Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=20911
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Mehrheit der CDU-Wähler befürwortet Bildungsplan


#1 PsychologieAnonym
  • 27.01.2014, 16:55h

  • Die Bücher zur Psychologie, Arbeitsrecht, Familienbildung müssen geändert werden. Das ganze System ist veraltet. Z. B. Familien der aktiven und passiven Fortpflanzung als optimale Gestaltung der futuristischen Ehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 KokolemleProfil
  • 27.01.2014, 17:14hHerschweiler
  • Politiker die die Realitäten und Umfragen aus ideologischen Gründen nicht anerkennen wollen, sind meiner Meinung nach ewiggestrige Arschlöcher. So einfach ist das. Die Gesellschaft und die Schüler MÜSSEN endlich über die sexuelle Vielvalt aufgeklärt werden. Es ist höchste Zeit.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 gavros
  • 27.01.2014, 18:34h
  • Parteipräferenz in BaWü in % pro Plan (emnid)

    Gesamt: 60

    Grüne: 80
    Die Linke: 76
    FDP: 74
    SPD: 62
    CDU: 53
    AfD: 48

    Für die vollständige rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe.

    TNS EMNID, bundesweit, 15./16.10.2013
    Gesamt:

    Ja: 70% Nein: 29%

    Nach Parteipräferenz, Ja / Nein in %
    DIE LINKE: 87 / 13
    Grüne: 81 / 14
    SPD: 79 / 18
    FDP: 67 / 33
    CDU: 65 / 33
  • Antworten » | Direktlink »
#5 KokolemleProfil
#6 PapaAnonym
  • 27.01.2014, 23:09h
  • [...Und weiter geht's nach Schema F...

    Die Zähler der Für- und Gegenpetitionen rasen. Die Emotionen kochen über. Befürworter und Gegner beschimpfen sich gegenseitig, hetzen, zetern und beleidigen. Wir leben nicht hinterm Mond, es geht hierbei nicht um das Ob Aufklärung im Unterricht, sondern um das Wie!

    - Totenstille - herrscht allerdings auf den Internetseiten der Betroffenenverbände, und dies legt natürlich den Schluss nahe, welch aufgeklärte Gesellschaft wir zu sein scheinen! Oder wie gering das tatsächliche Interesse ist.

    Bildungsplan hin oder her, die Debatte dient ausschließlich der politischen Profilierung.
    Welch soziales Engagement zeigt doch hier unsere Landesregierung, die, mittellos, wie eh und je, sich mit diesem schwammigen Bildungsplan für Minderheiten-Interessen einsetzt und sich folgend gönnerhaft brüstend zurücklehnen kann: "Wir, ja wir haben ihre Rechte gestärkt".
    Einzig die Verbände des Netzwerkes werden an der Nase herumgeführt. Was folgt? Das Zerreden, Abstumpfen und Einsetzen des Vergessens denn weiter geht's nach Schema F.

    Und die Wirklichkeit? Weder hat bisher die Landesregierung ihre Möglichkeiten genutzt, kleinste Vorschläge zur Verbesserung der Rechtslage der Betroffenen auf Bundesebene einzubringen, noch haben sie ihre Anliegen verstanden.
    Es geht hierbei um Elementares, beispielsweise von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht als geisteskrank eingestuft zu werden (
    www.change.org/de/Petitionen/who-transsexualität-ist-keine-p
    sychische-krankheit-notsick?share_id=VqEypmcple&utm_camp
    aign=signature_receipt&utm_medium=email&utm_source=s
    hare_petition).


    Die Debatte zur Akzeptanz sexueller Vielfalt wäre so wichtig geführt zu werden, nicht im Zuge eines Bildungsplanes, doch innerhalb der Gesellschaft, aber auch seitens des Gesetzgebers. Bis dahin sollte man sich erst einmal auf den kleinsten, vermittelbaren, gemeinsamen Nenner einigen, und der heißt Respekt.] Habe ich das nicht als Hetero schön verfasst? - Und ich bin natürlich Bplangegner- Sorry!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 SmileyEhemaliges Profil
  • 27.01.2014, 23:13h
  • Antwort auf #4 von gavros
  • Die 53% CDU-Wähler pro Bildungsplan in BW kümmern die Parteiführung aber nicht weil sie weiß daß diese Wähler im Zweifelsfall auch aus anderen Gründen konservativ wählen, Stichwort "Wirtschaftskompetenz". Die vermutlich durchaus wohlmeinenden 53% stellen eine sehr weiche Mehrheit dar, die nur wenig Antrieb besitzt sich gegen den kleinen aber ideologisch geschlossenen und verbissen kämpfenden Kern der anti Bildungsplan Minderheit durchzusetzen.

    Von den 47% CDU-Wählern die "nicht für" den Bildungsplan sind könnten aber einige schmerzhafte Prozenterle im Zweifelsfall nach rechts abwandern oder den Urnengang verweigern, weil ihnen ihre religiös basierte doktrinäre Ablehnung beim Thema "Schwul" keine andere Möglichkeit läßt.

    Dasselbe gilt für die Bundesebene und die vollständige rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe.

    Die Meinung von Parteimitgliedern und Wählern interessiert eine Parteiführung eigentlich immer nur dann wenn eine Aktion, ein Sachverhalt möglicherweise Stimmen kostet.

    Das kann man insbesondere an der FDP ablesen die ja in Form der AfD ihren "Privatparasiten" im Nacken sitzen hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#8 Timm JohannesAnonym
  • 28.01.2014, 05:43h
  • @Smiley

    Umgekehrt wird es richtig und deine politische Analyse ist grundlegend falsch.

    Gerade am linken Flügel der CDU verliert die CDU Prozente, wenn sie zu sehr nach rechts rückt. Diese Prozente sind dann immer sehr schmerzhaft für die CDU, da hier Abwanderungen zu den Grünen und zur FDP erfolgen.

    Nach rechts kann die CDU zwar auch verlieren, aber die Verluste am linken Flügel sind immer für die CDU viel schmerzhafter, weil sie die Regierungsmehrheit dann verlieren kann.

    Denn jeder Prozentpunkt, den die CDU am linken Flügel verliert sind zwei Prozentpunkte faktisch für eine Regierung links der CDU.

    Das sich eine Regierung rechts der CDU etablieren kann, ist wohl kaum denkbar, aber das sich Regierungen links der CDU bilden, ist schon oft in der Geschichte der BRD geschehen (Brandt, Schmidt, Schröder).

    Daher die CDU ist immer dann erfolgreich und Regierungsverantwortung, wenn Sie nicht am linken Flügel zur Mitte hin verliert.

    In der Mitte der Gesellschaft werden die Wahlen entschieden und wer die Regierung stellt und nicht am rechten Rand der Gesellschaft.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Timm JohannesAnonym
  • 28.01.2014, 07:36h
  • Übrigens hat die vom römischen Bischof Franziskus gestartete Umfrage ergeben, dass eine grosse Mehrheit auch (!) unter den Katholiken die vatikanische Sexualethik ignoriert/ablehnt.

    *
    www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/katholiken-fordern-bisc
    hoefe-nach-umfrage-zu-transparenz-auf-a-945573.html

    Spiegel.de:" Umfrage im Auftrag des Vatikan: Katholiken ignorieren Sexualmoral der Kirche"

    --> Das hatte ich mir gedacht, weil ich aus vielen, vielen Gesprächen über Jahrzehnte von katholischen Deutschen aber auch katholischen heterosexuellen (!) Franzosen und Österreichen weiß, dass die alle überhaupt kein Problem damit haben, Pille oder Kondome zu verwenden und ebenso es vokkommen okay ansehen, wenn homosexuelle Menschen Beziehungen haben und nicht sexuell enthaltsam leben.

    Meiner Meinung nach befindet sich der Vatikan mit seinen grotesken Lehren im Bereich der Sexualmoralehre in einer regelrechten Minderheitenposition unter (!) den katholischen Gläubigen.

    Das Atheisten/Agnostiker und liberale protestantische Christen sowieso hier in aller Regel der Position des Vatikans nicht folgen, ist schon seit Jahrzehnten in Deutschland/Westeuropa zu beobachten.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Kepler JohannesAnonym
#11 Timm JohannesAnonym
  • 28.01.2014, 08:20h
  • @Keppler Johannes

    Na die 40 habe ich schon überschritten und bewege mich auf die 50 zu.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 Kim SchicklangAnonym
  • 28.01.2014, 12:01h
  • " Ihm seien die Pläne zu einseitig auf Homosexuelle ausgerichtet, so Hauk."

    Das dumme ist, dass dieser Typ damit sogar Recht hat. Auf eine menschenverachtende Petition des rechts-aussen-Stängele deart zu antworten, dass die Befürworter des Bildungsplans B Bisexuelle, T Transgender, T Transsexuelle Menschen, I Intersexuelle Menschen und Q Queere Menschen einfach mal unter "sexuelle Orientierung" subsumieren, ist auch nicht in Ordnung. Manche Lesben und Schwule verstehen die 5 Buchstaben die nach L und S kommen immer noch als Anhängsel. Das darf sich ruhig auch mal ändern.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 Timm JohannesAnonym
  • 28.01.2014, 14:43h
  • Übrigens die FDP fordert:

    1. Keine Diskriminierung

    *
    Link:
    www.fdp.de/Antidiskriminierung/474b171/index.html

    Die FDP tritt mit aller Entschiedenheit für den Abbau von Diskriminierung und Intoleranz ein. Wir wollen Benachteiligungen beseitigen und die Rechte von Minderheiten stärken. Wir wollen die gleichen Rechte und auch die gleichen Chancen für alle Bürger, und das unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Identität.

    2.
    Volle Gleichberechtigung der Lebenspartnerschaft - für ein modernes Familienbild

    Link:
    www.fdp.de/files/408/P-Volle_Gleichberechtigung_f_
    r_eingetragene_Lebenspartner.pdf

    (Beschluss der FDP von Juni 2013)
  • Antworten » | Direktlink »
#14 sperlingAnonym
#15 sperlingAnonym
  • 28.01.2014, 15:53h
  • Antwort auf #13 von Timm Johannes
  • und überhaupt:

    >"Der Abbau von Diskriminierung lässt sich jedoch nicht per Gesetz verordnen. Die FDP setzt daher auch beim Schutz vor Diskriminierung auf Eigenverantwortung anstatt auf staatliche Bevormundung und Bürokratie."

    das ist eine diskriminierungspolitische kapitulation.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#16 FoXXXynessEhemaliges Profil
#17 goddamn liberalAnonym
  • 29.01.2014, 08:43h
  • Antwort auf #7 von Smiley
  • Deine Erwägungen haben sicher was für sich. Trotzdem bin ich über die Umfrageergebnisse erstaunt.

    Man darf ja nicht vergessen, dass wir hier von Filbingers und Boris Palmers BW reden, das sicher mit Bayern und dem sächsischen 'Tal der Ahnungslosen' zu den Regionen Deutschlands mit einer besonders engherzigen Mentalität gehört. Das fängt bei der Kehrwoche und an und hört mit der verbissenen Mülltrennung auf.

    Da muss unsereiner immer aufpassen, dass er nicht unter den Biomüll gerät.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »

» zurück zum Artikel