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Kommentare zu:
Russland: "Propaganda"-Gesetz vor Überarbeitung


#1 MarekAnonym
  • 25.01.2014, 10:03h
  • Mal ganz abgesehen davon, dass ich das für eine Finte und den verzweifelten Versuch, noch irgendwie die Olympischen Spiele zu retten, halte.

    Aber das würde es ja (wenn es wirklich umgesetzt würde) nur noch absurder machen. Sollen dann demnächst auch Heteros nicht mehr Händchen halten dürfen?

    Nein, das wird nie kommen und ist nur ein billiger Trick. Das russische Regime scheint die Welt wohl für sehr dumm zu halten...
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#2 m123Anonym
  • 25.01.2014, 10:14h
  • Als ob jetzt auch heterosexuelle Pärchen bestraft würden, wenn sie sich in Russland auf der Straße einen Kuss vor Minderjährigen geben...

    Putin scheint echt psychisch sehr, sehr krank zu sein.

    Nach Olympia werden die Daumenschrauben für Homosexuelle in Russland noch sehr viel enger gezogen. Da braucht man kein Wahrsager zu sein um das zu erkennen. Putin will seine Macht sichern und der Opposition Wind aus den Segeln nehmen, indem er die Gesetze gegen Homosexuelle nach Olympia deutlich verschärft und Russlands Bevölkerung gegen die homosexuelle Minderheit als Sündenbockgruppe aufhetzt. Das verleiht ein "Wir-Gefühl". "Wir gegen die Homosexuellen". Und da die Homosexuellen in der Minderheit sind, in Russland der Bildungsgrad in großen Teilen der Bevölkerung niedrig ist, die russisch-orthodoxe Kirche viel Einfluss hat sowie mit Putin gemeinsame Sache macht und der Großteil der Bevölkerung auch nach Olympia extrem homosexuellenfeindlich sein wird, hat Putin damit leichtes Spiel. Auch das Ausland wird sich nicht einmischen, wenn Putin gegen Homosexuelle noch viel härter vorgehen wird. Denn schließlich will das Ausland ja vermeiden, dass Putin den Gashahn zudreht. Gefragt wäre dann eigentlich ein Handelsstopp mit Russland. Aber das wird das Ausland leider nicht tun, denn wir leben in einer Welt, in der Geld wichtiger ist als Menschenrechte.

    Ich war ja auch erst ein Befürworter der Position, dass man zu den Olympischen Spielen hingegehn und dort protestieren sollte. Mittlerweile bin ich aber überzeugt, dass diejenigen Recht haben, die von Anfang an gesagt haben, dass nur ein Boykott wirkungsvoll ist. Wenn die gesamte westliche Welt den olympischen Spielen geschlossen fernbleiben würde, das würde Putin hart treffen.

    Mit Sicherheit wird es nun bei den Spielen ein paar Protestaktionen geben. Aber ich rechne nicht damit, dass es soviel Protest sein wird, dass es die Spiele mehr prägt als der Sport. Wenn im Vorhinein schon darüber diskutiert wird, ob das Tragen einer winzigen Regenbogenanstecknadel zu riskant sei, dann sollte man seine Erwartungen an das Ausmaß der Proteste stark zurückfahren.

    Bei der Leichtathletik-WM in Moskau im Sommer 2013 gab es auch kleinere Aktionen. Aber niemand erinnert sich mehr daran. Auch hat sich nach den Olympischen Spielen 2008 in China niemand mehr an die Menschenrechtslage in China erinnert. Auch deswegen bin ich mittlerweile sehr stark der Meinung, dass ein Totalboykott der Olympischen Spiele in Russland der richtige Weg gewesen wäre.

    Ich kann die Athleten schon ein wenig verstehen, wenn sie jahrelang trainiert haben um an den Olympischen Spielen teilzunehmen, und deswegen nicht darauf verzichten wollen. Aber voll und ganz kann ich es nicht verstehen. Denn schließlich gibt es ja auch Weltmeisterschaften und Meisterschaften der jeweiligen Kontinente, zum Beispiel Europameisterschaft, und noch viele andere Turniere, bei denen die Athleten sich Wettkämpfe um Ruhm und Ehre liefern können. Olympia ist doch eigentlich nur deswegen besonders, weil dahinter die olympischen Werte stehen, die im Wesentlichen besagen, dass es um Menschlichkeit gehen soll. Wenn nun aber die Olympischen Spiele in einem unmenschlichen Land stattfinden, dann konterkariert das den olympischen Grundgedanken geradezu. Und wenn man sich das mal als Athlet überlegt, dann sollte es eigentlich leichter fallen auf eine Teilnahme bei den olympischen Spielen zu verzichten. Wie gesagt, es ist ja nicht so, dass die olympischen Spiele das einzige Turnier ist.

    Wenn ich Athlet wäre, dann würde ich auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen verzichten.
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#4 timpa354Ehemaliges Profil
  • 25.01.2014, 10:23h
  • Tut mir leid, aber das hat was von ungewolltem Slapstick für mich, keine nackten Titten mehr in Russland? Da lacht sich ja die ganze Welt tot.Keine tiefen Ausschnitte mehr im Fernsehen oder auf Plakaten? Da muss man ja die Totalverschleierung einführen. Nun gut man will halt so homophob und menschenverachtend denn doch nicht dastehen, daher dieses dümmliche Deckmäntelchen, also mehr Intelligenz hätte ich von russischen Politikern schon erwartet, statt diese provinzielle Idiotie.
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#5 m123Anonym
  • 25.01.2014, 10:34h
  • Im Übrigen gibt es auch noch einen ganz erheblich gewichtigen Grund, der einem als Athlet es erleichtern sollte sich gegen eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen und somit für einen Boykott zu entscheiden: Die Terrorgefahr während der Olympischen Spiele.

    Die Sicherheitsmaßnahmen werden mit Sicherheit sehr streng sein, aber gut organisierte Terroristen werden, wenn sie es wollen, trotzdem Anschläge verüben können.

    Also als Athlet würde ich mich in Russland nicht nur wegen der homophoben Gesetze, sondern auch wegen der Terrorgefahr extrem unwohl fühlen.

    Ich hab die Befürchtung, dass einige Athleten ihre Teilnahme an den olympischen Spielen mit dem Leben bezahlen könnten, d. h. dass es Terroranschläge geben wird. Mein Bauchgefühl sagt mir das. Irgendwie ist der Lauf der Geschichte auch immer so gewesen, dass nach längerer Zeit der Abwesenheit von schlimmen Ereignissen, wie beispielsweise am 11. September 2001, die Wahrscheinlichkeit für ein erneutes schlimmes Ereignis steigt. Außerdem liegt Sochi ziemlich nah am Nahen Osten und bei denjenigen Regionen dieser Welt, in denen sich die meisten Terroristen aufhalten. Und es gibt sicherlich nicht nur eine terroristische Vereinigung, die ein Interesse an Anschlägen in Russland hat. Ich hab wirklich ein ganz, ganz mieses Gefühl. Und auch die Touristen und Zuschauer in Sochi werden in Gefahr schweben.

    www.focus.de/politik/videos/winterspiel-in-sotschi-islamiste
    n-gruppe-droht-mit-anschlag-bei-olympia_id_3554933.html


    www.focus.de/politik/ausland/islamisten-anschlaege-sotschi-o
    lympia-anschlaege-islamisten-drohen-sotschi-putin-9_id_35541
    81.html


    Ihr seht, es gibt einen weiteren gewichtigen Grund die olympischen Spiele in Russland zu boykottieren.
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#6 MiroAnonym
#7 MiroAnonym
#8 PascalAnonym
  • 25.01.2014, 11:38h
  • Antwort auf #6 von Miro
  • Naja, der wirtschaftliche Schaden ist ja schon bezifferbar. Deshalb auch die Beschwichtigungs- und Relativierungsversuche des IOC.

    Und es gibt ja durchaus auch Boykotte. Belgien schickt kein Regierungsmitgleid da hin. Die USA schicken lesbische Sportlerinnen statt Regierunsgvertreter, mehrere EU-Politiker wollen die Spiele boykottieren, etc.

    Natürlich geht es nicht um die Frage, ob die Spiele stattfinden oder nicht, aber diese Spiele haben schon mehr als einen Kratzer und es gibt auch schon wirtschaftliche Verluste. Dass es keinen Bankrott gibt, ist klar. Aber ein wirtschaftlicher Schaden (egal wie hoch) ist ja auch schon was.
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#9 sanscapote
  • 25.01.2014, 11:38h
  • Antwort auf #5 von m123
  • Es waren bereits schon einmal olympische Spiele vom Terrorismus betroffen, damals am 5. September 1972 in München.

    www.youtube.com/watch?v=CIicN7RXyRs

    Wer wie ich und mein damaliger Freund als Zuschauer bei den Spielen war, wird die Tage nach dem 5.September niemals vergessen.

    Auch damals gelang es palaestinensischen Personen, unbemerkt in das olympische Dorf einzudringen.

    Wenn diesmal Anschlaege geplant sind, werden sie auch durchgefuehrt werden, gleichgueltig fuer die Ausfuehrer ob sie gefasst oder getoetet werden.
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#10 MiroAnonym
#11 FinnAnonym
  • 25.01.2014, 11:55h
  • Auch russische Aktivisten halten das für einen geschickten PR-Schachzug, der kurz vor Olympia der Weltöffentlichkeit Sand in die Augen streuen soll und die bunten Bilder nicht gefährden soll.

    Aber wenn das überhaupt kommt, wird das in der Praxis nichts ändern. Und nach Olympia wird es dann erst richtig losgehen mit der Homoverfolgung...

    Auf solche Leute und ihre Tricks darf man nicht reinfallen. Die gehen über Leichen, da haben die bestimmt keine Skrupel, auch die Öffentlichkeit zu belügen...
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#12 sperlingAnonym
  • 25.01.2014, 12:00h
  • mal abgesehen von olympia etc.:

    der beste weg, um die zahl der ungewollten schwangerschaften weiter in die höhe zu treiben, ist es, die aufklärung (z.b. über verhütung) zu erschweren oder sogar einzustellen. dass in den usa ungewollte schwangerschaften bei minderjährigen so ein großes problem sind, liegt genau an dieser bescheuerten sexualfeindlichen strategie.

    auch die hiv-neuinfektionsrate steigt proportional zur prüderie der gesetzgebung.

    wer also von den usa etwas lernen will, der muss das genaue gegenteil tun und aufklären, wo es nur geht.

    war die gesetzgebung bisher "nur" ein fieser trick auf dem rücken von schwulen und lesben, so wird sie jetzt zu einem verlogenen machterhaltungsmittel auf kosten der gesamten bevölkerung.

    natürlich ist anzunehmen, dass dabei keineswegs ein weniger harter einsatz gegen schwule und lesben zu erwarten ist; wie ja schon richtig festgestellt wurde, wird die aggressive homophobe gewalt nun nur besser verschleiert.
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#13 Von WegenAnonym
  • 25.01.2014, 12:28h

  • Damit wollen die nur ablenken.
    Es bleibt in erster Linie ein homophobes Gesetz, welches Homosexuelle und Teanssexuelle diskriminiert.
    Freunde von mir waren letztes Jahr ein paar Tage in St Petersburg und Heterosexualität wird dort ohne Probleme und Repressalien zur Show gestellt.
    Die Frauen trotz kaltem Herbst in knappsten Hotpants und Absatzschuhen stöckeln Hand in Hand mit ihrem Freund durch die Straßen, Küschen hier, knuffen da.
    Während die Heterosexualität dort in Form vom Gegensatz moderner knapper Frauenmode zum Schlabberlook der Männermode das mitteleuropäische Straßenbild schon überholt hat, ist es bei der Homosexualität genau anders herum.
    Es geht bei dem Gesetz auch viel darum das Männer in einem bestimmten Muster aufzutreten haben: Ihren Frauen gegenüber als Pascha, aber blos nicht selber sexy aussehen, blos keine "Werbung für Homosexualität" machen, das blos kein anderer Mann einen attraktiv finden könnte. Es ist sehr auffällig wie stark sich Frauen dort aufs eigene Äußere achten und wie die Männer wie der letzte Schlunz dort rumlaufen....das soll noch extremer sein als hier. Hier gibts auch viele Heteromänner die zumindest ein bischen Wert aufs eigene Äußere legen.
    Von Schwulen gar nicht zu reden, das dort schwule Pärchen erkennbar ( zb Hand in Hand) als Pärchen rumlaufen ist schon hier eine Rarität, dort umso mehr...was jetzt durch das Gesetz extrem verschärft wird...ist es doch wegen homosexuelle Propaganda verboten...z.B. könnten Kinder das Pärchen sehen.
    Das Gesetz wird homophob bleiben, alles andere dient der Ablenkung.
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#14 ManuelAnonym
#15 sperlingAnonym
#16 herve64Ehemaliges Profil
  • 25.01.2014, 14:13h
  • Antwort auf #10 von Miro
  • Nun, das vielleicht nicht gerade, aber es schmälert die Reputation zur Selbstbeweihräucherung dennoch erheblich.

    Ansonsten ist das geplante neue Gesetz nichts anderes als ein Etikettenschwindel, um Kritiker den Wind aus den Segeln zu nehmen und ein leicht zu durchschauendes Beschwichtigungsmanöver.
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#17 RaffaelAnonym
  • 25.01.2014, 14:25h
  • Antwort auf #10 von Miro
  • Da hast Du nicht richtig gelesen.

    Es ging da um zwei unterschiedliche Argumente.

    1. Der wirtschaftliche Schaden, den es dank Boykotten jetzt schon gibt.

    2. Der Imageschaden durch Wegbleiben von Politikern.

    Wenn man hier nicht mal 2 Gedankenstränge in einem Beitrag kombinieren kann, ohne dass manche es nicht kapieren, steht es mit der Lesekompetenz aber echt nicht zum besten.
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#18 MiroAnonym
  • 25.01.2014, 16:27h
  • Antwort auf #17 von Raffael
  • Und wenn man nicht in der Lage ist, vernünftig zu argumentieren, indem man unterschiedliche Dinge auch auseinanderhält, worum ist es dann nicht zum Besten bestellt?

    Gilt Raffael = Pascal oder woher weißt du, was der aussagen wollte?

    Im Kommentar steht jedenfalls dreimal das Wort "wirtschaftlich" in Verbindung mit Schaden oder Verlust und kein einziges Mal etwas über "Imageschden".

    Du hast vielleicht "Gedankenlesekompetenz", aber leider keine "Lesekompetenz".
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#19 daVinci6667
  • 25.01.2014, 18:49h
  • Antwort auf #12 von sperling

  • "der beste weg, um die zahl der ungewollten schwangerschaften weiter in die höhe zu treiben, ist es, die aufklärung (z.b. über verhütung) zu erschweren oder sogar einzustellen."

    Richtig. Das weiss sicherlich auch die Politik und vor allem die orthodoxe Kirche. Denen sind die unerwünschten Schwangerschaften egal. Hauptsache es gibt mehr Kinder und dadurch automatisch mehr Macht für die Kirchen!
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#20 HugoAnonym
  • 25.01.2014, 20:49h
  • Werden die dort jetzt noch dümmer wie sie sind?
    Das russische Volk merkt gar nicht wie billig es sich verkauft.
    Was für restriktive Gesetze kommen morgen?
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#21 PolicenhandelAnonym
  • 25.01.2014, 21:38h
  • Antwort auf #20 von Hugo
  • Natürlich bekamen junge Menschen aus Arbeiterfamilien in den 1960ern und 1970ern auch zu hören, dass sie was "Ordentliches" lernen und hart arbeiten müssen, um im Alter eine anständige Rente zu haben. Aber wirkliche Angst um ihre Zukunft hatten sie selbst meist nicht.

    Und Studenten aus Mittelschichtfamilien konnten radikal links sein und wussten trotzdem, dass sie in den allermeisten Fällen hinterher einen Job bekommen würden.

    Es ist ein Zeichen ahistorischer Dummheit, wenn heute manche alte Linke zu jungen Leuten sagen: "Wir haben früher so tolle Sachen gemacht, kriegt Ihr doch mal den Arsch hoch!"

    Nicht nur, dass es oftmals Veteranenkitsch ist, es musste damals kaum einer wirklich Angst davor haben, keinen Job zu bekommen.

    www.heise.de/tp/artikel/40/40798/1.html
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#22 JadugharProfil
  • 25.01.2014, 23:54hHamburg
  • Wenn das wirklich wahr ist, dann hoffe ich, daß dieser Schuß nach hinten losgeht und die russische Bevölkerung endlich aufwacht und merkt, daß sie in den elementaren Rechten beschnitten wird. Solche Verbote weisen den Weg in eine totale Diktatur. Da fragt sich dann, was kommt bei Putin demnächst. Wahrscheinlich Badeverbot mit nacktem Oberkörper, weil nur Putin dieses Privileg genießt.
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#23 giliattAnonym
  • 26.01.2014, 00:46h
  • Putin nutzt alle Register seiner Macht, um in seinem Lande eine Demokratur herzustellen. Aussenpolitisch muss natürlich die Ukraine eingemeindet werden, um sie vor dem Abfallen in die EU auszubremsen. Dazu müssen alle Gesetze, die noch demokratische Offenheit beinhalten, "verrusst" werden. Demgemäss verfährt man mit dem Demonstrationsrecht in der Ukraine beispielsweise.

    Wir sollten unserem Boxer-Idol unsere Unterstützung nicht versagen. Vitali Klitschko steht einen sehr mutigen Kampf aus.
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#24 Martin28a
#25 Martin28a
  • 26.01.2014, 07:00h
  • Hab mich mal etwas schlau gemacht:

    Das Gesetz verwirrt ein wenig, denn ob sich nun wirklich nicht wirklich was ändert bleibt fraglich.
    Es kann natürlich sein, dass das Verfassungsgericht in Russland jetzt einfach sagt, dass der Teil der sich mit positiver heterosexueller auseinandersetzt gegen Grundrechte verstösst und der Homoteil des Gesetzes bleiben darf...

    Nur, und das hat sich offenbar schon geändert:

    Wenn man jetzt über Homosexuelle im Sinne einer Familie berichtet, also das Schwule durchaus auch eine Familie aufbauen können, dürfte das ja erlaubt sein nun oder ?
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#26 RobbyEhemaliges Profil
  • 26.01.2014, 12:18h
  • Die Diktatoren-Politik von Putin nimmt immer abstrustere Formen an. Wann wachen die Menschen in Russland endlich auf und kapieren, was los ist und dass sie nur noch Marionetten eines größenwahnsinnigen Gewaltherrschers und dieses Popen sind?!
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#27 small
#28 RobbyEhemaliges Profil
#29 TheDadProfil
  • 26.01.2014, 15:01hHannover
  • Antwort auf #28 von Robby
  • Das wird sich auch nicht ändern denn Putin redet den Orthodoxen ja nach dem Mund, und erläßt Gesetze die der Kirche erlauben ihre Sexualfeindliche Moral bestens in der Bevölkerung zu verankern..

    Die russische Gesellschaft wird sich auch weiterhin gegen ihre Freiheit entscheiden, und sie wird sich weiterhin gegen Minderheiten radikalisieren die ihr außer der bloßen Existenz nichts getan haben..
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#30 TV-TipAnonym
  • 26.01.2014, 19:51h
  • ARD, Mo, 27.01.14 22:45, Putins Spiele
    Film von Golineh Atai und Udo Lielischkies

    Er ist der Pate dieser Winterspiele.

    Wladimir Putin, der sich im subtropischen Sotschi eine prunkvolle Residenz bauen ließ, will genau hier der Welt Russlands Größe demonstrieren. Und die eigene Allmacht: ein olympisches Wintermärchen, aus dem Boden gestampft, dramatisch teurer als alle bisherigen Spiele.

    Das staatsnahe Fernsehen zelebriert derweil den Weg des olympischen Feuers quer durch Putins Riesenreich. Bejubelt von Rentierzüchtern und Bergleuten, im Kaukasus und im fernen Osten.

    Die ARD-Korrespondenten Golineh Atai und Udo Lielischkies sind der Fackel durch Russland gefolgt und schauten sich um, wenn der olympische Tross weitergezogen war. In der Industriestadt Norilsk, bei Pferdezüchtern in Jakutien, im terrorgeplagten Dagestan, in der Schwulen-Gemeinde St. Petersburgs. Was denken die Menschen dort? Ist Putins glanzvolle Sotschi-Inszenierung ein kraftvolles Aufbruchssignal in Richtung Moderne? Oder doch nur milliardenschweres Blendwerk fürs Wahlvolk, um die grassierende Korruption und Bürokratenwillkür im Land zu überstrahlen?

    m.daserste.de/#programm-detail?id=A3C2448934605359FC7E9A6866
    271CDB
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#31 giliattAnonym
  • 27.01.2014, 23:03h
  • Antwort auf #29 von TheDad
  • Wir wissen wenig über Wesen und Einfluss der Orthodoxen Kirche. Oder?

    Vielleicht gibt es hier im Forum einen Kundigen, der uns aufklären kann.

    Putin ist jedenfalls kein glaubwürdiger Glaubensbruder. Wenn es so scheint, als würder er folgsam der Kirche nach dem Munde reden, irren wir sicherlich mit dieser Ansicht. Der liebe Gott ist ihm pottegal. Es ist Taktik von ihm. Er benutzt die Kirche. Oder, um im Loriot`schen Sinne mal zu scherzen: Er ist der Original-Kirchenbenutzer. Plopp!!! Hat er aus Jahrtausenden Menschheitsgeschichte gelernt. Gute Geschichtskenntnisse hat der Wladimir jedenfalls. Vor allem versteht er es, sie praktisch umzusetzen.

    Sicherlich gibt es auch in den Kreisen der russisch-orthodoxen Kirche Strömungen, die sich für die Rechte homosexueller Menschen einsetzen. Darüber würde ich hier im Forum gerne etwas erfahren. Denn auch sie sind unsere Verbündeten im Kampf für unsere Rechte, wenn wir sie weltweit durchsetzen wollen. Sind zwar religiös gebunden. Aber den Atheisten unter uns möchte ich in Erinnerung rufen, dass die "AKTIONSEINHEIT ALLER FORTSCHRITTLICHEN KRÄFTE" auf Rosa Luxemburg zurückgeht. Alle, die unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnissen leiden, müssen sich zusammentun...
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#32 sanscapote

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