität mit geänderten Vorlieben hin.
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#102 ComingOutRechtAnonym
  • 08.01.2014, 23:07h
  • Antwort auf #92 von herve64
  • "Und wenn etwas wirklich bedauerlich ist, dann ist es der Umstand, dass immer noch Coming Outs notwendig sind"

    Bei diesem pseudo-toleranten/-liberalen Diskurs, der gerade auch über alle medialen Kanäle gejagt wird, besteht leider die große Gefahr, ganz schnell wieder in reaktionäres Fahrwasser zu geraten.

    Wer verheimlicht eigentlich in dieser Gesellschaft Heterosexualität? Das heterosexuelle Coming-out (=Bekenntnis zur Heterosexualität) wird jedem ganz selbstverständlich von der Gesellschaft aufgezwungen!

    Warum soll dann eigentlich (immer nur) Homosexualität "kein Thema" oder "Privatsache" sein? Und weshalb ist der offene, selbstbewusste Ungang mit Schwulsein, die Emanzipation von der heterosexistischen bürgerlichen Gesellschaft, "bedauerlich"?

    Coming-out als Bezeichnung für die selbstbestimmte, emanzipatorische Entdeckung, Entfaltung und Artikulation der eigenen Sexualität - im ausdrücklichen Widerspruch zu den herrschenden kapitalistischen Produktions- und Reproduktionsverhältnissen, die die "Hetero-Norm" überhaupt erst immer wieder hervorbringen und zementieren - ist nichts, das irgendwie bedauerlich wäre oder dringend wieder abgeschafft werden sollte.

    Im Gegenteil muss jeder Mensch von Anfang an ein Recht auf sein individuelles sexuelles Coming-out haben!
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#103 atheistAnonym
#104 streAnonym
#105 KathiGr
  • 08.01.2014, 23:33h
  • Antwort auf #98 von stre
  • "er hat sich als schwul geoutet, nicht als bi."

    Das bedeutet gar nichts. Cynthia Nixon hat auch behauptet, dass sich ihre Orientierung von hetero auf homo geändert hat. Aus Folgeinterviews wird jedoch deutlich, dass sie eigentlich bisexuell ist und sich lediglich als "lesbisch" bezeichnet, weil Bisexuelle so sehr diskriminiert werden.
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#106 m123Anonym
  • 08.01.2014, 23:35h
  • Ich möchte hier nochmal betonen, dass Hitzlsperger gesagt hat, dass die Änderung seiner sexuellen Orientierung eine "Begleiterscheinung des Älterwerdens" sei, sowie dass er den Begriff "schwul" als Denunziation empfindet und deshalb lieber den Begriff "homosexuell" verwendet. Außerdem behauptet er, dass er seine Freundin tatsächlich all die Jahre geliebt hat.

    Es tut mir leid, aber diese Aussagen stören mich an seinem Coming Out doch extrem. Er verwechselt das Entdecken der eigenen sexuellen Identität mit dem Ändern der sexuellen Identität. "Homosexuell" zieht er dem Begriff "schwul" vor, obwohl es umgekehrt besser wäre, denn "homosexuell" betont zu sehr das Sexuelle, aber Homosexualität bedeutet, entgegen dem, was der Ausdruck suggieriert, nicht nur sexuelle Anziehung, sondern auch emotionale Anziehung, etc. zum gleichen Geschlecht. Und da denke ich, dass der Begriff "schwul" doch besser geeignet ist. Die Behauptung, dass er seine Freundin jahrelang geliebt hat und dass er seine sexuelle Orientierung geändert habe, das kann man ihm nicht abnehmen, das ist einfach eine Lüge, um vielleicht der Ex-Freundin nicht weh zu tun. Das Beste für die Ex-Freundin wäre gewesen, wenn er ihr einfach die Wahrheit gesagt hätte. Das Problem besteht nun darin, dass er gelogen hat um seiner Ex nicht weh zu tun, aber womit er gleichzeitig allen Homosexuellen geschadet hat. Es werden sich doch sehr viele Menschen das Interview durchlesen, aus Interesse, und werden dann nach dem Durchlesen tatsächlich glauben, dass sich die sexuelle Orientierung im Laufe der Zeit ändern kann und mit dem Älterwerden zu tun hat.

    Je mehr ich darüber nachdenke, was er eigentlich da im Interview von sich gegeben hat, so denke ich dass es nicht nur positive Effekte haben wird, leider. Er sagt er ärgere sich am meisten darüber, dass diejenigen am lautesten über Homosexualität reden, die davon die wenigste Sachkenntnis haben. Damit suggeriert er, dass er sich besonders gut damit auskennen würde. Wenn er aber erzählt, dass sich seine sexuelle Orientierung als Begleiterscheinung des Älterwerdens geändert habe, und das auf Nachfrage sogar bestätigt, dann ist das in der Kombination mit der Suggerierung von Sachverstand enorm gefährlich. Was soll denn der Vater eines schwulen Sohnes denken, der sowas liest. Der denkt doch dann sofort, dass sein Sohn seine sexuelle Orientierung von heterosexuell auf homosexuell als im Laufe des Älterwerdens geändert hätte. Also es tut mir leid, je länger über die Folgen des Hitzlsperger-Interviews nachdenke, desto mehr stellen sich da meine Nackenhaare auf, wenn ich da sowas lese, was offenbar nur deswegen von Hitzlsperger so gesagt wird, weil er die jahrelange Partnerschaft mit der Ex-Freundin rechtfertigen will, und zwar nicht als Scheinpartnerschaft, sondern als angeblich echte Liebe und Liebespartnerschaft. Jetzt mögen mich manche für meine Kritik für intolerant halten, aber zu behaupten, dass ein Merkmal eines Menschen, welches nicht veränderbar ist, sich ändern kann, das ist dann schon verdammt gefährlich, vor allem wenn das dann viele Menschen lesen.
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#107 herve64Ehemaliges Profil
#108 MikeschAnonym
#109 Ferrante
  • 09.01.2014, 08:46h
  • Antwort auf #108 von Mikesch
  • Da hast du vollkommen recht.

    Und die Distanzierung vom Begriff "schwul", besonders als Selbstbezeichnung, verstehe ich sofort, aber das ist ja nichts Neues ;o).

    Der Typ hat was auf dem Kasten. Die teilweise Herummäkelei hier ist, na ja, das Übliche aus dem schwulen Elfenbeinturm in meinen Augen ;o).
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#110 SmileyEhemaliges Profil
#111 TheDadProfil
  • 09.01.2014, 09:22hHannover
  • Antwort auf #108 von Mikesch
  • Das ist wieder diese typische Annahme, Menschen die nicht dem steroetypen Vorstellunegn des duckmäuserischem entsprechen, schadetem dem "Ansehen" der Community..

    Das ist vollkommen falsch, denn Vielfalt läßt sich nicht auf einen Stapel Kopierpapier reduzieren !

    Harald Glööcklers Statement dazu lautete dazu übrigens sinngemäß :

    Nun ist er das Problem los, und die Anderen haben das Problem, sie müßen nämlich jetzt damit umgehen..

    Offensichtlich sind dazu nicht alle in der Lage..
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#112 AntiFantiProfil
  • 09.01.2014, 09:55hBerlin
  • der typ ist doch ein heuchler, NACH karriereende sich zu outen bringt gar nix, ausser ihm die presse!
    es war doch abzusehen wann er aufhört, wenigstens im letzten jahr hätte er sich outen können um zu sehen wie reagiert wird, dann hätte ich respekt gehabt.
    was hat sich denn bzw. was wird sich denn nun ändern? gar nix!
    und es ärgert mich dass wir uns an einem coming out aufhängen u. ihr seid noch so naiv zu glauben dass die medien es gut mit den schwulen meinen!
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#113 NicoAnonym
  • 09.01.2014, 10:10h
  • Gerade wegen Sotschi sollte man sich jetzt outen.

    Denn bei solchen Zuständen darf kein Sportler (erst recht kein schwuler Sportler) schweigend wegsehen...
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#114 David ZAnonym
  • 09.01.2014, 10:16h
  • Allen schwulen Fußballern sollte eines bewusst sein:
    es ist nicht schlimm, schwul zu sein! Es ist viel schlimmer, seine Fans zu belügen!

    Insofern kann ich nur alle schwulen Spieler ermutigen, sich zu outen! Jetzt ist der ideale Zeitpunkt!

    Thomas Hitzlsperger ist vorangegangen und hat den Teppich gelegt, jetzt muss man nur noch seine Chance nehmen und drüber gehen!

    Es lohnt sich!

    Das was es vielleicht an negativen Reaktionen gibt, wird durch die viel zahlreicheren positiven Reaktionen deutlich überwogen!
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#115 FelixAnonym
  • 09.01.2014, 10:30h
  • Jeder schwule Spieler, der Angst vor dem Outing hat, sollte sich eines fragen:
    Ist die tagtägliche Angst davor, aufzufliegen, wirklich so viel besser?

    Neben der emotionalen Belastung, eine Lebenslüge zu leben und der daraus resultierenden Folgen, muss es psychisch unheimlich belastend sein, praktisch jeden Tag Angst vor der Entdeckung zu haben.

    Jungs, tut Euch das nicht länger an. Macht es Thomas Hitzlsperger nach und seid endlich ihr selbst. Danach werdet Ihr es bereuen, überhaupt so lange gewartet zu haben.
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#116 JasperAnonym
  • 09.01.2014, 10:37h
  • Ich finde seine Ansage an alle Homohasser super:
    "Die sollen wissen, sie haben jetzt einen Gegner mehr!"

    Toll!
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#117 GerritAnonym
  • 09.01.2014, 10:43h
  • Es wäre schön, wenn es irgendwann niemanden mehr interessiert, ob ein Fußballer schwul, hetero, bi, oder was auch immer ist!

    Aber damit das irgendwann so sein wird, müssen sich jetzt erst mal schwule Spieler outen!

    Solange das nicht passiert, wird sich auch nichts ändern. Jeder, der sich nicht outet, weil er Angst hat, muss sich darüber im klaren sein, dass er selbst zu dieser Situation beiträgt, dass man Angst haben muss...
  • Antworten » | Direktlink »
#118 Aber halloAnonym
  • 09.01.2014, 10:43h
  • Antwort auf #112 von AntiFanti
  • Quatsch! In dem Job kann man sich leider in Deutschland noch nicht während der Karriere outen. Das ist sehr bedauerlich! Aber es ist sein Beruf gewesen und da mußte er sich leider nach den Spielregeln und der Gesinnung der homophoben Allgemeinheit richten. Möchtest Du auf einem Spielfeld allein einer dummen, homphoben riesigen Menge von engstiringen Fans ausgesetzt sein? Das würde ich gerne sehen.
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#119 m123Anonym
  • 09.01.2014, 10:46h
  • Liebe queer.de-Redaktion, könntet ihr bitte das vollständige Interview, welches Die Zeit in ihrer aktuellen Ausgabe gedruckt hat, uns allen zur Verfügung stellen? Im Netz finde ich das vollständige Interview nicht.
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#120 Timm JohannesAnonym
  • 09.01.2014, 11:16h
  • So und nachdem hier viele zum Thema Outing geschrieben haben, erinnere ich dann einmal heute hier im Forum an das wichtige Ausgleichstor von Hitzlesperger zum 1:1 gegen Energie Cottbus im Mai 2007.

    Die Mannschaft von Trainer Armin Veh verteidigte am letzten Bundesliga-Spieltag mit einem mühsamen 2:1 (1:1)-Sieg gegen Energie Cottbus die Tabellenführung und zwei Punkte Vorsprung vor Verfolger FC Schalke 04.

    Dieser Sieg rette dann dem VfB Stuttgar den Meistertitel im Jahre 2007.

    *
    www.stern.de/sport/fussball/meister-vfb-stuttgart-wahnsinn-i
    n-rot-weiss-589323.html


    Seit der Saison 2007/2008 ist der VfB Stuttgart noch nicht wieder Meister geworden.

    Das waren noch Zeiten in Stuttgart als dort Hitzlsperger spielte.
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#121 PascalAnonym
#122 FennekAnonym
  • 09.01.2014, 12:02h
  • Ich freue mich für ihn:
    er wird diesen Schritt als sehr befreiend merken und die nächsten Wochen und Monate bemerken, wie sehr das das eigene Selbstwertgefühl steigert!

    Er hat wahre Größe bewiesen!

    Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen ist ein ein sportlicher Wert.
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#123 MarcAnonym
  • 09.01.2014, 12:33h
  • Diejenigen, die sich über das Outing erst nach Karriereende beschweren, sollten zwei Dinge bedenken:

    1. Das ist ein Prozess, den man nicht überstürzen sollte. So konnte ich mich z.B. erst outen, nachdem ich zuhause ausgezogen war. Jeder so, wie er es machen will. Viel wichtiger ist, dass er sich überhaupt geoutet hat! Und damit hat er erst die Grundlage für andere gelegt, die sich vielleicht noch in ihrer Karriere outen wollen.

    2. Wir sollten die Schuld eher bei der gesamten Gesellschaft suchen: es ist ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft, wenn man sich als Sportler erst nach dem Karriereende outen kann.

    Ich hoffe auf jeden Fall auch, dass jetzt weitere Outings von seinen Kollegen kommen. Die wollen ihn doch wohl nicht alleine stehen lassen.

    Also schwule Spieler:
    zeigt Mannschaftsgeist und sportliche Solidarität und lasst Euren ehemaligen Kollegen nicht alleine stehen mit seinem Outing!

    Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ehrlich zu sein...
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#125 m123Anonym
#126 AndreeAnonym
  • 09.01.2014, 13:03h
  • Dann kann er ja noch ein Buch schreiben;
    wird sich sicherlich gut verkaufen!
    Die Verträge bei seinen letzten Vereinen waren ja schliesslich nicht so üppig!
    Warum es heutzutage so viele Leute nötig haben,mit ihrer s**ualität
    hausieren gehen zu müssen ist mir schleierhaft!
    Ich fand ihn als Spieler sehr gut und symphatisch!
    Was er im Bett treibt ist mir ziemlich scheißegal!
  • Antworten » | Direktlink »
#127 JensAnonym
  • 09.01.2014, 13:18h
  • Antwort auf #119 von m123

  • Ich kann mir vorstellen das man das nicht darf?
    Die Zeit bringt das Interview soweit ich verstanden habe nur in der zu bezahlenden E- Paperausgabe und in der zu bezahlenden Zeitungsausgabe.
    Solange die Zeit als "Urheber" das Interview nicht öffentlich in deren kostenlose Webseite stellen, dürfen es andere Medien auch nicht.
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#128 ojeeAnonym
  • 09.01.2014, 13:26h
  • Antwort auf #126 von Andree

  • Hast du die Artikel gelesen und seine Videobotschaft gesehen?
    Dann weißt du warum Outings von prominenten Schwulen immer noch wichtig sind, besonders im Sport und ganz besonders im Nationalsport Nummer 1!

    Immer dieses " wen interessiert das" und " ich sage auch nicht jedem was über mein Sexleben" nervt!
    Denn Heteros teilen bewusst und unbewusst andauernd mit das sie hetero sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #126 springen »
#129 m123Anonym
  • 09.01.2014, 13:43h
  • ich hab es jetzt mittlerweile doch im Internet gefunden. Man muss offenbar nur hartnäckig genug danach suchen.

    Aber ehrlich gesagt bietet das Interview jetzt nix besonderes, nachdem ich mir es durchgelesen habe. Außer, dass er tatsächlich glaubt, dass er im Laufe des Äterwerdens schwul geworden ist und vorher angeblich tatsächlich in eine Frau verliebt war. Naja... ich finde das Interview teilweise gelungen, teilweise sagt er aber auch Dinge, die homosexuellen Menschen schaden.
  • Antworten » | Direktlink »
#130 TsunamiAnonym
  • 09.01.2014, 13:56h
  • Antwort auf #128 von ojee
  • Lukas Josef Podolski (* 4. Juni 1985 als ukasz Józef Podolski in Gliwice, Polen) ist ein deutscher Fußballspieler, der für den FC Arsenal in der Premier League spielt.

    Gibt es schon ein Zitat aktiver deutscher Profis, das an Podolskis eindeutige Solidarität heranreicht?
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#131 MikeschAnonym
#132 David77Anonym
  • 09.01.2014, 14:07h
  • Antwort auf #126 von Andree
  • Und? Was suchst du dann überhaupt auf eine schwulen Seite?!? Warum?

    Ich schicke der Bunte doch auch keinen Schreibdurchfall, weil die es nötig haben über die heterosexuelle Leben der Promis zu schreiben - ich lese es erst gr nicht!

    "Warum es heutzutage so viele Leute nötig haben,mit ihrer s**ualität hausieren gehen zu müssen ist mir schleierhaft![unhapp y] !"

    Das ist uns auch schleierhaft, wenn Kahn, Bohlen, Matthäus und Becker mit ihrer Sexualität hausieren gehen.
    Vielleicht brüllst du die erst mal an...

    "Ich fand ihn als Spieler sehr gut und symphatisch! "

    Ach, und jetzt ist er nicht mehr gut und sympathisch?
    Vielleicht bist du ihm es ja auch nicht mehr.

    "Was er im Bett treibt ist mir ziemlich scheißegal![undecide d]"

    Offenbar nicht, sonst würdest du nicht hier posten.
    Das hat er auch gar nicht angesprochen! Oder hat er offenbart ob er aktiv/passiv ist, auf SM steht oder es dirty mag?
    Er hat sogar von der Vorstellun einer schwulen Beziehung gesprochen, vom Schlafzimmer war da nicht die Rede.
    Regst du dich auch so auf, wenn "uns-Loddar" mit seiner neuesten Flamme hausieren geht?

    Ich bin sicher ihm ist deine Meinung scheißegal, auf solche scheiß-Fans kann er sicher verzichten,
    denn offenbar scheinst du ja kein echter Fan zu sein.
    Aber genau für eine solche Offenbarung ist das Outing sehr gut.
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#133 sanscapote
  • 09.01.2014, 14:07h
  • Antwort auf #128 von ojee
  • Niemand outet sich,weil er hetero ist.

    Hoechstens rechtfertigt sich jemand als hetero, wenn er fuer schwul gehalten wurde.

    Es zeigt wie stark das homophobe Gehabe unserer Volksvertreter die Bevoelkerung beeinflusst.
    Das Sichouten ist in einem Staat bei einer homophoben Regierung wichtig, gleichgueltig aus welchem Bereich jemand kommt - ob als Privatmensch, als Unternehmer, Sportler, Kuenstler, Politiker, etc. aber dann bitte in der aktiven Zeit. Das naemlich deutet auf Mut.

    Jedoch halte ich nach wie vor ein Outen eines Sportlers wie das von H. nach der aktiven Zeit fuer eine feige Tat. Im besonderen sehe ich es wie @m123, dass er den Schwulen schadet, indem er von "seiner frueheren Freundin redet, die er fast geheiratet haette" und von sich gibt, er waere beim "Aelterwerden" "schwul geworden".

    Das Video ist daher inhaltlich unbrauchbar, auch wenn es hier und in der homophoben Oeffentlichkeit belobhudelt wird.

    H. haette dieses besser durchdenken sollen!
    Fuer mich ist er weder schwul noch hetero, sondern bi. Nur weiss er das selbst nicht von sich und weiss er ueberhaupt etwas Tiefgehendes ueber sich?
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#134 sperlingAnonym
#135 PenisAnonym
#136 Sabelmann
#137 marmeladeAnonym
  • 09.01.2014, 14:28h
  • Antwort auf #133 von sanscapote
  • er sagt er liebt männer. von früher sagt er das er eine frau geliebt hat. wenn er jetzt sagt das er offen schwul ist war er früher nicht hetero und auch nicht bi.
    er sagt er liebte diese eine frau, das mag auch stimmen...es gibt verschiedene arten von liebe und eine heterosexuelle liebe wird es vermutlich nicht gewesen sein, von seiner seite aus eher eine enge, verbundene freundschaftliche liebe.
    es ist nicht bi wenn man um die exfreundin zu schützen sagt, man wäre erst kurz nach der beziehung "schwul geworden".
    es gibt viele schwule männer die augrund der heteronormen umwelt vor und während ihres coming in prozesses eine freundin/ frau hatten, die sind aber nicht alle bi.
    schwulsein gilt eben immer noch nicht als normal. man wächst so auf das einem unterstellt wird man stehe auf das jeweils andere geschlecht und das verinnerlicht man schon in seiner frühesten kindheit.
    als schwuler daraus auszubrechen und selbstbewusst schwul zu werden ist insbesondere als junge in dem ( immer noch) heterosexistischem klima wie dem in fussballvereinen langwierig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #133 springen »
#138 Sabelmann
#139 antidoofAnonym
#140 TheDadProfil
  • 09.01.2014, 14:57hHannover
  • Antwort auf #126 von Andree
  • Auf die Idee das Jugendliche Schwule Vorbilder brauchen denen sie nacheifern können, kommst du nicht ?

    Bislang fehlten diese Vorbilder im Bundesliga-Fußball und der Nationalmannschaft hier vollständig..

    Da kommt Mann dann als Jugendlicher schnell zu der falschen Erkenntnis, aha, in der Bundesliga spielt kein Schwuler als Profi, also bin ich auch nicht gut genug um Profi zu werden..

    Und das gilt ja nicht nur für den Fußball..

    Auch im Handball, im Eishockey, Basketball, Volleyball und in vielen, vielen Einzelsportarten fehlen diese Vorbilder, und es wird dadurch vorsätzlich der Eindruck erweckt, alle diese Sportarten sind im Profibereich für Schwule und Lesben nicht zugänglich..

    Das wird sich nun hoffentlich endlich ändern..

    Einer Zeitung fielen Gestern allerdings immer noch nur 6 Bekannte Persönlichkeiten ein die im professionellem Bereich Geoutet sind..
    Alles Männer..

    Einer davon ist Greg Louganis, eigentlich schon lange nicht mehr als Sportler tätig, und bei der Aufzälung "fehlte" dann auch noch Martina Navrátilová..

    Was jetzt fehlt ist ein Profi der sich outet..

    Und dann noch die "Diskussion" um die Unterbringung der "Spieler-Frauen" bei der anstehenden WM in Brasilien..

    Die hat nämlich immense Auswirkungen auf Russland, wo die Fußball-WM 2018 augerichtet wird..
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#141 wiedehopfAnonym
  • 09.01.2014, 15:00h
  • 1. Zum Thema "schwul geworden":
    Das habe ich so bisher nur in der auszugsweisen Veröffentlichung des Interviews mit der "Zeit" gelesen, das vollständige Interview mit der "Zeit" kenne ich nicht.
    Auf seiner eigenen Seite in der schriftlichen sowie der Video-Stellungnahme finden sich Formulierungen wie "mir darüber klargeworden" und "herausgefunden", das klingt nun eindeutig nicht nach Veränderung der sexuellen Orientierung sondern nach dem üblichen Coming-Out-Prozess für den die einen eben länger, die anderen weniger lang brauchen (was nur zum Teil mit dem eigenen Charakter und zum wohl größeren Teil mit der Prägung durch das Umfeld zu tun hat).

    2. Zum Thema "Liebe zur Frau":
    Wenn er sich darüber so äußert, wie er sich äußert, dann mag das zum Teil daran liegen, dass er diese Frau nicht verletzen möchte, zum Teil aber vermutlich auch daran, dass da schon Liebe war, die er auch heute noch als tiefe Zuneigung sehen und als Liebe bezeichnen kann, wenn er auch aus heutiger Sicht vermutlich weiß, dass diese Liebe für ihn weniger vollständig war als es die zu einem Mann sein kann.

    3. Zum Thema "Öffentliches Coming-Out":
    In meinem Umfeld, das aus Familie, Freundeskreis und beruflichem Umfeld besteht, gehe ich offen mit meinem Schwulsein um. Eine wie immer geartete Medienöffentlichkeit gehört nicht zu meinem Umfeld, d.h. ich muss mich nicht damit auseinandersetzen, ob morgen auf der Titelseite einer Boulevardzeitung über meine sexuelle Orientierung berichtet wird. Deshalb maße ich mir nicht an, zu kritisieren, dass sich Herr Hitzelsperger erst nach Ende seiner aktiven Fußballkarriere öffentlich outet. Und ich wundere mich über die Zuschreiber, die ihn deshalb als feige und heuchlerisch bezeichnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#142 isdochschnurzAnonym
  • 09.01.2014, 15:05h
  • Antwort auf #133 von sanscapote
  • "Fuer mich ist er weder schwul noch hetero, sondern bi. Nur weiss er das selbst nicht von sich und weiss er ueberhaupt etwas Tiefgehendes ueber sich?"

    "er sagt er liebt männer. von früher sagt er das er eine frau geliebt hat. wenn er jetzt sagt das er offen schwul ist war er früher nicht hetero und auch nicht bi. er sagt er liebte diese eine frau, das mag auch stimmen..."

    wenn ich allein nur schon diese auszüge lese, könnte man meinen man befindet sich auf einer fachtagung voller möchtegern-hobby-sexualtherapeuten

    wat spielt denn das für euer persönliches wohl für eine rolle? das ist doch echt dermaßen schnurz. wie man dafür nur seine zeit verschwenden kann sich da ne platte drüber zu machen??
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#143 TheDadProfil
  • 09.01.2014, 15:06hHannover
  • Antwort auf #131 von Mikesch
  • Mit dem "Problem" wirst Du leben müßen..

    Genauso wie die Heten deren ""provokante, exaltierte, selbstherrliche"" Angehörige tagtäglich in diversen Skript-Reality-Shows über den Bildschirm flimmern..

    Eine "Abschaffung" dieser Shpow´s kann Mann ja noch fordern..

    Aber eine "Abschaffung" von Menschen zu fordern, damit Demonstrationen zur Gleichstellung "Heten-Konformer" und damit angeblich leichter erträglich werden, steht außerhalb jeglicher Diskussion !

    Welches ""Verhalten"" GENAU ""im Endeffekt der gemeinsamen Sache abträglich ist""
    hat sich mir trotz vielfältiger Versuche es zu erklären noch immer nicht erschloßen..

    Um Gleichstellung zu erreichen ist jedes gewaltfreie MIttel der Demokratie recht !

    Dazu gehören nach wie vor auch schrille Klamoitten, Pumps und nachte Ärsche !
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#144 BildungsauftragAnonym
#145 sperlingAnonym
#146 MikeschAnonym
  • 09.01.2014, 15:58h
  • Antwort auf #143 von TheDad
  • Es geht nicht um das Verhalten in irgendwelchen Realityshows, sondern um den Alltag, das tägliche Miteinander.
    Ich kann mir gut vorstellen, das das kritisierte Verhalten, das bei den allermeisten Menschen halt nicht gut ankommt, oft nur vordergründig ist und die Leute sich anders geben als sie tatsächlich sind.
    Bei Glööckler steckt da vermutlich noch Geschäftssinn dahinter.

    Hitzlsperger ist ein normaler Typ, ein ganzer Kerl, ein (attraktiver) Mann.
    Und deshalb wird uns dessen Coming-out viel mehr bringen als schrille Klamotten, Pumps oder nackte Ärsche.
    Davon bin ich fest überzeugt.
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#147 MikeschAnonym
#148 festüberzeugtAnonym
#149 m123Anonym
  • 09.01.2014, 17:32h
  • Antwort auf #141 von wiedehopf
  • Zitat aus dem vollständigen Original-Interview, nachzulesen bei "Die Zeit":

    Hitzlsperger: "Ich begann auch eine Änderung meiner sexuellen Orientierung als Begleiterscheinung des Älterwerdens und der beruflichen Neuorientierung zu akzeptieren."

    Zeit: "Sie versehen Homosexualität als Begleiterscheinung des Älterwerdens und der beruflichen Neuorientierung?"

    Hitzlsperger: "Ja."

    Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber das ist eindeutig schädlich für homosexuelle Menschen, wenn jemand, der so in der Öffentlichkeit steht und dessen Aussagen nun von Millionen Menschen gelesen werden, das Akzeptieren der eigenen sexuellen Identität mit einer Änderung der sexuellen Identität verwechselt und behauptet seine sexuelle Identität sei eine Begleiterscheinung des Älterwerdens und der beruflichen Neuorientierung. Ich finde diese Aussage von Hitzlsperger sehr gefährlich für homosexuelle Menschen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #141 springen »
#150 m123Anonym
  • 09.01.2014, 17:55h
  • Klar, das Coming Out von Hitzlsperger hat auch viele positive Effekte, aber ich kann einfach nur über die negativen Effekte die Händer über dem Kopf zusammenschlagen. Unter anderem weil Hitzlsperger selbst nicht versteht, dass er schon immer schwul war und weil die Medien jetzt auch dauernd die Wörter vom Regierungssprecher Seibert "Bekenntnis zur Homosexualität" übernehmen und weil ARD und ZDF homosexuelle Menschen interviewen, die unüberlegte Sachen sagen, wie etwa "Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr schwul", so ein Zitat eines Schwulen in einer heutigen Sendung im ZDF. Jetzt verfolgen und reden über die Sache Millionen Menschen und denen wird jetzt über die Massenmedien "beigebracht", dass angeblich Homosexualität etwas Veränderbares sei, oder etwas, was erst ab einem gewissen Lebensalter überhaupt entsteht. Ich finde das schlimm und äußerst schädlich, und diese negativen Effekte könnten am Ende des Tages, wenn der ganze Hype verflogen ist, und die Menschen mit falschen Fakten im Kopf ihren Alltag fortsetzen, womöglich die positiven Effekte überwiegen, wenn nämlich dann im Alltag Menschen mit den falschen Fakten im Kopf auf nichtprominente Homosexuellen "von nebenan" treffen, und das hunderttausendfach.
  • Antworten » | Direktlink »
#151 DankeAnonym
  • 09.01.2014, 17:58h
  • Alle, die Homosexuelle diskriminieren "haben jetzt einen Gegner mehr"...

    Toll!

    Und tausend Dank!
  • Antworten » | Direktlink »
#152 FinnAnonym
  • 09.01.2014, 18:00h
  • Thomas Hitzlsperger wollte sich übrigens schon viel früher outen, wurde aber davon abgehalten...
  • Antworten » | Direktlink »
#153 MarekAnonym
  • 09.01.2014, 18:02h
  • Herr Hitzlsperger,

    Sie sind ein Held!

    Sie waren schon vorher für viele ein Held; jetzt für noch viel mehr!
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#154 FinnAnonym
  • 09.01.2014, 18:06h
  • Alle diejenigen, die Angst vor der Reaktion der Fans haben, sollen sich das mal ansehen:

    www.youtube.com/watch?v=69kAXVOXIqU

    Und die paar Idioten, die dann mit homophoben Sprüchen kommen, sollte man genauso verfolgen wie rassistische Fans:
    identifizieren, bestrafen und vor allem Stadionverbote!
  • Antworten » | Direktlink »
#155 FlorianAnonym
  • 09.01.2014, 18:07h
  • Von Ronaldo bis Dieter Bohlen; vom englischen Premierminister bis zu den Bürgern seines Heimatorts, in der gesamten internationalen Presse und der Mehrheit der Bürger -

    überall positive Reaktionen!!

    Toll!

    Es gibt jetzt keinen Grund zum Versteckspiel mehr...
  • Antworten » | Direktlink »
#156 paren57Ehemaliges Profil
  • 09.01.2014, 18:43h
  • Wenn ich lese, wie einige hier in ihren Kommentaren jetzt über Hitzlsperger herfallen, da kommt dagegen mir eine Christa Meves gerade als Musterbeispiel von Toleranz vor. Sie tun gerade so, als sei ein Coming Out eine seelisch schmerzfreie Angelegenheit. Das ist für jemanden, der nicht in der Öffentlichkeit steht, schon schlimm genug. Wenn man dann noch fürchten muss, hämische Kommentare über sich in den Gazetten zu lesen, dann ist das mit Sicherheit doppelt schwer. Und machen wir uns nichts vor: Wer Karriere machen will und sich outet und nicht gerade im künstlerischen oder Medienbereich arbeitet, muss Nachteile in Kauf nehmen. Da ändert auch die Tatsache nichts daran, dass das Medienecho auf Hitzlperger überwiegend positiv ausgefallen ist und sich im Moment die rechtfertigen müssen, die als Bremser bekannt sind und kneifen, wenn es um Unterstützung derjenigen geht, die sich outen. Das ist immerhin ein deutlicher gesellschaftlicher Fortschritt. Doch die subtilen Diskriminierungen, die dann dazu führen, dass Konkurrenten plötzlich an einem vorbeiziehen, die weniger qualifiziert sind, die aber nicht greifbar und damit auch nicht justizialbel sind, sind natürlich nach wie vor an der Tagesordnung. Da nützt alles Geschrei über Feigheit nichts. Selbstouten hat seinen Preis, und der lässt sich in Form von entgangenen Chancen auch in Euro und Cent ausdrücken.
  • Antworten » | Direktlink »
#157 SmileyEhemaliges Profil
  • 09.01.2014, 18:55h
  • Antwort auf #150 von m123
  • Du hast Recht.

    Aber so fein ausdifferenziert denkt der Durchschnittsmensch nicht. Für den ist Hitzlsperger die Ansammlung der Eigenschaften "jung", "adrett", "intelligent", "Spitzensportler", "Erfolg", "war immer mein Lieblingsspieler", "Wunsch-Schwiegersohn", "Nationalspieler", "the Hammer", und jetzt also auch "schwul".

    Hitzlsperger (noch eine Eigenschaft: "unglückseliger Name") stellt für die meisten Leute erstmal die Verknüpfung von ziemlich positiv gewerteten Begriffen mit dem Begriff "schwul" her. Das ist Gold wert.

    Wenn der Begriff "Homosexualität" der traditionell zugewiesenen negativen Konnotationen beraubt wird, vielleicht sogar ein wenig positiv aufgeladen wird, ist die Frage warum jemand schwul ist zweitrangig. Drittrangig.

    Keine Bange, die guten Effekte werden die schlechten Nebenwirkungen übertreffen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #150 springen »
#158 Mein SenfAnonym
  • 09.01.2014, 19:01h
  • "Es stellt sich die Frage, was ein öffentliches 'Bekenntnis' tatsächlich für die gesellschaftliche Anerkennung bewirkt. Meine Ansicht mag desillusionierend klingen, doch ich halte die Auswirkungen auf die Gesellschaft als Ganze ehrlich gesagt für maßlos überschätzt. Das heißt nicht, dass es keinen individuellen Nutzen für die sich offenbarende Person erfüllt. Nicht mehr lügen zu müssen, ist zweifellos eine große Befreiung und spart langfristig betrachtet enorm viel Kraft. Doch was ist ein Coming Out vereinzelter, in der Öffentlichkeit stehender Personen wirklich in der Lage zu leisten? Bei einem geschätzten Anteil nicht-heterosexueller Menschen von unter 10%, und der gleichzeitigen Flut heteronormativ geprägter Bilder, die jedes kurze Aufblinken nicht-heterosexueller Lebensentwürfe überrollt, halte ich die Wirkung für ausgesprochen gering. Schön, dass wir alle Jubeljahre in der Medienlandschaft auch mal hören, dass es zumindest rein theoretisch auch schwule, lesbische, bisexuelle etc. Menschen gibt, die nicht der Ansicht sind, ihr 'Sexualität gehe doch niemanden etwas an', während umgekehrt die Sexualität heterosexueller Prominenter tagtäglich massenmediales Dauerthema ist ohne problematisiert zu werden. "

    www.queergeist.com/2014/01/09/meine-meinung-zu-thomas-hitzls
    pergers-coming-out/
  • Antworten » | Direktlink »
#159 seize the momentAnonym
#160 RobbyEhemaliges Profil
#161 RobbyEhemaliges Profil
  • 09.01.2014, 19:42h
  • Antwort auf #112 von AntiFanti
  • An Deiner Stelle würde ich mal vor der eigenen Tür kehren, anstatt jemanden, der den Mumm hatte, sich als schwul zu outen, als Heuchler zu beschimpfen. Und wenn wir schon bei 'naiv' sind - naiv bist in dem Fall DU selbst, weil Du glaubst, alle finden Deinen blödsinnigen Kommentar auch noch toll. - Die einzigen, die Dich wahrscheinlich hochloben werden sind die ewigen Stänkerer 'M123', 'Silverclaw' und 'Josef' alias 'Anome' alias Ferrante'.
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#162 RobbyEhemaliges Profil
#164 small
#165 TheDadProfil
  • 09.01.2014, 22:02hHannover
  • Antwort auf #146 von Mikesch
  • ""das tägliche Miteinander.""..

    Ein schöner Aspekt..

    Was genau ist an einem CSD "tägliches Miteinander" ?

    Schon komisch wenn Mann sich selbst des eigenen Argumentes bewußt wird nüch..

    ""Ich kann mir gut vorstellen, das das kritisierte Verhalten, das bei den allermeisten Menschen halt nicht gut ankommt, oft nur vordergründig ist und die Leute sich anders geben als sie tatsächlich sind.""..

    Aha..
    DAS ist der Kasus Knaktus..

    Die "tägliche" Tunte beim Frisör oder an der Telekom-Hotline ist ja auch eine unglaubliche Belästigung für die Allgemeinheit..

    Sorry, aber wenn ich durch die City laufe werden meine Augen zig-fach durch den Anblick von dicken und über-dünnen Mädchen beleidigt die dringend einer persönlichen Stil-Beratung bedürfen, und die schriller gekleidet ihre Boulimie oder ihre dicken Hintern verdecken als es je eine Tunte auf einem CSD könnte..

    Und was Harald betrifft..
    Aus einer überkandidelten Persönlichkeit eine überaus erfolgreiche Geschäftsidee zu entwickeln ist einfach nur konsequent..

    ich stell mir grad vor, er ware Kassierer in einem Supermarkt geworden, oder Elektriker..

    Das wäre doch Perlen vor die Säue geworfen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #146 springen »
#166 TheDadProfil
  • 09.01.2014, 22:14hHannover
  • Antwort auf #149 von m123
  • Sprache ist zumeist ein umständliches Konstrukt, und es ist nicht immer einfach die Worte zu finden, die das auch zweifelsfrei wiedergeben, was Mann ausdrücken will..

    Hitzelsperger hat bislang zumindest "offiziell" Hetero "gelebt", und sich deshalb auch eine Hetero-Sprache angeeignet und genutzt..

    Ich denke es ist nicht von der Hand zu weisen was Du sagst :

    ""das Akzeptieren der eigenen sexuellen Identität
    [ wird, wenn es sich über einen längeren Zeitraum hinzieht ]
    mit einer Änderung der sexuellen Identität verwechselt und behauptet seine sexuelle Identität sei eine Begleiterscheinung des Älterwerdens und der beruflichen Neuorientierung.""..

    Insofern mit der Aufgabe des Profifußball´s auch eine Berufliche Neuorientierung erfolgt, rücken sicher auch andere Bedürfnisse die zugunsten der Karriere hintan gestellt wurden wieder in den Vordergrund..

    Wenn er das nun als
    "Veränderung der sexuellen Identität"
    beschreibt hört sich das vielleicht etwas komisch an..

    In Zehn Jahren wird sich seine Sprache aber dermaßen verändert haben, das diese Aussagen dann völlig anders klingen werden..

    Auch für ihn ist die Situation völlig neu und verändert..
    Geben wir ihm also Zeit dazu..
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#167 wiedehopfAnonym
  • 09.01.2014, 23:16h
  • @m123: Sie schreiben:
    "Ich finde das schlimm und äußerst schädlich, und diese negativen Effekte könnten am Ende des Tages, wenn der ganze Hype verflogen ist, und die Menschen mit falschen Fakten im Kopf ihren Alltag fortsetzen, womöglich die positiven Effekte überwiegen, wenn nämlich dann im Alltag Menschen mit den falschen Fakten im Kopf auf nichtprominente Homosexuellen "von nebenan" treffen, und das hunderttausendfach."

    Dieser Homosexuelle "von nebenan" könnten Sie sein, der könnte ich sein, und dann können wir den Menschen mit falschen Fakten im Kopf ja erklären, welche Formulierungen von Hitzlsperger oder aus der Medienberichterstattung ungeschickt oder missverständlich sind. Und das ist doch ohnehin das Wirkungsvollste, um fehlinformierte Menschen zum Nachdenken oder sogar Umdenken zu bringen: Wenn sie einfach mal dem Homosexuellen "von nebenan" (im echten Leben und nicht im Kommentarbereich von Spiegel online o.Ä., letzteres geht praktisch immer schief) begegnen, der ihnen geduldig und kompetent auch die vermeintlich dümmsten Fragen beantwortet.
  • Antworten » | Direktlink »
#168 sanscapote
  • 10.01.2014, 08:06h
  • Antwort auf #160 von Robby
  • Ich stimme dir zu, dass JEDES Coming Out wichtig ist.

    Anscheinend faellt es dir schwer, den himmelweiten Unterschied zwischen einem ungefaehrlichen und einem gefaehrlichen Coming Out zu begreifen, einem Erstklass-Outing und einem Zweitklass-Outing!

    In deinem Profil steht, du seist 37 Jahre auf der Erde. Also hast du nicht die Zeit vorvor 45 Jahren erlebt, wo solche wie ich fuer dich 37-Jaehrigen in aller Oeffentlichkeit den Kopf hin gehalten haben, damit ein Herr Hitzlsperger und auch du dich in der Oeffentlichkeit als Schwuler zu erkennen geben kannst, ohne auf offener Strasse verhaftet zu werden, um im Polizeigewahrsam bzw. Knast der BRD zu landen.

    Ich und andere die hier schreiben - hatten die Eier in der Hose um uns fuer unsere Rechte (die heute auch deine Rechte sind) einzusetzen. Wir haben wegen unserer sexuellen Orientierung tatsaechlich (und nicht nur virtuell) Tage und Naechte in einer Polizeizelle verbracht und sind anschiessend verhoert wurden sowie in vielen Faellen verurteilt wurden ohne Rehabilitation (Aufgabe der Politik).

    Was meinst du steht nach 45 Jahren noch in meiner Personalakte?

    Hitzlsperger haelt erst den Kopf aus dem Fenster, als es ungefaehrlich ist. Was ein Erste-Klasse-Outing ist, kannst du dir daran ablesen.

    Und eine persoenliche Frage: Haettest du 2013 in Paris fuer unsere Rechte demonstriert??

    Es muss 2014 mehr moeglich sein!
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#169 MikeschAnonym
  • 10.01.2014, 08:59h
  • Antwort auf #165 von TheDad
  • Kurze Antwort (auch im Hinblick auf Nr. 147 letzter Satz):

    1. Ich hab' nichts von einem CSD geschrieben. Ich weiß nicht, welchen Zusammenhang du hier siehst.

    2. Du nennst das Belästigung. Allerdings wird dieses negative Verhalten im Allgemeinen immer gleich mit "schwul" gleichgesetzt und fällt somit auf alle Schwulen zurück. Ansonsten ist das mit den Mädchen nicht vergleichbar.

    3. Mag sein. Und deshalb treibt er dieses Verhalten wohl auf die Spitze.
    Als Kassierer oder gar Elektriker käme er da wieder runter und würde bzw. müsste sich so geben wie er tatsächlich auch ist.
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#170 FoXXXynessEhemaliges Profil
#172 m123Anonym
  • 10.01.2014, 10:40h
  • Antwort auf #167 von wiedehopf
  • Blöd nur, dass man das dann überhaupt machen müsste. Das Medium Fernsehen und die Massenmedien haben eine weit größere Verbreitungskraft. Und ich glaube kaum, dass in jedem Fall, selbst wenn du und ich es tatsächlich machen würden, der Homosexuelle von "nebenan" bereit wäre mit jemand Fremdem zu diskutieren, der unwissend zu sein scheint oder gar homophob.

    Die Talkshows wie Günther Jauch, Anne Will, etc. haben jetzt oft noch Winterpause und fangen erst wieder am 19.01. oder 29.01. an wöchentlich über den Bildschirm zu flimmern. Die gestrige Talkshow mit Maybritt Illner war da eine Ausnahme. Die gestrige Talkshow war recht gut. Aber jetzt denke ich, dass das Thema langsam wieder bis Anfang Februar, der beginn der olympischen Winterspiele, abflaut und dass sich in diesem Jahr 2014 kein aktiver Fußballprofi in Deutschland outen wird. Merkel hat zum Hitzlsperger Coming Out den Begriff "Bekenntnis" über ihren Regierungssprecher in die Massenmedien eingepflanzt, was den Beiklag "Bekenntnis [zur 'Sünde' Homosexualität]" hat und bestimmt gezielt von Merkel so formuliert war. Ansonsten wird Merkel soweit es geht zum Thema Eheöffnung weiterhin schweigen. Wenn sie keine Sachargumente hat um zu diskriminieren, dann verfolgt sie die Strategie des Schweigens. Genüsslich sieht sie mit an, wie falsche Fakten über Homosexualität in die Köpfe der Menschen gesetzt werden, wissend, dass dies bedeutet, dass sie ihre Strategie, Homosexuelle zu diskriminieren, noch weit länger verfolgen kann und dass weiterhin erst immer genau dann etwas passiert, wenn das Bundesverfassungsgericht die Regierung dazu zwingt.

    Zwei, drei Tage war das Thema hochgeschäumt in den Medien. Jetzt wird es wieder abflauen. Bis die Talkshows Anne Will und Günter Jauch beginnen, ist das Thema schon längst wieder kalter Kaffee. Es sei denn es geschieht ein Wunder und ein aktiver Fußballprofi outet sich.

    Viel hängt auch von Hitzlsperger ab, ob er öffentlich die Eheöffnung fordert oder nicht.
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#173 Viel TextAnonym
  • 10.01.2014, 11:50h
  • Wurde in den Kommentaren bereits "alles" gesagt? Oder gibt es noch Aufnahmefähigkeit für mein Statement?

    Wer übrigens meint, es gäbe nur positive Reaktionen auf das Outing sollte vielleicht einmal in die Kommentarbereiche von Spiegel-Online, Zeit-Online oder Tagesschau.de schauen, da gibt es teilweise üble Anfeindungen:

    www.spiegel.de/sport/fussball/hitzlsperger-und-sein-coming-o
    ut-homosexualitaet-im-fussball-a-942544.html


    www.zeit.de/sport/2014-01/thomas-hitzlsperger-homosexualitae
    t-fussball


    www.tagesschau.de/inland/hitzlsperger108.html

    ----------

    Nach dem viel beachteten Coming-Out des prominenten Ex-Fußballprofis Thomas Hitzlsperger (die Glückwünsche reichen vom linken Oppositionsführer im Deutschen Bundestag Gregor Gysi bis zum konservativen britischen Prmierminister David Cameron), der damit nach eigenen Angaben u.a. auch schwulen und lesbischen *Jugendlichen Mut machen wollte, sich selbst zu akzeptieren, wünsche ich mir,

    um der weltweit zunehmenden **Homophobie etwas entgegen zu setzen

    a)
    ein, gut vorbereitetes und medial (z.B. von Stern, Spiegel, Süddeutscher Zeitung u.a.) begleitetes und unterstütztes Massen Coming-Out prominenter und nicht prominenter Menschen.

    Vorbild könnte dabei die Stern-Aktion Wir haben abgetrieben aus dem Jahre 1971 sein, bei der damals mehr als 350 Frauen aus allen Gesellschaftsbereichen (prominente und unbekannte) mit ihrem Gemeinschaftsbekenntnis die gesellschaftliche Diskussion über den Straftatbestand Abtreibung enorm beförderten

    chemnitzblog.files.wordpress.com/2009/04/tuchfuehlung-stern.
    jpg?w=500&amph=333


    de.wikipedia.org/wiki/Wir_haben_abgetrieben!

    b)
    eine, ebenfalls sorgfältig vorbereitete und medial begleitete, gemeinsame Aktion von vielleicht 5-10 deutschen ***Fußball-Profis, die (z.B. während der Bundesliga-Pause, um die berichtsarme Zeit zu nutzen) zu einer Pressekonferenz einladen und sich dort als schwul outen.

    ----------

    Hintergründe:

    *Die Zahl schwuler und lesbischer Jugendlicher, die sich aufgrund von Anfeindungen, Mobbing und fehlenden Vorbildern das Leben nehmen ist, nach wie vor, erschreckend hoch.

    www.coming-out-day.de/

    *Gegen das Vorhaben der baden-württembergischen Landesregierung, der zunehmenden Homophobie und Ausgrenzung homosexueller Menschen entgegen zu wirken, indem bereits während des Schulunterrichts, im Rahmen des Sexualkundeunterrichts, auch das Thema Homosexualität sachlich und vorurteilsfrei behandelt wird, hat sich eine rechtsextrem-konservativ-klerikale Gegenbewegung gegründet.

    Dieser homophoben Petition, die nachweisbar mit unhaltbaren Gräuelmärchen und Lügen agiert, haben sich bereits über 50.000 Unterstützer angeschlossen

    www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schule-im-suedwesten-sexue
    lle-vielfalt-auf-dem-stundenplan.e5898a8a-599a-4a9a-b380-b48
    ad1794a50.html


    ----------

    **In Russland hat eine Bewegung aus Rechtskonservativen, Neofaschisten und Klerikalen ein landesweites Gesetz gegen sog. Homo-Propaganda initiiert, das im vergangenen Jahr von russischen Parlament beschlossen und von Präsident Putin unterzeichnet wurde. Danach ist jede (für Jugendliche) öffentlich zugängliche mündliche oder schriftliche Äußerung (z.B. in Medien, Internet oder sozialen Netzwerken) zum Thema Homosexualität mit Strafe bedroht, die sachlich und nicht diffamierend über diese Variante der Sexualität informiert.

    Auch in Russland wird dabei mit Gräuelmärchen und Lügen Stimmung gegen homosexuelle Menschen gemacht, wohl um vom politischen Versagen der Regierung abzulenken.

    Stichworte:
    In Russland herrscht bei heterosexuellen Männern europaweit mit die wohl höchste Sterblichkeitsrate, aufgrund des weit verbreiteten Alkoholismus, sowie die europaweit wohl niedrigste Produktionsrate in der Wirtschaft, auch dies u.a. aufgrund massiver Ausfälle, verursacht durch Trunkenheit.

    Eine, bis in höchste Regierungsstellen reichende, Korruption vergiftet das Land. Russland hält sich derzeit nur - wie ein Dritte Welt Land - durch seine Rohstoffvorkommen (Öl, Erdgas usw., die Fördertechnologie kommt aus dem Westen) über Wasser, während die russische Wirtschaft etwa in den Bereichen Computer-Technologie, Maschinenbau, Auto-Industrie, Flugzeugbau oder der andernorts gewaltig boomenden Unterhaltungselektronikbranche (Smart-TVs, Smartphones, Tablets etc.) global nicht konkurrenzfähig ist.

    Hinzu kommen massive Wahlfälschungen, die regelmäßige Ermordung und Einschüchterung kritischer Journalisten und die drakonischen Strafen für jede Form von Regime-Kritik (Stichwort: Straflager für die satirische Aktion der jungen Frauen von Pussy Riot).

    Das homophobe Gesetz hat bereits jetzt nachweislich den Hass der russischen Mehrheitsbevölkerung gegen die schwul-lesbische Minderheit verstärkt, zu diversen Gewaltaktionen (bis hin zur Ermordung schwuler Jugendlicher) geführt und homo-hassenden Rechtsextremen Aufwind verschafft, denn weder ist Hetero-Propaganda verboten worden, noch Hass-Propaganda gegen homosexuelle Menschen.

    In Indien wurde kürzlich wieder der Straftatbestand Homosexualität (zwischen Erwachsenen) eingeführt und mit Gefängnis bedroht. Gegen die zunehmenden (Massen-) Vergewaltigungen (es gab bereits Todesfälle) von indischen und ausländischen Frauen, sowie die weit verbreitete routinemäßig vorgenommene Abtreibung ausschließlich weiblicher Föten (weil Frauen in Indien als unerwünschte, minderwertige Menschen gelten), wird dagegen von Regierungsseite kaum etwas unternommen.

    ----------

    *** (...) Es gibt im Profifußball hier nur mal die ersten beiden Ligen gerechnet rund 1000 Fußballspieler. Was den Anteil Homosexueller in der Gesamtbevölkerung angeht, kann man von einem Mittelwert von 10 % ausgehen, die Studien schwanken hier.
    Das bedeutet: aktuell spielen in diesen beiden Ligen wahrscheinlich etwa 100 Schwule (...)
    Quelle:
    www.zeit.de/sport/2014-01/thomas-hitzlsperger-homosexualitae
    t-fussball
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#174 CarstenFfm
  • 10.01.2014, 12:08h
  • Witzig, dass er auf den seit Jahren kursierenden Munkel-Listen, wer denn im Profi Fußball wohl schwul sein konnte, ehr nicht auftauchte.
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#175 m123Anonym
  • 10.01.2014, 12:36h
  • Antwort auf #173 von Viel Text
  • Der Anteil Homosexueller wird wohl kaum 10% betragen. 10% oder mehr höchstens dann, wenn man Homo- und Bisexuelle zusammennimmt.

    Der Anteil von homosexuellen Menschen an der Gesamtbevölkerung liegt wohl eher irgendwo zwischen 2% und 7%.

    Ich glaube auch, dass der Anteil homosexueller Fußballprofis an allen Fußballprofis geringer ist als der Anteil Homosexueller an der Gesamtbevölkerung, allein schon WEIL der Profifußball eine sehr homophobe Umgebung bietet und sich deswegen eher nicht soviele Homosexuelle in diese Umgebung wagen.

    Ich glaube auch, dass es nicht in jeder Mannschaft homosexuelle Spieler gibt. Ich glaube, dass es aber durchaus wahrscheinlich ist, dass es in einer oder mehrerer Mannschaften mindestens zwei homosexuelle Fußballprofis gibt. Die Verteilung von Menschen mit einem bestimmten Merkmal auf die Mannschaften ist sehr wahrscheinlich nicht gleichmäßig.

    Aus all diesen Gründen finde ich die Behauptung "in jeder Fußballmannschaft müsste es mindestens einen Schwulen geben" Unsinn.

    Ich glaube nicht, dass es 100 oder gar mehr aktive homosexuelle Bundesligaprofis gibt. Das ist Wunschdenken von manchen Schwulen. Eine zweistellige Zahl zwischen 10 und 50 scheint mir da sehr viel realistischer zu sein. Es gibt ca. 850 Spieler in der ersten und zweiten Fußballbundesliga, und nicht 1000. Wenn beispielsweise 3% aller Bundesligaprofis schwul sind, dann wären das etwa 25 homosexuelle Bundesligaprofis. Das scheint mir eine sehr viel realistischere Zahl zu sein als 100.

    Wenn man homosexuelle und bisexuelle Bundesligaprofis zusammennimmt, kommt man wahrscheinlich sehr viel eher auf 100 Spieler in den ersten beiden Bundesligen. Aufgrund der Tatsache, dass der Profifußball aber eine sehr homophobe Umgebung bietet und auch die Gesellschaft insgesamt noch spürbar homophob ist, werden die meisten der bisexuellen Fußballprofis aber eher eine Freundin haben und keinen Freund.
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#176 TheDadProfil
  • 10.01.2014, 12:44hHannover
  • Antwort auf #169 von Mikesch
  • Was ist daran nicht zu verstehen ?

    Zu 1. Das Verhalten der tunten schaden dann in welchem Zusammenhang dem "Ansehen" der Community, wenn nicht im zusammenhang mit einem CSD, wie immer wieder fälschlich behauptet ?

    Zu 2. Kannst Du weingstens ein einziges mal erklären wieso Du glaubst das tuntiges Verhalten "immer" mit dem Verhalten "aller" Schwulen gleichgesetzt wird ?
    Diese Verallgemeinerung ist nichts weiter als ein festgesetztes Vorurteil, und das auf beiden Seiten, denn lange nicht alle Heten setzen solches Verhalten mit allen Schwulen gleich, und nicht alle Schwulen sollten von allen Heten glauben das sie total doof sind und zu dumm um zu differenzieren..

    Zu 3. Harald gibt sich so wie er ist, das würde sich als Elektriker auch nicht ändern !

    Und vielleicht liest Du dir deine eigenen Kommentare noch einmal durch, damit Du weist worum es geht..
    Angefangen bei Nr.# 19, zustimmend das Hitzelsperger "ein ganzer Kerl" sei, was in der Aussage aus Nr.#108 gipfelte
    ""Mit Glööckler & Co. ist nämlich kein Staat zu machen, im Gegenteil.""..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #169 springen »
#177 MikeschAnonym
  • 10.01.2014, 14:42h
  • Antwort auf #176 von TheDad
  • Noch mal kurz, bündig und auch abschließend:

    1. Was das tägliche Miteinander mit dem CSD, den du erst später ins Spiel gebracht hast (#165), zu tun haben soll, erschließt sich mir nach wie vor nicht.

    2.Wo soll ich dieses Verhalten immer mit dem Verhalten aller Schwulen gleichgesetzt haben?
    Unter #169 habe ich klar zum Ausdruck gebracht, dass es auf alle (d.h. auch die anderen) Schwulen ZURÜCKFÄLLT. Das hat eine ganz andere Bedeutung.

    3.Das bezweifle ich im Hinblick auf seinen Geschäftssinn, der dann ja nicht mehr Grundlage wäre, doch sehr.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #176 springen »
#178 Bildungs-TVAnonym
#179 juljanAnonym
  • 10.01.2014, 16:32h
  • Antwort auf #175 von m123
  • es ist doch egal wieviele es genau sind.
    man muss sich selber auch nicht klein reden.
    ausserdem ist das kein wunschdenken von schwulen, sondern seriöse medien berichten von einem anteil an 5- 10 prozent schwulen und lesben an der gesamtbevölkerung.
    ich glaube auch wie du sagst , das es im profifussball weniger sind als in der gesamtbevölkerung weil das umfeld dort noch homophober ist.
    aber es ist doch wirklich egal ob es 2 duzend oder mehrere duzend fussballer sind, denn noch vor vielen jahren hörte man von leuten wie netzer, das fussball und schwul nicht zusammen passt. da waren wirklich welche der meinung das würde sich gegenseitig ausschließen und es gäbe keine homosexuellen kicker. allerspätestens mit hitzlspergers coming out hat sich dieses klischee komplett gelegt, selbst jeder homophobe weiß jetzt das es sehr wohl möglich ist.

    es reicht also manchmal eine person um etwas zu bewirken und in gang zu bringen, wie jetzt geschehen.
    wenn wie du vermutest "nur" 25 oder weniger aktive spieler sind, so ist das schon eine ganze menge und wenn sich nur 5 von denen gemeinsam trauen den schritt in die öffentlichkeit zu gehen, wäre viel gewonnen.

    am besten wäre es , es gäbe ein vertrauensvolles netz an das sich homosexuelle spieler wenden könnten um untereinander in kontakt treten zu können. ihnen müsste diskretion nach außen garantiert werden und ob und wann die sich dann outen ist denen dann frei gestellt.
    wenn die sich untereinander austauschen, würden sie sich gegenseitig mut machen und unterstützen können. so sehe ich ein coming out aktiver spieler am wahrscheinlichsten möglich, einfacher als wenn einer komplett auf sich alleine gestellt ist und keinen anpsrechspartner hat der was ähnliches erlebt.
    alleine würde ich mich auch nicht trauen zu outen wenn ich aktiver spieler wäre, das gebe ich zu. warum sollte man das dann von teilweise sehr jungen männern erwarten das die sich alleine hinstellen und das sagen?

    man sagt auch immer das es in politik und wirtschaft mittlerweile viele geoutete gibt und nur im fussball nicht, dabei darf man nicht vergessen das nicht nur das tabufeld fussball dabei eine rolle spielt, sondern auch das alter.
    wowi, von beust und co hatten ein stolzes alter als sie prominent wurden und sich für die öffentlichkeit als schwul geoutet hatten.
    die profispieler sind hingegen sehr jung und nicht alle sprachlich so eloquent wie hitzlsperger.
    ein junger spieler bräuchte auf jeden fall mehr unterstützung als ein erfahrener politiker.
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#180 Ferrante
  • 11.01.2014, 09:39h
  • Antwort auf #110 von Smiley
  • Yo, Rastaman, machst du wieder Werbung für THC?

    Generell finde ich dieses Gegackere, was Thomas H. hätte sagen sollen, nicht sagen sollen, nicht sagen darf, hätte anders machen sollen etc etc für affig. Er ist nicht eure Marionette. Im Gegenteil, einfach ein cooler, am Boden gebliebener Typ, der halt seine eigenen Erfahrungen, seine eigenen Schlüsse berichtet. Manche User hier scheinen sich für den Nabel der Welt zu halten, weil sie homosexuell sind, oder?
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#181 Panische AngstAnonym
#182 gefundenAnonym
#183 David77Anonym
#184 Ferrante

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