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Kommentare zu:
Nigeria: Umfassende Strafverschärfung gegen Homosexuelle tritt in Kraft


#1 FelixAnonym
  • 13.01.2014, 21:04h
  • Wann wird das endlich internationale Konsequenzen nach sich ziehen?

    Wann wird endlich mal etwas gegen solche Barbarenstaaten getan?

    Und wieso müssen wir mit unseren Steuern auch noch solche Regime an der Macht halten und unterstützen? So sehr die Schwule und Lesben hassen, aber unser Geld nehmen diese bigotten Arschlöcher gerne...
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#2 wanderer LEAnonym
  • 13.01.2014, 21:05h
  • Die Nigerianer können mir leid tun. Für uns Weiße ist solch Gesetzgebung ähnlich einladend als wenn man uns dort messerwetzend drohen würde in die Suppe zu wandern. Goodluck sollte seinen Namen ändern in Badluck: Ein Totengräber für Tourismus und Entwicklungshilfe. Die Schwulen sind an allem schuld, wie damals in Europa angebliche Hexen ... für alle echten Probleme, die Nigeria wirklich hat. Korruption, mangelnder Umweltschutz bei der Erdölförderung durch ausländische Firmen und so.
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#3 Roman BolligerAnonym
  • 14.01.2014, 00:09h
  • Afrika versinkt immer tiefer im moralischen Mittelalter. Und was macht Europa? HInter den Kulissen Milliardengeschäfte mit den Staatsterroristen, vordergründig mit freundlichem Lächeln das "Stille-Diplomatie-Fähnlein" schwingend.

    Ein Hohn für die Opfer!
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#4 alexander
  • 14.01.2014, 00:15h
  • also ich muss auch sagen, es ist nicht nachvollziehbar, dass solchen staaten treiben können was sie wollen, ohne dass ein massiver internationaler protest dagegen angeht?
    diese missstände (nett ausgedrückt!), müssen solange angeprangert werden, bis es den verusachern peinlich wird??? und auch das geld ausgeht!!! noch weniger verständlich, dass es keine sogenannte wertegemeinschaft gibt, die den kirchen, die die hauptschuld an diesen verhältnissen tragen, endlich mal die "rote karte" zeigen???
    wenn ich bedenke, welch prachtvolle menschen dieser kontinent hervorgebracht hat, trotz der allgemeinen zustände, z.b. bischof TUTU und MANDELA, kann ich nicht mehr davon ausgehen, dass es nur mit unbildung zu tun hat!!!
    es ist eher die übliche gier nach geld von den regierenden, bislang hat noch kein afrikanischer regent durch armut seine gewissensreinheit belegt ???
    warum ist es nicht möglich, international mit soviel aufwand zu reagieren, wie z.b. zum tod von mandela???
    hier werden menschen verfolgt und ermordet, im NAMEN DER RELIGION!!!
    egal welcher!!!
    und das nur, weil gerade in afrika die menschen besonders anfällig für GLAUBENSABHÄNGIGKEIT sind???
    gerade weil diese umstände bewiesen sind, kann ich überhaupt nicht verstehen, warum hier nicht ein riegel vorgeschoben wird???
    aber es könnte ja kreise ziehen, die sich nicht nur auf afrika beziehen!!!
    ALSO UNTERSTÜTZEN WIR WEITER DIE MÖRDERBANDEN DER RELIGIOTEN!!!
    WER MÖCHTE HIER NOCH BEHAUPTEN, DIE ZEITEN DER INQUISITION SEIEN VORBEI ???????
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#5 Miguel53deProfil
  • 14.01.2014, 00:45hOttawa
  • Also, das sind doch ein bisschen naive Kommentare unter #1 und 2. Ich weiss es zwar nicht genau, denke aber, dass Deutschland durchaus kein grossartiges Geberland fuer Nigeria ist. Nigeria ist aufgrund seines Erdoels relativ unabhaengig von so genannter Entwicklungshilfe. Also Deutsche Steuergelder fliessen da nicht ueppig. 30 Milliarden, die in bestimmte Projekte fliessen, sind angesichts von Oeleinnahmen in Hoehe von mehr als 200 Milliarden ohne Bedeutung.
    Und keinen Tourismus mehr? Waehrend der deutsche (Steuer-) Beitrag zum Haushalt Nigeria's knapp ueber 1% liegt, liegt der Anteil der Gesamteinnahmen aus dem Tourismus bei unter 1%. Da wuerde der nigerianische Praesident nur muede laecheln, wenn Deutschland da rigeros handelte.
    Boykott des nigerianischen Oels? Na, dann moechte ich mal sehen, wie Deutschland das Oel aus Saudi-Arabien, Nigeria und all den anderen Unrechtsstaaten boykottiert. Dazu am besten gleich noch das Gas aus Russland.
    Nicht, dass das nicht gerechtfertigt waere. Klar doch. Unbedingt. Doch die wirtschaftlichen Auswirkungen wuerden dort nicht gespuert. Wohl aber in erheblichem Masse bei jedem Einzelnen von uns.
    Es ist richtig, diese Gesetze auf das haeftigste zu beklagen und es ist sogar verstaendlich, sich aufzuregen, sich zu fuerchten und Massnahmen der internationalen Staatengemeinschaft zu fordern.
    Naivitaet hilft leider nicht. Ich verstehe sie als ein Ausdruck von Hilflosigkeit, angesichts solcher Nachrichten.
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#6 panzernashorn
  • 14.01.2014, 01:26h
  • Die Kirchen sind natürlich wieder an vorderster Front beim Hass-Schüren - die moderne Form der Hexenverbrennungen.
    Mir wird dermaßen schlecht, dass ich das gesamte Essen der letzten Wochen herausspeien könnte..............

    Solche Verbrecherstaaten müssen international isoliert werden, bis sie von diesem - auch bzw. vor allem religiös fundierten - unmenschlichen Schwachsinn wegkommen.

    Ich werde niemals verstehen, mit welcher Unverfrorenheit sich verbrecherische Idioten anmaßen, das Leben anderer Menschen bestimmen zu wollen - DAS ist widernatürlich und nicht die naturgegebene Sexualität.

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#7 giliattAnonym
  • 14.01.2014, 01:51h
  • Die Bundesregierungen haben nie begriffen, dass Afrika eine überaus wichtiger Partner für das EU-Europa ist.
    Für die Zukunft Europas nämlich.

    Unser bisheriger Aussenminister, der schwule Herr Westerwelle, hat da nichts ausrichten können, wie ebenso einhundert Jahre zuvor der Deutsche Kaiser Wilhelm zwo himself beim Panthersprung nach Agadir.
    Und der neue A-Minister von den Sozis, der Herr Geiermeier, wird gleichfalls nasepopelnd dummes Zeug verzapfen, wie es sein Ur-Amtsvorgänger Joschka Fischer dereinst tat, indem er zur Lösung der Probleme der Afrika-Boots-Flüchtlinge vorschlug: "Wir müssen Gelder bereitstellen für die Einrichtung von Auffang-Lagern."

    Afrika ist ein Wirtschaftsfaktor ersten Ranges. Russen und Chinesen sind da schneller - allerdings ohne Sozialgedöns. Die grabschen zu. Neo-Neo-Kolonialismus.

    Deutschland ist ein mächtiges Land und ein gefragter Wirtschaftspartner. Ich erwarte, dass mein Land im Gegenzug zu wirtschaftlichen Vereinbarungen die Einhaltung der Menschenrechte (hierzu gehören unsere Rechte als Homosexuelle!) einfordert. Ich erwarte, dass diese Aussenpolitik dahin führt, dass es keine Flüchtlinge mehr gibt und die Menschen in ihrer Heimat nicht nur überleben, sondern leben können.
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#8 timpa354Ehemaliges Profil
  • 14.01.2014, 02:14h
  • Und wie immer haben Kirchen ihre dreckigen Hände im Spiel.Die Menschen sollten sich wirklich freimachen von dem ganzen Kirchenwahn, dann sieht die Welt viel freundlicher aus.
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#9 timpa354Ehemaliges Profil
  • 14.01.2014, 09:06h
  • Antwort auf #5 von Miguel53de
  • Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass das nigerianische Volk Nutznießer des Ölabbaus ist? Bei meinen Recherchen stoße ich in der Regel auf amerikanische und französiche Global Player.Würde Afrika seine Bodenschätze selbst abbauen und vermarkten, müsste niemand hungern, allen Afrikanern ginge es gut, damit nun die Regierenden die Klappe halten, wird sicher für sie als einzige viel Geld fließen.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.01.2014, 10:13h
  • Entwicklungshilfe einstellen und den Botschafter des bevölkerungsreichsten Staates Afrikas sofort ins Auswärtige Amt einbestellen oder ausweisen!
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#11 NicoAnonym
  • 14.01.2014, 10:17h
  • Ich bin nicht bereit, mit meinen Steuergeldern so ein Regime weiter künstlich an der Macht zu halten...
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#12 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 14.01.2014, 11:49h
  • Zweifelsohne schrecklich, was LGBT dort widerfährt, nur muss man auch im Falle Nigeria eins bedenken: Da läuft auch sonst alles katastrophal. Armut, Gewalt, Verfolgung trifft dort nicht nur Lesben, Schwule und Trans*.
    Da fällt alles Übel auf fruchtbaren Boden: Korruption, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Gewalt, Sexismus und marode aber autoritär-brutale Apparate der Staatsgewalt können die Bevölkerung mit Hetze, dem Schüren von Ängsten und ein paar Almosen steuern. Und ich möchte gar nicht wissen wie viele der dort herrschenden Männer, nicht eigentlich selbst homo- oder bisexuell sind.
    Hier in Europa können wir bei den Verhältnissen nur Druck auf die Politik ausüben. Der Druck muss weiter gegeben werden an die EU- und deutschen Konzerne, die dort Geschäfte machen. Übrigens mangelt es den nigerianischen Oligarchen nicht an Moneten. Mit dem Streichen von Entwicklungshilfen lässt Nigeria sich also nicht beeindrucken. Tourismus spielt wirtschaftlich kaum eine Rolle, Reise-Boykottaufrufe brächten von daher gar nichts. Da hilft eigentlich nur der Menschengerichtshof in Den Haag. Aber UN-Soldaten einmarschieren lassen, um die Regierenden zu verhaften?
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#13 RobbyEhemaliges Profil
  • 14.01.2014, 19:06h
  • Unsere 'tolle' Bundesregierung sollte endlich mal Flagge zeigen gegen diese ätzende Homophobie. - Doch darauf werden wir wahrscheinlich ewig warten, denn die 'Mutti' wird sich sicher nicht die Finger verbrennen. -
    Ich denke, wenn alle Nationen, die Entwicklungshilfegelder nach Afrika schicken, diese Gelder für homophobe Länder dort komplett streichen würden, dann würden Nigeria, Uganda usw. endlich mal zum denken kommen und ihren verdammten Mist stoppen. Das ist die einzige Sprache, die diese Durchgeknallten verstehen.
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#14 Miguel53deProfil
  • 15.01.2014, 04:54hOttawa
  • Da habe ich mich ganz schrecklich verschrieben. Was doch Zahlen so alles veraendern koennen. Nigeria bekommt natuerlich nur 30 Millionen an so genannter Entwicklungshilfe aus Deutschland, nicht Milliarden. Und das sind im Verhaeltnis zum Bruttoinlandsprodukt um die 0,01%. Ich war ein bisschen xu schnell. Nur machen diese Zahlen noch deutlicher, dass ausbleibendes Geld aus Deutschland dem Haushalt des Landes nicht besonders zusetzen wuerde.
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#15 Miguel53deProfil
  • 15.01.2014, 05:02hOttawa
  • Antwort auf #9 von timpa354
  • Das habe ich damit auch keinesfalls gemeint. Und mit Deinen Befuerchtungen hast Du vermutlich Recht. Dennoch betraegt das Inlands-BSP Nigerias 230 Milliarden Dollar. Und da sind 30 Millionen Euro aus Deutschland (ich hatte versehentlich Milliarden geschrieben) tatsaechlich nur Peanuts. Egal, ob die nun dem Volk oder einem kleinen Kreis von Nutzniessern zugute kommt. Wobei ich sogar vermute (und hoffe), dass dieses Geld aus Deutschland relativ komplett in vernuenftige Projekte geht.
    Eine Einstellung der Zahlungen wuerde also sicherlich die Falschen treffen.
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#16 Miguel53deProfil
  • 15.01.2014, 05:12hOttawa
  • Antwort auf #11 von Nico
  • Informiere Dich. Deutsches Geld haelt dort mit Sicherheit niemanden an der Macht. Und ob wir es wollen oder nicht. Und auch, wenn uns diese Gesetze - zu Recht - nicht gefallen und nicht gefallen koennen. Aktuell gibt es dort relative, politische Ruhe mit einer demokratisch gewaehlten Regierung.
    Noch mal. Ich finde diese Gesetze zum Ko..... Aber solche Saetze sind nutzlos und auch falsch. Richtig waere eine weltpolitische, diplomatische Initiative fuer einen Wandel internationalen Standards. Doch wo anfangen - in Berlin vielleicht, bei Frau Merkel? In Stuttgart - bei Lehrer Staengle? Und wo aufhoeren - in Moskau vielleicht, bei Herrn Putin?
    Da kann man nur traeumen und hoffen auf eine bessere Welt.
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