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  • 10. Januar 2014 21 1 Min.


Outete sich live on Air: Nachrichtensprecher Thomas Nütten

Zwar müssen wir nach dem Coming-out von Thomas Hitzlsperger noch immer darauf warten, dass aktive schwule Fußballer offen zu ihrer sexuellen Orientierung stehen. Antenne-Bayern-Nachrichtensprecher Thomas Nütten hat die Geschichte aber zum Anlass genommen, sich in den 16-Uhr-Nachrichten als schwul zu outen.

Nütten verlas gerade eine Meldung über Kritik, dass sich Hitzlsperger erst zu spät an die Öffentlichkeit gewagt habe. Daraufhin erklärte er nach einer kurzen Pause: "So, ich glaube an dieser Stelle ist es der richtige Moment und der richtige Tag, Ihnen als Antenne-Bayern-Hörer etwas zu sagen: Ich stehe mitten im Berufsleben und auch ich bin schwul. Die weiteren Meldungen: Der bayerische Fahrzeugbauer Audi…".

Hier ein Mitschnitt auf Youtube:

Für alle Nordlichter: Antenne Bayern ist übrigens kein Minisender mit drei Zuhörern am Tag, sondern der reichweitenstärkste Radiosender in Deutschland. (dk)

Foto: Antenne Bayern

-w-

#1 m123Anonym
  • 10.01.2014, 14:43h
  • Jedes Coming Out ist wichtig. Ich glaube, dass in den letzten Tagen und Wochen dies auch immer mehr Schwulen und Lesben mehr und mehr bewusst wird und dass deswegen die Frequenz, mit der in der Öffentlichkeit bekannte Personen bzw. Prominente mit ihrer Homosexualität an die Öffentlichkeit gehen, zunimmt. Und das ist auch gut so.
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#2 AliCologne
  • 10.01.2014, 14:46hKöln
  • Ich hatte Gänsehaut gerade, als er es sagte. Das war grandios! Leider wird es immer Stimmen geben die kritisch sind, ja auch ich sage, er hätte mehr bewegt, wenn er noch aktiv spielen würde. Aber wenn er erst jetzt den Entschluss gefasst hat, dann hatte er wohl seine Gründe dafür.

    Homophobie ist dank Internet mittlerweile allgegenwärtig. Ich bin froh, für jeden in der Öffentlichkeit stehenden Menschen, der sich selber Outet. Es zeigt, das es uns überall gibt und die Homophobie unnatürlich ist, nicht wir.
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#3 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 10.01.2014, 14:47h
  • Öffentliche Upper-Class-Coming-outs sind doch nichts weiter als ein positives Nebenprodukt dessen, was LGBT-Familienmitglieder, Arbeitskollegen und Freunde in ihrem Umfeld erreichen können, wenn sie sich nicht verstecken oder verstellen.
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