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Kommentare zu:
Die Angst des deutschen Fußballs vor der Normalität


#21 FrageAnonym
#22 Uwe-RalfAnonym
  • 14.01.2014, 22:07h
  • Antwort auf #14 von Neustart
  • Das sich Männer erst später oder nach der Hochzeit mit einer Frau für ein ComingOut und ein schwules Leben entscheiden, kommt wohl sehr oft vor. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele offen schwul lebende Männer, die Väter sind und Familie hatten. Einige haben ihr Schwulsein verdrängt, andere haben es schlichtweg nicht gemerkt. Das kann doch bei Thomas genauso gewesen sein. Freut euch doch einfach mit ihm mit, wir haben einen tollen Kerl und Mitstreiter mehr !
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#23 Uwe-RalfAnonym
  • 14.01.2014, 22:17h
  • Antwort auf #1 von Alex
  • Lt. Thomas Interview im heutejournal haben sich bei ihm vier Bundesligaspieler persönlich gemeldet und ihn unterstützt. Vier ?? - was ist denn mit den restlichen Zweihundert der Liga los ? -- Zeigt das nicht wie tief der Morast noch immer ist in dem der Fussball steckt ? - Ich denke Theo Zwanziger hätte einiges mehr zu sagen gehabt, als das ganze Gelabere von Löw, Bierhoff und Niersbach. Thomas, das war eine Glanzleistung -- Danke !
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#24 dem TimingAnonym
#25 daVinci6667
  • 14.01.2014, 22:43h
  • Antwort auf #13 von m123

  • Lügner! Ja, du hast ja recht. Alle Schankschwestern sind feige Lügner!

    Hitzlsperger war auch eine solche, wissen wir alle!

    Jetzt hat er damit aufgehört. Dafür sollten wir ihm alle gratulieren. Je mehr sich outen desto einfacher wird es für uns alle. Vor allem für schwule Jugendliche die dringend positive, männliche, schwule Vorbilder brauchen.

    Ich hab ihm heute eine ehrliche Mail geschrieben in dem ich ihm zu seinem Schritt gratulierte. Bestimmt bekommt er schon genug Hassmails von homophoben Idioten.

    Weshalb und wofür sollten wir ihn auch noch kritisieren? Bringt doch nichts. Wir und er selbst hätten uns das anders gewünscht und ein Coming-Out eines Aktiven gewünscht, ok. Das wird's auch noch mal geben.

    Ja es war eine Lüge vor allem sich selbst gegenüber. Und wenn man einmal mit dem Lügen angefangen hat und nicht auffliegen will reitet man sich immer mehr in die Scheisse.

    Wer ist daran nun wirklich schuld? Eben!

    Ich finde du solltest ihm das verzeihen.
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#26 David77Anonym
  • 14.01.2014, 23:55h
  • Antwort auf #24 von dem Timing
  • Wie wäre die Wirkung, wenn er sich jetzt NICHT geoutet hätte? Wie würden nicht darüber diskutieren, hätten keine Ahnung, und würden darüber meckern, dass sich noch nicht einmal ein Spieler im Ruhestand geoutet hat.
    Und der nächster Spieler, über dessen Outing zu seiner aktiven Zeit wir dann in 12 Monaten diskutiert haben werden, würde sich dann eben auch nicht geoutet haben...

    Er hat es aber eben jetzt gemacht, und somit ist auch das Outing des nächsten Spielers zur aktiven Zeit auch wahrscheinlicher, als wenn er es jetzt nicht getan hätte.
    Man muss das mal so rum sehen.
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#27 meet the pressAnonym
#28 gefundenAnonym
  • 15.01.2014, 00:32h
  • "Und über der ganzen Diskussion schwebt nun noch die Absurdistan-WM 2022 in Katar, die offensichtlich nur dorthin vergeben wurde, weil gewisse Petro-Dollars das Hirn der Fifa-Delegierten benebelt haben: Ein Klima, das im Sommer nur Nacht-Spiele zulassen würde, ein Regime dass auf Menschenrechte defäkiert und ein Fifa-Boss, der den Aktiven und Fans empfiehlt, während der WM - bei «falscher» sexueller Orientierung - doch bitte enthaltsam zu sein, aus Respekt gegenüber den Gastgebern. Und in Russland - dem baldigen Olympiagastgeberland - fordert die orthodoxe Kirche doch allen Ernstes ein Gesetz gegen Homosexualität, denn Diskriminierung reicht offenbar nicht."

    www.news.ch/Coming+out+Leinenhemden+und+Wollhosen/613035/det
    ail.htm


    DAS GESETZ IST SCHON DA!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#29 m123Anonym
  • 15.01.2014, 01:18h
  • Antwort auf #25 von daVinci6667
  • Das Problem ist doch nicht, dass er jahrelang eine Schrankschwester war und eine heterosexuelle Identität vorgegaukelt hat. Das Problem ist, dass jetzt, wo er sich geoutet hat, er leugnet die ganze Zeit homosexuell gewesen zu sein und sogar noch explizit sagt, dass seine sexuelle Identität sich geändert hätte. D. h. er hat mitnichten mit dem Lügen aufgehört, er hat nur die eine Lüge durch eine neue Lüge ersetzt.

    Sagt mal, seid ihr alle so benebelt von der an sich guten Sache, dass sich mal endlich ein (ehemaliger) Fußballprofi als schwul geoutet hat, dass ihr völlig vergesst, dass er nicht nur während seines Versteckspiels gelogen hat, sondern er auch bei bzw. nach seinem Coming Out gelogen hat, und dass er damit sogar falsche Fakten in Millionen Köpfe reinbringt, die gefährlich für homosexuelle Menschen sind. Wie anders soll man es denn beschreiben, wenn jemand, dem die Medien eine hohe Glaubwürdigkeit bescheinigen, nämlich Hitzlsperger, sagt, dass die sexuelle Identität veränderbar sei? Also ich finde den Aspekt, dass er LEUGNET mit seiner Freundin Inga zumindest von seiner Seite aus nur eine Scheinbeziehung geführt zu haben, ziemlich erbärmlich. Der Typ war 25 als er seine Freundin heiraten wollte und obwohl er da schon längst gewusst hat, dass er homosexuell ist. Was ist das denn anderes als eine Scheinbeziehung dann? Wie nennt man das, wenn jemand weiß, dass er schwul ist, aufgrund von Homophobie im Fußball aber ne Beziehung mit ner Frau eingeht, diese sogar heiraten will, es einen Tag vor dem Polterabend zur Trennung kommt, er sich als schwul outen will, sich später als schwul outet und dann aber behauptet das mit seiner Freunding Inga wäre von seiner Seite aus keine Scheinbeziehung gewesen, nur weil er nicht als Lügner dastehen will. Dabei ist genau das eine Lüge, wenn man seinen Verstand benutzt, und zwar eine ziemlich üble, die gefährlich für homosexuelle Menschen, vor allem angesichts der Tatsache, dass jetzt Millionen Menschen in Deutschland glauben die sexuelle Orientierung sei veränderbar. Ich kann mir nur ausmalen wieviele Eltern ihrem schwulen Sohn jetzt nahelegen es doch mal mit ner Frau zu probieren, denn laut Hitzlsperger ist Homosexualität ja nur eine Begleiterscheinung des Älterwerdens und der beruflichen Neuorientierung. *hust*

    Klar, es gibt natürlich auch positive Aspekte bei seinem Coming Out. Ich hab lediglich auf die negativen Aspekte hingewiesen und auf die Langzeitwirkung, die das haben könnte, d. h. dass viele Millionen Menschen nun Falsches über Homosexalität "gelernt" haben.

    Dass jemand wie Hitzlsperger, der eigentlich weiß, dass er schon immer schwul war, so einen Unsinn erzählt, diesen Teil kann ich Hitzlsperger nicht verzeihen, denn das war unnötig. Dass er sich versteckt hat und eine Scheinbeziehung geführt hat, das verzeihe ich ihm angesichts der Homophobie im Fußball. Aber nochmal, zu behaupten die sexuelle Orientierung könne sich ändern, das ist doch das Allerletzte. Und genau da hab ich viel drüber nachgedacht und hab festgestellt, dass je mehr ich drüber nachgedacht hab, desto weniger positiv erschien mir sein Coming Out. Wenn er gesagt hätte "ja es war ne Scheinbeziehung udn ich war schon immer schwul", dann wäre das nur positiv gewesen. Aber genau das hat er bestritten! Und das ist erbärmlich und schädlich.
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#30 Miguel53deProfil
  • 15.01.2014, 01:18hOttawa
  • Antwort auf #22 von Uwe-Ralf
  • Dazu kann ich auch ein drastisches und zugleich sympatisches Beispiel beitragen. In unserem Freundeskreis gibt es ein Paar, die sich in einem Kreis von getrennt lebenden oder geschiedenen Schwulen mit Kindern kennengelernt haben. Der eine hat sieben, der andere drei Kinder. Der erste kam "raus" vor zwei Jahren. Der andere erst kuerzlich.
    Was ich damit sagen will ist, dass jeder Mensch mit seiner ganz persoenlichen Geschichte zu respektieren ist. Aussenstehende koennen immer gern Ratschlaege, am besten natuerlich Hilfe geben. Aber meckern, vorschreiben, fordern, kritisieren?
    Wer sind wir denn, dass wir anderen Menschen sagen, wie ihre ganz persoenliche Geschichte abzulaufen hat?
    Ganz wie Du es sagst. Freuen wir uns, wenn es einem Menschen gelingt, seine Furcht abzulegen und seinen eigenen Weg zu gehen!
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