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Kommentare zu:
Bildungsplan: Homo-Hasser wollen in Stuttgart demonstrieren


#1 KokolemleProfil
  • 28.01.2014, 11:30hHerschweiler
  • Ich würde ein Demoverbot für die Homohasser erlassen und es notfalls rücksichtslos mit Waffengewalt durchsetzen. Diese ewiggestrigen Idioten müssen endlich in ihre Schranken verwiesen werden.
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#2 m123Anonym
  • 28.01.2014, 11:41h
  • Juchhu, eine Demo!

    Ich geh hin!

    Wer kommt mit?

    Hab schon tolle Plakate vorbereitet:

    "Bibel vor Grundgesetz"

    "Bibel wörtlich nehmen"

    "Kein Sex vor der Ehe"

    "Wir wollen einen Gottesstaat"

    "Gegen Aufklärung"

    "Die Erde ist eine Scheibe"
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#3 MeineFresseAnonym
#4 kuesschen11Profil
  • 28.01.2014, 11:52hFrankfurt
  • So sieht sie also aus: die Kampfeslust der christlich-fundamentalistischen Gesetzesgegner im "Musterländle".

    Der drastische Wortlaut zielt auf Volksverhetzung und Diskriminierung ab und entlarvt die Gesinnung der faschistoiden Gruppe der Petitions-Unterzeichner.

    Nun braucht es viel Solidarität in der Gesellschaft. Eltern von homosexuellen Kindern und die Bildungsgewerkschaft sollten zu Gegendemonstrationen aufrufen.

    Was dort abgeht, hat eine gefährliche Tendenz und ist schlichtweg besorgniserregend.
    Unsere Gesellschaft muss sich in Zukunft für mehr Demokratie entscheiden, um eine humanistische Welt herzustellen und zu schützen. Keine Macht den Intoleranten.
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#5 David77Anonym
  • 28.01.2014, 12:27h
  • Sollen die ruhig demonstrieren, wenn die dabei offenbaren wie hinterwäldlerisch sie denken machen sie sich umso lächerlicher.

    Ich würde ihnen DASSELBE Motto entgegenstellen:

    "Gegen (religiöse) Indoktrination UNSERER Kinder"
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#6 chrisProfil
  • 28.01.2014, 12:28hDortmund
  • Scheiße ist halt nur, dass man die Gegner immer in Massen auf die Straße bekommt, die Befürworter aber meist zu Hause bleiben. Wollen wir hoffen, dass für die Menschen representative Umfragen aussagekräftiger sind, als die Demos einiger lautstarker Faschisten.
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#7 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 28.01.2014, 12:38h
  • Als die Homo-Gegner in Frankreich auf die Straße gingen, waren sich in Deutschland fast alle einig, dass soetwas hier nicht möglich sei. So schnell kann es gehen, nun marschieren sie auch hier. Auch wenn es manchmal schmerzlich ist, so sollten doch auch unangenehme Realitäten zur Kenntnis genommen werden und nicht als Randerscheinungen abgetan werden. Also queer.de, bleibt bitte dran am braunen Sumpf...
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#8 daVinci6667
#9 WahrheitAnonym
  • 28.01.2014, 12:45h
  • Die tun immer so, als hätten sie eigentlich nichts gegen uns und wollten auch Aufklärung, sondern es ginge einfach nur um ein Missverhältnis.

    Aber an Aussagen wie "dass Aufklärung wieder Elternsache wird" sieht man, dass die in Wirklichkeit alle Aufklärung verhindern wollen.

    Und an Aussagen wie "Keine Perversion" oder "Ich will keinen Pornounterricht" sieht man, wie die über Schwule und Lesben denken.

    Das sind Biedermanns Brandstifter in einem angeblich bürgerkichen Gewand.
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#10 AufrufAnonym
  • 28.01.2014, 12:45h
  • Wo bleibt der Aufruf des CSD Stuttgart, dieser faschistoiden Veranstaltung durch eine eigene Demonstration entschlossen entgegenzutreten?

    Am besten gemeinsamer Aufruf mit der GEW!
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#11 FinnAnonym
  • 28.01.2014, 12:47h
  • So sind die braven Michels. Wehe, jemand will Schülern etwas beibringen, was ihnen gegen ihr totalitäres Weltbild geht...
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#12 SebiAnonym
  • 28.01.2014, 12:50h
  • Die malen immer das Schreckgespenst an die Wand, irgendwer wolle Schüler zur Homosexualität erziehen. Mal abgesehen davon, dass das wissenschaftlicher Humbug ist und genauso unmöglich, wie der Versuch Kinder zur Heterosexualität zu erziehen.

    Aber vor allem:
    es geht ja nur darum, dass die Schüler die Fakten kennen um sich dann anhand der Tatsachen ihr eigenes Urteil erlauben zu können.

    Aber um sich wirklich ein gutes und fundiertes Urteil erlauben zu können, muss man eben erst alle Fakten kennen. Und genau das wollen die Gegner ja schon verhindern. Weil Schüler eben gar kein eigenes Urteil haben sollen, sondern einfach in der Ideologie aufwachsen sollen und die weiter vertreten sollen, wie die Gegner das wollen.
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#13 MarekAnonym
#14 Julian SAnonym
  • 28.01.2014, 12:52h
  • Ob die auf ihrer Demo auch Fackeln mitbringen? Oder Schulbücher verbrennen, die Homosexualität thematisieren?

    Ich meine, wenn schon, dann kann man ja auch gleich ganz offen zeigen, in welcher Tradition man steht.
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#15 Anti-IndoktrinatAnonym
  • 28.01.2014, 12:53h
  • Gegen Indoktrination durch vorgestrige Menschenfeinde!

    Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Aufklärung! Wissenschaftlich, lebens- und realitätsnah!

    Schwule und lesbische Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf gleichberechtigte Sichtbarkeit und Identifikationsfiguren!

    Schutz der Menschenwürde und Gleichheitsgrundsatz!

    Gegen die rechten Rattenfänger, die mit ihrer Menschenverachtung die breite Masse der Bevölkerung spalten und gegeneinander aufhetzen, um daraus politisches Kapital zu schlagen!
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#16 yomenAnonym
#17 OliverZiAnonym
  • 28.01.2014, 13:05h
  • Wartet nur ab - wenn es dann so weit kommt, fällt das Kartenhaus in sich zusammen.
    Von den vielen vielen zehntausend "Unterzeichnern" ist dann nur noch ein Bruchteil zu sehen, weil die Unterschriften oftmals einfach nur gefälscht sein werden.
    Den Hetzern traue ich genügend Hass zu, um den halben Tag im Kämmerlein zu sitzen und Adressen einzutippen.
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#18 sanscapote
  • 28.01.2014, 13:14h
  • "dass Aufklärung wieder Elternsache wird" "Erziehung ist Elternrecht"

    Wenn nur die Homo-Hasser-Eltern ihre Kinder aufklaeren wuerden, anstatt dies wie bisher der Schule zu ueberlassen oder der Strasse oder dem Fernsehen und Internet

    Wenn nur die Eltern ihre Kinder erziehen wuerden, gaebe es die Toleranz gegen ueber Andersdenkenden und Andersempfindenden. Dann muessten die Lehrkraefte des Erstklaessern nicht zeigen, wie man einen Anorak anzieht und einen Reissverschluss schliesst, Schuhe bindet, aufs WC begleitet, richtig den Hintern abputzt,die Hose wieder hochzieht, zum Teil auch die Fingernaegel schneidet und ebenso Fussnaegel und dabei bemerkt, dass die Fuesse laengst gewaschen gehoeren, morgens vor der ersten Stunde den Schuelern - in der Grundschule - einen Tee gibt (da sie zuhause noch nichts Warmes bekommen haben), ein Butterbrot und einen Apfel (da sie nuechtern zur Schule kommen, weil die Eltern zu faul waren aufzustehen) usw. usw. - jaaaaa sollen doch die Eltern ihre Kinder erziehen (dies betrifft in der Hauptsache diejenigen Eltern, die sich leicht haben beeinflussen lassen, diejenigen die hinter den Homo-Hasser-Demonstrations-Plakaten herlaufen bzw. die voellig von der religioesen Gehirnwaesche verklebt sind.
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#19 AlexAnonym
  • 28.01.2014, 13:14h

  • Wie können nur so viele auf diese Rechtspopulisten reinfallen?

    Entweder kapieren die das wirklich nicht was sie da befürworten oder die teilen tatsächlich diese Meinung.
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#20 sperlingAnonym
#21 LucaAnonym
  • 28.01.2014, 13:17h

  • Und CDU, FDP und AfD hetzen wieder mal fröhlich mit...

    Klar, wenn man noch irgendwo ein paar Stimmen holen kann, scheuen die sich auch nicht davor, am rechten Rand zu fischen...
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#22 LorenProfil
  • 28.01.2014, 13:28hGreifswald
  • So so, ein Bildungsplan gegen Diskriminierung bedeutet "Zwangsindoktrinierung". Es hat auch sein Gutes, wenn die Masken fallen. Man erkennt seinen Feind (der auch ein Feind der offenen, humanen Gesellschaft ist) besser. Jetzt sollten verantwortungsbewußte Journalisten nachforschen, wer sich hinter der Initiative "Besorgte Eltern Baden-Württemberg" verbirgt und welche Parteien und Organisationen mit dieser Hass-Demo sympathisieren.
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#23 m123Anonym
#24 SchülersprecherAnonym
  • 28.01.2014, 13:32h
  • Antwort auf #15 von Anti-Indoktrinat
  • "Die sexuelle Vielfalt ist doch ein Teil unserer Gesellschaft, warum sollte sie nicht im Unterricht vorkommen? Und überhaupt: Eine sexuelle Identität hat man, die findet man nicht in der Schule. Niemand wird wegen des Bildungsplans schwul oder hetero.

    Die Pubertät ist die Zeit zum Ausprobieren, und da ist es doch befreiend zu wissen, dass alle Richtungen okay sind. Ich finde die Argumente realitätsfern und noch schlimmer: Solche Ablehnung fördert Homophobie."

    Christian Stärk, Landesschülersprecher, Vorsitzender des Landesschülerbeirates Baden-Württemberg und im Vorstand der Bundesschülerkonferenz Deutschland.
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#25 Harry1972Profil
  • 28.01.2014, 13:40hBad Oeynhausen
  • Indoktrination (lat. doctrina Belehrung) ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung. Dies geschieht durch gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten.

    Hmm... wer indoktriniert wohl?
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#26 daVinci6667
  • 28.01.2014, 13:40h

  • "Die "Koalition aus Christen und anderen konservativen Kräften", so das Hetz-Blog "Politically Incorrect", fordert von der Landesregierung nicht nur, das Thema Homosexualität aus dem Unterricht zu verbannen, sondern sie will auch erreichen, "dass Aufklärung wieder Elternsache wird"

    Schon klar. Besonders klar dass gerade auch die Katholiban gegen die sexuelle Aufklärung ist. Gegen die andere Aufklärung war sie ja auch schon. Mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Und unzähligen Toten.

    Heute wollen sie erreichen dass unsere Kinder nicht tolerant werden und es für sie schwierig bleibt zu sich und ihrer Orientierung zu finden.

    Sie wollen auch, das Kinder nicht merken wie ihnen geschieht wenn sie sexuelle Übergriffe an ihnen verbrechen. Pädosexuelle haben auch ein Interesse an verhinderter Aufklärung.

    In der Schweiz ist das nicht neu. Das gab ein ziemlicher Skandal und ist entlarvend für die ganze "Elternsache"- Szene.

    mobile.nzz.ch/aktuell/schweiz/schweiz-volksinitiative-sprech
    er-verurteilt-1.16536160
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#27 Markus SAnonym
#28 KokolemleProfil
  • 28.01.2014, 14:03hHerschweiler
  • Antwort auf #3 von MeineFresse
  • Dann sollen diese Ewiggestrigen eben NICHT kommen. Was will denn diese Gruppe überhaupt? Sie will erreichen, das die Schüler nicht vorurteilsfrei aufgeklärt werden. und diese Schüler werden diese Vorurteile, die sie von ihren Eltern erfahren haben, wieder an die nächste Generation weiter geben. Dieser Teufelskreis muss endlich durchbrochen werden. Zum Thema Waffengewalt oder auch Gewaltmonopol des Staates muss ich sagen, das man nach Abschaffung der Rassentrennung in den USA in den Südstaaten, die Farbigen Kinder auch unter Polizeischutz zur Schule begleiten musste. Dort hätte die Polizei sicherlich auf Anordnung der damaligen Regierung zu den Waffen gegriffen, ja greifen müssen, wenn das Vorhaben nicht anders gegen die ewiggestrigen Rassisten, die am liebsten noch die Sklaverei gehabt hätten, durchzusetzen gewesen wäre. Es ist schlimm genug, das es immer noch 41,5% von Idioten hier gibt, die eine ewiggestrige Partei im Herbst letzten Jahres gewählt haben. Natürlich mit der massiven Unterstützung dieser Lügenmedien. Aber gerade diese Partei behindert massiv unsere Bemühungen unter Begehungen von Verfassungsbrüchen und der unglaublichen und skandalösen Missachtung des BVerfG. Und alles nur, um ihre idiotische Ideologie was eine Familie sein darf, auf ewig zu erhalten. Dabei verkennen sie ganz total, das ein heterosexuell veranlagte Person niemals freiwillig eine gleichgeschlechtliche Beziehung eingehen würde. Die Welt muss toleranter und menschlicher werden. Und dazu trägt aber homophobe Politik egal wie und wo NICHT bei.
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#29 Foxie
  • 28.01.2014, 14:10h

  • Durch die Ereignisse in Frankreich, durch die Kirchen, und nicht zu vergessen, fdpcducsu fühlen sich diese ewiggestrigen ermutigt. Und schon lange vermißt man klare Ansagen Richtung Rußland.
    Diese permanente rückständige, religiös-fanatische Indoktrinierung muß gestoppt werden.
    Unglaubliche Frecheit, wie sie die freie Meinungsäußerung mißbrauchen und gleichzeitig allen anderen absprechen wollen!
    Jede Schulform soll der Information und der eigenen freien Meinungsbildung der Schüler dienen! Ohne Bevormundung religiöser und ideologischer Art.
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#30 verkehrte weltAnonym
  • 28.01.2014, 14:20h
  • und wer demonstriert gegen die heterosexualisierung des öffentlichen raums?
    die einzigen die davon profitieren sind heterosexuelle männer...halbnackte frauen gibt es penetrant auf jedem 2. plakat, in jeder 2. werbung und im tv.
    die mehrheit der menschen besteht aber nicht aus heterosexuellen männern, sie machen neben heterosexuellen frauen und lgbti nicht mal die hälfte aus.

    der bildungsplan ist auch deswegen auch wichitg, um die ( sexuelle) vielfalt die es gibt endlich zu zeigen und ihr eine stimme und gesichter zu geben! wir sind mehr als wir denken und wird wollen das nicht nur mainstream gezeigt und gelehrt wird, wir wollen sichtbarkeit und aufklärung in allen bereichen, so wie sie heteros längst haben.

    wenn sich jemand über den IST zustand beschweren darf sind wir lgbti es, nicht die homohasser!
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#31 Timm JohannesAnonym
  • 28.01.2014, 14:30h
  • Also schade das ich zu weit weg von Stuttgart wohne, da wäre ich gerne dabei, um diese Homohasser und bigotten Hetzer am Strassenrand entgegenzutreten.

    Aufklärung und Sexualkunde ist Teil eines guten Schulunterrichtes und ist altersgerecht und fächerübergreifend in den Schulen zu vermitteln.

    Falsch ist es hinggen, wie die Queer-Redaktion wieder einseitig von der FDP berichtet. Die vielen Stimmen aus der FDP, die sehr befürwortend sich geäußert haben, werden wiedereinmal nicht genannt. Typisch wie die Queer hier nur das berichtet, was ihr in den Kram passt. Genauso wie die Queer auch sehr schön immer wieder vergisst, dass sich die beiden Landeskirchen der EKD ablehnend zur homophoben Petition positioniert haben.

    Aber sei es drum, dass kennt man bekanntlich bereits, dass die Queer Positionen der Landeskirchen der EKD oftmals vergißt und auch bei der FDP sich immer wieder eine Einzelperson herausgreift, anstatt die offizielle FDP-Parteiposition vorzutragen.
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#32 TalismannProfil
  • 28.01.2014, 14:34hSingen
  • Emnid-Umfrage Bildungsplan Baden-Württemberg. Bild: Campact
    Vielfalt
    Stell dir vor, du schlägst die Zeitung auf und siehst diese Anzeige

    27. Januar 2014 von Maritta Strasser
    2984 mal gelesen · 0 Kommentare · Artikel kommentieren

    Die Mehrheit der Baden-Württemberger will Toleranz für die Vielfalt sexueller Orientierungen. Das zeigt eine repräsentative Emnid-Umfrage (PDF-Datei) im Auftrag von Campact. Die Menschen im Südwesten möchten Schulen, an denen Akzeptanz für alle Lebensformen vermittelt wird. Jetzt können die gegen Toleranz wetternden Kreise nicht mehr behaupten, im Namen der Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen. Sorgen Sie bitte dafür, dass sich dies überall herum spricht!

    Weitersagen auf
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#33 TalismannProfil
#34 profitAnonym
  • 28.01.2014, 15:07h
  • Antwort auf #30 von verkehrte welt
  • "die einzigen die davon profitieren sind heterosexuelle männer"

    die einzigen, die davon profitieren, sind kapitalisten, die sich sexistischer rollenzuweisungen, prägungen und konditonierungen in dieser gesellschaft bedienen, um ihre geschäfte zu treiben.

    heterosexuelle lohnabhängige männer haben davon in aller regel rein gar nichts, außer dass sie durch möglichst tumbes konsumieren oder zumindest ständiger nötigung dazu und durch eine bloße illusion (auch) von sexueller freiheit ruhiggestellt werden sollen.

    und viele dieser männer stehen genauso massiv unter permanentem (leistungs-) druck angesichts der aufgezwungenen rolle von "männlichkeit", die ja integraler bestandteil der sexistischen geschäftsmodelle ist, die du beschreibst.
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#35 Foxie
#36 mobbingAnonym
  • 28.01.2014, 15:20h
  • bin auch ziemlich skeptisch was die thematisierung von homosexualität in der schule betrifft. nur aus anderen gründen:
    bis daher wurden schwule jugendlichen dort nur zwischen den unterrichten gemobbt - jetzt werden ihre peiniger einen perfekten anlass bekommen, auch während des unterrichts das zu machen, nur in anderer form.
    vielleicht sogar mit der subtilen hilfe der lehrer.
    stelle mir vor, ich sei immer noch dieses von allen gehasstes kind. an so einem tag, wenn meine sexualität im unterricht thematisiert wird, würde ich ganz bestimmt überhaupt zur schule nicht kommen. wäre es einfach zu peinlich für mich.
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#37 WolfgangProfil
  • 28.01.2014, 15:30hBielefeld
  • Wg. Tim Johannes

    Nachdem ich schon mehrfach beschrieben habe, wie dumm Ihre Äußerungen sind, muß ich - es geht einfach nicht anders - Ihrer Schallplatte mit FDP-Exkulpation und Kirchenwerbung diesmal entgegenhalten, daß sie auch widerwärtig ist.
    Jetzt werden die Menschenhasser wie in Frankreich auf die Straße gehen und haben bereits viele Menschen mit ihrem Haß und Unsinn vergiftet - die Schreie "Kein Porno in der Schule" oder schlicht "Wider die Perversen" sind alarmierend. Da braut sich, auch was, da kocht das Süppchen schon - und wirft Blasen an denen man sich böse verbrennen kann.
    Und Sie haben nichts Besseres zu tun als Ihre stupide Werbung immer und immer fortzusetzen. Hier kann man nur noch von Gedankenbefreiung sprechen.
    Eine solche Stupidität ist bodenlos - Sie würden wahrscheinlich, wenn die Schlägertrupps auf sie zukommen und Sie einen darunter erkennen, auch noch denken:"Oh, mit dem war ich doch zusammen in der Jugendorganisation der FDP und beim Gemeindenachmittag mit Eva Brunne, der hat zwar einen Baseballschläger in die Hand, aber der wird sicher nicht so fest zuschlagen wie die anderen!"
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#38 Timm JohannesAnonym
#39 Foxie
#40 sperlingAnonym
  • 28.01.2014, 16:01h
  • Antwort auf #36 von mobbing
  • das wird man von mir vielleicht nicht erwarten, aber ich finde deine sorge berechtigt. wir brauchen dringendst eine fest verankerte kompetenzbildung für lehrer_innen, sonst kann so ein schuss wirklich nach hinten losgehen.

    die willenserklärung "von oben" ist zwar notwendig, sie kann aber in der schulischen realität nur dann umgesetzt werden, wenn die lehrer_innen dazu bereit sind und die entsprechenden kompetenzen haben.

    ich bezweifle leider sehr, dass die mehrheit der lehrer_innen jetzt schon soweit ist. man schaue sich nur mal an, wie wenige schwule und lesbische lehrer_innen SELBER offen leben und mit welchen problemen die schon seitens ihrer kolleg_innen konfrontiert werden.

    ein bildungsplan wird bei weitem nicht ausreichen, um das problem anzugehen. meine hoffnung ist, dass mit der betonung des themas per bildungsplan es auch leichter fallen wird, die weiteren schritte umzusetzen.
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#41 HugoAnonym
  • 28.01.2014, 17:39h
  • Ja, Ja, die ewigvorgestrigen haben Angst, das ihnen die Felle wegschwimmen.
    60% ist schon eine ernstzunehmende Zahl.
    Wir müßen uns abfinden das die Menschenhasser nichts dazulernen, und einer schon seit sehr langer untergegangener Zeit nachtrauern.
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#42 daVinci6667
  • 28.01.2014, 18:01h
  • Antwort auf #36 von mobbing

  • Hallo
    Ich gebe dir grün. Selbstverständlich nicht weil ich deine Kritik und Skepsis
    zum Bildungsplan teile, sondern weil ich deinen berechtigten Einwand nur allzu gut verstehe.

    Mein Lehrer war ein ignoranter homophober Blödmann. Der hätte bestimmt sein fieses Lächeln aufgesetzt, genau wie damals als er jeweils nicht einschritt, wenn ich in seiner Nähe beschimpft und /oder geschlagen wurde. Ich hab mich dafür zusätzlich vor ihm geschämt.

    Ja, es wird in den ersten Jahren, bis der Bildungsplan endlich greift schwierig sein. Dieser gute Plan ist schlichtweg nicht umsetzbar, wenn die Lehrer nicht genügend geschult und sensibilisiert werden. Es muss möglich sein Lehrer zu entlassen die hier versagen. Da kenne ich kein Pardon.

    An einem Schultag, ich hatte vorher schon meine Portion Schläge und Tritte von ein paar Mitschülern erhalten, wurde in Staatskunde gesagt, jeder könne heiraten wen er wolle.

    Es kostete mich unheimlich viel Energie ruhig zu bleiben und nicht gleich loszuheulen. Die Schläge waren an diesem Tag einfacher zu ertragen, als zu wissen dass ich nie die Person heiraten werden kann, die ich liebe. Das war hart.

    Wenn ich mir vorstelle ich wäre als dieser Junge damals Thema und Mittelpunkt einer Aufklärungsstunde geworden...

    Ne, ich wäre wie Du nicht hingegangen, nicht in diese meine verdammte Klasse, niemals!

    Deshalb ist so wichtig das Kinder schon früh, bereits im Kindergarten mitkriegen das einige von ihnen 2 Mütter oder 2 Väter haben, dann kann so ein Ausgrenzungsklima viel seltener entstehen.

    Das wichtigste jedoch ist das Lehrpersonal, welches darauf vorbereitet sein muss, richtig zu reagieren wenn sich ein Junge oder Mädchen im Unterricht outen sollte oder geoutet wird oder wenn eine/r tatsächlich bei diesem Thema zu heulen, zu schwitzen oder sonstwie auffällig zu verhalten beginnt.

    Glaube mir bitte, es gibt keine Alternative zu so einem Bildungsplan, zur Offenheit und zur Ehrlichkeit. Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Regenbogenfamilien gehören an den Schulen dringend GLEICHBERECHTIGT dargestellt.

    Denn neben der Eheöffnung muss die Verbesserung der Situation an unseren Schulen oberste Priorität haben.
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#43 alexander
  • 28.01.2014, 18:16h
  • Antwort auf #3 von MeineFresse
  • wenn diese "tollen eltern" ihre kinder als mittel zum zweck missbrauchen, sind WIR schuld???
    ob wir die die lieben kleinen mit gewalt traumatisieren oder die lieben eltern, durch ihre gehirnwäsche??? was ist letztlich schlimmer???
    logo beides, aber DIESE BEKLOPPTEN ELTERN, BRINGEN IHRE PLAGEN MIT, ALS DRUCKMITTEL!!!

    KOKOLEMIE, hat insofern recht, man muss diesen "aufgehetzten fanatikern", letztlich sind sie nichts anderes, massiv entgegentreten und klarmachen, dass sie gegen unsere gesetze verstossen!!! die waffengewalt beziehe ich eher auf ein martialisches auftreten, dass wäre auch gerechtfertigt, ist in unserem land ja schon normal!!!!
    sie könnten ihre plagen ja auch zu hause lassen??? aber das würde ja die wirkung beim mob herabsetzen!!!
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#44 MeineFresseAnonym
  • 28.01.2014, 18:20h
  • Antwort auf #43 von alexander
  • Die Kinder sind aber auch nicht schuld wenn ihre Eltern sie irgendwohin mitnehmen.
    Man sollte jedenfalls nicht mit Waffengewalt auf eine Demonstration (mit Kindern) losgehen.
    Dann macht man sich doch selbst zum Arschloch.

    So wütend ich ebenfalls über soviel Ignoranz bin, das geht zu weit.
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#45 SmileyEhemaliges Profil
  • 28.01.2014, 18:25h
  • "HIER KANN MAN GEGEN NATIONALSOZIALISTEN DEMONSTRIEREN"

    .. wäre der passende Slogan der Gegendemo.
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#46 Timm JohannesAnonym
  • 28.01.2014, 18:28h
  • Antwort auf #39 von Foxie
  • @Foxie
    "Ja, schönes Wortgeklingel in deinen Links.
    Die Praxis ist eine ganz andere!
    Mach die Augen auf, Mann!!!"

    --> Ja die mache ich auf und stelle fest, dass Du aber auch Queer-Autoren gegen die FDP und die Landeskirchen verzerrte Berichte schreibt und nicht objektiv formuliert bzw. berichtet.

    Aber das hat der Leser schon längst begriffen, dass die Queer von Autoren geprägt ist, die der Linkspartei nahestehen.

    ich überlege ernsthaft, ob ich mit einigen LSVD-Mitgliedern eine bürgerliche Gegenplattform zur Queer installieren sollte.
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#47 FoXXXynessEhemaliges Profil
#48 MarinaAnonym
  • 28.01.2014, 18:39h
  • Hab meiner zehnjährigen Tochter grad erzählt, dass es Leute gibt die glauben, dass im Sexualkundeunterricht gezeigt wird wie man miteinander Sex hat.

    Erst ein irritierter Blick, dann ein Grinsen und zum Schluss lag sie lachend auf der Erde...
  • Antworten » | Direktlink »
#49 TheDadProfil
  • 28.01.2014, 18:55hHannover
  • Antwort auf #3 von MeineFresse
  • Natürlich schleppen die auch ihre Kinder mit, denn um die geht es ja auch..

    Aber letztlich sind das die gleichen homphoben Arschlöcher wie die, die in Frankreich gegen die Ehe-Öffnung auf die Straße gegangen sind, und dazu ihre Kinder instrumentalisiert haben..

    Und natürlich muß da mindestens versucht werden deren Demo verbieten zu lassen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#50 PapaAnonym
  • 28.01.2014, 19:02h
  • Numme Duble huddle!
    Jetzt lasst mal die PI- und Campact- Meinungsmacher rennen! Und wir treffen uns 2015 gemütlich, ausgangsoffen, auf ein Käffchen vor dem Landesverfassungsgericht.

    -Symbadische Grüße-
  • Antworten » | Direktlink »
#51 platter formAnonym
#52 alexander
  • 28.01.2014, 19:13h
  • Antwort auf #44 von MeineFresse
  • du solltest mich auch richtig verstehen, ich gebe dir im prinzip recht, habe aber langsam dieses KINDERGEPLAPPER IN ALLEN SPIELEARTEN UND VARIATIONEN SATT!!!
    in erster linie geht es hier um erwachsene menschen, denen tagtäglich ihr leben vermiest und versaut wird, egal ob dorten kinder vorhanden sind??? da juckt es auch keine sau, ob sie davon betroffen werden??? siehe kinderarmut in deutschland!
    ich bin es leid, dass unsere lebenssituation die letzten jahre, nur noch an adoption, kindererziehung usw. festgemacht wird, verbunden mit dem allgemeinen "bigotten" aufstöhnen, wenn "die lieben kleinen " betroffen sind!!!
    mein sohn ist jetzt 40jahre alt und allein von mir erzogen worden, jetzt verheiratet mit kindern, dem wären solche FLAUSEN NIE IN DEN SINN GEKOMMEN!!! ich hatte nur ein gravierendes problem, dass ich während seiner "aufzucht"(grins!) 2x meinen (begründet) partner gewechselt habe, mich hat auch niemand gefragt, wie ich das hinbekomme? und mir reicht es schon, wenn hier im threat ständig mit den kindern argumentiert wird! wieviel schwule haben kinder oder wollen welche??? ich rede nicht von denen die sich zwischen plagen , hund oder katze entscheiden müssen!!!
    WAS MAN ALLES NICHT SOLLTE ???????? DIE FRAGE KANNST DU DIR SELBST AM BESTEN BEANTWORTEN!!!
    es geht hier um die gerechte erziehung und aufklärung von "schülern", die insofern schon einmal sehr zu begrüssen ist, da die eltern nachweislich nicht in der lage sind und eigentlich nie waren, ihrer verantwortung gerecht zu werden!!!
    das grössere problem erscheint mit in der unfähigkeit des lehrpersonals,diesen stoff zu vermitteln !!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#53 TheDadProfil
  • 28.01.2014, 19:15hHannover
  • Antwort auf #31 von Timm Johannes
  • Irre ich, oder ist es nicht so, das wenn sich ein FDP-Abgeordneter im Stuttgarter Landtag im Namen seiner Fraktion äußert, er damit automatisch die Haltung seiner Fraktion äußert, sie teilt, und damit auch die Haltung der Landespartei darstellt ?

    Oder habe ich da etwas aus dem Rederecht der Parlamentarier nicht richtig verstanden ?

    Da werden in den Reden keine "Privatmeinungen" vertreten !

    Das IST die Haltung der Partei UND der Fraktion, und damit hat hier auch niemand etwas falsches oder verfälschtes berichtet !

    Finde Dich endlich damit ab das die FDP ihr Fähnlein in den Wind hängt, aus der die Homophobe Stimmung im Ländle weht !

    Das sind Fakten !

    Und so weit ist der Weg aus Deiner Reihenhaussiedlung nach Stuttgart nun auch wieder nicht..

    Mit dem ICE knapp 4 Std, und wenn Du Morgen den Frühbucher-Rabbatt noch in Anspruch nimmst für nur 49,- Euro pro Person für Hin-und Rückfahrt..

    Das kannst Du doch locker aus der Sreuerrückzahlung aus dem jüngst gewährtem Ehegattensplitting berappen nüch..
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#54 Harry1972Profil
#55 TheDadProfil
  • 28.01.2014, 19:23hHannover
  • Antwort auf #36 von mobbing
  • Auf die Idee das mit genau diesen Informationen in genau diesen Unterrichtisstunden genau dieses Mobbing und die auslösenden Vorurteile außer Kraft gesetzt werden sollen und können, kommst Du nicht ?

    Was soll die Scham über Deine Sexuelle Identität ?

    "" wäre es einfach zu peinlich für mich.""..

    Was ist peinlich daran wenn die Mitschüler erkennen das sie einen Schwulen in ihren Reihen haben, oder eine Lesbe, einen transidentischen Menschen oder einen intersexuellen ?

    Nicht-Wissen und trotzdem dumm schwätzen ist peinlich, und zwar für diejenigen, die ihre Vorurteile zu Markte tragen..
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#56 I Ramos GarciaAnonym
#57 AgnostikerbaerAnonym
  • 28.01.2014, 19:55h
  • Antwort auf #46 von Timm Johannes
  • Timm Johannes schrieb:

    "ich überlege ernsthaft, ob ich mit einigen LSVD-Mitgliedern eine bürgerliche Gegenplattform zur Queer installieren sollte."

    Also Unterhaltungswert hätte das allemal! Etwa: Volker Beck berichtet von seinem letzten Besuch auf einem Beschneidungsfest. Andererseits sind die Zeiten wohl zu ernst (und das gilt nicht nur für die Betroffenen medizinisch nicht indizierter Knabenbeschneidung), um einfach nur auf den Unterhaltungswert abzuheben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#58 daVinci6667
#59 TheDadProfil
  • 28.01.2014, 20:16hHannover
  • Antwort auf #57 von Agnostikerbaer
  • Wie groß kann der Unterhaltungswert da schon sein, wenn sich jeden Tag die Artikel mit den gleichen Berichten und den gleichen Formulierungen wiederholen ?

    Außer Copy&Paste ist er doch nur zu ziemlich wortkargen Äußerungen fähig, und im Grunde genommen ist er ein Kommunikations-Autist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#60 TheDadProfil
  • 28.01.2014, 20:35hHannover
  • Antwort auf #58 von daVinci6667
  • Selbst wenn Mann dem eine Zweite Chance einräumen würde, der könnte den Bildungsplan gar nicht umsetzen, weil er nicht in der Lage ist seine eigene Religion von der beruflichen Aufgabe zu trennen, und dies ließe ihn die notwendige zusätzliche Qualifikation nicht bestehen..

    Das wäre auch "den Bock zum Gärtner machen"..

    Ich bin echt gespannt was aus der eingereichten Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn wird..

    Wird er deshalb gemaßregelt, wird es heißen, typisch, nur weil er seine Meinung vertreten habe..
    Wird sie eingestellt und er nicht gemaßregelt, wird es heißen, die eine Krähe hacke der anderen kein Auge aus..

    Meiner Meinung nach gehört der Mann aus dem Schuldienst entfernt, fristlos und sofort, noch bevor die Petitionen dem Landtag vorgelegt werden, weil meiner Meinung nach Evangelikale ebenso wenig in den Schuldienst gehören wie Radikale Rechte..

    Schule muß ein Hort des Lernens sein, und nicht eine Einrichtung des Nicht-Lernens..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#61 MeineFresseAnonym
  • 28.01.2014, 21:08h
  • Antwort auf #52 von alexander
  • Mizzi, ich beziehe mich nur auf das erste Posting, dass man die Demo "notfalls mit Waffengewalt" verhindern sollte.
    Die "besorgten Eltern" wollen ja ihre Kinder mitbringen. Und da würde ich mich halt gegen "Waffengewalt" aussprechen, mögen die Eltern auch noch so bescheuert sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#62 alexander
  • 28.01.2014, 21:41h
  • Antwort auf #61 von MeineFresse
  • ich gebe dir recht, aber damit bist du genau den absichten dieser bande aufgesessen!!! das ist ja das problem, sie benutzen ihre kinder als alibi und schutzschilde!!!
    im prinzip müsste man ihnen sofort die kinder entziehen!!!
    nee, das kann es nicht sein, wer kinder politisch und gesellschaftlich missbraucht, hat für mich seine erziehungsrecht verwirkt! eigentlich schon das zeugungsrecht!!!
    wenn ich mir überlege, dass ein inzwischen bekannt gewordener religiot, 10 plagen am start hat, wird mir übel??? ich habe nichts gegen kinderreichtum, wenn ich mir aber in diesem zusammenhang überlege, welchem terror die kinder ausgesetzt sind, sage ich nur noch schwänzlein abhacken!!! wer gibt solchen irren die berechtigung, die bekannte überbevölkerung anzuheizen??? nur weil dieser penner glaubt, er muss jede..... vollspritzen, bis sie kalbt ????
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#63 KokoloresAnonym
  • 28.01.2014, 21:45h
  • Antwort auf #1 von Kokolemle
  • @ Kommentar Nr. 1:

    Hast Du einen Knall? Wenn Dir eine Meinung nicht passt, einfach niederschießen?

    Ich finde die Demo auch nicht gut, aber es ist ziemlich billig und polemisch, die Leute, die gegen den Bildungsplan sind, als Rechtsradikale, Fundamentalisten und Homohasser zu bezeichnen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#64 MeinungsfreiheitAnonym
#65 TheDadProfil
  • 28.01.2014, 22:20hHannover
  • Antwort auf #63 von Kokolores
  • Nun beruhigt euch mal wieder !

    Von Niederschiessen war überhaupt nicht die Rede, sondern von Verbot der Demo, und diese notfalls mit Waffengewalt zu verhindern..

    Der Staat hat ein Gewaltmonopol und übt dieses auch immer wieder aus, indem schon mehrfach in diesem Staat Demonstrationen gegen Atomtransporte zum Beispiel mit Waffengewalt verhindert wurden, denn auch die Drohung mit Schußwaffen, das Schlagen von Demonstranten mit Knüppeln, das berühmt-berüchtigte Einkesseln, der Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas, selbst das Wegtragen von Demonstranten aus Sitzblockaden IST WAFFENGEWALT im Sinne des Wortes !

    Die Instrumentalisierung der mitgebrachten Kinder der nicht nur "MeineFresse" aufgesessen ist, stellt in sich bereits eine Form von Nötigung gegen Gegendemonstranten dar, die zu einem Verbot der Teilnahme an der Demonstration berechtigen könnte..
    Das muß allerdings geprüft werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#66 m123Anonym
  • 28.01.2014, 22:21h
  • Mit diesen Plakaten kann man sich auch gut unter die Homo-Hasser mischen:

    "Bildung wie in Russland"

    "Russische Werte in Baden-Württemberg"

    "Baden-Württemberg muss Putin-Land werden"

    "Für ein homofreies Baden-Putinberg"

    "Sexualkunde abschaffen - Mehr Religionsunterricht"

    "Wir wollen 'Schwuchtel' sagen dürfen"

    "Gegen Verschwuchtelung der Kinder"

    "Religion statt Wissenschaft"

    "Unbefleckte Empfängnis lehren"

    "Ungläubige raus"

    Das passt. :D
  • Antworten » | Direktlink »
#67 UnfassbarAnonym
  • 28.01.2014, 22:25h
  • Nicht einmal 20 Jahre nach Abschaffung des Paragrafen 175 können in der BRD Faschisten und ihre bürgerlichen Steigbügelhalter und Wegbereiter schon wieder unbehelligt zu Mobilisierungen gegen eine Opfergruppe der Nazis und deren Gleichheitsrechte aufrufen. Und kaum jemand spricht das so an, wie es ist.

    Da der bürgerliche "Rechts"staat, der bis heute die schwulen und lesbischen Opfer des Faschismus in keiner Weise rehabilitiert, geschweige denn entschädigt hat, hiergegen sehr offensichtlich keinerlei wirksamen Schutz bietet, bedarf es einer eigenständigen Organisation der Community in Solidarität mit anderen Organisationen der Arbeiter*innenklasse, um diesen Faschisten entschlossen entgegenzutreten und ihnen auf keinen Fall den öffentlichen Raum als Plattform zur Verbreitung ihrer Menschenverachtung zu überlassen!

    Gerade das Fehlen dieser Organisation der schwul-lesbischen Community in Verbindung mit anderen zentralen sozialen Kämpfen in dieser Gesellschaft trägt wesentlich dazu bei, dass diese Verbrecher sich schon wieder soviel erlauben können!

    Teile der herrschenden Klasse - das wird beim Elitenprojekt AfD, aber auch bei der exemplarischen, verlogen-zynischen Rückendeckung für die Rattenfänger durch CDU und FDP deutlich - testen hier ganz unverblümt, wie man von Existenz- und Abstiegsängsten getriebene Schichten in neuer Verpackung gegen die altbekannten Sündenböcke aufhetzt, um so Macht zu sichern und/oder zu gewinnen und bei fortschreitender Krise die Arbeiter*innenklasse zu spalten und die herrschenden Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnisse aufrechtzuerhalten oder weiter zu verschärfen.
  • Antworten » | Direktlink »
#68 TheDadProfil
  • 28.01.2014, 22:28hHannover
  • Antwort auf #64 von Meinungsfreiheit
  • Hältst Du die Befürwortung der Petition, und damit die Gegnerschaft zum Bildungsplan unter der Verwendung der angeblichen "Argumente" und der oben angesprochenen Parolen wirklich noch für eine "freie Meinungsäußerung" ?

    Ich nicht..
    Denn sowohl die Parolen als auch die "Argumente" der Bildungsplan-Gegner sind dazu geeignet die Würde der Menschen herabzuwürdigen, deren reine Darstellung der bloßen Existenz mit dem Bildungsplan erreicht werden soll..

    Diese "Meinung" berührt damit den Straftatbestand der Beleidigung, der Verleumdung, und ist geeignet volksverhetzend zu wirken, und ist damit nicht mehr durch Artikel 5 GG geschützt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #64 springen »
#69 Lets organizeAnonym
#70 Foxie
  • 28.01.2014, 23:07h
  • Antwort auf #46 von Timm Johannes

  • Man betrachte nur mal die letzten Jahre der schwarzgelb-Regierung. Das sagt schon genug!
    Und zu deiner "Gegenplattform" zu queer.de:
    Sicher passen die Interessenten locker auf einen Bierdeckel.
    Vielleicht hat ja die FDP, oder die EKD sogar einen Raum dafür. Ne Besenkammer reicht da bestimmt aus.
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#71 Miguel53deProfil
#72 Miguel53deProfil
#73 Miguel53deProfil
  • 28.01.2014, 23:33hOttawa
  • Antwort auf #59 von TheDad
  • Sagte ich doch kuerzlich und wurde ermahnt: hier handelt es sich um das Asperger Syndrom. Fuer mich inzwischen ganz offensichtlich. Zu dumm nur, dass ich mich manchmal trotzdem nicht einer Anmerkung enthalten kann.
    Denn eigentlich ist das Thema viel zu ernst und viel zu beunruhigend, um sich mit solchen Nebenschauplaetzen aufzuhalten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#74 TheDadProfil
  • 29.01.2014, 00:30hHannover
  • Antwort auf #73 von Miguel53de
  • Natürlich habe ich Dich ermahnt, weil Menschen mit Asperger wenigstens eine Inselbegabung haben, und sei es die Menge der Pflastersteine eines Fußweges zu zählen, die ich dort eben nicht sehe..

    Ich habe vor der Formulierung des "Kommunikations-Autisten" auch 5 Minuten betrachtend gesessen, bevor ich den Absende-Knopf gedrückt habe, weil ich mir nicht ganz sicher war, ob es eine Form des Autismus, oder doch eher eine Art ADHS ist..

    Die bislang schlimmsten Kommentare die ich von ihm aber in den letzten Tagen lesen mußte, vor allem das Posting zu "m123" als "Gegenposition" zu dessen überaus ehrlicher "Lebensbeichte" haben mich bewogen mich dann doch auf Autismus festzulegen, vor allem weil er permanent widerspricht was nicht seinem Gusto entspricht, und seine Copy&Paste-Monologe an die Teils "lebenswichtigen Wiederholuingen" eines Manikers erinnern, der nicht schlafen kann wenn die Tür nicht 5 mal kontrolliert wurde..

    Gegen diese Form des sozialen Versagens gibt es aber Therapien und auch Medikamente, vor allem würde da aber eines helfen :
    Einfach mam vor die Tür gehen und die Lebenswirklichkeiten der Anderen wertfrei wahrnehmen..

    Zwischenzeitlich war ich auch schon manchmal der Meinung Mann müsse solche Leute nicht noch bestärken indem Mann ihnen antwortet, aber ich bleibe bei meiner ursprünglichen Haltung, das Mann solchem Unfug einfach widersprechen muß..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »
#75 da auchAnonym
#76 AleXAnonym
  • 29.01.2014, 01:16h
  • Antwort auf #1 von Kokolemle

  • Ich finde freie Meinungsäußerung gut. Jemand der solche Demos durch morden unterdrücken würde wäre nicht besser als die Nazis die schwule ermorden! Und in einer Gesellschaft wo sich jeder seine eigene Meinung bilden kann wirst du mit Waffengewalt kaum Sympathie bekommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#77 leck michAnonym
  • 29.01.2014, 03:21h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • "Das wäre auch "den Bock zum Gärtner machen"

    und genau deshalb verstehe ich weder die roten kaestchen, die "mobbing" sich hier eingefangen hat, noch deine pampige reaktion. die frage, wieviele boecke da zu gaertnern gemacht werden, ist absolut berechtigt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#78 ordnungsamtAnonym
  • 29.01.2014, 11:34h
  • so funktioniert er, der bürgerliche "rechts"staat:

    faschisten und sympathisanten dürfen ungehindert ihre menschenverachtung auf zentralen plätzen verbreiten, gegen menschenwürde und gleichheitsgrundsatz agitieren - und gegenveranstaltungen werden auf nebenstraßen verbannt.

    "Ihre Versammlungsanmeldung ist bei uns eingegangen. Der Schlossplatz ist bereits durch zwei andere Versammlungen belegt. Wir können Ihnen den Schillerplatz für Ihre Versammlung anbieten."

    www.facebook.com/events/212985145571456/?source=1
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#79 SeehundEhemaliges Profil
#80 partnerstadtAnonym
#81 praktikerAnonym
#82 TheDadProfil
  • 29.01.2014, 12:56hHannover
  • Antwort auf #77 von leck mich
  • Mein Kommentar bezog sich auf Gabriel Stängle als Initiator der Petition, der mit Sicherhiet nicht in der Lage ist die Inhalte des Bildungsplanes umzusetzen..

    Wie "Sperling" bereits mehrfach angemerkt hat, wird es unumgänglich sein die Lehrerschaft insgesamt fortzubilden, denn in ihr befinden sich naturgemäß viele Böcke, und wenige Gärtner..

    Inhalte von Lehrplänen zu verändern, und die Lebenswirklichkeiten der Gesellschaft so wie sie sind darzustellen, obliegen einer Kontrolle der jeweiligen Schulleitungen, die ihrerseits wiederum von den Schulämter kontrolliert werden, und dort werden die Schwarzen Schafe unter den Böcken dann auch auffallen..

    Was den Kommentar von "Mobbing" angeht, so hat nicht nur "daVinci" in seinem Kommentar klar gestellt, diesen positiv bewertet zu haben, was mich allerdings nicht davon abhält auch von mir positiv bewertete Kommentare zu kritisieren und zu hinterfragen..

    Es macht sich immer gut die entsprechenden Kommentare im Zusammenhang zu lesen, und nicht bloß alle Kommentare von "oben nach unten"..
    So werden dann auch Kausalitäten klar, die sich manchmal nicht einfach so ergeben..
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#83 Harry1972Profil
  • 29.01.2014, 12:59hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #81 von praktiker
  • Eben.

    Wer immer kann, soll da wahlweise mit diesen coolen Ätzsprüchen wie "Wir wollen einen Gottesstaat!" hingehen oder klassisch mit Regenbogenfahne oder in Drag dort aufschlagen.

    Es muss doch im Einzugsgebiet haufenweise Menschen geben, die man irgendwie mobilisieren kann!

    Leute, die ihr dort wohnt. Loggt euch bei Facebook, GayRoyal und Romeo ein.
    Verbreitet dort in den Communities einen Aufruf zum Demonstrieren!
    Zeigt den Homohassern unsere Macht! Die Macht der Liebe, um es mal etwas schwülstig zu formulieren...
    Nehmt eure Geschwister, Nichten und Neffen mit...holt die Omma aus dem Heim und karrt sie notfalls im Rollstuhl dorthin! Zeigt euch!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#84 Harry1972Profil
  • 29.01.2014, 13:10hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #81 von praktiker
  • So, daß hier werde ich jetzt verbreiten...
    Wäre schön, wenn sich ein paar von euch ein Beispiel nehmen und ähnliche Aufrufe verfassen und verbreiten würden.

    Aufruf zur Teilnahme an einer Großdemonstration auf dem Stuttgarter Schloßplatz!

    Samstag, den 01.02.2014 beginnt um 14 Uhr auf dem Schloßplatz in Stuttgart eine Demonstration von Homohassern.

    Ich rufe jeden auf, der es irgendwie einrichten kann, sich dort einzufinden und mit einer Regenbogenfahne, ironisch gemeinten Plakaten wie "Wir wollen einen Gottesstaat!" oder gar CSD-mäßig diese unsägliche Demonstration zu torpedieren. Macht sie lächerlich! Zeigt ihnen und der Welt, wie viele wir sind und bringt eure Lieben mit!

    Mobilisiert alle aus eurem Umfeld, denn es darf einfach nicht sein, daß Kindern und Jugendlichen weiterhin ein kirchlich geprägtes Menschenbild vermittelt wird, ein menschenfeindliches Bild.
    Kinder und Jugendliche in Deutschland bringen sich wegen ihrer Andersartigkeit reihenweise um. Wollt ihr da weiterhin tatenlos zusehen?

    Bitte, wer immer kann...
    Geht bitte dort hin und zeigt euch!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#85 sperlingAnonym
#87 Harry1972Profil
  • 29.01.2014, 15:07hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #85 von sperling
  • Grandios! :D

    Ein Freund hatte einmal die Idee, sich als fundamentaler Christ zu verkleiden, mit einem "Homosexualität ist ein Greuel" - Plakat hinzustellen und daneben eine Dragqueen mit einem Plakat "Ich bin ein Greuel"...

    Das sind dann die Hingucker aber wichtig ist, daß die Massen mobilisiert werden. Regenbogenfamilien sollen dort geschlossen hingehen und alle können sehen, daß sie sich nicht von den anderen unterscheiden, würden sie sich nicht durch den Regenbogen zu erkennen geben.

    Ein Zeichen übrigens, welches wir im Alltag viel öfter zeigen sollten, womit ich jetzt kurz zu meiner Kritik an meinen Schwestern und Brüdern in der Community kommen muss.
    Es ist traurig, kaum einen oder eine von euch im Alltag zu sehen. Macht euch sichtbar, bitte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#88 SeehundEhemaliges Profil
  • 29.01.2014, 17:07h
  • ... "wie beim CSD"
    Wenn ich das schon wieder höre. Wir brauchen keinen zweiten unsinnigen CSD sondern eine politische Demo und genau das ist der CSD sicherlich nicht! (Ok, wenn man mal von 15 Minuten nichtssagender Ansprache auf der Abschlusskundgebung absieht) Mit nacktem Arsch, Gummi und Gasmaske, toll, da sind ja sämtliche Klischess wieder für jeden sichtbar bestätigt. Ist es nicht auch mal 2 Stunden lang möglich, Fetisch von politisch zu trennen?
  • Antworten » | Direktlink »
#89 Harry1972Profil
  • 29.01.2014, 18:21hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #88 von Seehund
  • "Ist es nicht auch mal 2 Stunden lang möglich, Fetisch von politisch zu trennen?"

    Nein, ist es nicht!
    Es geht doch ganz genau um Vielfalt! Du forderst gerade nix anderes, als diejenigen, die gegen den Bildungsplan sind.
    Wenn von 80 Millionen Bundesbürgern 20 oder 2000 Bürger beschliessen, sich der Öffentlichkeit als Lackpony verkleidet zu präsentieren, dann ist das verdammt noch eins deren Recht und zeigt nur, daß man nicht alles mögen muss aber verdammt noch eins nicht das Recht hat, diese Menschen zur Unsichtbarkeit zu verdonnern, sie mit Vorurteilen verächtlich zu machen und sie so zur leichten Beute zu machen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#90 NixxAnonym
#91 sperlingAnonym
  • 29.01.2014, 19:10h
  • Antwort auf #88 von Seehund
  • >"Ist es nicht auch mal 2 Stunden lang möglich, Fetisch von politisch zu trennen?"

    nein. weil politik auch darin bestehen kann, sich für eine freie gesellschaft einzusetzen, in der sich niemand für das schämen muss, was sie_ihn sexuell anmacht. dazu gehört dann aber auch alles, was jemanden anmacht.

    hat irgendwann mal jemand beschlossen, dass der csd einzig und allein eine demonstration für bürgerliche rechte sei und sonst nix? ach richtig, der lsvd. da waren nur leider nicht alle anderen zur abstimmung eingeladen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#92 SeehundEhemaliges Profil
  • 29.01.2014, 19:38h
  • Antwort auf #89 von Harry1972
  • Seltsam, ich dachte wir fordern eigentlich gleiche Rechte und eine neutrale Aufklärung in den Schulen über ALLE (Zuammen-)Lebensformen. Ist es nun das Ziel die komplette rechtliche Gleichstellung in unserem Land zu erreichen und eine neutrale Aufklärung oder für die sexuelle Freiheit zu demonstrieren? Fetisch und verschiedene Formen des Lebens sind zwei Themen. Hättest du jetzt argumentiert, dass sich z.B. (!) ein Transgender/Transsexueller nicht zu verstecken braucht wären wir gleicher Meinung. Aber meiner persönlichen Meinung nach sind das zwei verschiedene Themen. Was du machst, ist jetzt alles über einen Kamm zu scheren und jemand mit einer anderen Meinung gleich pauschal zu den Gegnern der Reform abzustempeln. Es geht hier nicht darum ob hetero oder homo Lack und Leder tragen darf/soll/kann, das kann ja jeder halten wie er will auch ohne Bildungsplan.
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#93 Miguel53deProfil
#94 TheDadProfil
  • 29.01.2014, 20:52hHannover
  • Antwort auf #88 von Seehund
  • Du willst gegen die Gegner des Bildungsplanes demonstrieren die weiterhin eine Unsichtbarkeit der LGBT´s in den Schulen fordern, und machst dich dann auf genau dieser Demo UNSICHTBAR !

    Was soll das bringen ?

    Die Petition ist BW ist die endgültige Absage an die Forderung nach Konformismus auf den CSD´s und dem Verkleiden als Biederman um die Heten nicht mit unserer öffentlichen Sichtbarkeit zu erschrecken !

    JETZT ERST RECHT !

    Vielfalt ist BUNT, ist SCHRILL und ist in einer Demo aus Anzugträgern oder einer Jeans-Armee nicht zu entdecken..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#95 TheDadProfil
  • 29.01.2014, 20:57hHannover
  • Antwort auf #91 von sperling
  • Als wir die ersten CSD´s organisiert haben und dafür beispielsweise in HH auf die Fresse bekamen, gab es sehr wenige Tunten, und keinerlei schrille Leute in der Demo..

    Da gab es auch noch keinen LSVD der konservatismus predigte..

    Erst als der CSD bunter wurde gab es so gut wie keine Übergriffe mehr..

    Und das muß so bleiben, deshalb muß Mann jeder Forderung nach einer Demo in "normaler Strassenkleidung" eine vehemente Absage erteilen..
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#96 UnNormaloAnonym
  • 29.01.2014, 20:59h
  • Antwort auf #89 von Harry1972
  • Hallo Harry,

    "Wenn von 80 Millionen Bundesbürgern 20 oder 2000 Bürger beschliessen, sich der Öffentlichkeit als Lackpony verkleidet zu präsentieren, dann ist das verdammt noch eins deren Recht und zeigt nur, daß man nicht alles mögen muss aber verdammt noch eins nicht das Recht hat, diese Menschen zur Unsichtbarkeit zu verdonnern, sie mit Vorurteilen verächtlich zu machen und sie so zur leichten Beute zu machen."

    um es vorweg zu sagen: ich bin ganz sicher nicht pruede, bzw. habe etwas dagegen, wenn Leute sich auf der Strasse etwas freizuegiger praesentieren. Aber..
    Es gibt im Gesetz einen Paragraphen, in dem etwas von "Erregung oeffentlichen Aergernisses" geschrieben steht. Darunter faellt dann auch, wenn z.B. Leute (halb)nackt durch die Gegend laufen (in diesem Fall ausdruecklich, weils sonst u.U. fehlverstanden werden kann, IN DER STADT), und sich jemand davon gestoert fuehlt. D.h. wenn jemand waehrend oder nach einen CSD, auf dem er meint seinen (sexuellen) Fetisch demonstrieren zu muessen, jemandem begegnet, der sich davon gestoert fuehlt, muss er damit rechnen, dass er deswegen angezeigt wird und eine Strafe zahlen muss. (Ich schrieb gerade "waehrend/nach CSD"; gilt natuerlich fuer alle Menschen, und unabhaengig ser sexuellen Orientierung)

    Ausserdem (und jetzt werde ich wahrscheinlich einige negative Wertungen bekommen):
    Was hat die Darstellung sexueller Fetische (man koennte auch platt sagen, die Darstellung dessen, bei dem jemandem einer abgeht) auf einer oeffentlichen (politischen) DEMONSTRATION zu suchen? Ich wuerde mal sagen, dass die Demonstration sexueller Fetische als Untergruppe der Untergruppe "Homosexueller Menschen" NICHTS aber GAR NICHTS auf einer oeffentlichen Demonstration zur HomoSEXUALITAET (ist ja ein kleiner, aber bedeutender Unterschied!) zu suchen hat.

    Um nochmal auf die Erregung oeffentlichen Aergernisses zurueckzukommen: Bei einem russischen Politiker, der gefordert hat, dass die Gaeste (Homosexuelle) anderen ihre Ansichten/Lebensweisen nicht aufzwingen duerften, wurde er zurecht kritisiert, weil das ja kaum im Sinne irgendeines normal denkenden (homo- wie heterosexuellen) Menschen sein duerfte. Wenn sich aber Menschen, auch wenn es politische Demonstration genannt wird, in der OEFFENTLICHKEIT hinstellen und ihre Fetische "vorstellen"/demonstrieren, "konfrontieren" sie andere Menschen unweigerlich mit diesem
    Anblick und man hat, AUCH ALS ANGEHOERIGER EINER SEXUELLEN MINDERHEIT, nicht das Recht, andere Menschen quasi zu zwingen, diesen Anblick (und das sage ich jetzt ausdruecklich!) zu ertragen. Es kann ja durchaus Menschen geben, die Homosexualtitaet mittlerweile akzeptiert haben, aber eben durch die Darstellung von Fetischen geradzu abgestossen werden koennen.
    Man kann sich damit dann auch selbst die gerade gewonnene Sympathie in der Bevoelkerung wieder zunichte machen, indem man "ueber das Ziel hinausschiesst" und Leuten etwas unter die Nase reibt, was sie dort gar nicht haben wollen (in diesem Fall die Vorfuehrung sexueller Fetische; fehlt eigentlich nur noch, dass auf den Wagen praktischer Anschauungsunterricht abgehalten wird, was 2 Maenner oder 2 Frauen denn so praktisch im Bett machen, weil ja manchmal solche Fragen aufkommen und damit man das nicht jedesmal einzeln demonstrieren muss...)

    Noch ein kleiner Hinweis: Bei Heterosexuellen stellt sich ja auch keiner in der Oeffentlichkeit hin und demonstriert fuer die Anerkennung seine(s/r) Fetisch(e). "So etwas" passiert dann auffallenderweise nur bei CSDs.
    Oder in Dokus bei den privaten TV-Sendern; aber da hat man ja die Moeglichkeit schon vorab, mit Hilfe der TV-Zeitschrift, die Sendung gar nicht erst einzuschalten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#97 Harry1972Profil
  • 29.01.2014, 21:01hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #92 von Seehund
  • Ich verorte Dich mit derselben Selbstverständlichkeit bei den Reformgegnern, wie Du bestimmen möchtest, wer in welcher Form protestieren darf.

    Es geht eben nicht nur um Gleichstellung in den klassisch konservativen Themen wie Heirat und Adoption. Es geht gerade auch um sexuelle Freiheit und die wird von so einem Bildungsplan, wie der, gegen den die Homohasser Sturm laufen, mehr beeinflusst, als die Themen Heirat und Adoption, denn es geht den Homohassern doch gerade darum, die Vielfalt des Lebens zu verheimlichen.

    Sieh das doch ein, es geht nur mit dem ganzen bunten Volk.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#98 TheDadProfil
  • 29.01.2014, 21:03hHannover
  • Antwort auf #92 von Seehund
  • Daran ist nichts seltsam..

    Wie willst Du "neutrale" Aufklärung (was immer das sein soll), rechtliche gleichstellung und die freiheit der sexualität erreichen, wenn Du nicht auffällst ?

    Wie willst Du einen Transgender auf der Straße erkennen wenn er/sie sich "unkenntlich" machen ?

    Und wieso sind das verschiedene Themen ?

    Werden Transen und Tunten nicht mehr unterdrückt ?

    Wer erkennt denn den "normalen Schwulen" und die "normale Lesbe" auf der Straße ?

    Also muß Mann sich auffällig machen..
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#99 UnNormaloAnonym
  • 29.01.2014, 21:20h
  • Antwort auf #94 von TheDad
  • Hallo Dad,

    "Du willst gegen die Gegner des Bildungsplanes demonstrieren die weiterhin eine Unsichtbarkeit der LGBT´s in den Schulen fordern, und machst dich dann auf genau dieser Demo UNSICHTBAR !"

    auch wenn ich Dir oft (eigentlich fast immer) zustimme, in dem Fall bin ich nicht einer Meinung mit Dir; alleine die Tatsache, dass man eine Demonstration abhaelt, auf der man sich praesentiert (mit Plakaten (Text wie Bild), oder mit wahrlich demonstrativem Kuessen) macht man sich Sichtbar, zeigt damit "Leute, hier bin ich, ich bin schwul und will mich nicht mehr laenger verstecken muessen". Dazu gehoert aber NICHT, und das habe ich vorhin auch Harry schon geschrieben, die Demonstration/oder gar Vorfuehrung sexueller Fetische! Ich habe auch nichts dagegen, wenn sich dort Dragqueens in allen Varianten praesentieren, oder Uniformtraeger, oder Biker in Lederklamotten, androgyne Jungs mit "gebrochenem" Handgelenk und mehr oder weniger elegantem Hueftschwung herumtanzen.
    Aber wenn den Leute meinen, sie muessten das, was sie normalerweise im Schlafzimmer treiben, auch in die Oeffentlichkeit tragen, dann hoert es auch bei mir auf. Das hat nichts mit Pruederie zu tun, sondern eher mit Anstand und guten (nein, nicht christlich-verklemmt begruendeten) Sitten zu tun.
    Jetzt mal etwas uebertrieben: wo soll es denn aufhoeren? Vor oder doch erst nach den "Dirty"-varianten? Ist (Natur)Sekt noch akzeptabel und "Kaviar" nicht mehr?
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#100 sperlingAnonym
  • 29.01.2014, 23:41h
  • Antwort auf #96 von UnNormalo
  • >"man hat, AUCH ALS ANGEHOERIGER EINER SEXUELLEN MINDERHEIT, nicht das Recht, andere Menschen quasi zu zwingen, diesen Anblick (und das sage ich jetzt ausdruecklich!) zu ertragen."

    zwei küssende männer oder frauen "zwingen" auch andere dazu, diesen anblick zu ertragen. es gibt erwiesenermaßen viele menschen, die sich daran stören, und früher wäre auch das unter den gummiparagrafen "erregung öffentlichen ärgernisses" gefallen.

    weshalb haben die ein recht, das du fetischist_innen nicht zugestehen willst?

    in frankfurt gibt es übrigens einen (so weit ich weiß heterosexuellen) mann, der ständig unbekleidet herumläuft. ich habe den mal an einer fußgängerampel getroffen. den gucken die leute komisch an, aber es störte auch niemanden so richtig. warum auch?
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#101 Harry1972Profil
  • 29.01.2014, 23:42hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #96 von UnNormalo
  • Ich reibe Leuten gerne die Wahrheit unter die Nase und wenn ich schonmal dabei bin...

    Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß ich auf Deine Bleiwüste von Beitrag eingehe, oder?
    So ein abgespacktes "Ich hab' ja nix gegen Schwule... Aaaber...." entlockt mir nur noch ein müdes Lächeln.

    Deine Bedenken, sicher mit süßsaurem Lächeln vorgetragen, sind komplett für die Tonne.

    Gute Nacht!
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#102 TheDadProfil
  • 30.01.2014, 00:21hHannover
  • Antwort auf #96 von UnNormalo
  • Vor der Erregung öffentlichen Ärgernisses SCHÜTZT das Gesetz dann auch den "normalen" Bürger durch die Anmeldung der Demonstration als solche, was eine öffentliche Ankündigung beinhaltet, und diese dann den Bürger durch einfaches fernbleiben vom Veranstaltungsort schützt näää..

    Insofern gibt es auf einem CSD nur die Erregung öffentlichen Interesses !

    Übrigens demonstrieren auch Heterosexuelle und Bisexuelle auf den CSD´s durch öffentliches zur Schau stellen ihrer Lebensweise für die Gleichstellung ALLER Bürger in den Bürgerrechten, die auch Menschenrechte sind, und somit selbst den der Demonstration fernbleibenden Bürger betreffen..

    Denn Bürgerrechte sind nicht teilbar !
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#103 TheDadProfil
  • 30.01.2014, 00:36hHannover
  • Antwort auf #99 von UnNormalo
  • Ich fühl mich gebeutelt ob der Zustimmung..

    ""Jetzt mal etwas uebertrieben: wo soll es denn aufhoeren? Vor oder doch erst nach den "Dirty"-varianten? Ist (Natur)Sekt noch akzeptabel und "Kaviar" nicht mehr?""..

    Da fragst Du den falschen Menschen, denn ich finde anpissen erstens Geil, und zweitens nicht anders in der Öffentlichkeit als wenn Mann auf dem Weg von der Disse nach Hause den anderen Leuten mangels einer Klappe in den Vorgarten pinkelt..

    Bei der Gelegenheit fällt mir ein das ich mit meinem Wasserstrahl schon lange keinen Gartenzwerg mehr erlegt habe !?..

    Wenn sich nun jemand auf dem CSD mit Einläufen oder ankacken vergnügen wollte, bitte sehr, so lange ich davon nichts auf die Schuhe kriege..

    Der eigentliche Grund für die Frage ist aber doch die Tatsache das die Schüler im Sexualkundeunterricht nicht erfahren sollen das es das alles gibt..
    Das ist der eigentliche Skandal, und nicht wenn soich zwei Menschen in gegenseitigem Einvernehmen anpissen..

    Das soll hier nicht aus den Augen verloren werden, und eine Gegendemo kann m.M.n. Zwei Gesichter haben :

    Entweder wie ein CSD mit allem drum und dran. oder sich bieder und bürgerlich zwischen die Petitions-Demo mischen und sich in einem Shit-Storm dann massenweise Küssen oder so was..

    Aber einknicken darf Mann vor diesem Ableger und Abklatsch der "manif pour tous" garantiert nicht..
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#104 saltgay
  • 30.01.2014, 11:37h
  • Bitte nicht vergessen! Es geht dabei gar nicht um diesen Entwurf. Dieses Thema ist genauso begründet wie die Internet-Zensur der Frau vom Leiden bezüglich der Eindämmung von Kinderpornografie. Das ist nichts anderes als propgandistischer Lug und Trug. Dieser Aufhänger dient nur einem reaktionären Teil dieser Gesellschaft, bestehend aus lauter Filbingern, außerparlamentarischen Druck auf die gewählten Politiker auszuüben. Zur Erinnerung für die Älteren:

    Es gab in den beginnenden Siebziger Jahren eine zahlenmäßig kleine, aber mächtige, Bewegung, die eine vermeintliche Indoktrination der Schüler durch "linke Lehrer" bekämpften. Obwohl man wusste, dass diese Kampagne nur von der CDU/CSU ausging, die damals Oppositonspartei war, hat das katastrophale Folgen gehabt. Kurz zuvor hatte sich in der BRD die DKP gegründet und die CDU/CSU wollte diese Partei natürlich ausmerzen. So wurde dann diese Kampagne geschürt und am Ende knickte die SPD/FDP-Koalition ein und schuf diesen unsäglichen Radikalenerlass. Das war das Berufsverbot für viele Menschen in diesem Land, die weder Lehrer, noch Mitarbeiter bei dem Wetteramt, noch Lokomotivführer werden durften. Dieser Irrsinn hat 20 Jahre angehalten. Ein Musterbeispiel für eine freiheitliche, demokratische Grundordnung, fürwahr.

    Genau dies ist wieder geplant. Diesen Alt- und Neunazis passt die CDU/CSU schon seit langem nicht mehr. Sie wollen ihren Polizeistaat haben und da ist das für sie immer noch "prickelnd-pikante" Thema "Homosexualität" der praktische Aufhänger.

    Diese Stänkerer sind Feinde des demokratischen Rechtsstaates und daher ohne Rücksicht zu bekämpfen. Darum sollte auch der gewöhnliche Schwule solche Menschen in seiner Umgebung öffentlich bekämpfen und ihn in seine rechtlichen Schranken zurecht weisen. Dazu sind Samthandschuhe hinderlich.
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#105 fussnoteAnonym
#106 dirkAnonym
#107 UnNormaloAnonym
  • 31.01.2014, 07:46h
  • Antwort auf #101 von Harry1972
  • Hallo Harry

    sag' mal, geht's noch? Habe ich irgendwo
    ""Ich hab' ja nix gegen Schwule... Aaaber....""
    geschrieben, oder auch nur Anlass dazu gegeben, diese Worte irgendwo zwischen den Zeilen zu lesen? Kann es nicht sein (es ist sogar so!), dass ich auch schwul bin, mir aber dass, was TEILWEISE auf CSDs ablaueft, trotzdem oder vielleicht auch deshalb nicht gefaellt?
    Mit meiner Meinung will ich keineswegs denjenigen, die CSDs organisieren und durchfuehren in den Ruecken fallen, aber, wie gesagt, halte ich manche der "Vorgaenge" dort schon fuervgrenzwertig, und nicht dazu geeignet das Bild, dass manche Menschen von uns haben, zu verbessern.
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#108 UnNormaloAnonym
  • 31.01.2014, 07:59h
  • Antwort auf #100 von sperling
  • Hallo sperling,

    "zwei küssende männer oder frauen "zwingen" auch andere dazu, diesen anblick zu ertragen. es gibt erwiesenermaßen viele menschen, die sich daran stören, und früher wäre auch das unter den gummiparagrafen "erregung öffentlichen ärgernisses" gefallen.

    weshalb haben die ein recht, das du fetischist_innen nicht zugestehen willst?"

    vielleicht weil Kuessen die ganz normale Art ist, dem Anderen (und auch der Umgebung) zu zeigen, dass man seinen Partner liebt?
    Und Fetische "normaleweise" nicht in aller Oeffentlichkeit vorgefuehrt werden. Bei Heterosexuellen, ich schrieb es glaube ich schon (wenn nicht, tue ich es hiermit) gibt es diese Fetische auch, aber die machen i.d.R. nicht so ein Bohei darum, bzw. werden diese Fetische entweder auf Erotikmessen gezeigt (wo dann auch nur Ü-18-jaehrige Zutritt haben, und diese dann auch bewusst dorthin gehen), oder im Fernsehen, wo man dann tatsaechlich die Wahl hat, es sich anzuschauen oder auch nicht!
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#109 UnNormaloAnonym
  • 31.01.2014, 08:06h
  • Antwort auf #102 von TheDad
  • Hallo Dad,

    "Vor der Erregung öffentlichen Ärgernisses SCHÜTZT das Gesetz dann auch den "normalen" Bürger durch die Anmeldung der Demonstration als solche, was eine öffentliche Ankündigung beinhaltet, und diese dann den Bürger durch einfaches fernbleiben vom Veranstaltungsort schützt näää.. "

    Nunja, vielleicht werde ich jetzt kleinlich, oder will einfach nur das letzte Wort haben ;-) aber irgendwie muessen die Teilnehmer der Demo dahin kommen und auch wieder von da wech, und dass tun manche dann eben auch ganz schmerzfrei so, wie sie auf der Demo rumlaufen ;-)

    "Denn Bürgerrechte sind nicht teilbar !"

    Habe ich auch nie abgestritten!
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#110 UnNormaloAnonym
  • 31.01.2014, 08:41h
  • Antwort auf #103 von TheDad
  • Hallo nochmal,

    hiermit ziehe ich dann meine Frage bezgl. Sekt und KV zurueck ;-)

    "Der eigentliche Grund für die Frage ist aber doch die Tatsache das die Schüler im Sexualkundeunterrich t nicht erfahren sollen das es das alles gibt.. Das ist der eigentliche Skandal, und nicht wenn soich zwei Menschen in gegenseitigem Einvernehmen anpissen.. Das soll hier nicht aus den Augen verloren werden, und eine Gegendemo kann m.M.n. Zwei Gesichter haben : Entweder wie ein CSD mit allem drum und dran. oder sich bieder und bürgerlich zwischen die Petitions-Demo mischen und sich in einem Shit-Storm dann massenweise Küssen oder so was.. Aber einknicken darf Mann vor diesem Ableger und Abklatsch der "manif pour tous" garantiert nicht.."

    ALLES das muss man vielleicht im Unterricht nicht vermitteln; soll man den Kids doch die Moeglichkeit geben, ihre Phantasie spielen zu lassen und ausprobieren lassen, was denen Spass macht und was nicht. Gewissermassen "learning by doing", oder auch "praktische Umsetzung von (sexueller) Vielfalt" ;-)

    Und um wieder auf das eigentliche Thema zurueckzukommen: Einknicken wuerde ich auch nie (fordern) wollen. Einzig bei dem "mit allem drum und dran" wuerde ich vielleicht etwas einschraenken wollen (liegt wohl an meinem eher staerker ausgepraegtem Schamgefuehl, was mich daran hindert, mich in der Oeffentlichkeit so praesentieren und geben, wie beispielsweise Du es wohl kannst und machst. Bitte nicht wertend verstehen!)
    Aber Dein Vorschlag mit dem Flashmob ist gut. Wuerde gerne die Gesichter der anderen sehen, wenn sich ploetzlich ein Grossteil der anwesenden Maenner kuesst
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#111 Harry1972Profil
  • 31.01.2014, 09:43hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #107 von UnNormalo
  • Ob Du nun schreibst "Ich bin ganz sicher nicht prüde....aber..." oder "Ich hab ja nix gegen Schwule...aber", kommt auf's Gleiche hinaus.

    Du argumentierst da ganz genauso wie die Homohasser, willst die Existenz von einzelnen Mitmenschen verheimlichen.
    Dann fängst Du auch noch mit "normal" an...

    Da frage ich dann, ob es noch geht und wenn einer derart unüberlegt aus der Hüfte schiesst, dann lohnt sich eine Diskussion einfach nicht.

    Du magst Dir Deiner Eloquenz recht sicher sein doch offensichtlich unterschätzt Du, was Deine Worte über Dich erzählen. Du denkst einfach nicht darüber nach, was Du da im Grunde plapperst... tun übrigens die wenigsten Menschen, die bloß das letzte Wort haben möchten.

    Davon abgesehen... Schamgefühl und gute Sitte, zwei Dinge, hinter denen Du Dich verschanzt, sind sehr wohl christlich geprägt und sind nur Instrumente der Macht, den Einzelnen klein zu halten. So weit denkst Du aber gar nicht erst...
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#112 David77Anonym
  • 31.01.2014, 09:54h
  • Antwort auf #108 von UnNormalo

  • Bei einem klassentreffen würde ich diesen anblick sehr gerne auch anderen zumuten. Als ausgleich für früher. Mit 14 musste ich auch den anblick küssender mitschüler ertragen. Ich fühlte mich damals richtig mies und klein, weil ich nicht verstand, warum ich nicht das gleiche erlebte. Da ist dieses "igitt" vieler heten beim anblick küssender männer ein dreck dagegen.
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#113 TheDadProfil
  • 31.01.2014, 12:29hHannover
  • Antwort auf #107 von UnNormalo
  • Der CSD ist nicht nur dazu da "normale" Schwule und Lesben "zu zeigen", sondern alle Formen, alle Arten, alle Lebensweisen aller LGBT´s darzustellen..

    Dazu gehören dann auch diejenigen die hier unter dem Begriff "Fetisch-Liebhaber" oder Fetischisten versammelt werden, und die genauso aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden..

    Denn letzlich ist der CSD dazu da Ausgrenzung zu benennen und sie dadurch anzuprangern, auch indem Gleiche Rechte für Alle gefordert werden..

    Welchen Sinn sollte der Ruf nach Gleichstellung haben, wenn wir selbst anfangen andere Menschen auszugrenzen weil sie eine andere Form der Sexualität leben, oder eine andere Sexuelle Identität besitzen ?

    Das dabei dann auch einige als durchaus "grenzwertig" beurteilbare "Sachen" gezeigt werden, ist doch nur logisch, denn es gilt die bestehenden "Grenzen" der Gesellschaft hin zur Gleichstellung zu erweitern..
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#114 sperlingAnonym
  • 31.01.2014, 12:39h
  • Antwort auf #108 von UnNormalo
  • >"... weil Kuessen die ganz normale Art ist, dem Anderen (und auch der Umgebung) zu zeigen, dass man seinen Partner liebt?"

    "normalität" ist weder ein ethisches noch ein rationales argument, um irgendetwas abzulehnen. ein schwuler mann sollte das nicht nur wissen, sondern - um seiner eigenen psychischen gesundheit willen - wirklich verinnerlichen.

    >"... und Fetische "normaleweise" nicht in aller Oeffentlichkeit vorgefuehrt werden."

    siehe oben. und weil das so ist, darf es sich auch nicht ändern? alles muss bleiben, wie es ist, WEIL es so ist, wie es ist?

    und wiederum: exakt das gleiche argument spräche gegen schwule und lesbische zärtlichkeiten. bis heute sind die in der öffentlichkeit nämlich nicht "normal". noch vor wenigen jahrzehnten gab es fast niemanden, der_die sich das in der öffentlichkeit getraut hätte. deiner logik nach hätte es wohl immer so bleiben müssen. und siehe da: die ersten schwulen und lesben, die sich in der öffentlichkeit küssten, bekamen "sitte, anstand und schamgefühl" um die ohren gehauen. und heute ist es noch genauso.

    >"Bei Heterosexuellen gibt es diese Fetische auch, aber die machen i.d.R. nicht so ein Bohei darum"

    ich bin schon sehr oft beim CSD neben sehr netten hetero-fetischist_innen mitmarschiert. von irgendeiner größeren "schamhaftigkeit" habe ich da nichts bemerkt. eher im gegenteil.

    findest du nicht selber, dass es ziemlich schräg ist, hier allen ernstes mit reaktionären argumenten wie "normalität", "sitte und anstand", "schamgefühl" usw. aufzukreuzen, die allesamt wortwortlich und mit exakt derselben logik gegen die sichtbarkeit von schwulen und lesben verwendet werden?
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#115 TheDadProfil
  • 31.01.2014, 12:46hHannover
  • Antwort auf #108 von UnNormalo
  • ""gibt es diese Fetische auch, aber die machen i.d.R. nicht so ein Bohei darum, bzw. werden diese Fetische entweder auf Erotikmessen gezeigt""..

    Kuck an..
    Und dann zahlen die Interessierten sogar noch Eintritt dafür um mal einen Blick in die Welt der "Perversen" werfen zu dürfen..

    Da ist der "Bohei" meiner Meinung nach noch viel größer, denn er wird als MARKT stilisiert, und nicht als Bestandteil menschlicher Gelüste..

    ""(wo dann auch nur Ü-18-jaehrige Zutritt haben)""..

    Aha..

    Äh ?
    Wir reden hier doch über den Bildungsplan, und darüber warum Evangelikale eigentlich glauben das Mann Kindern und Jugendlichen Schülern die Welt als begrenztes Feld darstellen muß, das es erst zu erweitern gilt, wenn Mann Ü-18 ist..

    Was ist der Grund warum Kinder und Jugendliche keine anderen Menschen nackt sehen dürfen ?

    Was genau ist der Grund warum Schülern die Existenz anderer Sexueller Identitäten als der Heterosexuellen verschwiegen werden soll ?

    Was ist der Grund das den Schülern ein Nachdenken über ihre eigene Sexuelle Identität dadurch verunmöglicht wird ?

    Weil die Erkenntnis das es Schwule Jungs und Lesbische Mädchen auch schon vor der Pubertät gibt, das es Intersexuelle und Transidente Menschen auch schon lange vor der sexuellen Reife gibt, gerade diese letzten beiden genannten sehr viel mehr beinhalten als rein sexuelle Komponenten, weil diese Erkenntnis die Erwachsenen überfordert, und sie sich selbst darum Gedanken machen müßen, was sie mit ihrer "Schwarz-Weiss-Ideologie" von Hetero <-> Schwul als Gegenpole eigentlich anrichten ?

    Schule ist zum Lernen da, und nicht zum Nicht-Lernen..

    Das gilt allerdings nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Lehrer und die Eltern, die dort mitgestalten wollen..
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#116 TheDadProfil
  • 31.01.2014, 13:04hHannover
  • Antwort auf #109 von UnNormalo
  • Wenn Du das nicht bestreitest, wieso versuchst Du sie dann zu zerteilen, in dem Du den einen zugestehst, was den anderen vorenthalten wird ?

    Natürlich müssen die dann auch irgendwie da hin kommen..

    Viele ziehen sich direkt vor der Parade erst um..

    Andere fahren fertig aufgebröselt mit der U-Bahn oder dem Bus dort hin..

    Und das sind dann genau die Situationen an einem CSD-Veranstaltungstag wo die NORMALITÄT sich ihren Platz gesichert hat, diese kurzen Momente in denen es "normal" erscheint das Männer in Strapsen U-Bahn fahren..

    Was den nachfolgenden Kommentar von Dir betrifft :

    ""ALLES das muss man vielleicht im Unterricht nicht vermitteln""..

    Doch..
    Aber wie schon aus einem Kommentar von "Christine" hervorgeht, die über ihre Tochter berichtet, sie würde sich vor Lachen auf dem Boden kugeln..

    Keiner hat vor in Schulen Porno´s vorzuführen..

    Niemand wird antreten um den Schülern in praktischen Übungen Analverkehr näher zu bringen, und darüber dann auch noch eine Klassenarbeit schreiben lassen..

    Aber als FAKT ERWÄHNEN das es solche Praktiken gibt, das Analverkehr von HETERO`s seit Jahrhunderten oder vielleicht sogar schon länger, als empfängnisverhütende Sexualpraktik auch und gerade unter Katholiken weit verbreitet ist, das wird Mann nicht nur erwähnen müssen, weil es eben Fakten sind, sondern das muss Mann erwähnen dürfen !

    Und gegen Leute die ein Verbot des Erwähnens aufstellen ist jedes demokratisches Mittel recht um sie Mundtod zu machen..

    Was Dein Schamgefühl angeht..
    Überlege einmal woher das rührt, und was dieses Schamgefühl erreicht..

    Es kontrolliert Dich, und das über ein Maß hinaus, das Mann als gesunder Menschenverstand bezeichnet..

    Ich würde mich daran ja mal abarbeiten an Deiner Stelle..
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#117 sperlingAnonym
  • 31.01.2014, 13:21h
  • Antwort auf #110 von UnNormalo
  • >"ALLES das muss man vielleicht im Unterricht nicht vermitteln; soll man den Kids doch die Moeglichkeit geben, ihre Phantasie spielen zu lassen und ausprobieren lassen, was denen Spass macht und was nicht."

    auch dieser satz spiegelt eins zu eins die argumentation gegen homosexualität in der schule: "man muss denen das doch nicht absichtlich zeigen oder ihnen 'vorgeben', die sollen ganz frei und unbeeinflusst herausfinden, was sie wollen."

    herrjeh, wenn jede information ein kind nur unnötig 'beeinflusst' und man doch alles 'selbst herausfinden' kann, dann kann man die schule auch gleich ganz abschaffen. die schule ist der ort, an dem kindern und jugendlichen die wissenschaftliche, gesellschaftliche und ja, auch die sexuelle realität gezeigt werden soll, und zwar auf allen ebenen möglichst umfassend. mit welchem recht und auf welcher ethischen grundlage willst du da bestimmte dinge herausfiltern?

    natürlich müssen jugendliche letztlich bei allem selbst herausfinden, was sie wirklich wollen und was ihnen wichtig ist. aber wer ihnen hier absichtlich nur einen engen ausschnitt zeigt, der erschwert ihnen bewusst den zugang zum rest der realität. er ERSCHWERT ihnen, den eigenen weg zu finden. genau das ist NICHT der sinn von schule.

    welche grundannahme über fetische liegen eigentlich deiner argumentation zugrunde? du scheinst anzunehmen, fetische seien irgendwie doch ein bisschen "schmuddelige" sachen für eine minderheit, die in einem kleinen geheimen zirkel von erwachsenen vebleiben sollte? ich glaube, das ist ein völlig falscher ansatz. ich bin fest überzeugt, dass die mehrheit aller menschen irgendeinen fetisch hat. die anzahl der möglichkeiten ist ja immerhin riesig. es ist doch genauso unsinnig, anzunehmen, dass schüler_innen davon in der regel nicht betroffen seien, wie es unsinnig ist, anzunehmen, dass in den klassenräumen keine schwulen oder lesbischen schüler_innen sitzen.

    wenn wir eine wirklich umfassende aufklärung wollen, wenn wir eine gesellschaft wollen, in der jede_r ihre_seine sexuellen vorlieben gleich frei entdecken und umsetzen kann, dann muss - im rahmen der möglichkeiten - die ganze palette in den unterricht.

    mir ist dabei klar, dass das ein bis auf weiteres unerreichbares ziel ist. hier gilt leider das gleiche wie beim homo-thema: solange die lehrer_innen selber mit dem thema nicht kompetent umgehen können, wird es trotz guten willens leider nicht funktionieren.
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#118 UnNormaloAnonym
  • 31.01.2014, 16:14h
  • Antwort auf #111 von Harry1972
  • "Ob Du nun schreibst "Ich bin ganz sicher nicht prüde....aber..." oder "Ich hab ja nix gegen Schwule...aber", kommt auf's Gleiche hinaus."

    Na gut, wenn Du unbedingt aus meinen Worten herauslesen willst, was da nicht steht und auch nicht gemeint ist, dann hast Du Recht, mit

    ", dann lohnt sich eine Diskussion einfach nicht."

    und zusammen mit

    "Schamgefühl und gute Sitte, zwei Dinge, hinter denen Du Dich verschanzt, sind sehr wohl christlich geprägt und sind nur Instrumente der Macht, den Einzelnen klein zu halten. So weit denkst Du aber gar nicht erst..."

    laesst mich dann hier aussteigen. Aber soviel noch: man kann auch Schamgefuehl und "gute Sitten" haben und sich trotzdem nicht klein halten lassen.
    Aber, und jetzt mache ich mal dass, was Du bei mir machst (etwas unterstellen):
    Mit Deinem Hinweis auf "sehr wohl christlich gepraegt" entlarvst Du Dich selber: weil "Scham und gute Sitte sehr wohl christlich gepraegt" sind, muss man also nach dem Motto handeln "jetzt erst recht" und dogmatisch gegen alles sein, was irgendwie auch nur ansatzweise mit christlich zu tun hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #111 springen »
#119 UnNormaloAnonym
#120 UnNormaloAnonym
  • 31.01.2014, 20:11h
  • Hallo zusammen (dad, sperling, david),

    ich merke, dass ich mit meiner Meinung/Einstellung hier ziemlich alleine stehe, und meine Meinung so darzulegen, ohne dass mir Dinge unterstellt werden, die ich nicht meine (weder explizit noch implizit), ist mir hier in Schriftform anscheiend nur sehr schwer bis nicht moeglich. Ich wuerde gerne ausfuehrlicher darueber diskutieren, aber dann lieber real gegenuebersitzend und nicht virtuell.
    Deshalb nur noch, ich hoffe nicht zu lang, einige Bemerkungen.
    Ich streite keineswegs ab, dass gegen das Verschweigen des Themas Homosexualitaet/sexuelle Vielfalt angekaempft werden muss; was mich lediglich, mal mehr, mal weniger, stoert, ist die Art und Weise in der das geschieht. Natuerlich ist mir bewusst, dass man mit provokantem Verhalten/Auftreten zumindest mehr Aufmerksamkeit erhaelt und dadurch das "Thema" in der Oeffentlichkeit sichtbar haelt. Aber damit wird man sicherlich nicht erreichen, dass man die Gegner zum verstummen bringt; es duerfte eher das Gegenteil der Fall sein, dass man naemlich den "Ewiggestrigen" durch diese, ich nenne es mal "Exzesse", selber die Munition liefert, mit der sie dann auf uns "schiessen" ("seht her, ich/wir haben's ja schon immer gesagt: Sodom und Gomorra, das sind alles nur Kranke und Perverse" etc.)
    Mir wird vorgeworfen, ich lasse mich durch gesellschaftlich indoktriniertes Schamgefuehl und Beachtung/Befolgung der "guten Sitten" klein halten.
    Mag zu einem gewissen Grad so sein, aber, wie schon vorher gesagt, frage ich mich, wie weit man mit provokantem Verhalten noch gehen soll/will und bis zu welcher Tiefe man die Sexualkunde im Unterricht oder der Oeffentlichkeit ergruenden bzw. darstellen will. Oder auch ab wann man sagt, hier ist die Grenze dessen, was man den "guten Geschmack/Sitten" nennt, erreicht/ueberschritten. Soll es wirklich so weit gehen, dass man auf alle Spielarten der Sexualtitaet bzw. Fetische/Praktiken eingeht, sei es Paedophilie, Zoophilie (ok, das ist jetzt "vielleicht" "etwas" uerbetrieben, aber mir geht's ums Prinzip), weil, wenn man das nicht tut, diskriminiert man ja diejenigen, die diese Neigungen haben und seien es noch so wenige?
    Man kann im Unterricht erwaehnen, dass saemtliche Arten von Steppdeckenakrobatik, die bei Heterosexuellen vorkommt auch bei Homosexuellen praktiziert werden koennen, aber muss man dann auch wirklich explizit im Unterricht darauf eingehen, WIE das geschieht? Wie haben es denn Generationen von Teenagern geschafft, "ihre" Sexualitaet zu finden? Richtig, indem sie ihre Phantasie haben spielen lassen; man kann sie dabei unterstuetzen, indem man Andeutungen macht, was moeglich ist. Ausprobieren, bzw. machen muessen's die Kids dann aber schon selber. Und ICH zumindest bin der Meinung, dass das Thema Homosexualitaet NICHT versteckt oder verklemmt behandelt wird, indem man in Sexualkunde die einzelnen "Praktiken" nicht ausfuehrlich behandelt. Vielmehr kann man die Zeit, die man fuer die ausfuehrliche Darstellung der einzelnen Spielarten benoetigt, besser dafuer verwenden, indem man den Schuelern/Jugendlichen die (Pseudo)Argumente der dogmatisch Homofeindlichen erlaeutert, und als das entlarvt, was sie sind: Pseudoargumente, die keiner wissenschaftlichen Betrachtung standhalten und lediglich auf verquasten Moralvorstellungen Ewiggestriger beruhen. Da wuerden die Schueler mehr von profitieren, als von der Kenntnis der unterschiedlichen Praktiken und Fetische; die kommen mit der Zeit ganz von selbst.

    @sperling, Kommentar #114:

    "siehe oben. und weil das so ist, darf es sich auch nicht ändern? alles muss bleiben, wie es ist, WEIL es so ist, wie es ist?
    Auch hier wieder meine Frage: Wie weit willst Du das "Normale" aufheben, bzw. erweitern? Soweit, bis dass die Menschen in/mit ihren Fetischutensilien auch im Buero erscheinen? Oder bis dass es "Normal" ist, in der U-Bahn, auf der "Verkehr"sinsel der Strasse, oder sonstwo Sex zu haben? Ich weiss, Polemik, aber nochmal, wo sollen die Grenzen gezogen werden?

    O.T.: In der Politik erleben wir doch gerade genau das Gleiche an anderer Stelle: Der Vorratsdatenspeicherung: erst nur gegen Schwerstverbrecher (Terroristen, Moerder, Vergewaltiger, aber wenn es so weiter geht, werden diese Daten demnaechst auch wegen Falschparken, Beleidigung, etc. genutzt. Verfolge einfach mal das Geschehen dazu in den Medien (nicht nur in den sog. Mainstreammedien, sondern auch mal Leuten aus dem Dunstkreis des ChaosComputerClubs oder Datenschuetzern, kritischen IT-Admins zuhoeren, was da z.T. bereits ablaeuft.)

    "findest du nicht selber, dass es ziemlich schräg ist, hier allen ernstes mit reaktionären argumenten wie "normalität", "sitte und anstand", "schamgefühl" usw. aufzukreuzen, die allesamt wortwortlich und mit exakt derselben logik gegen die sichtbarkeit von schwulen und lesben verwendet werden?"
    Nein, weil ICH nicht grundsaetzlich gegen Homosexualitaet bin (auch weil ich halt selbst "betroffen" bin), ich bin halt nur gegen (nenn' es von mir aus auch verklemmt) das, was ich 3 Absaetze weiter oben geschrieben habe "Auch hier wieder....". Und ich glaube, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt.

    @Dad, Komm. #115:

    "Kuck an..
    Und dann zahlen die Interessierten sogar noch Eintritt dafür um mal einen Blick in die Welt der "Perversen" werfen zu dürfen.."

    Du schreibst es ja selber: sie WOLLEN einen Blick in die Welt der "Perversen" werfen; wer aber nicht will...

    Komm. #116: Sehe gerade noch, dass sich unsere Meinungen zu dem was Du in #116 schreibst, weitgehend decken (der erste Teil von diesem meinen Beitrag) vielleicht schaffe ich es auch mal, da noch etwas offener zu werden :-)

    "Was Dein Schamgefühl angeht..
    Überlege einmal woher das rührt, und was dieses Schamgefühl erreicht.."
    "Ich würde mich daran ja mal abarbeiten an Deiner Stelle.."

    Du wirst lachen, aber das weiss ich sogar schon recht gut, weil ich darueber in einem anderen Zusammenhang immer und immer wieder nachgedacht habe. Es liegt unter Anderem, aber zum groessten Teil, an meiner weniger angenehmen Schulzeit, in der ich, trotz ungoutet-sein, immer irgendwie anders war und in der ich mehr verloren habe, als ich mir lange Zeit eingestehen wollte/konnte. Nur mit dem Aenderen/Abarbeiten wird es wohl nichts mehr werden, dazu war die Konditionierung wohl zu gruendlich.

    Und damit moechte ich aus dieser Debatte aussteigen (siehe dazu auch oben, von wegen Diskussion in real bzw. virtuell;
    ich haette vielleicht nur noch eine Bitte an diejenigen Aktivisten, denen es nicht provokant genug ablaufen kann, bei dem Bemuehen um Anerkennung/Gleichstellung mit "dem ueberwiegenden Rest der Gesellschaft" ;-). Denkt daran, dass ihr moeglicherweise durch eurer allzu provokantes Auftreten u.U. auch Sympathisanten vor den Kopf stossen koenntet, die dann als moegliche Unterstuetzer verloren gehen, bzw. die sich dann fragen, ob es wirklich richtig ist, "so etwas" zu unterstuetzen"
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#121 sanscapote
  • 31.01.2014, 20:45h
  • Antwort auf #120 von UnNormalo
  • Hallo @UnNormalo, ich verstehe dich und stimme dir grósstenteils auch zu.

    Was mir im uebrigen in dieser Diskussionsrunde auffaellt ist, wenn jemand einmal den Schwarzen Peter gezogen hat, dann hat er ihn und bekommt ihn immer wieder - egal ob die Beitraege das Thema treffen oder verfehlen.

    Wenn die Buntheit in der sexuellen Betrachtung in die Schulen gehen soll, dann muss - ja muss - sie auch in dieser Diskussionsrunde spuerbar sein.

    Ueber das WAS sind sich - so erlebe ich es - alle hier einige, nur ueber das WIE gibt es unterschiedliche Meinungen und - Hand aufs Herz, was ist daran schwer zu akzeptieren?
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#122 UnNormaloAnonym
  • 31.01.2014, 20:59h
  • Antwort auf #118 von UnNormalo
  • nochmal ein Nachtrag dazu:

    "was irgendwie auch nur ansatzweise mit christlich zu tun hat."

    wobei dass, was sich Christen gerne auf die Fahnen schreiben, auch sehr gut von (unchristlichen) Philsophen beschrieben/betont wird, einfach weil es zum Menschsein gehoert und nicht zum religioes sein.
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#123 TheDadProfil
  • 31.01.2014, 21:54hHannover
  • Antwort auf #120 von UnNormalo
  • Zum Aussiteg geb ich Dir dann noch einmal etwas mit :

    ""Wie haben es denn Generationen von Teenagern geschafft, "ihre" Sexualitaet zu finden?""..

    Ja, wie denn ?
    Von den LGBT´s in der Schule keiner, niemand..

    ""Es liegt unter Anderem, aber zum groessten Teil, an meiner weniger angenehmen Schulzeit, in der ich, trotz ungoutet-sein, immer irgendwie anders war""..

    Und wie paßt das jetzt Deine Einschätzung von "guten Sitten" hinein, und auch Dein Schamgefühl ?

    Indem Du mindestens unterschwellig so argumentierst wie die Bildungsplangegner ?

    Dann wird es weitere ungezählte Generationen von Schülern geben die Schwierigkeiten mit ihrer eigenen Sexualität haben werden, und das kann nicht das Ziel von Veränderung der Gesellschaft sein..

    Und Ernsthaft..
    Mann DARF prüde sein, und a bissl g´schamig, wie die Bayern sagen..

    Aber Mann MUSS nicht..

    Darum dreht sich der Bildungsplan im wesentlichem, und deshalb ist er so wichtig wie richtig..

    ""denen es nicht provokant genug ablaufen kann, bei dem Bemuehen um Anerkennung/Gleichstellung""..

    Das ist gar nicht der Punkt..
    Aber die eigene Toleranz gebietet einem den anderen diese Provokation zuzugestehen..

    Das ist ein Lernprozess den auch die "Unterstützer" durchmachen müßen..
    Wer Toleranz und Akzeptanz einfordert, muß sie auch leisten können..

    Und was die diskussion Aug in Aug angeht..
    Wer weiß..
    Auf dem einem oder anderem CSD bin ich durchaus sichtbar, und auch sonst nicht gerade unauffällig im Straßenbild unterwegs..
    Zumindest im Sommer -lol-
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#124 TheDadProfil
  • 31.01.2014, 21:58hHannover
  • Antwort auf #122 von UnNormalo
  • Da muß ich noch n büschen nachsticheln..

    Kannst du dazu einen Philosphen nennen der nicht christlich sozialisiert wurde ?

    Wenn ich an die "Regeln der guten Sitten" denke und herangehe fallen mir immer nur die Alt-Griechen ein, die in Vor-Christlicher Zeit schon alles erklärt hatten..

    Und die waren allesamt Knabenschänder in den heutigen Augen..
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#125 sperlingAnonym
  • 31.01.2014, 22:01h
  • Antwort auf #120 von UnNormalo
  • ich denke, die verschiedenen standpunkte sind weitgehend gegenübergestellt, wenn auch nicht in irgendeinem konsens zusammengeführt worden. das ist nicht schlimm und war auch nicht anders zu erwarten.

    ich möchte nur einen punkt noch einmal aufgreifen, weil ich mich da von dir missverstanden fühle und weil es um einen grundsätzlichen mechanismus geht:

    mir geht es mit der forderung, auch fetische an bestimmten orten (!) öffentlich machen zu dürfen, nicht um "provokation" um ihrer selbst willen.

    auch hier möchte ich dich bitten, die parallele zur homosexualität zu sehen: wenn es einen gesellschaftlichen konsens darüber gibt, dass irgendetwas in der öffentlichkeit (/im schulunterricht /in den medien ...) unsichtbar zu sein und zu bleiben habe, dann ist es schlichtweg NICHT MÖGLICH, diese themen anders als in form einer "provokation" anzusprechen bzw. sichtbar zu machen. man kann tabus niemals brechen, ohne dass sich dabei jemand angeriffen fühlt.

    das gilt doch selbst beim thema "homosexualität" bis heute!

    die konsequenz kann also nicht sein, jede provokation ängstlich zu vermeiden. wir müssen die tatsache, dass sich menschen provoziert fühlen, als NOTWENDIGEN und UNVERMEIDLICHEN nebeneffekt von aufklärung begreifen.

    ohne sogenannte "provokationen" hätte es wohl in der ganzen geschichte KEINE EINZIGE tiefgreifende gesellschaftliche veränderung gegeben. und hätten unsere queeren vormütter_väter immer darauf geachtet, nicht zu provozieren, hätte es niemals eine schwullesbische bewegung oder irgendeinen politischen erfolg gegeben.

    wenn die geschichte nicht bei der akzeptanz von den "braven" schwulen und lesben stehenbleiben soll, dann muss es notwendigerweise weitere provokationen geben.

    mir scheint das "problem" eher darin zu liegen, dass dir weitere gesellschaftliche aufklärung, die über bürgerliche rechte und anerkennung von schwulen und lesben hinausgehen, überhaupt nicht wichtig ist. das kann ich nicht ändern, finde es aber schade.
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#126 UnNormaloAnonym
  • 31.01.2014, 22:09h
  • Antwort auf #117 von sperling
  • Also gut, doch nochmal, weil ich's gerade nochmal gelesen habe:

    >>
    auch dieser satz spiegelt eins zu eins die argumentation gegen homosexualität in der schule: "man muss denen das doch nicht absichtlich zeigen oder ihnen 'vorgeben', die sollen ganz frei und unbeeinflusst herausfinden, was sie wollen."

    herrjeh, wenn jede information ein kind nur unnötig 'beeinflusst' und man doch alles 'selbst herausfinden' kann, dann kann man die schule auch gleich ganz abschaffen. die schule ist der ort, an dem kindern und jugendlichen die wissenschaftliche, gesellschaftliche und ja, auch die sexuelle realität gezeigt werden soll, und zwar auf allen ebenen möglichst umfassend. mit welchem recht und auf welcher ethischen grundlage willst du da bestimmte dinge herausfiltern?
    <<

    Das ist wieder einmal der typische "Fehler", der gemacht wird, wenn man gewohnt ist, zuviel "zwischen den Zeilen zu lesen". Diese Art der Diskussionsbeeinflussung ist mir persoenlich zu nichtlinear/subtil. Man koennte auch sagen, dass ich dafuer mental "zu einfach gestrickt bin". :-/

    Ich kann es nur immer wieder erneut sagen: ich bin NICHT GEGEN die Behandlung des Themas Homosexualitaet in der Schule. Ich bin der Meinung, dass es relevantere Dinge/Themen im Zusammenhang mit Homosexualitaet gibt; ich schrieb schon, genauso wie Dad, das die geschichtlich-gesellschaftliche Betrachtung genauso wichtig, vielleicht sogar wichtiger ist, als die Vermittlung von sex. Praktiken. Und nochmal ausdruecklich: Ich habe nichts dagegen, den Schuelern Hinweise zu geben, was moeglich ist und das z.B. ein "Druesenorgasmus" lustvoller sein kann als einer per Hand oder Mund, aber lasst doch den Schuelern Raum, selber herauszufinden, was ihnen Spass macht, oder was alles moeglich ist. Wenn man ihnen bereits in der Schule alles beibringt, wo bleibt dann die Neugier darauf, Neues zu entdecken. Wo bleibt da die Phantasie?
    Kleiner Vergleich: Ein Gymnasium hat nicht nur die Aufgabe, den Schuelern Wissen zu vermitteln, nein ein Gymnasium hat auch die Aufgabe, die Schueler so (aus)zubilden, dass sie in der Lage sind, sich SELBSTSTAENDIG Informationen zu beschaffen und diese auch bewerten koennen; dient u.A. auch dazu, eine akademische Laufbahn/(Aus)bildung an einer Hochschule erfolgreich zu absolvieren; was Du forderst, ist im Vergleich dazu (keineswegs als wertend zu betrachten!) die Ausbildung an einer Berufsfachschule. Hier nehmt DAS und DAS, und kuemmert euch nicht darum, warum, wieso, weshalb das so ist. Behaltet einfach im Kopf, DASS es so ist.

    "wer ihnen hier absichtlich nur einen engen ausschnitt zeigt, der erschwert ihnen bewusst den zugang zum rest der realität. er ERSCHWERT ihnen, den eigenen weg zu finden."

    Das gilt n.M.n. fuer die generelle Erwaehnung des Bereichs Sexualitaet (LGBTTIxyzblablabla....) aber nicht, was die (spielerische/neugierige) Entdeckung der eigenen Vorlieben betrifft.
    Deswegen nochmal: (Folgendes bitte aus der heterosexuellen Perspektive sehen, und davon ausgehen, dass die Homosexualitaet genauso "ausfuehrlich" bereits in der Schule, wie bei Heterosexualitaet, erwaehnt/erklaert wurde. GENERATIONEN von Teenagern sind KOMPLETT ohne Beschreibung sexueller Vorlieben i.S.v. Praktiken/Fetischen gross geworden (zumindest wurden die koerperlichen Unterscheidungsmerkmale und funktionelle Aufgaben der Koerperteile erklaert). TROTZDEM hat so ziemlich jeder dieser (heterosexuellen) jungen Menschen seine eigenen Vorlieben entdeckt/entwickelt. Ja sie haben sich sogar im Laufe des Lebens veraendert. Nicht weil die ersten Erfahrungen schlecht oder falsch waren, sondern weil sie vielleicht mal etwas neues ausprobieren wollten, und dann dabei blieben. Das heisst, sie haben SELBST ihren eigenen Vorlieben ENTWICKELT und erprobt, was Du vorschlaegst, wuerde u.U. bedeuten dass ihnen die Freude an der Entdeckung/Entwicklung genommen wird.
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#127 TheDadProfil
  • 31.01.2014, 22:11hHannover
  • Antwort auf #122 von UnNormalo
  • Und auch noch einmal ein Nachtrag von mir dazu..

    Immer wenn wir hier solche Diskussionen führen kommen Menschen und erklären ihre Sicht der Dinge und erklären sich zu Christen..

    Das gilt vor allem für solche Leute wie Hrn.Stängle..

    Das ist für mich aber keine Gesprächsgrundlage, denn ich will seine Sicht als Mensch erfahren, seine eigene Meinung hören, die frei von "vorherrschenden Meinungen und Richtschnüren" sein sollte..

    Das können diese Leute aber nicht, und deshalb argumentieren sie mit solchen Floskeln wie "Ich habe ja selbst gute Schwule Feunde, aber.."..

    Diese Leute können immer alles erklären, allerdings nie ohne ein "aber" zu implizieren, und das zeigt ihre wirkliche Geisteshaltung, in der nur und ausschließlich ihre Einstellung die einzig richtige, und die einzig gültige ist..

    Das ist keine Grundlage für eine Diskussion auf Augenhöhe..

    Niemand würde mich ernst nehmen wenn ich jede Diskussion mit der Floskel begänne :
    Ich habe ja selbst gute Hetero-Freunde, aber..

    Das hat Dir hier aber keiner vorgeworfen !
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#128 Harry1972Profil
  • 31.01.2014, 23:52hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #118 von UnNormalo
  • Deine Unterstellung läuft ins Leere.
    Ich bin keineswegs dogmatisch und auch nicht grundsätzlich gegen alles, hinter dem ich einen christlichen Hintergrund vermute.
    Religionen bieten ein Regelwerk, welches in Teilen durchaus mit dem konform geht, was ich persönlich als anständig empfinde.
    Ich lasse auch jedem seinen Glauben und missioniere nicht. Wenn es aber bei einem solchen Thema zur Sprache kommt, muss es wohl erlaubt sein, kritisch darauf hinzuweisen, daß die Christen sich dieser Begriffe bemächtigt und ihnen eine neue Prägung verliehen haben.

    So sieht es nunmal aus und ja, es nagt an den bigotten Christenbrüdern und -schwestern, wenn man ihnen ihre Verlogenheit unter die Nase reibt... und sei es nur, indem man sich für die bunte Vielfalt einsetzt.
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#129 TheDadProfil
  • 01.02.2014, 12:55hHannover
  • Antwort auf #126 von UnNormalo
  • Wieso "verbeißt" Du dich so in der Vorstellung es würden "Praktiken näher gebracht" werden ?

    Darum geht es doch gar nicht..

    Es geht doch darum den Schülern etwa in Sexualkunde zu erklären das LGBT´s ein Teil unserer Gesellschaft sind, die in keiner Weise diese negativ beeinflussen..

    Es geht darum in Geschichte darum, darauf hinzuweisen das die griechische Gesellschaft eine völlig anderen, vorurteilsfreien Umgang mit Homosexualität und Knabenliebe pflegte..
    Ebenso die Römer..

    Es geht um die Darstellung dessen was ist, und nicht darum wie es sein sollte..

    Und selbst wenn im Sexualkundeunterricht über Praktiken gesprochen würde, dann gehörte einfach und schlicht dazu, die Missionarsstellung eben nicht als die einzig mögliche, und zum Kinderwunsch zielführende darzustellen, und alles andere ist bäh..

    Es kann doch nicht sein das im Unterricht immer noch alles als "Schmutz" dargestellt wird, was nicht in die Sexualmoral der Religionen paßt..

    Wie Gesellschaft ohne religiöse Sexualmoral funktionieren kann zeigt der Blick auf eine Gruppe Bonobo´s..
    Dort vögelt jede mit jedem, dort wird geblasen und gefummelt, sämtliche Stellungen praktiziert, und der Sex dient zum Stressabbau und zur Beseitigung von Spannungen innerhalb der Gruppe..
    Genau deshalb ist die Gesellschaft der Bonobo´s so viel gewaltfreier als die der Menschen..
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#130 Harry1972Profil
  • 01.02.2014, 13:51hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #129 von TheDad
  • Es geht eigentlich noch weiter.
    Von der Knabenliebe habe ich als Schüler zwar gehört, doch wirkte das Thema in dem Kontext mehr wie ein Stricherreport als die tatsächliche Aufklärung über echte oder anzunehmende Umstände homoerotischer Kontakte.

    Es geht um's Verschweigen von Tatsachen in vielen Bereichen des Lernens. So, wie frühere "Wissenschaftler" kurzerhand Artefakte aus Pompeii unter Verschluss gehalten haben, die zu erotisch erschienen oder gar irgendeine "Perversion" verschwiegen haben, die sie bei einer Sorte Pinguinen entdeckt haben, so wird die Sexualmoral bis heute fächerübergreifend transportiert.
    Da kann man sich argumentativ nicht in die Sexualkundeecke drängen lassen, weil es eben alle Bereiche des Lebens und des Lernens betrifft.

    Meine Empörung bei dem Thema ist eigentlich deshalb so groß, weil ich in einer freieren Zeit groß geworden bin. Die 70er und 80er Jahre waren prägend für meine Entwicklung und als Teenager war ich zusammen mit einer ganzen Generation in Feierlaune. Girls just want to have fun! Sexuelle Identitäten wurden in Musikvideos und der Mode spielerisch vermengt und man konnte letztenendes sein, wer immer man sein wollte.
    Heute erscheint es mir alles gehemmter, geregelter und weniger bunt zu sein. Wenn dann noch diese Homohasser mit uralten und längst widerlegten Thesen um die Ecke kommen und tatsächlich noch Gehör finden, hört es bei mir dann irgendwann auf.
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#131 sperlingAnonym
  • 01.02.2014, 14:02h
  • Antwort auf #126 von UnNormalo
  • ich hatte schon verstanden, dass du es gut findest, homosexualität in der schule zu erwähnen. ich habe allerdings den eindruck, dass wir irgendwie aneinander vorbeireden.

    mein einwand ist, dass du eine bestimmte argumentation ("die jugendlichen sollen selbst herausfinden, worauf sie stehen") zwar für die fetischistische orientierung vorbringst, aber nicht siehst, dass sie mit der gleichen logik auch gegen die homosexuelle orientierung vorgebracht werden könnte. was genau ist da anders?

    du sagst, dass es frühere generationen auch ohne JEDE aufklärung hinbekommen hätten, ihre sexuellen wünsche zu entdecken. ja, das gilt sowohl für homosexuelle als auch für fetischistische wünsche. aber ist es denn GUT, dass die menschen alles selber herausfinden mussten?

    wie viele von uns haben jahre damit vergeudet, ihre homosexuellen wünsche endlich zu entdecken und sich einzugestehen? wieviel zeit und leid hätte man sparen können, wenn wir in den schulen gelernt hätten, dass es das a) gibt und dass es b) völlig in ordnung ist?

    meinst du etwa, bei 'unorthodoxeren' sexuellen wünschen ist das anders? glaubst du allen ernstes, es sei heute total leicht für die menschen, sich einzugestehen, dass sie ungewöhnliche dinge geil finden und diese auch umzusetzen?

    du scheinst m.e. zu ignorieren, dass wir immer noch nicht in einer welt leben, in der sexualität frei von moralischen unterdrückungsmechanismen, von vorurteilen und von diskriminierungen "einfach ausprobiert werden kann". wäre es so, dann müssten wir auch niemandem erklären, dass es homosexualität gibt und dass die okay ist. jede_r würde von selber drauf kommen.

    >"was Du vorschlaegst, wuerde u.U. bedeuten dass ihnen die Freude an der Entdeckung/Entwicklung genommen wird."

    ich ziehe erneut eine parallele zur homosexualität, um zu zeigen, warum ich dein argument nicht akzeptiere: ich glaube, die wenigsten von uns hatten "freude daran", ihre homosexualität zu entdecken. für die meisten von uns musste erst einmal ein innerer und äußerer kampf gegen vorurteile und ängste gekämpft werden. den meisten von uns wäre es leichter gewesen, hätte uns rechtzeitig jemand erklärt, dass es homosexualität gibt, was das genau ist und dass es okay ist. und für die meisten von uns wäre es wesentlich leichter gewesen, die eigenen wünsche zu entdecken, wenn es irgendwo in der öffentlichkeit sichtbare VORBILDER gegeben hätte, die gezeigt hätten, wohin die reise gehen kann.

    für andere sexuelle vorlieben gilt das gleiche.

    ich sehe immer noch nicht den unterschied zwischen der aufklärung über homosexualität und über fetische/BDSM usw. die menschen sind eben NICHT frei, einfach mal draufloszuprobieren. sie haben gegen klischees und sexualfeindliche stigmatisierungen zu kämpfen. und in den klassenzimmern sitzen mindestens so viele jugendliche mit interesse an fetisch/BDSM wie schwule und lesbische!

    natürlich muss man nicht in jeder klasse das gesante spektrum von bondage über windeln bis zu damengummistiefeln durchhecheln. aber wenn jugendliche lernen würden, dass es einen haufen von dingen gibt, die beim sex hineinspielen können und dass alles okay ist, was den beteiligten spaß macht, dann wären wir einen großen schritt weiter.
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#132 RobbyEhemaliges Profil
  • 01.02.2014, 20:00h
  • Antwort auf #96 von UnNormalo
  • Und Heteros dürfen also - zumindest Deiner Argumentation nach - uns ständig mit ihren penetrant zu Schau gestellten Knusch-, Fick- und ähnlichen Aktionen auf den Sack gehen, oder was?! Diese ewige Dauergeknutsche und Tittengegrapsche und ständige Gequake, wie viele ach so geile Tussis ein Typ ins Bett bekommen hat und ähnlicher Mist. Sag mal, alles noch O.K. bei Dir?!
    Wieso sollten wir unsere sexuelle Vielfalt - und JA, auch unsere sexuellen Vorlieben - denn NICHT bei einem CSD zeigen dürfen?! Das ist doch totaler Bullshit! Wenn's Dir nicht gefällt, dann geh halt nicht zu CSDs oder anderen Veranstaltungen. Ich glaube nicht, dass hinter Dir einer mit einer Pistole steht, der Dich zu einem Besuch einer solchen Veranstaltung zwingt, oder?!
    Aber versuch verdammt noch mal nicht, allen anderen DEINE BIEDERE, PRÜDE, VERKLEMMTE Meinung und Lebensansichten aufzuzwingen.
    Sollen wir uns denn von DIR vorschreiben lassen, wie wir zu denken, uns anzuziehen oder uns zu geben haben? Das kann doch nicht Dein Ernst sein!
    Wenn DU zum Beispiel in Anzug und Kravatte rumlaufen und um jeden Preis auf 'straight' machen willst, dann käme von uns doch auch keiner auf die Idee, zu sagen 'Nein. So darfst Du aber nicht rumlaufen. - Das könnte ja irgendwen stören.' - Naja, keiner außer Ferrante vielleicht. -
    Wenn DU unsichtbar sein willst, in der breiten Masse. - Bitteschön. - Aber zum Glück sind nicht alle so. - Und jeder hat verdammt noch mal das Recht, SELBST zu entscheiden, WEN er liebt, WIE er liebt und WIE und MIT WEM er liebt, WIE er aussehen und WAS er anziehen möchte, WAS er denkt, macht oder welche Vorlieben er hat! Und da hast DU absolut nicht das Recht, anderen irgendwas vorschreiben zu wollen, wie sie zu sein haben.
    Das ist ja wohl das letzte, oder?!
    Kein Mensch 'zwingt' schließlich einen anderen Menschen, ihn anzusehen. Wenn es Leuten wie DIr nicht gefällt, eine große, bunte, feierende, demonstrierende Menge anzusehen - dann geh halt nicht hin! Wir müssen Dich ja auch nicht ansehen, oder?! Wir können zum Beispiel an Dir vorbeisehen, wenn uns Dein Anblick nicht gefallen sollte. - Aber deshalb kämen wir schließlich auch nicht auf die durchgeknallte Idee zu sagen, Du mußt Dich unsichtbar mache oder darfst nur so und so aussehen, damit Du in der Öffentlichkeit rumlaufen darfst; und wenn Du das nicht willst, mußt Du immer in Deinem Haus in Deinem Zimmer hocken, damit Du ja keinen mit Deinem Anblick 'konfrontierst'. -
    Sag mal, merkst Du eigentlich nicht, wie abgedreht Deine Ansichten und Deine ANMASSUNGEN anderen gegenüber und gegenüber der Lebensweise anderer sind?!
    Denk mal darüber nach! Könnte Dir nicht schaden.
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#133 David77Anonym
  • 01.02.2014, 23:13h
  • Wie ist es denn nun in Stuttgart gelaufen? Irgendjemand dabei? Irgendwas zu berichten? Kann leider nichts im Netz finden...
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#134 LorenProfil
#135 UnNormaloAnonym
  • 02.02.2014, 08:20h
  • Antwort auf #132 von Robby
  • "Wenn's Dir nicht gefällt, dann geh halt nicht zu CSDs oder anderen Veranstaltungen."

    Wenn dadurch das Risiko sinkt, so etwas, Verzeihung, jemandem, wie DIR zu begegnen, dann ist es in der Tat besser, solche Veranstaltungen nicht zu besuchen.
    Deine "Argumente" und Dein "Schreibstil", sowie Deine offensichtliche Unfaehigkeit, meine Motivation und Argumentation zu verstehen (wollen) und das dann auch noch so schmerzfrei hier herauszuposaunen, sind wirklich herausragend. Mehr schreibe ich dazu nicht.

    An die anderen:
    Ich hatte Dad ja schon geschrieben, dass mir
    schriftl. Diskussionen nicht so liegen. Angesichts dessen, dass hier schon wieder rel. viele neue Beitraege erschienen sind, und ich mich (leider) in schriftl. Form nicht so praezise und/oder kurz ausdruecken kann, wie ich es gerne wollte, klinke ich mich hier jetzt endgueltig aus. Eigentlich schade, aber ich bin sicher, dass einige hier das begruessen werden.
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#136 Harry1972Profil
#137 RobbyEhemaliges Profil
  • 02.02.2014, 18:05h
  • Antwort auf #135 von UnNormalo
  • Im Gegensatz zu Dir stehe ich halt dazu, dass ich schwul bin. Das ist alles. Daran ist auch nichts UNNORMALES. - Du siehst Dich ja anscheinend so, sonst hättest Du Dir nicht den Nickname 'UnNormalo' gegeben. - Wenn Dir meine Argumente nicht gefallen: O.K., Dein Problem. - Andere finden sie jedenfalls nicht so schlecht. -
    Und ein CSD ist nun mal dazu da, unsere Community in der ganzen Vielfalt zu zeigen. Nicht mehr, nicht weniger. Und wenn man Deinen Kommentar so ansieht, glaube ich nicht, dass Du überhaupt je auf einen CSD gehen würdest. - Dann könnte Dich ja jemand sehen, der Dich vielleicht kennt... Und der würde dann ja wissen, dass Du vielleicht auch zur Community gehörst. - Oh, nein! Das darf ja nicht passieren, oder?!
    Aber wenn DU nicht hin willst, dann laß wenigstens anderen ihren Spaß daran. - Und nicht nur ich, sondern auch 'The Dad' und andere haben Dir halt ihre ehrliche Meinung zu den verschiedenen Dingen geschrieben. - Wenn Du damit nicht klar kommst, ist das nicht unser Problem. - Zum Glück denken ja nicht alle so wie Du - sondern es gibt auch noch ein paar, die ein bißchen Mumm in den Knochen haben und sich nicht verstecken wollen.
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