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Einzelkommentar zu:
Nigeria: Umfassende Strafverschärfung gegen Homosexuelle tritt in Kraft


#12 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 14.01.2014, 11:49h
  • Zweifelsohne schrecklich, was LGBT dort widerfährt, nur muss man auch im Falle Nigeria eins bedenken: Da läuft auch sonst alles katastrophal. Armut, Gewalt, Verfolgung trifft dort nicht nur Lesben, Schwule und Trans*.
    Da fällt alles Übel auf fruchtbaren Boden: Korruption, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Gewalt, Sexismus und marode aber autoritär-brutale Apparate der Staatsgewalt können die Bevölkerung mit Hetze, dem Schüren von Ängsten und ein paar Almosen steuern. Und ich möchte gar nicht wissen wie viele der dort herrschenden Männer, nicht eigentlich selbst homo- oder bisexuell sind.
    Hier in Europa können wir bei den Verhältnissen nur Druck auf die Politik ausüben. Der Druck muss weiter gegeben werden an die EU- und deutschen Konzerne, die dort Geschäfte machen. Übrigens mangelt es den nigerianischen Oligarchen nicht an Moneten. Mit dem Streichen von Entwicklungshilfen lässt Nigeria sich also nicht beeindrucken. Tourismus spielt wirtschaftlich kaum eine Rolle, Reise-Boykottaufrufe brächten von daher gar nichts. Da hilft eigentlich nur der Menschengerichtshof in Den Haag. Aber UN-Soldaten einmarschieren lassen, um die Regierenden zu verhaften?
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