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Schmiererei durch Unbekannte
Kot-Attacke auf Kasseler Schwulenreferat
- 13. Januar 2014 2 Min.

Der Uni-Treff für schwule Studenten wurde von Unbekannten mit Fäkalien beschmiert. (Bild: Autonomes Schwulenreferat Kassel)
Die Uni-Einrichtung wurde von Unbekannten mit Fäkalien beschmiert.
Der Eingangsbereich des Schwulenreferates an der Uni Kassel ist von Unbekannten mit Fäkalien beschmiert worden. Darauf wies die Studentengruppe am Montag hin, nachdem sie am Morgen auf den Vorfall aufmerksam wurde. "Es ist offensichtlich, dass es sich um einen homophob motivierten Anschlag handelt!", so die Gruppe auf ihrer Homepage.
"Trotz der rechtlichen Gleichstellungsfortschritte und der allgemein gesellschaftlichen Öffnung zur Akzeptanz von homosexuell liebenden Menschen in den letzten Jahren wird von religiösen Institutionen, Rechtsextremen und politischen Parteien wie der CDU/CSU Vorbehalte und Hass gegen sie geschürt", heißt es in der Stellungnahme weiter. "Schmierereien wie diese sind eine bei weitem harmlose Folge, Diskriminierung und verbale bis körperliche Gewalt an Menschen, die diesen Hetzkampagnen ausgesetzt sind, werden ebenfalls stets beobachtet. Dafür sind oben genannte Gruppen verantwortlich!"
Das in dem Referatsraum stattfindende Treffen wurden für Montag und Dienstag ins Sozialreferat des AStA im Gebäude Nora-Platiel-Straße 2 verschoben. "Wir sind angewidert von diesem ekelhaften und unverschämten Angriff", sagte der Asta-Vorsitzender Eike Ortlep gegenüber der "Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen". Die Hochschulleitung verurteile die Tat und hat Strafanzeige gestellt, die Verschmutzungen wurden inzwischen von einer Reinigungsfirma entfernt.
Auch der "Arbeitskreit Awareness der Uni" verurteilte die Tat: "Es zeigt sich, dass die in den letzten Tagen durch die Medien in Bezug auf das Coming-out des ehemaligen Fussballprofis Hitzelsperger bezeugte Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlich liebenden Menschen noch immer keine gesamtgesellschaftliche Realität ist. Solange derart homofeindliche Angriffe ausgeübt werden, kann von einer 'toleranten' Gesellschaft keine Rede sein."
Referate für schwule (und oft auch lesbische und transsexuelle) Studenten gibt es an den meisten Universitäten in Deutschland, zumeist angegliedert an den Asta. Eine Übersicht bietet die Seite Bundeskonferenz schwullesbischer Hochschulgruppen. (nb)













Im wahrsten Sinne des Wortes.
Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Ich bin dafür, dass die Verursacher die Scheibe wieder sauber lecken.
RTL-Mittagsprogramm darf live dabei sein.
Unfassbar.