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Kommentare zu:
Die Angst des deutschen Fußballs vor der Normalität


#31 m123Anonym
#32 Miguel53deProfil
  • 15.01.2014, 08:26hOttawa
  • Antwort auf #29 von m123
  • Wir sind nicht benebelt, sondern bleiben auf dem Teppich. Du bist geradezu besessen von Deinem "der muss" und "der hat" und "alles Luege".
    Der muss gar nichts und hat gar nichts und es ist seine Weise, wie er damit fertig wird. Es ist etwas gaenzlich anderes, wenn jemand jahrelang homophobe aufgetreten ist und sich dann herausstellt, dass er eine, wie von Dir so gern gesagt, Schrankschwester ist.
    Du kannst niemandem vorschreiben, wie er mit seiner Sexualitaet umgeht. Und auch nicht, wie mi seinem Outing.
    Komm da mal runter. Es hat wirklich schon was wie Manie bei Dir.
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#33 wdtGUIHIJAnonym
  • 15.01.2014, 09:04h
  • Haben die versteckt schwulen Fußballer gar kein Selbstwertgefühlt und kein bisschen Selbstachtung mehr?

    Es kann doch echt nicht toll sein, sich wie eine Kakerlake in der Dunkelheit zu verstecken.
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#34 NeustartAnonym
  • 15.01.2014, 09:08h
  • Antwort auf #29 von m123

  • Es kommt Dir wohl nicht in den Sinn, dass eine Beziehung nicht nur aus Vögeln besteht, oder freundlicher ausgedrückt: Liebe und Sex sind zwei verschiedene Dinge (der Spruch wird nur meistens in dem Zusammenhang gebraucht, einen Ausflug in den Darkroom zu rechtfertigen).

    Meine Ex und ich verstehen uns immer noch sehr gut (und sind beide mittlerweile mit anderen Kerlen zusammen), wir sind nur beide einig, dass wir nie den Fehler hätten machen dürfen, miteinander ins Bett zu steigen. Aber wenn man Nummer eins für einander ist, hat man keinen
    Vergleich.

    Die Vehemenz, mit der Du Thomas Hitzlsperger eine Scheinbeziehung unterstellst, hat was pathologisches.
    Ich finde die Message wesentlich wichtiger, dass man Fehler in der Lebensplanung korrigieren und so etwas richtig befreiend wirken kann.
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#35 Uwe-RalfAnonym
  • 15.01.2014, 09:11h
  • Antwort auf #32 von Miguel53de
  • Deine Antwort werde ich gänzlich unterschreiben. Aber selbst unter schwulen Männern wird es immer auch solche geben, die manches nicht nachvollziehen können und wollen. Doch unterm Strich: damit können wir doch leben. Die Mehrheit der Gays hats ganz gut verstanden ;-))
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#37 Ferrante
#38 TheDadProfil
  • 15.01.2014, 10:19hHannover
  • Antwort auf #29 von m123
  • ""Das Problem ist, dass jetzt, wo er sich geoutet hat, er leugnet die ganze Zeit homosexuell gewesen zu sein und sogar noch explizit sagt, dass seine sexuelle Identität sich geändert hätte.""..

    Zum gefühlt 25. Male, weil´s andere auch schon geschrieben haben..

    Wenn jemand sagt oder schreibt das sich seine Sexuelle Identität "geändert" hat, ist das nicht automatisch gleichbedeutend damit, das sich Sexuelle Identität ändern ließe, oder durch äußere Einflüße veränderbar wäre..

    Was sich geändert hat, ist seine GEFÜHLSWELT..

    Und zwar sehr deutlich..
    Wie oft muß Mann darüber lesen das sich Schrankschwestern, ob nun freiwillige, oder eher unfreiwillige wie Hitzlsperger, das muß hier auch mal wieder angemerkt werden, unter dem normativem Druck der heterosexistischen Gesellschaft WÜNSCHEN Hetero zu sein, und alles nur erdenkliche dafür unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung dann auch für Hetero gehalten zu werden..

    Diese Form der Selbstverleugnung geht so weit das Schwule Männer teils jahrzehntelange Hetero-Beziehungen leben, Familien gründen, Kinder zeugen, und über Jahre ihr eigentliches ICH, ihre Identität so sehr verdrängen und verleugnen, das sie sich selbst für Hetero halten, und die Schwulen Gefühle in sich als eine Art Phase, die ja immer noch durch die Erklärungswelten wandern, empfinden..

    Hat Hitzlsperger hier also gelogen ?
    Ja, hat er..
    Er hat SICH belogen, und das über Jahre..
    Aber das muß er auch mit sich selbst ausmachen..

    Hat er Dich belogen ?
    Liebelein..
    Wenn Du ihn persönlich kennst, dann schon..

    Aber irgendwann kommt dann der Punkt der Erkenntnis, an dem Mann die Schwulen Gefühle nicht mehr unterdrücken kann, an dem Mann für sich selbst zum ersten Mal zugibt, ja, ich bin schwul..

    Viele haben diese Erkenntnis in der Jugend, manche schon mit 10, andere mit 20, und wieder andere erst nach der einen oder anderen gescheiterten Hetero-Beziehung und erstem Schwulem Sex..

    Die Formulierung die Hitzlperger hier verwendet hat ist sicher nicht die glücklichste..

    Aber wie kann sie auch, denn er lebte wenigstens 25 Jahre in einer SCHEIN-WELT der Hetero-Macho-Fußballer, und dementsprechend ist seine SPRACHBILDUNG eine Hetero-Macho-Fußballer-Sprache..

    Ich bin mir sicher das er die Aussagen in 5 oder 10 Jahren völlig anders formuliert, und die Tatsache des Versteckens nicht mehr als "änderung der identität" ausformuliert, sondern als das, was sie war, eine Zeit in der er eine Schein-Beziehung führte, weil er sich aufgrund der Umstände wünschte Hetero zu sein, oder einfach nur tarnen wollte um nicht dumm aufzufallen..

    Klar muß bei allem aber auch sein, das Coming Out von Thomas Hitzlsperger hat jetzt die Möglichkeit dafür geschaffen das sich andere Spieler, egal ob noch aktive Profi´s, oder auch ehemalige Spieler, sowohl im Fußball als auch in anderen Mannschaftssportarten outen können..

    Wie sehr solche Vorbilder dazu "anregen" können zeigt das Coming Out des Brasilianischen Turmspringers Ian Matos, der sich explizit auf das Vorangehen von Tom Daley bezieht, und sagte das habe ihm den Mut gegeben, es zu tun, obwohl ihm abgeraten wurde..

    Hier hat neulich mal einer geschrieben es sei für ihn aus beruflichen Gründen unmöglich sich zu outen..

    Diese Zeit sollte nach dem Coming Out Hitzlsperger´s endgültig vorbei sein..

    Und ich persönlich bin der Meinung, lieber ein Coming Out nach dem Mann weiß mit welchen Leuten Mann es in seiner Umgebung zu tun hat, als keines und in der Illusion zu leben, Mann hätte Freunde die zu einem stehen weil sie einen für Hetero halten..

    Wer sich nicht Outet, ist kein Fußballer und kein Automechaniker, kein Lehrer und kein Arzt..

    Der ist nur ein SCHAUSPIELER der bloß einen Hetero-Fuballer, einen Hetero-Automechaniker, einen Hetero-Lehrer oder einen Hetero-Arzt SPIELT..
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#39 wiedehopfAnonym
  • 15.01.2014, 10:36h
  • Antwort auf #31 von m123
  • Ja, aber dieser unglücklich formulierte Part des Hitzlsperger-Interviews ist nicht die einzige Informationsquelle über Homosexualität. Ich traue der großen Mehrheit der Leser zu, differenziert zu lesen und sich auch aus anderen Quellen zu informieren. M.a.W.: Die glauben jetzt nicht alle, dass die sexuelle Identität veränderbar ist, weil Hitzlspergers Interview-Antwort so gelesen werden kann.
    Ich vermute, dass diejenigen, die an "Veränderbarkeit" (meistens ja in die andere Richtung) glauben wollen, das schon vorher taten, und Hitzlspergers ungeschickte Äußerung allenfalls als Bestätigung sehen. Die anderen, die nicht an solche Scharlatanerie glauben, werden durch diese zwei Zeilen aus dem Interview nicht von ihrer Überzeugung abgebracht.
    Ich verstehe, dass dir diese Äußerung, die als Bestätigung von Veränderbarkeit gelesen werden kann, Bauchschmerzen bereitet, aber m.E. hängst du das in seiner Wirkung zu hoch; ich glaube, dass der überwiegende Effekt des Coming-Outs von Hitzlsperger positiv ist und bleibt.
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#40 Was fehltAnonym
  • 15.01.2014, 13:16h
  • Es fehlt bei seinem Coming-out, nach dem jahrelangen Versteckspiel, eine tatsächlich kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen. Nicht zuletzt die Beschönigung und Verklärung seiner jahrelangen Selbstverleugnung verhindert das.

    So wurde (auch von ihm) nahezu jede Chance vertan, im Rahmen der medialen Inszenierungen klare politische Forderungen zu stellen, ohne welche die drei Tage Toleranzheuchelei nichts als Phrasendrescherei bleiben.
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